Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Jagdhund

Montag, 07 Dezember 2020 08:30

Drückjagd: Landesstraße 3077 gesperrt

ROSENTHAL/BRACHT. Anlässlich einer revierübergreifenden Drückjagd am 9. Dezember 2020 setzt das Forstamt Burgwald Verkehrsteilnehmer über eine Straßensperrung in Kenntnis.

Nach Angaben der Forstverwaltung wird die Landesstraße 3077 am Mittwoch, in der Zeit von 9.30 bis 14 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung beginnt zwischen der Ortsrandlage Rosenthal und endet am Ortsschild von Bracht. In diesem Zeitraum ist mit Wildwechsel zu rechnen - ebenso werden Jagdhunde im Gefahrenbereich anzutreffen sein. Die Vollsperrung wird von behördlicher Seite überwacht.

Die Umleitungen sich ausgeschildert.

Link: Jägerin von Wildsau angegriffen - Kampf im Thüringer Wald (24.11.2020)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

SÖMMERDA/WREXEN. Eine Jägerin aus einem Diemelstädter Ortsteil (Landkreis Waldeck-Frankenberg) musste am Samstag um ihr Leben kämpfen - ein Wildschwein griff die 52-Jährige an, es kam zum ungleichen Duell, bei dem die Jägerin mit multiplen Verletzungen davonkam.

Unter Corona-Bedingungen begann die Jagd im Thüringer Wald, an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt, pünktlich um 10 Uhr. Nachdem die Schützin ihre beiden Wachtel geschnallt hatte, müdeten die Stöberhunde einen 80 Kilogramm schweren Keiler auf, den die 52-Jährige mit einem sauberen Schuss auf die Seite legte. 

Gegen 12.30 Uhr nahmen die beiden Wachtel, unterstützt von einer steirischen Bracke und einer deutschen Bracke ein Wildschwein an, das sich in die Buchenrauschen, etwa 70 Meter vom Stand der Jägerin entfernt, eingeschoben hatte. Zu diesem Zeitpunkt glaubte die Hundeführerin, dass es sich um eine angeschweißte Sau handelt - kurzum verständigte sie sich mit den Standnachbarn, nahm ihr Abfangmesser sowie ihre teilgeladene Waffe und wollte die scheinbar verletzte Sau von ihren Leiden erlösen.

Beim Herantreten an die etwa 80 Kilogramm schwere Bache wurde diese schnell aktiv - die Hunde ignorierend, stürzte sich die Bache auf die Jägerin, diese kippte zur Seite und verlor dabei ihr Messer. Lediglich ihre Büchse konnte die 52-Jährige festhalten. Im weiteren Verlauf schüttelte die Sau, die nun ebenfalls in Aktion getretenen Hunde ab und führte den nächsten Angriff auf die Diemelstädterin durch. Mit vorgehaltener Waffe versuchte die Frau die Sau abzuwehren, dabei biss der Schwarzkittel in den Vorderschaft der Büchse. Auch Schläge mit dem Kolben der Waffe führten nicht zum Erfolg, immer wieder wurde die 52-Jährige attackiert, bis der Jägerin ein Schuss auf die Sau gelang, ohne die Hunde zu gefährden. 

Tödlich getroffen blieb die Sau wenige Meter von der Jägerin entfernt und pünktlich zum Jagdende liegen -  Standnachbarn halfen beim Bergen der Sauen, während die Jägerin ihre Blessuren begutachtete. Trotz ihrer eingeschränkten motorischen Fähigkeiten erschien die Frau pflichtbewusst am Montag an ihrer Arbeitsstelle.  (112-magazin.de)

-Anzeige-


Publiziert in Retter

DIEMELSEE. Ausgebildet worden ist die Wachtelhündin "Haska von der Diemel" für die Jagd auf Hase, Reh, Sauen und Flugwild - doch das reichte weder dem Besitzer und Hundeführer noch der Hündin selbst. Nach einer fundierten Jagdhundeausbildung und Anlagenprüfungen in den vergangenen zwei Jahren, absolvierten Ausbildungsprogrammen in Schweden, sowie unzähligen Nachsuchen auf angefahrenes und angeschossenes Wild, hat das Duo eine zusätzliche Herausforderung gefunden: Die Ausbildung zum Rettungshund.

Zu manchen Dingen gehören immer zwei Partner. Das ist bei der Jagd so und auch bei der Suche nach vermissten Menschen, sagt der 58-jährige Besitzer der Hündin. Bei der Ausbildung zum Rettungshund, wird nicht nur das Tier gefordert, sondern auch sein Besitzer. Aufmerksam geworden ist der Hundeführer auf die Arbeit der Retter, als er zufällig im Mai bei Eimelrod auf eine Rettungshundestaffel aus dem Schwalm-Eder-Kreis traf, die dort ihre Hunde ausbilden durften. Der Jagdpächter hatte der Staffel das Jagdrevier an diesem Tag zur Ausbildung der Hunde überlassen.

Menschenrettung im unwegsamen Gelände 

In den vergangenen Wochen wurde geübt was die Nase des Hundes und die Kondition des Führers hergab. Wurden zunächst Kleidungsstücke über Wiesen und Wälder gezogen, die der Hund finden und apportieren musste, traten mit fortschreitender Ausbildung Menschen in den Vordergrund. Da diese nicht apportiert werden können, musste eine andere Lösung gefunden werden: Der Hund wird auf der Fährte einer vermissten Person angesetzt und ist ab diesem Moment vorerst auf sich allein gestellt. Der imaginären Spur des Vermissten folgend, soll der Hund den Menschen finden, ein sogenanntes Bringsel in den Fang nehmen und zum Führer zurückkehren. Mit dem Zeigen des Bringsels erkennt der Hundeführer, dass die vermisste Person durch den Vierbeiner gefunden wurde. Im Anschluss daran soll der Hund den Führer zur vermissten Person bringen. Dieses geschieht auf Sichtweise, also in etwa 12 bis 15 Meter Entfernung, ohne dass der Führer auf den Hund einwirken muss. 

Übung mit lebender Person erfolgreich

Am 1. Juli war Premiere für das Gespann: Eine junge Frau hatte sich nach einem Streit am Diemelsee von ihrem Freund entfernt und war in einem Waldstück verschwunden, so die Übungsanlage. Die 20-Jährige hatte ihre Jacke zurückgelassen, ein wichtiger Gegenstand, den der Hundeführer sofort nutzte. Er legte der Hündin die rote Halsung mit dem Bringsel an, umgehend wurde der Hund in dem Bereich geschnallt, wo die Frau zuletzt gesehen worden war. Nach kurzem Bewinden der Jacke suchte der Hund konzentriert die Umgebung ab und verschwand im dichten Unterholz des Waldes. Etwa 500 Meter hatte die Gesuchte zurückgelegt und sich hinter einer umgestürzten Fichte versteckt. Diesen Weg verfolgte die Hündin und nach etwas mehr als sechs Minuten war Haska bei der vermissten Person, nahm dort das Bringsel in den Fang und kehrte zum Führer zurück. Der Weg durch das dichte Unterholz zur Vermissten war zwar beschwerlich, die Wiedersehensfreude aber umso größer.

Information zum Mantrailing

Die häufige Frage, ob der Rettungshund einen Socken der vermissten Person vor die Nase gehalten bekommt, damit er weiß, wen er suchen soll, ist für diese Sparte der Rettungshundearbeit mit einem deutlichen "Ja!" zu beantworten. Der Mantrailer sucht immer eine ganz bestimmte Person. Den Suchauftrag erhält er anhand eines Gegenstandes, an dem der Geruch der vermissten Person haftet. In der Regel beginnt die Suche an der Stelle, an der die Person zuverlässig das letzte Mal gesehen wurde oder losgegangen ist. Ab dieser Position verfolgt der Mantrailer die Spur der Person.

Von der menschlichen Haut lösen sich ständig winzige Hautschuppen ab. Auf diesen haften Bakterien der individuellen Hautflora des Menschen, die einen einmaligen Geruch besitzt. Hunde sind grundsätzlich in der Lage, diesen Geruch wahrzunehmen und zwischen den Individualgerüchen einzelner Menschen zu differenzieren. In der Suchart Mantrailing ausgebildete Rettungshunde lernen, die Spur eines Menschen anhand dieser mikroskopisch kleinen Zellverbände zu verfolgen. Sie unterscheiden sie von der Spur anderer Menschen und folgen ihr auch durch bewohnte Gebiete. Witterung, Untergrund, Wind, Alter der Spur, Ausbildungsstand und Rasse bestimmen neben vielen weiteren Faktoren den Schwierigkeitsgrad dieser Spur und beeinflussen so die Wahrscheinlichkeit, ob der Hund die ihm gestellte Aufgabe lösen kann oder nicht. Die Ausbildung ist sehr umfangreich. Neben den Schwierigkeiten, die dem Hund während seiner Arbeit auf der Spur begegnen, muss sichergestellt werden, dass der Hund nur die aufgezeigte Spur verfolgt. Auch unter Ablenkung muss der Hund in der Lage sein, die richtige Person anhand des Geruchsbildes zu identifizieren. Er muss zeigen, wenn er die Spur verloren hat, sie plötzlich endet (Person ist in ein Transportmittel wie Bus oder Auto gestiegen) oder sich am Startpunkt gar keine Spur von der vermissten Person befindet. Ablenkungen wie Personenverkehr, andere Hunde oder Wild dürfen ihn nicht an der Erfüllung seiner Aufgabe hindern, beschreibt der Bundesverband für Rettungshunde das Ausbildungsspektrum der Vierbeiner.

-Anzeige-


Publiziert in Retter
Mittwoch, 17 Oktober 2018 15:36

Jagdhund Ary ist wieder wohlbehalten zurück

SCHMILLINGHAUSEN. Jagdhund Ary, nach dem gestern und vorgestern fieberhaft gesucht wurde, ist gestern Abend wohlbehalten zurück gekehrt.

Neben der engagierten Suche der Besitzer und seiner Freunde mit unterschiedlichen Hunden und Fusstrupps hatten die Verantwortlichen eine sehr gute Idee: Für Ary hatten sie im Wald an der Stelle, an der er verschwunden war, eine Decke mit Futter bereit gelegt und diese Stelle mit einer Wildkamera überwacht, die Fotos direkt überträgt.

Nachdem am späten Nachmittag bei Einbruch der Dunkelheit, die Suche, die den ganzen Tag dauerte, keinen Erfolg gebracht hatte, kam gestern Abend die Erlösung: Die Wildkamera hatte ein Foto von Ary gesendet - an der Decke mit dem Futter. Sofort fuhren Henning Dictus, Arys Besitzer, und seine Helfer zu der Stelle im Wald. Zunächst war Ary dann aber nicht mehr da. Doch als sein Herrchen den Hund rief, kam er sofort zurück und seine Besitzer konnten Familienmitglied Ary erleichtert und überglücklich in die Arme schließen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei Euch, liebe Leser, bedanken. Viele Menschen haben den Suchbeitrag geteilt, weitergeleitet, oder sonst irgendwie verbreitet. Rund 33.300 Leser haben den Beitrag hier gesehen. Menschen, die während der Suchaktion im Wald vorbeikamen, wussten alle bereits Bescheid, was los ist - jeder hatte die Augen offen gehalten und auf der Straße in Richtung Kohlgrund wurden wir selbst sogar angehalten und gefragt, ob wir nicht einen Hund mit dieser Beschreibung gesehen hätten.

Es kamen Anrufe an, in denen Zeugen von Hundesichtungen, unter anderem auf Wildklamerafotos, berichteten. Wir fanden es toll, dass die Suchmeldung so viele Menschen aus Waldeck-Frankenberg bewegt hat, denen das Schicksal von Ary nicht egal war. Liebe Leser: Danke, Ihr seid Spitze!

 

 

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Wer hat Jagdhund Ary gesehen? Seit gestern ist der zutrauliche Rüde verschwunden, Besitzer Henning Dictus bittet die Bevölkerung in Waldeck-Frankenberg um Hilfe. Sein Hund ist ausgebildeter Schweißhund und gestern bei einer Nachsuche nach einer Jagd plötzlich verschwunden.

Das letzte Mal gesehen wurde Ary in einem Waldstück nördlich von Bad Arolsen in der Gemarkung Schmillinghausen, in Richtung Kohlgrund/Massenhausen / Diemelstadt-Rhoden.

Henning Dictus fragt nun:

-          Wem ist der Hund in der Nähe des Waldstückes oder in den umliegenden Ortschaften aufgefallen?

-          Ist der Hund vielleicht auf Leute zugelaufen, da er sehr zutraulich ist und auch mit anderen Hunden gut zu Recht kommt?

-          Ist der Hund vielleicht in einem Wohngebiet, oder einem Garten gesehen worden?

Falls jemand den Hund antrifft, bittet der Hundebesitzer um folgendes Vorgehen:

-          Den Hund bei seinem Namen „Ary“ rufen und versuchen, ihn am Ort zu fixieren

-          Gerne auch mit einem Stück Brot oder Wurst, oder andere Hundebesitzer auch mit Hundeleckerchen anfüttern und so am Ort binden

-          Wenn der Hund in einem Garten auftaucht, nach Möglichkeit die Tür schließen, damit er dort bleibt

-          Versuchen, den Hund zu beobachten, um genau anzugeben, wo er sich befindet, wenn Besitzer und Hundeführer am Sichtungsort eintreffen

-          Dringend unter der Handynummer 01 51 - 20 12 87 86 bei Besitzer Henning Dictus, oder unter 01 71 - 6 45 17 03 bei Michael Böhle melden und versuchen, den Hund bis zu deren eintreffen am Ort zu halten und nicht aus den Augen zu verlieren.

Obwohl Ary recht zutraulich ist, wird er sich vermutlich nicht greifen lassen.

Beschreibung von Ary:

-          Der Hannoversche Schweißhund ist dunkelbraun bis fast schwarz gefärbt

-          Er trägt aktuell eine gelbe Warnweste

-          Er hat ein gelbes Sendehalsband mit Antenne und zusätzlich ein leuchtrotes Halsband an

-          Möglicherweise hat Ary diese Gegenstände aber bei seinem Aufenthalt im Freien mittlerweile auch verloren, abgestreift, oder beschädigt.

Weitere Fragen sind:

-          Gibt es eine Tierarztpraxis, in der vielleicht seit gestern ein Hund mit Verletzungen abgegeben wurde, auf den die Beschreibung passt?

-          Wurde ein entsprechender Hund in einem Tierheim abgegeben?

-          Haben vielleicht Passanten einen erschöpften Hund mit nach Hause genommen, um ihn dort aufzupeppeln?

Bitte helfen Sie, liebe Leser, dass Jagd- und Familienhund Ary wieder zu seinem Besitzer und seiner Familie zurückkommt. Sollten die angegeben Handynummern nicht erreichbar sein, ist auch eine Meldung über die Polizei in Bad Arolsen unter 0 56 91 - 9 79 90 möglich.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 03 Januar 2017 15:40

Kopov: Ausgebüxter Hund liegt vor der Tür

OBER-WAROLDERN. Der in der Silvesternacht entlaufene Rüde "Ben" ist wieder Zuhause. Trotz intensiver Suche nach dem Hund - auch über die sozialen Medien - konnte der Besitzer den 15 Monate alten Kopov nicht auffinden. Drei schlaflose Nächte hatte Andreas Windolph aus Ober-Waroldern hinter sich, als heute Nachmittag um 14.30 Uhr, der Jagdhund schlafend vor seiner Haustür lag. Die Wiedersehensfreude zwischen dem Hundeführer und seinem Jagdhelfer war groß.

Ausser vier wunden Pfoten und einige Kilogramm Gewichtsverlust fehlte dem Hund nichts. 

Link: Hund "Ben" in Ober-Waroldern entlaufen (02.01.2017)

Anzeige:




Publiziert in Retter
Montag, 02 Januar 2017 07:41

Hund "Ben" in Ober-Waroldern entlaufen

OBER-WAROLDERN. Ein Jagdhund ist in der Silvesternacht in Ober-Warolden entlaufen. Der Besitzer des Kopov-Rüden bittet die Leser von 112-magazin.de um Hilfe bei der Suche nach seinem Hund "Ben".

Hundehalter ist Andreas Windolph, der Hund sei in der Sylvetsernacht in der Ortslage davongelaufen. Die bisherige Suche nach dem Tier brachte keinen Erfolg, so der Besitzer von "Ben".

Der Kopov ist 15 Monate alt und gechipt. Wer das Tier gesehen hat oder wem der Hund eventuell zugelaufen ist, den bittet der Besitzer sich unter der Telefonnummer 0151 22348676 zu melden.

Anzeige:




Publiziert in Retter
Samstag, 31 Dezember 2016 08:59

Jagdhund beißt Jäger - Krankenhaus

WILLINGEN/HEMMIGHAUSEN. Mit ungewöhnlich schweren Verletzungen im Gesicht musste ein 80-jähriger Jäger am 24. Dezember im Korbacher Krankenhaus behandelt werden. Sein Beagle hatte dem Herrchen in die Wange gebissen. Vorausgegangen war eine Operation am 23. Dezember, bei einem Korbacher Tierarzt. Der schon in die Jahre gekommene Jagdhund hatte innerhalb weniger Wochen zwei Operationen an den Kreuzbändern der Hinterläufe über sich ergehen lassen müssen. 

Nach der letzten Operation am rechten Hinterlauf, holte der Jagdpächter den Hund bei dem Tierarzt ab, fuhr nach Hemmighausen zurück und trug den Hund auf den Armen die Treppe hinauf, dabei muss der frisch operierte Hund mit dem Hinterlauf in das Treppengeländer geraten sein. In seiner Not biß der Hund vor Schmerzen in das ihm zugewandte Gesicht des 80-Jährigen und verletzte den Mann im Wangenbereich erheblich.

Mit dem Allheilmittel "Klarer Korn" hatte der Jäger versucht die Wunden zu desinfizieren, allerdings mit wenig Erfolg. Noch in der Nacht des 24. Dezember musste der 80-Jährige in das Korbacher Krankenhaus transportiert werden um seine entzündeten und eitrigen Gesichtswunden behandeln zu lassen. Hier wurde dem Jäger außer einer Tetanus-Impfung eine gehörige Portion Antibiotika verabreicht.

Auf Nachfrage von 112-Magazin berichtet der Jagdpächter, dass es dem Hund wieder gut geht, auch der Hundebesitzer ist augenscheinlich auf dem Weg der Besserung.

Anzeige:


 

Publiziert in Retter

KORBACH. In eine prekäre Situation gelangte am Samstag ein Mercedes Fahrer aus Coesfeld, der zur Jagd in der "Marke" bei Korbach eingeladen worden war. Seinen grünen Mercedes Geländewagen hatte der Jäger am Straßenrand der Landesstraße 3083 am Rettungspunkt KB 216 geparkt. Kurz vor Jagdbeginn, gegen 9.30 Uhr, bemerkte der Coesfelder, dass sich seine Jagdwaffe und seine beiden Hunde im Auto befanden, zusammen mit dem im Zündschloss steckenden Fahrzeugschlüssel. Das Fahrzeug hatte sich selbst verriegelt und konnte von außen nicht mehr geöffnet werden.

Nachdem der Coesfelder eine Pannenhotline von Mercedes angerufen hatte, wurde ihm von einem Autohaus in Korbach die Zusage gemacht, das Fahrzeug wieder zu öffnen, ein Servicemitarbeiter würde in Kürze erscheinen und wahrscheinlich die Scheibe einschlagen, um an den Schlüssel zu gelangen. Darauf wartete der Jäger allerdings nicht, suchte sich einen passenden Stein und schlug das hintere Seitenfenster des Geländewagens selbst ein.

Bei einem Rückruf in dem Korbacher Autohaus teilte der Coesfelder dem Servicearbeiter mit, dass er das Problem nun allein gelöst habe und verwies darauf, dass es heute andere Methoden gäbe, um Türen von verschlossenen Fahrzeugen zu öffnen, der Steinschlag sollte als Ultima Ratio nur in extremen Notsituationen eingesetzt werden.

Nach Angaben des Coesfelders war die Jagd an diesem Tag ein voller Erfolg, die zerstörte Scheibe wird voraussichtlich seine Teilkaskoversicherung übernehmen. Von der Pannenhilfe zeigte sich der Jäger maßlos enttäuscht.

Anzeige:

Publiziert in Retter
Donnerstag, 24 April 2014 15:13

Mit großem Kaliber: Tragende Ricke gewildert

RHENEGGE. Offenbar ein Jagdwilderer hat mit einer großkalibrigen Waffe auf eine tragende Ricke geschossen und diese schwer verletzt. Das Reh musste mit einem Schuss erlöst werden.

Zeugen wiesen laut Polizeibericht von Donnerstag den zuständigen Jagdpächter am Ostermontag auf ein offensichtlich verletztes Reh in seinem Jagdbezirk in der Rhenegger Feldgemarkung hin. Er beauftragte daraufhin einen Hundeführer mit der Nachsuche. Dieser fand dann auch die schwer verletzte, tragende Ricke am frühen Nachmittag und erlöste sie mit einem Fangschuss.

Das Reh war vermutlich am Ostermontag in den Morgenstunden mit einer großkalibrigen Waffe von einem Wilderer angeschossen worden. Von wo aus genau der Wilderer geschossen hat, weiß die Polizei nicht, allerdings schoss er aus erhöhter Position von vorne auf das Tier. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen. Diese werden gebeten, sich an die Polizeistation in Korbach zu wenden, die unter der Rufnummer 05631/971-0 zu erreichen ist.


Erst im März gab es einen Fall von Jagdwilderei bei Bottendorf:
Bogen oder Armbrust: Reh mit Pfeil beschossen (28.03.2014)

{source}
<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-6679455915258683";
/* 468x60 Unter Artikel Banner */
google_ad_slot = "7735614807";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>
{/source}

Publiziert in Polizei
Seite 1 von 2

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige