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Montag, 29 Oktober 2012 06:23

Kühe spazieren nachts durch Hörle

HÖRLE. Zwei ausgebüxten Kühen ist am frühen Montagmorgen ein Zeitungsbote mitten in Hörle begegenet. Der Austräger informierte die Polizei, diese klingelte den Ortslandwirt aus dem Bett.

Der Zeitungsbote war laut Polizei auf seiner morgendlichen Runde durch den Volkmarser Ortsteil, als er gegen 4.10 Uhr die zwei ausgebüxten Kühe entdeckte. Die Tiere waren laut Polizei von einer Weide ausgebrochen. Immer wieder kommt es zu Beginn der kalten Jahreszeit dazu, dass Kühe ihre umzäunten Weiden verlassen, um anderswo nach Futter zu suchen.

Die Arolser Polizei informierte den Ortslandwirt, der sich umgehend auf die Suche nach den Kühen machte. Unfälle seien glücklicherweise nicht passiert, hieß es.


Erst am späten Freitagabend hatte es die Frankenberger Polizei mit ausgerissenem Weidevieh zu tun:
Mehr als 30 Kühe und Rinder ausgebüxt (27.10.2012)

Publiziert in Polizei
Schlagwörter
Montag, 19 Januar 2009 16:26

Wehrleute retten Kuh aus Güllegrube

BERGHOFEN. Feuerwehrleute haben eine in einem 3 Meter tiefen Güllegraben gefangene Kuh in einer aufwändigen Aktion gerettet.

Vier Stunden lang war die Kuh am Sonntagabend in Berghofen in dem Graben gefangen. Das berichtet die Frankenberger Zeitung in ihrer Dienstagausgabe. Der Besitzer hatte beim Melken bemerkt, dass eine Kuh fehlt. Gegen 19 Uhr entdeckte er den offenen Gülleschacht. Der gesamte Stall ist unterkellert, Kot und Urin der Tiere fallen durch Ritze im Boden in diesen Schacht.

Der Absturz passierte offenbar, als eine andere Kuh gegen das "Unglückstier" sprang. Dabei verschob sich der Deckel der Gülle-Entnahmestelle. Die Kuh stürzte drei Meter tief, landete zum Glück aber weich in der zähen, grünbraunen Masse. Der Landwirt informierte den Berghöfer Wehrführer Volker Rindte, der mit zwölf Kameraden zur Einsatzstelle kam. Vor Ort war auch Stadtbrandinspektor Günther Hallenberger. Weil die Berghöfer Wehr nicht über Wathosen verfügt, fuhren noch zwei Helfer aus Dodenau nach Berghofen.

Nachdem ein Großteil der Gülle abgepumpt war, stiegen drei Berghöfer Feuerwehrmänner in den Schacht. Die stinkende, braune Flüssigkeit reichte ihnen bis zur Hüfte. Ausgestattet waren sie mit Atemschutzgeräten: Gülle erzeugt giftiges Methangas. Dass die Kuh ihren unfreiwilligen Ausflug in den Keller schadlos überstand, erklärt der Besitzer mit den kalten Temperaturen: Das Methan steige nicht in die Luft, sondern werde an die Gülle gebunden.

Die Kuh stand am anderen, drei Meter tiefen Ende des Schachts. Ihr Glück: Der Schacht fasst bis zu 250 Kubikmeter, war aber nur mit etwa 120 Kubikmetern gefüllt. "Sie schwamm in Scheiße", sagte der Bauer. Ein Sturz in den zweiten Güllebehälter hätte schlimmere Folgen gehabt - er fasst 800 Kubikmeter.

Die Feuerwehrleute trieben das Tier zurück zur Entnahmestelle. Zusammen mit dem Landwirt legten sie B-Schläuche der Feuerwehr um die Kuh, die anschließend mit einem Frontlader aus der Öffnung gehoben wurde. Nach einer gründlichen "Dusche" ging es erstmal zum Melken. Die Feuerwehrleute werden von ihrem Einsatz noch etwas haben: "So gut wie Güllegeruch hält kein Parfüm", sagte der erleichterte Landwirt mit einem Augenzwinkern.

Publiziert in Feuerwehr
Samstag, 25 September 2010 16:14

Auto rammt Kuh: Zwei Schwerverletzte

MENGERINGHAUSEN. Erneut hat ein Auto eine ausgerissene Kuh erfasst. Fahrer und Beifahrer erlitten schwere Verletzungen.

Dabei hätten die beiden 25 Jahre alten Männer aus Bad Arolsen und Wolfhagen noch Glück gehabt - durch den Aufprall des Tieres hätten die Autoinsassen auch getötet werden können, sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Die Beamten erschossen die verletzte Kuh, die nach der Kollision am Fahrbahnrand lag und nicht mehr aufstehen konnte.

Der Fahrer aus Bad Arolsen war am frühen Samstagmorgen gegen 2.20 Uhr mit seinem Begleiter auf der Bundesstraße 252 von Twiste kommend in Richtung Bad Arolsen unterwegs. Kurz vor der Abfahrt nach Mengeringhausen erfasste der 25-Jährige mitten auf seiner Fahrspur die Rotbunte. Das Tier schleuderte auf die Motorhaube, zerstörte die Windschutzscheibe und schob mit großer Wucht das gesamte Fahrzeugdach des älteren Toyotas nach hinten. Anschließend stürzte die Kuh auf die Fahrbahn. Die Polizei sperrte die Bundesstraße in beiden Richtungen.

Die Besatzungen zweier Rettungswagen und der Bad Arolser Notarzt versorgten die beiden Verletzten und lieferten sie anschließend ins Kasseler Klinikum ein. Fahrer und Beifahrer hatten unter anderem Gesichtsverletzungen durch Glassplitter davongetragen.

Suche nach zweiter ausgerissener Kuh erfolglos
Der von der Polizei verständigte Mengeringhäuser Landwirt transportierte das erschossene Tier mit einem Radlader ab. Die Suche nach einer weiteren ausgerissenen Kuh blieb in der Nacht zunächst ohne Erfolg. Die Rotbunten hatten zuvor auf einer Weide am Mengeringhäuser Kornhaus gestanden.

Die Polizei hatte bereits im Laufe des Abends einen Hinweis auf die ausgebüxten Tiere erhalten. Die Beamten fanden die Kühe allerdings nicht - wenige Stunden später kam es zu dem schweren Unfall. Zuletzt erst vor zwei Wochen hatte ein Ehepaar auf der Strecke zwischen Eilhausen und Helsen einen ausgerissenen Bullen mit dem Auto erfasst. Die Eheleute aus Volkmarsen kamen mit dem Schrecken davon, am Auto entstand Totalschaden, das Tier musste damals eingeschläfert werden.

Den Schaden am Toyota des Arolsers gab eine Polizistin an der Unfallstelle mit rund 3000 Euro an. Nachdem die Beamten Trümmerteile beseitigt und die Bundesstraße gefegt hatten, gaben sie die Strecke nach der Bergung des Wagens gegen 4.30 Uhr wieder frei.

Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 August 2010 14:07

Güllegase im Stall: Kuh stirbt / VIDEO

OBER-WERBE. Beim Güllerühren sind giftige Gase in einen Stall gelangt. Mehrere Tiere waren bewusstlos, eine Kuh verendete.

Warum die Gase am Mittwochmorgen in den Stall gelangten, weiß der betroffene Ober-Werber Milchviehhalter Heinfried Emden noch nicht. Er habe am Morgen die unter dem 16 Jahre alten Stall in einem Behälter gelagerte Gülle rühren wollen, um sie auszubringen. Dabei seien erstmals giftige Gase in den Kuhstall gelangt, sagte der Landwirt gegenüber 112-magazin.de. "Die Tiere verhielten sich komisch, schwankten, taumelten, fast als wären sie betrunken", schilderte Emden. Einige Kühe seien wenig später umgekippt. Er habe sofort das Rührwerk abgeschaltet. Weil ihm selbst schwindelig wurde, verließ der Milchbauer sofort seinen Stall und rief die Feuerwehr.

Neben rund 20 Einsatzkräften aus Ober-Werbe und Sachsenhausen eilte um kurz vor 9 Uhr auch Tierärztin Melanie Pfaff zum Stall in der Ober-Werber Ortsmitte. Eine Kuh war bei ihrem Eintreffen bereits verendet, für eine trächtige Ferse habe akute Lebensgefahr bestanden. Emden und die Tierärztin hoben den Kopf der Kuh an, spülten ihn mit Wasser ab und stabilisierten den Kreislauf des Tieres, das mit einem Stallschlepper ins Freie transportiert wurde. Feuerwehrleute unter Atemschutz trieben etwa 25 Kühe nach draußen, andere Kameraden belüfteten den Stall mit speziellen Gebläsen. Um die giftigen Gase zu Boden zu bringen, erzeugten die Brandschützer mit einem Gebläse einen Wassernebel im Stall. Später montierte Emden ein großes Gebläse an einer Stallseite.

Die Feuerwehrleute unter Einsatzleitung des stellvertretenden Ober-Werber Wehrführers Erwin Emde halfen bei der Bergung des Kuh-Kadavers und rückten gegen 10.30 Uhr wieder ab. Heinfried Emden zeigte sich trotz des Verlustes einer Kuh erleichtert, dass nicht mehr passiert war. Es hätten durchaus mehr Kühe und auch Menschen zu Schaden kommen können. Für ihn beginne nun die Suche nach der genauen Ursache. "Ich weiß, um welche Gase es geht. Aber es ist nicht klar, wie sie in den Stall gelangen konnten", sagte der Ober-Werber. Der Stall sei für das seit 16 Jahren praktizierte Verfahren konzipiert, nie zuvor habe es Zwischenfälle gegeben. Rund 150 Kühe leben auf dem Hof.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 10 Juni 2010 14:36

Kuh steckt in Treppengeländer fest

STROTHE. Eine Kuh ist auf der Flucht vor einem Bullen in einen Melkstand gestürzt und in einem Geländer eingeklemmt worden. Das Tier wollte sich am späten Donnerstagnachmittag vor dem paarungswilligen Bullen in Sicherheit bringen - und geriet dabei in missliche Lage: Die Kuh stürzte die Metallstufen zum tiefer liegenden Melkstand hinab. Doch damit nicht genug: Während Kopf, Schultern und Bauch noch zwischen dem engen Metalltreppengeländer hindurchpassten, war am Becken Schluss. Die Schwarzbunte steckte fest, die Hinterläufe ragten gerade nach hinten aus dem Melkstand hinaus.

"Bei der Kuh gibt es keinen Rückwärtsgang", sagte der Landwirt gegenüber 112-magazin.de. Weil sich die Kuh nicht nach hinten bewegen ließ und der Weg nach vorn durch das Geländer blockiert war, habe er die Feuerwehr gerufen. Die Kameraden der Strother Wehr rückten aus, ebenfalls eilten einige Berufskollegen dem Milcherzeuger zu Hilfe. Einsatzleiter war der Korbacher Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt.

Den ersten Plan, einen Hebebaum zu errichten und die Kuh damit aus dem Geländer zu heben, verwarfen die Helfer rasch. Mit speziellem Werkzeug druchtrennten sie schließlich das Treppengeländer auf einer Seite, so dass die an den Vorderläufen leicht verletzte Kuh komplett in den Melkstand gelangte. Dort fraß sie bereits wieder etwas Kraftfutter.

Mit Strohbunden und Brettern errichteten die Helfer schließlich eine Art Rampe, auf der die Kuh den Melkstand aus eigener Kraft verlassen konnte. Bis auf Abschürfungen an den Vorderläufen kam das Tier mit dem Schrecken davon.

Publiziert in Retter
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