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WINTERBERG/NIEDERSFELD. Schwere Verletzungen haben ein Autofahrer und seine Beifahrerin bei einem Verkehrsunfall auf der B 480 zwischen Winterberg und Niedersfeld erlitten. Die Unfallursache ist noch unklar.

Es handelt sich um einen sogenannten Alleinunfall - andere Fahrzeuge waren nicht beteiligt. Laut Polizeibericht von Sonntag geriet der Autofahrer am Samstagmorgen kurz vor Niedersfeld aus unbekannter Ursache auf die rechte Bankette. Dort prallte der Wagen gegen ein Wasserdurchlassrohr, wurde dabei ausgehebelt und überschlug sich. Das Auto blieb schließlich schwer beschädigt auf dem Dach liegen.

Die beiden Insassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle lieferten die Besatzungen zweier Rettungswagen den Fahrer und die Beifahrerin ins Krankenhaus ein. Beide Personen seien aber ansprechbar gewesen, berichtete ein Polizeisprecher.

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Publiziert in HSK Polizei
Sonntag, 26 April 2015 23:27

Reh ausgewichen: Olsberger bei Unfall verletzt

Winterberg. Als er einem Reh auswich, hat ein junger Autofahrer auf der B 480 die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der Kombi kam von der Straße ab, überschlug sich und kam schließlich im Graben auf den Rädern zum Stillstand.

Der 22 Jahre alte Fordfahrer aus Olsberg befuhr am Samstag gegen 17.40 Uhr die Bundesstraße von Winterberg kommend in Richtung Niedersfeld. Als ein Reh die Fahrbahn überquerte, versuchte der Fahrer, dem Tier auszuweichen. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen älteren Ford Focus Turnier, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Er verletzte sich dabei leicht und wurde mit einem Rettungswagen in das nächste Krankenhaus gebracht.

Das Auto, an dem Totalschaden entstand, musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr rückte aus, sicherte die Unfallstelle ab und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe.


Kürzlich verursachte ein Reh einen schweren Unfall bei Battenberg:
Motorradfahrer erfasst Reh und schleudert gegen Lkw (16.04.2015, mit Fotos)

Link:
Feuerwehr Winterberg

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Publiziert in HSK Polizei

OLSBERG. Nicht überlebt hat ein 28-jähriger Motorradfahrer einen schweren Verkehrsunfall am Dienstag auf der B 480 bei Wiemeringhausen. Eine Autofahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Der Biker aus Siegen befuhr am frühen Dienstagnachmittag die Bundesstraße von Winterberg in Richtung Olsberg. In einer S-Kurven-Kombination in Höhe Haus Wildenstein vor der Ortschaft Wiemeringhausen verlor er die Kontrolle über sein Krad.

Zunächst berührte der 28-Jährige mit der Maschine ein entgegenkommendes Auto seitlich. Anschließend prallte das Krad unkontrolliert und frontal gegen einen weiteren Wagen aus Schmallenberg. Dessen 20-jährige Fahrerin wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Der Kradfahrer erlitt erhebliche Verletzungen und musste an der Unfallstelle reanimiert werden. Die Verletzten wurden nach notärztlicher Behandlung in örtliche Krankenhäuser eingeliefert. Dort erlag der Kradfahrer dann seinen schweren Verletzungen.

Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Olsberg und Winterberg für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Rettungsleitstelle des Hochsauerlandkreises hatte für die Versorgung der Verletzten zwei Notärzte und zwei Rettungswagen eingesetzt sowie einen Rettungshubschrauber angefordert.


Erst am Sonntag war in Waldeck-Frankenberg ein junger Biker ums Leben gekommen:
Waldeck: 17-Jähriger stirbt bei Motorradunfall am Edersee (12.04.2015, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Winterliche Straßenverhältnisse sind in der Nacht zu Mittwoch einem 30 Jahre alten Autofahrer in der Nähe von Alme zum Verhängnis geworden: Auf der Fahrt in Richtung Brilon kam er gegen 1 Uhr mit seinem Wagen auf glatter Fahrbahn von der Bundesstraße 480 ab und prallte gegen eine Leitplanke. An dem Auto und der Leitplanke entstanden mehrere tausend Euro Sachschaden. Der Fahrer hatte Glück: Er wurde nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Nach Angaben der Beamten war der Autofahrer mit seinem Wagen auf der Bundesstraße 480 in Richtung Brilon unterwegs. Auf der durch Schneefall glatten Fahrbahn verlor der Mann in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug - dadurch kam der Wagen von der Straße ab und krachte in die Leitplanke.

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Publiziert in HSK Polizei

WEIDENHAUSEN. Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Morgen gegen 7.20 Uhr auf der B 480 zwischen Hemschlar und Weidenhausen. Dabei ist ein 18-jähriger Mann aus Wittgenstein auf tragische Weise getötet worden.

Glatt und rutschig war es, als der junge Mann mit seinem Fiat Punto auf dem Weg zur Schule nach Bad Berleburg war. Der Schneematsch lag nur sehr dünn auf der Straße, war aber nicht gut zu erkennen, auch, da es noch dunkel war. Vermutlich war das die Ursache für den entsetzlichen Unfall: Nach ersten Erkenntnissen geriet das Fahrzeug des 18-Jährigen in einer Linkskurve ins Schleudern und stellte sich quer zur Fahrbahn.

Der Wagen des Fahranfängers geriet auf die Gegenspur. Dort war zum selben Zeitpunkt eine 23-jährige Frau aus Hemschlar unterwegs. Sie wollte zu ihrer Arbeitsstelle nach Bad Laasphe. Sie hatte keine Chance, zu reagieren und es kam zum Einschlag ihres Golf in die Beifahrerseite des Fiat Punto. Der Aufprall war dabei derart heftig, dass der junge Mann auf der Stelle starb.

Ein Polizeibeamter, der Sachbearbeiter für Verkehrsunfälle ist und auf dem Weg zum Dienst war, und ein weiterer Passant leiteten als Ersthelfer die Rettungsmaßnahmen ein.

Von der integrierten Leitstelle des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden die Feuerwehren aus Bad Berleburg, Weidenhausen und Hemschlar, der DRK-Rettungsdienst aus Bad Berleburg und Erndtebrück, sowie Notärzte aus Bad Berleburg und Bad Laasphe alarmiert. Zusätzlich kam der Organisatorische Leiter Rettungsdienst des Kreises Siegen-Wittgenstein zum Einsatz.

Die Feuerwehren und der Rettungsdienst kümmerten sich um die junge Frau aus Hemschlar. Sie musste mit schwerem Gerät aus ihrem Auto befreit werden. Sie war allerdings nicht eingeklemmt. Es ging darum, die Patientin - wie nach solchen Unfällen üblich - möglichst schonend zu retten und möglichst wenig zu bewegen.

Die Helfer vor Ort mussten auch von einer Wirbelsäulenverletzung ausgehen, die vor Ort nicht immer diagnostiziert, sondern oftmals nur vermutet werden kann. Dann kann eine Querschnittlähmung drohen. Deshalb arbeiteten Feuerwehren und Rettungsdienst hier einmal mehr Hand in Hand, um weitere Schäden zu verhindern.

Die Kameraden der Feuerwehr stellten zudem den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Polizeibeamten sperrten die Einsatzstelle gemeinsam mit Feuerwehrkameraden weiträumig ab und sicherten Spuren und Beweise vor Ort. Außerdem hatten sie gemeinsam mit Notfallseelsorgern die schwere Aufgabe, Angehörige zu benachrichtigen.

Als die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme beendet waren, wurden beide Unfallfahrzeuge abgeschleppt. Kurze Zeit später wurde die Straße wieder für den Verkehr wieder frei gegeben. Was bleibt, sind Farbstriche auf dem Asphalt als Mahnmal für alle Autofahrer.

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Publiziert in SI Retter

BRILON. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Freitagabend auf der B 480 bei Alme sucht die Polizei nach Verkehrsteilnehmern, denen die halsbrecherische Fahrweise des 30 Jahre alten Unfallfahrers zuvor aufgefallen ist oder die davon gar gefährdet wurden.

Der Mann hatte - wie berichtet – am Freitag in Alme offenbar im Trennungsstreit seine Freundin krankenhausreif geschlagen und war dann mit dem Auto losgefahren. Vermutlich unter Einfluss von Alkohol kam es wenige Kilometer weiter zu einem Verkehrsunfall, bei dem 30-Jährige schwer verletzt wurde (wir berichteten).

Zwischen dem Moment, als der Mann losfuhr, und dem Zeitpunkt des Unfalls soll der 30-Jährige eine extrem riskante Fahrweise an den Tag gelegt haben. Daher suchen die Ermittler des Verkehrskommissariats nun Zeugen oder Geschädigten, die durch den 30-Jährigen gefährdet oder behindert wurden. Diese Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02961/90200 mit der Polizei Brilon in Verbindung zu setzen.

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. Dem schweren Verkehrsunfall von Freitagabend auf der B 480 (wir berichteten) ist ein heftiger Fall von häuslicher Gewalt vorangegangen. Im Trennungsstreit wurde eine 43 Jahre alte von ihrem bisherigen 30-jährigen Freund krankenhausreif geschlagen.

Der Mann verletzte seine Freundin am späten Freitagnachmittag in Brilon-Alme so heftig, dass sie zur notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Auch am Samstag war die 43-Jährige noch nicht vernehmungsfähig. Der Mann flüchtete nach der Auseinandersetzung mit seinem Wagen aus der gemeinsamen Wohnung.

Offenbar noch immer hochgradig in Rage, fiel der Mann mehreren Verkehrsteilnehmern durch eine halsbrecherische Fahrweise auf. Nur wenige Kilometer vom Wohnort entfernt kam es dann zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei einem der zahlreichen Überholmanöver kam dem 30-Jährigen ein anderer Wagen entgegen. Der Mann wich nach links in den Straßengraben aus und prallte dort unkontrolliert gegen Bäume. Sein Alfa Romeo wurde dabei in mehrere Teile zerrissen. Umherfliegende Trümmer beschädigten auch das Fahrzeug im Gegenverkehr schwer. Dessen 45-jähriger Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Unfallverursacher hingegen wurde schwer verletzt, "wie durch ein Wunder besteht jedoch keine Lebensgefahr", sagte ein Polizeisprecher.

Während der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der 30-Jährige alkoholisiert war. Zudem besteht gegen ihn der Verdacht auf Drogenkonsum. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an, stellten den Führerschein sicher und leiteten ein Strafverfahren gegen den Mann ein. Die B 480 blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme für fast drei Stunden voll gesperrt.


112-magazin.de berichtete am Freitagabend über den schweren Verkehrsunfall:
Auto bei Unfall in Teile gerissen - Fahrer ansprechbar (16.01.2015, mit Fotos)

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Publiziert in HSK Polizei

BRILON. So etwas hatten die eingesetzten Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Polizeibeamten wohl noch nicht oft gesehen. Als sie am Freitagabend auf die B 480 zwischen Brilon und Alme ausgerückt waren, bot sich ihnen vor Ort ein wahres Schlachtfeld. Auch uns als Fotografen fiel es vor Ort schwer, die Zusammenhänge dieses Trümmerhaufens nachvollziehen zu können.

Die Straße war, soweit das Auge reichte, von Trümmerteilen übersät. Hier ein Reifen, dort eine Tür, ein Stück einer Heckpartie, Kennzeichen, oder einfach nur nicht definierbares Metall. Die Polizei hat Kreuze und Markierungen auf die Fahrbahn gesprüht, gelb-schwarze Dreiecke markieren Messpunkte oder Einschlagstellen. Feuerwehrleute stehen am Straßenrand, ein Kilometerlanger Rückstau hat sich gebildet. Von einem Löschfahrzeug wird eine Böschung angestrahlt. Dort scheint der größte Teil des völlig zerrissenen Wagens zu liegen. Feuerwehrleute kommen uns entgegen und wir stellen uns ihnen vor. Sie kennen 112-magazin.de. Wir reden nicht viel, immer wieder schweifen die Blicke rüber zu dem Schlachtfeld auf der Straße und in der Böschung.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr gestattet uns, Fotos zu machen. So können wir auch einen genaueren Überblick über die Einsatzstelle erlangen. Wir gehen zuerst zu einem Abschleppwagen, der bereits dabei ist, ein Auto aufzuladen, einen roten Ford Focus. "Das Hauptunfallfahrzeug hängt dort vorn", lautet der freundliche Hinweis eines Feuerwehrmannes. Auf unsere Frage, was es mit diesem Auto hier auf sich habe, bekommen wir den Hinweis: "Der ist Unfallzeuge. Die umher fliegenden Trümmerteile des anderen Pkw haben ihn getroffen und da war er nicht mehr fahrbereit", resümiert ein Polizeibeamter kurz. Sein Kollege steht unterdessen auf dem Dach eines Feuerwehrwagens und wird langsam durch die Unfallstelle gefahren, um Fotos von oben zu machen.

Aus der Kurve getragen
In der Böschung hängen und liegen die Überreste eines schwarzen Pkw, vermutlich eines Alfa Romeo. Er, so die Polizei, kam aus Richung Alme, ist dann nach links auf die B 480 in Richtung Brilon eingebogen und hat mehrere Fahrzeuge hintereinander überholt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit sei er in der Linkskurve aus der Fahrbahn getragen worden. Die Kollision mit drei am Rand stehenden Bäumen hat den Wagen regelrecht zerrissen. Anschließend wurde er in eine Böschung geschleudert und stellte sich mit der Front in Richtung eines Grabens. Dort blieb er mit dem Kühlergrill in einem Baum hängen. Die Heckpartie fehlt komplett, sie ist aber aufgrund der extremen Deformierungen auch im Nachhinein nicht mehr als Heck zu erkennen.

Die Feuerwehren aus Alme, Wülfte, Scharfenberg und Brilon wurden alarmiert, um mögliche eingeklemmte Menschen aus dem Wrack zu retten. "Wir mussten gar nicht mehr schneiden. Der Verletzte konnte so aus dem Wrack gerettet werden", erklärt Wehrführer Wolfgang Hillebrand vor Ort. "Der Verletzte hat auch noch gesprochen", erklärt ein Polizeibeamter zusätzlich. Die Stimmen der Einsatzkräfte, die auf der Straße laut werden, sprechen von einem Wunder. Mächtig viel Glück und viele Schutzengel müsse der Mann gehabt haben, ist zu hören. Während der Monobildaufnahmen der Polizei können auch wir Fotos vom eigentlichen Unfallfahrzeug machen und auch für uns, wo wir in verschiedenen Kreisen zu schweren Verkehrsunfällen fahren, ist das absolutes Neuland. Für meinen Begleiter, selbst Polizeibeamter, und mich als Rettungsdienstmitarbeiter ist so ein schwerer Unfall, solch eine extreme Gewalteinwirkung auf einen Pkw völlig neu.

Die Mitarbeiter des Abschleppdienstes dürfen nun nach mehreren Stunden Rettungs- und Bergungsarbeiten und Beweissicherung damit beginnen, die Wrackteile zu verladen und abzuschleppen. Die Feuerwehrleute sind ihnen dabei wieder behilflich. Ihre Ruhe und Souveränität an der Einsatzstelle bewundern mein Kollege und ich anerkennend. Obwohl Brilon für uns auch ein absolut neues Einsatzgebiet war und man uns persönlich nicht kannte, war es ein freundschaftliches und kollegiales Miteinander.

Bleibt zu hoffen, dass den Kameraden in Zukunft schlimme Einsätze erspart bleiben. Was bleibt ist das Gefühl, dass ein Auto noch so modern gebaut und ausgerüstet sein kann, aber gegen die zu schnelle Fahrweise hat man keine Chance. Alles ist zerbrechlich. Ein modernes Auto, manchmal auch ein Menschenleben. Hier hat der junge Mann zum Glück eine zweite Chance erhalten und schwebt nach Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr. Alter und Wohnort des Mannes standen noch nicht fest.


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Retter

BRILON. Viel zu schnell, unter Drogeneinfluss und ohne gültigen Führerschein - so war ein 32 Jahre alter Mann am Sonntagnachmittag gegen 15.15 Uhr mit einem Auto auf der Bundesstraße 480 von Brilon in Richtung Rüthen unterwegs. Dort nahm die Polizei am Nachmittag in einer 70er-Zone Geschwindigkeitskontrollen vor.

Durch den Streckenabschnitt mit erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h raste der 32-Jährige mit 115 Stundenkilometern durch, berichtete die Polizei. Aber damit nicht genug: Als der Fahrer den Streifenwagen entdeckte, lenkte er nach rechts und versuchte von der Bundesstraße auf die Wülfter Straße abzubiegen.

Dadurch gelang es dem Mann allerdings nicht wirklich, sich der Polizeikontrolle zu entziehen. Das Auto des 32-Jährigen kam durch die hohe Geschwindigkeit beim Abbiegen nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Stromverteilerkasten.

An dem Auto und dem Verteilerkasten entstand dabei Sachschaden von mehreren tausend Euro, der 32-Jährige blieb aber unverletzt. Allerdings dürfte der Vorwurf der Polizei, er sei zu schnell gefahren, jetzt das kleinere Problem des Mannes sein. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizeiwache Brilon fest, dass er während der Fahrt unter Drogeneinfluss stand und er außerdem keinen gültigen Führerschein besitzt. Die Polizei ließ eine Blutprobe entnehmen, zudem wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet.

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Publiziert in HSK Polizei

WITTGENSTEIN. Der Sturm über Wittgenstein hat vielerorts die Feuerwehr auf den Plan gerufen, immer wieder kam es zu Behinderungen. Neben Straßen war in einem Fall auch eine Stromleitung und in einem anderen Fall eine Telefonleitung betroffen.

Bereits am Freitagabend hatte sich der Sturm angekündigt und in der Nacht zu Samstag erste Bäume umfallen lassen: So musste die Feuerwehr zu einem Einsatz im Ilsetal ausrücken, um dort einen dicken Baum von der Fahrbahn zu beseitigen. Kurze Zeit später schlugen die Melder der Elsoffer Feuerwehr Alarm, weil ein Baum auf die Mennertalstraße gefallen war. Zu einer Vollsperrung kam es dann auf der B 480 von Schüllar in Richtung Dödesberg: Dort war die Löschgruppe Schüllar-Wemlighausen in der Nacht alarmiert worden, weil Bäume auf der Fahrbahn lagen.

Doch damit nicht genug: In dem angrenzenden Hang war ein Baum entwurzelt worden und hatte sich in einem anderen Baum verkeilt. Für die Kameraden wäre es lebensgefährlich gewesen, nachts in den Hang zu gehen, um den Baum klein zu schneiden. Deshalb war die Entscheidung von Gruppenführer Sebastian Althaus die einzig richtige: Den Baum bei Helligkeit beseitigen lassen. Da der Baum jedoch auf die Fahrbahn zu stürzen drohte, musste die Polizei den Teilabschnitt bis zum Morgen gegen 8 Uhr sperren, bevor der Baum dann von der Straßenmeisterei entfernt wurde.

Am Samstagabend mussten die Wemlighäuser Kameraden erneut auf die B 480 ausrücken: Dort war eine dicke Fichte gekippt und ragte bedrohlich nahe in die Fahrbahn. Die Kameraden fällten die dicke Fichte und zerkleinerten sie schnell. Mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde wurde die Bundesstraße vom dicken Baumstamm befreit.

Doch auch an anderen Orten krachten die Bäume herunter: Zum Beispiel stürzte eine Birke am Birkelbacher Ortseingang auf die Straße und musste zerkleinert und beiseite geräumt werden. Hier kam es für rund 20 Minuten zu einer Vollsperrung.

Schnell erledigt war auch ein Einsatz auf der B 62 in Richtung Erndtebrück, zu dem die Löschgruppe Schameder gerufen worden war. Ein Traktor mit Frontlader, der gerade mit der Jugendfeuerwehr unterwegs war, um ausgediente Weihnachtsbäume einzusammeln, schob den Baum kurzerhand in eine Böschung, sodass die Kameraden aus Schameder nur noch wenige, in die Fahrbahn ragende Äste abschneiden mussten. In Ludwigseck stürzte eine Fichte genau auf eine Stromleitung, sodass die RWE anrücken musste, um den Schaden zu reparieren. Die Straße war aber auch hier binnen weniger Minuten wieder befahrbar.

Nicht so schnell ging es auf der L 718 zwischen Banfe und Fischelbach. Gleich drei Mal mussten die Kameraden aus Banfe und Bad Laasphe hier ausrücken. "Zum ersten Mal war es am Samstagmorgen gegen 6 Uhr", erklärte Carsten Diehl, Einsatzleiter vor Ort. Auf einem Hang waren mehrere Fichten abgebrochen und hatten sich in weiteren Bäumen verhakt. Nun drohten die Bäume auf die Fahrbahn zu stürzen und der immer noch starke Sturm tat sein übriges. Immer wieder krachten Bäume nach.

Um überhaupt in die entsprechenden Höhen zu kommen, und unter anderem eine Telefonleitung von den Tonnen schweren Lasten zu befreien, setzten die Kameraden die Drehleiter des Löschzug 1 ein, aus dessen Korb die Bäume abgeschnitten wurden. Während dieser Arbeiten war die L 718 komplett gesperrt. Durch die ungünstige Hanglage und den anhaltend starken Sturm mussten diese Arbeiten drei Mal durchgeführt werden. Dem großartigen Einsatz der Feuerwehren ist es zu verdanken, dass hier von einer länger andauernden Sperrung abgesehen werden konnte.

Anders sah das auf der K 36 in Richtung Hesselbach aus. Hier wäre ein Einsatz für die Feuerwehr bei anhaltendem Sturm lebensgefährlich gewesen und auch für alle, die dort mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs gewesen wären. Deshalb musste diese Straße komplett gesperrt werden.

Glücklicherweise wurde bei dem stürmischen Wetter niemand verletzt.

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Publiziert in SI Feuerwehr
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