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WILLINGEN. Ein 23 Jahre alter Feriengast aus den Niederlanden am frühen Neujahrsmorgen vom Balkon seines Zimmers in einem Willinger Hotel gestürzt. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Die Umstände waren am Mittwoch noch unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergaben sich zunächst aber nicht. Direkte Zeugen gibt es offenbar nicht. Somit sei nicht bekannt, ob der 23-Jährige eventuell auf dem Balkongeländer gesessen oder sich stehend womöglich zu weit nach vorn über gelehnt habe, als es zu dem Unglück kam.

Der junge Mann war mit seiner Familie und seiner Freundin für die Feiertage im Sauerlandstern abgestiegen. In der Silvesternacht hatten der 23-Jährige und seine Freundin eine Party in dem Großhotel besucht. Nach der Silvesterfeier hatte sich das Pärchen auf sein Zimmer im vierten Stock begeben.

Während die junge Frau im Zimmer blieb, ging ihr alkoholisierter Freund auf den Balkon, um offenbar noch eine Zigarette zu rauchen, sagte der Dienstgruppenleiter der Korbacher Polizei. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte der junge Mann gegen 2.15 Uhr aus dem vierten Stock etwa 15 Meter in die Tiefe. Er sei auf Pflastersteinen aufgeschlagen und habe dabei lebensbedrohliche Verletzungen erlitten.

Die Freundin verständigte die Familie des 23-Jährigen, die sofort den Notruf absetzte. Die Besatzung des in Usseln stationierten DRK-Rettungswagens und der Korbacher Notarzt eilten zur Unglücksstelle und lieferten den jungen Mann nach der Erstversorgung ins Korbacher Krankenhaus ein. Auch am Mittwochnachmittag wurde der Zustand des Niederländers als lebensgefährlich eingestuft, wie die Korbacher Polizei auf Anfrage erklärte.


Über weitere Blaulichtereignisse zum Jahreswechsel berichtete 112-magazin.de bereits:
Mehrere Brände - Holzverschlag an Tankstelle in Flammen (01.01.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Retter

WILLINGEN. Vermutlich durch einen technischen Defekt an einem Nachtspeicherofen ist es am späten Sonntagabend zu einem Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Ein Kamerad verunglückte auf dem Weg zum Gerätehaus mit seinem Auto und zog sich leichte Verletzungen zu. Am Wagen entstand jedoch Totalschaden.

Nachbarn eines Mehrfamilienhauses Am Doracker bemerkten gegen 22 Uhr Flammen, die im Wohnzimmer einer Erdgeschosswohnung loderten, und setzten den Notruf ab. Außerdem hatten mehrere Rauchmelder angeschlagen. Die Leitstelle alarmierte gegen 22 Uhr die Willinger Feuerwehr. Einer der Kameraden, der aus Richtung Strycktal kommend zum Feuerwehrgerätehaus fahren wollte, verlor unter dem Viadukt die Kontrolle über seinen Mercedes. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, fuhr über eine begrünte Verkehrsinsel, rammte mit der Front ein Schild und eine Warnbake, drehte sich und prallte mit dem Heck gegen eine Straßenlaterne. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt.

Während 25 Einsatzkräfte unter Leitung von Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl zur brennenden Wohnung eilten und den Wohnungsbrand bekämpften, blieb ein Fahrzeug an der Unfallstelle stehen, sicherte diese ab und verständigte den Rettungsdienst. Bis zum Eintreffen eines Rettungswagens betreuten die Brandschützer ihren 20-jährigen Kameraden, der dann zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. An seinem Benz entstand Totalschaden.

Um die Straße von Erde und Trümmerteilen zu reinigen, Öl abzubinden und einen Techniker der Energie Waldeck-Frankenberg bei seiner Arbeit an der abgeknickten Laterne zu unterstützen, rückte die Feuerwehr Usseln mit 17 Einsatzkräften nach Willingen aus. Einsatzleiter hier war der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Jürgen Schalk (Usseln). Die Waldecker Straße blieb in Höhe der Unfallstelle halbseitig gesperrt, Feuerwehrleute leiteten den Verkehr um. Die Laterne musste abgeflext werden - und fiel am späten Abend mit einem lauten Krachen zu Boden.

Den Brand Am Doracker hatten die Willinger Wehrleute rasch im Griff. Man habe sich Zugang zu der Wohnung verschafft, in der sich bei Brandausbruch niemand aufgehalten habe, sagte Querl. Unter Atemschutz löschte ein Trupp mit einem C-Rohr den Brand, andere Feuerwehrleute suchten das gesamte Haus nach weiteren Personen ab. Die Brandschützer, für die es der erste Einsatz in der neuen Schutzkleidung war, belüfteten das Mehrfamilienhaus mit einem Hochdrucklüfter, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu pressen. Die zur Brandstellenabsicherung angerückte Besatzung eines Rettungswagens brauchte nicht tätig zu werden, verletzt wurde niemand.

Angaben zur Höhe des beim Brand entstandenen Schaden lagen auch am Montag noch nicht vor. Bei dem Verkehrsunfall des Feuerwehrmannes entstand ein Gesamtschaden an Schild, Warnbake, Laterne und Auto von rund 7000 Euro. Als Unfallursache gab die Polizei am Montag nicht angepasstes Tempo auf regennasser Fahrbahn an. Gemeindebrandinspektor Querl hatte am Abend gesagt, der erneuerte Straßenbelag auf der Waldecker Straße eine Rolle gespielt haben könnte.

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Publiziert in Feuerwehr

WILLINGEN. Geschäftsleute in der Uplandgemeinde haben drei neue Defibrillatoren angeschafft: Die modernen Geräte, die bei Herzstillstand Leben retten können, sind dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten: Im Familotel Sonnenpark, in der Berg-Apotheke mitten im Ort und bei der "Snow and Bike Factory" am Fuße des Ettelsbergs.

Die neuen "Defis" kosten jeweils rund 1500 Euro und sind so aufgebaut, dass auch Laien damit umgehen können: "Ein Sprachmenü sagt dem Benutzer genau, was er zu tun hat", erklärt Domenico Cullotta. Der DRK-Rettungsassistent lebt mit seiner Familie in Willingen und wirbt intensiv für die sprechenden Lebensretter. Zu den bereits vorhandenen Geräten im Ort sind nun drei Defis hinzugekommen an Stellen, die geradezu mustergültig sind, wenn es um sinnvolle Standorte geht.

Familotel Sonnenpark im Sonnenweg:
Zahlreiche Familien verleben hier ihre Ferien, und so sind die Hotel-Mitarbeiter selbstverständlich in Erster Hilfe geschult. "Jedes Jahr nehmen mindestens 20 Mitarbeiter an Erste-Hilfe-Schulungen teil", erklärt Geschäftsführer Marc Vollbracht. Weil ein Thema der Kurse auch die Funktion von automatischen Defibrillatoren ist, "war es für uns nur folgerichtig, ein solches Gerät anzuschaffen", sagt Vollbracht. Der Defi hängt in der Lobby, könnte im Fall eines Herzstillstandes sowohl vom Hotelpersonal als auch von den Gästen genutzt werden.

Berg-Apotheke in der Bergstraße:
Mitten im Herzen der Uplandgemeinde, wo zahlreiche Gäste bummeln, ist die Apotheke ein zentraler Anlaufpunkt, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Diese Tatsache habe bei der Entscheidung, einen Defi anzuschaffen, eine große Rolle gespielt, verdeutlicht Mitarbeiterin Annette Genuit. Wo, wenn nicht in einer Apotheke, mache es mehr Sinn, stellt die Willingerin eine rhetorische Frage. Direkt vor der Apotheke war vor einigen Jahren tatsächlich mal ein Tourist mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Damals war es Rettungsassistent Cullotta, der dem Mann aus dem Münsterland das Leben rettete - das erklärt seine besondere Motivation bei der Werbekampagne für Defis.

Snow and Bike Factory an der Talstation der Ettelsberg-Seilbahn:
Am Ettelsberg tummeln sich zahlreiche Gäste, unter ihnen auch viele Sportler wie Mountainbiker oder Skiläufer, die natürlich ebenfalls einen Herzinfarkt erleiden können. "Dann ist schnelle Hilfe gefragt", sagt Jörg Stremme von der Snow and Bike Factory. Der Willinger hat selbst bereits einmal einen kollabierten Feriengast reanimiert - leider vergeblich. Mit einem Defibrillator, der im Notfall auch an der Seilbahn oder in der angrenzenden SeilBar eingesetzt werden kann, sollen sich die Überlebenschancen für Patienten erhöhen.

Generell gilt: Parallel zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen, ob mit oder ohne Defi, ist unverzüglich ein Notruf an die Nummer 112 abzusetzen, damit Notarzt und Rettungswagen so schnell wie möglich die Versorgung übernehmen. "Jede Sekunde zählt", weiß Rettungsassistent Cullotta. Je schneller einem Patienten nach einem Herzinfarkt geholfen wird, desto höher sind die Überlebenschancen - und desto geringer sind die Folgeschäden.

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Publiziert in Retter
Freitag, 04 Oktober 2013 12:09

Auto auf, Schlüssel steckte: Opel gestohlen

SCHWALEFELD. Leichtes Spiel hatte ein Autodieb im Willinger Ortsteil Schwalefeld: Als der Unbekannte einen unverschlossenen Wagen entdeckte, in dessen Zündschloss der Schlüssel steckte, griff der Täter zu.

Wie Polizeisprecher Dirk Virnich am Freitag berichtete, war es in der Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagnachmittag zu dem Pkw-Diebstahl gekommen. In der Straße Zum Wildkamp verschwand ein grauer Opel Vectra. Der Wagen stand vor dem Haus des Besitzers.

"Das Auto war unverschlossen, zudem steckte der Schlüssel abfahrbereit im Zündschloss", sagte Virnich am Freitagmittag. Das 14 Jahre alte Gefährt mit Korbacher Kennzeichen ist seitdem verschwunden. Der Schaden wird auf rund 1500 Euro beziffert. Angaben zum Kennzeichen machte die Polizei nicht. Sie sucht aber dennoch Zeugen, die die Tat beobachtet haben und den Täter beschreiben können oder wissen, wo der Vectra zu finden ist. Zu erreichen ist die Polizeistation Korbach unter der Telefonnummer 05631/971-0.


Am anderen Ende von Schwalefeld war es im September zu einem ungewöhnlichen Unfall gekommen:
Übersehen: Lkw kracht in Geldtransport - Zwei Verletzte (19.9.2013, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Montag, 04 Februar 2013 18:26

THW-Höhenretter helfen auf der Skipiste

WILLINGEN. Höhenretter des Korbacher THW-Ortsverbandes haben einen Tag lang die Rettungswache der DRK-Bergwacht in Willingen übernommen. Die Einsatzkräfte mussten unter anderem ausrücken, um nach einem Zusammenstoß zwischen einem Rodler und einem Snowboardfahrer zu helfen.

Wie der Korbacher THW Ortsbeauftragte Hans-Joachim Kegel am Montag gegenüber 112-magazin.de berichtete, waren seine Helfer am Samstag im Weltcuport eingesetzt. Während der 14-stündigen ehrenamtlichen Dienstzeit war die Hilfer der THW-Kräfte zweimal gefragt. In einem Fall war ein Skiläufer auf der Piste zusammengebrochen und musste zum Rettungswagen transportiert werden, im anderen Fall waren sich zwei Wintersportler in die Quere gekommen. "Ein Mann auf einem Schlitten ist mit einem Snowboarder zusammengestoßen", sagte Kegel. Einer der beiden Beteiligten sei mit Verdacht auf eine Wirbelverletzung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

"In Deutschland einmalig"
Bei ihrem Einsatz nutzen die THW-Kräfte die Fahrzeuge der DRK-Bergwacht, vor allem das mit Raupenketten betriebene All Terrain Vehicle (ATV). Das Fahrzeug mit Nachläufer für den liegenden Transport eines Patienten führt auch das komplette medizinische Notfall-Equipment mit. Dass die Höhenretter für den Notfalleinsatz am Patienten geeignet sind, liegt auch an der engen Kooperation zwischen THW und Bergwacht im Bereich der Höhenrettung. "Bei unserem gemeinsamen Training lernen die Bergwacht-Mitglieder technische Dinge von uns und wir erfahren eine Sanitätsausbildung", verdeutlicht der Korbacher THW-Chef. Dass das THW in der Wintersaison eine Bergwacht-Rettungswache für eine Dienstschicht komplett übernimmt, "ist in Deutschland einmalig", sagte Kegel.

Auch Wildunger Bergwacht hilft in Willingen
In regelmäßigem Abstand sorgen nicht nur Korbacher Höhenretter dafür, dass die Willinger Bergwacht-Einsatzkräfte mal ein freies Wochenende während der Wintersport-Saison haben. "Auch die Kameraden der Bergwacht Bad Wildungen versehen in Willingen Dienstschichten", erklärte Bereitschaftsleiter Frank Köster (Willingen) gegenüber 112-magazin.de.


Links:
THW-Ortsverband Korbach
DRK-Bergwacht Willingen

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Publiziert in THW
Sonntag, 20 Januar 2013 15:01

Der letzte Auerhahn vom Dommel

DIEMELSEE-STORMBRUCH. In den Hochlagen der Gemeinde Diemelsee gab es vor einigen Jahrzehnten noch unberührte Hochheideflächen die aus der letzten Eiszeit entstanden und anders als in den Tälern, die mit Buchen, Eschen und Eichen bewaldet waren, herrschte in der Tundra am Dommelkopf und im Dommeltal bei Stormbruch emsiges Treiben zur Balz der Auerhähne.  Damals waren die Hänge am Dommel noch nicht mit Fichten-Monokulturen bepflanzt und boten dem Auerwild lichte Misch -und Nadelwälder mit dem nötigen Altholzbeständen und eine reiche Kraut -und Strauchschicht. Die unzähligen Quellen und Feuchtwiesen waren damals mit den für das Auerwild so wichtigen Magensteinen versehen. Der Fürst zu Waldeck und Pyrmont streckte noch im Jahr 1902 einen kapitalen Auerhahn. Zu Ehren des Fürsten von Waldeck und Pyrmont versammelte sich der Männergesangverein Stormbruch und brachte um Mitternacht dem Fürsten ein Ständchen. Der letzte seiner Art soll 1921 in der Gemarkung Stormbruch am Dommelturm erlegt worden sein. Wer der Erleger des letzten Auerhahns war, ist  hingegen nicht bekannt.

Quelle: Ulla Brocke

Publiziert in Archiv - Sammlung
Sonntag, 18 November 2012 17:47

Jagd in Hemmighausen - Eine Erfolgsgeschichte

HEMMIGHAUSEN. Zur revierübergreifenden Ansitzdrückjagd am Samstag, den 17.11.2012 hatten die Beständer Dieter Reckmann und Dietmar Fitzner geladen. Der Jagdvorstand hatte für die Treiberwehr gesorgt, dazu kam ein Hundeführer mit eibem Deutsch Drahthaar und 2 Hundeführer mit 3 Deutschen Wachtel. Insgesamt waren an der Jagd in Hemmighausen 21 Personen beteiligt.

Um 09:15 Uhr wurde die Jagdkorona nebst Treibern und Hundeführern begrüsst, die Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Waffe wurden ausführlich beschrieben und im Anschluss die Stände besetzt.

Die Treiber und Hundeführer wurde  bereits einige Tage zuvor in den Verlauf der Jagd eingewiesen. Führer der Treiberwehr war der Jagdvotsteher persoenlich. Angefangen wurde an der Grenze zu Usseln und in grob östliche Richtung getrieben. Um 14:00 war " Hahn in Ruh " , die Strecke konnte sich sehen lassen. 5 Sauen, 3 Stück Rehwild und 1 Fuchs hingen am Haken. Schussdisziplin und genaues Ansprechen sorgten für ein passables Ergebnis.

Eine Nachsuche auf einen Frischling im Anschluss an die Jagd ergab, das der Frischling im Revier Ottlar zur Strecke gebracht wurde.

Das Schüsseltreiben fand wie immer im DGH statt, hier wurde Braten gereicht und so manches Bier und Schnäpsken getrunken. Der Jagdvorstand wurde auch hier voll integriert, ein positives Signal mit Vorbildfunktion für andere Reviere unter dem Motto: Gemeinsam sind wir erfolgreich !

Persönliche Größe haben die Beständer gezeigt: Eine beschossene Sau aus dem Revier Deisfeld kam in Hemmighausen zur Strecke. Dieter Reckmann übergab das Wildschwein an den Schützen aus dem Nachbarrevier.

Fazit: Eine gut organisierte Jagd ohne Neid mit wenigen aber guten Hunden und sehr gutem Schussergebnis. Es wurden ausschliesslich Frischlinge bis 40 Kg beschossen und erlegt. Das lässt  für die Zukunft hoffen.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Montag, 12 November 2012 09:02

Neue Fahrzeuge für Willinger Wehren

WILLINGEN. Zwei Fahrzeuge sind an die Feuerwehren aus Willingen und Schwalefeld überreicht worden: Ein so genanntes Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10/06 und ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) im Wert von 300.000 Euro.

Bürgermeister Thomas Trachte sprach nicht von Luxus, sondern von einem Stück Sicherheit für die Bürger und Gäste Willingens. Stolz ist die Gemeinde darauf, dass mit der Beschaffung der beiden Fahrzeuge nun der Bedarfs- und Entwicklungsplan, was Fahrzeuge angeht, erfüllt wurde. Lediglich der Stützpunkt muss noch weiter aufgerüstet werden, um das Soll zu erfüllen.

Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl sprach die Anforderungen der Feuerwehren an, die sich in den letzten 25 Jahren deutlich gewandelt haben. Damals hätte noch niemand an Seitenaufprallschutz, Airbags oder Brandmeldeanlagen gedacht, die die Anforderungen von heute stark verändert hätten, nicht nur, was die Fahrzeuge angeht, sondern auch die Ausbildung und Technik. Dafür ist das HLF 10/06 im Gegensatz zu dem außer Dienst gestellten, 28 Jahre altem Unimog, mit einem 2400 Liter Wasser fassendem Tank und einer umfassenden Ausrüstung für technische Hilfeleistungen wie einem Lichtmast und einem Trennschleifer bestens ausgerüstet. Die 250.000 Euro hat die Gemeinde ohne Zuschüsse aufgebracht.

Das TSF-W für die Ortsteilwehr aus Schwalefeld ersetzt ebenfalls ein 28 Jahre altes Fahrzeug, das nun an Welleringhausen weitergereicht wird. Im Rahmen der Landesbeschaffungsaktion hat das Land Hessen die Kosten des Fahrgestells von 42.000 Euro übernommen, der Aufbau und die Beladung im Wert von 48.000 Euro hat die Gemeinde finanziert. Dabei wurde die alte, vorhandene Beladung teilweise übernommen und um nicht mehr zeitgemäßes Equipment ergänzt.

Dienst am Nächsten
Pfarrer Christian Röhling lobte vor allem das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute, ohne die das System Feuerwehr nicht aufrechterhalten bleiben könnte. Außerdem erinnerte er an die Nacht vor 74 Jahren, als in Deutschland Synagogen brannten und niemand kam, um zu löschen. Als Notfallseelsorger wisse er gut, dass die Wochen mit "Piepser" andere seien als normale Wochen - umso herzlicher sein Dank an die anwesenden Kameraden, die regelmäßig ihren Dienst am Nächsten tun.

Trachte, der die Fahrzeuge weder als Spielzeuge noch als Liebhaberfahrzeuge bezeichnete, sprach davon, dass man sie wohl erst dann zu schätzen wisse, wenn sie gebraucht werden.

Budget bleibt im Rahmen
Jürgen Querl ergänzte die Ausführungen zur Diskussion, ob tatsächlich noch in jedem Ortsteil eine Feuerwehr nötig sei. "Wir sind alle eine Wehr, nur auf neun Ortsteile verteilt, wir schaffen sonst die geforderte Alarmierungszeit von zehn Minuten nicht", brach der Gemeindebrandinspektor eine Lanze für die Ortsteilwehren. Synergien würden auch heute schon genutzt, um das Budget im Rahmen zu halten.

Ehrungen
Querl schloss dem Festakt zur Fahrzeugübergabe noch zwei Ehrungen an. Der Wehrführer aus Hemmighausen Lothar Becker und sein Stellvertreter Andreas Stracke wurden mit dem Goldenen Leistungsabzeichen Stufe fünf der Feuerwehr ausgezeichnet, beide haben die Goldprüfung bei einer Leistungsübung bereits sechs Mal bestanden. Quelle: HNA


Link:
Feuerwehr Willingen

Publiziert in Feuerwehr
Schlagwörter
Freitag, 13 Juli 2012 00:52

15 Jahre Bergwacht Willingen: Offene Türen

WILLINGEN. Die DRK-Bergwacht in Willingen besteht seit 15 Jahren. Aus diesem Anlass lädt die Gruppe um Bereitschaftsleiter Frank Köster an diesem Samstag zu einem Tag der offenen Tür in der neuen Bergrettungswache in Willingen ein.

Die 1996 gegründete Bereitschaft Willingen in der DRK Bergwacht Hessen hat eigenen Angaben zufolge sehr schnell auf die potentiellen Aufgaben im Einzugsgebiet Willingen und Umgebung reagiert. Mittlerweile ist die Gruppe eine sehr aktive und auch überregional tätige Einheit. "So sind wir neben den originären Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände unter anderem auch für die Erstversorgung bei Einsätzen in der näheren Umgebung zuständig, wenn der Rettungsdienst nicht in der vorgeschriebenen Zeit vor Ort sein kann", erklärt Bereitschaftsleiter Frank Köster.

Stark engagiert in der Höhenrettung
Überregional ist die Willinger Bergwacht vor allem in der Höhenrettung stark engagiert und stellt diese zusammen mit der DRK Bergwacht Bad Wildungen und dem THW Korbach als "Höhenrettung Waldeck-Frankenberg" im Landkreis und den angrenzenden Gebieten sicher. Die Willinger Bergwacht ist die jüngste in Hessen.

Die Bergwacht Willingen möchte sich an diesem Samstag, 14. Juli, ab 10 Uhr bei einem Tag der offenen Tür an der neuen Bergrettungswache in Willingen, Zur Hoppecke 9b, der Öffentlichkeit vorstellen. Es wird unter anderem Vorführungen der Berg- und Höhenrettung sowie eine Fahrzeug- und Ausrüstungsschau geben. Nicht zuletzt bieten die Bergwacht-Mitglieder auch Speisen und Getränke an, außerdem ist eine Tombola geplant. Für Kinder gibt es darüber hinaus Schminken von 14 bis 17 Uhr sowie eine Hüpfburg.


Link:
Bergwacht Willingen

Publiziert in Retter

SCHWALEFELD. Ein stark alkoholisierter 20-Jähriger ist am frühen Sonntagmorgen auf dem Weg zur Arbeit am Ortseingang von Schwalefeld verunglückt. Er war mit hohem Tempo gegen Büsche und Bäume sowie die Leitplanke gekracht und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Der junge Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle von der Besatzung eines Rettungswagens nach Korbach ins Krankenhaus eingeliefert. Der Korbacher Notarzt nahm die von der Polizei angeordnete Blutprobe, nachdem ein Atemalkoholtest einen hohen Promillewert angezeigt hatte.

Den Angaben der an der Unfallstelle eingesetzten Polizeibeamten zufolge war der 20 Jahre alte Willinger am Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr auf der Kreisstraße 63 von Rattlar kommend in Richtung Schwalefeld unterwegs - um halb sieben hätte der junge Mann an seinem Arbeitsplatz in Willingen erscheinen müssen. Kurz vor dem Ortseingang, etwa in Höhe der Einmündung zur Straße Zur Kalkreise, verlor der Fahrer auf abschüssiger Straße in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Golf Cabrio "Bon Jovi". Der schwarze Wagen geriet ins Schleudern, stellte sich noch auf der Fahrbahn quer, schleuderte über einen Wasserdurchlass und einen Weg hinweg, prallte mit der Beifahrerseite gegen mehrere Büsche, drehte sich dadurch, rammte mit dem Heck einen Baum, schleuderte anschließend über die Straße und prallte schließlich gegen die Leitplanke. Ein Taxifahrer kam wenig später hinzu und meldete den Unfall um 6.25 Uhr der Korbacher Polizei.

Am älteren Golf Cabrio entstand Totalschaden von 3000 Euro. Außerdem müssen drei Felder der Leitplanke erneuert werden - durch die Wucht des Anstoßes wurde sogar ein Metallpfosten aus dem Boden gehebelt. Die Kreisstraße blieb während der Rettungsarbeiten voll gesperrt, nach Abfahrt von Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug blieb die Strecke halbseitig gesperrt. Auf der zu dieser Zeit wenig befahrenen Straße kam es dadurch aber nicht zu Behinderungen.

Publiziert in Retter
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