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Samstag, 26 Mai 2012 18:15

Gefährlicher Badespaß am Diemelsee

DIEMELSEE. Das sommerliche Wochenende am Pfingstwochenende lockt die Menschen scharenweise ins Freie. Doch nicht jede Aktivität unter freiem Himmel ist ungefährlich: Trotz deutlicher Warnungen sind erneut zahlreiche vor allem junge Leute von der Heringhäuser Brücke in den Diemelsee gesprungen.

Sonne und hohe Temperaturen laden die Besucher rund um den See zum Wandern, Mountainbiken, Bootfahren und Grillen ein - oder einige Mutige auch schon zum Baden im noch kalten See. Die Seebrücke zwischen Heringhausen und Stormbruch erwies sich einmal mehr als ein Magnet für die "jungen Wilden". Diese sprangen von der Brücke ins kalte Wasser.

Wasserschutzpolizei und DLRG warnen immer wieder vor den Gefahren dieser Sprünge aus relativ großer Höhe. In den vergangenen Jahren haben sich dabei immer wieder Menschen teils schwere Verletzungen zugezogen – auch am Edersee.

Publiziert in Retter
Samstag, 26 Mai 2012 16:53

Gartenlaube auf Campingplatz in Flammen

BRINGHAUSEN. Eine kleine Gartenhütte auf dem Campingplatz Am Linge in Bringhausen ist am Samstagmittag in Brand geraten - vermutlich durch unsachgemäß entsorgte Grillkohle.

Nach dem Alarm gegen 13.45 Uhr rückten nicht nur die Feuerwehren aus Bringhausen und Hemfurth-Edersee sowie eine Streife der Wildunger Polizei aus, sondern auch die auf der gegenüberliegende Seeseite stationierten DLRG-Mitglieder der Station Fürstental. Nach wenigen Augenblicken war der Brand gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Wildunger Polizei auf Anfrage von 112-magazin.de zunächst nicht. Wie die Feuerwehr Hemfurth-Edersee auf ihrer Internetseite berichtet, könnte unachtsam entsorgte Grillkohle den Brand am frühen Nachmittag ausgelöst haben.


Erst am Freitag hatte eine weggeworfene Zigarettenkippe ein Feuer im Wald am Edersee ausgelöst:
Feuerwehren wenden Waldbrand ab (25.05.2012)

Link:
Feuerwehr Hemfurth-Edersee

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 19 Mai 2012 19:28

Motorboot rammt Elektroboot: Zwei Verletzte

HEMFURTH-EDERSEE. Beim Zusammenstoß eines Wasserski-Motorbootes mit einem Elektro-Mietboot sind am späten Samstagnachmittag drei Menschen über Bord gegangen und in den Edersee gestürzt. Zwei von ihnen wurden dabei verletzt. Ein gerissenes Lenkseil am Motorboot hatte laut Wasserschutzpolizei zu dem Unfall geführt.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und die Wildunger Notärztin waren nach dem Unfall ebenso im Einsatz wie fünf Mitglieder der DLRG-Station in Waldeck-West mit zwei Rettungsbooten. Den Transport der Verletzten zum Ufer übernahm ein zweites Boot der Wasserskischule. Nach der Erstversorgung wurden zwei Männer ins Krankenhaus nach Bad Wildungen eingeliefert.

Unerlaubt durch Wasserskizone gefahren
Zwei Eheleute aus Bremen und ein mit ihnen verwandter Rentner aus Bremen hatten sich nach Angaben von Ralf Krause vom Wasserschutzpolizeiposten Waldeck am Samstag gegen 17 Uhr auf der Waldecker Seeseite ein Elektroboot gemietet. Am Steuer saß der Mann aus Bremen. Mit dem blau-weißen Boot fuhren die Gäste in Richtung Edertalsperre - und verbotenerweise durch die Wasserskizone. Dort war gegen 17.15 Uhr ein 46 Jahre alter Mann aus Lage mit einem Motorboot in Richtung Waldeck unterwegs. Während der 28 Stundenkilometer schnellen Fahrt riss laut Krause das Lenkseil des Außenbordmotors. Das Wasserskizugboot wurde dadurch manövierunfähig und rammte das entgegenkommende Elektroboot - laut Polizei glücklicherweise an der rechten hinteren Seite.

Durch den Aufprall wurde das Elektroboot herumgeschleudert, die drei Insassen stürzten in den See. Die Mitarbeiter der Wasserskischule brachten die Gekenterten sofort auf eine schwimmende Plattform im See, leisteten Erste Hilfe, verständigten die Rettungsleitstelle und brachten die Verletzten mit einem zweiten Wasserski-Zugboot zum Anleger am Terassenhotel. Dorthin eilten Rettungswagenbesatzungen von DRK und promedica sowie die Notärztin. Auch ein Hund wurde den Angaben zufolge verletzt. Der Bootsführer des Motorbootes blieb unverletzt.

Die Einsatzkräfte der DLRG unter Leitung von Klaus Schulze schleppten mit einem Boot das beschädigte Elektroboot zurück zum Steg des Vermieters und brachten den Bootsführer des Zugbootes und den Wasserskiläufer zurück an Land. Angaben über den Schaden lagen am Abend zunächst nicht vor.

Publiziert in Retter

HERINGHAUSEN. Unbekannte Randalierer haben am Diemelsee und in der Ortslage von Heringhausen einen Schaukasten zerstört, eine Bank in den See geworfen, weitere Bänke beschädigt und mehrere Gullydeckel aus Schächten gehoben.

Wie Polizeisprecher Volker König am Montag berichtete, war es in der Nacht zu Samstag zu den Sachbeschädigungen am Diemelsee gekommen. Unbekannte beschädigten den Schaukasten an der Steganlage eines Bootsverleihs und warfen eine Ruhebank in den See. Auch in der Ortslage von Heringhausen wurden mehrere kleinere Sachbeschädigungen an Schildern und Bänken gemeldet. Zudem entfernten die Unbekannten von der DLRG-Station über die Brücke bis hin zum Campingplatz Hohes Rad mehrere Gullydeckel aus den Kanalschächten. "Hierdurch verursachten sie eine zusätzliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer", sagte König am Montag.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation in Korbach, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Polizei
Samstag, 06 August 2011 17:33

Betrunkener aus Diemelsee-Morast gerettet

KOTTHAUSEN. Ein betrunkener 49-Jähriger ist im Morast des Diemelsees eingesunken. Feuerwehr und DLRG mussten ihn retten. Der Mann aus Iserlohn verbringt derzeit einen Campingurlaub mit seiner Lebensgefährtin und einigen Bekannten am Diemelsee. Am Samstagnachmittag wollte die Gruppe eine Wanderung um den See unternehmen, wie die Lebensgefährtin des 49-Jährigen später gegenüber 112-magazin.de sagte. Auf dem Weg zu einer Gaststätte auf der nördlichen Seeseite wollte der Iserlohner, der den Angaben seiner Freundin zufolge betrunken war, eine Abkürzung nehmen.

Die Abkürzung sollte allerdings die Wanderung erheblich in die Länge ziehen, wie sich wenig später herausstellte: Der 49-Jährige wählte eine Strecke direkt durch den Morast des trocken gefallenen Diemelsees. Dabei blieb der Mann schließlich stecken. Während einer der Begleiter ihm zu helfen versuchte, ging der Rest der Gruppe auf die andere Seeseite - "wir wollten es von dort versuchen, aber auch das gelang nicht", sagte die Partnerin des eingesunkenen Mannes.

Schließlich wählte die Gruppe den Notruf - der Iserlohner steckte bis zum Bauch im Morast fest. Die Leitstelle alarmierte die Feuerwehren aus Stormbruch, Heringhausen, Willingen und Bontkirchen sowie die DLRG. Zwei Feuerwehrleute mit Gummistiefeln bewegten sich vorsichtig auf den Mann zu, die DLRG-Kräfte kamen mit dem Boot und gingen von der Seeseite zu dem hilflosen Wanderer. "Wir haben dem Mann schließlich ein Seil umgebunden und ihn so mit vereinten Kräften rausgezogen", sagte der Einsatzleiter, Gemeindebrandinspektor Uwe Becker.

Mit dem DLRG-Boot brachten die Helfer den 49-Jährigen zum nächsten Bootssteg, wo ihn die Besatzung eines Rettungswagens und der Arolser Notarzt in Empfang nahmen. Die Retter untersuchten den Mann im RTW und lieferten ihn vorsorglich ins Krankenhaus ein. Er sei aber nur leicht verletzt, erklärte der Notarzt.

Publiziert in Feuerwehr
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