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BORCHEN-SCHLOSS HAMBORN. Die Suche nach einem vermissten Jugendlichen im Wald bei Schloss Hamborn und im Haxtergrund hat am Dienstag ein glückliches Ende gefunden: Nach fünf Stunden der Ungewissheit fand ein Revierförster den 17-Jährigen während der Dämmerung unversehrt in einem Dickicht.

Wie die Polizei am Mittwoch berichtete, war der geistig behinderte Junge mit seiner Klasse einer Dortmunder Schule auf einem Ausflug in Schloss Hamborn. Während einer Wanderung entfernte sich der Jugendliche gegen 16 Uhr gemeinsam mit einer 17-Jährigen unbemerkt von seinen Mitschülern und Lehrern. Nachdem eine kurze Suche nach den ortsunkundigen Schülern erfolglos war, meldete ein Lehrer beide als vermisst. Die Polizei leitete sofort Suchmaßnahmen ein. Kurz vor 17 Uhr tauchte die Schülerin wieder auf. Offensichtlich hatten sich beide verlaufen und sich dann auch noch gegenseitig aus den Augen verloren.

Mehrere Polizeistreifen suchten die beiden Jugendlichen, auch die Bevölkerung in den Suchgebieten wurde über Radio informiert. Ab 18.30 Uhr nahm auch ein Polizeihubschrauber die Suche auf, auch ein Mantrailer-Spürhund wurde eingesetzt. Gegen 20.30 Uhr entdeckte schließlich der Förster von Schloss Hamborn den orientierungslosen Jungen in einem Dickicht und brachte ihn unversehrt zur Jugendherberge. Dort waren mittlerweile auch die Eltern des Vermissten eingetroffen.

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Publiziert in PB Polizei

KASSEL/NIESTE. Ein 67 Jahre alter Privatpilot aus Thüringen ist am Karfreitag beim Absturz seines Kleinflugzeugs im Waldgebiet zwischen Nieste und Kleinalmerode ums Leben gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten nach einem Zeugenhinweis stundenlang nach der Absturzstelle gesucht. Die Ursache für das Unglück bleibt weiter unklar.

Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: Am Freitagmorgen gegen 9 Uhr startete der 67-jährige Privatpilot aus Thüringen mit seiner Piper 28 RT vom Flughafen Kassel-Airport in Richtung Sömmerda in Thüringen. Nach etwa 15 Minuten Flugzeit stürzte die Maschine zwischen Nieste und Kleinalmerode südlich der Landesstraße 563 in dicht bewaldetem Gebiet ab. Nach Zeugenangaben kam dort zu diesem Zeitpunkt dichter Schneefall auf. Inwieweit dies ursächlich für das Unglück war, ist noch völlig ungeklärt.

Die Zeugen nahmen jedoch Aufprallgeräusche wahr und teilten dies der Polizeileitstelle Nordhessen mit. Von dort wurde eine umfangreiche Suche eingeleitet. Aufgrund des unwegsamen, dicht bewaldeten Geländes gestaltete sich die Suche aber sehr schwierig.

Erste Ermittlungen der Polizei beim Flughafen Calden ergaben den Hinweis auf den 67-Jährigen und seine Maschine, die am Ankunftsflughafen in Sömmerda ab 10 Uhr überfällig war. In Kooperation mit dem SAR-Suchdienst in Münster, der Leitstelle der Polizei Göttingen, der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal und der Fliegerstaffel der Hessischen Polizei in Egelsbach wurden die Suchmaßnahmen nun erheblich ausgeweitet. Hierbei kamen außer den Maschinen der Bundes- und Landespolizei auch zwei Suchmaschinen der Bundeswehr zum Einsatz.

Polizeihubschrauber findet Absturzstelle
Zeitgleich erfolgte die Suche am Boden mit zahlreichen Einsatzkräften der Polizei Göttingen und der Polizei Nordhessen unter Einbeziehung von etwa 100 Einsatzkräften der Feuerwehren aus den Landkreisen Göttingen, Werra-Meißner und Kassel. Gegen 15.15 Uhr lokalisierte ein Hubschrauber der Fliegerstaffel aus Egelsbach die die Absturzstelle.

Nachdem die Einsatzkräfte am Boden sich durch unwegsames Gelände an die Unglücksstelle vorgearbeitet hatten, fanden sie den Piloten nur noch tot auf. Die Identität ist noch nicht abschließend zweifelsfrei geklärt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich jedoch um den 67-jährigen Flugzeugbesitzer aus der Nähe von Sömmerda/Thüringen.

Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde in die Ermittlungen eingeschaltet und entsandte einen Mitarbeiter zur Ursachenermittlung an die Absturzstelle. Zur Unfallursache gibt es derzeit noch keine Erklärungen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, befindet sich die Absturzstelle auf niedersächsischem Gebiet.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 19 März 2015 15:25

Marburg: 92-jährige Mechthild Klasen vermisst

MARBURG. Seit der Nacht zu Donnerstag sucht die Polizei im Raum Marburg intensiv nach der vermissten Mechthild Klasen. Die 92-Jährige hat unbemerkt ein Altenheim verlassen und ist nicht in der Lage, sich zu orientieren.

Seit der Nacht um kurz nach 1 Uhr dauert die Suche nach Mechthild Klasen an, die das Altenheim in der Sudetenstraße unbemerkt verlassen hatte. Die Polizei setzte am Vormittag einen Hubschrauber und Suchhunde ein. Sowohl diese Suchaktionen als auch die veranlassten Rundfunkmeldungen und Nachfragen bei den Taxen, Stadtwerken und Krankenhäusern führten bislang nicht zum Auffinden der desorientierten Dame, die trotz ihres Alters noch gut zu Fuß ist.

Die Polizei Marburg bittet nun auch die Leser von 112-magazin.de um Mithilfe. Wer die vermisste Frau gesehen hat, solle sich umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen. Die 92-Jährige ist 1,54 Meter groß und schlank (57 Kilogramm), sie hat kurze graue Haare. Zuletzt trug sie vermutlich einen beigefarbenen Mantel. Frau Klasen ist zwar desorientiert, aber durchaus überzeugend und bestimmt in ihren Aussagen oder Angaben. Hinweise erbittet die Polizei Marburg unter der Rufnummer 06421/406-0.

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Publiziert in MR Polizei

BAD ENDBACH. Mit lebensgefährlichen Stich- und Schnittverletzungen ist eine 18 Jahre alte Frau nach einer Auseinandersetzung mit einem jungen Mann ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Polizei nahm den zunächst geflüchteten 24-jährigen mutmaßlichen Tatverdächtigen im Rahmen der Fahndung fest.

Staatsanwaltschaft und Kripo führen intensive Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Angaben über Motiv und weitere Hintergründe sind derzeit noch nicht möglich, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend in einer gemeinsam Pressemitteilung erklärten. In welcher Beziehung der Festgenommene und die verletzte 18-Jährige zueinander stehen, blieb zunächst offen.

Der Notruf erreichte Rettungsleitstelle und Polizei am Montag gegen 15.30 Uhr. Nach intensiver Fahndung, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, erfolgte knapp eine Stunde nach der Tat die widerstandslose Festnahme des Tatverdächtigen.

Ein Rettungshubschrauber transportierte das Opfer nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus. Wegen der andauernden medizinischen Versorgung waren weitere Angaben zum Zustand der jungen Frau am Montagabend nicht möglich.

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Publiziert in MR Polizei

NIESTE. Bei der Fahndung nach Einbrechern hat die Besatzung eines Polizeihubschraubers am Samstagabend offenbar einem ver(w)irrten Mann das Leben gerettet: Die Crew entdeckte den 28-Jährigen mit der Wärmebildkamera in einem Waldstück.

Nach einem Wohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße Berghof in Nieste hat die Polizei am Samstagabend eine umfangreiche Fahndung nach den flüchtigen Tätern eingeleitet. Doch selbst der Einsatz eines Polizeihubschraubers, eines Spürhundes und zahlreicher Streifenwagen führte nicht zum Ergreifen der Einbrecher. Die Täter entwischten den Beamten nur knapp.

Eine Nachbarin hatte gegen 19.30 Uhr Lichtschein in einem zweigeschossigen Haus in Nieste wahrgenommen und daraufhin die Polizei verständigt, da sie wusste, dass die Hausbewohner verreist waren. Anschließend fielen ihr noch drei Personen auf, die sich von dem Haus entfernten.

Eine Streifenwagenbesatzung bemerkte gegen 19.50 Uhr in der Straße Am Brink in Nieste einen silberfarbenen Mazda 6 mit Duisburger Kennzeichen, der mit drei Personen besetzt war. Als die Beamten das Auto und seine Insassen kontrollieren wollten, stoppte der Fahrer und die drei Männer flüchteten sofort aus dem Fahrzeug. Zwei der Insassen liefen in Richtung Ortskern davon, die andere Person flüchtete in das nahegelegene Waldgebiet.

Um die Beamten bei ihrer Fahndung nach den Flüchtigen zu unterstützen, machte sich die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera auf den Weg nach Nieste. Der Helikopter war gegen 21 Uhr im Einsatz.

Verwirrter verliert Orientierung
Fast zeitgleich meldete sich die Betreuerin eines 28-jährigen Mannes bei der Polizei in Baunatal und unterrichtete die Beamten über das Verschwinden ihres Schützlings. Gegen 21.15 Uhr meldete sich der 28-Jährige über Handy bei seiner Betreuerin und gab an, völlig die Orientierung verloren zu haben und irgendwo im Wald zu stehen. Da auch die Eltern des Mannes lediglich angeben konnten, ihren Sohn seit den Morgenstunden nicht mehr gesehen zu haben, bat die Betreuerin die Polizei um Hilfe. Die Beamten vom Revier Süd-West begannen die Suche nach dem Vermissten.

Der Einsatzzentrale der Polizei in Kassel gelang es gegen 22 Uhr, telefonisch Kontakt mit dem Vermissten aufzunehmen und im Gespräch seinen ungefähren Standort herauszufinden. Gegen 22.40 Uhr wurde von der Hubschrauberbesetzung eine Person im Waldgebiet zwischen Nieste und Oberkaufungen mit der Wärmebildkamera geortet. Bis die Streifenwagenbesatzungen in dem unwegsamen Gelände bis zu dieser Person gelotst waren, dauert es noch weitere 15 Minuten. Die Beamten fanden den stark verwirrten 28-Jährigen schließlich gegen 23.15 Uhr zwar durchgefroren, ansonsten aber unverletzt. Zur weiteren Behandlung wurde er anschließend in eine psychiatrische Klinik in Kassel transportiert.

Täterfahrzeug sichergestellt
Die Fahndung nach den Einbrechern verlief dagegen ergebnislos. Die Ermittlungen dauern an, das zurückgelassene Täterfahrzeug wurde für weitere Ermittlungen sichergestellt. Von den drei Männern ist lediglich bekannt, dass einer der Einbrecher eine dunkle Daunenjacke trug und ein anderer mit einer beigen Lederjacke bekleidet war. Ob und welche Beute die Unbekannten in dem Haus gemacht haben, stand zunächst nicht fest. Hinweise zu dem Fall nimmt das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel unter der Telefonnummer 0561/9100 entgegen.


Kürzlich berichtete 112-magazin.de über die Einsatzbilanz der hessischen Polizeifliegerstaffel:
Polizeihubschrauber wertvolle Hilfe bei Vermisstensuchen (05.02.2015)

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Publiziert in KS Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Hubschrauberbesatzungen der hessischen Polizeifliegerstaffel haben im vergangenen Jahr 48 vermisste Personen gefunden - auch in Waldeck-Frankenberg. Hier waren die Maschinen mehrfach auch nach Verbrechen oder zu Übungen im Einsatz.

Hessenweit spürten die Besatzungen der Polizeihubschrauber nach Verbrechen gut ein Dutzend flüchtige Personen erfolgreich auf und sorgten durch hinzu gezogene Polizeikräfte am Boden für Festnahmen. "Als besonders hilfreich erwies sich der Hubschraubereinsatz im Rahmen der Gefahrenabwehr bei der Personensuche. So konnten durch die Besatzungen der mit Wärmebildtechnik ausgestatten Polizeihubschrauber 48 vermisste Menschen, die sich zum Teil in hilflosen und lebensbedrohlichen Situationen befanden, aufgefunden und medizinischer Versorgung zugeführt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Bereitschaftspolizei.

3600 Flugeinsätze im Jahr 2014
Zur Bewältigung von mehr als 3600 Flugeinsätzen verbrachten die Piloten der Polizeifliegerstaffel etwa 2000 Stunden im Cockpit der Polizeiluftfahrzeuge. Neben Fahndungs- und Suchflügen verbergen sich hinter den Einsatzflügen die unterschiedlichsten Einsatzanlässe, wie etwa die Unterstützung der Polizeipräsidien durch Videoübertragung bei Veranstaltungs- und Demonstrationslagen, Luftaufklärung vor der Sprengung von Weltkriegsbomben oder auch Fotoaufnahmen nach schweren Verkehrsunfällen oder Flugzeugabstürzen - wie im vergangenen Sommer bei Nieder-Werbe.

Zu den Einsatzerfolgen zählen unter anderem auch festgestellte Gewässerverschmutzungen - beispielsweise nach einem Vorfall mit Heizöl am Diemelsee (wir berichteten, hier klicken). Nicht zuletzt entdeckten die fliegenden Polizisten bei Überwachungsflügen zahlreiche Waldbrände im Hochsommer, die der Feuerwehr gemeldet wurden. Mit Spezialausrüstung ist die Fliegerstaffel auch selbst in der Lage, Waldbrände aus der Luft zu bekämpfen. Das übte die Staffel im vergangenen Jahr unter anderem am Edersee (wir berichteten, hier klicken).

Rund um die Uhr mit vier Maschinen einsatzbereit
Die Polizeifliegerstaffel Hessen ist am Flugplatz Egelsbach stationiert und steht rund um die Uhr mit drei Hubschraubern des Typs Eurocopter 145 sowie einem zweimotorigem Flugzeug des Typs P 68 Observer 2 für Flugeinsätze zur Verfügung.

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Publiziert in Polizei

DORFITTER/KASSEL. Am Montag beginnt der Prozess gegen den Mann, der im Mai einen Kontrahenten in Dorfitter in einer Messerstecherei lebensgefährlich verletzt haben soll. Es handelt sich um einen 45-jährigen Somalier, der sich mit einem damals 23-Jährigen aus demselben afrikanischen Land gestritten hatte. Die beiden Flüchtlinge lebten zu der Zeit in einer ehemaligen Gastwirtschaft in Dorfitter.

Das Landgericht Kassel befasst sich nun mit der juristischen Aufarbeitung des Geschehens. Vier weitere Termine sind bislang für das Verfahren angesetzt, der letzte am Donnerstag, 5. Februar.

Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Er wird der gefährlichen Körperverletzung und des versuchten Totschlags beschuldigt. Das 23-jährige Opfer war durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden und musste notoperiert werden. Der Tatverdächtige war noch am Tatort festgenommen worden. Gegen ihn wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen.

Vöhls Bürgermeister Matthias Stappert und der Ortsvorsteher von Dorfitter, Axel Großmann, hatten damals erklärt, dass die Flüchtlinge zuvor noch nicht negativ aufgefallen waren. Mittlerweile sind wieder neue Asylbewerber in dasselbe Haus in Dorfitter eingezogen.

Im Dezember 2013 hatte schon ein weiterer Vorfall zwischen Asylbewerbern im Landkreis für Aufsehen gesorgt: Ein 36-Jähriger aus Eritrea war in einem Korbacher Hotel von einem anderen Eritreer getötet worden. Im Jahr 2013 traten Asylbewerber in Waldeck-Frankenberg nach Angaben der Polizei bei 66 Straftaten in Erscheinung, die Zahlen für 2014 liegen noch nicht vor.

Ängste in der Bevölkerung
Aus der Kriminalität bei Ausländern Rückschlüsse auf andere Ausländer zu ziehen, sei aber falsch. "Sie treten genau wie andere Teile der Gesellschaft bei Kriminalität in Erscheinung, sei es als Opfer, oder aber auch als Täter", sagt Volker König, Pressesprecher der Polizei Waldeck-Frankenberg, auf Nachfrage der HNA. "In der Bevölkerung scheinen unterschwellig Ängste vor gesteigerten Straftatenaufkommen durch Asylbewerber in den jeweiligen Kommunen mit Gemeinschaftsunterkünften zu herrschen", sagt König. Das sei aber objektiv nicht messbar.

Wenn Asylbewerber polizeilich in Erscheinung treten, erfolge dies in erster Linie durch Diebstähle. Sechs Mal im Jahr 2013 verzeichnete die Polizei Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen. Die Bedrohungen richteten sich aber meistens gegen andere Asylbewerber und hätten keine oder kaum Außenwirkung. Dazu erklärt der Polizeisprecher, dass es ein Problem sei, dass oft Menschen vieler Nationalitäten und Religionen in einer Unterkunft wohnen.

Derzeit gibt es im Landkreis viele Asylsuchende aus Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Algerien, Marokko, Eritrea und Guinea. "Demzufolge finden wir die meisten Tatverdächtigen (unter den Flüchtlingen) auch in diesen Bevölkerungsgruppen", sagt Volker König. Vor einigen Jahren kamen Asylsuchende vor allem aus Mazedonien, Serbien, Kroatien und der Türkei (Kurden). Daher stammten die Tatverdächtigen von dort.

Unterkünfte von Asylbewerbern würden nicht besonders geschützt, da die Polizei dies nicht als notwendig ansieht. "Sie werden aber im Rahmen der Streifentätigkeit mit überwacht."


112-magazin.de berichtete im Mai über den Fall:
Junger Asylant durch Messerstiche schwer verletzt (15.05.2014, mit Video u. Fotos)
Nach Messerattacke: THW hilft bei Suche nach Tatwaffe (15.05.2014)
Messerstecher und Opfer stark betrunken: U-Haftbefehl (16.05.2014)

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Publiziert in Polizei
Mittwoch, 10 Dezember 2014 14:56

Unterkühlt, orientierungslos: Vermisster gefunden

MEERHOF. Die Suche nach einem orientierungslosen Vermissten hat am frühen Mittwochmorgen ein glückliches Ende genommen: Polizisten fanden den 46-Jährigen unterkühlt in einer Hütte am Piepenbach.

Am Dienstagabend hatte sich gegen 21.30 Uhr eine Frau aus Meerhof bei der Polizei und berichtet, ihr Vater sei nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt. Der Hund sei ohne sein Herrchen nach Hause gekommen. Da aufgrund von gesundheitlichen Problemen des 46 Jahre alten Mannes nicht damit zu rechnen war, dass er selbstständig wieder nach Hause zurückkehrt, leitete die Polizei sofort eine umfangreiche Suche ein.

Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert und spezielle Suchhunde der Polizei machten sich auf den Weg nach Meerhof. Auch Nachbarn, Freunde und Bekannte des Vermissten beteiligten sich an der Suche. Etwa gegen 4.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen fand eine Streifenwagenbesatzung den Gesuchten in einer Hütte. Der 46-Jährige hatte tatsächlich die Orientierung verloren und war nicht in der Lage, alleine nach Hause zu gelangen oder Hilfe zu rufen. Der Mann war bereits unterkühlt, als er gefunden wurde.

"Die Polizei möchte sich auf diesem Weg für die Unterstützung durch die Nachbarn und Freunde des Gesuchten bedanken", sagte am Mittwoch Polizeisprecher Ludger Rath.

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Publiziert in HSK Polizei

LICHTENAU/BAD WÜNNENBERG. Tödliche Verletzungen hat ein 51 Jahre alter Lkw-Fahrer bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A 44 erlitten. Zwei weitere der insgesamt vier beteiligten Lkw-Fahrer erlitten schwere Verletzungen.

Laut Autobahnpolizei passierte der schwere Unfall am Donnerstag gegen 9.30 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lichtenau und dem Autobahnkreuz Wünnenberg. Ein polnischer Sattelzug musste wegen beginnender Staubildung abbremsen. Der Fahrer eines nachfolgenden Zwölftonners aus Dortmund erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Der 44-jährige Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Der dahinter fahrende Fahrer eines Zwölftonners aus Paderborn reagierte ebenfalls zu spät und fuhr dem Lkw aus Dortmund auf. Der 51-jährige Fahrer wurde hierbei tödlich verletzt. Auf den Zwölftonner aus Paderborn prallte dann noch ein litauischer Sattelzug. Der 54-jährige Fahrer hatte noch versucht auszuweichen, der quer stehende Sattelauflieger prallte aber auf das Heck des Paderborner Lasters. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der 38-jährige Fahrer des vorderen Sattelzuges wurde ebenfalls schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Feuerwehrleute mussten den getöteten und eingeklemmten Fahrer aus dem Führerhaus befreien. Dazu mussten die Brandschützer die Fahrertür mit hydraulischem Gerät abtrennen.

Zur Unfallzeit herrschte auf der A 44 hohes Verkehrsaufkommen. Die Autobahn wurde in Richtung Dortmund voll gesperrt. Weil ein Gutachter an der Unfallstelle seine Arbeit aufnahm, war die A 44 auch am Mittag noch gesperrt. Die Sperrung sollte vermutlich bis 15 Uhr andauern. Der Verkehr wird weiträumig bereits ab der Ausfahrt Diemelstadt abgeleitet.

Es kam zu einer Staulänge von etwa sechs Kilometern. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Neben dem Rettungshubschrauber Christoph 13 war auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um Übersichtsbilder der Unfallstelle aus der Luft zu machen.

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Publiziert in PB Retter

BERNDORF. Auch einen Monat nach dem Raub eines Koffers mit einer größeren Menge Bargeld in Berndorf fehlt vom Täter jede Spur. Der Unbekannte war nach der Tat Ende September zu Fuß verschwunden.

Der nach wie vor unbekannte Räuber hatte am Donnerstagnachmittag, 25. September, auf einem Parkplatz eine ungarische Geldbotin abgepasst und ihr einen schwarzen Koffer abgenommen. Darin befand sich Bargeld in fünfstelliger Höhe. Der Räuber, der keine Waffe benutzt und die Geldbotin in ungarischer Sprache zur Herausgabe des Koffers aufgefordert hatte, flüchtete nach der Tat zu Fuß durch ein Wohngebiet und weiter in die Feldgemarkung in westlicher Richtung.

Eine nach dem Notruf sofort eingeleitete und groß angelegte Fahndung, an der neben zahlreichen Streifen- und Zivilwagen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, führte nicht zum Erfolg. Die geschädigte Firma, ein ungarisches Unternehmen, lobte kurz nach der Tat eine Belohnung von 3000 Euro für Hinweise aus, die zur Aufklärung der Straftat und zur Wiederbeschaffung des Geldes führen - auch dies brachte keinen Durchbruch.

"Es gab zahlreiche Hinweise und die Ermittlungen dauern nach wie vor an", sagte am Freitag Polizeisprecher Dirk Virnich auf Anfrage von 112-magazin.de. Eine "heiße Spur" verfolge die Kripo allerdings nicht. Hinweise zum Täter erbittet weiterhin die Kriminalpolizei in Korbach, die unter der Telefonnummer 05631/971-0 jederzeit zu erreichen ist.

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