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BAD LAASPHE. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in SI Retter

BAD LAASPHE/KORBACH. Bei einem schweren Zugunglück zwischen Bad Laapshe und Erndtebrück sind am Samstag 34 Menschen verletzt worden, fünf von ihnen schwer. Ein Personenzug hatte einen Lastwagen gerammt, der trotz roter Warnleuchten auf einen Bahnübergang gefahren war. Bei der Kollision entgleiste der Zug. Lokführer und Lkw-Fahrer wurden in den Fahrzeugen eingeklemmt. Auch das Korbacher THW war im Einsatz.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer einer Spedition aus Thüringen schwebt in akuter Lebensgefahr, der 41 Jahre alte Lokführer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nachdem die Feuerwehren aus Bad Laasphe und Feudingen etwa eine Stunde gebraucht hatten, um die massiv eingeklemmten Männer zu befreien, flogen die Besatzungen der Rettungshubschrauber Christoph 3 (Köln) und Christoph 25 (Siegen) die Schwerverletzten in Kliniken in Marburg und Siegen.

Drei der 30 Fahrgäste erlitten schwere, die übrigen eher leichte Verletzungen. Sie wurden in einer eigens eingerichteten Verletztensammelstelle auf dem Hof einer angrenzenden Firma erstversorgt und dann - sofern nötig - in verschiedene Kliniken eingeliefert. Haupt- und ehrenamtliche Rettungskräfte aus dem gesamten Kreis Siegen-Wittgenstein waren ebenso im Einsatz wie die Besatzungen von vier Rettungswagen aus dem Kreis Marburg-Biedenkopf und dem Lahn-Dill-Kreis.

Der Lkw-Fahrer war Zeugen bereits gut zwei Kilometer vor der späteren Unfallstelle durch unklare Bremsmanöver aufgefallen. An einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Laasphe und Erndtebrück hatte der Mann dann offenbar die roten Warnleuchten missachtet und war trotz des herannahenden Zuges auf die Gleise gefahren. Der Zug rammte den Lastwagen nahezu ungebremst, sprang durch die heftige Kollision aus den Schienen und schob den "Brummi" mehrere Meter vor sich her in Richtung eines Abhangs. Kurz davor kamen die Fahrzeuge glücklicherweise zum Stillstand. Der Auflieger des Lkw wurde beim Aufprall abgerissen.

Das THW aus Bad Berleburg rückte aus, um den Lastwagen vor der Bergung zu sichern und bei der Bergung von Auflieger, Zug und Lkw behilflich zu sein. Die auf Bahnunfälle spezialisierten THW-Kollegen aus Korbach rückten ebenfalls zur Unglücksstelle aus - die noch vom Hochwassereinsatz in Sachsen und Sachsen-Anhalt erschöpften Helfer waren gefragt, um den entgleisten Zug wieder auf die Schienen zu bringen. Dabei war auch ein großer Autokran im Einsatz, außerdem fuhr ein spezieller Bergungszug zum Ort des Geschehens. Über der Unfallstelle kreisten immer wieder Helikopter der Polizei - unter anderem, um Übersichtsaufnahmen aus der Luft von den verunfallten Fahrzeugen zu machen.

Neben der "normalen" Polizei war auch die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei im Einsatz sowie eine Hundertschaft, die die örtlichen Kollegen bei der Verkehrsregelung beziehungsweise der weiträumigen Umleitung des Verkehrs unterstützte. Um die Bergung des Zuges zu ermöglichen, mussten in einer sehr zeitaufwändigen Aktion Teile der Eisenbahn durch die Helfer des THW Bad Berleburg abgetrennt werden. Die Bergungsarbeiten sollten die ganze Nacht über andauern, hieß es. Am Abend bauten die Helfer der Beleuchtungsgruppe des Bad Berleburger THW daher eine großflächige Beleuchtung auf.

Angaben über die Unglücksursache sowie zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Die Bahnstrecke Laasphe - Erndtebrück bleibt bis auf weiteres gesperrt.

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Publiziert in THW
Dienstag, 28 Mai 2013 06:18

Überfall auf Taxi? Von Opfer fehlt jede Spur

MARBURG. Ein ominöser Vorfall vom vergangenen Freitag stellt derzeit die Marburger Kripo vor ein Rätsel, da sich ein mögliches Opfer bis dato nicht gemeldet hat.

Der Vorfall ereignete sich gegen 17.25 Uhr auf dem Waldparkplatz an der L 3088, etwa 500 Meter vor der Abfahrt nach Bauerbach. Ein Autofahrer sah beim Vorbeifahren auf dem linken Parkplatz, Fahrtrichtung Ostkreis, ein beigefarbenes Taxi. An der Beifahrerseite des VW Touran hielt sich eine Person mit heller Maskierung auf. Der Zeuge fuhr zunächst weiter und informierte wenig später die Polizei, da sich das Geschehen für ihn wie ein Überfall darstellte.

Er wendete seinen Wagen und fuhr in Richtung des vermeintlichen Tatortes zurück. Dabei kam ihm das Taxi in Fahrtrichtung Kirchhain entgegen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und setzte dabei auch einen Hubschrauber ein. Die Suche verlief allerdings ohne Erfolg.

Bisher hat sich noch kein Opfer gemeldet. Weitere Ermittlungen brachten bis heute keine neuen Erkenntnisse. Der Taxifahrer wird gebeten, sich schnellmöglich mit der Kriminalpolizei in Marburg in Verbindung zu setzen. Zudem suchen die Fahnder weitere Zeugen, die möglicherweise an dem Parkplatz verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise erbittet die Kripo Marburg, Telefon 06421/4060.

Publiziert in MR Polizei

BAD AROLSEN. Ein Hubschrauber der Polizei ist am Ostersonntagabend bei der Suche nach einem Vermissten über Bad Arolsen und einigen Ortsteilen zum Einsatz gekommen. Der gesuchte 52-Jährige wurde jedoch trotz der Untersützung aus der Luft am Abend nicht mehr gefunden. Erst am Ostermontag entdeckten Spaziergänger den Mann.

Nähere Angaben über den Vermisstenfall machte die Polizei am Montagmorgen nicht. Im Rahmen der Suche sei der Hubschrauber Ibis 3 der Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach angefordert worden, um eine Handy-Ortung durchzuführen. Die Maschine landete den Angaben zufolge um 20.45 Uhr zunächst in Neu-Berich. Das Mobilelefon sei schließlich in Mengeringhausen geortet worden, dort kreiste der Polizeihubschrauber längere Zeit über einem Wohngebiet in der Nähe der Bundesstraße.

Nachdem jedoch weder die Suche aus der Luft noch am Boden einen Erfolg erbracht hatten, sei der Einsatz um 22.18 Uhr abgebrochen worden. Zu einem ursprünglich erwogenen Einsatz von Feuerwehrleuten zur Absuche am Boden kam es nicht.

Unterkühlt ins Krankenhaus gebracht
Unterkühlt, aber ansonsten wohlauf wurde der Mann dann schließlich am Ostermontag am Viadukt in Mengeringhausen aufgefunden. Spaziergänger hatten den Mann gegen 14 Uhr entdeckt und die Polizei verständigt. Die Besatzung eines Rettungswagens brachte den 52-Jährigen vorsorglich ins Krankenhaus. Das Mobiltelefon des Mannes war wegen eines leeren Akkus nicht mehr eingeschaltet - daher war am Vorabend die Handy-Ortung vom Helikopter aus plötzlich abgebrochen.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 28 März 2013 17:11

Bankraub scheitert, Fluchtwagen abgefackelt

KIRCHVERS/BERMOLL. Nach einem gescheiterten Banküberfall hat die Polizei am Donnerstag rund um Kirchvers und später im Raum Aßlar-Oberlemp/Bermoll nach zwei dunkel gekleideten und maskierten Tätern gefahndet - bislang vergeblich.

Die bislang Unbekannten hatten gegen 14.35 Uhr versucht, ein Geldinstitut in der Gießener Landstraße in Kirchvers zu überfallen. Die beiden zwischen 1,70 und 1,80 Meter großen Männer hatten die allein anwesende Angesellte mit einer nicht näher bekannten Schusswaffe bedroht. Die Angestellte blieb unverletzt. Die Täter blieben aus nicht genannten Gründen ohne Beute und flüchteten in einem dunkelblauen Fiat Scudo mit dem Kennzeichen LDK-YE 364. Dieses Fahrzeug war in der Nacht zu Donnerstag im Lahn-Dill-Kreis gestohlen worden.

Die Täter ließen ihr Fluchtauto brennend gegen 15.50 Uhr zwischen Aßlar-Oberlemp und Bermoll (Lahn-Dill-Kreis) zurück. In die groß angelegte Fahndung nach dem Auto und den Tätern war auch ein Polizeihubschrauber eingebunden. Die Polizei veranlasste zudem Lautsprecherdurchsagen und Rundfunkwarnmeldungen.

Die Kripo Marburg bittet um Hinweise, insbesondere dazu, ob das spätere Fluchtauto bereits vor der Tat in Kirchvers aufgefallen war. Wer den Wagen zwischen 14.40 und 15.50 Uhr zwischen Lohra-Kirchvers und Oberlemp-Bermoll gesehen hat und eventuell Angaben zu den Insassen machen kann, sollte sich ebenso bei den Ermittlern melden wie die Zeugen, die Personen von dem brennenden Fahrzeug haben davonlaufen sehen. Falls es Zeugen eines möglichen Fahrzeugwechsels gibt, werden auch diese gebeten, sich bei der Kripo Marburg, Telefon 06421/406-0, zu melden.

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Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 24 März 2013 18:13

Millionenschaden bei Brand in Tapetenfabrik

KIRCHHAIN. Mehrere Millionen Euro Schaden sind am Sonntag bei einem Großbrand in einer Tapetenfabrik in Kirchhain entstanden. Weit mehr als 200 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz, einer von ihnen wurde verletzt.

Seit 11.38 Uhr wütete am Sonntag das Feuer in einer Halle einer Tapetenfabrik. Starke Feuer- und Rauchentwicklungen behinderten zeitweise die Brandbekämpfung. Weit mehr als 200 Feuerwehrleute von etwa 20 verschiedenen Wehren aus Kirchhain und Umgebung, die eigene Werksfeuerwehr und eine weitere Betriebsfeuerwehr aus Marburg, zwei Messtrupps und ein Statiker waren im Einsatz.

Die Polizei aus Stadtallendorf hat das Einsatzgebiet gesperrt und leitete den Verkehr um. Luftmessungen wurden ebenso eingeleitet wie Warnmeldungen über den Rundfunk. Am Mittag hieß es von der Polizei, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. 11 Personen wurden jedoch vorsorglich aus umliegenden Häusern evakuiert und insgesamt 16 Personen durch die Einsatzkräfte betreut, verletzt wurde bis auf einen Feuerwehrmann niemand.

Vertreter von Fachbehörden trafen im Laufe des Nachmittags am Brandort ein, ein Statiker geht davon aus, dass die Halle einsturzgefährdet ist. Ersten Angaben zu Folge beläuft sich der Gebäudeschaden auf mehrere Millionen Euro. Die zuständige Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Experten des Landeskriminalamtes Wiesbaden wurden angefordert.

Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzmaßnahmen aus der Luft. Das Schadensgebiet bleibt weiterhin für die Dauer der Löscharbeiten weiträumig abgesperrt. Die Bevölkerung wird gebeten, Fenster und Türen nach wie vor geschlossen zu halten. Alle Evakuierten konnten nach weiteren Messungen wieder in ihre Wohnungen zurück.

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Publiziert in MR Feuerwehr

BAUNATAL/KORBACH. Ein seit dem Vormittag im Raum Baunatal vermisster 20-Jähriger aus Witten ist am späten Nachmittag am ICE-Bahnhof in Wilhelmshöhe angetroffen worden. Nach dem Vermissten hatten unter anderem auch Andrea Skibak mit Hund Rico und Stephan Gündling mit Janosch von der DRK-Rettungshundestaffel Korbach-Bad Arolsen gesucht.

Am späten Nachmittag sollten allerdings Bundespolizisten die bessere Spürnase besitzen, wie sich gegen 17.40 Uhr im ICE-Bahnhof Kassel-Bad Wilhelmshöhe herausstellte. Dort hatten die Beamten den Vermissten aufgrund der Fahndungsmeldung der Kasseler Polizei und der dazu herausgegebenen Personenbeschreibung erkannt. Da inzwischen auch Fotos von dem jungen Mann vorlagen, konnte er eindeutig identifiziert werden. Der 20-Jährige ist nach Polizeiangaben wohlauf.

Entwischt: Bahnticket nach Leipzig schon gekauft
Er war am Vormittag bereits gegen 10 Uhr an einer Tankstelle im Baunataler Stadtteil Rengershausen seinen Betreuern entwischt, die eigentlich mit mehreren jungen Leuten zur Buchmesse nach Leipzig unterwegs waren. Als die Betreuer aufgrund der winterlichen Witterung mit Schneefall den Ausflug nach Leipzig abbrechen wollten, hatte er sich offenbar entschlossen, auf eigene Faust zur Buchmesse zu kommen.

Am Bahnhof in Bad Wilhelmshöhe hatte er sich dazu bereits ein Ticket für die Zugfahrt nach Leipzig gelöst. Die Suchaktion, die den ganzen Tag über unter Leitung des Polizeireviers Süd-West lief, konnte damit am späten Nachmittag erfolgreich beendet werden. Am frühen Abend wurde der Heranwachsende dann wohlbehalten in die Obhut seiner Pflegeeltern übergeben.

Polizei dankt Bevölkerung für Hinweise
Im Laufe des Nachmittags waren aufgrund der ausgestrahlten Öffentlichkeitsfahndung auch zahlreiche Hinweise von Bürgern eingegangen, die von der Polizei überprüft wurden. "Das Polizeipräsidium Nordhessen bedankt sich auf diesem Weg für die Unterstützung", sagte der Sprecher am Abend.

Nach dem Vermissten hatten den ganzen Tag über zahlreiche Polizeistreifen, die Baunataler Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber und mehrere Rettungshundestaffeln gesucht. Darunter war auch die DRK-Staffel des Kreisverbands Korbach-Bad Arolsen, die mit sechs Freiwilligen und den beiden Hunden Janosch und Rico in Baunatal vertreten war.

Kürzlich vergifteter Rettungshund nicht an Suche beteiligt
Die heimische Rettungshundestaffel hatte erst kürzlich für Schlagzeilen gesorgt: Rettungshund Cooper von Staffelleiterin Andrea Skibak und Ehemann Christian hatte Ende Februar Rattengift aufgenommen und schwebte einige Tage in Lebensgefahr. Mittlerweile ist Cooper wieder zu Kräften gekommen und frisst wieder reguläre Nahrung. An Sucheinsätzen nimmt der zweijährige Labrador aber derzeit noch nicht teil. "Dazu muss er erst wieder vollständig fit sein", sagte Andrea Skibak.


112-magazin.de berichtete über die Vergiftung:
Rattengift? Rettungshund Cooper vergiftet (23.02.2013)
Rattengift: Rettungshund Cooper lebt (24.02.2013)
Rettungshund Cooper: Mit Kartoffelbrei zurück ins Leben (25.02.2013)

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 14 März 2013 18:47

Vermisster gefunden: 20-Jähriger wohlauf

KASSEL/BAUNATAL. Ein seit dem Vormittag im Raum Baunatal vermisster 20-Jähriger aus Witten ist am späten Nachmittag am ICE-Bahnhof in Wilhelmshöhe angetroffen worden. Nach dem Vermissten hatten zahlreiche Polizeistreifen, die Baunataler Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber und mehrere Rettungshundestaffeln gesucht.

Bundespolizisten entdeckten den 20-Jährigen gegen 17.40 Uhr am ICE-Bahnhof Kassel-Bad Wilhelmshöhe. Die Beamten hatten ihn aufgrund der Fahndungsmeldung der Kasseler Polizei und der dazu herausgegebenen Personenbeschreibung erkannt. Da inzwischen auch Fotos von dem Vermissten vorlagen, konnte er eindeutig identifiziert werden. Der 20-Jährige ist nach Polizeiangaben wohlauf.

Entwischt: Bahnticket nach Leipzig schon gekauft
Er war am Vormittag bereits gegen 10 Uhr an einer Tankstelle im Baunataler Stadtteil Rengershausen seinen Betreuern entwischt, die eigentlich mit mehreren jungen Leuten zur Buchmesse nach Leipzig unterwegs waren. Als die Betreuer aufgrund der winterlichen Witterung mit Schneefall den Ausflug nach Leipzig abbrechen wollten, hatte er sich offenbar entschlossen, auf eigene Faust zur Buchmesse zu kommen.

Am Bahnhof in Bad Wilhelmshöhe hatte er sich dazu bereits ein Ticket für die Zugfahrt nach Leipzig gelöst. Die Suchaktion, die den ganzen Tag über unter Leitung des Polizeireviers Süd-West lief, konnte damit am späten Nachmittag erfolgreich beendet werden. An der Suchaktion waren unter anderem ein Hubschrauber der hessischen Polizei, mehrere Rettungshundestaffeln, die freiwillige Feuerwehr aus Baunatal und die Polizei beteiligt. Am frühen Abend wurde der Heranwachsende dann wohlbehalten in die Obhut seiner Pflegeeltern übergeben.

Polizei dankt Bevölkerung für Hinweise
Im Laufe des Nachmittags waren aufgrund der ausgestrahlten Öffentlichkeitsfahndung auch zahlreiche Hinweise von Bürgern eingegangen, die von der Polizei überprüft wurden. "Das Polizeipräsidium Nordhessen bedankt sich auf diesem Weg für die Unterstützung", sagte der Sprecher am Abend.

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Publiziert in KS Polizei
Samstag, 19 Januar 2013 07:44

Polizeihubschrauber entdeckt vermissten Rentner

BAD BERLEBURG. Ein 77-jähriger Patient einer Rehaklinik aus Bad Berleburg war im Laufe des Freitagnachmittags nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt. Da aufgrund der herrschenden Minustemperaturen und der körperlichen Verfassung des Mannes konkrete Gesundheitsgefahren für den Senioren zu befürchten waren, suchte die Polizei des Kreises Siegen-Wittgenstein mit starken Kräften und unter Beteiligung eines Hubschraubers sowie mit Unterstützung durch die Feuerwehr nach dem Mann.

Der Rentner wurde etwa gegen 17 Uhr außerhalb von Bad Berleburg an der B 480 gefunden, nachdem er seit 12.30 Uhr aus dem Krankenhaus verschwunden war und zwischenzeitlich die Orientierung verloren hatte.

Ein Polizist, der dienstfrei hatte, aber von dem Fall wusste, gab den entscheidenden Tipp: Der Mann aus Bischoffen (Lahn-Dill-Kreis) wurde die informierte Polizeihubschrauberbesatzung geortet und unverletzt angetroffen. Er wurde erschöpft und leicht unterkühlt zurück ins Krankenhaus gebracht.

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 09 Januar 2013 19:31

Auto gefunden, Frau weiter vermisst

CÖLBE. Nachdem der Veröffentlichung einer Vermisstenanzeige in den Medien hat eine aufmerksame Leserin den Wagen der vermissten 73-Jährigen in Cölbe in der Rosenstraße auf dem Parkplatz des Sportplatzgeländes entdeckt und die Polizei informiert. Die noch am Tag eingeleitete Suche nach der Frau mit dem Hubschrauber verlief jedoch erfolglos.

Mit dem gleichen Ergebnis endeten am Mittwoch auch das Durchforsten des Feld- und Waldgebietes sowie die Suche mit einem Boot auf der Lahn. Bislang ergaben sich keine weiteren Anhaltspunkte zum Verbleib der vermissten 73-jährigen Frau, sodass auch über den Grund ihres Verschwindens nur spekuliert werden könnte.

Die Frau aus Schönstadt gilt bereits seit 21. Dezember als vermisst. Das Auto tauchte am Dienstag wieder auf. Für die Kripo Marburg ist es interessant, wie lange der Wagen in der Rosenstraße in Cölbe stand. Die Kripo fragt daher, wer den älteren schwarzen Nissan mit dem Kennzeichen MR-YD 274 wann und wo zwischen dem 21. Dezember und dem 8. Januar sah? Jegliche Hinweise erbittet die Kripo Marburg, deren Ermittler unter der Telefonnummer 06421/406-0 zu erreichen sind.


112-magazin.de berichtete über den Fall:
73-Jährige seit über zwei Wochen vermisst (07.01.2013)

Publiziert in MR Polizei
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