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WARBURG. Flammen sind in der Nacht zu Donnerstag aus Fenstern einer Asyl- und Notunterkunft in Warburg geschlagen. Das Gebäude wurde rechtzeitig evakuiert, einer der 19 Bewohner zog sich eine leichte Rauchvergiftung zu, die übrigen erlitten einen Schock. Für Feuerwehr und Rettungsdienst bedeutete der Brand einen Großeinsatz.

Eine Bewohnerin der Unterkunft der Stadt Warburg im Kuhlemühler Weg bemerkte gegen 2.50 Uhr eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss des Gebäudes und informierte über Notruf die Polizei. Kurze Zeit später traf die Besatzung eines Streifenwagens ein, die Beamten sahen Flammen, die aus den Fenstern des Gebäudes schlugen.

Für die Feuerwehr lautete die Alarmierung zunächst "Unklare Rauchentwicklung". Beim Eintreffen des Löschzugs Warburg wurde unmittelbar eine höhere Alarmstufe vorgenommen. Die Meldung lautet ab jetzt: "Brennt Wohnung, Personen im Gebäude". Sofort wurden die Löschgruppen Daseburg und Herlinghausen nachalarmiert

Wenige Minuten später wurden die ersten Rettungen durchgeführt, nun war auch die genaue Anzahl der Bewohner bekannt, es handelte sich um 19 Betroffene. Einige von ihnen hielten sich noch im Gebäude auf. Auf Anforderung des Einsatzleiters wurden nun der Löschzug Scherfede sowie die Löschgruppen Calenberg, Ossendorf und Wormeln angefordert.

Leichte Rauchvergiftung, Schock
Die Feuerwehr führte die Menschenrettung über die Drehleiter, Steckleitern sowie direkte Ausstiegshilfe aus Fenstern durch. Rettungsdienst und weitere DRK-Kräfte nahmen sich der geretteten Personen an. Zur Betreuung stellte die in der Nachbarschaft ansässige Firma CWS Boco den Aufenthaltsraum zur Verfügung, so dass die betroffenen Personen an einem warmen, trocknen Ort während des Einsatzes untergebracht und versorgt werden konnten. Eine Person wurde am Einsatzort vom Notarzt mit einer Rauchgasvergiftung behandelt, eine Einweisung ins Krankenhaus war hier nicht erforderlich. Außer einem Schock waren die anderen 18 Personen unverletzt.

Nachdem alle Menschen gerettet worden waren und das Gebäude abgesucht war, begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung sowie der taktischen Belüftung des Gebäudes. Der Brandherd beschränkte sich auf zwei Zimmer - ein Raum im Erdgeschoss und der direkt darüber liegende Raum im ersten Stock. Die Rauchausbreitung jedoch zog sich durch den gesamten Brandabschnitt.

Gegen 6 Uhr rückten die meisten Einheiten wieder ab und stellten die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder her. Der Einsatz dauerte aber mit Nachlösch- und Belüftungsarbeiten noch länger an.

Bei der Unterkunft handelt es sich nach Auskunft von Feuerwehrsprecher Christoph Fuest um ein Gebäude, das durch zwei Brandwände in drei sogenannte Brandabschnitte getrennt ist. Durch diese baulichen Voraussetzungen ist nun nur ein Brandabschnitt durch die Brand- und Rauchausbreitung nicht mehr bewohnbar. Die beiden anderen Gebäudeteile können nach Ende der Löscharbeiten sowie Kontrolle durch Feuerwehr und Ordnungsamt wieder bezogen werden. "Für fünf Personen muss jedoch eine Notunterkunft gefunden werden", erklärte der Feuerwehrsprecher am Morgen.

Brandursache und Schadenshöhe noch unklar
Die Ursache des Feuers und die Schadenshöhe waren am Morgen noch unbekannt. Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund vor. Die Ermittlungen dauern an. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten erste Untersuchungen auf.

16 Feuerwehrfahrzeuge, Notarzt, vier Rettungswagen
Im Einsatz waren der Löschzug Warburg mit sieben Fahrzeugen, der Löschzug Scherfede mit drei Fahrzeugen sowie die Löschgruppe Calenberg, Daseburg, Herlinghausen, Ossendorf und Wormeln mit insgesamt sechs Fahrzeugen. Insgesamt waren 77 Einsatzkräfte der verschiedenen Wehren vor Ort. Im Einsatz waren zudem das DRK, der Rettungsdienst mit dem Notarztwagen aus Warburg und den Rettungswagen aus Warburg, Peckelsheim, Brakel und Beverungen, ferner das Ordnungsamt der Hansestadt Warburg, ein Seelsorger, Mitarbeiter der Stadtwerke sowie Beamte von Schutz- und Kriminalpolizei.


Link:
Feuerwehr Warburg

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Publiziert in HX Polizei

BAD WILDUNGEN. Der mutmaßliche Brandstifter von Bad Wildungen ist in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Haftrichter am Amtsgericht Fritzlar erließ gegen den 54-Jährigen einen entsprechenden Haftbefehl.

Schwere Brandstiftung in mehreren Fällen, so lautet der Vorwurf gegen den in Wildungen wohnenden Mann. Er war in der Nacht zu Dienstag festgenommen worden, als er an einem Hotel erneut zündeln wollte.

Der mutmaßliche Brandstifter wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Kassel beim Amtsgericht in Fritzlar vorgeführt. Zwischenzeitlich wurde der Mann bereits in eine Justizvollzugsanstalt überführt und dort in U-Haft genommen.

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Publiziert in Polizei

BAD WILDUNGEN. Große Erleichterung in Bad Wildungen: Der offenbar für eine zweiwöchige Brandserie verantwortliche Täter ist - wie berichtet - von der Polizei festgenommen worden. Er wird verdächtigt, in den vergangenen 14 Tagen neun Brände in der Badestadt gelegt zu haben.

Ein zunächst unbekannter Brandstifter zündete immer wieder Müllcontainer und Wertstoffsäcke an. Am späten Montagabend nahmen Beamte aus Bad Wildungen den mutmaßlichen Brandstifter in der Nähe eines Tatorts fest. Während der Fahndung entdeckten die Beamten den Verdächtigen, der sich hinter einem Auto versteckte. Es handelt sich um einen 54-jährigen Mann, der in Bad Wildungen wohnt und polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getreten ist.

Die Brandserie begann vor 14 Tagen, als in der Richard-Kirchner-Straße eine Altpapiertonne angezündet wurde. Kurze Zeit später brannten in der Itzelstraße vor einem Elektromarkt abgestellte Geräte. Die Flammen griffen auf die Außenfassade des Geschäftes über und entzündeten auf dem Dach verlegte Teerbahnen. Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Am Samstagabend kam es gegen 23 Uhr zu drei weiteren Bränden in der Bad Wildunger Innenstadt. In der Brunnenallee entzündete der Brandstifter drei Wertstoffsäcke. Bei diesem sowie zwei weiteren Bränden in der Brunnenallee entstand jedoch kein nennenswerter Schaden.

Am Montag ging die Brandserie in den Abendstunden weiter. Von 21.30 Uhr bis 22.15 Uhr musste die Bad Wildunger Feuerwehr zu insgesamt vier Bränden in der Laustraße, zweimal in der Brunnenallee und in der Stöckerstraße ausrücken. In allen vier Fällen wurden wieder Müllsäcke und -container angezündet. Während drei der Brände glimpflich abgingen, mussten in der Mutter-Kind-Klinik Talitha in der Stöckerstraße zahlreiche Frauen und Kinder wegen starker Rauchentwicklung vorübergehend evakuiert werden, wobei aber niemand verletzt wurde. Durch das Feuer entstand im Keller ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Die eingesetzten Beamten zeigten sich nach der Festnahme sehr erleichtert, wie Polizeisprecher Volker König am Dienstagmittag unterstrich. "Wir sind froh, dass wir den mutmaßlichen Brandstifter festnehmen konnten, ohne dass Menschen zu Schaden gekommen sind". Währenddessen ermittelt die Korbacher Kriminalpolizei zu den Hintergründen der Taten. Der 54-Jährige wurde inzwischen dem Haftrichter am zuständigen Amtsgericht in Fritzlar vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl. Daraufhin wurde der Mann in eine JVA überstellt.

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Die Polizei Bad Wildungen hat in der Nacht einen 54 Jahre alten Mann festgenommen, der für die jüngsten Brandstiftungen in der Badestadt verantwortlich sein soll. "Er steht unter dringendem Tatverdacht", erklärte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen.

Der Mann, der aus Kassel zugezogen sei und in der Bad Wildunger Brunnenallee wohnt, sei wegen ähnlicher Delikte stark vorbelastet. Das berichtet die HNA. Kurz nach dem Feuer an der Mutter-Kind-Klinik Talitha in der Stöckerstraße habe der Verdächtige erneut versucht zu zündeln, diesmal am Hotel Isabell in der Richard-Kirchner-Straße. "Dabei haben wir ihn erwischt und festgenommen", sagte der Beamte.

Wegen verschiedener Brände in der vergangenen Woche patrouillierte die Polizei verstärkt im Stadtgebiet. "Wir hatten eine zusätzliche Zivilstreife im Einsatz", hieß es.


112-magazin.de berichtete über den Großeinsatz am Montagabend:
Müll im Gebäude angesteckt? Mutter-Kind-Klinik evakuiert (24.11.2014, mit Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

BAD WILDUNGEN. Das hätte in einer Katastrophe enden können: Müll ist am Abend in einem Abfalllagerraum der Mutter-Kind-Klinik Talitha offensichtlich in Brand gesetzt worden. Der vom Feuer ausgehende Rauch zog durch Lüftungs- und Fahrstuhlschächte in das gesamte Gebäude. Das Haus an der Stöckerstraße wurde evakuiert. Neben der Feuerwehr waren Polizei, Rettungsdienst, Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Schnelleinsatzgruppe und Bergwacht an dem Großeinsatz beteiligt.

Die Brandmeldeanlage der Mutter-Kind-Klinik hatte gegen 22 Uhr ausgelöst, woraufhin zunächst die Feuerwehr Bad Wildungen alarmiert wurde. Nach Angaben ihres Sprechers Udo Paul befand sich die Besatzung des Vorauslöschfahrzeugs gerade ganz in der Nähe - an einem Pflegeheim in der Laustraße hatte ein Abfallcontainer gebrannt. Die Feuerwehrleute, die wenige Augenblicke nach der Alarmierung am Haus Talitha eintrafen, fanden das gesamte Gebäude bereits verraucht vor. "Weil wir zu dieser Zeit von einem tatsächlichen Gebäudebrand ausgehen mussten, wurde der Alarm ausgeweitet", erklärte Paul.

Die Leitstelle alarmierte daraufhin die gesamte Wildunger Wehr, mehrere Rettungswagen, den Wildunger Notarzt, den Betreuungszug der DRK-Schnelleinsatzgruppe und die Wildunger Bergwacht unter Leitung von Gerd Windhausen. "Bei solch einem Einsatz mit Evakuierung benötigt man jede verfügbare Kraft", sagte an der Einsatzstelle SEG-Führer Kai Scheller. 35 Frauen und 54 Kinder, die derzeit in der Klinik untergebracht sind, mussten das Gebäude verlassen. "Dankenswerterweise hat uns der Betreiber des gegenüberliegenden griechischen Restaurants sein Lokal zur Verfügung gestellt", lobte Scheller. Die Frauen und ihre Kinder konnten sich in dem Restaurant vom ersten Schrecken erholen und abwarten, dass sie zurückkehren durften in die Klinik. 

Hätte dramatischen Verlauf nehmen können
Ein Trupp der Wildunger Feuerwehr war unmittelbar nach der Ankunft unter Atemschutz in den Lagerraum vorgegangen, in dem sie laut Udo Paul ein offenes Feuer bekämpften. Dank des raschen Einsatzes brachten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle, bevor das Feuer auf das Gebäude übergreifen konnte. Um das Gebäude wieder vom Rauch zu befreien, setzte die Wehr später mehrere Hochdrucklüfter ein. Insgesamt waren 38 Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen im Einsatz. Feuerwehrleute, Notarzt und sämtliche Rettungskräfte waren sich einig, dass ein Gebäudebrand in dieser Einrichtung einen dramatischen Verlauf hätte nehmen können. Wer im Innern eines solchen Gebäudes ein Feuer lege, der bringe bewusst Menschen in Lebensgefahr.

Bürgermeister Volker Zimmermann machte sich vor Ort ein Bild von dem Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. "Wir schließen Brandstiftung nicht aus", sagte der Dienstgruppenleiter gegenüber 112-magazin.de und kündigte an, die Kripo werde sich mit dem Fall befassen. Der Raum, in dem die Abfälle bis zur Abfuhr gelagert werden, ist von außen frei zugänglich. Die Vermutung, dass eine vorsätzliche Brandstiftung naheliegt, wird nicht nur durch den kurz zuvor ausgebrochenen Containerbrand in der Laustraße genährt; auch direkt gegenüber der Klinik Talitha, vor einem rückwärtigen Zugang zu dem griechischen Restaurant, wurden am Montagabend mehrere gelbe Säcke angesteckt.

Bereits am späten Freitagabend gegen 23.30 Uhr hatte vor einer Pizzeria in der Brunnenallee eine Mülltonne gebrannt. Vor gut zwei Wochen war zudem Müll an einem Elektronikmarkt in der Itzelstraße angesteckt worden, was zu einem höheren Schaden führte (zum Artikel auf 112-magazin.de hier klicken).

Inzwischen nahm die Wildunger Polizei einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um einen 54-Jährigen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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Publiziert in Feuerwehr

PADERBORN. Nach einer anonymen Bombendrohung ist am Dienstagvormittag das Gerichtsgebäude in der Paderborner Innenstadt, in dem sowohl Amts- als auch Landgericht untergebracht sind, geräumt worden. Details gibt die Polizei im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht bekannt.

Die Einsatzleitung der Polizei sowie die Verantwortlichen am Gericht entschieden sich um kurz nach 11 Uhr zur Räumung des gesamten Gebäudes in der Straße Am Bogen. Unter dem Stichwort "Brandschutzübung" verließen die rund 300 Mitarbeiter sowie die Besucher das Gebäude. In wenigen Minuten war das Gericht menschenleer. Die Polizei sperrte den Bereich um das Gebäude ab.

Mit Sprengstoffspürhunden wurden Diensthundeführer aus Paderborn und Bielefeld zur Durchsuchung des Gebäudes nach verdächtigen Gegenständen eingesetzt. Bei der Suche wurde nichts Verdächtiges gefunden. Gegen 13 Uhr gab die Polizei zunächst die Räume des Amtsgerichts und wenig später auch die weiteren Räume wieder frei.

Die Ermittlungen der Polizei zu möglichen Tatverdächtigen dauern weiter an.

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Publiziert in PB Polizei

MARBURG. Eine am Montagvormittag bei Bauarbeiten gefundene amerikanische Fliegerbombe ist am Abend in Marburg erfolgreich entschärft worden. Mehr als 24 Gebäude mit 400 Bewohnern waren evakuiert worden.

Bauarbeiter hatten einen 75 Zentimeter langen Gegenstand mit einem Durchmesser von 25 Zentimetern bei Arbeiten in der Alten Kasseler Straße freigelegt. Die Arbeiter informierten die Polizei über die mutmaßliche Bombe - und taten damit genau das Richtige. Der Kampfmittelräumdienst identifizierte den Gegenstand um 12.35 Uhr als amerikanische Fliegerbombe mit einem noch aktiven Bodenzünder. Daher musste die Bombe vor Ort und so rasch wie möglich entschärft werden.

Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt, die Wohn- und Geschäftshäuser im Umkreis von 300 Metern evakuiert. Ab 16.40 Uhr kam es durch Sperrungen und Ableitungen rund um den Fundort in der Alten Kasseler Straße zu leichteren Verkehrsbehinderungen. Der Bahnverkehr wurde um 18.30 Uhr eingestellt. Von der problemlos verlaufenen Evakuierung waren neben dem Bahnhof mehr als 25 Gebäude mit 400 dort gemeldeten Bewohnern betroffen. Nur wenige der evakuierten Anwohner nahmen das veröffentlichte Ausweichquartier in einer nahen Schule Anspruch.

Die Entschärfung am Abend dauerte knapp 30 Minuten. "Es gab keinerlei Schäden", sagte Polizeisprecher Martin Ahlich. Ab 19.15 Uhr hob die Polizei die Sperrungen auf und die Bewohner durften zurück in ihre Wohnungen. Es waren mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz.


Im Upland war im Juni ebenfalls bei Bauarbeiten eine Bombe freigelegt worden:
Willingen: Kampfmittelräumdienst sichert Weltkriegsbombe (21.06.2014, mit Fotos)

 

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 03 April 2014 14:18

Gasleck unter Gehweg: 60 Anwohner evakuiert

OLSBERG. Ein Gasleck schließen mussten Mitarbeiter des Versorgers und einer Baufirma am Mittwochabend in Olsberg. Zuvor hatten Feuerwehr und Polizei die Nachbarschaft evakuiert. Wie das Loch in der Leitung entstand, aus dem das Gas austrat, ist derzeit doch unbekannt.

Gegen 20 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei Gasgeruch aus der Kirchstraße in Olsberg gemeldet. Am Einsatzort wurde das stark riechende Gas, das aus dem Bürgersteig aufstieg, auch mit entsprechenden Geräten gemessen. Daraufhin evakuierten die Einsatzkräfte etwa 60 Anwohner aus Sicherheitsgründen aus den angrenzenden Wohnhäusern.

Vertreter des Gasversorgers und einer Baufirma öffneten den gepflasterten Gehweg, fanden das Loch in der Leitung und schlossen es. Gegen 21.30 Uhr konnten die Anwohner wieder in ihre Häuser zurückkehren, ohne dass jemand verletzt wurde.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

WILLINGEN. Auf mittlerweile rund 28 durch Rauchgase Verletzte oder an Atemwegsreizungen leidende Personen hat sich die Zahl der Betroffenen nach dem Brand im Sauerlandstern in Willingen erhöht. Einen Tag nach dem Feuer in einer Innensauna zog Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl eine positive Bilanz zu dem Einsatz, der die fast 100 Einsatzkräfte zeitweise auf eine harte Probe gestellt hatte. Die Polizei korrigierte inzwischen die Schadenshöhe auf mehr als 300.000 Euro.

Querl machte keinen Hehl daraus, dass der vermutlich durch einen technischen Defekt an der Saunaanlage ausgelöste Brand unter anderen Umständen durchaus hätte dramatische Folgen haben können. Dass es tagsüber und nicht nachts zu dem Feuer gekommen sei, habe zum Beispiel die Evakuierung sehr erleichtert. "Die Zusammenarbeite zwischen Feuerwehrleuten, Polizei und Hotelpersonal hat beim Evakuieren des Hotels hervorragend geklappt", lobte der Einsatzleiter. Auch die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst - neben Helfern aus Waldeck-Frankenberg waren auch Kräfte aus dem Hochsauerlandkreis vor Ort - sei einwandfrei gewesen.

Elf Personen in Krankenhäuser eingeliefert
Bis zum Abend haben sich laut Polizei insgesamt 28 Personen teils mit Atemwegsreizungen, teils mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen bei den Einsatzkräften gemeldet. 22 Personen mussten behandelt werden. Vorsorglich wurden elf Verletzte in Krankenhäuser in Brilon oder Korbach eingeliefert. Niemand schwebe in Lebensgefahr, hieß es.

Hotel komplett evakuiert
Unterschiedlich waren noch am Mittwoch die Angaben darüber, wie viele Menschen von den Einsatzkräften evakuiert wurden. Die Polizei hatte am späten Nachmittag abgegeben, "mehrere hundert" Gäste hätten ins Freie gebracht werden müssen. "Wir haben uns dann kurzfristig dazu entschlossen, das mit rund 1400 Gästen belegte Hotel komplett zu evakuieren", erklärte Querl am Donnerstag rückblickend. Dies sei die richtige Entscheidung gewesen. Die Gäste - etwa die Hälfte davon Kinder - kamen im gegenüberliegenden Convention Center unter. Dort seien sie vom Hotel auch versorgt worden, sagte Querl.

Extreme Bedingungen im Herzen der Brandstelle
Während über ihnen die Evakuierung lief, hätten seine Einsatzkräfte in der vom Brand betroffenen Wellnessabteilung des Hotels mit Bedingungen zu kämpfen, die kein Außenstehender habe ermessen können. So waren Teile des Saunabereiches mit tiefschwarzem Rauch durchsetzt, "der so dicht und tiefschwarz war, dass man die Hand vor Augen nicht sehen konnte", sagte Querl. Dreimal sei es zu sogenannten Durchzündungen gekommen, bei denen sich Rauchgase schlagartig entzündeten und eine große Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten. Glücklicherweise sei keinem seiner Kameraden etwas passiert bei diesem nicht ungefährlichen Einsatz. Die Hitze an der eigentlichen Brandstelle sei so stark gewesen, dass die Kunststoffvisiere einiger Schutzhelme geschmolzen seien.

"Katastrophe verhindert"
Trotz der Gefahren und Risiken hätten die Willinger Feuerwehrleute den Einsatz gemeistert und somit eine Brandkatastrophe ungeahnten Ausmaßes verhindert. "Ich bin sehr stolz auf meine Leute", sagte Querl gegenüber 112-magazin.de, "sie haben ihr Können und ihr Wissen unter Beweis gestellt". Unter den eingesetzten Brandschützern seien auch junge und noch relativ unerfahrene Feuerwehrleute gewesen, die "mal so richtig Feuer gespürt und sehr wichtige Erfahrungen gesammelt haben", beschrieb es der Gemeindebrandinspektor. Er verglich die Bedingungen am Brandherd mit denen im "Fire Dragon" - dieser Übungscontainer steht heimischen Feuerwehrleute regelmäßig zum Trainieren bereit und simuliert extreme Brandszenarien.

Mindestens 300.000 Euro Schaden
Nach Angaben von Polizeisprecher Dirk Virnich verdichten sich die Hinweise auf einen technischen Defekt als Brandursache. "Die Ermittlungen dazu werden am Freitag gemeinsam mit einem technischen Sachverständigen weitergeführt", sagte Virnich am Donnerstagnachmittag. Der durch den Brand entstandene Sachschaden beträgt nach derzeitigem Stand schätzungsweise mehr als 300.000 Euro. Sobald weitere nähere Erkenntnisse zur Brandursache vorliegen, wird nachberichtet.


112-magazin.de berichtete am Mittwoch über den Großeinsatz:
Feuer im Sauerlandstern: Hunderte Gäste evakuiert (14.08.2013, mit Video und Fotos)

Die Willinger Feuerwehr war erst im Juni am "Stern" im Einsatz:
Kurzurlauber-Kleinbus unter Hotel-Vordach eingeklemmt (15.6.13, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 03 Oktober 2012 06:12

Ettelsberg-Seilbahn bei Übung evakuiert

WILLINGEN. Ruhe bewahren hieß es am Dienstagabend für die Passagiere der Ettelsberg-Seilbahn in Willingen. 30 Freiwillige hatten sich in die Gondeln gesetzt, um sich bei einer Ernstfallübung retten zu lassen.

Insgesamt 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Willingen, des Technischen Hilfswerks (THW) aus Korbach sowie der Bergwacht aus Willingen und Bad Wildungen waren im Einsatz. Die Passagiere wurden zum Teil von den Rettern der Bergwacht aus den Gondeln zum Boden abgeseilt. Die Feuerwehr setzte zudem Drehleitern ein. Das THW sorgte mit Flutlichtstrahlern für Beleuchtung auf der Seilbahnstrecke.

Nach zwei Stunden waren alle Freiwilligen aus den Gondeln geholt. Die Einsatzleitung der Feuerwehr und die Geschäftsführung der Seilbahn zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Quelle: HNA


In der vergangenen Woche war der Ettelsberg das Übungsgebiet von Bergwacht und Polizei:
Rettung vom Helikopter aus trainiert (27.09.2012, mit Fotos)

Publiziert in Retter
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