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KASSEL/TWISTE. Ein 19-Jähriger aus Twiste hat am Montag vor dem Landgericht gestanden, dass er im März dieses Jahres in drei landwirtschaftlichen Anwesen seines Heimtortes Feuer gelegt hat. Der Gesamtschaden liegt bei weit mehr als einer halben Million Euro.

Alle drei Höfe befanden sich in der Hauptstraße von Twiste und damit in der Nachbarschaft seines Elternhauses. Im ersten Fall, bei dem Brand am 11. März, entstand erheblicher Schaden. Der Angeklagte hatte unter einem Schleppdach Strohballen angezündet, die Flammen griffen auf das angrenzende Wohnhaus und Stallungen über.

Nach den Angaben der 57-jährigen Besitzerin des Hofes starb bei dem Brand eines ihrer fünf Pferde, sie selbst erlitt Verletzungen. "Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand unseren Hof ansteckt", sagte die Frau als Zeugin. Sie musste mit ihrem Mann nach dem Brand zu Nachbarn ziehen, inzwischen ist ein neues Wohnhaus gebaut worden. Die Frau bezifferte den Schaden auf 300.000 bis 500.000 Euro.

Wenige Tage später, am 16. März, so gestand der 19-Jährige ebenfalls, zündete er wieder Stroh in einem zweiten Anwesen an, das allerdings unbewohnt war. Als der 19-Jährige am 24. März zum dritten Mal zündelte, wurde er von dem 20-jährigen Sohn der Besitzer ertappt. Das Feuer wurde gelöscht, bevor es sich ausbreiten konnte. Der 19-Jährige wurde festgenommen und in die psychiatrische Klinik nach Haina eingewiesen, wo man ihn untersuchte.

Nach seinem Geständnis sagte er am Montag, "es tut mir leid". Er war kurz zuvor in die Feuerwehr eingetreten. Einen Grundlehrgang hatte er dort nicht absolviert, sondern lediglich Hilfsdienste geleistet. Und so war er dann auch bei den ersten beiden Bränden, die er gelegt hatte, zum Löschen mit ausgerückt. "Als ich die Flammen sah, ging es mir nicht gut", sagte er vor Gericht. Allerdings habe er sich beim Zündeln "keine Gedanken darüber gemacht, ob dort jemand wohnt oder nicht". Mehr sagte er zu seinen Beweggründen nicht. Am Mittwoch wird der Prozess fortgesetzt, dann ist auch mit dem Urteil zu rechnen.


112-magazin.de berichtete über die drei Fälle:
Großbrand zerstört Bauernhof: Fünf Verletzte, Pferd tot (11.03.2014, mit Video u. Fotos)
Kripo: Neuer Großbrand in Twiste durch Brandstiftung (16.03.2014, mit Video u. Fotos)
Brandstiftung in Twiste: 19-Jähriger gibt Tat vor Kripo zu (24.03.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 09 September 2014 14:46

Twiste: Tramper wirft Bierglas auf Motorhaube

TWISTE. Zwei Tramper haben nachts in der Twister Ortsdurchfahrt ein Auto mit einem Bierglas beworfen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die jungen Männer zuvor die Kirmes besuchten. Die Ermittler suchen Zeugen.

Ein 33-Jähriger aus Volkmarsen befuhr mit seinem schwarzen Audi A4 am frühen Sonntagmorgen um 4.45 Uhr die Bundesstraße 252 durch Twiste in Richtung Berndorf. Etwa 200 Meter hinter der Fußgängerampel bemerkte er die beiden jungen Tramper am rechten Straßenrand, die in Richtung Berndorf mitgenommen werden wollten.

Als der Volkmarser langsam an ihnen vorbei fuhr, warf einer der beiden Männer ein Bierglas auf die Haube des Audis und verursachte dadurch Sachschaden. Als der Autofahrer daraufhin am rechten Fahrbahnrand anhielt, flüchteten die Tramper unerkannt. Sie waren mit weißem Hemd und dunkler Hose bekleidet. "Sie kamen vermutlich von der Twister Kirmes und waren in Richtung Berndorf oder Korbach unterwegs", sagte am Dienstag Polizeisprecher Volker König.

Seine Kollegen der Polizeistation Korbach sind auf der Suche nach möglichen Zeugen. Wer Angaben zu den beiden jungen Männern machen kann, meldet sich unter der Rufnummer 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 04 September 2014 07:39

Autofahrer kracht in Leitplanke an Bahnübergang

TWISTE. Weil ihn die Sonne blendete, hat ein 83 Jahre alter Autofahrer am Bahnübergang zwischen Twiste und Berndorf die Kontrolle über seinen Wagen verloren: Der Golf prallte gegen Schilder und Leitplanke.

Der Zugverkehr blieb nach dem Verkehrsunfall am späten Mittwochnachmittag unbeeinträchtigt. Der Rentner aus Korbach wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Der Schaden summiert sich auf 14.500 Euro, am VW Golf entstand Totalschaden.

Laut Polizei befuhr der Rentner gegen 17.30 Uhr die Bundesstraße 252 aus Richtung Bad Arolsen kommend in Richtung Korbach. Als ihn kurz vor dem Bahnübergang die Sonne blendete und er die Sonnenblende nach unten klappen wollte, fuhr der 83-Jährige in der Linkskurve am Übergang quasi geradeaus und stieß gegen Schutzplanke und Beschilderung.

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Publiziert in Polizei

MENGERINGHAUSEN. Die Polizei hat in der Nacht zu Freitag eines von zwei ausgerissenen Rindern erschossen. Seit Donnerstagnachmittag hatten die Tiere über Stunden die Beamten, den Landwirt und einen Tierarzt beschäftigt. Die beiden trächtigen Tiere hatten mehrere Gärten durchstreift und leichte Zusammenstöße mit Autos verursacht.

Das zweite der beiden trächtigen Tiere wurde am Freitagmorgen in eine Weide getrieben, nachdem es auf der Bundesstraße 252 unterwegs gewesen war.

Den beiden zweieinhalb Jahren alten Rotbunten eines Landwirtes aus Berndorf gelang es am Donnerstag gegen 16 Uhr, beim Verladen auf einer Weide im der Feldgemarkung zwischen Mengeringhausen und Twiste zu fliehen.

"Die beiden Tiere setzten sich unerlaubt aus der Herde ab und begaben sich zu einem Ausflug in die Ortslage Mengeringhausen, wo sie in der Folge mehrere polizeiliche Einsätze veranlassten", sagte am Freitag der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizeistation. Die Tiere trennten sich in der Folge mehrfach, fanden aber später auch immer wieder zusammen.

Die zunehmend verschreckten und hemmungslosen Tiere überquerten dabei zahlreiche Gartengrundstücke und Zäune. Beinahe-Unfälle beziehungsweise leichte Zusammenstöße mit Autos passierten ebenfalls. Auch der Zugverkehr zwischen Mengeringhausen und Twiste wurde mehrfach gewarnt, konnte aber nach vorliegenden Erkenntnissen störungsfrei weiterlaufen.

Zusammen mit Polizeistreifen, dem Besitzer der Rinder und einem Tierarzt wurde eine der Kühe schließlich am Arolser Weg in Mengeringhausen auf eine Pferdeweide getrieben. Das andere Tier blieb zunächst auf freiem Fuß. "Aufgrund der Aggressivität des Tieres waren weitere Maßnahmen aber nicht möglich", sagte der Dienstgruppenleiter.

Beim versuchten Abtransport von der Pferdekoppel in den Abendstunden entwich das Tier dem Besitzer erneut, wurde aber schließlich in der St.-Georg-Straße in Mengeringhausen durch Polizeikräfte wiederum in eine Weide getrieben. Ein Tierarzt setzte nun einen Betäubungspfeil. Ein Abtransport war aufgrund der Aggressivität des Tieres aber ebenfalls nicht möglich.

Der Betäubungspfeil schlug offenbar auch in der Folge nicht genügend an, so dass das Tier in der Nacht gegen 3.10 Uhr erneut die Polizei beschäftigte. Das Tier war zum wiederholten Male flüchtig und lief sich nun in Richtung Mengeringhausen zur Stadthalle. In zunehmend aggressiver Weise querte es Gärten und Zäune und gelangte schließlich zum Kindergarten im Freundegrund. Weil das Tier sehr unruhig war und es die Sichtverhältnisse nicht zuließen, gelang es dem Tierarzt nicht, einen weiteren Betäubungspfeil zu setzen.

Als sich das mittlerweile auch deutlich erkennbar verletzte Tier beim Überspringen eines Staketenzaunes in diesem verfing und dabei schwere Verletzungen davon trug, wurde es durch mehrere Schüsse aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten gegen 4.20 Uhr von seinen Leiden erlöst. Der Abtransport des Kadavers erfolgte durch den Besitzer in Eigenregie. Die Feuerwehr Mengeringhausen wurde am Freitagmorgen gegen 7 Uhr alarmiert, um Reinigungsarbeiten durchzuführen.

Das zweite Tier blieb zunächst verschwunden, tauchte dann aber gegen 6.45 Uhr wieder auf: Diesmal machte das Rind einen Ausflug auf die B 252, wo es den Verkehr zwischen Mengeringhausen und Twiste behinderte. Erneut waren mehrere Polizeistreifen damit beschäftigt, das Tier zu bändigen und den Verkehr zu sichern.

Das Tier wurde schließlich auf dem Hof eines Landwirtes in der Ortslage von Twiste gesichert. Der Tierarzt setzte zwei Betäubungspfeilen aus dem Blasrohr, aber auch diese schlugen aus unbekannten Gründen nicht richtig an. Das durchbrach die Absperrungen und lief erneut in Richtung Mengeringhausen.

Schließlich gelang es, das Rind auf eine Weide des Hofgutes Kappel zu einigen beruhigend wirkenden Artgenossen zu treiben. Von dort sollte das Tier dann abtransportiert werden.

Angaben über konkrete Schäden an Grundstücken, Zäunen oder Fahrzeugen wurden der Polizei zunächst nicht gemeldet.

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Publiziert in Polizei

TWISTE. Beim Umfahren der Baustelle in der voll gesperrten Ortsdurchfahrt von Twiste hat ein rumänischer Lkw-Fahrer am Montagabend mit seinem Sattelzug das Dach einer Autogas-Tankstelle gerammt. Dadurch wurde das Dach selbst, aber unter anderem auch das Betonfundament beschädigt.

Der Lkw-Fahrer war am Montag gegen 21 Uhr aus Richtung Diemelstadt kommend auf dem Weg zur Conti in Korbach. Statt der ausgeschilderten Umleitung zu folgen, fuhr der Trucker mit seinem Sattelzug verbotswidrig durch die Twister Ortslage. Kurz hinter dem ehemaligen Kornhaus ging wegen der Baustelle auf der Fahrbahn aber nichts mehr. Der Mann am Steuer wich über das Gelände eines Kfz-Betriebes aus.

Das wäre auch gutgegangen, wäre da nicht die großzügige Überdachung der Autogas-Tankstelle. "Ich will ja schließlich nicht, dass die Kunden beim Tanken im Regen stehen", sagte der Inhaber am Abend gegenüber 112-magazin.de. Der Sattelzug prallte jedenfalls mit dem Dachaufbau des Zugfahrzeugs gegen eine Ecke der Dachkonstruktion. Dadurch wurde das Metalldach verbogen, eine Lampe riss ab, und auch das gegossenes Betonfundament wurde an einer Ecke stark beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte in vierstelliger Höhe liegen.

Weil er das für den Ort derzeit geltende Durchfahrtsverbot missachtet hatte, musste der Lkw-Fahrer ein Bußgeld von 75 Euro zahlen. Weitere 75 Euro kamen als sogenannte Sicherheitsleistung hinzu. Während die Polizei den Unfall auf dem Tankstellengelände aufnahm, fuhren zahlreiche Autos trotz des Verbots durch den Ort - mussten jedoch an der Baustelle wenden, weil die Ausweichmöglichkeit über die Tankstelle vom Lkw "verstopft" war.

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Publiziert in Polizei
Montag, 28 April 2014 17:05

Sparfach-Knacker schlagen auch in Twiste zu

TWISTE. Erneut ist ein Einbruch in die Gaststätte Zur Post an der Hauptstraße in Twiste verübt worden: In der Nacht zu Montag drangen bislang Unbekannte gewaltsam in das Lokal ein. Wie bei den Fällen in der vergangenen Wochen waren die Täter auf Bargeld aus.

Über eine aufgehebelte Balkontür gelangten die Täter irgendwann in der Nacht zu Montag in den Gastraum. Dort rissen sie zielgerichtet das Sparfach von der Wand, brachen es auf und entwendeten die Spareinlagen. Zur Höhe des Gesamtschadens machte Polizeisprecher Dirk Virnich am Montagnachmittag keine Angaben.

Die Kriminalpolizei in Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf mögliche Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen machen können. Die Rufnummer der Polizei lautet 05631/971-0.


Dasselbe Anliegen hatten Einbrecher, die am Wochenende in Frankenau aktiv waren:
Hessischer Hof: Erst Fenster, dann Sparfach aufgehebelt (28.04.2014)

Die Gaststätte Zur Post in Twiste war in den vergangenen Wochen mehrmals Ziel von Einbrechern, zuletzt Anfang April:
Schon wieder: Diebe brechen Spielatomat auf (07.04.2014)

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Publiziert in Polizei

TWISTE. Mit seinem umsichtigen, mutigen und couragierten Eingreifen hat der Twister Bernd Wilhelmi der im März aufflammende Serie von Brandstiftungen ein Ende gesetzt: Der Auszubildende fasste den Täter in einer Scheune seiner Familie und übergab ihn der Polizei. Am Donnerstag ehrten Mitglieder der Opferorganisation "Weißer Ring" und die Gemeinde Twistetal den 19-Jährigen.

Zwei Großbrände versetzten im März die Bürger von Twiste in Angst und Schrecken. Zwei Scheunen fallen den Flammen zum Opfer, ein Pferd stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Schnell geht im Ort die berechtigte Furcht um, ein Feuerteufel treibt sein Unwesen. Nach den beiden Bränden in der Dunkelheit schlägt der Täter dann am helllichten Tag zu: In der Scheune von Bernd Wilhelmis Familie legt er am Montag, 24. März, Feuer. Die Flammen erfassen auf dem Dachboden leicht brennbares Material, sonst kommt es glücklicherweise aber zu keinem nennenswerten Schaden.

Bernd Wilhelmi, der an diesem Tag gerade zur Mittagspause nach Hause kommt, hört das knisternde Geräusch aus der Scheune, sieht Rauch und schaltet sofort: Er schneidet dem Brandstifter den einzigen Fluchtweg ab, fordert ihn erfolgreich zum Stehenbleiben auf und übergibt den ebenfalls 19-Jährigen der Polizei. Bei der Vernehmung räumt der junge Mann die drei Brandstiftungen ein. Er wird dem Haftrichter vorgeführt, der eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnet.

"Es ist zwingend nötig, dass ein Feuerteufel rasch gefasst wird - bevor Menschenleben zu beklagen sind", machte am Donnerstag der hessische Vorsitzende der Opferhilfe Weißer Ring, Horst Cerny, bei der Ehrung im Twistetaler Rathaus deutlich. Dies sei bei der Twister Brandserie zum Glück schon nach kurzer Zeit gelungen. Bernd Wilhelmi habe durch Mut und Zivilcourage dafür gesorgt, dass der Ort vor Schlimmerem bewahrt wurde. "Viele können noch gar nicht ermessen, wieviel Leid dem Ort erspart wurde durch das, was Bernd Wilhelmi getan hat", sagte Cerny. "Wir könnten froh sein, wenn es viele Bernd Wilhelmis geben würde".

Der Vorsitzende überreichte dem Auszubildenden im Sitzungssaal des Rathauses eine Urkunde und ein Messer - der 19-Jährige ist Jungjäger. Bürgermeister Stefan Dittmann bezeichnete den Geehrten als Vorzeige-Twistetaler. Auch der Rathauschef lobte Zivilcourage, Weitsicht und Mut des jungen Mannes, der eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger absolviert. "Wer weiß, was noch passiert wäre", sagte Dittmann vor Wilhelmis Familienangehörigen, Feuerwehrleuten und Vertretern von Polizei und Weißem Ring. Bei seiner Laudation lobte der Bürgermeister aber auch den Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Vor allem die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr hätten Großes geleistet nach den Bränden. Es habe sich gezeigt, dass der freiwillig aufgestellte Brandschutz "alternativlos" sein, sagte Dittmann. Dies gelte es zu unterstützen - nicht nur von Seiten der Gemeinde.

Bernd Wilhelmi selbst gab sich bescheiden: "Ich bin vor allen Dingen froh, dass die Brandserie vorbei ist und die Menschen in Twiste wieder ruhig schlafen können". Erleichtert sei er aber auch darüber, dass das Anwesen seiner Eltern nicht abgebrannt sei. Das, was er an jenem 24. März getan habe, sei für ihn völlig selbstverständlich gewesen.


112-magazin.de berichtete über die drei Fälle:
Großbrand zerstört Bauernhof: Fünf Verletzte, Pferd tot (11.03.2014, mit Video u. Fotos)
Kripo: Neuer Großbrand in Twiste durch Brandstiftung (16.03.2014, mit Video u. Fotos)
Brandstiftung in Twiste: 19-Jähriger gibt Tat vor Kripo zu (24.03.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 07 April 2014 15:56

Schon wieder: Diebe brechen Spielautomat auf

TWISTE. Unbekannte Täter sind am frühen Samstagmorgen um 2.50 Uhr in eine Gaststätte an der Bundesstraße 252 in Twiste eingebrochen. In dem Lokal knackten sie einen Geldspielautomaten.

Die Diebe hebelten eine Terrassentür zwischen Biergarten und Gastraum auf und betraten den Gastraum. Trotz ausgelöster Alarmanlage nahmen sie sich die Zeit, einen Spielautomaten aufzubrechen und das Geld zu stehlen. Anschließend verschwanden sie unerkannt. An der Tat waren vermutlich zwei Täter beteiligt. Wie hoch ihre Beute war, steht noch nicht fest.

Erst in der Nacht zum 25. März waren Unbekannte in die Gaststätte an der Hauptstraße eingebrochen. Damals brachen sie zwei Spielautomaten und ein Sparfach auf und erbeuteten Bargeld.

Die Polizei ist in beiden Fällen auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erhofft sich die Kriminalpolizei in Korbach, Telefon 05631/971-0.

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Publiziert in Polizei

TWISTE. Der 19-jährige Mann aus Twiste, der am Montag bei einem dritten Brand in der Hauptstraße in Twiste auf frischer Tat ertappt wurde, ist am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden. Der 19-Jährige habe dabei alle drei Brandstiftungen gestanden, erklärte Staatsanwältin Kerstin Nedwed auf Anfrage der HNA. Der Haftrichter habe eine einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Erst am Montag wurde erneut die Feuerwehr alarmiert, weil in der Hauptstraße in Twiste eine Scheune brannte. Der Entstehungsbrand erlosch allerdings von allein, so dass die Feuerwehr nur noch kontrollieren und nachlöschen musste. Mit mehr als 30 Einsatzkräften waren die Wehren aus Twiste, Berndorf und Mühlhausen angerückt.

Der 19-Jährige wurde erwischt, als er aus der Scheune flüchtete. Daraufhin wurde er zunächst als Zeuge von der Kripo vernommen, später galt er als Tatverdächtiger. Nur kurze Zeit später gestand er den jüngsten Brand. Am Dienstag legte er ein Geständnis ab und gab zu, für alle drei Brände in der Hauptstraße in Twiste verantwortlich zu sein.

Beim ersten Brand in der Nacht vom 10. auf den 11. März wurden fünf Menschen verletzt. Ein Pferd starb in den Flammen. Die Scheune brannte völlig nieder und auch das Wohnhaus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Über 130 Einsatzkräfte waren vor Ort. Auch die Drehleiter aus Bad Arolsen kam zum Einsatz.

Beim zweiten Brand, nur knapp eine Woche später, brannte die Scheune "Kölscher Hof", ebenfalls an der Hauptstraße. Verletzt wurde dabei niemand. Während die Kripo beim ersten Brand zunächst auch einen technischen Defekt in Betracht zog, wurde der Kölsche Hof als "Tatort" abgesperrt. Die Kripo ging von Brandstiftung aus. Jetzt steht fest, dass der 19-jährige Mann, der in Twiste wohnt, alle drei Brände gelegt hat. Über das Motiv machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.


112-magazin.de berichtete über die drei Fälle:
Großbrand zerstört Bauernhof: Fünf Verletzte, Pferd tot (11.03.2014, mit Video u. Fotos)
Kripo: Neuer Großbrand in Twiste durch Brandstiftung (16.03.2014, mit Video u. Fotos)
Brandstiftung in Twiste: 19-Jähriger gibt Tat vor Kripo zu (24.03.14, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Polizei

TWISTE. Nur wenige Tage nach dem Großbrand eines Bauernhofes an der Hauptstraße in Twiste hat am Sonntagabend nur wenige Meter entfernt eine Scheune lichterloh gebrannt. Weit mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz und retteten das leerstehende Wohnhaus vor einem Übergreifen der Flammen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kripo von Brandstiftung aus.

Das Feuer brach am Sonntag gegen 20 Uhr in der Scheune des seit Jahren leerstehenden Bauernhofes aus. Die Leitstelle alarmierte umgehend sämtliche Feuerwehren der Großgemeinde Twistetal sowie weitere Kameraden aus Bad Arolsen mit der Drehleiter und mit dem Gerätewagen Atemschutz aus Korbach.

Die Brandschützer gingen von mehreren Seiten und vom Korb der Drehleiter aus gegen den Brand vor. Viele Einsatzkräfte waren unter Atemschutz tätig. Größtes Augenmerk legten die Feuerwehrleute unter Leitung des Twistetaler Gemeindebrandinspektors Volker Bangert darauf, umliegende Wohnhäuser vor einem Übergreifen des Feuers durch Hitzestrahlung oder Funkenflug zu verhindern. Zur Brandzeit herrschte kräftiger Wind, der die Funken in östliche Richtung trieb.

Verletzt wurde niemand. Laut Polizei liegt der Schaden bei mehreren zehntausend Euro. Die noch am Sonntagabend aufgenommenen Ermittlungen dauerten auch am Montag an. Ob zwischen dem aktuellen Brand und dem Brand eines Hofes in der Nachbarschaft in der vergangenen Woche ein Zusammenhang besteht, "kann nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bestätigt werden, da im ersten Fall auch ein technischer Defekt als Brandursache durchaus in Frage kommt", sagte am Montag Polizeisprecher Dirk Virnich.

Die Ortsdurchfahrt blieb während der Löscharbeiten voll gesperrt. Auch die Bahnstrecke Korbach-Bad Arolsen musste zeitweise gesperrt werden. Nachdem die Feuerwehr die zur Wasserversorgung aus der Twiste aufgebauten Leitungen unter den Schienen verlegt hatten, war der Schienenverkehr wieder frei.

Ein Bild von den Löscharbeiten machten sich auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann. Unzählige Schaulustige verfolgten den Feuerwehreinsatz.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die am Sonntagabend etwas Verdächtiges bemerkt haben, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 bei der Kripo zu melden.


In der Nacht zu Dienstag brannte es wenige Meter von der aktuellen Brandstelle entfernt:
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