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Mittwoch, 07 September 2011 08:01

B 253: 40-Tonner-Sattelzug kippt um

EIFA. Ein mit Werkzeugen für die Industrie beladener Sattelzug ist am Mittwochmorgen von der Bundesstraße 253 abgekommen und auf die Seite gekippt. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.

Laut Polizei war der Fahrer einer Spedition aus Bietigheim in Baden-Württemberg am Morgen gegen 6.40 Uhr von Biedenkopf kommend in Richtung Battenberg unterwegs. Zwischen der Kreisgrenze und Eifa geriet der Fahrer mit dem Auflieger des Sattelzuges in einer Kurve auf die rechte Bankette. Auf dem aufgeweichten Untergrund sackten die Räder ein, und "der Auflieger zog den gesamten Zug auf die Seite", sagte der Dienstgruppenleiter. Das Gespann kippte neben der Fahrbahn auf die Beifahrerseite. Der Fahrer kam dabei mit dem Schrecken davon.

Bei dem Unfall wurde Erde der aufgeweichten Bankette auf die Fahrbahn geworfen, die Mitarbeiter der Straßenmeisterei reinigten. Während der Reinigungsarbeiten lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Zur Bergung des havarierten Sattelzugs wurde die B 253 in diesem Abschnitt voll gesperrt. Eine Umleitung war über die B 236 und die B 62 ausgeschildert, eine Warnmeldung wies auch im Radio auf die Sperrung hin. Die Bergung dauerte bis in den Nachmittag hinein. Zunächst mussten die transportierten Werkzeuge auf einen anderen "Brummi" umgeladen werden, bevor das umgestürzte Gespann wieder auf die "Füße" gestellt wurde.

Die geladenen Werkzeuge seien "vorbildlich" gesichert gewesen und somit auch nicht beschädigt worden, sagte der Dienstgruppenleiter. Der Schaden am Lkw beläuft sich aber auf mindestens 20.000 Euro.

Publiziert in Polizei
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