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KORBACH/OBER-WAROLDERN. Eine Drückjagd auf Schalenwild wird am heutigen Samstag im Bereich der "Marke" durchgeführt.

Die Jagdausübungsberechtigten bitten daher sämtliche Fahrzeugführer um vorsichtige Fahrweise. In der Zeit von 9 Uhr bis 13 Uhr, kann flüchtendes Wild die Kreisstraße 15 zwischen Korbach und Strothe und die Landesstraße 3083 zwischen Korbach und Ober-Waroldern in Folge der Treibjagd überqueren. Auch Hundeführer und Treiber halten sich in den Bereichen auf.

Ein besonderes Augenmerk sollten Autofahrer auch auf Jagdhunde werfen, die sich im Bereich der genannten Landes- und Kreisstraßen aufhalten werden. Eine Beschilderung mit Warntafeln wird zusätzlich auf die Gefahren hinweisen. Daher die Bitte der Jagdausübungsberechtigten: Fahren Sie Schrittgeschwindigkeit auf den ausgewiesenen Streckenabschnitten, um Unfälle zu vermeiden.

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Publiziert in Retter
Freitag, 19 November 2021 14:48

Revierübergreifende Drückjagd im Upland

EIMELROD/USSELN. Eine revierübergreifende Drückjagd, findet am Samstag in Eimelrod, Deisfeld und Hemmighausen statt. Betroffen ist auch der Mühlenberg, südlich von Eimelrod. Es wird gebeten, am 20. November die Waldgebiete um Eimelrod und Hemmighausen während der Jagd nicht zu betreten.

In der Zeit von 9.30 bis 15 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3082 zwischen Eimelrod und Deisfeld
  • Landesstraße 3082 zwischen Eimelrod und dem Zubringer zur B 251 (Usseln-Neerdar)
  • Bundesstraße 251 zwischen Usseln und Neerdar
  • Der Verbindungsweg im Diemeltal zwischen Usseln und Hemmighausen

In den Gefahrenbereichen werden Warntafeln an den Straßenrändern aufgestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Hunden zu vermeiden.

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Montag, 15 November 2021 08:01

Jäger findet verstorbenen Vermissten

HAINA. Ein tragisches Ende nahm am Sonntag die seit dem 1. November 2021 durchgeführten Such- und Fahndungsmaßnahmen nach dem 65-jährigen Herbert R., der aus einem Wohnpflegeheim in Haina (Kloster) abgängig war. 

Fieberhaft hatten sowohl Polizei als auch Rettungsdienste nach dem 65-Jährigen gesucht. Dabei waren neben Suchhunden auch ein Mantrailer sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz gekommen. Leider ohne Erfolg.  Ein Jäger fand am Sonntag, gegen 15.15 Uhr in einer Feldgemarkung zwischen den Ortslagen Haina (Kloster) und Gemünden-Herbelhausen den leblosen Körper einer männlichen Person, die er aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit im medizinischen Bereich selbst als den vermissten Herbert R. identifizieren konnte.

Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch den Tod des 65-Jährigen feststellen. Weitere Ermittlungen zur Todesursache werden durch die Kriminalpolizei in Korbach geführt. Nach derzeitigem Kenntnisstand liegen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor.  Das Polizeipräsidium Nordhessen bedankt sich bei allen, die bei der Suche nach Herbert R. geholfen haben.

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Publiziert in Polizei

EDERTAL. Obwohl die Jägerschaft Warnhinweisschilder an der Kreisstraße 26 aufgestellt hatte, kam es am Samstag zu einem Wildunfall im Jagdbezirk Böhne.

Wie die Polizei in Bad Wildungen auf Nachfrage mitteilt, war eine 44 Jahre alte Frau aus Waldeck mit ihrem Volkswagen gegen 12.30 Uhr auf dem Streckenabschnitt von Böhne in Richtung Netze unterwegs. Abgesichert wurde diese Strecke mit Schildern, die auf eine Treibjagd hinweisen, in beiden Fahrtrichtungen. Ob die 44-Jährige diese Hinweisschilder nicht gesehen hat oder ob diese ignoriert wurden, konnte die Polizei nicht sagen. Fest steht, dass Rotwild über einen schwer einsehbaren Hang hinunter über die Straße lief, dort frontal mit dem Volkswagen der Frau aus Waldeck kollidierte und stürzte.

Obwohl, schwer verletzt, kam das Wild wieder auf die Schalen, flüchtete weiter Richtung Feldgemarkung und verschwand aus dem Blickfeld. Die Frau aus Waldeck rief umgehend die Polizei an, um den Wildunfall zu melden. Ihr Auto hat nach Angaben der Polizei nur noch Schrottwert. Richtig verhalten hat sich auch der Jagdausübungsberechtigte. Dieser setzte umgehend einen Schweißhundeführer ein, dessen Hund das verletzte Tier etwa acht Kilometer nachsuchte.

Sauer reagierte die Geschädigte auf die an der Unfallstelle eingetroffenen Jäger. Ihrer Meinung nach wäre der Unfall nicht passiert, hätte man das Wild nicht vor ihr Auto getrieben. Dies sah der Jagdausübungsberechtige hingegen anders. Wild ist herrenlos und lässt sich in seiner Fluchtbewegung nicht lenken. Außerdem habe er seiner Sorgfallspflicht durch Anbringen von Warnhinweisschildern Genüge getan. Nicht mehr fahrbereit musste der VW abgeschleppt werden.  

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WALDECK-FRANKENBERG. Auch in diesem Jahr werden im Landkreis Waldeck-Frankenberg Drückjagden auf Schalenwild durchgeführt - diese Jagdart soll den Wildbestand regulieren, um Verbissschäden an Forstpflanzen zu minimieren und Verkehrsunfälle mit wechselndem Wild auf Straßen reduzieren.

Damit dem Wild bei der Jagdausübung kein unnötiges Leid zugefügt werden muss, ist der Jagdausübungsberechtige verpflichtet brauchbare und geeignete Hunde auch auf Drückjagden einzusetzen. Kommt er dieser gesetzlichen Forderung nicht nach, macht er sich strafbar. Im vorliegenden Fall musste der Jäger und Beständer seinen Jagdschein abgeben.

Was war geschehen?

Mit sofortiger Wirkung wurde einem Mann aus Schleswig-Holstein im November 2020 der Jagdschein entzogen. Vorgeworfen wurde dem Jagdausübungsberechtigten, dass er während einer Treibjagd als Jagdleiter keine brauchbaren Hunde verwendet hat, mit der Folge, dass  ein angeschossenes Tier gar nicht mehr zur Strecke kam und ein weiteres, beschossenes Tier, erst am nächsten Tag von seinen Leiden erlöst werden konnte. Gegen den Bescheid der Behörde erhob der Jäger Widerspruch und beantragte beim Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein Eilrechtsschutz.

Das Urteil

Die mitgeführten Jagdhunde hatten keine Brauchbarkeitsprüfung absolviert und hätten somit nicht bei der Jagd eingesetzt werden dürfen, entschied das Verwaltungsgericht (Az.: 22.12.20-7B11/20) Schleswig-Holstein. Weiterhin stellte das Verwaltungsgericht fest, dass nur Hunde eingesetzt werden dürfen, die eine Brauchbarkeitsprüfung oder eine gleichgestellte Prüfung bestanden haben. Die Entziehung des Jagdscheins sei daher geboten, entschieden die Richter.

Forstämter gehen mit gutem Beispiel voran

Bereits seit einigen Jahren weisen die Forstämter in Hessen und Thüringen darauf hin, dass nur brauchbare Hunde zu den Bewegungsjagden zugelassen werden. Die entsprechenden Papiere müssen die Hundeführer den Forstämtern bereits vor Jagdbeginn zusenden. Dies sollte Schule machen, denn bei privaten Gesellschaftsjagden, die nicht professionell abgehalten werden, sieht man immer wieder Hunde, die zwar wildern, aber nicht jagen. Auch Schießnachweise werden von den Forstämtern verlangt, damit es erst gar nicht zu Nachsuchen kommt.

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SÖMMERDA/WREXEN. Eine Jägerin aus einem Diemelstädter Ortsteil (Landkreis Waldeck-Frankenberg) musste am Samstag um ihr Leben kämpfen - ein Wildschwein griff die 52-Jährige an, es kam zum ungleichen Duell, bei dem die Jägerin mit multiplen Verletzungen davonkam.

Unter Corona-Bedingungen begann die Jagd im Thüringer Wald, an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, pünktlich um 10 Uhr. Nachdem die Schützin ihre beiden Wachtel geschnallt hatte, müdeten die Stöberhunde einen 80 Kilogramm schweren Keiler auf, den die 52-Jährige mit einem sauberen Schuss auf die Seite legte. 

Gegen 12.30 Uhr nahmen die beiden Wachtel, unterstützt von einer steirischen Bracke und einer deutschen Bracke ein Wildschwein an, das sich in die Buchenrauschen, etwa 70 Meter vom Stand der Jägerin entfernt, eingeschoben hatte. Zu diesem Zeitpunkt glaubte die Hundeführerin, dass es sich um eine angeschweißte Sau handelt - kurzum verständigte sie sich mit den Standnachbarn, nahm ihr Abfangmesser sowie ihre teilgeladene Waffe und wollte die scheinbar verletzte Sau von ihren Leiden erlösen.

Beim Herantreten an die etwa 80 Kilogramm schwere Bache wurde diese schnell aktiv - die Hunde ignorierend, stürzte sich die Bache auf die Jägerin, diese kippte zur Seite und verlor dabei ihr Messer. Lediglich ihre Büchse konnte die 52-Jährige festhalten. Im weiteren Verlauf schüttelte die Sau, die nun ebenfalls in Aktion getretenen Hunde ab und führte den nächsten Angriff auf die Diemelstädterin durch. Mit vorgehaltener Waffe versuchte die Frau die Sau abzuwehren, dabei biss der Schwarzkittel in den Vorderschaft der Büchse. Auch Schläge mit dem Kolben der Waffe führten nicht zum Erfolg, immer wieder wurde die 52-Jährige attackiert, bis der Jägerin ein Schuss auf die Sau gelang, ohne die Hunde zu gefährden. 

Tödlich getroffen blieb die Sau wenige Meter von der Jägerin entfernt und pünktlich zum Jagdende liegen -  Standnachbarn halfen beim Bergen der Sauen, während die Jägerin ihre Blessuren begutachtete. Trotz ihrer eingeschränkten motorischen Fähigkeiten erschien die Frau pflichtbewusst am Montag an ihrer Arbeitsstelle.  (112-magazin.de)

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KORBACH. Reparaturarbeiten an einer jagdlichen Einrichtung führten am Montag in der Gemarkung Ober-Ense zu regem Einsatzaufkommen von Polizei, Notarzt, Rettungskräften und einer Feuerwehreinheit aus Korbach.

Nach bestätigten Informationen hatte der Lichtenfelser in der Gemarkung Ober-Ense im Jagdrevier am Ensenberg Reparaturarbeiten an einer Kanzel durchgeführt. Aus bislang nicht bekannten Gründen kippte die jagdlicher Einrichtung um und begrub die Beine des Mannes unter sich. Eingeklemmt zwischen Erdreich und Kanzel konnte sich der 36-Jährige aus eigener Kraft nicht befreien.

Über sein Mobiltelefon kontaktierte der Jäger seine Familienangehörigen, die um 14.55 Uhr die Leitstelle über den Unfall informierten. Mittels genauer Ortsangabe konnten 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Korbach unter der Leitung von Arno Zenke den Verletzten erreichen. Umgehend wurden Maßnahmen zur Rettung des Mannes eingeleitet. 

Im Anschluss an die medizinische Erstversorgung kam der Lichtenfelser ins Korbacher Krankenhaus. (112-magazin)

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KORBACH/WILLINGEN. Der Einsatz eines versierten Jagdhundes war erforderlich, nachdem ein Waschbär auf der Strecke zwischen Korbach und Willingen von einem Zug erfasst und dabei schwer verletzt worden war.

Nach Auskunft des Jagdausübungsberechtigten ereignete sich der Unfall am vergangenen Montagabend, als ein Jagdgast im Bereich der Bahnschienen einen Hochsitz bezogen hatte. Nachdem ein Zug aus Richtung Korbach kommend die Örtlichkeit passiert hatte, hörte der Jäger lautes, schmerzhaftes Schreien aus Richtung Bahndamm.

Unverzüglich stieg der Jäger von der Ansitzeinrichtung und ging in Richtung der markigen Schreie. Auf den Gleisen und im Schotterbett befanden sich Blut- und Haarreste von einem Waschbären, von dem angefahrenen Tier fehlte aber jede Spur. Erneutes Klagen in einiger Entfernung ließ den Jäger handeln. Er rief über sein Handy den Jagdpächter an, dieser forderte einen Nachsuchenführer an. 

Da bereits das Tageslicht der Dämmerung wich, war schnelles Handeln erforderlich. Der eintreffende Hundeführer setzte seine Wachtelhündin abseits des Bahndamms an. Sofort nahm der Hund die Fährte auf und kam nach etwa drei Minuten zum Waschbären, erlöste das schwerverletzte Tier mit einem Genickbiss und apportierte den Waschbären zum Hundeführer.

Anhand des Verletzungsmusters war klar, dass der Bär den Unfall mit dem Triebwagen nicht überlebt hätte - wahrscheinlich, so der Hundeführer, wäre das Tier nach zwei oder drei Tagen unter höllischen Schmerzen verendet. (112-magazin)   

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Freitag, 03 Januar 2020 09:05

Schwan gehetzt und überfahren - Kripo ermittelt

LAHNTAL/STERZHAUSEN. Ein toter Schwan beschäftigt derzeit die Marburger Polizei - die Beamten leiteten Ermittlungen gegen einen Landwirt ein und suchen Zeugen für das Geschehen.

Der angezeigte Vorfall reignete sich am Donnerstag, 2. Januar, auf einem Feld zwischen Goßfelden und Sterzhausen in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 62. Ein Autofahrer war um 11.30 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Bundesstraße 62 unterwegs und beobachtete im Vorbeifahren einen Traktorfahrer, der mit seinem landwirtschaftlichen Gefährt schnell hinter einer Gruppe von Schwänen hinterherjagte.

Etwa um 12.40 Uhr, entdeckte dieser Zeuge auf dem Acker einen offenbar überfahrenen, toten Schwan und entsprechende korrespondierende Reifenspuren. Durch die alarmierte Polizei konnte der Traktorfahrer ermittelt werden. Dieser gab an, dass Tier sei ihm vor die Reifen geflogen. Die Polizei stellte das verendete Tier für weitere Untersuchungen sicher. Die Ermittler suchen nun weitere Zeugen, die nähere Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Marburg unter der Rufnummer 06421/4060 entgegen. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei
Samstag, 23 November 2019 20:59

Achtung Autofahrer - Jagd an der B 480

DÖDESBERG. Am kommenden Montag, den 25. November, wird in unmittelbarer Nähe der B 480 eine Jagd durchgeführt. Im Bereich vom Dödesberg bis zum Albrechtsplatz kommt es ab 12.30 Uhr deshalb auch zu verkehrsberuhigten Maßnahmen auf der Bundesstraße. Die Geschwindigkeit wird an diesem Tag durch Hinweisschilder vorgegeben.

Es könne sein, dass plötzlich Jagdhunde, Menschen, oder Wildtiere auf der Fahrbahn auftauchen, was für die Verkehrsteilnehmer, aber auch die an der Jagd Beteiligten gefährlich werden könnte, hieß es. Neben den Hinweisschildern sind ab Montagmittag auch Verkehrsposten an der B 480 positioniert, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Also liebe Autofahrer, plant am Montag auf dem Weg nach Winterberg oder vom Albrechtsplatz nach Bad Berleburg ein paar Minunten mehr Zeit ein.

Publiziert in SI Polizei
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