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Mittwoch, 09 November 2022 19:57

Riskante Überholmanöver - Polizei stoppt Caddy

WOLFHAGEN. Mehrere riskante Überholmanöver führten am Mittwoch zu einem Polizeieinsatz auf der Bundesstraße 450 - über den Notruf hatte ein Verkehrsteilnehmer die Polizei in Wolfhagen informiert.

Anhand von Zeugenaussagen befuhren in einer Kolonne mehrere Fahrzeuge die Bundesstraße 251 von Zierenberg in Richtung Wolfhagen. Auf dem Teilstück von Oelshausen in Richtung Istha  überholte der Fahrer eines weißen, im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen VW-Caddy einen dunklen Audi und einen Suzuki-Jeep. Bei dieser Aktion ignorierte der Fahrer des Caddy den entgegenkommenden Verkehr, sodass ein entgegenkommendes Fahrzeug eine Gefahrenbremsung hinlegen musste - auch der Fahrer des Suzuki musste bremsen und auf die rechte Bankette ausweichen.

Doch damit nicht genug: Im Zuge eigener Überheblichkeit überholte der Fahrer des Caddy noch einen polnischen Kleintransporter, der ebenfalls eine Notbremsung hinlegen musste. Den Gegenverkehr ignorierte der Fahrer des VWs ebenfalls, erneut musste der Gegenverkehr in die Eisen steigen. In Höhe der Abfahrt nach Fritzlar gingen die Pferde nun endgültig mit dem Fahrer durch. Er überholte trotz durchgezogener Linie und schraffierter Markierung einen Lkw, der dabei war, auf die rechte Abbiegenspur zu fahren. Scheinbar dauerte dem Caddy-Fahrer der Abbiegevorgang zu lange.

In der 70-er Zone gab der Fahrer jedoch Gas und bretterte mit 110 km/h über die Bundesstraße in Fahrtrichtung Wolfhagen. Um 13.31 Uhr setzte der Fahrer des Suzuki den Notruf bei der Polizei ab und gab den Vorfall durch. Eine Streife setzte sich an der Kreuzung in Wolfhagen in Höhe der Schützeberger Straße hinter den Caddy, der auf der B 450 in Richtung Gasterfeld unterwegs war. An der Energie-Gewinnungsanlage konnte der Fahrer gestoppt werden.

Um den Verkehrsrowdy in die Schranken zu weisen, sucht die Polizei weitere Zeugen. Hinweise nimmt die Polizeistation Wolfhagen unter der Rufnummer 05692/98290 entgegen.

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WOLFHAGEN. Auf dem Rasthof bei der Anschlussstelle Breuna an der Autobahn 44 ist es am gestrigen späten Donnerstagabend zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, hatten zwei Lkw-Fahrer dort die Auflieger ihrer Sattelzüge getauscht.

Während einer der Fahrer, ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Burgenland anschließend gegen 22.20 Uhr losfuhr und an der Einmündung zur Landstraße verkehrsbedingt anhalten musste, war der andere Fahrer noch im Begriff, den Auflieger an seine Zugmaschine anzukuppeln. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Sattelzug des 37-Jährigen aus dem Landkreis Kleve dabei jedoch ins Rollen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der 37-Jährige beim Versuch, in das Zugfahrzeug des rollenden Sattelzuges zu gelangen, zwischen die beiden Fahrzeuge. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass für ihn letztlich jede Hilfe zu spät kam und er noch am Unfallort verstarb. Der andere Fahrer erlitt einen Schock. 

Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauern an. Ein Gutachter ist mit der Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs beauftragt worden und hat bereits am gestrigen Abend an der Unfallstelle seine Arbeit aufgenommen. Zudem wurde der Sattelzug des 37-Jährigen für die weiteren Ermittlungen sichergestellt. (ots/r)

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VOLKMARSEN. Für eine 34-jährige Frau endete Sonntagabend die Autofahrt am Kreisverkehr zwischen Volkmarsen und Wetterburg tödlich - Nach ersten Informationen war der Fahrer alkoholisiert.

Ereignet hatte sich der Unfall gegen 23.20 Uhr auf der Landesstraße 3080. Ein 49-jähriger Mann aus Wolfhagen befuhr mit seinem VW Polo die L 3080 aus Wetterburg kommend in Richtung Volkmarsen. Im Bereich der Rudolf-Diesel-Straße überfuhr der Wolfhager aus bisher ungeklärter Ursache den aufgeschütteten Kreisverkehr und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der silbergraue Volkswagen überschlug sich, sodass die 34-jährige Beifahrerin aus Wolfhagen aus dem Fahrzeug geschleudert wurde.

Sofort eingeleitete Reanimierungsversuche an der Unfallstelle blieben erfolglos. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, dort wurde auch eine Blutentnahme durchgeführt, da der dringende Verdacht einer Trunkenheitsfahrt nicht auszuschließen ist.  An dem Polo entstand Totalschaden. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Gutachter an der Unfallstelle eingesetzt. Die Feuerwehr Volkmarsen war ebenfalls im Einsatz, leuchtete die Unfallstelle aus und streute eine Ölspur ab. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

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KASSEL. Im Nachbarkreis hat sich am Sonntag ein schwerer Unfall mit Todesfolge ereignet.

Am 28. August 2022 kam es gegen 16 Uhr auf der B 450, in der Gemarkung Wolfhagen, zu einem tödlichen Alleinunfall eines Motorradfahrers. Der 67-jährige Fahrer des Kraftrades aus Volkmarsen befuhr die B 450 aus Wolfhagen kommend, in Richtung Istha. Nach einem Überholvorgang in einer langgezogenen Linkskurve kam der Kradfahrer aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Laut Zeugen kam es zu keiner Berührung mit einem anderen Kraftfahrzeug.

Wie die Polizei mitteilt, verstarb der 67-jährige Kradfahrer trotz durchgeführter Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die B 450 musste zwischen Wolfhagen und Istha zeitweise voll gesperrt werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter eingeschaltet. (ots/r)

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Dienstag, 14 Juni 2022 09:51

63-Jähriger stirbt unter Ackerschlepper

WOLFHAGEN. Tödliche Verletzungen erlitt ein 63 Jahre alter Mann aus Wolfhagen bei einem Arbeitsunfall auf einem Feld zwischen den Wolfhager Ortsteilen Viesebeck und Elmarshausen. 

Wie die Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, war der 63-jährige am Sonntag mit Mäharbeiten auf dem Feld beschäftigt. Als der Eigentümer des Feldes gegen 19 Uhr nach dem Stand der Arbeiten sehen wollte, fand er den 63-Jährigen leblos und eingeklemmt unter einer Arbeitsmaschine, einem Ackerschlepper, vor.  Der sofort herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Kassel hat die Ermittlungen übernommen, der Ackerschlepper wurde sichergestellt.

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Freitag, 01 April 2022 12:17

Kühlanhänger von Autohof an der A 44 geklaut

WOLFHAGEN/BREUNA. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum heutigen Freitag einen weißen Sattelauflieger mit Kühlaufbau vom Autohof Breuna an der A 44 gestohlen.

Der Fahrer einer Spedition, der den dort abgestellten, leeren Anhänger gegen 3 Uhr in der Nacht abholen wollte, hatte dessen Fehlen entdeckt, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Die von den Beamten der Polizeistation Wolfhagen eingeleitete Fahndung nach dem Auflieger im Wert von ca. 60.000 Euro, der das Kennzeichen WAF-TK 618 hat, verlief bislang ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Anhänger noch um 0.45 Uhr an seinem Abstellort gestanden hatte. Anschließend müssen Unbekannte den Auflieger mit einer eigenen Sattelzugmaschine gestohlen haben. 

Die weiteren Ermittlungen werden bei der Ermittlungsgruppe der Polizeistation Wolfhagen geführt. Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder den Verbleib des gestohlenen Anhängers geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 05692/98290 bei der Polizei in Wolfhagen. (ots/r)

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Mittwoch, 17 November 2021 16:57

Dreijähriger Junge von Auto erfasst

WOLFHAGEN. Am heutigen Mittwochnachmittag kam es in der Bahnhofstraße in Wolfhagen, nahe der Straße "Am Koppenberg", zu einem tragischen Unfall, bei dem ein dreijähriger Junge schwere Verletzungen erlitt.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten der Polizeistation Wolfhagen berichten, hatte sich der Unfall gegen 13.15 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 45-jährige Vater des Kindes aus Wolfhagen mit seinem Ford auf das Grundstück gefahren, als plötzlich der im Hinterhof spielende Dreijährige vor das Auto lief. Der 45-Jährige konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste seinen Sohn, der unter das Fahrzeug geriet. Den Jungen brachten Rettungskräfte zur Behandlung in ein Kasseler Krankenhaus. Lebensgefahr kann gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von den Beamten der Polizeistation Wolfhagen geführt. (ots/r)

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KASSEL. Vermutlich nicht mit der Hartnäckigkeit der Ermittler der Kasseler Polizei gerechnet hat ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Kassel, als er Anfang August in Kassel den Diebstahl seines hochwertigen Pedelecs anzeigte.

Nach der Anzeige waren die in dem Fall ermittelnden Beamten der regionalen Ermittlungsgruppe 4 nämlich am Ball geblieben und hatten über den Hersteller des Rads im Wert von rund 10.000 Euro herausbekommen, dass in dessen Rahmen ein GPS-Tracker verbaut ist. So konnte das vermeintlich gestohlene Rad, das laut dem 25-jährigen Geschädigten in der Nacht zum 4. August in der Quellhofstraße in Kassel von Unbekannten trotz stabilem Fahrradschloss gestohlen worden sein sollte, geortet werden.

Bis auf zehn Meter genau ließ sich der aktuelle Standort nun bestimmen. Die Ermittler staunten nicht schlecht, als sie feststellten, dass es sich bei diesem Ort im Altkreis Wolfhagen um die neue Anschrift des vermeintlichen Bestohlenen, der inzwischen umgezogen war, handelte. Am vergangenen Montag suchten die Beamten der regionalen Ermittlungsgruppe den 25-Jährigen dort auf und konfrontierten ihn mit ihren neuen Erkenntnissen.

Sichtlich überrascht zeigte er den Polizisten schließlich den Standort des Rads und händigte es ihnen aus. Wie sich zudem bei den weiteren Ermittlungen herausstellte, hatte er offenbar bereits 9000 Euro von seiner Versicherung wegen des Diebstahls bekommen. Er muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat und Versicherungsbetrugs verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

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VOLKMARSEN. Alkoholisiert ist am späten Montagabend ein 29-jähriger Mann aus dem Raum Wolfhagen mit seinem blauen VW verunglückt - er selbst, sowie seine beiden Mitfahrer (31 und 32 Jahre) wurden schwerverletzt in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr der 29-Jährige mit seinem Passat gegen 23.50 Uhr die Landesstraße 3075 von Wolfhagen in Richtung Ehringen. Kurz vor Ehringen kam der Passat aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Mitfahrer und auch der Fahrer wurden bei dem Unfall schwerverletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit drei RTW nach Bad Arolsen, Kassel und Wolfhagen gebracht.

An dem Auto entstand Sachschaden von 12.000 Euro. Weil der Motor aus der Karosserie herausgerissen wurde und beide Achsen verbogen waren, musste das Fahrzeug abgeschleppt werden. Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrers veranlasste die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen bei dem Fahrer eine Blutentnahme anzuordnen - der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt.

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WOLFHAGEN. Nicht auf Betrüger am Telefon hereingefallen ist am gestrigen Montagnachmittag eine Seniorin aus Wolfhagen. Die 64 Jahre alte Frau hatte einen sogenannten Schockanruf erhalten, das miese Spiel der falschen Polizisten am anderen Ende der Leitung aber sofort durchschaut.

Durch ihre Mitteilung an die echten Polizeibeamten der Polizeistation Wolfhagen gelang einer Zivilstreife am Nachmittag die Festnahme des Geldabholers, der in Erwartung fetter Beute von der Bande zur Anschrift der Frau geschickt geworden war. Der festgenommene 33-Jährige aus Köln soll nun am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Bei der Durchsuchung seines Pkw fanden Beamte später zudem einen fünfstelligen Bargeldbetrag und mutmaßlich hochwertige Schmuckstücke, die allem Anschein nach aus einer gleichgelagerten Betrugstat stammen dürften.

Da diese Tat offenbar noch nicht bei der Polizei angezeigt wurde, erhoffen sich die Ermittler der zuständigen EG SÄM der Kasseler Kripo nun durch die Veröffentlichung, Hinweise zur Herkunft der sichergestellten Wertsachen zu bekommen.

Begonnen hatte der Betrugsversuch gestern gegen 13.50 Uhr mit dem Anruf einer weinenden Frau, die sich als Tochter der 64-Jährigen auszugeben versuchte und das Telefonat sofort an eine angebliche Polizistin weiterreichte. Die falsche Beamtin schilderte dann, dass die vermeintliche Tochter einen schlimmen Unfall verursachte habe und zur Abwicklung des Unfalls nun eine Kaution von 80.000 Euro erforderlich sei.

Die Wolfhagerin durchschaute den Betrug, spielte das Spiel aber mit und stellte den Betrügern hochwertigen Schmuck in Aussicht. Die Bande schickte dann den 33-Jährigen zur Anschrift der Frau, den die Zivilbeamten der Wolfhager Polizei dort gegen 14.30 Uhr festnahmen. Der Tatverdächtige, der mit einem blauen VW Touran unterwegs war, ist nach derzeitigen Erkenntnissen bereits wegen dieser Betrugsmasche in Erscheinung getreten. In seinem Wagen fanden die Beamten dann das Bargeld und den mutmaßlich hochwertigen Goldschmuck. Dabei handelt es sich um 14 Ringe, drei Armbänder, zwei Anhänger und 14 Münzen. Einer der Halskettenanhänger ist äußerst markant: Dieser hat die Form eines kleinen aufklappbaren goldenen Buches, in dem sich vier schwarz-weiße, alte Porträtfotos verschiedener Personen befinden. 

Die weiteren Ermittlungen führen nun die Beamten der EG SÄM der Kasseler Kripo, die für Vermögensstraftaten zum Nachteil älterer Menschen zuständig sind. Die Ermittler bitten um Hinweise zur Herkunft des sichergestellten Schmucks oder Bargelds unter Tel. 0561/9100 an das Polizeipräsidium Nordhessen. Darüber hinaus werden Zeugen, denen hier in der Region am gestrigen Montag oder an den Tagen davor ein blauer Touran mit Kölner Kennzeichen ("K-") verdächtig aufgefallen ist, gebeten, sich ebenfalls bei der Polizei zu melden. (ots/r)

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