Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Hemmighausen

Samstag, 31 Dezember 2016 08:59

Jagdhund beißt Jäger - Krankenhaus

WILLINGEN/HEMMIGHAUSEN. Mit ungewöhnlich schweren Verletzungen im Gesicht musste ein 80-jähriger Jäger am 24. Dezember im Korbacher Krankenhaus behandelt werden. Sein Beagle hatte dem Herrchen in die Wange gebissen. Vorausgegangen war eine Operation am 23. Dezember, bei einem Korbacher Tierarzt. Der schon in die Jahre gekommene Jagdhund hatte innerhalb weniger Wochen zwei Operationen an den Kreuzbändern der Hinterläufe über sich ergehen lassen müssen. 

Nach der letzten Operation am rechten Hinterlauf, holte der Jagdpächter den Hund bei dem Tierarzt ab, fuhr nach Hemmighausen zurück und trug den Hund auf den Armen die Treppe hinauf, dabei muss der frisch operierte Hund mit dem Hinterlauf in das Treppengeländer geraten sein. In seiner Not biß der Hund vor Schmerzen in das ihm zugewandte Gesicht des 80-Jährigen und verletzte den Mann im Wangenbereich erheblich.

Mit dem Allheilmittel "Klarer Korn" hatte der Jäger versucht die Wunden zu desinfizieren, allerdings mit wenig Erfolg. Noch in der Nacht des 24. Dezember musste der 80-Jährige in das Korbacher Krankenhaus transportiert werden um seine entzündeten und eitrigen Gesichtswunden behandeln zu lassen. Hier wurde dem Jäger außer einer Tetanus-Impfung eine gehörige Portion Antibiotika verabreicht.

Auf Nachfrage von 112-Magazin berichtet der Jagdpächter, dass es dem Hund wieder gut geht, auch der Hundebesitzer ist augenscheinlich auf dem Weg der Besserung.

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Publiziert in Retter
Samstag, 05 November 2016 05:58

Jagd in Hemmighausen

WILLINGEN-HEMMIGHAUSEN. Eine weitere Drückjagd, wurde heute von dem Jagdpächter aus Hemmighausen gemeldet. Die geplante Drückjagd findet am Samstag, 5. November, rund um Hemmighausen statt.

In der Zeit von 9.15 bis 14 Uhr ist auf folgenden Straßenabschnitten mit flüchtigem Wild und Jagdhunden zu rechnen:

  • Landesstraße 3082 zwischen Eimelrod und Deisfeld
  • Kreisstraße 63 zwischen Ottlar und Rattlar
  • Radweg zwischen Hemmighausen und Usseln

In den Gefahrenbereichen werden Warntafeln an den Straßenrändern augestellt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in den ausgewiesenen Streckenabschnitten Schritttempo zu fahren, um Kollisionen mit Wild und Hunden zu vermeiden.

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Publiziert in Polizei
Montag, 23 November 2015 09:39

Wilde Keilerei in Hemmighausen

WILLINGEN-HEMMIGHAUSEN. Am vergangenen Samstag endete nach einer Gesellschaftsjagd im Dorfgemeischaftshaus in Hemmighausen die anschließende Feier in einem Desaster. Zwei Brüder (46 und 55 Jahre alt) aus dem Willinger Ortsteil, hatten anscheinend zu tief ins Glas geschaut und schlugen gegen 21 Uhr grundlos auf einige am Tisch sitzende Gäste ein. So wurde der Mitpächter der Gemeindejagd geschlagen und mit einem Fußtritt in die Ecke befördert, ein auf ihn geworfener Stuhl, verfehlte dessen Kopf nur um wenige Zentimeter.

Das zweite Opfer war ein aus Lichtenfels-Münden stammender 45-jähriger Hundeführer, diesem wurde das Handy entrissen und auf der Tischkante zerschlagen. Mehrere Fausthiebe trafen den 45-Jährigen am linken Auge, am Kopf und am Hals. Auch die rechte Hand wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein drittes Opfer, ein 56 Jahre alter Pensionär wurde auf den Boden geschleudert, wobei dieser unglücklich in ein zerborstenes Bierglas fiel und sich die Innenhand aufschnitt. Die stark blutende Wunde musste vor Ort, nach der Erstversorgung durch das Deutsche Rote Kreuz, in der Nacht im Krankenhaus in Korbach mit sechs Stichen genäht werden.

Erst die herbeigerufene Polizeistreife sorgte für Sicherheit unter den Gästen.

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Publiziert in Polizei
Montag, 26 Januar 2015 15:50

Entlaufener Chow-Chow-Mix wieder aufgefunden

EIMELROD. Der am Sonntag ausgebüxte Chow-Chow-Mischling ist am Montag wieder aufgefunden worden. Die Schwester des Hundehalters, die auf das Tier aufpassen sollte, entdeckte die Hundedame bei einem Landwirt im Ort.

Zunächst waren sämtliche Suchen im Ort und in der Umgebung ohne Erfolg geblieben. Hündin Nelly war nach einem Spaziergang am späten Sonntagabend gegen 22.30 Uhr abgehauen - die Leine war nass und daher rutschig. Die braune Chow-Chow-Mischlingshündin war mitsamt Geschirr, Halsband und Leine weggelaufen.

Nachdem die Schwester des Hundebesitzers am Montag auch einen Suchaufruf über 112-magazin.de veröffentlicht hatte, machte sie sich erneut auf die Suche nach dem braunen Hund. Kurz vor 18 Uhr fand die Frau die Hündin auf einem Bauernhof in Eimelrod. Die Leine hatte Helly unterwegs zwar irgendwo abgerissen, das Tier war aber unversehrt.

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Publiziert in Polizei

HEMMIGHAUSEN/RATTLAR. Mit einem Kleintransporter ist eine Paketdienst-Mitarbeiterin am Dienstag von einem Feld- und Waldweg abgekommen. Der Fiat Ducato rutschte eine leichte Böschung hinunter.

Entgegen erster Meldungen war die Fahrerin weder im Fahrzeug eingeklemmt noch verletzt. Nachdem der Notruf eingegangen war, rückten gegen 15.30 Uhr der Korbacher Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens sowie mehrere Feuerwehren zur Unfallstelle aus - die zu finden, verlangte den Helfern jedoch einiges ab: Weil die Kurierfahrerin aus der Großgemeinde Diemelsee nicht genau wusste, wo sie sich befand, schickte die Leitstelle die Rettungskräfte zu der zunächst genannten Stelle.

Der Unfallort sollte der Meldung zufolge in der Verlängerung der Straße Wilhelmshöhe bei Eimelrod liegen. Tatsächlich aber befand sich der verunfallte Transporter auf der anderen Seite des Diemeltals hoch oberhalb von Hemmighausen. Die Fahrerin war am Nachmittag von Rattlar kommend auf dem matschigen und somit rutschigen Weg in grober Richtung Diemelsee unterwegs. Als der Weg abschüssig wurde, verlor die junge Frau am Steuer die Kontrolle beim Bremsen, der Transporter rutschte nach rechts vom Weg ab und prallte gegen mehrere Bäume. Das linke Hinterrad ragte in die Luft.

Bei der Bergung des Lieferwagens erlebte die unverletzte Fahrerin eine große Überraschung: Als ein hinzu gerufener Abschleppunternehmer das Fahrzeug mit seinem Unimog zurück auf den Waldweg zog, war der Fiat völlig unbeschädigt. Die junge Frau konnte ihre Tour ins Tal fortsetzen - diesmal weitaus vorsichtiger.

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Publiziert in Feuerwehr
Sonntag, 18 November 2012 17:47

Jagd in Hemmighausen - Eine Erfolgsgeschichte

HEMMIGHAUSEN. Zur revierübergreifenden Ansitzdrückjagd am Samstag, den 17.11.2012 hatten die Beständer Dieter Reckmann und Dietmar Fitzner geladen. Der Jagdvorstand hatte für die Treiberwehr gesorgt, dazu kam ein Hundeführer mit eibem Deutsch Drahthaar und 2 Hundeführer mit 3 Deutschen Wachtel. Insgesamt waren an der Jagd in Hemmighausen 21 Personen beteiligt.

Um 09:15 Uhr wurde die Jagdkorona nebst Treibern und Hundeführern begrüsst, die Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Waffe wurden ausführlich beschrieben und im Anschluss die Stände besetzt.

Die Treiber und Hundeführer wurde  bereits einige Tage zuvor in den Verlauf der Jagd eingewiesen. Führer der Treiberwehr war der Jagdvotsteher persoenlich. Angefangen wurde an der Grenze zu Usseln und in grob östliche Richtung getrieben. Um 14:00 war " Hahn in Ruh " , die Strecke konnte sich sehen lassen. 5 Sauen, 3 Stück Rehwild und 1 Fuchs hingen am Haken. Schussdisziplin und genaues Ansprechen sorgten für ein passables Ergebnis.

Eine Nachsuche auf einen Frischling im Anschluss an die Jagd ergab, das der Frischling im Revier Ottlar zur Strecke gebracht wurde.

Das Schüsseltreiben fand wie immer im DGH statt, hier wurde Braten gereicht und so manches Bier und Schnäpsken getrunken. Der Jagdvorstand wurde auch hier voll integriert, ein positives Signal mit Vorbildfunktion für andere Reviere unter dem Motto: Gemeinsam sind wir erfolgreich !

Persönliche Größe haben die Beständer gezeigt: Eine beschossene Sau aus dem Revier Deisfeld kam in Hemmighausen zur Strecke. Dieter Reckmann übergab das Wildschwein an den Schützen aus dem Nachbarrevier.

Fazit: Eine gut organisierte Jagd ohne Neid mit wenigen aber guten Hunden und sehr gutem Schussergebnis. Es wurden ausschliesslich Frischlinge bis 40 Kg beschossen und erlegt. Das lässt  für die Zukunft hoffen.

Publiziert in Archiv - Sammlung
Mittwoch, 24 Oktober 2012 07:23

Abfallhaufen brennt: Feuerwehr rückt aus

EIMELROD/HEMMIGHAUSEN/DEISFELD. Ein Müllhaufen mit Reifen ist am Dienstagabend zwischen Eimelrod und Deisfeld in Brand geraten. Feuerwehrleute löschten die Flammen.

Ein Autofahrer hatte von der Landesstraße zwischen Eimelrod und Hemmighausen aus einen Feuerschein und dunklen Rauch gesehen und die Leitstelle verständigt. Von dort wurden gegen 19.30 Uhr gemäß Alarmplan die umliegenden Feuerwehren alarmiert. "Außer den Wehren aus Eimelrod, Hemmighausen und Deisfeld wurde auch die Feuerwehr aus Usseln alarmiert", erklärte der Willinger Gemeindebrandinspektor Jürgen Querl auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Kameraden aus Usseln brauchten aber nicht einzugreifen und brachen die Alarmfahrt ab.

Es stellte sich heraus, dass in einer ehemaligen Müllkippe bei Hemmighausen ein Müllhaufen in Brand geraten war. Darin lagen auch Reifen, von denen der dunkle Rauch ausging. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer ab und kehrten gegen 20 Uhr zu ihren Gerätehäusern zurück. Angaben zum Verursacher lagen nicht vor. Schaden entstand nicht.

Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 01 Juni 2012 14:00

Vor 124 Jahren: Speiermühle in Brand gesetzt

HEMMIGHAUSEN. Lang, lang ist's her: Vor 124 Jahren hat die Speiermühle nahe Hemmighausen in Flammen gestanden. Der Aufruhr im Ort war groß. Schließlich sollte der Besitzer, ein Schmied, den Komplex angesteckt haben. Ein Blick zurück.

"Flammen schlagen aus den Fenstern. Doch alle Mühe ist umsonst: Die Speiermühle brennt fast komplett nieder." Hätte es 112-magazin.de im Jahr 1868 bereits gegeben, wäre das wohl Anfang Juni eine der größten Schlagzeilen gewesen. Inzwischen sind aber keine Kohlereste mehr zu erkennen. Im Gegenteil: Familie Becker, deren Urahn nach dem Brand die Ruine kaufte, fühlt sich seit fast 125 Jahren vor Ort pudelwohl.

1888 kaufte Urgroßvater Wilhelm Becker die Mühle und renovierte sie grundlegend. Nachfahre Lothar Becker und Ehefrau Heike leben inzwischen in vierter Generation in der Speiermühle.

Die Mühle wurde erstmals 1337 in einer Urkunde erwähnt. Dem damaligen Grafen von Waldeck wurden alle Rechte und Besitztümer übergeben. 

Publiziert in Archiv - Sammlung

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