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Freitag, 20 Dezember 2019 06:45

Glätte: Frontalzusammenstoß, zwei Schwerverletzte

AUE. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Freitagmorgen auf der L553 zwischen Berghausen und Aue, kurz hinter der Grünewaldkurve in Richtung Aue.

Zwei Fahrzeuge waren frontal zusammengestoßen, zwei Pkw Fahrer wurden beim Aufprall nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war ein 25-jähriger Seat-Fahrer von Bad Berleburg kommend in Richtung Aue unterwegs. Vermutlich hatte er nicht mit der teilweise massiven Straßenglätte gerechnet und seine Geschwindigkeit deshalb nicht angepasst. Der junge Mann geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Auslieferungsfahrzeug einer Metzgerei zusammen. Dessen 34-jähriger Fahrer wurde beim Aufprall ebenso schwer verletzt, wie der Verursacher.

Erste Meldungen, nach denen ein Verletzter eingeklemmt sein sollte, bestätigten sich zum Glück nicht. Die Feuerwehrkameraden aus Bad Berleburg konnten ihren Einsatz deshalb noch auf der Anfahrt abbrechen, während die 19 Einsatzkräfte des Löschzuges Aue-Wingeshausen, die ebenfalls alarmiert wurden, an der Einsatzstelle tätig wurden. „Wir haben zunächst die Lage erkundet und dann damit begonnen, Kraftstoffe aufzufangen und die Unfallstelle auszuleuchten“, erklärte Zugführer Matthias Jäckel vor Ort.

Die beiden verletzten Männer wurden durch zwei Rettungswagenbesatzungen der DRK Rettungswache Womelsdorf und den Bad Berleburger DRK Notarzt versorgt und anschließend ins Bad Berleburger Krankenhaus gefahren.

Die Straße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme durch die Polizei für längere Zeit voll gesperrt. Beide Fahrzeuge wurden beim Unfall total zerstört.

Zu einer weiteren kritischen Situation kam es, als ein Angehöriger eines Verletzten mit seinem Fahrzeug viel zu schnell in die Einsatzstelle fuhr und dabei aufgrund der vorherrschenden Glätte fast in die Unfallstelle prallte.

Publiziert in SI Retter

JAGDHAUS. Glimpflich endete ein Verkehrsunfall in der Nacht zum Sonntag für zwei Pkw-Insassen bei Jagdhaus. Eine junge Frau aus Wittgenstein und ein weiterer Mitfahrer waren mit ihrem Pkw von Fleckenberg kommend auf der Steigung in Richtung Jagdhaus unterwegs. Kurz vor Jagdhaus kam ihr Wagen – vermutlich wegen der auf diesem Teilstück plötzlichen massiven Straßenglätte – von der Fahrbahn ab. Der Honda fuhr zunächst nach links auf die Gegenfahrbahn und dort in eine angrenzende Böschung. Dabei kippte der Wagen auf die Fahrerseite und prallte seitlich gegen einen Baumstumpf.

Die Feuerwehren aus Schmallenberg und Fleckenberg, zwei Rettungswagen aus Bad Fredeburg und der Bad Fredeburger Notarzt, sowie die Polizei wurden mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die Jagdhauser Straße alarmiert.

Ein Feuerwehrkamerad der Löschgruppe Fleckenberg, der in Jagdhaus wohnt, war bereits zur Unfallstelle gekommen und hatte seinen anrückenden Kameraden zwei wichtige Rückmeldungen über Handy gegeben: Massive Straßenglätte im Bereich der Unfallstelle und keine Menschen mehr im Fahrzeug eingeklemmt.

„Als wir ankamen, war es genau so, wie es der Kamerad geschildert hatte. Zunächst war noch eine Person im Fahrzeug gewesen, die sich aber bis zu unserem Eintreffen bereits befreien konnte“, erklärte der Einsatzleiter vor Ort.

„Die Straßenglätte beginnt erst wenige Meter vor der Unfallstelle. Trotz Plusgraden ist es glatt geworden, was vermutlich am Wind liegt“, erklärte ein Polizeibeamter vor Ort. Er schildert, dass es plötzlich so glatt gewesen sei, dass die Einsatzkräfte beim Aussteigen aus ihren Fahrzeugen fast hingefallen wären.

Die beiden Personen im Unfallfahrzeug wurden glücklicherweise nur leicht bis gar nicht verletzt, kamen aber zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Der Pkw wurde geborgen und abgeschleppt, bis dahin leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle aus.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Montag, 09 Dezember 2019 06:54

Abzweig verpasst - Ford landet im Graben

ALLENDORF (Eder). Am Sonntagabend ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3382 bei Battenfeld. Ein grauer Ford Kuga, besetzt mit dem 90-jährigen Fahrer, einer 88-jährigen Beifahrerin und einem 77-jährigen Mitfahrer war von Dodenau in Richtung Battenfeld unterwegs, bis der Fahrer des Kuga die Abfahrt verpasste, trotzdem abbog und daraufhin im Graben landete.

Der Fahrer eines Linienbusses hielt an und setzte den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab. Ein NEF, zwei RTW und zwei Streifenwagen der Polizeistation Frankenberg rückten zur Einsatzstelle aus. Die Besatzung des ersteintreffenden RTW aus Allendorf veranlasste, dass die Feuerwehr nachalarmiert wurde, da anfangs unklar war, ob alle Personen ohne hydraulisches Rettungsgerät aus dem verunfallten Pkw gerettet werden können. Somit rückten gegen 20.20 Uhr die Wehren Allendorf (Eder) und Rennertehausen unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" aus.

Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte konnten allerdings alle Personen das Fahrzeug mithilfe des Rettungsdienstes verlassen. Die Feuerwehren brauchten also nicht weiter tätig werden. Die drei Leichtverletzten wurden teils medizinisch vor Ort versorgt, und teils in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. An dem Ford entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. (112-magazin)

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Publiziert in Polizei
Samstag, 02 November 2019 20:31

Mann von Hirsch überrannt und schwer verletzt

RICHSTEIN. Ein schwerer Jagdunfall ereignete sich am Samstagnachmittag in der Nähe des Forsthaus Hülshof bei Richstein. Dabei wurde ein Mann mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Marburg geflogen.

In dem weitläufigen Gebiet zwischen der Gemarkung Harfeld und Sassenhausen hatte am Samstag eine Drückjagd stattgefunden. Dabei war ein Mann, der an der Jagd beteiligt war, von einem Hirsch überrannt und mitgeschleift worden. Dabei erlitt er schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich.

Der Rettungswagen der DRK Rettungswache Womelsdorf und der DRK Notarzt aus Bad Laasphe wurden in das abschüssige Gebiet alarmiert. Ebenfalls wurde die Löschgruppe Richstein in den Einsatz geschickt, da der Mann abseits der Wege in unwegsamem Gelände lag. Nach der Erstversorgung im Wald musste der Verletzte mit Hilfe der Feuerwehr einige hundert Meter aus dem Bestand transportiert werden, um ihm mit dem Rettungswagen zu einer befestigten Straße bringen zu können. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Rettungsteams einen Hubschrauber für den weiteren Transport an. Der Rettungshubschrauber „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung landete wenige Meter weiter oben auf dem Harfeld in einer großen Wiese. Nach der Versorgung vor Ort wurde der Mann in eine Marburger Klinik geflogen. Ob er als Treiber oder Schütze bei der Jagd aktiv war und ob Lebensgefahr besteht, konnte nicht gesagt werden.

Publiziert in SI Retter
Mittwoch, 23 Oktober 2019 17:08

Kleinbus landet auf dem Dach - Fahrer bewusstlos

LAISA. Zu einem schweren Verkehrsunfall mussten am Mittwochnachmittag Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausrücken. Auf der abschüssigen Straße von Laisa in Richtung Holzhausen hatte sich ein Kleinbus überschlagen und war auf dem Dach gelandet.

Vor Ort erklärten die Polizeibeamten, der Mann sei mit zwei Schulkindern an Bord aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, in eine ansteigende Böschung gefahren und dann auf das Dach gekippt.

Die Feuerwehren aus Battenberg und Laisa wurden mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ alarmiert, was sich zum Glück nicht bestätigte. Zwar halfen die Feuerwehrkameraden bei der Rettung des Mannes aus dem Unfallfahrzeug – Schere, Spreizer, oder Zylinder mussten aber nicht zum Einsatz kommen. Die Kameraden beugten außerdem mit zwei Schuttmulden einem Bodenkontakt von Öl oder Treibstoffen vor.

Der Fahrer des Wagens wurde zur weiteren Versorgung mit Rettungsdienst und Notarzt in ein Krankenhaus gebracht.

Auch die beiden Schulkinder kamen in die Klinik – glücklicherweise aber augenscheinlich unverletzt und lediglich zur Abklärung.

Die Straße blieb für den Verkehr aus Richtung Laisa voll gesperrt, der Verkehr aus Holzhausen konnte einspurig zur B 253 durchfahren. Der Kleinbus musste abgeschleppt werden, die Höhe des Sachschadens stand noch nicht fest.

Publiziert in Retter

ROSENTHAL. Die junge Beifahrerin, sie ist gerade einmal 18 Jahre alt, sei aus dem Auto geflogen, erklärt uns die Polizeibeamtin. Das Auto, ein roter Audi aus der Gemeinde Frankenberg, steht am Straßengraben. Es ist eingedellt, die Windschutzscheibe zerborsten. Ein 18-jähriger Mann hat den Audi über die Strecke von Willersdorf nach Frankenberg gefahren und dabei die Kontrolle verloren.

Viel müssen die Einsatzkräfte nicht sagen – die Spuren im Graben erzählen die Geschichte fast von allein. Der Kasseler Rettungshubschrauber „Christoph 7“ ist so gerade abgehoben – er fliegt die 18-jährige Beifahrerin in eine Klinik. Wahrscheinlich war sie nicht angeschnallt. Wie es um sie steht, braucht niemand zu erklären. Sie ist aus einem fahrenden, sich überschlagenden Auto geflogen. Auch die Gesichter der Einsatzkräfte vor Ort sagen etwas aus. Den Fahrer habe es nicht so ganz schwer erwischt, sagt man uns. Er ist mit dem Rettungswagen auf dem Weg ins Krankenhaus. Zusammen mit dem Röddenauer Notarzt hat das Team den jungen Mann zuvor versorgt.

Gute Unterstützung hatten die Rettungsteams vor Ort von einem Ersthelfer vor Ort, der selbst Notfallsanitäter ist. Nachdem der Hubschrauber gestartet ist, wird die Straße wieder freigegeben. Einige hundert Meter hatte es sich gestaut.

Der Polizeibeamte legt Handy und Schlüssel der Pkw-Insassen auf die die zerstörte Motorhaube. Prävention für junge Fahrer, oder eine Aufklärung für eine vorsichtige Fahrweise gerade im Stadium eines Fahranfängers brauchen er und seine Kollegin hier nicht mehr zu betreiben – das hat das junge Pärchen hier bereits auf die schlimmste Art und Weise selbst erfahren.

Publiziert in Retter
Montag, 30 September 2019 21:07

Schwerer Unfall zwischen Schreufa und Sachsenberg

SCHREUFA. Die Wucht des Aufpralls war enorm. Ein Pkw steht im Graben, allerdings mit einem Vorderrad in der Luft und mit dem Kofferraum in einer angrenzenden Böschung eines Laubwaldes. Den anderen Wagen sehe ich garnicht. Aus der Presse Alarmierung ist aber bekannt, dass es sich um zwei verunfallte Pkw handelt. Wenn man von Schreufa in Richtung Sachsenberg fährt, befinden sich links neben der Straße große Wiesen. Darin und in der zugehörigen Wiese befinden sich viele Einsatzkräfte. Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei. Sie alle stehen um den Pkw herum und leisten körperliche Schwerstarbeit in der abschüssigen Böschung. Vor dem Rettungswagen ist ein Stahlseil über die Straße gespannt – an einem Baum gegenüber befestigt. Dieses Seil sichert den Pkw, der noch in der Böschung steht. Darin versorgen die Einsatzkräfte eine Frau, die laut der Alarmierung eingeklemmt ist. Oben auf der Straße stehen Trage und Rettungswagen bereit.

Auf dem Weg über die lange Straße in Richtung der Einsatzstelle komme ich an einigen jungen Frauen vorbei. Sie sind besorgt, scheinen die Frau im Pkw zu kennen. Ein bisschen frage ich mich, was ich eigentlich hier suche. Trotz Kamera, trotz Presseausweis, trotz Zurückhaltung. Aber das dauert nur kurz. Ich störe niemanden. Halte mich zurück, bis die Frau befreit ist und im Rettungswagen liegt. Die Fotos der Vergangenheit haben bereits viel Aufklärung geleistet. Bei Crashkurs NRW zum Beispiel, einer landesweiten Präventionsveranstaltung der Polizei für junge Leute in weiterführenden Schulen. Damit vielleicht nur einer im richtigen Moment das Richtige tut. Dann hat es schon was gebracht.

In der Zwischenzeit haben die Rettungskräfte die Frau aus dem Auto befreit und in den Rettungswagen gebracht.

Ein Peugeot ist das, der da steht. Zum Glück nicht so sehr deformiert vom Unfall. Eher zur Rettung der Frau zerschnitten – Türen entfernt, Dach abgetrennt. Das ist – auch wenn das erst mal paradox klingt – ein gutes Zeichen. Auch, dass die Rettungskräfte sich Zeit gelassen haben. Das bedeutet nämlich, dass sie keine Crashrettung durchführen mussten, sondern eine Patientenorientierte Rettung machen konnten. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Crashrettung allerhöchste Eile geboten ist, weil der Patient in akuter Lebensgefahr schwebt. Bei der Patientenorientierten Rettung ist der Zustand stabil. Soweit stabil, dass man mehr Zeit investieren kann, um besonders schonend für die Wirbelsäule des Patienten zu arbeiten.

Die Feuerwehrleute, die aus der Großgemeinde Lichtenfels und auch aus Frankenberg angerückt sind, bestätigen später den Eindruck. „Patientenorientierte Rettung in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Notärztin“.

Erst sei nicht ganz klar gewesen, auf welchem Gemeindegebiet sich die Unfallstelle befindet, erklären die Wehrleute. Deshalb seien beide Gemeinden alarmiert worden. „Wir arbeiten aber ohnehin sehr oft zusammen und das klappt super.“, erklären sie mir vor Ort. Den Beweis dafür haben alle aber schon längst erbracht. Aus schwierigem Gelände haben sie alle in engster Zusammenarbeit einen verletzten Menschen nicht nur aus einem Unfallwagen befreit, sondern auch betreut, den Rettungsdienst unterstützt, den Brandschutz sichergestellt, die Straße abgesperrt und das Auto gegen Abrutschen gesichert.

Wie ist der Unfall überhaupt zu Stande gekommen? Das erklären mir die eingesetzten Polizeibeamten der Frankenberger Wache: „Die Frau kam mit ihrem Peugeot aus Richtung Sachsenberg. Ihr entgegen kam ein Mann aus Richtung Schreufa. Die Frau geriet ins Schlingern, traf einen Baum am rechten Fahrbahnrand und dann den entgegenkommenden Wagen des Mannes. Dieser ist ausgewichen und in den Graben geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot der Frau zurück über die Straße in den Abhang geschleudert.“ Der Mann sei glücklicherweise nur leicht verletzt worden und könne womöglich nach ambulanter Behandlung nach Hause. Die Frau kommt ins Krankenhaus nach Frankenberg. Alles in allem ist der Unfall wohl verhältnismäßig glimpflich abgegangen. Gott sei Dank.

Erst am Samstag war es auf der Strecke zu einem schweren Unfall gekommen.

Liebe Leser, liked kräftig den Artikel als Anerkennung für die eingesetzten Kräfte und gute Genesungswünsche für die Betroffenen.

Publiziert in Feuerwehr

GEISMAR. Wie gewaltig die Einwirkung ist, wenn zwei Fahrzeuge bei der Fahrt frontal zusammenstoßen, das wird auf besonders dramatische Art deutlich, wenn es sich dabei um Lastwagen handelt. So wie heute Mittag um 12 Uhr auf der Strecke von Frankenberg nach Geismar.

Der kleinere Wagen der beiden, ein Pritschenwagen von VW, der einem Handwerksbetrieb gehörte, ist im Bereich der Fahrerkabine komplett deformiert. Das Dach ist nach hinten geklappt. Das war die Feuerwehr. Der Einsatzleiter vor Ort zeigt mir an dem orangen Volkswagen eindrucksvoll, was seine Leute geschafft haben: „Hier in den Fußraum konnten wir bei unserem Eintreffen garnicht herein schauen. Wir mussten den Vorderwagen mit Zylindern nach vorne biegen“, erklärt er mir, während er in den Fußraum zeigt. Dort saß beim Eintreffen der rund 25 Kameraden der Frankenberger Feuerwehr ein 32-jähriger Mann. „Der Rettungsdienst konnte vor unserem Eintreffen schon über die Beifahrertür einsteigen und war bei dem Verletzten bereits mit der Versorgung zu Gange“, erklärt der Feuerwehrmann. Der Beifahrer, so erklärt mir der Mann weiter, sei bereits aus dem Fahrzeug geklettert und habe auf der Leitplanke gesessen. Der 27-jährige kam nach Auskunft der Polizei zur Beobachtung ins Krankenhaus nach Frankenberg. Ebenso der Fahrer eines großen Baustellenlasters aus Kirchhain – in seinen Laster ist der Pritschenwagen im Bereich einer Kurve geprallt. Der Lkw steht einige Meter weiter oben am rechten Fahrbahnrand – ebenfalls beschädigt.

Die Feuerwehrleute aus Frankenberg haben in enger Abstimmung mit den Kollegen von Rettungsdienst, Notarzteinsatzfahrzeug und Luftrettung gearbeitet. Nach dem Vorbiegen des Vorderwagens, dem Heraustrennen der Fahrertür, dem Abklappen und sichern des Daches, sowie der Sicherstellung des Brandschutzes vor Ort wurde der Mann dann befreit. 32 Jahre ist der Fahrer alt. So schwer verletzt worden, dass die Rettungskräfte den Rettungshubschrauber für den Transport in eine Klinik angefordert hatten. „Christoph 7“ aus Kassel steht direkt an der Einsatzstelle in einer Wiese. Der Pilot wartet auf die Mediziner und den Patienten und bereitet die Umlagerung bereits vor. Wir unterhalten uns kurz, als der junge Fahrer noch im Rettungswagen versorgt wird. Vor vielen Jahren hatten wir uns in Kassel bei einer Jubiläumsveranstaltung in der Orangerie getroffen. Heute ist der Einsatz real, hängt viel vom Hubschrauber ab.

Der RTW des Rettungsdienst Promedica hat den Patienten an Bord, zusammen mit dem Notarzt aus Röddenau und der Hubschrauberbesatzung wird er für den Flug vorbereitet. Retungswagen des DRK Frankenberg und des Malteser Hilfsdienstes haben unterdessen die beiden leichter verletzten Männer bereits ins Krankenhaus gefahren. In beide Richtungen hat sich der Verkehr weit zurück gestaut. Viele Lkw-Fahrer stehen an den Leitplanken und warten. Umdrehen können sie nicht. Einige schlafen in ihren Führerhäusern. Die, die draußen stehen unterhalten sich. Sind betroffen. Sie haben mitbekommen, dass hier auch ein Lkw beteiligt ist – „einer von ihnen“. Stundenlang mussten sie ausharren, bis die Straße geräumt, die Einsatzkräfte wieder abgerückt und die Öl- und Dieselspuren abgestreut waren. In dieser Zeit war der junge Fahrer bereits per Hubschrauber in Kassel gelandet und der optimalen Versorgung zugeführt worden.

Die Feuerwehrleute, die Rettungsdienstmitarbeiter, die Polizeibeamten und die Hubschrauberbesatzung haben einmal mehr ihr Können unter Beweis gestellt und routiniert einen schwer Verletzten eingeklemmten Menschen bestens versorgt, behutsam befreit und in die Klinik geflogen. Die Unfallstelle nach Spuren, Beweisen und Dokumenten durchsucht. Die Straße wieder so hergerichtet, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer mehr durch die Unfallfolgen gefährdet wird.

„Der Kleinlaster ist aus noch unklarer Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und in den Lkw geprallt“, haben die Polizeibeamten vor Ort ermittelt. Sie hatten nun noch die Aufgabe, Angehörige über den Unfall zu informieren. Nach mehreren Stunden konnte die Vollsperrung wieder aufgehoben werden.

Ein Like unter unserem Artikel sehen und akzeptieren wir ausschließlich als Anerkennung für die Leistung der Einsatzkräfte und als Genesungswünsche für die Beteiligten.

Publiziert in Feuerwehr

DIEMELSTADT-WETHEN. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rückten am Mittwoch um 10.50 Uhr zu einem Einsatz bei Wethen aus.  

Vorausgegangen war ein Verkehrsunfall am Ortsausgang von Wethen. Laut Polizeiprotokoll befuhr ein 82-jähriger Mann aus Wethen die Straße Mushof, missachtetet das Verkehrszeichen Vorfahrt gewähren und lenkte seinen weißen Opel Meriva nach links auf die Kreisstraße 1 in Richtung Wethen.

Zeitgleich befuhr ein 30-Jähriger aus Steinheim (Kreis Höxter) mit seinem Mercedes Benz die Brunnenstraße (K1) in Richtung Germete, bemerkte noch den herannahenden Meriva, zog das Lenkrad nach links, um dem von rechts kommenden Opel auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Meriva wurde durch die Aufprallgeschwindigkeit in Richtung Ortsschild zurückgeschleudert  - an dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Der Wagen des Bestattungsinstituts kam nach links von der Straße ab und blieb im Flutgraben mit gebrochener Vorderachse liegen. Auch dieses Fahrzeug war nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden.

Während die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die Straße reinigten und vorsorglich die Batterien von den verunfallten Fahrzeugen abklemmten, mussten die beiden leichtverletzten Personen nach der Erstbehandlung in das Krankenhaus Warburg transportiert werden.

Link: Unfallstandort Wethen am 25. September 2019

Publiziert in Polizei
Montag, 16 September 2019 11:31

Reiterin bei Bad Laasphe tödlich verunglückt

BAD LAASPHE. Bei einem schweren Reitunfall in einem Waldstück bei Bad Laasphe ist am Samstagnachmittag gegen kurz vor 14 Uhr eine 31-jährige Reiterin ums Leben gekommen.

In einem Waldstück oberhalb der Kunst Wittgenstein war es zu dem tragischen Unfall gekommen. Die junge Frau sei in Begleitung zweier weiterer Reiterinnen unterwegs gewesen, als ihr Pferd gescheut habe. Die beiden Begleiterinnen alarmierten nach dem Unfall sofort den Rettungsdienst. Durch den Notruf wurden von der Kreisleitstelle neben dem DRK Rettungsdienst Bad Laasphe auch der Notarzt aus der Lahnstadt, der Siegener Rettungshubschrauber „Christoph 25“ und die Bad Laaspher Feuerwehr alarmiert.

Der Rettungshubschrauber landete an der Reithalle bei Kunst Wittgenstein, von wo aus die Feuerwehr die Besatzung abholte und in den Wald zur Unglücksstelle brachte.

Zuvor hatten die rund 25 Einsatzkräfte der Bad Laaspher Wehr im Wald nach der genauen Unglücksstelle gesucht und dann bereits mit der Versorgung der Verletzten begonnen, und auch die Kameraden der Rettungswache zum Unfallort gelotst.

Der Hubschrauber, so hieß es, hätte an der abgelegenen Einsatzstelle keine Landemöglichkeit in der Nähe gehabt, weshalb die Besatzung dann an der Reithalle abgeholt werden musste.

Die Verletzungen der jungen Reiterin waren jedoch so schwer, dass ihr nicht mehr zu helfen war. Die junge Frau verstarb noch an der Unfallstelle.

Vor Ort wurden Seelsorger zur Betreuung der beiden Mitreiterinnen, Angehöriger und auch der Einsatzkräfte eingesetzt.

Die weiteren Ermittlungen zum Unglück dauern derzeit noch an.

Publiziert in SI Retter

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