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BIEDENKOPF. Vier ertappte Ladendiebe sind aus einem Lebensmittelmarkt in Biedenkopf geflüchtet. Zwei der mutmaßlichen Täter sprangen in die Lahn. Sie wurden später festgenommen.

Vier Männer hatten am Freitagnachmittag den Markt in der Straße Am Seewasem betreten und versucht, an einer unbesetzten Kasse die Tabakwaren aus einem verschlossenen Fach zu stehlen. Das Schloss hatten sie bereits aufgebrochen, als der Ladendetektiv die Männer gegen 15.30 Uhr ansprach. Sie flüchteten daraufhin ohne Beute.

Zwei der mutmaßlichen Ladendiebe sprangen in die Lahn. Zusammen mit einem weiteren Mann, der auf dem Fluchtweg hinzukam, fuhren die beiden anderen Täter in einem Mercedes davon. Diese Männer blieben unerkannt und sind nach wie vor flüchtig.

Gegen 19.30 Uhr nahm die Polizei die beiden Männer fest, die den Fluchtweg durch die Lahn gewählt hatten. Sie saßen in nassen Hosen und Schuhen in einem aufgrund von Ermittlungsergebnissen verdächtigen Auto. Eine Streife der Polizei Biedenkopf und eine Streife der Polizei aus Bad Berleburg stoppten den Wagen in Niederlaasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein. Ein Polizeihubschrauber hatte die Fahndung nach den Männern zeitweise unterstützt.

Die Ermittlungen wegen versuchten gemeinschaftlichen schweren Diebstahls von Tabakwaren und des Verdachts des Bandendiebstahls dauern an. Ausreichende Haftgründe lagen gegen die in Düsseldorf lebenden Männer im Alter von 35 und 43 Jahren nicht vor.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 03 April 2014 19:53

26-jähriger Waldarbeiter nach Kirchgang vermisst

LICHTENAU/PADERBORN. Die Polizei ist auf der Suche nach dem 26 Jahre alten Tomasz S., der seit vergangenem Sonntag in Lichtenau-Holtheim vermisst wird. Die Polizei sucht Zeugen, die den jungen Mann seitdem gesehen haben.

Bei dem Vermissten handelt es sich um einen polnischen Waldarbeiter, der seit Anfang März auf einem Hof am Marschallshagen wohnt und im Holtheimer Forst arbeitet. Seit Sonntag wurde er auf dem Hof vermisst. Eigene Suchmaßnahmen und Recherchen blieben erfolglos, sodass am Mittwoch durch Verwandte des Mannes Vermisstenanzeige bei der Polizei erstattet wurde.

Nach den Ermittlungen wurde der 26-Jährige zuletzt sicher am Sonntagnachmittag in Paderborn gegen 16 Uhr bei einem Kirchenbesuch an der Pankratiusstraße gesehen. Sein Aufenthaltsort ist seitdem unbekannt.

Am Donnerstag setzte die Polizei in Holtheim einen Hubschrauber und Suchhunde ein. Hinweise auf den Mann konnten dabei nicht gefunden werden. Die Paderborner Polizei hat ihre polnischen Kollegen um Ermittlungen gebeten. In seiner Heimat ist Tomasz S. bislang nicht angekommen. Gründe für sein Verschwinden sind bislang ebenfalls nicht bekannt.

Der Vermisste ist etwa 1,70 Meter groß und schlank. Er hat kurze hellbraune Haare. Zuletzt trug er eine graue Winterjacke, Jeans und graue Schuhe. Die Polizei bittet Personen, die Tomasz S. seit Sonntagnachmittag gesehen haben, sich zu melden. Angaben zum derzeitigen Aufenthaltsort des 26-Jährigen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05251/3060 entgegen.

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Publiziert in PB Polizei

WANGERSHAUSEN. Die Polizei sucht fieberhaft nach einem 74 Jahre alten Rollstuhlfahrer, der dringend auf Medikamente angewiesen ist. Auch ein Polizeihubschrauber, der die Suche aus der Luft unterstützte, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Am Freitag wurde die Suche erneut wieder aufgenommen.

In der Nacht setzte die Polizei auf zwei spezielle Hunde, sogenannte Mantrailer, die anhand von Geruchsspuren die Fährte des Vermissten aufnehmen sollten. Die Tiere waren mehrere Stunden im Einsatz - allerdings vergeblich.

Wie der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizei am Abend gegenüber 112-magazin.de berichtete, ist der Mann aus dem Frankenberger Stadtteil Wangershausen zuletzt am Donnerstag um 10.30 Uhr gesehen worden. Der in der Birkenstraße wohnende Mann ist den Angaben zufolge mit einem dreirädrigen Elektrorollstuhl unterwegs.

Nachdem die Suche der Polizei im Laufe des Tages keinen Erfolg brachte, forderten die Beamten um etwa 17.30 Uhr die Feuerwehr an. Die Brandschützer suchten ebenfalls vergeblich in der Umgebung nach dem Vermissten. Dabei war auch eine Wärmebildkamera im Einsatz. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, hatte die Polizei eine Suchmeldung im Rundfunk veranlasst.

Am Abend wurde außerdem ein Polizeihubschrauber angefordert, der ebenfalls mit Wärmebildkamera ausgestattet ist und die Suche aus der Luft unterstützen sollte. Der Helikopter der hessischen Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach kreiste längere Zeit über dem Suchgebiet, die Crew konnten den Vermissten jedoch nicht ausfindig machen.

Am Abend und in der Nacht wurden dann die Mantrailing-Hunde eingesetzt, die für eine Geruchssuche ausgebildet sind. Bis zum Morgen gegen 6 Uhr waren auch noch Feuerwehrleute aus Wangershausen vergeblich auf der Suche nach dem Mann. Die Suche wird am Freitag fortgesetzt, erneut sind daran Polizei, Feuerwehr und ein Helikopter der rheinland-pfälzischen Polizeifliegerstaffel beteiligt.

Beschreibung des Vermissten
Der Vermisste 1,87 Meter groß. Er hat eine gebeugte Haltung, eine Glatze und ist Brillenträger. Bekleidet ist er wie auf dem Bild mit einer auffallend roten Jacke und einer Jogginghose. Herr Wirwahn leidet an einer Parkinsonerkrankung und ist dringend auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Bei Nichteinnahme der Medikamente stellt sich laut Polizei ein hilfloser Zustand ein.

Wer den vermissten Rollstuhlfahrer sieht, verständigt unter der Notrufnummer 110 die Polizei.


Ebenfalls mit einem Hubschrauber war im Februar im Edertal nach einem vermissten Mann gesucht worden:
Vermissten von Helikopter aus gefunden: Lebensgefahr (18.02.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Polizei und Feuerwehr haben stundenlang nach einem 59-jährigen Vermissten aus Mehlen gesucht, der seit Dienstagmorgen vermisst wurde. Aus einem Polizeihubschrauber heraus wurde der Mann schließlich am späten Nachmittag am Ederufer gefunden und in lebensbedrohlichem Zustand in eine Wildunger Klinik eingeliefert.

Der 59-Jährige war nach Angaben der Polizei zu Fuß unterwegs und hatte sein Wohnhaus um 10 Uhr in Richtung Kieswerk verlassen. Der Vermisste ist zuckerkrank und war daher dringend auf Medikamente angewiesen. "Beim Verlassen des Hauses äußerte er Suizidabsichten", sagte Polizeisprecher Volker König.

Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt
Im Raum Mehlen entlang der Eder sowie in den Ederauen, wo verschiedene Teiche liegen, lief seit Mittag eine größere Suchaktion. Daran waren neben der Polizei auch die Feuerwehren aus Mehlen, Bergheim/Giflitz, Hemfurth-Edersee und Affoldern beteiligt. Ein Hubschrauber der rheinland-pfälzischen Polizeifliegerstaffel war in die Suche eingebunden - die hessischen Helikopter waren anderswo im Einsatz.

Die Maschine vom Muster EC 135 verfüge unter anderem über eine Wärmebildkamera, betonte der stellvertretende Leiter der Wildunger Polizeistation, Reinhard Caspar, gegenüber 112-magazin.de. Damit "lässt sich aus der Luft etwas orten, was man vom Boden aus in diesem Gelände nicht oder nur sehr schwer wahrnehmen kann", verdeutlichte Caspar. Neben den Crewmitgliedern aus Koblenz saß einer seiner Kollegen mit an Bord, der über gute Ortskenntnis verfügt.

Nach einem Tankstopp in Fritzlar kehrte der Helikopter am späten Nachmittag an die Eder zurück - und wurde gegen 17 Uhr fündig: Der Vermisste wurde etwa 200 Meter vom Kindergarten Bergheim entfernt am Ufer der Eder gefunden. Seinen Zustand beschrieb die Polizei in einer ersten Stellungnahme als lebensbedrohlich, aber man sei "froh, dass wir ihn lebend aufgefunden haben", sagte Polizeisprecher Volker König. Nach notärztlicher Erstversorgung am Auffindeort brachten Rettungskräfte den 59-Jährigen in eine Wildunger Klinik.


Link:
Fliegerstaffel der Polizei in Rheinland-Pfalz

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Publiziert in Polizei

STADTALLENDORF. Tödliche Verletzungen hat ein 72 Jahre alter Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem 40-Tonner erlitten. Der Rentner war aus bislang ungeklärten Gründen am Mittwoch zwischen Neustadt und Stadtallendorf auf die Gegenspur der Bundesstraße 454 geraten.

Der Lastwagenfahrer erlitt leichtere Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs zog die Polizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Marburg einen Kraftfahrzeugsachverständigen hinzu. Nach ersten Ermittlungen war der 72-Jährige mit seinem Auto gegen 13.20 Uhr unterwegs von Neustadt nach Stadtallendorf. Der Fahrer geriet aus unbekannten Gründen auf der geraden, gut ausgebauten und übersichtlichen, trockenen Strecke in den Gegenverkehr und stieß frontal mit dem entgegenkommenden 40-Tonner zusammen.

Die Wucht der Kollision schleuderte den vorne völlig zerstörten Wagen zurück bis auf die unbefestigte Bankette. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer unter Einsatz von hydraulischem Gerät aus dem Wrack herausschneiden. Für den 72-Jährigen aus Stadtallendorf kam jede Hilfe zu spät.

Der am Unfallort ansprechbare 42-jährige Lastwagenfahrer erlitt keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Er kam dennoch ins Krankenhaus. Durch den Zusammenstoß kam sein mit Sand beladener Sattelzug von der Straße ab und fuhr durch eine Böschungmulde. Dabei schob der Lastwagen soviel Erde vor sich her, dass diese sich fast bis zur Scheibe hochtürmte. Vermutlich entstand dabei ein Schaden am Motor, eine geringe Menge von Betriebsstoffen drang ins Erdreich. Die Polizei informierte daher die Untere Wasserbehörde.

Aus einem Polizeihubschrauber ließen die Beamten zudem Luftbilder der Unfallstelle aufnehmen. Auf der Bundesstraße 454 kam es ab 13.30 Uhr über mehrere Stunden zu erheblichen und noch bis in den frühen Abend andauernden Verkehrsbehinderungen durch die Vollsperrung zur Unfallrekonstruktion durch den Sachverständigen und die Bergungs- und Aufräumarbeiten. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht.

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 14 Januar 2014 17:37

Vermisster 29-Jähriger in Bäckerei aufgefunden

MARSBERG/WARBURG/VOLKMARSEN. Die Suche nach einem Vermissten mit Behinderungen hat am Abend ein gutes Ende gefunden: Der 29-Jährige wurde nach Angaben der Polizei in Oberelsungen angetroffen und inzwischen zurück in sein Wohnheim nach Marsberg gebracht worden. An der Suche war auch ein Helikopter beteiligt.

Der 29-Jährige galt seit Dienstagmittag als vermisst. Er hatte sich zusammen mit einem Betreuer auf einem Hof bei Welda in der Hörler Straße aufgehalten, von wo aus er gegen 11.40 Uhr mit unbekanntem Ziel verschwunden war. Weil der 29-Jährige geistig schwer behindert und orientierungslos ist, suchte die Polizei mit großem Kräfteaufgebot und bezog in die Suche auch die Polizeihubschrauberstaffel ein.

Die zunächst im Raum Welda an der hessisch-westfälischen Landesgrenze durchgeführte Suche wurde auch auf die angrenzenden Landkreise ausgedehnt - das war richtig, wie sich am Abend herausstellte: Der 29-Jährige wurde in einer Bäckerei in Zierenberg-Oberelsungen angetroffen und in seine Wohneinrichtung in Marsberg zurückgebracht. Ein Polizeisprecher bedankte sich am Abend für die aus der Bevölkerung eingegangenen Hinweise.


Die Arolser Polizei ist derzeit ebenfalls auf Vermisstensuche:
Bad Arolsen: Fahndung nach vermisster Patientin (14.01.2014)

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 14 Januar 2014 17:33

Vermisster 29-Jähriger in Bäckerei aufgefunden

MARSBERG/WARBURG. Die Suche nach einem Vermissten mit Behinderungen hat am Abend ein gutes Ende gefunden: Der 29-Jährige wurde nach Angaben der Polizei in Oberelsungen angetroffen und inzwischen zurück in sein Wohnheim nach Marsberg gebracht worden. An der Suche war auch ein Helikopter beteiligt.

Der 29-Jährige galt seit Dienstagmittag als vermisst. Er hatte sich zusammen mit einem Betreuer auf einem Hof bei Welda in der Hörler Straße aufgehalten, von wo aus er gegen 11.40 Uhr mit unbekanntem Ziel verschwunden war. Weil der 29-Jährige geistig schwer behindert und orientierungslos ist, suchte die Polizei mit großem Kräfteaufgebot und bezog in die Suche auch die Polizeihubschrauberstaffel ein.

Die zunächst im Raum Welda an der hessisch-westfälischen Landesgrenze durchgeführte Suche wurde auch auf die angrenzenden Landkreise ausgedehnt - das war richtig, wie sich am Abend herausstellte: Der 29-Jährige wurde in einer Bäckerei in Zierenberg-Oberelsungen angetroffen und in seine Wohneinrichtung in Marsberg zurückgebracht. Ein Polizeisprecher bedankte sich am Abend für die aus der Bevölkerung eingegangenen Hinweise.


Die Polizei in Bad Arolsen ist ebenfalls auf Vermisstensuche:
Bad Arolsen: Fahndung nach vermisster Patientin (14.01.2014)

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Publiziert in HX Polizei
Mittwoch, 09 Oktober 2013 23:08

Bergwacht und Polizei trainieren Helikopter-Rettung

BAD WILDUNGEN. Das punktgenaue Absetzen von Helfern aus einem Helikopter heraus an einer Einsatzstelle in unwegsamem Gebiet und das Hinaufwinden von Verletzten in den Hubschrauber üben noch bis einschließlich Samstag die Crewmitglieder der hessischen Polizeifliegerstaffel und die Aktiven der Bergwacht im Raum Bad Wildungen.

Nach einem Check lässt der Pilot die beiden je 720 PS starken Turbinentriebwerke der Maschine vom Typ Eurocopter EC 145 an, wenig später hebt der weiß-blaue Helikopter vor der Schlosskulisse Altwildungens ab. Mit an Bord sind neben Pilot und Co-Pilot ein sogenannten Winden-Operator sowie mehrere Mitglieder hessischen Bergwacht. Was im Ernstfall im Schnitt dreimal pro Jahr bis ins Details sitzen muss, üben die fliegenden Polizisten gemeinsam mit den ehrenamtlichen Bergwacht-Aktiven in dieser Woche unzählige Male.

Im Kern geht es darum, verletzte Personen aus Gebieten zu retten, die für Fahrzeuge nicht oder nur sehr schwer erreichbar sind: So fliegt der Helikopter am Dienstag zig mal den Bilstein bei Reitzenhagen an. Über dem Felsen bleibt die Maschine regelrecht in der Luft stehen, dann lässt der Winden-Operator das Drahtseil hinunter. Schon nach einigen Sekunden hat der Hubschrauber zwei Personen "am Haken": Ein Retter und ein "Opfer" werden hinaufgezogen. Die Maschine dreht eine Schleife, setzt die Personen am Ausgangspunkt an Busemanns Koppel ab und kehrt zurück zum "Unglücksort", wo die nächste Rettungsübung ansteht.

"Das ist eine wirklich schwierige Sache", erklärt Pilot und Fluglehrer Klaus Boida, der bei der in Egelsbach stationierten Polizeifliegerstaffel für die Aus- und Fortbildung verantwortlich ist. Der Pilot beispielsweise könne nicht sehen, was genau unter ihm vor sich geht. "Per Intercom und Handzeichen muss der Operator ihn einweisen", verdeutlicht Boida. Nur wenn der Helikopter exakt über der zu rettenden Person "steht", sei ein gefahrloses Hinaufwinden möglich. Für seine Piloten geht es im aktuellen Trainingszirkel auch darum, Notverfahren zu üben - beispielsweise beim Ausfall eines Triebwerks.

Um für den Ernstfall 100-prozentig vorbereitet zu sein, übt die Staffel einmal pro Jahr mit der Bergwacht. Übungsgebiete waren in der Vergangenheit der Edersee, die Rhön, der Feldberg oder Willingen mit Windentraining an der Ettelsberg-Seilbahn (112-magazin.de berichtete). Im Laufe dieser Woche sind von den 26 Piloten und acht Winden-Bedienern der Fliegerstaffel wechselweise 30 Kräfte mit von der Partie. Ebenfalls 30 Mitglieder verschiedener Bergwacht-Ortsverbände aus ganz Hessen trainieren in Wildungen. Der technische Leiter Gerd Windhausen (Bad Wildungen) ist stolz darauf, dass elf dieser Mitglieder in Willingen und Bad Wildungen ansässig sind. Außerdem ist Windhausen dankbar dafür, dass man auf insgesamt acht Trainingstage pro Jahr kommen. "Wir üben mit der Fliegerstaffel aus Egelsbach ebenso wie mit der Bundespolizei aus Fuldabrück", erklärt Windhausen. Mit beiden Abteilungen seien in der Vergangenheit bereits "scharfe" Einsätze erfolgreich absolviert worden.

Polizei und Bergwacht bitten die Bevölkerung von Bad Wildungen um Verständnis für die vorübergehende Lärmbelästigung durch die Helikopterflüge. "Nur wenn wir an realen Zielen trainieren, können wir im Ernstfall effektiv helfen", sagt Boida. Und nicht zuletzt profitiere die Bevölkerung davon: Wer in Wildungen lebt, der könne hier auch verunglücken und auf die schlagkräftige Hilfe aus der Luft angewiesen sein.

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Publiziert in Retter

MARSBERG/LICHTENAU/BAD AROLSEN. Eine Lkw-Fahrerin und ein männlicher Kollege sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 44 ums Leben gekommen. Dort sind am Dienstagmorgen sechs Lastwagen in den Unfall verwickelt worden. Zwei Fahrer wurden in Krankenhäuser gebracht. Einer konnte die Klinik wieder verlassen, einer wurde im Bad Arolser Krankenhaus behandelt, wohin ihn die Besatzung eines Arolser Rettungswagens gebracht hatte.

Nach Angaben der Bielefelder Polizeipressestelle waren kurz nach 9 Uhr fünf Lastwagen auf der A 44 in Richtung Dortmund langsam in einer Baustelle unterwegs. Eine 61-jährige Lkw-Fahrerin aus dem Kreis Warendorf hatte das offensichtlich zu spät bemerkt. Sie fuhr auf die Kolonne auf und schob die fünf Lastwagen aufeinander.

Dabei wurde die Frau im Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Auch der 39-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lastwagens aus Bad Salzuflen erlitt tödliche Verletzungen. Während die Fahrer des dritten und vierten Lastwagens verletzt wurden, kamen die Männer am Steuer der ersten beiden Lastzüge mit dem Schrecken davon. Alle Fahrzeuge wurden teils erheblich beschädigt.

Laut Polizei war die 61-jährige Frau mit einem Tanklastzug mit 30 Tonnen Schweröl unterwegs. Der Tank blieb intakt, es trat kein Öl aus, berichtete der Polizeisprecher. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Marsberg, Westheim, Scherfede und Warburg, die Autobahnpolizei sowie etliche Rettungswagen und Notärzte im Einsatz. Auch aus Bad Arolsen war ein Notarzt auf die A 44 gefahren. Für die Räumung der Unfallstelle wurden Kranwagen eingesetzt.

Die Autobahn war bis zum frühen Nachmittag in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Kurz nach 14 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung Kassel wieder freigegeben werden, berichtete der Polizeisprecher. Dort hatte sich ein Rückstau von etwa zehn Kilometern gebildet.

In Fahrtrichtung Dortmund dauern die Aufräumungsarbeiten am Nachmittag noch an. Dort soll so schnell wie möglich zumindest eine Fahrspur wieder freigemacht werden. Die Autos stauten sich bis Warburg zurück.

Laut Pressestelle lotsten Polizisten die wartenden Autofahrer entgegen der Fahrtrichtung zur nächsten Abfahrt, damit sie weiterfahren konnten.

Auch auf den Umleitungsstrecken in Nordwaldeck war es zunächst zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Teilweise kam auch dort der Verkehr zum Erliegen, berichtete ein Beamter der Bad Arolser Polizeistation.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg schaltete einen Sachverständigen in die Ermittlungen zur Unfallursache ein. Außerdem ließ sie die beiden Leichname für weitere Ermittlungen beschlagnahmen.

Auch zwei Helikopter waren im Einsatz - ein Rettungshubschrauber und eine Polizeimaschine, von der aus Luftbilder der Unfallstelle gemacht wurden. Quelle: HNA

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Publiziert in Retter

MARSBERG/LICHTENAU. Eine Lkw-Fahrerin und ein männlicher Kollege sind bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 44 ums Leben gekommen. Dort sind am Dienstagmorgen sechs Lastwagen in den Unfall verwickelt worden. Zwei Fahrer wurden in Krankenhäuser gebracht. Einer konnte die Klinik wieder verlassen, einer wurde im Bad Arolser Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben der Bielefelder Polizeipressestelle waren kurz nach 9 Uhr fünf Lastwagen auf der A 44 in Richtung Dortmund langsam in einer Baustelle unterwegs. Eine 61-jährige Lkw-Fahrerin aus dem Kreis Warendorf hatte das offensichtlich zu spät bemerkt. Sie fuhr auf die Kolonne auf und schob die fünf Lastwagen aufeinander.

Dabei wurde die Frau im Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Auch der 39-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lastwagens aus Bad Salzuflen erlitt tödliche Verletzungen. Während die Fahrer des dritten und vierten Lastwagens verletzt wurden, kamen die Männer am Steuer der ersten beiden Lastzüge mit dem Schrecken davon. Alle Fahrzeuge wurden teils erheblich beschädigt.

Laut Polizei war die 61-jährige Frau mit einem Tanklastzug mit 30 Tonnen Schweröl unterwegs. Der Tank blieb intakt, es trat kein Öl aus, berichtete der Polizeisprecher. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Marsberg, Westheim, Scherfede und Warburg, die Autobahnpolizei sowie etliche Rettungswagen und Notärzte im Einsatz. Auch aus Bad Arolsen war ein Notarzt auf die A 44 gefahren. Für die Räumung der Unfallstelle wurden Kranwagen eingesetzt.

Die Autobahn war bis zum frühen Nachmittag in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Kurz nach 14 Uhr konnte die Fahrbahn in Richtung Kassel wieder freigegeben werden, berichtete der Polizeisprecher. Dort hatte sich ein Rückstau von etwa zehn Kilometern gebildet.

In Fahrtrichtung Dortmund dauern die Aufräumungsarbeiten am Nachmittag noch an. Dort soll so schnell wie möglich zumindest eine Fahrspur wieder freigemacht werden. Die Autos stauten sich bis Warburg zurück.

Laut Pressestelle lotsten Polizisten die wartenden Autofahrer entgegen der Fahrtrichtung zur nächsten Abfahrt, damit sie weiterfahren konnten.

Auch auf den Umleitungsstrecken in Nordwaldeck war es zunächst zu erheblichen Verkehrsbehinderungen gekommen. Teilweise kam auch dort der Verkehr zum Erliegen, berichtete ein Beamter der Bad Arolser Polizeistation.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg schaltete einen Sachverständigen in die Ermittlungen zur Unfallursache ein. Außerdem ließ sie die beiden Leichname für weitere Ermittlungen beschlagnahmen.

Auch zwei Helikopter waren im Einsatz - ein Rettungshubschrauber und eine Polizeimaschine, von der aus Luftbilder der Unfallstelle gemacht wurden. Quelle: HNA

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Publiziert in PB Retter
Seite 12 von 15

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