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Donnerstag, 24 Juni 2021 18:49

Mann flüchtet auf Dach von Supermarkt

BRILON. Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann flüchtete am Mittwochabend auf das Dach eines Supermarktes. Nach mehrstündigen Gesprächen konnte der Briloner durch die Polizei festgenommen werden.

Gegen 18.30 Uhr erhielt die Polizei Hinweise darauf, dass sich der gesuchte Mann in einer Wohnung an der Altenbürener Straße aufhielt. Der Mann wurde wegen diversen Drogen- und Verkehrsverstößen per Haftbefehl gesucht. Als der Mann die Polizei erkannte, flüchtete er über einen Balkon auf das Dach eines angrenzenden Discounters. Um eine mögliche Gefährdung des Flüchtigen auszuschließen, sahen die Einsatzkräfte von einer Verfolgung auf das Dach ab. Stattdessen wurde der Briloner angesprochen und beruhigt.

Zeitgleich sperrten weitere Einsatzkräfte den Bereich um den Discounter weiträumig ab. Gemeinsam mit einer Familienangehörigen schafften es die Einsatzkräfte den Mann zur Aufgabe zu bewegen. Er kehrt in die Wohnung zurück. Gegen 21.30 Uhr konnte er schließlich verhaftet werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt, wie die Polizei berichtet.

Im Laufe des Donnerstags erfolgte die Vorführung des Briloners am Amtsgericht Schmallenberg. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei
Mittwoch, 13 Januar 2021 13:04

Schurke gaukelt vor vom Amtsgericht zu sein

VOLKMARSEN. Ein 66-jähriger Mann aus Volkmarsen erhielt gestern mehrere Anrufe eines angeblichen Mitarbeiters eines Amtsgerichtes. Der Anrufer erklärte, dass der Volkmarser noch länger zurückliegende Spielschulden habe. Diese würden inzwischen mehrere tausend Euro betragen. Der Betrüger am Telefon schlug dem Volkmarser vor, das Geld auf ein Konto in der Türkei, Litauen oder auch in Deutschland zu überweisen. Da der Angerufene darauf nicht einging, drohte der Anrufer mit einer Kontopfändung. Auch dies brachte den aufmerksamen Volkmarser nicht dazu, das Geld zu überweisen. Er bot dem Anrufer lediglich an, sich am nächsten Morgen nochmal zu melden. Dazu kam es aber nicht. Da dem 66-Jährigen die Sache komisch vorkam, informierte er die Polizei Bad Arolsen.

Tipps der Polizei:

Generell sollten man vorsichtig sein, wenn jemand anruft und behauptet, dass Sie irgendwo Schulden haben. Sind Ihnen keine Rechnungen oder Mahnungen bekannt, ist der Anruf höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch.

Geben Sie niemals Ihre persönlichen Daten am Telefon heraus und bestätigen Sie diese auf Frage auch nicht.

Lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen.

Weisen Sie unberechtigte Geldforderungen zurück.

Fragen Sie den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen und woher die angeblichen Schulden konkret resultieren, notieren Sie sich die Antworten.

Kommt Ihnen der Anruf komisch vor, legen Sie vorsichtshalber auf und verständigen Sie die Polizei.

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Publiziert in Polizei

KORBACH/VOLKMARSEN. Es gibt sicherlich bei jedem Menschen Geschichten in seinem Berufsleben, die man nicht vergisst - eine solch kuriose Geschichte begann am Dienstag im Korbacher Amtsgericht und endete in einem Volkmarser Ortsteil, mit der Beschlagnahmung eines Opel Astra. Hauptdarsteller in der "Dreigroschenoper" sind eine 29-jährige Frau und ein 34-jähriger Mann, die derzeit in dem 128 Einwohner zählenden Volkmarser Ortsteil wohnen.

Wegen mehrmaligen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis war der 34-Jährige schon öfter aufgefallen, das letzte mal im Sommer 2019, als er bei einer Polizeikontrolle in Bad Arolsen zugeben musste, keinen Führerschein zu besitzen. Daraus ergab sich eine Anzeige, die am 11. Februar 2020 vor dem Amtsgericht Korbach verhandelt wurde. Das Urteil lautete zehn Monate auf Bewährung, mit weiteren Auflagen versehen. Dankend nahm der 34-Jährige das Urteil entgegen und gelobte Besserung.

Zufrieden mit dem Urteil waren auch Beamte der Polizei Bad Arolsen, die als Zeugen vor Gericht auftreten mussten. Nach Verlassen des Amtsgerichts setzten die Beamten ihren Dienst weiter fort. Die Streifenfahrt führte die Ordnungshüter über Volkmarsen nach Herbsen und weiter in Richtung Ammenhausen. Auf dem Teilstück in Richtung Hörle trauten die Uniformierten ihren Augen nicht. Vor ihrem Streifenwagen fuhr ein schon bekanntes Fahrzeug, nämlich ein Opel Astra, der auf die 29-jährige Lebensgefährtin des Verurteilten zugelassen ist. Da auch die 29-Jährige bereits mehrfach wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis in Erscheinung getreten war, hielten die Beamten die Frau im Astra an.

Die Wiedersehensfreude hielt sich in Grenzen, hatten die Beamten die Frau doch erst am Vormittag im Gerichtsgebäude in Korbach gesehen, als ihr Lebensgefährte zu zehn Monaten Freiheitsentzug auf Bewährung verdonnert wurde. Der 34-Jährige, der im Astra auf dem Beifahrersitz saß, äußerte sich zum Sachverhalt nicht. Auch nicht auf die Frage, ob er am Amtsgericht Korbach von seiner Lebensgefährtin abgeholt worden sei - vom Zeitraum her würde das nämlich passen. 

Um die Halterin des Opels vor weiteren Fahrten ohne Fahrerlaubnis zu schützen, wurde das Fahrzeug von der Polizei  beschlagnahmt. Es folgte eine neue Anzeige wegen Führens eines Kraftfahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis. (112-magazin)

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BAD AROLSEN/KORBACH. Das Unglück, bei dem vor einem Jahr ein 14-jähriges Mädchen nach einer Kollision mit einem Linienbus am Bahnhof in Bad Arolsen gestorben ist, war ein "tragischer Unfall". Das stellte Richterin Kanold in ihrem Urteil am Dienstag in der Verhandlung vor dem Korbacher Amtsgericht fest. Sie sprach damit den 50-jährigen Busfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei.

Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten zuvor ebenfalls auf Freispruch plädiert. Hierbei hatten sie vor allem eines hervorgehoben: Es könne nicht mit Sicherheit festgestellt werden, ob der Unfall hätte vermieden werden können. Im Zentrum des Prozesses standen vor allem zwei entscheidende Fragen: Haben die drei Jugendlichen, die im Eingangsbereich des Busses standen, dem Fahrer möglicherweise die Sicht auf der Schülerin versperrt? Und: War der Busfahrer nicht aufmerksam genug? Die Fragen konnten – auch aufgrund der Aussagen aller anwesenden Zeugen und des Gutachters – insoweit beantwortet werden, das der Angeklagte vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen wurde. Der Unfall passierte am Arolser Bahnhof „Wenn ich an diesem Tag Busfahrer gewesen wäre, wäre mir das auch passiert", hatte unter anderem einer der beiden Polizeibeamten, die damals zu dem Unfallort gerufen worden waren, in der Verhandlung gesagt. Der Unfall hatte sich am 17.01.2019 gegen 7.40 Uhr am Arolser Bahnhof ereignet. Die Schülerin wurde beim Überqueren der Straße "Am Bahnhof" von der rechten Vorderseite des Linienbusses erfasst, umgerissen und von den hinteren Reifen des Busses überrollt. Hierbei zog sie sich tödliche Verletzungen zu.

Einig waren sich Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung darüber, dass die Licht- und Sichtverhältnisse am Ort des Unfallgeschehens schlecht gewesen seien. Dies bestätigten auch die Zeugen – unter anderem eine Lehrerin, die in ihrem Auto direkt hinter dem Bus fuhr, sowie ein am Bahnhof wartender Taxifahrer und die Polizeibeamten.

Außerdem wurde im Verfahren mehrfach darauf hingewiesen, dass die 14-jährige Schülerin dunkel gekleidet gewesen sei. Nach übereinstimmenden Zeugenaussagen habe sie beim Betreten der Straße zudem nicht nach links und rechts geschaut. Gericht, Gutachter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung machten auch deutlich, dass der Busfahrer während des Abbiegevorgangs auf viele Dinge zu achten gehabt habe. Dem zufolge hätte er das Mädchen zwar sehen können, aber nicht zwangsläufig auch müssen. Quelle: Philipp Daum/WLZ

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Publiziert in Polizei
Dienstag, 15 Januar 2019 16:40

Drei Täter nach Ladendiebstahl in Haft

KIRCHHAIN. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ ein Richter des Amtsgerichts Marburg am Sonntag gegen drei festgenommene Männer Haftbefehle wegen Fluchtgefahr.

Unter dem Verdacht stehend, gemeinschaftlich und gewerbsmäßig Ladendiebstähle begangen zu haben, wurden die wohnsitzlosen Georgier im Alter von 31, 32 und 36 Jahren von der Polizei am Samstagnachmittag nach vorangegangenen Diebstählen festgenommen. Bei diesen Diebstählen wurden Tabakwaren im Lidl-Markt in Kirchhain entwendet.

Offensichtlich arbeiteten die Männer zusammen. Während einer an der Kasse wenige Waren auf das Kassenband legte und dabei den Kassierer ablenkte, steckte der unmittelbar Folgende noch gedeckt durch den dritten Mann eine Zigarettenpackung nach der anderen ein. Dank der Aufmerksamkeit eines weiteren Mitarbeiters fiel der Diebstahl jedoch auf, sodass die Ware letztlich im Geschäft blieb.

Die Polizei nahm die zunächst flüchtigen Männer durch die Fahndungsmaßnahmen nach und nach fest. Nach dem Erlass der Haftbefehle befinden sich die Männer mittlerweile in Justizvollzugsanstalten. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. Wegen räuberischer Erpressung wurde am Freitag, den 14. Dezember ein der Polizei bereits hinlänglich bekannter 28-jähriger Mann vorläufig festgenommen.

Der Mann hatte versucht, Schulden bei einem 36-jährigen Mann einzutreiben und dabei seinem Opfer gedroht, ihm die Zähne auszuschlagen. Da der 36-Jährige über kein Bargeld verfügte, forderte der 28-Jährige schließlich die Herausgabe von zwei Halsketten, die ihm der Geschädigte auch aushändigte.  

Nachdem sich der 36-Jährige zur Polizei geflüchtet hatte, klickten bei dem 28-jährigen Übeltäter bereits kurze Zeit später die Handschellen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen wurde der Festgenommene am Folgetag der Haftrichterin beim Amtsgericht Siegen vorgeführt, die den Mann in Untersuchungshaft schickte. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

PADERBORN. Am Mittwoch, dem 5. Dezember nahmen Ermittler einen 28-jährigen tatverdächtigen Delbrücker im Rahmen der Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt fest.

Im Rahmen der Ermittlungen der Mordkommission "Spee" verdichteten sich die Hinweise auf einen bereits vorbestraften 28-jährigen Delbrücker. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der Bruder des Festgenommenen am Tatort beobachtet.

Im Rahmen der Recherchen waren Ermittler und Beamte einer Einsatzhundertschaft in dem Delbrücker Wohngebiet am Tatort unterwegs. Am Nachmittag führten die Ermittlungen zur Festnahme von zwei Brüdern aus dem Bereich der Nachbarschaft des Opfers. Nach weiteren Untersuchungen wurde einer der Brüder in den Abendstunden wieder freigelassen, das Tatwerkzeug wurde bislang nicht gefunden.  

Der in Russland geborene, deutsche, 28-jährige Tatverdächtige machte bei seiner Vernehmung Angaben zum Tathergang. Dabei räumte er ebenfalls ein, das Opfer mit Stichen verletzt zu haben. Der 28-Jährige berief sich auf eine angebliche Notwehrhandlung. Dies deckt sich jedoch nicht mit dem bisherigen Ermittlungsstand. Die Staatsanwaltschaft Paderborn beantragte beim Amtsgericht Paderborn einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 28-Jährigen.

Die Vorführung des Tatverdächtigen erfolgte in den Nachmittagsstunden des 6. Dezembers beim Amtsgericht. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Dienstag, 11 September 2018 15:28

Unfallflucht, Einbruch in Juwelier und Festnahme

NEUSTADT. Nach zwei Unfällen mit einem blauen Opel Astra und dem gewaltsamen Eindringen in ein Juweliergeschäft in der Innenstadt am Montagnachmittag des 10. Septembers ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei gegen einen 52 Jahre alten Mann.

Zeugen hielten den Tatverdächtigen nach dem Vorfall in der Markstraße bis zum Eintreffen der Polizei fest. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der mutmaßliche Fahrer zunächst kurz nach 13 Uhr in der Königsberger Straße mit seinem Astra auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einem entgegenkommenden Opel Zafira und fuhr einfach weiter. Die 36-jährige, schwangere Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich von einem Rettungswagen in die Uni-Klinik gebracht.

In der Hindenburgstraße fuhr vermutlich ein und derselbe Fahrer drei Minuten später auf einen vorausfahrenden Suzuki Swift auf. Auch hier kümmerte er sich nicht um das Geschehen und fuhr weiter. Die 66-jährige Fahrerin kam ohne Blessuren davon. Unmittelbar danach meldeten Zeugen der Polizei einen Mann, der gewaltsam in ein geschlossenes Juweliergeschäft in der Marktstraße eingedrungen sei.

Zeugen hielten den Tatverdächtigen, der bei dem gewaltsamen Eindringen mehrere, schwere Schnittverletzungen erlitt, bis zum Eintreffen der Polizei fest. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in die Uni-Klinik. Ein beherzt eingreifender Zeuge, ein 42 Jahre alter Mann, wurde bei dem Vorfall in der Marktstraße leicht verletzt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg ordnete ein Richter des Amtsgerichtes Marburg bei dem Beschuldigten eine Blutentnahme an. Die Ermittlungen zur Motivlage des mutmaßlichen Täters dauern derzeit noch an. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 27.000 Euro.

Die Polizei bittet um Mithilfe: Wem ist der blaue Opel Astra am Montag gegen 13 Uhr aufgrund seiner Fahrweise in der Innenstadt aufgefallen? Wer hat den Unfall in der Königsberger Straße oder der Hindenburgstraße beobachtet? Wer hat den Fahrer des Astras bei seiner Tour durch Neustadt erkannt? Hinweise bitte an die Polizeistation in Stadtallendorf unter der Telefonnummer 06428/93050. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

SIEGEN. In der Nacht zum 19. August kam es in der Hindenburgstraße zu einer Auseinandersetzung, bei der eine Person mit einem Messer lebensgefährlich verletzt wurde.

In der Siegener Innenstadt kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf eine Person ein Messer einsetzte und einen 40 Jahre alten Siegener mit mehreren Messerstichen in Arm, Brustkorb und Hals lebensgefährlich verletzte. Der Tatverdächtige ergriff sodann die Flucht.  

Da aufgrund der Art und Schwere der Verletzungen von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen wurde, erfolgte die Einrichtung einer Mordkommission. Nach zahlreichen Zeugenvernehmungen und weiteren Ermittlungen entschlossen sich Mordkommission und Staatsanwaltschaft, für sachdienliche Hinweise eine Belohnung auszuloben. Parallel dazu wurde auch die Möglichkeit eröffnet, sich anonym an ein eigens eingerichtetes Hinweistelefon zu wenden oder in der Tatnacht gefertigte Bilder und Videos anonym auf eine dafür eingerichtete Plattform hochladen zu können, wir berichteten: http://112-magazin.de/meldungen-aus-der-region/polizei/item/26876-nach-versuchtem-tötungsdelikt-2x-2000-euro-belohnung-für-hinweise.  

Im Zuge der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht gegen einen 21-jährigen Siegener, der sich nach der Tat ins außereuropäische Ausland begeben hatte. Noch bevor Staatsanwaltschaft oder Mordkommission an den Tatverdächtigen oder seine Familie herangetreten waren, bestellte sich für den Tatverdächtigen ein Verteidiger und kündigte an, der Tatverdächtige wolle sich dem Ermittlungsverfahren stellen.  

Nachdem zunächst der Verteidiger wichtige Augenzeugen des Tatgeschehens benannt und die mutmaßliche Tatwaffe den Ermittlungsbehörden übergeben hatte, stellte sich am 5. September der Tatverdächtige dem Haftrichter bei dem Amtsgericht Siegen, der ihm den aufgrund der Verdachtslage bereits erlassenen Haftbefehl verkündete. Da der nicht vorbestrafte Tatverdächtige aus freiem Entschluss aus dem Ausland zurückgekehrt war, um sich den gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Vorwürfen zu stellen, wurde der Haftbefehl unter strengen Auflagen (Sicherheitsleistung, Meldeauflagen sowie Abgabe sämtlicher Ausweispapiere) außer Vollzug gesetzt.  

Der Tatverdächtige kooperiert nun zuverlässig mit den Ermittlungsbehörden und hat sich bereits am 6. September absprachegemäß zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung eingefunden. Auch ein weiterer Tatverdächtiger, der an der körperlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen ist, konnte inzwischen ermittelt werden. Das bei der Polizei eingerichtete anonyme Hinweistelefon und die Internet-Hinweisplattform sind ab heute nicht mehr erreichbar.  

Die weiteren Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft in der Sache dauern noch an. (ots/r)

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Publiziert in SI Polizei

PADERBORN. Die Paderborner Polizei nahm am Donnerstag einen mutmaßlichen Drogendealer fest und stellte Drogen sowie weitere Beweismittel sicher.

Der 31-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft. Am Donnertagabend stoppte eine Zivilstreife in der Südstadt einen Radfahrer, der zuvor in einem Haus verschwunden war, aus dem mit Drogen gehandelt werden soll. Der 27-jährige hatte mehrere Gramm Marihuana dabei und gab zu, die Rauschmittel in dem Haus gekauft zu haben. Über die Staatsanwaltschaft wurde ein Durchsuchungsbeschluss für die betroffene Wohnung beim Amtsgericht beantragt.

Der umgehend erlassene Beschluss wurde kurz darauf vollstreckt. Als die Polizisten an der Wohnung klopften, tat sich zunächst nichts. Als dann die Toilettenspülung ging, brachen die Beamten die Wohnungstür auf. Der 31-Jährige Tatverdächtige kam den Polizisten von der Toilette entgegen. Dort hatte er versucht, mehrere dutzend Tütchen mit Marihuana sowie unverpacktes Marihuana herunter zu spülen. In der Wohnung hielten sich noch zwei junge Männer im Alter von 19 und 23 Jahren auf, die, wie sie später angaben, Drogen kaufen wollten.

Bei der Durchsuchung entdeckte die Polizei weiteres verstecktes Marihuana und Utensilien für den Drogenhandel, wie Waagen und Verpackungen. Die aufgefundenen Drogen und Beweismittel wurden sichergestellt. Alle drei angetroffenen Personen nahm die Polizei vorläufig fest. Die beiden jüngeren Männer wurden nach ihren Vernehmungen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen sie sowie gegen den 27-jährigen Radfahrer und weitere Drogenkäufer werden Strafverfahren eingeleitet.

Gegen den 31-jährigen mutmaßlichen Dealer erließ das Paderborner Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
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