Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: DLRG

WALDECK. Ein 37 Jahre alter Motorradfahrer ist am Freitagabend von der Ederseerandstraße abgekommen und gegen ein Geländer geprallt. Der Mann aus Wetter erlitt dabei vermutlich schwere Verletzungen. Als mögliche Unfallursachen kommen laut Polizei nicht angepasstes Tempo und einen Fahrfehler in Frage.

Der Mann und ein Bekannter waren am Freitag gegen 19 Uhr mit ihren Maschinen von Waldeck-West kommend in Richtung Edertalsperre unterwegs, als es an einer leichten Steigung in einer scharfen Linkskurve zu dem Unfall kam: Der Hondafahrer kam nach rechts von der L 3086 ab, überfuhr den kombinierten Rad- und Gehweg und stieß schließlich vor ein Metallgeländer. Das bewahrte Mann und Maschine womöglich vor einem Absturz den Steilhang hinab in den See.

Nach dem Notruf eilten die First Responder der DLRG-Wache in Waldeck-West, die Besatzung des Sachsenhäuser promedica-Rettungswagens und der Korbacher Notarzt zur Unfallstelle. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Rettungskräfte den Verletzten ins Krankenhaus nach Korbach ein.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

WALDECK-WEST. Ein Getränke-Lkw ist am Donnerstagmorgen komplett im Edersee versunken. Der 37 Jahre alte Fahrer, der die Personenschifffahrt beliefert hatte, konnte sich unverletzt retten und kletterte auf das Führerhaus des noch eine Weile aufschwimmenden 12-Tonners. Am Nachmittag erfolgte die Bergung, nachdem Taucher den Laster lokalisiert und eine Seilwinde angeschekelt hatten.

Der Lastwagenfahrer hatte am Donnerstagmorgen bereits seine Ladung am Fähranleger ausgeliefert, als er wieder in den Lkw einstieg und zurücksetzte. Nach einigen Metern musste er anhalten, weil sich hinter ihm ein weiteres Lieferfahrzeug befand. Anschließend sei der Fahrer vorwärts gefahren und dabei in den See geraten. Der Lastwagen schwamm noch eine Weile auf und trieb einige Meter ab, bevor er schließlich im vollen See versank.

Aufs Führerhaus geklettert und um Hilfe gerufen
Der Fahrer kletterte nach Angaben der Wasserschutzpolizei aus dem Führerhaus und kletterte aufs Dach, wo er laut um Hilfe rief. Mitarbeiter der Personenschifffahrt warfen ihm einen Rettungsring zu."Er hat sich an den Rettungsring geklammert und ich habe ihn ans Schiff gezogen", sagte Ralf Jobs, Schwager des Kapitäns Wilfried Meyer. "Der Lkw ist kurz danach komplett versunken". Im diesem Moment habe er das Geschehen eigentlich noch nicht realisiert, "man macht nur, was erfolderlich ist", sagte Jobs. "Hinterher ist man dann aber ganz flatterig, das war heftig". Zufrieden sei er darüber gewesen, dass der 37-Jährige den ungewöhnlichen Unfall unbeschadet überstanden habe.

Taucher der DLRG ermittelten die genaue Position des gesunkenen Lastwagens in acht bis zehn Metern Tiefe und markierten das Fahrzeug mit einer Boje. Glücklicherweise war der Getränkelaster beim Sinken nicht umgekippt und stand somit auch auf dem Grund des Sees noch auf den Rädern. Durch eine geöffnete Seitenklappe waren lediglich einige leere Flaschen aufgestiegen und schwammen auf dem See. Feuerwehrleute sammelten das Leergut mit dem Motorboot der Hemfurther Wehr ein.

Ölsperren weiträumig ausgelegt
Bevor die eigentliche Bergung begann, legten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemfurth-Edersee, Sachsenhausen, Frankenberg, Korbach und Bad Wildungen Ölsperren auf dem See rund um die Unfallstelle. Kurioserweise hatten Edertaler und Wildunger Wehren genau das vor einigen Tagen geübt. Die schwimmenden Sperren sollten eventuell auslaufende Betriebsstoffe auffangen. Der Dieseltank des Lasters war jedoch so gut wie leer, andere Betriebsstoffe traten auch nicht aus. Vertreter der Unteren Wasserbehörde und des Wasser- und Schifffahrtsamtes verfolgten die gesamten Bergungsarbeiten.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, schekelten die DLRG-Taucher die Seilwinde eines Forstrückeschleppers am Heck des Lasters an. Vorsichtig und unter Beobachtung der Taucher wurde der Lkw aus dem Wasser gezogen. Tausende Liter Wasser flossen von der Ladefläche und aus dem Führerhaus hinaus zurück in den Edersee. Der Getränkelaster wurde später von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt.

Unzählige Schaulustige
Unzählige Zuschauer hatten die Bergungsarbeiten verfolgt. Aufmerksam auf den Einsatz geworden waren Einheimische und Gäste zunächst auf die vielen Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht, die an der Ederseerandstraße abgestellt waren. Etliche Fotoapparate, Videokameras und Handys der Passanten waren ebenso auf den auftauchenden Laster gerichtet wie die Kameras der Profis: Neben den heimischen Zeitungen und 112-magazin.de berichteten unter anderem auch der Hessische Rundfunk und RTL über den Unfall. Der Fahrer und auch sein Chef hätten auf derartige Aufmerksamkeit wohl gern verzichet...


Einen spektakulären Lkw-Unfall hatte es am Waldecker Schlossberg im vergangenen Jahr gegeben - geborgen wurde er mit demselben Rückeschlepper:
Lkw stürzt 100-Meter-Böschung hinab und brennt aus (15.2.2012, mit Video u. Fotos)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Montag, 13 Mai 2013 17:06

Vermissten tot in der Lahn gefunden

FRONHAUSEN/LOLLAR. Einen 76 Jahre alten Mann haben Suchkräfte tot in der Lahn aufgefunden. Der Rentner war nicht von einem abendlichen Spaziergang zurückgekommen.

Wie Polizeisprecher Martin Ahlich am Montag berichtete, hatten Einsatzkräfte den Toten am Samstag gegen 13.50 Uhr in der Lahn nahe der Eisenbahnbrücke Lollar gefunden. Die bisherigen Ermittlungen der Kripo Gießen zum Tod des Mannes ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Die Suche nach dem aus Fronhausen stammenden Mann hatte um kurz nach Mitternacht begonnen, da er von einem abendlichen Spaziergang nicht zurück gekehrt war. Schon in der Nacht war ein Hubschrauber im Einsatz.

Am Tag suchten mehr als 50 Feuerwehrmänner und -frauen, etliche Streifen der Polizei, die DLRG mit Boot, sowie zwei Hundestaffeln des Arbeiter-Samariter-Bundes und der Johanniter Unfallhilfe und nochmals der Hubschrauber - vergeblich.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 02 Mai 2013 19:01

Maifeiertag: Viel zu tun für Polizei

MARBURG-BIEDENKOPF. In der sogenannten Hexennacht und am Maifeiertag ist die Polizei zu zahlreichen Vorfällen ausgerückt. Auch der Rettungsdienst, die Feuerwehr und die DLRG wurden angefordert.

In der Nacht zum 1. Mai, um 2.20 Uhr, trafen auf dem Parkplatz am ehemaligen Brauereigelände am Pilgrimstein zwei kleinere Personengruppen zufällig aufeinander. Dabei kam es aus bislang noch nicht bekannten Gründen zunächst zu einem Gerangel. Wie eine 20-jährige Frau der Polizei anzeigte, habe ihr ein junger Mann dann in den Bauch getreten, so dass sie zu Boden gegangen sei. Zudem habe er sie obszön beleidigt. Er habe sich anschließend zu Fuß in den alten botanischen Garten entfernt. Seine drei Begleiter konnte eine Polizeistreife in einem Auto stellen. Die Ermittlungen, auch nach dem noch flüchtigen Unbekannten, dauern an. Er wird beschrieben als männlich, etwa 20 Jahre alt, kräftig, osteuropäischer Typ, schwarze Haare, war bekleidet mit blauem Pulli und Jeans. Hinweise erbittet die Polizei Marburg unter der Rufnummer 06421/406-0.

In Dautphe kam es ebenfalls in der Nacht zum 1. Mai, kurz nach 5 Uhr, zu einer Auseinandersetzung auf dem Festplatz. Am Ende der Veranstaltung sollten keine Getränke mehr ausgegeben werden. Mit noch anwesenden Gästen kam es zum Streit und auch körperlicher Auseinandersetzung. Die Beteiligten im Alter zwischen 20 und 35 waren teilweise stark alkoholisiert. Die Ermittlungen der Polizei in Biedenkopf dauern an.

In Dautphetal-Holzhausen gab es am Mittwochabend um 19.40 Uhr nach der Feier in der Hünstein-Hütte Streitigkeiten und eine Schlägerei. Dabei wurde ein 26-Jähriger von zwei anderen mit Faustschlägen und Tritten traktiert. Er erlitt dabei mehrere Wunden im Gesicht und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Alle Beteiligten waren erheblich alkoholisiert.

In Lahntal-Sarnau wurden mehrere Funkstreifen eingesetzt. Dort kam es am späten Nachmittag in der Hauptstraße zu mehreren Auseinandersetzungen verschiedener Personengruppen. Die Lage war kurze Zeit später unter Kontrolle, Personalien wurden festgestellt. Die Ermittlungen dauern an.

In Goßfelden musste am Mittwochabend die Feuerwehr aus Lahntal ausrücken. Am Radweg zwischen Goßfelden und Caldern war eine Wandergruppe junger Menschen unterwegs. Laut Zeugenangaben entzündete ein 18-Jähriger aus Marburg an mehreren Stellen trockenes Gras am Wegesrand. Dabei verbrannte eine Grasfläche von etwa zehn Quadratmetern.

Bei einem Bootsverleiher in der Sommerbadstraße in Marburg hatten gegen 18 Uhr zwei Personen widerrechtlich ein Boot genommen und waren über das Wehr hinausgefahren. Dann hingen sie im Wehr fest. Das DLRG rückte daraufhin mit einem Boot aus. Die beiden Bootsinsassen flüchteten zu Fuß Richtung Südviertel.

Auf der Herrentoilette des Kinos in der Biegenstraße in Marburg traten am 1. Mai um 20 Uhr bislang Unbekannte eine Tür ein, so dass die Tür und das Schloss beschädigt wurden. Als sie bemerkten, dass sich jemand in der Kabine befand und sich schnell von innen dagegen stemmte, entfernten sie sich. Ein vager Verdacht richtet sich gegen eine Gruppe Jugendlicher. Im Kino waren zahlreiche Personen. Die, die etwas von dem Vorfall mitbekamen, oder sonst Hinweise in der Sache geben können, bittet die Polizei in Marburg, sich zu melden. Die Rufnummer lautet 06421/406-0.

Auf der K48, zwischen Lohra-Reimershausen und Kirchvers wurden am Maifeiertag über eine Strecke von etwa drei Kilometer mehr als 20 Leitpfosten herausgezogen und in den Graben geworfen. Es handelt sich um eine kurvenreiche, enge Straße, auf der gerade am 1. Mai sehr viele Maiwanderer und Gruppen unterwegs waren. Die Polizei ermittelt deshalb wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um Hinweise.

Vor einem Lokal Am Markt in Marburg kam es am frühen Donnerstagmorgen um 3.45 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Wie drei junge Männer angaben, war einer von ihnen beim Verlassen der Gaststätte draußen von einer größeren Personengruppe angegriffen worden. Als die beiden Bekannten ebenfalls aus dem Lokal kamen, habe man diese davon abgehalten, ihm zu helfen. Der 18-Jährige trug eine blutende Lippe davon, einer der Helfer kleine Kratzer. Der Haupttäter ist Südländer, etwa 40 Jahre alt, hat grau melierte Haare und einen Bart. Er hatte eine blutige Nase. Hinweise erbittet die Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0.

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in MR Polizei
Sonntag, 10 Februar 2013 06:42

Sicherheit für die drei heimischen Seen

WALDECK-FRANKENBERG. Wie wichtig Edersee, Diemelsee und Twistesee für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft sind, machte DLRG-Landespräsident Thorsten Reus deutlich: 170.000 ehrenamtliche Wachstunden werden von der Organisation jährlich in Hessen geleistet - und mehr als jede vierte davon entfällt auf das Seen-Trio in Nordhessen. Die DLRG zog in der Drei-Seen-Konferenz in ihrer Schulungsstätte Waldeck-West gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verbänden Bilanz.

Hier die Eckpunkte im Überblick:
• Wachstunden: Ihre Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um rund 8000 gestiegen. Dies sei auch immer abhängig von Wetter, Ferienzeiten und eingesetzten Wachkräften, erläutert Schulungsstätten-Leiter Klaus Schultze.

• Unglücke: Vier Todesfälle verzeichnete der Edersee 2012, zwei am Wasser, zwei im Wasser. Ganz generell kam von Klaus Schultze dazu der Hinweis: Es gebe immer wieder Schwimmer am See, die sich komplett überschätzten, von einer auf die andere Seite schwimmen wollten und in der Mitte auf einmal merkten, dass sie Probleme bekommen.

• Diebstahl: An mehreren Booten am See wurden im September Motoren gestohlen, betroffen war auch die DLRG in Waldeck und Rehbach. Gesamtschaden an beiden Stationen: 22.000 Euro. Da ein Motor 172 Kilogramm wog, vermutet Klaus Schultze, dass die Diebstähle von vornherein geplant wurden. Man könne zwar versuchen, solche Taten zu erschweren, aber wohl nicht ganz verhindern.

• Zusammenarbeit: Lob gab es von allen Beteiligten zur Kooperation von Kommunen, DLRG und anderen Rettern wie den Feuerwehren. Für den Diemelsee mahnte Volker Becker, Bürgermeister der gleichnamigen Gemeinde, an, dass dort die von Hessen aus betreute Rettungsstation gute Arbeit leiste, aber es für die von Nordrhein-Westfalen betreute Einrichtung Handlungsbedarf gebe, auch für das Gebäude. Landespräsident Reus versprach Klärung: "Schließlich ist es ein See."

• Bauvorhaben: Am Samstag wurde in der Schulungsstation Waldeck eine neue Küche eingeweiht. Ein Schwerpunkt ist die Errichtung einer neuen Steg-Anlage für die Station Fürstental, Kostenpunkt 50.000 Euro. Dafür seien bereits 15.000 Euro im Kreishaushalt eingestellt, erklärte Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf. Die Zahlung sei aber davon abhängig, dass sich Anrainer-Kommunen auch beteiligen würden.

• Dank: Lob für die DLRG gab es von vielen Anwesenden. Jens Deutschendorf erklärte, die drei Seen seien ein touristischer Schwerpunkt im Landkreis - gut, dass die DLRG hier für Sicherheit sorge.

• Broschüre: In einem Flyer sollen wichtige Infos zur Wasserrettung gebündelt werden.

• Digitalfunk: Die Probephase dafür sei ab der zweiten Jahreshälfte geplant, erklärte Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick. Dabei werde auch getestet, wie der Funk auf den Seen funktioniert.

Die DLRG-Bilanz für das Jahr 2012 für Edersee, Diemelsee und Twistesee:
Wachstunden:
• Edersee: 38.588
• Diemelsee: 5021
• Twistesee 3073
• Gesamt: 46.682.

Wasserrettungsdienst:
• Todesfälle: Edersee 4, Diemel-/Twistesee 0.
• Erste-Hilfe-Leistungen (First-Responder): Edersee: 161, Diemelsee 10, Twistesee 8, gesamt 179.
• Rettung aus Lebensgefahr: Edersee 7, Diemel-/Twistesee 0.
• Technische Hilfe: Edersee 132, Diemel-/Twistesee je 6, gesamt 144.

Quelle: HNA

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Retter

BAD AROLSEN. Zu einer groß angelegten Personensuche sind am Samstagvormittag zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren Feuerwehren, der DLRG sowie der Rettungshundestaffeln Korbach und Schwalm-Eder alarmiert worden. Ein Spaziergänger entdeckte schließlich den vermissten 15-Jährigen.

Insgesamt rund 100 ehrenamltiche Einsatzkräfte waren innerhalb kurzer Zeit verfügbar, als der Alarm am Samstag gegen 10.30 Uhr bei den Helfern einging. Auf Anforderung der Bad Arolser Polizei suchten die Helfer nach einem 15-Jährigen, der seit dem Vorabend als vermisst gemeldet war. Seit Freitagmorgen hatten zunächst Angehörige nach dem ab etwa 9 Uhr verschwundenen Jugendlichen gesucht und dann am Abend die Polizei informiert. Die Hintergründe des Verschwindens waren zunächst unbekannt.

"Wegen der niedrigen Temperaturen haben wir mit großer Personalstärke gesucht", sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer am Samstagmittag gegenüber 112-magazin.de. Daher seien neben Feuerwehrleuten aus der Kernstadt, Mengeringhausen, Wetterburg und Braunsen auch die DLRG für die Absuche am Twistesee und die Rettungshundestaffeln des DRK alarmiert worden. Zur Absicherung der Einsatzkräfte forderte der Stab zudem die Schnelleinsatzgruppe der DRK mit einem Rettungswagen an. Zwei Rettungshundestaffeln aus dem Raum Kassel waren einsatzbereit und hätten auf Anforderung ebenfalls nach Arolsen kommen können. Der Einsatz war aber nicht mehr notwendig. Mit einer Meldung im Rundfunk sollte auch die Bevölkerung auf den Vermisstenfall aufmerksam gemacht werden.

Gerade als Stadtbrandinpektor Meyer und sein Stellvertreter Sven Eichweber die Hundeführer der Korbacher Rettungshundestaffel auf einer Karte in die Suchgebiete einweisen wollten, kam die erlösende Nachricht: Ein Spaziergänger, der über die Meldung im Radio auf den Fall aufmerksam geworden war, hatte den Teenager auf einem Hochsitz bei Mühlhausen entdeckt und die Polizei verständigt. "Zum Glück hat der Junge die Nacht im Freien überlebt", sagte der Stadtbrandinspektor.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 18 Oktober 2012 23:19

Einbrecher auch in der DLRG-Station

WETTERBURG. Nach den Meldungen über mehrere Einbrüche in Arolsen, Wetterburg und Volkmarsen ist der Polizei eine weitere Tat gemeldet worden: Unbekannte stiegen auch in die DLRG-Station am Twistesee ein.

Laut Polizeibericht von Donnerstag bemerkte am Montagmittag ein Mitarbeiter der DLRG, dass im Laufe des Wochenendes in die DLRG-Station am Twistesee eingebrochen worden war. Der oder die Unbekannten hatten in der Zeit von Samstag, 15 Uhr, bis Montag, 13 Uhr, eine Fensterscheibe eingeschlagen und die gesamte Station durchsucht. An Beute fielen ihnen eine Receiver, zwei Ferngläser und ein Funkgerät in die Hände. Angaben über die Schadenshöhe machte Polizeisprecher Volker König am Donnerstagnachmittag nicht.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich auf der Polizeistation in Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.


Über die vorangegangenen Taten berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Einbrecher in Büro, Café und Eisdiele (16.10.2012)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 02 Oktober 2012 18:20

Erneut Motor von Rettungsboot gestohlen

EDERSEE. Erneut ist ein Motor von einem Rettungsboot der DLRG gestohlen worden. Das Boot stand auf einem Anhänger an Land auf dem Grundstück der DLRG in Edertal-Rehbach.

Wie erst Anfang Oktober bekannt wurde, war es zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen dem 20. und 29. September zu dem Diebstahl gekommen. Unbekannte Täter verschafften sich Zutritt zu dem umzäunten Grundstück, schraubten den Motor ab, durchtrennten die Zuleitungen und entwendeten den Motor.

Am 20. September, als die Diebstähle weiterer Motoren am Edersee bei DLRG, Polizei und Naturpark festgestellt wurden, war der Motor bei dem Rettungsboot am Rehbach noch vorhanden. Bei dem Motor handelt es sich laut Wasserschutzpolizei um einen 50 PS starken Yamaha Viertakt-Motor mit der Nummer L409125V.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Wasserschutzpolizei Waldeck unter der Telefonnummer 05623/5437.

Publiziert in Polizei
Freitag, 03 August 2012 10:58

Toter Schwimmer im Edersee: Obduktion angeordnet

SCHEID. Einen Tag nach dem tödlichen Badeunglück im Edersee hat die Staatsanwaltschaft Kassel am Donnerstagnachmittag die Obduktion des 58 Jahre alten Mannes aus dem Lahn-Dill-Kreis angeordnet.

Der Campingurlauber war, wie berichtet, am Mittwochnachmittag von einer Steganlage vor Scheid aus zum Baden in den See gegangen. Gegen 17.20 Uhr war er, kurz nachdem er sich noch mit einer anderen Schwimmerin unterhalten hatte, plötzlich im Wasser versunken und nicht mehr aufgetaucht. Gut anderthalb Stunden später fand ein Taucher der DLRG den Leichnam des 58-Jährigen in gut 13 Metern Tiefe.

Ob eine Obduktion erfolge, hänge von der Entscheidung der zuständigen Kasseler Staatsanwaltschaft ab, hatte ein Beamter der Wasserschutzpolizei am Mittwochabend erklärt. Am Donnerstagnachmittag schließlich ordnete die Ermittlungsbehörde die Untersuchung in der Gerichtsmedizin an. Eine Obduktion soll Klarheit über die Todesursache bringen.


112-magazin.de berichtete am Mittwochabend ausführlich über den Unglücksfall:
Plötzlich untergegangen: Mann ertrinkt im Edersee (01.08.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 20 Juni 2012 12:28

Obduktion: 43-Jähriger im Edersee ertrunken

SCHEID/BRINGHAUSEN. Der am vergangenen Donnerstag im Edersee ums Leben gekommene 43-Jährige ist ertrunken. Das ergab die von der Staatsanwaltschaft angeordnete und am Dienstag durchgeführte Obduktion des Mannes, wie Polizeisprecher Volker König am Mittwoch auf Anfrage von 112-magazin.de erklärte.

Der Mann aus Bringhausen hatte am Mittwochabend gemeinsam mit Bekannten in einer Gaststätte auf Scheid das EM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft verfolgt. Gegen 3 Uhr früh machte sich der zu diesem Zeitpunkt offensichtlich deutlich alkoholisierte Mann zu Fuß auf den Heimweg - und galt seither als vermisst.

Im Laufe des Donnerstags lief eine großangelegte Suchaktion nach dem Edertaler an, an der Polizei, Feuerwehren, Bergwacht, DLRG, die Korbacher DRK-Rettungshundestaffel und später auch ein Helikopter der hessischen Polizeihubschrauberstaffel aus Egelsbach beteiligt war. Dessen Besatzung sichtete am späten Nachmittag den Leichnam des Vermissten im Wasser an der Liebesinsel zwischen Scheid und Bringhausen. Taucher der DLRG bargen die Leiche am Abend und brachten sie an Land.

Wegen der zunächst unklaren Todesumstände ordnete die zuständige Kasseler Staatsanwaltschaft eine Obduktion an. Dabei fanden die Gerichtsmediziner am Dienstag bei der Obduktion im Gießener Institut für Rechtsmedizin laut Polizeisprecher König heraus, dass der 43-Jährige ertrunken war. Ein Verbrechen scheidet demnach aus - eine Einwirkung Dritter hatte die Kripo bereits am Abend des Auffindens ausgeschlossen.

2008 zwei Angler vor dem Ertrinken gerettet
Der Fall des Ertrunkenen hat eine besonders tragische Note: Gemeinsam mit einem weiteren Mann hatte der Bringhäuser im März 2008 zwei Angler vor dem Ertrinkungstod im Edersee gerettet. Beide Lebensretter waren damals mit der Rettungsplakette geehrt worden.


112-magazin.de hatte vergangene Woche über den Fall berichtet:
Tot: Mann wollte betrunken Edersee durchqueren (14.06.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Seite 6 von 7

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige