Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Frankenberg

Mittwoch, 05 Mai 2021 10:30

Anhänger mit Bagger kracht gegen Volkswagen

FRANKENBERG. Am Montag ereignete sich auf der Otto-Stoelker-Straße zwischen Schreufa und Frankenberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall - die Anhängerkupplung löste sich vom Zugfahrzeug, sodass der mit einem Minibagger beladene Hänger selbstständig in den Gegenverkehr krachte.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, ereignete sich der Unfall gegen 16.05 Uhr, als der Fahrer (38) eines Opels mit Anhänger die Landesstraße 3076 von Schreufa in Richtung Frankenberg befuhr. Ausgangs einer Rechtskurve löste sich die Anhängerkupplung vom Opel und der mit einem gelben Minibagger beladene Tandemanhänger krachte in die Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bagger von der Ladefläche geschleudert - lediglich die Spanngurte verhinderten, dass der Bagger weiter über die Fahrbahn geschleudert wurde. Trotzdem kam es zur Kollision zwischen dem Polo eines Mannes (18) aus Schreufa. Sowohl der Fahrer selbst, als auch seine Beifahrerin wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 38-jährige Battenberger kam mit dem Schrecken davon - an seinem Astra konnte kein Schaden festgestellt werden. Insgesamt wird der Schaden am Hänger, dem Polo, dem Minibagger und der Leitplanke auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Abgeschleppt werden musste der Polo von der Firma AVAS aus Frankenberg.

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Bei der Durchführung eines durch das Amtsgericht Marburg erlassenen Beschlusses zur Wohnungsdurchsuchung bei einem männlichen Tatverdächtigen nach Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, fanden Beamte und Beamtinnen der Kriminalpolizei Korbach und der Polizeistation Frankenberg Drogen, Konsumutensilien und Hinweise auf Drogenverkäufe.

Der 54-jährige Frankenberger steht im Verdacht, Betäubungsmittel konsumiert und verkauft zu haben. Obendrein versuchte der Tatverdächtige im Laufe der Ermittlungen auf eine "Kundin" einzuwirken, um eine mögliche Aussage dieser Person zu verhindern. Die 28-Jährige erstattete Anzeige wegen Bedrohung - muss sich aber ebenfalls wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Die Einflussnahme auf die Käuferin und der Umstand, dass der Tatverdächtige zum wiederholten Male gegen das Gesetz verstoßen hat, nahm das Amtsgericht Marburg zum Anlass, einen Untersuchungshaftbefehl wegen Verdunkelungsgefahr und Wiederholungsgefahr anzuordnen.

Im Anschluss an die Wohnungsdurchsuchung wurde der Haftbefehl vollstreckt, der Tatverdächtigte wartet nun auf seinen Prozess wegen Bedrohung und mehrerer Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

LÖHLBACH/HÜTTENRODE. Einer Verkehrsunfallflucht gehen die Beamten der Polizeistation Frankenberg derzeit nach - es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7000 Euro, eine Person wurde verletzt.

Ein 45-Jähriger fuhr gegen 8.50 Uhr mit seinem Traktor der Marke IHC auf einem Wald- und Wirtschaftsweg von Löhlbach in Richtung Hüttenrode. In entgegengesetzter Richtung war ein bislang Unbekannter mit einem Motorrad unterwegs.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 45-Jährige mit seinem Frontlader nach rechts ausweichen - die Maschine geriet auf den unbefestigten Wegesrand und rutschte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde durch den Zusammenprall verletzt und die Scheibe der Fahrertür splitterte. Im Frontbereich der Maschine entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7000 Euro.

Ohne sich um seine Pflichten als Unfallbeteiligter zu kümmern, setzte der Motorradfahrer seine Fahrt in Richtung Löhlbach fort. Bekannt ist bislang, dass der Unbekannte einen schwarzen Helm auf dem Kopf und grün-weiße Motorradbekleidung am Körper trug.

Die Beamten der Polizeistation Frankenberg bitten Zeugen, die Hinweise zum Fahrer oder dessen Motorrad geben können, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Zügig aufgeklärt werden konnte am Freitagnachmittag eine Verkehrsunfallflucht in Frankenberg. Nach Angaben der Polizei befuhren ein roter Gelenkbus und ein Müllwagen gegen 12.15 Uhr die Bottendorfer Straße in Richtung Uferstraße. Im Bereich der Kreuzung Bottendorfer Straße zur Bahnhofstraße ordnete sich der Fahrer (47) des Müllwagens an der dortigen Lichtzeichenanlage rechts ein, um in die Bahnhofstraße abbiegen zu können.

Der Fahrer (38) aus Burgwald entschied sich zeitgleich die linke Abbiegespur zu benutzen, um mit seinem roten Gelenkbus in die Bahnhofstraße zu gelangen. Nachdem die Ampeln auf Grün umgestellt hatten, gab der 38-jährige Busfahrer Gas und bog nach links ab. Dabei scherte der Nachläufer des Transportmittels  aus und traf mit dem Heck den Müllwagen. Ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen, setzte der Busfahrer seinen Weg in Richtung Avia-Tankstelle fort. 

Über sein Handy gab der Geschädigte die Informationen über die Unfallflucht an die Polizei weiter und konnte den Beamten das Kennzeichen des Busses mitteilen. Infolge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahme wurde der 47-jährige Fahrer des Gelenkbusses angehalten und überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass das Unfallmuster des Busses mit dem Schaden am Müllwagen übereinstimmt. 

Die Schadenshöhen schätzen die Beamten der Frankenberger Polizeistation beim Bus auf 3000 Euro und beim Müllwagen auf 150 Euro.

Link: Unfallstandort am 23. April 2021 in Frankenberg.

-Anzeige-

   

  

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen unbekannte Täter in eine Schule am Ortenberg in Frankenberg ein. Sie erbeuteten Bargeld und hinterließen einen hohen Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Täter gelangten durch gewaltsames Öffnen einer Tür in das Gebäude der Schule. Nachdem sie eine weitere Tür im Schulgebäude aufgebrochen hatten, durchsuchten sie mehrere Schränke und hebelten zwei Tresore auf. Aus diesen stahlen sie eine noch nicht bekannte Summe an Bargeld. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2000 Euro.

Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Frankenberg unter der Rufnummer 06451/72030 entgegen.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Die Polizei nahm in der Nacht von Samstag (17. April) auf Sonntag (18. April) zwei junge Männer fest, die beim Anblick eines Streifenwagens flüchteten. Nach den Festnahmen wurde der Grund der Flucht schnell klar: Ein 19-Jähriger hatte eine geringe Menge Marihuana dabei, ein 21-Jähriger warf kurz vor der Festnahme ein gestohlenes Mountainbike in eine Böschung. Zudem lag gegen ihn ein Haftbefehl wegen nicht geleisteter Sozialstunden vor.

Gegen 2.40 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Röddenauer Straße in Frankenberg und wurde auf zwei junge Männer aufmerksam, die zu Fuß die Flucht ergriffen, als sie den Polizeiwagen sahen. Einer von ihnen warf kurz vor der Flucht ein Fahrrad in eine Böschung. Die Frankenberger Polizisten nahmen sofort die Verfolgung und konnten beide Männer nach kurzer Zeit festnehmen. Der 21-Jährige stürzte bei seiner Flucht und zog sich dabei Verletzungen zu, die später ärztlich behandelt wurden. Aufgrund von körperlichen Gegenmaßnahmen musste ein Polizist bei der Festnahme Pfefferspray einsetzen.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Polizeibeamten eine geringe Menge Marihuana. Er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des sichergestellten Fahrrades stellte sich heraus, dass das hochwertige Mountainbike in der Nacht vom 8. auf den 9. April aus einer Scheune in Battenberg gestohlen wurde (siehe 112-Meldung vom 13. April 2021). Der Tatverdacht bezüglich des schweren Diebstahls des Mountainbikes richtet sich nun gegen den 21-Jährigen, auch wenn er in seiner ersten Vernehmung die Tat bestritt. Aufgrund des vorliegenden Haftbefehls wurde er in eine Jugendarresteinrichtung eingeliefert. (ots/r)

Link: Mountainbike aus Scheune gestohlen (13.04.2021)

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG. Auf dem Parkplatz des Logo-Getränkemarktes in Frankenberg hat sich am Samstagabend ein Verkehrsunfall ereignet - der Verursacher flüchtete mit einem grauen Audi.

Wie die Polizei angibt, war der graue Audi gegen 21.15 Uhr auf der Ruhrstraße unterwegs. Der Fahrer verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam in Höhe der Hausnummer 5 von der Fahrbahn ab und war gegen dem ordnungsgemäß geparkten Renault geprallt. Dabei wurde der Franzose um 180 Grad gedreht. An dem älteren Model entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Zeugen hatten den Unfall gehört und gesehen, wie ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit die Örtlichkeit verließ. Ein Kennzeichen konnten die Zeugen nicht ablesen, allerdings hatte der Audi erhebliche Anbauteile verloren, sodass die versierten Beamten zeitnah feststellen konnten, dass es sich bei dem Fluchtfahrzeug um einen Audi RS3 handelt. 

In diesem Zusammenhang meldete sich ein Zeuge aus Rengershausen, der einen völlig beschädigten, aber noch fahrbereiten grauen Audi durch Rengershausen brausen sah - der Verdacht liegt nahe, so ein Beamter, dass sich der Fahrzeugführer mit seinem demolierten Audi auf dem Heimweg befand.

Um den Fall schnell klären zu können, bittet die Polizei in Frankenberg um Hinweise aus der Bevölkerung unter der Rufnummer 06451/72030. Dem Unfallflüchtigen rät die Polizei sich umgehend auf der Dienststelle zu melden.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/RÖDDENAU. Gegen 16.30 Uhr meldete sich am Dienstagnachmittag eine Verkehrsteilnehmerin bei der Polizeistation in Frankenberg. Die Frau sagte den Beamten, dass sie auf Höhe Laisa einen Opel Corsa mit verdreckten und vermutlich ungestempelten Kennzeichen gesehen habe. Eine Funkstreife positionierte sich daraufhin umgehend an der Bundesstraße 253 und wartete auf das in Richtung Frankenberg fahrende Fahrzeug.

Kurze Zeit später konnte das Fahrzeug dann ausfindig gemacht werden - die Streife setzte sich hinter den Opel und gab erste Anhaltesignale. Unbeeindruckt bog der Fahrer von der Bundesstraße auf die Battenberger Straße in Richtung Röddenau ab und beschleunigte das Fahrzeug weiter auf etwa 120 km/h, ohne auf Blaulicht und Martinshorn zu reagieren. Um den Fahrer nicht unnötig unter Druck zu setzen und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, fuhren die Beamten nicht zu nah auf das flüchtende Fahrzeug auf.

Die Polizisten verfolgten den Opel durch die Ortslage Röddenau über die Mühlenstraße und die Straße "Am Niederfeld" zurück auf die Frankenberger Straße. Von dieser bog das Fahrzeug nach rechts auf die Landesstraße 3073 in Richtung des dortigen Kreisverkehrs ab und überholte daraufhin in gefährdender Weise mehrere Verkehrsteilnehmer - ein Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug konnte nur knapp vermieden werden. Bei dem entsprechenden Ausweichmanöver verlor der Fahrer die Kontrolle über den Corsa. Das Fahrzeug geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Flutgraben, überfuhr einen Stapel Holzbalken und flog daraufhin fast zehn Meter durch die Luft - die Fahrt endete schließlich auf mehreren Siloballen im angrenzenden Feld.

Daraufhin stieg der Fahrzeugführer aus und flüchtete fußläufig in Richtung Röddenau - ein Beamter nahm direkt die Verfolgung auf. Ein weiterer Beamter hörte kurz darauf Rufe von zwei Mädchen aus dem Corsa - die beiden waren, ebenso wie der Fahrer, glücklicherweise unverletzt. Schlussendlich konnte auch der Fahrer vom verfolgenden Polizisten gefasst werden.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass die drei Personen aus dem Corsa erst 16 Jahre alt sind - nach einem Führerschein mussten die Beamten folglich nicht fragen. Außerdem fanden die Polizisten bei der Kontrolle des Fahrzeugs Betäubungsmittel. Die Ermittlungen zur Herkunft des Autos und der Kennzeichen laufen noch. 

Abgeschleppt wurde der Unfallwagen vom Abschleppdienst AVAS aus Frankenberg, die Frankenberger Beamten schätzen den daran entstandenen Sachschaden auf etwa 1000 Euro.

Publiziert in Polizei

FRANKENBERG/RENGERSHAUSEN. Die Beamten der Polizeistation Frankenberg, zwei Rettungswagen und die Straßenmeisterei wurden am Mittwoch zu einem Unfall auf der Kreisstraße 126 alarmiert.

Ein 24-Jähriger befuhr gegen 12.30 Uhr mit seinem VW Lupo die Strecke von Hommershausen in Richtung Kreisstraße 126 - der Fahrer hatte vor, nach links in Richtung Frankenberg abzubiegen. Beim Abbiegevorgang übersah der Mann allerdings den Range Rover einer 51-Jährigen, die auf der Kreisstraße von Frankenberg in Richtung Rengershausen unterwegs war. Im Einmündungsbereich kollidierten die Fahrzeuge miteinander.

Nach ersten Informationen verletzten beide Beteiligten sich bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht. Zwei RTW brachten die Verunfallten in ein Krankenhaus. 

Am Lupo entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2000 Euro, der Schaden am Range Rover wird mit etwa 6000 Euro beziffert. Die Fahrzeuge wurde vom Abschleppdienst AVAS abtransportiert. Außerdem rückte die Frankenberger Straßenmeisterei an, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen, die Fahrbahn zu reinigen und Warnschilder aufzustellen.

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Am Karfreitag kontrollierten Polizisten im Rahmen eines landesweiten Aktionstages "Raser", "Tuner" und sogenannte "Autoposer" an zahlreichen Stellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Schwerpunkte der Verkehrskontrollen lagen am Eder- und am Diemelsee, wo Treffpunkte der Szene festgestellt werden konnten. Insgesamt wurden an dem von der "Autoposerszene" sogenannten "Carfreitag" etwa 130 Fahrzeuge kontrolliert, darunter etwa 110 Autos und 20 Zweiräder. Der Schwerpunkt der Kontrollen lag neben den technischen Veränderungen an den Fahrzeugen auch auf verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

Am Morgen des Kontrolltages führten Beamte des Regionalen Verkehrsdienstes Geschwindigkeitsmessungen am Diemelsee durch. Dabei konnte aber lediglich ein Verstoß im Verwarnungsbereich festgestellt werden. Darüber hinaus stellten die Polizisten an den Kontrollstellen noch einen Fahrzeugführer fest, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zwei Autofahrer hatten keine Fahrzeugpapiere dabei. Gegen einen Verkehrsteilnehmer leiteten sie ein Verfahren wegen Urkundenfälschung ein, drei müssen ihr Fahrzeug demnächst wegen Mängeln bei der Polizei vorführen. Bei einem Autofahrer führten Veränderungen am Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Gegen Mittag nahm der Verkehr am Diemelsee deutlich zu. Die Polizisten trafen nun auf zwei Gruppen der "Poserszene", dabei handelte es sich insgesamt um etwa 25 Autos aus Nordrhein-Westfalen. Bei den anschließenden Überprüfungen der Autos und Fahrer stellten die Polizeibeamten mehrere Mängel fest, die in zwei Fällen eine Verwarnung und in drei Fällen eine Mängelkarte nach sich zogen. Bei zwei Autos führten nicht eingetragene Veränderungen wiederum zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da sich die Fahrer und Mitfahrer der kontrollierten Gruppen nicht an die gültigen Corona-Regeln hielten, leiteten die Polizisten insgesamt 26 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung ein. Außerdem wurde allen ein Platzverweis für den Diemelsee erteilt.

Ab Nachmittag kontrollierten die Polizeibeamten des Verkehrsdienstes am Edersee, wobei hier der Schwerpunkt im Bereich an der sogenannten "Taucherbucht" lag. Es konnten insgesamt über 100 Fahrzeuge festgestellt werden, die sich überwiegend in Kleingruppen auf Parkplätzen um den Edersee aufhielten. Zwischen Waldeck und Waldeck-West standen viele junge Menschen, die offensichtlich die vorbeifahrenden "Poser" beobachteten. Die Polizisten ahndeten über 20 Parkverstöße und beanstandeten knapp 10 Fahrzeuge. Letztlich erteilten sie etwa 60 Platzverweise an Personen der "Poserszene" und in etwa die gleiche Anzahl an die Zuschauer. Auch hier wurden wieder Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt, es kam zu insgesamt sieben Anzeigen. Diese betrafen insbesondere eine Gruppe von jungen Männer und Frauen aus dem Werra-Meißner-Kreis, die sich auf einem Parkplatz an der "Taucherbucht" aufhielten und dabei die Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften nicht beachteten.

Bei den Kontrollen im restlichen Kreisgebiet konnten keine gravierenden Verstöße festgestellt werden. Auch außerhalb von Aktionstagen wird die Polizei weiterhin regelmäßig gezielte Kontrollmaßnahmen vornehmen, um den Gefahren, die durch "Tuner" und "Poser" im Straßenverkehr verursacht werden, entgegenzuwirken, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. (ots/r)

- Anzeige -

Publiziert in Polizei
Seite 1 von 153

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige