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WOLFHAGEN. Am Mittwoch erstatteten zwei Katzenhalter aus Wolfhagen-Niederelsungen Anzeigen bei der Polizeistation in Wolfhagen, weil sie ihre Tiere schwer verletzt aufgefunden hatten. Eine Katze war dabei so schwer verletzt worden, dass sie am Montag verstarb. Nach ersten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass den beiden Tieren die Verletzungen durch äußere Gewalteinwirkung wie zum Beispiel Tritte zugefügt wurden. Hinweise darauf, dass ein Unfall ursächlich sein könnte, liegen bislang nicht vor. Die Polizei sucht daher nun nach Zeugen, die bei der Aufklärung der Fälle weiterhelfen können.

Beide Tiere sind nach Angaben ihrer in Niederelsungen wohnenden Besitzer Freigänger. Der erste Katzenhalter hatte sein schwer verletztes Tier am Freitagmorgen mit gebrochenem Unterkiefer aufgefunden - das Tier muss derzeit künstlich ernährt werden. Die Halterin der verstorbenen Katze schilderte, dass sie ihr Tier am Montagnachmittag nahe ihrer Wohnanschrift mit Verletzungen im Bauch- und Beckenbereich gefunden hatte. Sie fuhr mit der Katze zum Tierarzt, wo das Tier aufgrund der Schwere der Verletzungen anschließend verstarb.

Die Beamten der Wolfhager Polizei ermitteln nun wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz. Aus diesem Grund bitten die zuständigen Ermittler zur Aufklärung der Fälle um Hinweise von Zeugen, die möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeistation in Wolfhagen unter der Telefonnummer 05692/98290 entgegen. (ots/r)

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KASSEL/WOLFHAGEN. Den richtigen Riecher hatte in der Nacht zum heutigen Dienstag eine Streife des Polizeireviers Nord, die einen Dacia Sandero in der Kasseler Gießbergstraße stoppte und kontrollierte: Es handelte sich um den Pkw, der am vergangenen Mittwoch in Vellmar gestohlen wurde und in der darauffolgenden Nacht bei einem Tankstelleneinbruch in Wolfhagen auffiel.

Den 30-jährigen Mann am Steuer des Wagens und den 36-jährigen Beifahrer aus Vellmar nahmen die Beamten daraufhin fest. Da gegen den wohnsitzlosen Fahrer ein Haftbefehl wegen eines Diebstahls mit Waffen vorlag, wird er nun eine viermonatige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt verbüßen müssen. Aufgefallen war der Dacia der Streife gegen 3 Uhr wegen seiner rasanten Fahrweise auf der Holländischen Straße.

Die Polizisten folgten dem Pkw und hielten ihn schließlich in der Gießbergstraße an. Schnell stellten sie fest, dass es sich um den in Vellmar gestohlenen Dacia Sandero handelt. Darüber hinaus waren an dem Pkw Kennzeichen angebracht, die nach bisherigen Ermittlungen von einem geparkten Skoda in der Kasseler Heckerstraße entwendet wurden. Der Dacia wurde anschließend zur Spurensicherung sichergestellt und abgeschleppt.

Da der 30-Jährige den Wagen offenbar unter Drogeneinfluss gesteuert hatte, entnahm ein Arzt bei ihm eine Blutprobe. Darüber hinaus leiteten die Polizisten gegen ihn eine Anzeige wegen "Trunkenheit im Verkehr" ein. Den 36-jährigen Beifahrer entließen die Beamten nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Inwiefern er und der 30-Jährige als Täter für den Tankstelleneinbruch in Wolfhagen infrage kommen, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen, die von den Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo geführt werden. (ots/r)

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Dienstag, 09 März 2021 19:06

Etwa 300 Altreifen illegal im Feld entsorgt

WOLFHAGEN. Auf einem Feldweg nahe der Bundesstraße 450 bei Wolfhagen haben Unbekannte illegal zwei Haufen von etwa 300 Altreifen entsorgt. Die Polizei geht in diesem Fall aufgrund der Vielzahl der Reifen von einer Umweltstraftat aus, weshalb die Ermittlungen die Beamten des Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo übernommen haben. Sie bitten bei der Aufklärung dieses Falls um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die ersten Mitteilungen über die Reifenhaufen im Feld gingen am vergangenen Samstagnachmittag bei der Polizeistation Wolfhagen ein. Die der Sache nachgehende Streife entdeckte gegen 15.45 Uhr die zwischen Wolfhagen und dem Ortsteil Istha, rechts neben der Bundesstraße 450 liegenden Reifen. Diese befanden sich etwa 200 Meter von der Bundesstraße entfernt im Bereich einer Feldweggabelung. Wann genau die etwa 300 Reifen dort abgelegt wurden, ist momentan noch unklar.

Im Bereich der Ablagestelle entdeckten die Beamten Reifenspuren eines Fahrzeugs, mutmaßlich eines Kleintransporters, bei dem es sich um das Tatfahrzeug gehandelt haben dürfte. Dieses war den Spuren zufolge von der Bundesstraße gekommen und bis zu der Feldweggabelung gefahren, wo die Unbekannten die Reifen ausluden. Bei den illegal entsorgten Reifen handelt es sich überwiegend um Pkw-Reifen älteren, aber mitunter auch neueren Herstellungsdatums.

Eine fachgerechte Entsorgung wurde schließlich durch den Bauhof der Stadt Wolfhagen vorgenommen. Die dadurch entstandenen Kosten gehen somit zunächst zulasten der Allgemeinheit. Die weiteren Ermittlungen werden nun wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen geführt - eine Straftat, bei der eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe droht.

Beamte der Kasseler Kripo suchen Zeugen, die vor dem Samstagnachmittag möglicherweise verdächtige Fahrzeuge im Bereich der Feldgemarkung zwischen Wolfhagen und Istha beobachtet haben oder die Hinweise zur Herkunft der Reifen sowie auf die bislang unbekannten Täter geben können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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WALDECK-FRANKENBERG. Ein fulminanter Ermittlungserfolg gelang Polizei und Staatsanwaltschaft nach mehreren Diebstählen von Schafen, Weidezäunen und Zaunbatterien, die sich im vergangenen Jahr an verschiedenen Orten im Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg (112-magazin.de berichtete darüber, hier klicken) ereigneten.

Durch Hinweise von Zeugen und intensiven Ermittlungen konnten in enger Zusammenarbeit mit der Polizei im Hochsauerlandkreis (Nordrhein-Westfalen) Anfang Januar 2021 auf zwei Weiden bei Marsberg und Niestetal insgesamt etwa 100 Schafe und Lämmer sowie umfangreiches Zubehör aufgefunden werden. Zudem führten die weiteren Ermittlungen der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen und der EG 2 der regionalen Ermittlungsgruppe der Kasseler Polizei auf die Spur eines 26-jährigen Mannes aus Kassel, der verdächtig ist, für eine Vielzahl von Diebstählen auf Weiden verantwortlich zu sein.

Durchsuchungen und Festnahme am Mittwoch

Mit Unterstützung der Polizei aus Nordrhein-Westfalen durchsuchten die Ermittler am Mittwoch (3. Februar 2021) mehrere Wohnungen und Scheunen in Kassel und Marsberg, für die von der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse bei Gericht erwirkt worden waren. Dabei fanden die Polizeibeamten Beweismaterial, was nun ausgewertet wird. Zudem stellten die Beamten eine Vielzahl an mutmaßlichem Diebesgut sicher, wobei es sich um Weidezäune, Werkzeug und Ohrmarken von Schafen handelt.

Die Ermittlungen bezüglich der aufgefundenen Tiere, in die mit Blick auf den Gesundheitszustand auch die zuständigen Veterinärämter involviert sind, sowie der sichergestellten Gegenstände, dauert derzeit noch an. Teilweise konnten die Ermittler Zuordnungen zu vorangegangenen Diebstählen von Schafen und Weidezäunen in Nordhessen bereits treffen. Dies betrifft unter anderem einen Diebstahl von 18 Schafen und eines Weidezauns in Nieste in der Zeit zwischen dem 14. und 15. November 2020 sowie einen Diebstahl von 13 Schafen am 5. November 2020 in Wolfhagen-Istha.

Schafbesitzer und Zeugen gaben entscheidende Hinweise

Der 26-Jährige ist nach den bisherigen Ermittlungen verdächtig, Schafe, Zäune, Weidezaungeräte und Ohrmarken von mehreren Weiden in Nordhessen gestohlen und damit gehandelt zu haben. Die entscheidenden Hinweise, die zum Auffinden der Tiere und auf die Spur des Tatverdächtigen führten, hatten den Ermittlern mehrere bestohlene Schafbesitzer und weitere Zeugen gegeben. Sie hatten unter anderem mutmaßlich gestohlene Weidezäune auf einem Kleinanzeigenportal im Internet entdeckt und die Polizei darüber informiert. Der 26-jährige Tatverdächtige ist bei den Durchsuchungen am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Zu den Tatvorwürfen hat er sich bei der Polizei nicht geäußert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren umfangreichen Ermittlungen dauern an, sagt Ulrike Schaake, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Nordhessen. (ots/r)

Link: 400 Meter Schafzaun gestohlen - Farbe auffällig (6.12.2020)

Link: Weidezaungerät, Haspel und Litzen an Bahnstrecke geklaut (5. 10.2020)

Link: 21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt (12.8.19)

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WOLFHAGEN. Ein offenbar geistig verwirrter und erheblich unter Alkoholeinfluss stehender 39-Jähriger, hat am gestrigen Donnerstagnachmittag mit einem Messer einen Wolfhager Supermarkt betreten und laut herumgeschrien. Die verängstigen Angestellten riefen sofort die Polizei, woraufhin der Mann kurz nach Verlassen des Geschäfts gestellt und festgenommen werden konnte.

Der in Wolfhagen wohnende 39-Jährige wurde nach einer Blutentnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er muss sich nun wegen der Bedrohung verantworten. Während der Festnahme des Mannes beleidigte, bedrohte und bespuckte ein unbeteiligter 26-Jähriger die eingesetzten Beamten. Bei seiner anschließenden Festnahme setzte er sich erheblich zur Wehr, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde. Die Angestellten des Supermarkts in der Hans-Staden-Straße hatten gegen 17.50 Uhr die Wolfhager Polizei gerufen. Wie sie berichteten, hatte der 39-Jährige offenbar zuvor in dem Geschäft mit dem Messer in der Hand lautstark herumgeschrien und mehrfach auf das Kassenband geschlagen.

Anschließend verließ er den Supermarkt, konnte aber von den hinzugeeilten Streifen der Polizeistation Wolfhagen nur wenige Augenblicke später in der Teichbergstraße festgenommen werden. Das Messer stellten die Beamten sicher. Während der Festnahme des Tatverdächtigen trat der 26-Jährige an die Polizeibeamten heran und begann, sie in aggressiver Art und Weise zu beleidigen und Drohungen zu äußern. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, spuckte und trat er nach ihnen, woraufhin die Beamten auch ihn festnahmen. Der offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stehende 26-Jährige musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen.

Hiernach wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums gebracht. Gegen den Tatverdächtigen aus Wolfhagen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt. (ots/r)


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KASSEL. Erneut hat sich ein Motorradfahrer tödliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall zugezogen. Der 28-Jährige verstarb an der Unfallstelle.

Am 7. August, gegen 18.40 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 251, zwischen Habichtswald und Zierenberg, auf einem geraden Streckenverlauf mit leichter Steigung. Ein Motorradfahrer aus Richtung Ehlen kommend befuhr die B 251 in Richtung Burghasungen. Vor ihm fuhr ein Pkw, gefahren von einem 47 Jahre alten Mann aus Calden, der vermutlich nach links in einen Waldweg abbiegen wollte. In diesem Moment versuchte der Motorradfahrer, ein 28 Jahre alter Mann aus Kassel, den Pkw zu überholen und prallte gegen das Fahrzeug. Bei dem folgenden Sturz zog sich der Motorradfahrer tödliche Verletzungen zu.

Fahrer und Beifahrer des Pkws blieben unverletzt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Kassel wurden beide Fahrzeuge sichergestellt, ein Sachverständiger wurde mit der Begutachtung des Unfallgeschehens beauftragt. Der Gesamtschaden wird durch die Beamten der Polizeistation Wolfhagen auf 8.500 Euro geschätzt. Neben RTW und NAW war auch der Rettungshubschrauber Christoph 7 im Einsatz. (ots/r)

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WOLFHAGEN. Zwischen Bründersen und Istha ereignete sich am Freitagmorgen um 8 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Wie die Beamten der Polizeistation Wolfhagen zu dem Unfall auf der Bundesstraße 251 berichten, ist die Autofahrerin, eine 23-Jährige aus Bad Wildungen, bei dem Zusammenstoß mit dem Baum schwer verletzt und anschließend in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden.

Lebensgefahr soll nach erster Einschätzung der Rettungskräfte nicht bestehen. Zum Unfallhergang berichtete die vor Ort eingesetzte Streife, dass die 23-Jährige mit einem Audi A4 auf der Bundesstraße von Istha in Richtung Bründersen fuhr. In einer Rechtskurve verlor sie aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über den Audi, kam von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum, der dadurch umstürzte.

Das Fahrzeug kam anschließend erheblich beschädigt auf einer angrenzenden Wiese auf dem Dach zum Liegen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden bei der Polizeistation Wolfhagen geführt. (ots/r)

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LANDAU/WOLFHAGEN. Derzeit wird an der Bundesstraße 450 zwischen Landau und Wolfhagen, etwa am Abzweig zur alten Pommernkaserne, eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. An der Messstelle (Gasterfeld) wird die Geschwindigkeit durch ein mobiles Messgerät ermittelt. Dort gilt Tempo 60 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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Samstag, 27 Oktober 2018 15:07

Spielothek in Wolfhagen überfallen

WOLFHAGEN. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in Wolfhagen eine Spielothek überfallen. Gegen 3.50 Uhr betrat ein maskierter Mann die Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße, bedrohte die Angestellte mit einer schwarzen Pistole und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Das Raubgut verstaute der Täter in einer weißen Stofftasche und flüchtete zu Fuß in Richtung Schützeberger Straße in die Innenstadt.

Beschrieben wurde der Mann wie folgt: 


  • etwa 20 bis 30 Jahre alt
  • 170 bis 180 Zentimeter groß
  • bekleidet mit schwarzem Kapuzenpullover - die Kapuze war über den Kopf gezogen 
  • schwarze Jogginghose, schwarze Schuhe mit weißer Sohle und schwarze Handschuhe 


Er war maskiert mit einer schwarzen Plastikmaske sowie einem schwarzen Tuch. Die Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung aus Kassel, Baunatal und Bad Arolsen blieben bis zum Berichtszeitpunkt ohne Erfolg.

Hinweise bitte an die Kasseler Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0561/9100. (ots/r)

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WOLFHAGEN. Vermutlich etwa 30 neue Fahrräder des Herstellers Cube vom Modell "Stereo" im Wert von über 30.000 Euro klauten Unbekannte in der Nacht zu Dienstag, den 2. Oktober von der Ladefläche eines Lkw am Rasthof Elsinger Höhe an der Autobahn 44 im Landkreis Kassel.

Nach Angabe des Fahrers des betroffenen Sattelzuges sollen die Täter, etwa fünf an der Zahl, mit einem Klein-Lkw und zwei kleineren, hellfarbenen Begleitfahrzeugen, vermutlich Citroëns, vom Tatort geflüchtet sein. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise auf die Täter, ihre Fluchtfahrzeuge oder den Verbleib der gestohlenen Fahrräder geben können.    

Der 51 Jahre alte Fahrer des Sattelzuges aus Polen hatte gegen 1 Uhr in der Nacht die Polizei zu dem Rasthof an der Anschlussstelle Breuna gerufen. Wie er gegenüber den am Tatort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen angab, hatte er im Führerhaus der Zugmaschine geschlafen, als er um kurz vor 1 Uhr durch Vibrationen wach geworden war. Beim Nachschauen habe er draußen noch beobachten können, wie etwa fünf Personen in den Klein-Lkw und die beiden kleineren Begleitfahrzeuge gestiegen und vom Tatort geflüchtet waren.

An der Plane des Sattelzugaufliegers entdeckte er dann mehrere Schlitze, über welche die Täter sich offenbar Zutritt zur Ladefläche des Lkw-Anhängers verschafft und anschließend von innen gewaltsam die Hecktür geöffnet hatten. Von dort entwendeten sie mehrere Kartons mit neuen Cube-Rädern. Nach erster Einschätzung der Beamten dürften vermutlich etwa 30 der insgesamt 150 geladenen Fahrräder fehlen. Eine genaue Schadensauflistung kann jedoch erst beim Abladen und Sichten der restlichen Ladung am Zielort in Nordrhein-Westfalen erfolgen.    

Die in der Nacht sofort durch die Polizei eingeleitete Fahndung nach den Ladungsdieben und den vom Rasthof geflüchteten drei Fahrzeugen verlief bislang ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernehmen die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal. Sie bitten Zeugen, die Hinweise auf die Täter, die drei Fluchtfahrzeuge oder den Verbleib der gestohlenen Fahrräder geben können, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. (ots/r)

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