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HALLENBERG. Bei einem schweren Arbeitsunfall auf einem Bauernhof bei Hallenberg ist am Freitagmorgen ein Mann schwer verletzt worden. Er musste mit dem Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in eine Marburger Klinik geflogen werden.

Der Mann war zu Arbeiten auf ein Hallendach gestiegen und dabei auf eine Glaskuppel getreten, die dann nachgab. Dabei stürzte der Mann rund acht Meter in die Tiefe und wurde schwer verletzt.

Die Feuerwehr aus Hallenberg, sowie die Drehleiter aus Winterberg wurden mit dem Stichwort „Absturz“ in Richtung Hallenberg alarmiert. Nach Auskunft des Einsatzleiters vor Ort brauchte die Drehleiter aus Winterberg nicht mehr zum Einsatz kommen, da der Mann nach dem Absturz für die Rettungskräfte gut erreichbar war.

Die Kameraden aus Hallenberg waren beim Transport zum Hubschrauber behilflich und wiesen zuvor den Kasseler Hubschrauber ein, bzw sicherten die Landestelle in einer Wiese ab. Der Verletzte wurde bis zum Hubschrauberflug von der RTW Besatzung aus Medelon und dem Winterberger Notarzt erstversorgt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

SACHSENBERG. Bei einem entsetzlichen Verkehrsunfall hat am späten Montagnachmittag ein 19 Jahre junger Mann aus Sachsenberg sein Leben verloren. Zuvor hatte er mit seinem Golf TDI aus Richtung Korbach kommend zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge mit sehr hoher Geschwindigkeit überholt. Das erste der beiden Fahrzeuge, ein VW Caddy, beabsichtigte nach links abzubiegen, weshalb das zweite Fahrzeug das Tempo verlangsamte, um anzuhalten. Dabei überholte der junge Mann aus Sachsenberg die beiden Fahrzeuge und touchierte dabei den bereits abbiegenden Caddy. Der junge Golf-Fahrer geriet dann ins Schleudern und schoss quer über die Straße, wo er in einen Graben unter einer Brücke raste. Dabei wurden mehrere Bäume getroffen und große Äste brachen ab. Der Golf kam völlig zerstört in einer Böschung zum Liegen. Dabei wurden Motorblock und Batterie herausgerissen, die im Umkreis von mehreren Metern verteilt lagen. Der junge Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der bereits im Anflug befindliche Rettungshubschrauber aus Siegen konnte seinen Einsatz frühzeitig abbrechen. Die ehrenamtliche First-Responder-Helferin und der Rettungsdienst mit Notarzt aus Frankenberg und dem HSK konnten nichts mehr für den jungen Mann tun.

Die Feuerwehren aus Sachsenberg, Rhadern, Goddelsheim und Frankenberg waren im Einsatz, da die Meldung war, dass eine Person eingeklemmt sei. Die Einsatzkräfte konnten den jungen Mann durch öffnen einer Fahrzeugtür ohne Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreien.

Der 25 Jahre alte Caddyfahrer überstand den Unfall unverletzt. Sein Fahrzeug wurde, ebenso wie der Golf des jungen Sachsenbergers, von der Firma Avas aus Frankenberg abgeschleppt und auf Anordnung sichergestellt. Vor Ort nahm ein Gutachter  die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Vor Ort war ein Notfallseelsorger im Einsatz, der sich gemeinsam mit der First-Responder-Helferin aus Sachsenberg um die Angehörigen des jungen Mannes kümmerte, die selbst zur Unfallstelle gekommen waren.

Die L3076 blieb zwischen Schreufa und Sachsenberg für die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sowie die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. 

 

Anmerkung: Bei dem weißen Tuch im Bachlauf, was auf einigen Fotos zu sehen ist, handelt es sich um eine provisorische Ölsperre. Es zeigt nicht den verstorbenen Autofahrer.

Publiziert in Feuerwehr

FRANKENBERG. Auf der B253 bei Frankenberg kam es heute Nachmittag im Bereich der Ausfahrt nach Röddenau zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurden insgesamt fünf Personen aus Bad Berleburg verletzt. Zwei Fahrzeuge waren zusammengestoßen, darunter ein Kleinbus.

Wie die Polizei berichtete, befuhr der Fahrer des Kleinbusses mit seinem Firmenfahrzeug die Bundesstraße von Frankenberg kommend in Richtung Allendorf. Zur selben Zeit beabsichtigte eine Familie, ebenfalls aus Bad Berleburg, aus  Richtung Allendorf kommend, die Bundesstraße an der Ausfahrt Röddenau zu verlassen. Dabei wurde der Kleinbus der Bad Berleburger Firma offenbar übersehen und es kam zum Zusammenstoß. Die Familie mit ihren Kindern wurde mit mehreren Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber „Christoph 7“ in die Marburger Uniklinik gebracht. Der Verkehr wurde von der Polizei an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Nach kurzer Zeit konnte das Abschleppunternehmen Avas die beiden Unfallfahrzeuge abschleppen und die Straße konnte wieder komplett befahren werden.

Publiziert in Retter

GRAFSCHAFT. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Karsamstagabend gegen 17:50 Uhr im Schmallenberger Ortsteil Grafschaft. Dabei geriet ein Mercedes Cabrio außer Kontrolle und prallte in den Treppenbereich eines Wohnhauses in der Grafschafter Hauptstraße.

Nach Angaben der Polizei war der Pkw von Almert kommend in Richtung Grafschaft gefahren. Möglicherweise steht überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursache im Raum. Der Wagen war im Bereich des Ortseinganges gegen den Bordstein einer Verkehrsinsel gefahren und dabei leicht abgehoben, so dass er auf den gegenüberliegenden Bordstein des Randstreifens katapultiert wurde. Schließlich duchbrach der Wagen aus dem Enneppe-Ruhr-Kreis  ein Holzschild am Straßenrand und prallte dann gegen die Treppe an dem Wohnhaus.

Zunächst war gemeldet, dass der Fahrer des Wagens und seine Beifahrerin eingeklemmt worden seien. Dies war aber zum Glück nicht der Fall.

Nach Angaben der Feuerwehr konnten beide Pkw-Insassen durch die Feuerwehrkameraden aus Grafschaft, Oberkirchen und Schmallenberg in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst patientenorientiert und schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden. Weitere Feuerwehrkräfte, die sich noch auf der Anfahrt befanden, konnten bereits ziemlich am Anfang des Einsatzes abbestellt werden.

Beide Pkw Insassen kamen mit Rettungswagen und Notarzt in umliegende Krankenhäuser.   Die Ortsdurchfahrt blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr

MEDEBACH.Am  vergangenen Donnerstag alarmierte die Leitstelle des Hochsauerlandkreises um 19.58 Uhr mit Stichwort "H0 Unfall ohne Eingeklemmte" den RTW Winterberg sowie die Einheiten Küstelberg und Deifeld. Auch der ELW Medebach sowie die Polizei wurden alarmiert. Am Schloßberg zwischen Küstelberg und Medebach war der PKW eines 18-jährigen Medebachers auf Grund schneeglatter Straße aus Küstelberg kommend von der Straße abgekommen und über die Gegenfahrbahn in eine Böschung gerutscht. Der PKW-Fahrer konnte sich aus dem umgestürzten, auf dem Dach liegenden Auto selbst befreien.

Die mit ihrem TSF ersteintreffende Einheit Küstelberg übergab den Fahrer an den eintreffenden RTW aus Winterberg, sicherte zeitgleich die Einsatzstelle ab und erkundete weiter die Einsatzstelle. Die Einheit aus Deifeld sicherte mit ihrem TSF-W den Brandschutz, unterstützte bei der Absicherung der Unfallstelle und leuchtete diese mit Lichtmasten aus. Der ebenfalls eintreffende ELW aus Medebach übernahm den Funkverkehr mit der Leitstelle. Auch die Wehrleitung war vor Ort. Die Polizei aus Winterberg nahm den Unfall auf. Der PKW-Fahrer wurde bei diesem Unfall nur leicht verletzt und konnte nach Erstbehandlung im RTW auf eigenen Wunsch hin von seiner per Telefon informierten Mutter abgeholt werden. Das verunfallte Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle in Abstimmung mit der Polizei aufgeräumt und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen hatte, wurde die Unfallstelle an die Polizei übergeben.

Publiziert in HSK Feuerwehr

GELLINGHAUSEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der L776 zwischen Bad Fredeburg und Bödefeld sind am Freitagmittag zwei Fahrer in einem Kleintransporter und einem Lkw eingeklemmt worden. Wenige Minuten nach dem Unfall ist eine dramatische Rettungsaktion angelaufen. Der Lkw Fahrer überlebte den Unfall nicht.

Gegen 13:20 Uhr waren die Einsatzkräfte auf die L776 oberhalb der Ortslage Gellinghausen kurz vor den Abzweig Osterwald gerufen worden. Die Feuerwehren aus Oberhenneborn, Bödefeld und Bad Fredeburg kamen ebenso zum Einsatz, wie der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.

Den ersteintreffenden Einsatzkräften bot sich ein schlimmes Bild: Der Kleintransporter eines Paketdienstes und der 7,5 Tonner Lkw einer Spedition aus dem Ruhrgebiet waren frontal zusammengestoßen und massivst beschädigt worden. Beide Fahrer erlitten schwerste Verletzungen und wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Die freiwilligen Feuerwehrleute begannen parallel mit mehreren Rettungssätzen und in enger Absprache mit Rettungsdienst und Notarzt, die Verletzten aus ihren Fahrzeugen zu schneiden.

Parallel dazu wurden zwei Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle angefordert. Sowohl Christoph 8 aus Lünen, als auch Christoph 25 aus Siegen machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Dabei bereitete das Wetter den Luftrettungscrews Probleme: Während Christoph 25 einen Weg zur Unfallstelle fand und in einer nahe gelegenen Wiese landete, musste Christoph 8 den Einsatz aus Wettergründen abbrechen. Auch weitere Hubschrauber sagten den Einsatz aus Wettergründen ab.

Nach der Befreiung wurde der Fahrer des 7,5 Tonners vor Ort durch die Einsatzkräfte reanimiert. Seine Verletzungen waren aber so schwerwiegend, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Paketwagens war unterdessen immer noch in seinem völlig zerstörten Transporter eingeklemmt. Er konnte später ebenfalls aus dem Fahrzeug befreit werden und wurde über das Heck gerettet. Der Mann erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen. Nach einer Erstversorgung vor Ort sollte er mit dem Rettungshubschrauber in eine Siegener Klinik geflogen werden. Unterwegs musste der Hubschrauber aus Wettergründen allerdings eine Sicherheitslandung durchführen. Da der Zustand des Patienten sich immer weiter verschlechterte, landeten die Luftretter am Mescheder Krankenhaus, wo der Verletzte dann notoperiert wurde. Auch für ihn besteht Lebensgefahr.

Zur Unfallaufnahme nach Gellinghausen kam ein Unfallaufnahmeteam der Dortmunder Polizei. Seit einigen Monaten ist in einem Landeserlass geregelt, dass dieses spezielle Unfallaufnahmeteam in NRW immer dann zum Einsatz kommt, wenn Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren haben.

Die L776 blieb für die Ermittlungen des genauen Unfallherganges bis in die Abendstunden voll gesperrt.

Die Einsatzkräfte, die sich diesen massiven Eindrücken aussetzen mussten, hatten im Anschluss an den Einsatz Gelegenheit, mit Vertretern des PSU-Teams HSK ein Gespräch zu führen. Diese ehrenamtlichen Helfer sind speziell für die Betreuung traumatisierter Menschen nach schwerwiegenden Einsätzen geschult und zumeist selbst Einsatzkräfte, die aber am akutellen Einsatz nicht direkt beteiligt waren.

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, sieht es nach den ersten Ermittlungen aus, dass der Fahrer des Paketwagens, der in Richtung Bad Fredeburg unterwegs war, auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem entgegenkommenden Lkw kollidiert ist. Warum der Paketwagen auf die Gegenfahrbahn geraten ist, muss nun im Detail geklärt werden. Nach ersten Erkenntnissen könnte dies an der Schneeglätte und möglicherweise nicht angepasster Geschwindigkeit gelegen haben.  

Publiziert in HSK Feuerwehr
Samstag, 05 März 2022 22:02

Brand im Carport endet glimpflich

HALLENBERG. Am frühen Samstagabend wurde der Löschzug Hallenberg und der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises sowie die Polizei zu einem Brandeinsatz in ein Wohngebiet in Hallenberg gerufen. Dort war es zu einem Brand eines Carports gekommen.

Nachbarn und vorbei fahrende Autofahrer hatten in einem Neubaugebiet am „Sonnenhang“ Rauchentwicklung unter einem Carport bemerkt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurden Löschversuche unternommen – ein Holzverschlag war in Brand geraten.

Einsatzleiter Michael Gamm berichtete, dass drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst untersucht werden mussten. Sie alle konnten jedoch vor Ort verbleiben.

Nach dem Ablöschen des Holzverschlages durch die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz wurde die Brandstelle abschließend noch einmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnten die Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

Publiziert in HSK Feuerwehr

VÖHL. Für eine 19 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf endete die Autofahrt am Samstagvormittag nach einem Überschlag in einer Wiese bei Buchenberg.

Nach Zeugenaussagen an der Unfallstelle, befuhr die junge Frau mit ihrem Hyundai gegen 10.15 Uhr die Landesstraße 3084 von Buchenberg in Richtung Sachsenberg. Aus bislang ungeklärter Ursache kam die Fahrerin mit ihrem i20 nach rechts von der Fahrbahn ab und landete nach einem Überschlag in einer Wiese. Ersthelfer kümmerten sich um die Fahrerin und verständigten den Rettungsdienst und die Polizei.

Bei Eintreffen der Beamten stand die Fahrerin unter Schock. Mit leichten Verletzungen kam die Frau aus Münchhausen ins Krankenhaus nach Frankenberg. An ihrem Hyundai entstand ein geschätzter Totalschaden von 10.000 Euro.

Link: Unfallstandort am 19. Februar 2022 bei Buchenberg.

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Mit schweren, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, musste der Fahrer eines Seat nach einem Alleinunfall ins Krankenhaus nach Frankenberg transportiert werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 50 Jahre alter Mann aus Frankenberg am Montagabend gegen 21.45 Uhr die Landesstraße 3073 von Frankenberg in Richtung Somplar. In einer Rechtskurve geriet der rote Seat nach links auf die aufgeweichte Bankette und von dort in den Straßengraben.

Zunächst wurde ein Leitpfosten umgefahren, danach überschlug sich der Fahrer mit seinem Pkw, wobei das Fahrzeug auf dem Dach zum Liegen kam. Polizeikräfte und Rettungskräfte trafen an der Unfallstelle ein und versorgten den Frankenberger. Im späteren Verlauf klagte der Mann über Unwohlsein und Schmerzen, sodass eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus notwendig schien.

Der Seat, dessen Schaden auf 8000 Euro geschätzt wurde, musste abgeschleppt werden. Nach Angaben der Polizei steht die Unfallursache bislang nicht fest.

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Sonntag, 06 Februar 2022 09:14

Kradunfall zwischen Frankenberg und Rengershausen

FRANKENBERG. Glimpflich ist am Samstagnachmittag ein Unfall zwischen einem Kleinkraftrad und einem Pkw ausgegangen - neben geringen Sachschäden, wurde eine Person leicht verletzt.

Ein 15-Jähriger aus Frankenberg befuhr gegen 16.10 Uhr die Kreisstraße 126 von Rengershausen in Richtung Frankenberg. In einer Kurve hatte der Jugendliche die Kontrolle über seine rote Beta verloren, er stürzte und stieß mit einem entgegenkommenden Volvo zusammen, dessen Fahrer (39) aus Marburg stammt. Umgehend wurde der Rettungsdienst und ein Notarzt angefordert - nach der medizinischen Erstversorgung konnten die Retter aber Entwarnung geben. Zur weiteren Untersuchung kam der 15-Jährige vorsorglich ins Frankenberger Krankenhaus.

An der Beta entstand nach Angaben der Polizei ein Sachschaden von 300 Euro. Die Reparatur am Volvo wird 100 Euro wohl nicht übersteigen. Aufgenommen hat die Polizeistation Frankenberg den Unfall.

Link: Unfallstandort am 5. Februar 2022 auf der K 126.

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Publiziert in Polizei
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