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Mittwoch, 24 März 2021 08:05

Acht Schwerverletzte durch Kohlenmonoxid

KASSEL. Am Dienstag (23. März) wurden in Kaufungen im Landkreis Kassel acht Bewohner eines Mehrfamilienhauses durch Kohlenmonoxid schwer verletzt. - vermutlich war ein Defekt an der Heizungsanlage ursächlich.

Fünf Männer und Frauen im Alter zwischen 23 und 43 Jahren, einen dreijährigen Jungen und ein elf Monate altes Baby brachten Notarzt- und Rettungswagen zur Behandlung in Kasseler Krankenhäuser. Lebensgefahr soll für sie nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bestehen. Ein 29-jähriger Bewohner, dessen Zustand aktuell kritisch ist, wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Wiesbaden geflogen.

Wie die gegen 12 Uhr von den Rettungskräften ebenfalls zu dem Mehrfamilienhaus in der Straße "Am Rosengarten" gerufene Feuerwehr, ein Schornsteinfeger und die Streife des Polizeireviers Ost feststellten, waren die giftigen Gase offenbar durch einen Defekt an der Heizungsanlage in dem Haus freigesetzt worden und daraufhin in die drei Wohnungen gelangt. Hinweise auf ein vorsätzliches strafbares Handeln haben sich bislang nicht ergeben. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

SCHAMEDER. Der Alarm der Feuerwehren ließ in der Nacht das Schlimmste befürchten: Die Einsatzkräfte wurden nach Schameder, einem Erndtebrücker Ortsteil, in die Straße "Im Grund" beordert. Dort, so die Alarmmeldung sei es zu einem Kohlenmonoxidaustritt in einem Wohnhaus gekommen. Dieses geruchlose Gas bringt Menschen innerhalb kürzester Zeit in Lebensgefahr.

Als wenige Minuten nach dem Alarm die ersten Feuerwehrkräfte und der DRK Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen, waren die Bewohner samt Hund glücklicherweise bereits ins Freie gelangt.

„Der CO-Warnmelder hatte ausgelöst. Die Bewohner haben das Haus umgehend verlassen und den Notruf abgesetzt“, erklärte Einsatzleiter Dietmar Born von der Erndtebrücker Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen vor Ort. „Das war das einzig Richtige!“, macht er noch einmal deutlich.

Unter schwerem Atemschutz betraten nun Feuerwehrleute das Wohnhaus, um die Räumlichkeiten auf Kohlenmonoxid zu untersuchen. Zunächst hatten die Hausbewohner angenommen, dass es ein technisches Problem mit der Heizung geben könne. Schnell aber stellte sich heraus, dass mit der Heizung alles in Ordnung war.

„Wirgehen davon aus, dass die momentane Wetterlage dazu geführt hat, dass der Rauch des alten Kaminofens, der über den Schornstein abziehen sollte, wieder zurück in die Wohnung gedrückt hat und dadurch der Alarm ausgelöst wurde. Um auszuschließen, dass doch ein Rußbrand im Schornstein die Ursache für den CO-Alarm war, kontrollierten die Feuerwehrleute den Schornstein unter anderem auch mit einer Wärmebildkamera. Nach recht kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden und die Bewohner konnten unversehrt in ihr Haus zurück kehren.

Publiziert in SI Feuerwehr

LICHTENFELS-NEUKIRCHEN. Nach dem Unglücksfall am Freitagmittag, bei dem eine 71-jährige Bewohnerin aus Neukirchen ums Leben kam und ein weiterer 34-jähriger Hausbewohner schwer verletzt wurde, sucht die Polizei weiter nach der Unglücksursache. Der Gesundheitszustand des Verletzten hat sich überraschend schnell deutlich gebessert. Er konnte bereits das Krankenhaus verlassen. Bei den Ermittlungen der Korbacher Kripo deutet alles auf eine Kohlenmonoxidvergiftung hin, zumal die Warngeräte der Einsatzkräfte beim Betreten des Hauses eine sehr hohe Kohlenmonoxidkonzentration anzeigten. Die Korbacher Kripo hat einen Gutachter eingeschaltet, der die Gründe für den Kohlenmonoxidaustritt suchen soll, Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

Da Feuerstellen wie Küchenofen, oder Kamine in den vier Wohnungen nicht vorhanden sind, deutet alles auf einen Fehler in der Heizungsanlage hin. Deshalb können auch die Wohnungen nicht wieder bewohnt werden, denn die Heizungsanlage darf erst wieder eingeschaltet werden, wenn die Ergebnisse des Gutachtens vorliegen und die Heizungsanlage technisch in Ordnung ist.

Quelle: ots

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Publiziert in Polizei

BROMSKIRCHEN. Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei sind am Abend nach Bromskirchen in die Erbsgasse ausgerückt: Von dort wurde ein Küchenbrand gemeldet, eine pflegebedürftige Person sollte sich noch im Haus aufhalten.

Der Alarm ging nach Angaben von Stadtbrandinspektor Andreas Kautz am Donnerstag gegen 18 Uhr ein: Kurz nach der Alarmierung rückten die Wehren aus Bromskirchen mit 16 Kräften sowie zwölf Kameraden aus Somplar aus. Ein Rettungswagen aus Frankenberg, sowie der Notarzt aus Bad Berleburg sowie eine Polizeistreife waren ebenfalls alarmiert worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr kokelte laut Kautz ein älterer holzbefeuerter Ofen in der Küche. Zwischenzeitlich waren einem Bewohner zufolge dichter Qualm und Feuer aus dem Ofen gedrungen. Der Bewohner und seine pflegebedürftige Mutter im Nebenraum waren aber wohlauf, woraufhin der Einsatzleiter den auf der Anfahrt befindlichen Notarzt abdrehen ließ.

Die Brandschützer überprüften die betroffene Wohnung auf Kohlenmonoxid, konnten dabei aber schnell Entwarnung geben. Ein Trupp unter Atemschutz barg das glühende Gut aus dem Ofen und brachte es zum Ablöschen ins Freie. Danach wurde der defekte Ofen ebenfalls nach draußen gebracht. Die RTW-Besatzung aus Frankenberg untersuchte die pflegebedürftige Dame, sie bedarf aber keiner weiteren medizinischen Behandlung.

Die Feuerwehr belüftete die Wohnung mit einem Überdrucklüfter, um den Rauch aus den Räumen zu pressen. Da an demselben Kaminzug noch ein Pelletofen angeschlossen war, untersagten die Einsatzkräfte den Betrieb, bis ein Schornsteinfeger die Feuerstätte überprüft hat.

Die Einsatzkräfte rückten gegen 19 Uhr wieder ab. Ein nennenswerter Schaden war nicht entstanden, sagte Kautz gegenüber 112-magazin.de. So habe es in der Küche lediglich einige Rußflecken gegeben. Die Bewohner hätten jedoch Glück gehabt, dass die Fehlfunktion des Ofens rechtzeitig aufgefallen sei. Mit Blick auf das Atemgift Kohlenmonoxid hätte der Defekt gravierende Folgen für die Hausbewohner haben können.


Link:
Feuerwehr Bromskirchen

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Publiziert in Feuerwehr
Montag, 14 Dezember 2015 20:25

Küchenbrand: Katze stirbt, 50.000 Euro Schaden

FREIENHAGEN. Bei einem Küchenbrand im Waldecker Stadtteil Freienhagen ist eine Katze verendet. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro.

Wie Polizeisprecher Volker König am Montag berichtete, hätten die Ermittler der Kripo das Fachwerkhaus in der Kasseler Straße in Freienhagen am Sonntagabend nur kurz betreten können, da im Obergeschoss des Gebäudes sehr hohe Kohlenmonoxidwerte vorhanden waren. Nach erster kurzer Untersuchung der Brandstelle können die Beamten noch keine klare Aussage zur Brandursache treffen. "Es kommt sowohl vorsätzliche als auch fahrlässige Brandstiftung in Betracht", sagte König. Ein technischer Defekt könne auch noch nicht ausgeschlossen werden, scheint den Angaben zufolge aber unwahrscheinlich.

Die Feuerwehren aus Freienhagen, Sachsenhausen und Dehringhausen waren am Sonntagabend um 19.38 Uhr von der Leitstelle zu dem Küchenbrand in die Kasseler Straße nach Freienhagen entsandt worden. Beim Eintreffen der ehrenamtlichen Kräfte war das Feuer bereits von selbst erloschen. Einige kleinere Glutnester waren schnell unter Kontrolle gebracht. Zum Zeitpunkt des Brandes hielt sich niemand in dem Haus auf. Eine Katze verendete allerdings.

Fest steht bislang, dass das Feuer in der Küche des Hauses ausbrach. Als Brandquelle kommt der Elektroofen in Betracht. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner des Hauses, eine 34-jährige Frau und ihre beiden Töchter, sind vorübergehend bei Bekannten untergekommen.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 26 November 2015 13:23

Sechs Menschen mit Kohlenmonoxidvergiftung

ZÜSCHEN. Am Donnerstagmorgen ist eine Familie in Züschen nur knapp einer Katastrophe entgangen. Fünf Hausbewohner und eine Ersthelferin wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt, als die Gasheizung eines Wohnhauses im Birkenweg defekt war. Durch den Austritt von Gas waren Familienmitglieder bewusstlos geworden und mussten in Spezialkliniken gebracht werden.

Aufgeschreckt durch die Hilfeschreie des Familienvaters vor dem Haus wurde eine Nachbarin auf den Vorfall aufmerksam, die den Mann in Sicherheit brachte, anschließend die bewusstlosen Kinder und Familienmitglieder aus dem Haus zog und dann den Notruf absetzte.

Nur Minuten später waren erste Rettungskräfte aus Winterberg vor Ort, ebenso die Feuerwehren aus Langewiese, Neuastenberg, Winterberg und Züschen. Unter schwerem Atemschutz nahmen die Kameraden Messungen vor und konnten dabei eindeutig Kohlenmonoxid feststellen. Die tücksiche Gefahr dieses Gases ist, dass es geruchlos ist und man so zunächst keinen Hinweis auf die Gefährdung bekommen kann. Deshalb haben der Hochsauerlandkreis und der Kreis Waldeck-Frankenberg ihre Rettungsteams alle mit so genannten CO Warnern ausgestattet, damit die Helfer, die zu einer bewusstlosen Person alarmiert werden, umgehend gewarnt werden. Erst vor wenigen Monaten hatte diese Anschaffung einer Rettungswagenbesatzung in Battenberg das Leben gerettet, als sie zu einer vermeintlich gestürzten Person gerufen wurden. Atmet ein Mensch nur geringe Mengen dieses gefährlichen Gases ein, wird er bewusstlos und kann einen Atemstillstand erleiden. Nur mit einer speziellen Überdruckbeatmung und der Therapie in Druckkammern, oder mit einer kompletten Bluttransfusion kann das Leben solcher Patieten unter Umständen noch gerettet werden.

Ohne es zu wissen, hatte sich auch die Nachbarin der türkisch stämmigen Familie aus Züschen am Morgen in Lebensgefahr begeben. Auch sie musste dann in ein Krankenhaus gebracht werden. Wegen starken Nebels mussten die rund 25 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes aus dem Hochsauerlandkreis und Waldeck-Frankeberg auf den Einsatz von Rettungshubschraubern vor Ort verzichten und so wurden die Patienten zunächst auf umliegende Häuser in Winterberg und Grafschaft verteilt, zwei Kinder und der Familienvater wurden in einer Fahrzeugkolonne, bestehend aus mehreren Rettungswagen und Notarztwagen, nach Siegen gebracht.

Nachdem feststand, dass die defekte Heizung Ursache für den Gasaustritt war, konnten die rund 50 Feuerwehrkräfte nach und nach die Einsatzstelle wieder verlassen. Zunächst hatten sie sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, einen Löschangriff aufgebaut und Messungen durchgeführt. Zum Einsatz kamen neben der Polizei aus Winterberg ebenfalls Mitarbeiter der RWE und ein Schornsteinfeger. Welchen defekt die Heizung genau hatte, die erst vor wenigen Tagen installiert worden war, konnte zunächst noch nicht gesagt werden. Auch zum genauen Zustand der allesamt kritisch verletzten Patienten konnten zunächst keine genaueren Angaben gemacht werden. Einer der Verletzten musste am Vormittag von Siegen aus mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik weiterverlegt werden. Es befand sich später keiner der Patienten mehr in Lebensgefahr, wie es dem Lagebericht der Polizei zu entnehmen war.

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Publiziert in HSK Feuerwehr

HERZHAUSEN. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ist ein Mann nach einem Kaminbrand in einem Haus am Ortsrand von Herzhausen ins Korbacher Krankenhaus gebracht worden. Unter Atemschutz ging die Feuerwehr in das Gebäude vor, in dem eine erhöhte Konzentration des Atemgiftes Kohlenstoffmonoxid gemessen wurde.

Mit dem Alarmstichwort "Verqualmte Wohnung" waren mehrere Feuerwehren aus der Großgemeinde Vöhl am Sonntagmittag gegen 13.30 Uhr in die Straße Am Bahnhof gerufen worden. Insgesamt 65 Feuerwehrleute aus Herzhausen, Buchenberg, Schmittlotheim und Kirchlotheim rückten aus. Die Besatzung eines Rettungswagens eilte ebenfalls zu dem Wohnhaus, das beim Eintreffen der Einsatzkräfte stark verraucht war. Ein Bewohner hielt sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Gebäude auf.

Im Haus war nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk ein Küchenofen zu stark mit Briketts befeuert worden, außerdem konnte der Rauch nicht durch den zugesetzten Kamin abziehen - und breitete sich daher in den Wohnräumen aus. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz vor und löschten rund um den Ofen in Brand geratene Gegenstände. Den Brand im Ofen und den dadurch entstandenen Kaminbrand konnten die Einsatzkräfte nicht löschen - das verdampfende Wasser hätte den Abzug zum Bersten gebracht. Die Feuerwehr rief den zuständigen Schornsteinfeger hinzu.

Die Kameraden, die unter der Leitung Schenks und seines Stellvertreters Marco Amert standen, lüfteten das Haus - im Gebäude stand nicht nur der Rauch, sondern es herrschte wegen der erhöhten Konzentration von Kohlenmonoxid eine akute Vergiftungsgefahr. Unter Atemschutz suchten die Einsatzkräfte auch nach einer vermissten Katze, fanden das Tier aber zunächst nicht. Erst die Besitzerin entdeckte den Stubentiger später im Keller und brachte das Tier vorsorglich zu einem Tierarzt.

Keine Rauchmelder
Der Schornsteinfeger legte die Feuerstätte still, die Brandschützer trugen den Küchenofen ins Freie. Der eigentliche Brandschaden beträgt nach Schätzung des Gemeindebrandinspektors wenige hundert Euro. Schenk beklagte, dass in dem Gebäude keine Rauchmelder angebracht waren. "Nachts hätte dieser Brand ein tragisches Ende nehmen können".

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Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 03 September 2014 12:38

Plastikteil auf heißem Herd: Großeinsatz in Medebach

MEDEBACH. Ein Plastikteil, das auf einem eingeschalteten Herd lag und vor sich hin schmorte, hat am Mittwochmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Medebach ausgelöst. Ein Handwerker hatte gegen 10.10 Uhr Alarm geschlagen.

Der Handwerker, selbst aktiver Feuerwehrmann, hatte eigenen Angaben zufolge am Morgen in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Auf der Burg gearbeitet. Ebenso wie eine Bewohnerin nahm der Mann einen Brandgeruch im Treppenhaus wahr. Weil der Handwerker einen möglichen Defekt am Schornstein vermutete, rief er zunächst einen Handwerker hinzu. Als er sich in der Zwischenzeit auf der Suche nach dem Geruch umsah, entdeckte er Rauch in einer Wohnung im Erdgeschoss. "Mann konnte auch sehen, dass der Herd eingeschaltet war und etwas darauf lag", sagte der Monteur gegenüber 112-magazin.de. Daraufhin habe er sofort die Feuerwehr gerufen.

Tür aufgebrochen
Weil zu diesem Zeitpunkt nicht klar war, wie viele der sieben in dem Gebäude gemeldeten Personen sich im Haus aufhielten, alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Medebach, Medelon und Oberschledorn sowie zwei Rettungswagen. Fast 50 Feuerwehrleute waren innerhalb weniger Minuten vor Ort, die Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Herbert Kordes bauten sofort eine Wasserversorgung auf. Mehrere Brandschützer rüsteten sich mit Atemschutz aus. Weil die betroffene Wohnung verschlossen und der 19 Jahre alte Bewohner nicht zu Hause war, "mussten wir die Tür aufbrechen", erklärte Kordes.

In der Küche der Erdgeschoss-Wohnung löschten die Freiwilligen den Plastikgegenstand auf dem Herd und schalteten diesen aus. Anschließend belüfteten die Feuerwehrleute das Gebäude und nahmen mehrfach Kohlenmonoxid-Messungen. Personen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude, wie die Absuche des ganzen Hauses ergab. "Als wir eintrafen, standen drei Personen vor dem Haus, weitere Bewohner waren nicht zu Hause", sagte der Einsatzleiter. Der Rettungsdienst musste nicht eingreifen.

Schaden am Gebäude war nicht entstanden, den Schaden für die eingeschlagene Tür mit Glaseinsatz gab Polizeisprecherin Bianca Scheer mit 1000 Euro an.

Vor Jahren im selben Haus schon einmal im Einsatz
Kurios: In dasselbe Haus war die Medebacher Feuerwehr vor einigen Jahren schon einmal gerufen worden: Damals gab es einen Kaminbrand, der sich in die Decken zwischen zwei Geschossen ausbreitete. Die Einsatzkräfte waren seinerzeit mehrere Stunden lang im Einsatz.


Link:
Feuerwehr Medebach

Publiziert in HSK Feuerwehr

BATTENBERG. Dieser Grillabend hätte ein tödliches Ende nehmen können: Ein 47 Jahre alter Mann und eine 36-jährige Frau haben am Donnerstagabend eine Kohlenmonoxidvergiftung erlitten, nachdem sie einen glühenden Holzkohlegrill mit in die Wohnräume genommen hatten. Beide Personen wurden noch in der Nacht mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen.

Lebensgefahr besteht für die beiden Battenberger nicht, wie ein Polizeisprecher erklärte. Der Mann und die Frau hatten sich am Abend jedoch in akute Lebensgefahr gebracht: Um die Restwärme des glimmenden Grills zu nutzen, wurde er von draußen in die Wohnräume getragen. Dort bildete sich durch die Verbrennung das geruchlose Atemgift Kohlenstoffmonoxid. Während der Mann bei Bewusstsein blieb, fiel die 36-Jährige gegen 22.45 Uhr in Ohnmacht und zog sich am Kopf eine Platzwunde zu. Der 47-Jährige verständigte daraufhin den Rettungsdienst.

Als der RTW aus Frankenberg an der genannten Adresse in Battenberg eintraf und die Rettungsassistenten das Gebäude betraten, schlug laut Polizei ein CO-Warnmelder der Rettungskräfte an. Daraufhin wurde die Feuerwehr hinzugerufen, die über Atemschutzgeräte verfügt. Beide Personen wurden im Rettungswagen versorgt und zunächst nach Frankenberg ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Weil sich beide Personen eine Kohlenmonoxidvergiftung zugezogen hatten, wurden sie noch in der Nacht mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken verlegt - die Frau in ein Krankenhaus nach Wiesbaden, der Mann in eine Klinik in Halle/Saale, die über eine Druckkammer verfügt, in der der Patient behandelt werden sollte. Der Helikopter Christoph Rhein-Main (Johanniter) landete am Kreiskrankenhaus in Frankenberg, die Maschine Christoph Niedersachsen (DRF Luftrettung) am Katastrophenschutzzentrum.

Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos
Immer wieder kommt es zu solchen oder ähnlich gelagerten Vorfällen mit Holzkohlegrills, die zum Ausnutzen von Restwärme in die Wohnung getragen werden. Zuletzt erst Anfang Mai hatte sich eine ganze Familie im Kreis Marburg-Biedenkopf dieser tödlichen Gefahr ausgesetzt. Die Eltern kamen damals mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die beiden Mädchen im Alter von elf und 14 Jahren blieben nach ambulanter Behandlung bei den Großeltern. Polizei und Feuerwehr warnen aus gegebenem Anlass immer wieder vor einem solchen Handeln: Kohlenmonoxid ist farb-, geruch- und geschmacklos, löst Bewusstlosigkeit und Lähmungen aus und führt rasch zum Tod.

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Publiziert in Retter

KIRCHHAIN. Der unbedachte Umgang mit einem Holzkohlegrill, den eine Familie nach dem Grillen mit ins Haus nahm, um die Restwärme zu nutzen, hätte tödliche Folgen für die Eltern und ihre beiden Kinder haben können.

Letztlich bewahrte das durch Übelkeit hervorgerufene Aufwachen eines Hausbewohners die Familie mit zwei Kindern vor Schlimmerem. Die Eltern kamen mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die beiden Mädchen im Alter von elf und 14 Jahren blieben nach ambulanter Behandlung bei den Großeltern.

Der Einsatz von Polizei und Feuerwehr in dem Einfamilienhaus in der Alsfelder Straße war am frühen Dienstagmorgen gegen 4.20 Uhr. Eine Familie hatte am Vorabend draußen gegrillt und wollte laut Polizei mit dem noch warmen Grill die Innenräume aufwärmen. Dabei strömte allerdings das gefährliche Atemgift Kohlenmonoxid in die Wohnräume.

Tipps der Polizei
Die Grillsaison steht bevor. Beim Grillen ist stets ein besonnenes und vorsichtiges Vorgehen erforderlich, um Gefahren zu  minimieren. Das fängt bei der Wahl des Grillplatzes an, setzt sich beim Anzünden des Grills mit Grillanzündern, insbesondere flüssigen, fort und dauert mit der Vorsicht während des Grillens bis zur endgültigen Entsorgung der Asche an.

Der Grill sollte abseits brennbarer Materialien stehen. Grillanzünder nur entsprechend der Bedienungsanleitung benutzen und vor einem Zugriff Unberechtigter, insbesondere von Kindern, sichern. Die Asche gehört nicht in die Kunststofftonne, sondern in einen Metalleimer mit Deckel.

"Einen Holzkohlegrill darf man niemals in geschlossen Räumen betreiben", warnte am Dienstag Polizeisprecher Martin Ahlich. Glühende Holzkohle setze nämlich größere Mengen des Atemgifts Kohlenmonoxid frei. "Kohlenmonoxid ist farb-, geruchs- und geschmacklos und damit vor allem nachts von tödlicher Wirkung, denn Kohlenmonoxid hat eine betäubende Wirkung", sagte Ahlich. Im Schlaf bekomme man es demnach nicht mit, wenn man zu viel Kohlenmonoxid einatmet. Vergiftungssymptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit und Bewusstseinsstörungen, die über eine eintretende Bewusstlosigkeit zum Tode führen kann.

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Publiziert in MR Polizei
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