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Mittwoch, 13 Oktober 2021 14:57

Junger Mann (27) bei Olsberg tödlich verunglückt

OLBERG. Entsetzlicher Verkehrsunfall am frühen Mittwochmorgen gegen 05:40 Uhr auf der K15 „Langerberg“ zwischen Olsberg und Altenbüren. Ein 27 jähriger Mann hat dabei sein Leben verloren.

Sein Pkw, ein weißer Seat, lag auf dem Dach. Spuren zeigen, dass der junge Mann mit seinem Wagen im Bereich einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen sein muss und dann in eine ansteigende Böschung fuhr. Dort wurde ein Baum gestreift und ein Leuchtpfählchen umgefahren. Anschließend kam der Wagen auf dem Dach auf der Straße zum Liegen. „Die genaue Ursache kennen wir aktuell noch nicht“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Um dies zu klären, wurde durch die Polizei ein Gutachter angefordert, der aus Münster nach Olsberg ausrückte. Für die Unfallaufnahme und die Beweissicherung vor Ort musste die Strecke viele Stunden voll gesperrt bleiben.

Rettungswagenbesatzung und Notarzt aus Olsberg konnten vor Ort nichts mehr für den jungen Mann tun. Sie konnten nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Die Feuerwehren aus Olsberg und Elleringhausen, die mit 35 Kameraden zur Einsatzstelle ausgerückt waren, hatten neben dem Absperren und Ausleuchten der Unfallstelle, der Sicherstellung des Brandschutzes und dem Reinigen der Fahrbahn von Trümmern und Erde die traurige Aufgabe, bei der Bergung des verstorbenen Mannes behilflich zu sein. Dazu wurde der Wagen mit dem Kran eines eigens bestellten Abschleppers minimal angehoben und unterbaut.

Anschließend musste der Kranführer den Wagen wieder in die Ausgangsposition legen, um die genauen Ermittlungen für die Polizeibeamten und den Gutachter zu ermöglichen.

Die Strecke blieb lange für den Verkehr gesperrt. Weitere Fahrzeuge waren nach derzeitigem Stand in den Unfall nicht verwickelt. Der junge Mann war bei Nebel, nasser und mit Laub bedeckter Fahrbahn alleine in seinem Auto unterwegs. Er war auf dem Weg in Richtung Altenbüren.

Publiziert in HSK Feuerwehr

MELSUNGEN. Am späten Montagabend (11.10.2021), gegen 23.04 Uhr, stürzte eine Frau von der Bartenwetzerbrücke in die Fulda.

Die 36-jährige Frau aus Melsungen war zum Zeitpunkt des Vorfalles mit zwei weiteren Personen zu Fuß auf der Bartenwetzerbrücke unterwegs und ging in Richtung Bahnhof. Im Bereich des zweiten Pfeilers blieb die Frau etwas hinter den anderen Personen zurück. Kurz darauf drehten sich ihre Begleiter um, stellten fest, dass sie die Frau nicht mehr sehen konnten und suchten sofort nach ihr.

Danach mussten sie die Frau unterhalb der Brücke im Wasser bzw. auf einer dortigen Landzunge liegend feststellen, woraufhin sie sofort die Rettungsdienste verständigten. Die Frau wurde durch die Feuerwehr und der Polizei geborgen und durch einen Notarzt versorgt. Die Bartenwetzerbrücke weist in dem betreffenden Bereich eine Höhe von knapp 10 Metern auf. Der Wasserstand lag zum Zeitpunkt des Vorfalles im dortigen Bereich bei ca. 40 Zentimeter.

Aufgrund der Fallhöhe und des niedrigen Wasserstandes zog sich die Frau schwere Kopfverletzungen, einen Armbruch und innere Verletzungen zu und wurde in das Kasseler Klinikum eingeliefert. Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass die Frau stark alkoholisiert war. Nach ersten Ermittlungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden, sodass vorerst von einem Unfallgeschehen ausgegangen wird. Warum aber die Frau genau über die Brüstung der Steinbrücke fiel, ist derzeit noch unklar. Hinweise nimmt die Polizeistation Melsungen unter der Telefonnummer 05661/70890 entgegen.

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Publiziert in HR Polizei
Montag, 11 Oktober 2021 08:53

Bikerin bei Sturz leicht verletzt

WALDECK. Für eine 37 Jahre alte Frau aus den Niederlanden endete die Fahrt mit ihrem Motorrad auf der Edersee-Randstraße am Sonntagmittag.

Nach Angaben der Polizei befuhr die Bikerin gegen 12 Uhr mit ihrer schwarzen Suzuki die L 3086 von Nieder-Werbe in Richtung Waldeck-West. Ausgangs einer Linkskurve kam die 37-Jährige, vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Bordsteinkante. Sie kam mit ihrem Motorrad zu Fall und zog sich dabei Prellungen und Abschürfungen zu, die vom Rettungsdienst behandelt werden mussten.

An der schwarzen Suzuki entstand ein Sachschaden von 3000 Euro, weil neben der Verkleidung auch der Motorblock beschädigt wurde.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 30 September 2021 13:59

Fußgängerin erfasst und schwer verletzt

BAD BERLEBURG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagvormittag in der Bad Berleburger Innenstadt. Dabei wurde eine 38-jährige Frau schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Marburger Uniklinik geflogen werden. Die Bahnhofstraße blieb voll gesperrt.

Laut Polizei wollte die junge Frau den Zebrastreifen vom Aldimarkt in Richtung Hitmarkt überqueren. Zur selben Zeit befuhr ein Mann mit seinem Pickup die Bahnhofstraße aus Richtung Limburgstraße kommend, um nach rechts auf den Parkplatz des Hit-Marktes abzubiegen. Da sein Pickup etwas größer war, musste der Mann auf den gegenüberliegenden Fahrstreifen fahren, um auf den Parkplatz abbiegen zu können. Ob er dabei nach rechts oder links geblinkt hat, dazu gab es von Passanten vor Ort unterschiedliche Aussagen.

Direkt hinter dem Pickup befuhr eine 63-jährige Peugeotfahrerin die Bahnhofstraße in Richtung Kreisverkehr. Durch den Pickup wurde ihre Sicht auf den ersten Teil des Zebrastreifens verdeckt, auf dem die Fußgängerin bereits unterwegs war. Aus Angst, der Pickup könne mit ihrem Peugeot kollidieren, beschleunigte die Frau ihren Kleinwagen. Dabei erfasste sie die Fußgängerin, die über den Zebrastreifen ging. Die junge Frau schlug mit dem Kopf in der Windschutzscheibe des Pkw ein und wurde von der Front des Wagens getroffen.

Vor Ort wurde die schwer verletzte Frau von DRK Rettungsdienst und Notarzt aus Bad Berleburg versorgt. Nach kurzer Zeit kam auch die Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers „Christoph 25“ hinzu. Nach der Versorgung vor Ort brachte der Hubschrauber die Fußgängerin zur Uniklinik Marburg. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Polizei nicht.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde vor Ort ein aufwändiges Monobildverfahren durchgeführt, bei dem die Fahrbahn in Vierecke eingeteilt und genau vermessen wird. Zudem rekonstruierten die Polizeibeamten den Unfall, in dem der Pickup nochmals vorgefahren wurde und seine Abbiegestellung einnahm. Der Pkw der 63-jährigen Frau wurde beschlagnahmt und sichergestellt.

Die Pkw Fahrerin wurde nach dem Unfall ebenfalls durch den Rettungsdienst betreut und ins Krankenhaus gebracht.    

Publiziert in SI Retter

WINTERRBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagnachmittag auf der B 236 zwischen Winterberg und Züschen. Dabei wurde der Fahrer eines VW Lupo aus dem Raum Winterberg eingeklemmt und schwer verletzt. Zuvor war ein Auflieger eines Lkw in die Front und die Fahrerseite des Lupos gekracht.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der Lkw, der einen Silotank mit Gefahrgut mitführte, aus Richtung Winterberg in Richtung Hallenberg unterwegs. In einer Rechtskurve geriet der Auflieger auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte dort in den in Richtung Winterberg fahrenden Lupo.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Winterberg wurden alarmiert, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Philipp Wiese, der bei der Technischen Rettung zuständig war, erklärte an der Unfallstelle: „Es gab zunächst keine richtige Zugangsöffnung, um den Patienten erreichen zu können. Wir haben dann einen Zugang über die Heckklappe geschaffen und sofort einen unserer Helfer zum Patienten geschickt“. Anschließend, so erklärte der Feuerwehrmann aus Winterberg, der selbst im Rettungsdienst arbeitet, habe man in enger Absprache mit dem Rettungsdienst vor Ort die Fahrertür entfernt und den Patienten aus dem Auto befreit und auf einem Spineboard gesichert. Außerdem stellten die insgesamt 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Patrick Wahle vor Ort den Brandschutz sicher, streuten auslaufende Betriebsmittel ab, waren bei den Aufräumarbeiten und der Pkw Bergung behilflich und unterstützten den Rettungsdienst beim Umladen in den Rettungshubschrauber.

Den Hubschrauber hatten die Einsatzkräfte zuvor für den Transport des Lupo-Fahrers angefordert. Der Lkw wurde beim Aufprall zwar erheblich beschädigt, das geladene Gefahrgut trat aber glücklicherweise nicht aus. Der Laster konnte seine Fahrt noch bis zum Firmensitz im benachbarten Hallenberg fortsetzen. Der Fahrer des Lasters blieb unverletzt.

Was genau die Ursache für das Schleudern des Anhängers war, ermittelt derzeit die Polizei.

Die B 236 blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

NIEDERDIELFEN. Beim Absturz eines Flugzeuges in einem Waldstück in der Nähe des Wilnsdorfer Stadtteils Niederdielfen ist am Montagmorgen ein 25 Jahre alter Pilot aus Wilnsdorf ums Leben gekommen. Gegen 06:15 erreichten Polizei und Rettungsleitstelle gleich mehrere Anrufe von besorgten Bürgern, die über ein Flugzeug mit Motorproblemen und schließlich einen Absturz berichteten.

Umgehend machten sich mehrere Einheiten der Wilnsdorfer Feuerwehr, der DRK Rettungsdienst aus Wilnsdorf samt Notarzt, der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 25“, nacheinander zwei Polizeihubschrauber „Hummel“ der Polizeifliegerstaffel NRW, sowie Polizeieinheiten aus Wilnsdorf und Siegen auf den Weg, um nach dem abgestürzten Flugzeug und möglichen Insassen zu suchen. Dabei wurde auch die Wärmebildkamera eines der beiden Polizeihubschrauber zur Hilfe genommen. Die Einsatzkräfte fanden den Absturzort schließlich oberhalb eines Wohngebietes bei Niederdielfen in einem Fichtenwald. Das Flugzeug wurde dabei nahezu bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

Nach einiger Zeit der Suche konnten die Einsatzkräfte schließlich auch eine männliche Leiche etwa 300 Meter talabwärts finden. Wie die Polizei später bestätigte, handelte es sich bei dem Toten um den Piloten der Maschine, einen 25-jährigen Mann aus Wilnsdorf. Unweit eines Gartengrundstückes war der Verunglückte in einer Wiese aufgefunden worden, es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

Mysteriös sind die Umstände des Fluges: Das Flugzeug war am Morgen vom Siegerlandflughafen auf der „Lipper Höhe“ bei Burbach gestartet. Dies erfolgte jedoch ohne vorherige Startgenehmigung, da der Flughafen zu dieser Zeit noch gar nicht geöffnet hatte. Für einen Flug dieser Art hätten im Vorfeld Genehmigungen eingeholt werden müssen. Die Polizei teilte mit, der Flug hätte nicht stattfinden dürfen. Vom Luftsportvererin „Hellertal“ war zu erfahren, dass die Maschine vom Typ „Morane-Saulnier Rallye“ eigentlich nur eingesetzt werde, um Segelflugzeuge zu schleppen. Dies war Informationen zufolge gestern noch rund um den Siegerlandflughafen erfolgt. Auch am Siegerlandflughafen sind nun Ermittlungen im Gange und es werden Spuren gesichert. Vor Ort in Niederdielfen hat neben der Kriminalpolizei auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) die Ermittlungen aufgenommen. Die viersitzige Maschine, die auch als Tiefdecker bezeichnet wird, gehört dem Luftsportverein „Hellertal“ wird aber auch beim Verein für Luftsport Geisweid genutzt.

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der Bad Wildunger Ortsumgehung, der B 253. Zwei Autos sind dort frontal zusammengestoßen, die genaue Ursache für den Zusammenstoß kennt die Polizei jedoch noch nicht – Zeugen gab es keine.

„Wir haben mit allen Leuten, die vor Ort waren und den Notruf abgesetzt haben, gesprochen“, schildert eine Polizeibeamtin. Diese Passanten kamen jedoch alle erst an der Unfallstelle an, als es den Zusammenstoß bereits gegeben hatte. Beide Fahrzeuginsassen, eine Fahrerin eines weißen Seat Leon aus dem Edertal, und auch der Fahrer eines dunklen BMW aus Lollar im Kreis Gießen, konnten zunächst nicht vernommen werden. Für beide sei der Aufprall potenziell lebensgefährlich gewesen – die genauen Untersuchungen in Kasseler Krankenhäusern seien aber derzeit noch nicht abgeschlossen.

Der Fahrer des BMW musste von der Feuerwehr Bad Wildungen aus dem Fahrzeug geschnitten werden, auch die Fahrerin aus dem weißen Seat musste befreit werden. „Geschnitten werden musste dort glaube ich nicht“, erklärt die Polizeibeamtin im Telefonat. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst und den Bad Wildunger Notarzt wurde die Seat-Fahrerin in eine Kasseler Klinik gefahren. Der Fahrer des BMW kam ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus. Seinen Transport übernahm der Kasseler Rettungshubschrauber "Christoph 7", der direkt auf der Bundesstraße zur Landung ging.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten, die Unfallaufnahme durch die Polizei, die Arbeit eines hinzugezogenen Gutachters und die Aufräumarbeiten blieb die B 253 bis etwa 11 Uhr voll gesperrt. Nach dem Einsatz der Polizei übernahmen die Mitarbeiter von Hessen Mobil die Vollsperrung der Ortsumgehung.

Publiziert in Feuerwehr

BERGHAUSEN. Das Wichtigste zuerst: Es wurde niemand verletzt. Am Montagmorgen kam es um kurz vor halb neun zum Zusammenstoß eines Pkw mit der Hessischen Landesbahn. Am Bahnübergang „Unter der Hohen Fuhr“ in Berghausen wollte am Morgen ein junger Pkw Fahrer zum Sportplatz fahren, um dort seinen Pkw zu parken und zur Arbeit zu laufen. Dabei hat der Mann nach Angaben der Polizei den Zug übersehen, der von der Berghäuser Haltestelle in Richtung Raumland Markhausen fuhr. Am unbeschrankten Bahnübergang kam es dann zur Kollision zwischen Pkw und Zug. Wie durch ein Wunder konnte der Mann seinen VW trotz des heftigen Aufpralls unverletzt verlassen. Auch die zehn Zuginsassen und der Fahrer des Zuges blieben unverletzt. Die Erleichterung darüber war den gesamten Einsatzkräften deutlich anzumerken.

Der Wagen des jungen Mannes hatte sich beim Aufprall gedreht, war noch einmal in die linke Seite des Triebwagens eingeschlagen und dann in einer Böschung hängen geblieben. Der Zug kam nach einer Notbremsung einige Meter weiter zum Stehen. Die alarmierte Feuerwehr sorgte mit Leitern dafür, dass die Fahrgäste den Zug verlassen konnten. Außerdem wurde die Batterie am Unfallfahrzeug abgeklemmt und ein Löschangriff mit Schaummittel aufgebaut. Die beiden Rüstsätze, die zur Befreiung von eingeklemmten Personen verwendet werden und aus Bad Berleburg und Weidenhausen zum Einsatzort kamen, mussten zum Glück nicht eingesetzt werden. Die Kameraden aus Berghausen kamen mit den Aufgaben alleine zurecht.

Die Besatzungen der beiden DRK Rettungswagen aus Bad Berleburg und Womelsdorf, sowie der Notarzt aus Bad Berleburg mussten nicht mehr tätig werden – sie nahmen aber dennoch die Fahrgäste und die beiden Fahrer in Augenschein um sicher zu sein, dass sie wirklich unverletzt geblieben sind. Wie hoch der Schaden an Zug und Pkw sind, war noch nicht bekannt.

Zum Einsatz kamen neben der Bad Berleburger Polizei auch Beamten der für Gleisunfälle zuständigen Bundespolizei aus Siegen, als auch Notfallmanager der Hessischen Landesbahn und der Deutschen Bahn AG.       

Publiziert in SI Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Erneut ist es auf der Bundesstraße 253 zwischen Bad Wildungen und Hundsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen - Mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 musste ein schwerverletzter Motorradfahrer ins Klinikum nach Kassel verlegt werden.

Ebenfalls schwerverletzt wurde die Fahrerin eines Renault, die am Samstag gegen 16.45 Uhr, von Hundsdorf kommend in Fahrtrichtung Bad Wildungen unterwegs war. Anhand der Unfallspuren konnte der Unfallhergang zumindest teilweise rekonstruiert werden. Die Bad Wildungerin hatte sich mit ihrem Pkw auf der B 253 an der Kreuzung Jägersburg nach links eingeordnet um auf die Kreisstraße 43 zu gelangen. Bei diesem Abbiegevorgang übersah die 70-Jährige ein entgegenkommendes Motorrad. 

Die gelbe Suzuki, die von einem jungen Mann (21) aus dem Lahn-Dill-Kreis geführt wurde, prallte direkt in den Captur. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten vom ADAC abgeschleppt werden. Sowohl der Motorradfahrer als auch die Renault-Fahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 70-Jährige kam ins Krankenhaus der Stadt Bad Wildungen. Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.

Um den Unfall abschließen zu können, sucht die Polizei Bad Wildungen nach Augenzeugen. Unter der Rufnummer 05621/70900 sind die Kollegen der Wache immer erreichbar.

Link: An der Kreuzung Jägersburg ereignete sich am 21. August 2021 ein schwerer Verkehrsunfall.

Publiziert in Polizei

DIEMELSEE. Mit schweren Verletzungen musste am frühen Sonntagmorgen ein Mann (28) ins Krankenhaus nach Korbach verlegt werden - Polizei, Feuerwehr, Notarzt und der Rettungsdienst waren im Einsatz.

Ereignet hatte sich das Unglück am 22. August gegen 1.50 Uhr, als eine 25-Jährige aus der Gemeinde Diemelsee mit ihrem Volkswagen im Bereich der Schlesischen Straße die Örtlichkeit verlassen wollte. Am Vorabend hatte die jungen Frau ihren Golf ordentlich am Fahrbahnrand geparkt, wie die Polizei angab. Im Verlauf der Nacht muss sich der 28-Jährige auf die Mauer neben den Golf gesetzt haben. Vermutet wird, dass der Diemelseer an der Mauer heruntergerutscht ist und sich schlafend vor den Golf gelegt hat.

Als die Fahrzeugführerin um 1.50 Uhr in ihr Fahrzeug stieg und anfuhr, übersah sie den Schlafenden - Mit den Vorderrädern überrollte sie den 28-Jährigen, sodass dieser zwischen Vorder- und Hinterachse eingeklemmt wurde. Hilfe nahte unverzüglich aus der Nachbarschaft. Während einer der Passanten die Notrufnummer 112 wählte - wurde das Auto von anderen Helfern mit einem Wagenheber angehoben. Nachdem der Schwerverletzte unter dem Auto hervorgeholt werden konnte, traf auch schon die Feuerwehr und der Rettungsdienst ein. 

Unter der Leitung von Torsten Behle wurde die Straße abgesperrt und die Örtlichkeit mit Flutlicht ausgeleuchtet. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Erstversorgung des Patienten übernahm der Notarzt. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizei in Korbach.

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Publiziert in Feuerwehr
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