Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Bad Arolsen

BAD AROLSEN. Zu einem Scheunenbrand wurde die Feuerwehr Bad Arolsen am frühen Mittwochmorgen alarmiert - der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 40.000 Euro.

Um 0.50 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg einen Scheunenbrand in der Straße "Am Vorhof" in Bad Arolsen - ein Bewohner hatte den Brand bemerkt und die Notrufnummer 112 gewählt. 

Unverzüglich machten sich unter der Einsatzleitung von Wehrführer Stefan Richter 27 Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Dort angekommen, erkannten die Kräfte, dass eine Lagerscheune in Vollbrand steht  - unter Atemschutz und mit drei C-Rohren wurde der Kampf gegen die Flammen eingeleitet.

Die Kameradinnen und Kameraden evakuierten das angrenzende Wohnhaus, da zu diesem Zeitpunkt ein Übergreifen der Flammen noch nicht ausgeschlossen werden konnte. Um im Ernstfall schnell handeln zu können, wurde die Drehleiter bereitgestellt - glücklicherweise wurde das Wohnhaus aber nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in das Korbacher Krankenhaus gebracht.

Um etwa 3.45 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Kriminalpolizei Korbach übergeben, die derzeit zur Brandursache ermittelt. Der entstandene Sachschaden auf etwa 40.000 Euro geschätzt. 

Hinweise zum Brand nimmt die Korbacher Polizeistation unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegen.

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Am Montagnachmittag kam es zu einem Tötungsdelikt in der Antoniterstraße in Bad Arolsen. Ein Familienangehöriger hatte bei der Polizei gemeldet, dass auf eine Frau eingestochen worden sei. Polizei und Rettungskräfte waren innerhalb weniger Minuten am Tatort - der Notarzt konnte aber nur noch den Tod einer 32-Jährigen feststellen.

Unmittelbar nach Eintreffen am Tatort konnte die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen widerstandslos festnehmen, gegen den sich ein dringender Tatverdacht ergeben hatte. Die Kriminalpolizei Korbach hat am Montagnachmittag die Ermittlungen aufgenommen, sie wird dabei vom Erkennungsdienst des Polizeipräsidiums Nordhessen unterstützt.

Die polizeilichen Maßnahmen am Tatort dauerten bis etwa 1 Uhr und wurden am Dienstagmorgen fortgesetzt. Im Gießener Institut für Rechtsmedizin wurde der Leichnam der 32-Jährigen am Dienstag obduziert - hierbei konnten mehrere Stichverletzungen festgestellt werden. Die mutmaßliche Tatwaffe konnten die Ermittler am Tatort sicherstellen.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den Lebensgefährten der getöteten Frau. Beide haben mehrere gemeinsame Kinder, die nach der Tat zunächst von Nachbarn, anschließend vom Jugendamt, einem Notfallseelsorger und dem Psychologischem Dienst des Landkreises Waldeck-Frankenberg betreut und untergebracht wurden.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Untersuchungshaftbefehl beantragt, der Tatverdächtige wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Korbach und der Staatsanwaltschaft Kassel zum Tatablauf, den Hintergründen und zum Motiv laufen auf Hochtouren.

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Ein Audi A5 wurde in der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag (15 Uhr) in Bad Arolsen bei einem Unfall beschädigt - der Verursacher flüchtete.

In der Prof.-Klapp-Straße hatte ein 32-Jähriger seinen schwarzen Audi A5 im angegebenen Zeitraum ordnungsgemäß abgestellt. Als der Mann am Samstag zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er Schäden am hinteren Kotflügel fest. Der Verursacher hatte den Audi vermutlich beim Ausparken beschädigt und war anschließend geflüchtet.

Der Geschädigte gab an, dass hinter seinem Audi ein roter Fiat mit Erfurter Kennzeichen (EF) stand - bei diesem könnte es sich möglicherweise um das Fahrzeug des Verursachers handeln. Den Schaden am A5 schätzen die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen auf etwa 1000 Euro.

Hinweise zum Unfallverursacher oder dessen Fahrzeug werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegengenommen.

- Anzeige -

Publiziert in Polizei

MENGERINGHAUSEN. Gegen 15.20 Uhr meldete die Leitstelle Waldeck-Frankenberg am Mittwochnachmittag, dass in Mengeringhausen ein Schornstein eingestürzt sei. Unverzüglich machten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Bad Arolsen und Mengeringhausen auf den Weg zum Einsatzort in der Landstraße. 

Dort angekommen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Schornstein vom Dach eines Wohn- und Geschäftshauses in die Seitenstraße "Am Berge" gekracht und auf dem Weg nach unten mehrfach im Dach eingeschlagen war. Hierbei wurde das Dach stark beschädigt.

Zunächst brachten die Einsatzkräfte die Bewohner aus dem Haus - glücklicherweise war niemand verletzt worden. Da auf die Schnelle keine Dachdeckerei erreicht werden konnte, wurden unter Zuhilfenahme der Bad Arolser Drehleiter zunächst alle lockeren Trümmerteile vom Dach entfernt und anschließend die entstandenen Löcher provisorisch mit einer Plane abgedeckt. Um den Abtransport der Trümmerteile kümmerte sich der Bad Arolser Bauhof.

Insgesamt waren 13 Kameradinnen und Kameraden unter der Einsatzleitung von Dennis Kastenhuber im Einsatz.

Über die Sachschadenshöhe liegen bislang keine Informationen vor.

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Gegen 13.50 Uhr ereignete sich am Dienstag in ein Verkehrsunfall Bad Arolsen - die Polizei ist auf der Suche nach einem weißen Kleinwagen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.

Zur angegebenen Uhrzeit befuhr der Fahrer eines Muldenkippers die Straße "Am Tannenkopf" vom Kreisverkehr in Richtung Friedhof. Auf Höhe der Hausnummer 22 musste der Fahrer nach eigenen Angaben nach rechts ausweichen, da ihm ein weißer Kleinwagen auf seiner Spur entgegenkam - bei dem Ausweichmanöver stieß der Kipper gegen einen Bergahorn und entwurzelte diesen. 

Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt. Den Sachschaden am Baum schätzte ein Sachverständiger der Stadt auf etwa 5000 Euro, der Schaden am Fahrzeug wird von den Beamten der Bad Arolser Polizei auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Die Beamten suchen nun den Fahrer des weißen Kleinwagens oder Zeugen, die den Unfall beobachtet haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05691/97990 entgegengenommen.

- Anzeige -

Publiziert in Polizei
Dienstag, 06 Juli 2021 19:27

Tödlicher Verkehrsunfall bei Wetterburg

BAD AROLSEN. Keine Chance hatte am Dienstagabend der Fahrer eines Motorrads - zwischen der Meerbrücke und dem Abzweig nach Külte kollidierte der Biker mit einem Mitsubishi.

Wie es genau zu dem Unfall kommen konnte, werden Zeugenaussagen und der Abschlussbericht des von der Staatsanwaltschaft bestellten Gutachters ergeben. Fest steht, dass ein 21-Jähriger aus Twistetal mit seiner Kawasaki die Burgstraße (Landesstraße 3080) von Wetterburg in Richtung Volkmarsen befuhr. Zeitgleich steuerte ein 62-Jähriger aus Landau seinen grauen Mitsubishi vom Parkplatz des Twistesees in Richtung  Külte. Er wollte die Landesstraße 3080 überqueren - ob er dabei das Stoppschild beachtet hat, ist bislang unklar.

Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge. Die Kawasaki des 21-Jährigen prallte mittig in den Mitsubishi, sodass der Pkw um 180 Grad gedreht wurde und rückwärts auf einer Verkehrsinsel zum Stehen kam. Das Zweirad blieb nach der abrupten Kollision auf der Straße liegen. Verkehrsteilnehmer stoppten ihre Fahrzeuge, sicherten die Unfallstelle ab und leisteten Erste Hilfe. Polizeikräfte rückten mit mehreren Streifenwagen an. Zwei Notärzte und zwei Rettungswagenbesatzungen waren nur wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort. Angefordert wurde auch der Rettungshubschrauber Christoph 7, der wenige Meter neben der Unfallstelle seine Triebwerke abstellte. 

Schnell war dem Polizeiführer vor Ort klar, dass weitere Unterstützung vonseiten der Feuerwehr benötigt wurde. Nicht nur um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen, sondern die Unfallstelle nach Absprache mit der Polizei weiträumig abzusperren und den Verkehr umzuleiten. Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer und weitere 23 Einsatzkräfte der Feuerwehren unterstützen anschließend die Retter - Dank und Anerkennung sprach Meyer den Ersthelfern zu, diese hätten sich hervorragend verhalten und eine guten Job gemacht, so der Einsatzleiter. 

Mit einem RTW wurde der 62-Jährige ins Krankenhaus gebracht - über das Verletzungsmuster liegen noch keine Angaben vor. Für den Motorradfahrer kam indes jede Hilfe zu spät. Der junge Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Neben dem Gutachter war auch ein Seelsorger vor Ort. Unverrichteter Dinge musste der Rettungshubschrauber wieder in Richtung Kassel abheben. Die Straße war mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 30 Juni 2021 12:48

Korbacher schwerverletzt nach Unfall auf K7

BAD AROLSEN. Unachtsamkeit führte am Dienstag um 6.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person und einem Gesamtsachschaden von 26.000 Euro im Bereich des Twistesees.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 57-jähriger Mann aus Korbach mit seinem silbergrauen Dacia Dokker die Kreisstraße 7 in Richtung Wetterburg. Zeitgleich wollte ein 60 Jahre alter Herr aus Bad Arolsen mit seinem Renault Master aus einer Einfahrt des Strandbades auf die Kreisstraße auffahren. Er übersah beim Abbigen auf die K7 den vorfahrtsberechtigten Dokker, sodass es zum Zusammenstoß kam. 

Am Fahrzeug der Stadt Bad Arolsen entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 20.000 Euro. Rund 6000 Euro Sachschaden schlagen bei dem Dacia zu Buche. Mit schweren Verletzungen wurde der Korbacher ins Krankenhaus eingeliefert.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN.  Am Freitagabend gegen 19 Uhr ging das Umkleidegebäude des alten Hallenbades im Birkenweg in Flammen auf. Weithin waren dichte Rauchschwaden über dem Thielebachtal sichtbar. Gerade einmal vier Minuten dauerte es, bis die Feuerwehren Bad Arolsen und Mengeringhausen von der Sichtung der Rauchwolke bis zum Eintreffen am abrissreifen Schwimmbad eintrafen.

Zu diesem Zeitpunkt stand der Trakt des Umkleidegebäudes bereits in Vollbrand. Mit 60 Freiwilligen rückte der Bad Arolser Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer aus. Mittels C-Rohren und unter Atemschutz rückten die Trupps vor und starteten den ersten Schnellangriff. Die Drehleiter wurde ebenfalls in Stellung gebracht, sodass von oben mit Löschwasser unterstützt werden konnte. Parallel dazu bauten die Kameradinnen und Kameraden Löschwasserleitungen zu den Hydranten auf. Mit Feuerhaken konnten die Dachziegeln des Gebäudes heruntergerissen werden - das erleichterte die Löscharbeiten erheblich.

Die Zufahrt vom BBW Kreisel in den Birkenweg wurde gesperrt. Polizeikräfte sicherten die Einsatzstelle ab. Da in dem Gebäude keine Stromversorgung angeschlossen ist, geht die Polizei nicht von einem technischen Defekt aus. Bis in die späten Abendstunden zogen sich die Löscharbeiten - verletzt wurde niemand.

Eine Fotostrecke folgt!

Link: Einsatzstandort altes Schwimmbad in Bad Arolsen.

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr

BAD AROLSEN. Gleich zwei Unfallfluchten werden von der Bad Arolser Polizei verfolgt - um die Straftaten schnell aufklären zu können, bittet die Polizei um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Die erste Unfallflucht wurde der Polizeistation am Montag gemeldet. Laut des 41-jährigen Halters hatte dieser seinen weißen Audi Q5 am Sonntag gegen 8.30 Uhr auf einem Parkplatz am Twistesee abgestellt und bei seiner Rückkehr erhebliche Beschädigungen am hinteren Radkasten, der Heckstoßstange, der Fahrertür und der Felge entdeckt. Die Sachschadenshöhe beträgt mindestens 1000 Euro. Vom Verursacher fehlte jede Spur.

Auch die zweite Verkehrsunfallflucht wurde am Montag angezeigt. In der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr hatte eine 62-jährige Frau ihren 1er BMW in der Helenenstraße abgestellt. Bei ihrer Rückkehr zum Fahrzeug lag der linke Außenspiegel auf der Fahrbahn. Nach Angaben der Polizei muss der Spiegel von einem vorbeifahrenden Fahrzeug "abrasiert" worden sein. Schadenshöhe: 150 Euro.

In beiden Fällen bittet die Polizei Bad Arolsen unter der Rufnummer 05691/97990 um Zeugenhinweise.

-Anzeige-

Publiziert in Polizei
Sonntag, 20 Juni 2021 16:59

Kind im Twistesee in prekäre Lage geraten

BAD AROLSEN. Zu einem ungewöhnlichen Hilfeeinsatz rückte die Feuerwehr am Samstagabend aus - ein Kind war im Twistesee in eine prekäre Lage geraten.

Am Samstagabend rückten die Wehren Wetterburg und Bad Arolsen gegen 19.53 Uhr mit 25 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y - Fuß eingeklemmt" zum Strandbad Twistesee nach Wetterburg aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein RTW, die DLRG und ein Funkwagen der Polizeistation Bad Arolsen. Ein Kleinkind war mit seinem Fuß zwischen Leiter und Treibinsel geraten und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Kleinkind von anwesenden Badegästen betreut. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer wurden die Leiter und ein Brett der Verschalung der Insel gelöst. Somit konnte das Kleinkind an den Rettungsdienst übergeben und der Einsatz beendet werden. Laut Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer zeigte sich an der Einsatzstelle ein hervorragendes Engagement der Badegäste und eine einwandfreie Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen. (MS)

-Anzeige-

Publiziert in Feuerwehr
Seite 1 von 157

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige