Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Evakuierung

KASSEL. Nach einer anonymen Bombendrohung ist das Kasseler Rathaus am Donnerstagnachmittag evakuiert worden. Auch die Straßen rund den Verwaltungssitz der Stadt Kassel wurden vorsorglich gesperrt. Eine Absuche des Gebäudes durch die Polizei führte nicht zum Auffinden eines Sprengkörpers.

Die Bombendrohung ging am Donnerstagnachmittag per E-Mail in der Stadtverwaltung ein. Darin kündigte der bislang unbekannte Verfasser an, dass am späten Donnerstagnachmittag zu einer bestimmten Uhrzeit im Kasseler Rathaus eine von ihm deponierte Bombe zur Explosion gebracht werden würden. Nach einer ersten Bewertung durch die Kasseler Polizei und den Zentralen Polizeipsychologischen Dienst deutet der Inhalt des Schreibens jedoch nicht auf eine anzunehmende konkrete Gefahr hin. Die Polizei räumte dennoch das Gebäude, um jegliches Risiko auszuschließen.

Die Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen auch mehrere Sprengstoffspürhunde eingesetzt waren, dauerten bis etwa 20.20 Uhr an. Verdächtige Gegenstände wurden dabei nicht aufgefunden. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen rund um das Rathaus, da sowohl der Fahrzeugverkehr als auch die Straßenbahnen umgeleitet werden mussten.

Die weiteren Ermittlungen zum Verfasser der E-Mail wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten werden beim Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt. Kommt es in diesen Fällen zur Ermittlung des Täters, so werden diesem auch sämtliche Einsatzkosten in Rechnung gestellt

2011 Bombendrohung aus kuriosem Grund
Im Oktober 2011 hatte es in Kassel eine Bombendrohung ebenfalls gegen das Rathaus gegeben. Wie sich später bei Ermittlungen der Kripo herausstellte, hatte ein damals 50-Jähriger die Drohung ausgesprochen, um die bevorstehende standesamtliche Trauung seiner Ex-Freundin mit ihrem neuen Partner zu verhindern - der Mann hatte gehofft, dass bei der Evakuierung auch das Standesamt geräumt würden. Dies war zwar der Fall, die Trauung war jedoch bereits unter Dach und Fach gewesen... (ots/pfa) 


112-magazin.de berichtete über den ungewöhnlichen Fall:
Ex sollte nicht heiraten: Bombendrohung (28.10.2011) 

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in KS Polizei
Montag, 19 September 2016 18:22

500-Kilo-Fliegerbombe wird am Dienstag entschärft

LAHNTAL/CÖLBE. Eine in der vergangenen Woche gefundene 500-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll an diesem Dienstag entschärft werden. Der Blindgänger liegt am Steilhang an der Gemarkungsgrenze zwischen der Gemeinde Cölbe und dem Lahntaler Ortsteil Göttingen. Während der Aktion sind eine weiträumige Evakuierung und Straßensperrungen vorgesehen.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes beim Regierungspräsidium Darmstadt haben nach Auskunft der Gemeinde Lahntal angeordnet, das Gebiet um den Fundort für den Vormittag der Entschärfung am Dienstag in einem Radius von rund 1000 Metern zu evakuieren, um Gefahr für die Bevölkerung auszuschließen. Das Areal umfasst damit den gesamten Ortsteil Lahntal-Göttingen sowie die Siedlung Sarnau-Bahnhof.

Die Evakuierung von rund 350 Menschen erfolgt deshalb am Dienstag ab 8 Uhr, das Gebiet muss für den Vormittag verlassen werden. Eine Rückkehr in die betroffenen Häuser ist voraussichtlich ab 12 Uhr möglich, jedoch erst nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst und die beteiligten Einsatzkräfte. Auch das Betreten des Waldgebietes im Bereich der Radwegbrücke über die Lahn (Hippersberg) ist während der Evakuierung verboten. Es besteht Lebensgefahr. Die Evakuierung wird durch uniformierte Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes durchgeführt. Die Gemeinde Lahntal bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner die Maßnahme zu unterstützen, indem sie sich rechtzeitig auf die Evakuierung vorbereiten und das Gebiet zügig verlassen. Es werden zudem entsprechende Straßensperren eingerichtet. Ein Hubschrauber der Polizei ist außerdem im Einsatz.

Das Dorfgemeinschaftshaus "Haus am Wollenberg" in der Schulstraße im Sterzhausen steht für alle Personen zur Verfügung, die während der Evakuierung eine Ausweichunterkunft benötigen. Es wird empfohlen, auch alle Fahrzeuge aus den betroffenen Straßenabschnitten zu entfernen, sofern sie nicht in Garagen oder Carports stehen, um eventuell vermeidbare Beschädigungen zu verhindern. Anwohner sollten zusätzlich daran denken, dass sich ihre Haustiere möglichst nicht draußen aufhalten. Eine Druckwelle, die Fenster beschädigen würde, ist nach Auskunft der Experten des Kampfmittelräumdienstes nicht zu erwarten.

Ab etwa 8.30 Uhr am Dienstagmorgen werden in den Lahntaler Ortschaften Göttingen und Sarnau-Bahnhof für die Entschärfung am Dienstag folgende Straßen gesperrt:

  • Vollsperrung der B 62 von Marburg kommend in Fahrtrichtung Frankenberg und Biedenkopf ab dem Abzweig von bzw. nach Cölbe
  • Vollsperrung der B 62 von Biedenkopf kommend in Fahrtrichtung Frankenberg/Marburg ab der Kreuzung der K 81 nach Niederwetter/Wetter
  • Vollsperrung der B 252 aus Frankenberg kommend in Richtung Marburg und Biedenkopf ab dem Ortseingang Göttingen

Die Einfahrt in das evakuierte Gebiet wird ab dem Zeitpunkt der Sperrung nicht mehr möglich sein.

Die Umleitung durch die Vollsperrung des Verkehrsknotenpunktes Göttingen lautet wie folgt:

  • B 3: aus der Fahrtrichtung Kirchhain kommend nach Biedenkopf über B 3 Wehrda/Goßfelden auf die B 62
  • aus Fahrtrichtung Frankenberg über B 3 Schönstadt und die L 3077 Rosenthal (Empfehlung)
  • aus Fahrtrichtung Gießen kommend nach Frankenberg über B 3 Schönstadt und die L 3077 Rosenthal
  • aus Fahrtrichtung Gießen kommend nach Biedenkopf über B 3 Wehrda/Goßfelden auf die B 62 (Empfehlung: ab Weimar über die B 255 nach Gladenbach)
  • B 62: aus Fahrtrichtung Biedenkopf kommend nach Frankenberg über Sterzhausen (K 84) nach Wetter
  • aus Fahrtrichtung Frankenberg kommend nach Biedenkopf über L 3092 Wetter/Amönau
  • aus Fahrtrichtung Biedenkopf kommend nach Marburg über L 3381 Goßfelden/Wehrda
  • B 252: aus Fahrtrichtung Frankenberg kommend nach Marburg über Wetter (K 123) Richtung Amönau/Goßfelden/Wehrda (Empfehlung: über L 3077 Rosenthal auf B 3)
  • aus Fahrtrichtung Frankenberg kommend nach Biedenkopf über Wetter (K 123) Richtung Amönau

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 21 April 2016 19:27

Paderborn: Bombendrohung auf Sportstudio geklärt

PADERBORN. Eine 59 Jahre alte Frau hat die Bombendrohung gegen ein Sportstudio in Paderborn eingeräumt. Die Hintergründe blieben unklar. Nun muss sich die Frau wegen Störung öffentlichen Friedens verantworten.

Anfang der Woche gab es per richterlichem Beschluss eine Wohnungsdurchsuchung bei der 59-jährigen Paderbornerin, dabei stellte die Kripo Beweismittel sicher - um was es sich genau handelte und wie die Polizei überhaupt auf die Spur der Frau gekommen war, blieb am Donnerstag offen.

Die 59-Jährige räumte in einer polizeilichen Vernehmung zwar ihre Tatbeteiligung ein, machte aber keine weiteren Angaben. Gegen sie läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens, da sie eine Straftat angedroht hat.

Sportstudio evakuiert
Am ersten Sonntag im März war die Bombendrohung vormittags in dem Studio eingegangen. Das Studio war geräumt und von der Polizei mit Sprengstoffspürhunden durchsucht worden. Nachdem keine verdächtigen Gegenstände entdeckt worden waren, ging der Sportbetrieb nachmittags weiter.


Anfang März gab es im Kreis Paderborn einen weiteren Fall dieser Art:
Bombendrohung: Flughafen Paderborn-Lippstadt evakuiert (04.03.2016)
Bombendrohung am Flughafen: 11-Jähriger als Täter (23.03.2016)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei
Donnerstag, 24 März 2016 15:40

Wohnung angesteckt und aus zweitem Stock gesprungen

WEHRDA. Ein scheinbar verwirrter, mit Messer und Beil bewaffneter 37-jähriger Mann hat offenbar ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus gelegt und ist anschließend aus dem zweiten Stock gesprungen. Er wurde dabei schwer verletzt. Die Mutter des Mannes und ein Polizist zogen sich leichte Verletzungen zu.

Der Vorfall löste am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz von Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei aus. Was den Mann bei seinem Vorgehen bewegt hatte, war auch am Nachmittag noch unklar. Die Polizei stellte seine Waffen, ein Messer und ein sogenanntes Schieferbeil, sicher. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die 61-jährige Mutter des Mannes, die sich mit ihm in der Wohnung befand. Sie erlitt leichtere Brandverletzungen. Ein Polizeibeamter zog sich beim Öffnen der Wohnungstür leichtere Verletzungen zu.

Die Feuerwehr löschte den Brand, der die gesamte Wohnung zerstörte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war zunächst eine Evakuierung des Mehrfamilienhauses notwendig. Mehr als 40 Bewohner kamen zunächst im Bürgerhaus in Wehrda unter, konnten aber später wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Nach ersten Informationen und Untersuchungen blieben die Bewohner unverletzt.

Das Feuer, das gegen 9.30 Uhr ausgebrochen war, war um kurz nach 10 Uhr gelöscht. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im höheren fünfstelligen Bereich. Der Einsatz führte durch notwendige Straßensperrungen bis um 11.20 Uhr zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei veranlasste entsprechende Rundfunkwarnmeldungen.

Staatsanwaltschaft und Polizei Marburg haben die Ermittlungen aufgenommen, um Hintergrund und Motivlage des 37-Jährigen zu ergründen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 06 März 2016 18:24

Erneut Bombendrohung: Sportstudio geräumt

PADERBORN. Zwei Tage nach einer anonymen Bombendrohung gegen den Flughafen Paderborn-Lippstadt hat ein unbekannter Anrufer am Sonntagvormittag damit gedroht, eine Bombe in einem Sportstudio an der Friedrich-Ebert-Straße zu zünden.

Mitarbeiter verständigten gegen 11.10 Uhr die Polizei und forderten die wenigen Kunden auf, das Gebäude zu verlassen. Die Friedrich-Ebert-Straße wurde rund um das betroffene eingeschossige Gebäudes gesperrt. Am Nachmittag durchsuchten zwei Diensthundeführer der Paderborner Polizei mit ihren Sprengstoffspürhunden das Studio und alle dazugehörigen Räume. "Dabei wurden keine verdächtigen Gegenstände entdeckt", sagte am Nachmittag ein Polizeisprecher. Die Polizei beendete ihren Einsatz um 15.50 Uhr, das Sportstudio wurde wieder geöffnet.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Ermittlungen wegen des anonymen Anrufs eingeleitet. Erst am Freitag hatte eine unbekannte Frau eine telefonische Bombendrohung gegen den Flughafen Paderborn-Lippstadt ausgesprochen. Der Airport war daraufhin geräum worden. Die Polizei fand bei ihrer Absuche mit Sprengstoffspürhunden ebenfalls keine verdächtigen Gegenstände oder gar eine Bombe. Ob es sich im aktuellen Fall am Sonntag um einen Mann oder eine Frau gehandelt hatte, die in dem Studio anief, wurde nicht bekannt.


Über den Fall am Freitag berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Erneut Bombendrohung: Sportstudio geräumt (04.03.2016)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei

BÜREN. Nach einer anonymen Bombendrohung am Flughafen Paderborn-Lippstadt ist der gesamte öffentlich zugängliche Teil des Airports am Freitagnachmittag evakuiert worden. Erst nach gut drei Stunden gab die Polizei Entwarnung.

Der Anruf einer unbekannten Frau ging gegen 15 Uhr ein. Von der sofort eingeleiteten Evakuierung waren die etwa 180 Passagiere eines bevorstehenden Fluges nach Mallorca betroffen. Die Fluggäste wurden im Airport-Hotel betreut.

Nachdem das Gebäude von Polizeibeamten und Sprengstoffhunden durchsucht und kein verdächtiger Gegenstand gefunden worden war, gab die Polizei gegen 18 Uhr Entwarnung. Der normale Betrieb wurde wieder aufgenommen und der Flug nach Mallorca konnte mit etwa zwei Stunden Verspätung starten.

Gegen die anonyme Anruferin hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Anzeige:

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei
Sonntag, 20 Dezember 2015 12:27

Bombendrohung bei Diskoabend: Paderhalle evakuiert

PADERBORN. Aufregung am späten Samstagabend in Paderborn während einer Disko-Veranstaltung: 1500 Gäste mussten die Paderhalle wegen einer Bombendrohung verlassen.

Gegen 22.50 Uhr hatte ein Unbekannter in der Paderhalle angerufen und dort mitgeteilt, dass um Mitternacht eine Bombe in der Halle explodieren würde. In der Halle fand ein Diskoabend mit etwa 1500 Gästen und Mitarbeitern statt. Die sofort verständigte Polizei war mit starken Kräften vor Ort und beendete die Veranstaltung sofort.

Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Halle evakuierte, die Personen wurden in der nahegelegenen Maspernsporthalle untergebracht. Die Evakuierung verlief ohne besondere Vorkommnisse. Mit Hilfe dreier Sprengstoffspürhunde durchsuchte die Polizei die Paderhalle. "Dabei wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.

Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um den anonymen Anrufer ausfindig zu machen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05251/3060 entgegen.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in PB Polizei

BAD WILDUNGEN. Nach einer Serie von Feuern in Bad Wildungen, bei der auch eine Mutter-Kind-Klinik evakuiert werden musste, ist ein 55-jähriger Mann wegen versuchter schwerer Brandstiftung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

Das Amtsgericht Fritzlar sah es nach mehrstündiger Verhandlung am Donnerstag als erwiesen an, dass er zumindest für drei Brände verantwortlich war - unter anderem den in der Klinik.

Rückblende: Es ist ein kalter Abend am 24. November 2014, als 35 Mütter und 54 Kinder die Mutter-Kind-Klinik in Bad Wildungen verlassen müssen. In einem Kellerraum der Klinik sind Mülltonnen in Brand gesetzt worden, starker Rauch zieht ins Gebäude - es ist einer von vier Brandeinsätzen für die Feuerwehr in Wildungen an diesem Abend. Die Evakuierten werden von einem benachbarten Restaurant aufgenommen, in Decken gehüllt kehren sie später in die Klinik zurück. Noch in der Nacht wird ein damals 54-jähriger Mann festgenommen, der verdächtig ist, das Feuer in der Klinik gelegt zu haben.

Insgesamt waren in Bad Wildungen im November 2014 in zehn Fällen Mülltonnen und Papiercontainer angezündet worden.

Vor dem Fritzlarer Schöffengericht unter Vorsitz von Richterin Eichler machte der Angeklagte zu den Vorhaltungen keine Aussage. So musste aus Indizien und Zeugenaussagen ein Bild geformt werden. Der Haftbefehl gegen den Mann bleibt bestehen, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei

HAINA/GEMÜNDEN. Kleine Ursache, große Auswirkung: Zu einem Großeinsatz in der Vitos-Klinik in Haina-Kloster sind am Dienstagnachmittag die Feuerwehren aus Haina-Kloster, Halgehausen/Bockendorf, Löhlbach, Frankenberg, Gemünden und Bad Wildungen ausgerückt. Der Leitstelle war gegen 15.45 Uhr ein Küchenbrand in der Klinik mit gefährdeten Personen gemeldet worden.

Zum Glück hatte die Rauchentwicklung in einer etwa 15 Quadratmeter großen Teeküche der Klinik aber nur eine relativ harmlose Ursache: In einer Mikrowelle war ein Brot zu intensiv erhitzt worden, dadurch verqualmte die ganze Küche. Menschen waren nicht in Gefahr. Aufgrund dieser Rückmeldung kehrten die auf der Anfahrt befindlichen Feuerwehren aus Frankenberg, Gemünden und Bad Wildungen wieder um. Auch der ELW 2, eine rollende Leitstelle für Großschadenslagen, wurde besetzt und rückte von Korbach in Richtung Haina aus. Die Kameraden brachen aber die Einsatzfahrt unterwegs ab.

Vor Ort waren letztlich drei Wehren aus der Großgemeinde Haina-Kloster. Die Einsatzkräfte mussten allerdings mit schwerem Atemschutzgerät in die verqualmte Teeküche der Klinik vordringen, um das Brot und auch die Mikrowelle entsorgen zu können. Die Einsatzleitung hatte Hainas Wehrführer Thomas Bahr, insgesamt 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Um die Teeküche wieder rauchfrei zu bekommen, setzten sie auch einen Hochdrucklüfter ein. Der Einsatz dauerte bis 16.30 Uhr, dann rückten die Brandschützer wieder ab.

Zehn Patienten der betroffenen Station waren vom Klinikpersonal zwischenzeitlich bereits evakuiert und in andere Aufenthaltsbereiche der Einrichtung gebracht worden. Vor Ort waren auch der neue stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer (Ernsthausen) und Hainas Ortsvorsteher Gerhard Bornscheuer.

Zeitgleich Feuer im Wald bei Gemünden
Wenige Minuten vor dem Einsatz in Haina waren auch die Kameraden aus Gemünden ausgerückt: Im Waldgebiet am Jeust Richtung Moischeid brannte Reisig auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern. Die Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Boucsein rückten mit drei Fahrzeugen aus und löschten das Bodenfeuer. Dabei unterstützte ein Waldarbeiter die Feuerwehrleute mit einem Forstschlepper. Nur so sei es möglich gewesen, den Brand wirkungsvoll zu löschen, sagte am Abend ein Polizeibeamter. Entdeckt hatte das Feuer der zuständige Revierförster.


Zu einem Feuer im Wald war es erst am Vortag bei Schmittlotheim gekommen:
Vöhl: Fünf Hektar Waldboden an Steilhang in Flammen (20.04.2015, mit Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Feuerwehr

WARBURG. Das Feuer, das am frühen Donnerstagmorgen in einer Asyl- und Notunterkunft ausbrach, ist durch eine Zigarettenkippe entstanden. Diese hatte bereits am Mittwochnachmittag eine Matratze in Brand gesetzt. Von den Bewohnern nicht ausreichend abgelöscht, entflammte sie in der Nacht erneut.

Die Ermittler der Kriminalpolizei "gehen davon aus, dass das Feuer durch einen unsachgemäßen Gebrauch von Zigaretten ausgelöst wurde", sagte am Donnerstagnachmittag ein Polizeisprecher. Ein Mann erlitt leichte Brandverletzungen. Die Kripo ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen Bewohner.

Das mehrgeschossige Haus wird von der Stadt Warburg zur Unterbringung von Obdachlosen und Asylbewerbern genutzt. Am Donnerstagmorgen war gegen 2.50 Uhr das Feuer im Haus ausgebrochen. Eine Bewohnerin hatte den Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst war im Einsatz (wir berichteten am Morgen, zum Artikel hier klicken).

Die Brandermittlungen der zuständigen Kripo begannen bereits in der Nacht und dauerten bis zum Mittag an: Ursächlich ist höchstwahrscheinlich ein Schwelbrand in einer Wohnung im Erdgeschoss: Bereits am Mittwochnachmittag hatte sich dort durch den fahrlässigen Umgang mit einer Zigarette ein kleines Feuer entzündet. Drei Bewohner löschten die brennende Matratze mit einigen Eimern Wasser. Offenbar erstickten sie die Flammen nicht vollständig; das Feuer flackerte in der Nacht erneut auf und setzte das Zimmer in Brand. Die Kripo ermittelt nun gegen den alkoholisierten 47-jährigen Mann wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung.

Bei den Löschversuchen am Mittwochnachmittag verletzte sich ein 32-jähriger Mann leicht. Die weiteren 18 Hausbewohner blieben unverletzt. Den beim Brand in der Nacht entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund lagen zu keiner Zeit vor.


Link:
Feuerwehr Warburg

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in HX Polizei
Seite 2 von 4

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige