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Dienstag, 14 August 2012 21:22

Heloponte nach Brand evakuiert

BAD WILDUNGEN. Die Bad Wildunger Freizeitanlage Heloponte ist am späten Dienstagnachmittag nach einem Schwelbrand vollständig evakuiert worden. Etwa 220 Badegäste in Hallen- und Freibad sowie der Sauna waren betroffen.

"Die Evakuierung verlief ohne Probleme", berichtete der technische Leiter der Anlage, Dirk Stracke. Verletzt wurde niemand. Der Brand entstand im Keller durch einen technischen Defekt in der Elektrolyseanlage zur Herstellung von Flüssigchlor. Stracke hofft, den Schaden an der alten Anlage am Mittwoch beheben zu können. Durch den Ausfall der Anlage bleibt die Freizeitanlage am Mittwoch komplett geschlossen, sagte Bürgermeister Volker Zimmermann der HNA.

Die Stützpunkt-Feuerwehr Bad Wildungen wurde um 17.25 Uhr alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage von Heloponte Alarm ausgelöst hatte. Mit 26 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückte die Stützpunktwehr aus. "Wir bekamen die Information, dass es sich um eine Verrauchung im technischen Bereich handelt", erklärte Einsatzleiter und Wehrführer Frank Volke. Zunächst drang ein Trupp unter Atemschutz und mit einem C-Rohr ins Kellergeschoss vor. Beißender Geruch von verschmorten Kunststoffteilen schlug ihnen entgegen. Vorher war laut Volke bereits ein Rauchverschluss gesetzt worden, um weitere Bereiche der Anlage vom Brandort abzuschirmen. Der Schwelbrand in einem technischen Bauteil der Elektrolyseanlage war schnell gelöscht. Mit Elektrolüftern wurde das Kellergeschoss entlüftet. Schadstoffmessungen ergaben danach Normalwerte, wie Volke sagte.

Eine Gefährdung für die Besucher der Freizeitanlage bestand laut Feuerwehrsprecher Udo Paul nicht. Die Hallenbad- und Saunagäste waren zuvor gebeten worden, sich in das Freigelände der Freizeitanlage zu begeben, wie Paul am Abend gegenüber 112-magazin.de sagte. Angaben über die Schadenshöhe lagen der Feuerwehr nicht vor.

Zeitgleich Brandmelder in Wega
Noch während des Einsatzes in der Freizeitanlage wurde die Feuerwehr Bad Wildungen und die Feuerwehr Bad Wildungen-Wega um 18.07 Uhr zu einem Brandmeldereingang in einem Unternehmenspark in Wega alarmiert. Hier mussten die Einsatzkräfte jedoch nicht tätig werden. Die Brandmeldeanlage hatte aus ungeklärter Ursache ausgelöst.


Link:
Feuerwehr Bad Wildungen

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DAHLBRUCH. Eine entwichene etwa ein Meter lange Schlange hat am Pfingstgmontagabend für ordentlich Unruhe in einem Mehrfamilienhaus in Hilchenbach-Dahlbruch gesorgt.

Anwohner hatten um kurz vor 22 Uhr die rote, etwa anderthalb Zentimeter dicke und rund einen Meter lange Schlange am Haus bemerkt und besorgt die Polizei alarmiert. Die daraufhin zu dem ungewöhnlichen Einsatz entsandten Polizeibeamten fingen die Schlange ein und deponierten sie in einem Schuhkarton.

Dann ergaben sich Hinweise, dass ein Mitbewohner des Mehrfamilienhauses mehrere Schlangen halten soll. Da zu erwarten war, dass sich noch mehr Schlangen in dem Mehrfamilienhaus befinden könnten, wurden vorsichtshalber alle sechs Wohnparteien des Hauses geräumt und die Beamten zogen vorsichtshalber einen Schlangen-Sachverständigen vom Ordnungsamt Hilchenbach hinzu. Gemeinsam durchsuchten die Beamten und der Experte in Anwesenheit des Schlangeneigentümers dann dessen Wohnung.

In einem Terrarium befanden sich vier weitere Schlangen. Mit der eingefangenen fünften Schlange waren dann jedoch zum Glück wieder alle Tiere vollzählig. Der entwichenen Schlange war aufgrund eines fehlenden Schlosses am Terrarium die Flucht gelungen. Die Anbringung eines Schlosses erfolgte in Anwesenheit der Beamten, sodass nun keine "Fluchtgefahr" mehr besteht.

Bei der Schlange handelte es sich im übrigen um eine etwa sechs Wochen alte Kornnatter. Diese ist - genauso wie ihre vier Artgenossen - ungiftig.

Publiziert in SI Polizei
Montag, 13 Februar 2012 19:42

US-Fliegerbombe in Industriepark gefunden

BURBACH. Am Montagmorgen wurde in der Burbacher Carl-Benz-Straße, an der Einfahrt zum Industriepark Burbach  eine Zehn-Zentner-Bombe  aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Sie wurde im Zuge der Bauarbeiten zur Verlegung des Heller-Flussbetts anhand von Luftbildern ausgewertet worden.

Auf diesen Luftbildern waren drei mögliche Fundstellen von US-Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg erkennbar. Nach bisherigen Informationen, wurden an zwei der drei Stellen aber nur noch Splitter aufgefunden. Unweit der Landstraße 523 trafen die Experten des Kampfmittelräumdienstes dann aber ins Schwarze.

Am Montagnachmittag sperrte die Polizei dann die Landstraße 523 beim Industriepark weiträumig ab. Auch die Gebäude im Umkreis von 500 Metern wurden im Laufe des Montags vorsorglich evakuiert.

Am späten Nachmittag war es dann soweit, die Experten des Kampfmittelräumdienstes machten sich an die Arbeiten und entschärften die Weltkriegs-Hinterlassenschaft. Wie die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes erklärten, stellte die Entschärfung  keinerlei Probleme dar. Die Zehn-Zentner-Bombe konnte vor Ort entschärft werden. 

Publiziert in SI Polizei

GRAFSCHAFT. Beim Brand einiger Müllcontainer unter einem Carport bei einem Seniorenheim in Grafschaft musste am Dienstagabend gegen 20 Uhr Großalarm ausgelöst werden. Auf dem Gelände des Klosters in Grafschaft waren die Müllcontainer aus bislang noch ungeklärter Ursache unter dem Carport in Brand geraten. Eine Bewohnerin des Heimes habe den Brand bemerkt, so Polizeisprecher Stefan Trelle, und die Feuerwehr verständigt.

Mit rund 60 Einsatzkräften aus Grafschaft, Bad Fredeburg, Schmallenberg, Oberkirchen, Gleidorf und Holthausen rückten die Kameraden an und löschten den Brand. Da sich unter dem Carport ein Schwimmbad befand, und nicht auszuschließen war, dass es zu Chlorgasaustritt gekommen war, mussten die 26 Bewohner des angrenzenden Seniorenheimes vorsorglich evakuiert und vom Rettungsdienst und ehrenamtlichen DRK-Einheiten betreut werden. Dafür waren Rettungskräfte aus dem gesamten Hochsauerlandkreis im Einsatz. Im Laufe der Betreuung wurde festgestellt, dass zwei Bewohner des Seniorenheimes stationär zur Beobachtung ins Krankenhaus aufgenommen werden mussten.

Das Schwimmbad ist bis auf weiteres unbenutzbar und eine durch Ruß betroffene Wohnung derzeit nicht bewohnbar. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Seniorenheim mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Für die weiteren Ermittlungen hat die Polizei einen Brandermittler eingesetzt. Den entstandenen Schaden schätzte die Polizei auf mindestens 100.000 Euro.

Publiziert in SI Feuerwehr
Mittwoch, 16 November 2011 18:15

Gasexplosion: Mann schwebt in Lebensgefahr / VIDEO

STADTALLENDORF. Bei einer Gasverpuffung in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ist am Mittwochabend ein 52-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden. Weil die Detonation offenbar starke Schäden an dem Gebäude ausgelöst hatte, wurde das Haus in der Niederkleiner Straße evakuiert.

Warum es am Mittwoch gegen 18.30 Uhr in dem Gebäude zu der starken Verpuffung wegen ausströmenden Gases gekommen war, stand zunächst nicht fest. Ursache war offensichtlich eine 5-KG-Propangasflasche, die der Mann in seinem Wohnzimmer stehen hatte. Dort ereignete sich auch die Explosion: Laut Kreisbrandmeister Stephan Schienbein hätten Zeugen von einem Knall und einer Rauchwolke gesprochen. Daher sei man zunächst auch von einem Wohnungsbrand ausgegangen.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz, die Niederkleiner Straße blieb längere Zeit voll gesperrt. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung durch Rettungsassistenten und Notarzt mit lebensgefährlichen Verbrennungen in eine Klinik eingeliefert.

Zwölf weitere Bewohner mussten das Sechsfamilienhaus nach der Verpuffung verlassen, sie alle hatten die Detonation unverletzt überstanden. In ihre Wohnungen können die Menschen jedoch vorerst nicht zurückkehren, da ein Gutachter zunächst prüfen muss, wie es um die Statik des Gebäudes steht und ob Einsturzgefahr herrscht.

Die betroffene Erdgeschoss-Wohnung ist auf jeden Fall unbewohnbar, die Druckwelle der Verpuffung hatte sämtliche Räume schwer beschädigt, Fensterscheiben zerbersten lassen sowie Risse in Wänden und Decken verursacht. Selbst bei einem mehrere Meter entfernt stehenden Nachbarhaus wurde eine Fensterscheibe zerstört. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf.

Bürgermeister Manfred Vollmer machte sich an der Unglücksstelle ein Bild vom Ausmaß des Schadens. Das Stadtoberhaupt wollte den Bewohnern eine Unterkunft für die Nacht organisieren, doch die Hilfe der Verwaltung war nicht nötig: Die Evakuierten sind bei Freunden und Bekannten untergekommen. Sie durften lediglich noch einmal kurz in ihre Wohnungen zurück, um das Nötigste für die Nacht einzupacken.

Polizeisprecher Jürgen Schlick teilte mit, dass das Gebäude am Donnerstag durch Sachverständige begutachtet werden soll. Zur Ursache der Explosion konnte er ebenfalls noch keine Aussage treffen - die Kripo Marburg habe aber die Ermittlungen aufgenommen. 

Publiziert in MR Retter
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