Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Tier

Montag, 13 September 2021 06:12

Kuh auf der Bundesstraße 253 angefahren

BAD WILDUNGEN. Für einen 74-jährigen Mann aus der Gemeinde Burgwald endete die Fahrt in Richtung Fritzlar am Montagmorgen zunächst auf der Bundesstraße 253 bei Wega.

Gegen 2 Uhr wurde die Polizei über ausgebüxte Kühe in der Gemarkung Wega informiert. Die Suche nach den Tieren blieb zunächst erfolglos, auch der hinzugerufene Landwirt konnte den Aufenthalt seiner Tiere nicht lokalisieren. Als um 4 Uhr der Anruf eines Verkehrsteilnehmers die Kollision mit einer Kuh, etwa 100 Meter vor dem Wildunger Ortsteil Wega meldete, rückten die Beamten erneut aus. Auch der Landwirt, dem die Tiere gehören, wurde kontaktiert und zur Unfallstelle gebeten.

Dort angekommen, sagte der Fahrer des Ford aus, dass ihm auf seiner Fahrspur eine Herde Kühe entgegengekommen sei. Er habe noch ausweichen wollen, konnte aber die Kollision mit einem der Tiere nicht mehr verhindern. Am Ford entstand Sachschaden von 1200 Euro. Die Kuh soll nach Angaben des Landwirts keine Verletzungen davongetragen haben.

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MÜNDEN. Zu einem Verkehrsunfall bei Münden wurden die Beamten der Frankenberger Polizei am Freitagmorgen alarmiert.

Ein 48-Jähriger aus Essen befuhr gegen 7.15 Uhr die Landesstraße 617 vom Lichtenfelser Ortsteil Münden in Richtung Medebach. Nur wenige Meter hinter dem Mündener Ortsausgang lief nach Aussage des Fahrers ein Tier über die Fahrbahn - beim anschließenden Ausweichmanöver kam der schwarze Mercedes Sprinter mit Münchener Kennzeichen (M) nach links von der Fahrbahn ab und geriet auf die Leitplanke, wo der Wagen schließlich zum Stillstand kam.

Der Fahrer überstand den Unfall unverletzt, auch das Tier wurde nach ersten Erkenntnissen nicht vom Fahrzeug getroffen. Den Gesamtsachschaden an der Unterseite des Sprinters und an der Planke schätzen die Frankenberger Beamten auf etwa 3250 Euro. 

Da der Sprinter sich mit einfachen Methoden nicht von der Leitplanke trennen ließ, wurde die Firma AVAS aus Frankenberg mit dem Abtransport beauftragt.

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Publiziert in Polizei

FRANKENAU. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Waldecker Straße, nur wenige hundert Meter vom Ortskern entfernt, brach in den frühen Morgenstunden des 25. Juni ein Feuer aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand waren sämtliche Feuerwehren der Frankenauer Ortsteile inklusive der Stadtwehr im Einsatz um eine brennende Scheune zu löschen und Tiere aus dem angrenzenden Stall zu retten. Eine Drehleiter mit Besatzung aus Frankenberg war ebenfalls im Einsatz.

Um 2.10 Uhr wurden die Ehrenamtlichen über Sirenen und per Warnapp alarmiert. Die Einsatzleitung hat der Frankenauer Stadtbrandinspektor Manuel Kühn übernommen. Nach Polizeiangaben stand der Stall, in dem neben 100 Kühen, Bullen und Rindern auch verschiedene landschaftliche Geräte untergebracht waren, im Vollbrand. Auf dem Dach des Gebäudes war eine Photovoltaikanlage installiert, welche ebenfalls durch das Feuer vollständig zerstört wurde. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Anzahl der verletzten oder verstorbenen Tiere steht zurzeit noch nicht fest - bislang sind 40 Tiere tot aufgefunden worden. Ein Bulle ist in den Nationalpark geflüchtet, wie schwer das Tier verletzt ist, steht nicht fest. Nach dem Tier wird intensiv gesucht.

Um 4.10 Uhr konnte Manuel Kühn der Leitstelle Feuer aus melden. Mit 14. Trupps unter Atemschutz, zwei C-Rohren, der Drehleiter und mit zwei Riegelstellungen konnte das Feuer gelöscht und ein Übergreifen auf das Haupthaus und eine weitere Stallung verhindert werden. Neben der Sicherung der angrenzenden Gebäude legten die Einsatzkräfte den Fokus auf die Tierrettung. Familienangehörige, die auf dem Hof leben, halfen tatkräftig mit, trotzdem konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Obwohl die Feuerwehr den Brand zügig unter Kontrolle hatte, kam es am Anfang zu Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung. Da das Anwesen außerhalb der Ortschaft liegt, mussten Löschwasserleitungen mehrere hundert Meter zum Einsatzort verlegt werden. Die Wasserversorgung wurde zudem von Tankfahrzeugen unterstützt, wie Manuel Kühn mitteilte.

Nach derzeitigen Stand beträgt der Sachschaden mindestens 500.000 Euro. Zur Unterstützung der Feuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung auch das technische Hilfswerk eingesetzt. Mit einem Bagger mussten Rundballen auseinandergezogen und Trümmerteile beseitigt werden. Trotz Einbringung von Netzmitteln zogen sich die Nachlöscharbeiten über mehrere Stunden hin. Eine Veterinärin war ebenfalls vor Ort.

Die Kriminalpolizei in Korbach übernimmt die weitere Sachbearbeitung. Dazu werden die Beamten der Kripo einen Sachverständigen des Hessischen Landeskriminalamtes hinzuziehen.

Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 04 April 2021 15:30

Stall in Goddelsheim in Flammen (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In den frühen Morgenstunden des Ostersonntags ereignete sich ein Brand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ein - umgehend wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg gegen 5.08 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2 Y, brennt Stall" in die Korbacher Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden Kräfte der Feuerwehr Korbach mit der Drehleiter, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach.

Das Feuer war in einem Stall ausgebrochen, in dem mehrere Schweine untergebracht waren. Einige Tiere konnten sich selbstständig ins Freie retten, für einige andere kam jede Hilfe zu spät. Ein Pferd, das in einem anderen Stall untergebracht war, konnte rechtzeitig vom Besitzer in Sicherheit gebracht werden. Unter Einsatzleitung von Gemeindebrandinspektor Klaus Debus wurde umgehend eine Brandbekämpfung eingeleitet. Durch einen Elektriker wurde die PV-Anlage abgeschaltet. Dank einer Brandwand zum angrenzenden Wohnhaus und dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus und weitere Stallungen verhindert werden.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz vor. Insgesamt wurden drei C-Rohre, zwei B-Rohre und das Wenderohr der Drehleiter vorgenommen. Für eine bessere Löschwirkung wurde dem Löschwasser Netzmittel beigemischt. Bereits gegen 6.30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Mit Hilfe von Radladern wurde Stroh unter Atemschutz ins Freie gebracht und abgelöscht. Die ersten Kräfte konnten schon gegen 7.30 Uhr abrücken. Durch die Polizei wurde auf Grund der Tiere das Veterinäramt verständigt. Tiere, die sich vor den Flammen ins Freie retten konnten, werden nun in einem anderen Stall provisorisch untergebracht.

Ein Großteil der Tiere, die sich nicht retten konnten, wurde noch vor Ort durch eine Fachkraft erlöst und abtransportiert. Auch Bürgermeister Henning Scheele machte sich während der Einsatzarbeiten ein Bild der Lage.

Die Kriminalpolizei hat die Arbeiten vor Ort aufgenommen, die Brandursache ist bislang unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise blieben die Bewohner unverletzt. Gegen 10.30 Uhr konnte der Einsatz abschließend beendet werden.

Publiziert in Feuerwehr

MEINERINGHAUSEN. Seit dem 12. Juni wird Kater "Efe" aus dem Korbacher Ortsteil Meineringhausen vermisst. Der Kater ist zwei Jahre und fünf Monate alt. Kater "Efe" hat weiße Haare im Brust- und Bauchbereich, einen grauen Rücken (Sattel) und einen grau-weißen Kopf mit braun-grauem "Schnäuzer" unter der Nase. Er ist zudem geimpft aber nicht gechippt. 

Suchen und Nachfragen in der Nachbarschaft blieben bisher erfolglos, daher bittet die Besitzerin die Leser von 112-magazin.de um Mithilfe.

Empfohlen wird, in sämtlichen Schuppen und Gartenhütten nachzusehen, da die Tiere dort häufig eingeschlossen werden, ohne dass man sie bemerkt. Zuletzt wurde der Kater in der Sachsenhäuser Straße gesehen.

Haben Sie "Efe" gesehen? Dann melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 0151/67766735. Die Besitzerin zahlt 40 Euro Finderlohn.

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 21 September 2017 12:27

Wildes Rind gefährdet Straßenverkehr

KORBACH. Zu Wildschweinen und Rehen hat sich in der Marke nun auch ein Rind hinzugesellt. Seit Wochen irrt ein inzwischen verwildertes Rind im Waldgebiet zwischen Korbach und Ober-Waroldern umher. Sämtliche Versuche das Tier einzufangen, schlugen bisher fehl.

„Entweder gelingt es uns das Tier einzufangen oder es muss narkotisiert werden“, sagt der für dieses Revier zuständige Jagdpächter. Da das Rind nun schon seit mehreren Wochen in der freien Natur unterwegs ist, wird das Tier zunehmend scheuer und verwildert immer mehr. Neben dem Beäsen der jungen Bäume geht von dem Rind eine sehr große Gefahr für Verkehrsteilnehmer auf der Landesstraße 3083 aus: Mehrfach wurde das Tier beim Überqueren der Fahrbahn in dem Waldgebiet gesichtet, zur Kollision mit einem Fahrzeug ist es bislang aber nicht gekommen.

Der Besitzer des Tieres ist zwar bekannt, eine Lösung, wie das Rind eingefangen werden kann, hat der Landwirt nicht parat. Dem Jagdpächer sind auch die Hände gebunden, das Rind abschießen will und darf der Jäger nicht. Eventuell muss sich das Veterinäramt oder das Forstamt mit dem ausgebüxten Rind befassen.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit werden sämtliche Fahrzeugführer gebeten im Bereich der Marke vorsichtig zu fahren.

Link: Standort Rind

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 21 August 2014 12:20

Ausgesetzter Hund wohlauf - Hinweis auf Halter

FELSBERG. Gute Nachrichten aus den Tierheim in Beuern: Dem am Wochenende an der B 253 im Wald ausgesetzten Hund (112-magazin.de berichtete) geht es inzwischen besser. Auch die Polizei kommt bei ihren Ermittlungen nach dem Halter offenbar weiter...

Völlig durchnässt, entkäftet und in einem grauenhaften Zustand – so fanden Pilzesucher beim Durchstreifen des Unterholzes in der Nähe von Melsungen am Samstag den ausgesetzten Hund. Das arme Tier war festgebunden an einen Baum und von seinem Besitzer kaltherzig im Wald zurückgelassen worden. Wären die Pilzesucher aus Kassel nicht zufällig in diesem Teil des Waldes unterwegs gewesen, wäre der Briard-Mischling wohl elendig zugrunde gegangen.

Die alarmierte Polizei befreite das Tier und übergab es an die Mitarbeiter des Tierheims Beuern. Diese waren ebenfalls entsetzt über den furchtbaren Zustand des Rüden. Es wird vermutet, dass er bereits einige Tage im Wald ausgeharrt hatte, ohne jegliche Chance, sich zu befreien.

Im Tierheim kümmerten sich die Mitarbeiter liebevoll um den Briard-Mix, peppelten ihn wieder auf und schoren das lange, verfilzte Fell. Inzwischen ist er auf dem Weg der Besserung, wie eine Tierheimsprecherin auf Anfrage mitteilte.

Auch die Polizei ist zuversichtlich in dem Fall: Es sei ein Hinweis auf den mutmaßlichen Tierhalter eingegangen, sagte Polizeisprecher Reinhard Gisa auf Anfrage von 112-magazin. Die Ermilltungen würden aber noch andauern, der Mann sei polizeilich noch nicht vernommen worden.

Nachdem er Fall bekannt geworden war,  gingen viele Anfragen und Vermittlungswünsche im Tierheim Beuern ein. Bevor die Frage nach dem Halter aber nicht vollständig beantwortet ist, solle der Hund laut Gisa im Tierheim bleiben. Bleibt zu hoffen, dass dem armen Kerl ein solches Schicksal nicht noch einmal widerfährt.


Wir berichteten über den Fall:
Entkräftet, durchnässt: Hund im Wald ausgesetzt (18.08.2014)

 

Link:
Tierheim Beuern

 

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Publiziert in HR Polizei
Freitag, 18 Oktober 2013 10:44

Alkohol und Wildwechsel: Auto überschlägt sich

GUDENSBERG. Weil ein Autofahrer einem Wildtier ausweichen wollte, überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen. Insassen und Tier bleiben aber unverletzt. Dennoch hatte der Unfall Folgen für den Fahrer: Weil der Verdacht auf Alkohol bestand, wurde eine Blutprobe entnommen.

Der 18 Jahre alte Fahrer war am Freitagmorgen um 5.15 Uhr auf der A 49 in Richtung Süden unterwegs. Mit im Auto waren seine Kumpels, 18 und 19 Jahre alt und aus Fritzlar und Bad Zwesten. Als sie durch eine Baustelle fuhren, soll plötzlich ein Tier rechts vom Grünstreifen auf die Fahrbahn gelaufen sein. Möglicherweise war es ein Wildschwein, so der 18-jährige Autofahrer später gegenüber der Autobahnpolizei.

Um nicht das Wildschwein zu überfahren, habe er links gelenkt und sei zwei Mal gegen den Fahrbahnteiler gestoßen. Anschließend kam der Kleinwagen nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Das Wildschwein beging Unfallflucht.

Da bei dem Fahrer Verdacht auf Alkohol vorlag, wurde bei ihm nach einem Alkoholtest noch eine Blutabnahme durchgeführt. An dem Auto entstand ein Sachschaden von rund 2500 Euro.

Lenkrad festhalten und bremsen
Ausweichmanöver können oft schlimmere Folgen haben als eine Kollision mit einem Tier, denn der Wagen kann dabei in den Gegenverkehr kommen. Die Polizei rät, das Lenkrad festzuhalten und zu bremsen.

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Publiziert in HR Polizei

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