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Mittwoch, 19 März 2014 17:46

Mastbulle geht auf Landwirt los: Bein gebrochen

SCHMILLINGHAUSEN/VASBECK. Zwei Landwirte sind am Mittwoch dabei verletzt worden, als sie Nutzvieh zum Verladen aus dem Stall treiben wollten. Ein Mastbulle verletzte einen 65-Jährigen in Schmillinghausen sogar schwer.

Der Landwirt war nach Angaben der Bad Arolser Polizei am Vormittag um 10.25 Uhr damit beschäftigt, Mastbullen aus einem Stall in der Mederichstraße heraus und in ein Transportfahrzeug hinein zu treiben. Das letzte der Tiere ging offenbar auf den 65-Jährigen los. Der Landwirt stürzte und zog sich eine Beinfraktur zu. Nach notärztlicher Erstversorgung brachten Rettungskräfte den Landwirt zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Bad Arolsen.

Wenig später, gegen 10.45 Uhr, gab es auf einem Hof in der Straße Hinterm Wege im wenige Kilometer entfernten Vasbeck einen ähnlichen Arbeitsunfall. Auch hier war ein Landwirt damit beschäftigt, Tiere aus dem Stall in ein Transportfahrzeug zu treiben. Eines der beiden Rinder drückte den 49-Jährigen im Vorbeilaufen gegen eine Wand, anschließend knickte der Bauer um und kugelte sich das Fußgelenk aus. Auch in diesem Fall rückten Notarzt und Rettungswagen aus, der Vasbecker wurde ins Korbacher Krankenhaus gebracht.

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Publiziert in Retter

TWISTE. Um die Familie Isenberg-Gautier in Twiste zu unterstützen, deren Stallungen bei einem Feuer am Dienstag vernichtet wurden, und das Wohnhaus wahrscheinlich unbewohnbar bleiben wird, haben sich Familien in Twiste zusammengetan, um Spenden zur Unterstützung zu sammeln.

Derzeit ist die Familie Gautier bei den Nachbarn in einer Einliegerwohnung untergekommen. Die pflegebedürftige 83-jährige Oma wurde in einem Seniorenheim untergebracht. Eine Pflege in der Einliegerwohnung sei nicht möglich, erklärte eine Freundin der Familie. Schon in der Nacht, als das Feuer ausgebrochen war, waren Nachbarn und Freunde da, um zu helfen.

Die Familien erzählen, wie schrecklich diese Nacht war. Immer wieder rollen ihnen Tränen über die Wangen. Es ist noch alles unfassbar. Aber sie helfen, wo sie können. Bei Köchlings waren Gautiers zum Essen eingeladen, Familie Brücher hat angeboten, das Waschen der Wäsche zu übernehmen und Regina Becker hat ein Spendenkonto bei der Sparkasse eröffnet.

Dass die Gautiers ihre Existenz verloren haben, ist für die Helfer unfassbar. Und auch die Vernichtung des Anwesens ist ihnen unbegreiflich. "Das ist ein Stück Geschichte von Twiste, was da abgebrannt ist. Seit Generationen ist dieses Gehöft da und gehört für uns einfach dazu", sagte einer der Helfer.

Christa und Achim Gautier sind traurig. "Wir waren zufrieden, so wie es war", sagte Achim Gautier unter Tränen. Als beide von der Hilfsaktion erfahren, schlägt sich Christa Gautier die Hände vor den Mund, überwältigt von diesem Engagement. "Es ist so unglaublich", sagte sie. Noch immer hat sie ihren Arm verbunden. In der Brandnacht hatte sie sich beim Retten der Tiere eine Brandverletzung zugezogen.

Derzeit werden schadhafte Stellen am Dach des Wohnhauses neu gedeckt, die Strom- und Wärmeversorgung wiederhergestellt. Schadensbegrenzung, nennt das die Versicherung. Denn es ist noch nicht klar, was aus dem Haus wird. Abriss oder Sanierung steht zur Diskussion. Bewohnbar ist es so jedenfalls nicht mehr. Was das Feuer nicht vernichtet hat, das hat das Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen.

132 Feuerwehrleute aus Twiste und Bad Arolsen waren im Einsatz. Ein Pferd kam in den Flammen ums Leben. Die Feuerwehr versuchte, das Wohnhaus vor den Flammen zu retten. Doch ein Teil des Hauses ist dennoch stark beschädigt. Die Brandursache ist nach wie vor noch nicht bekannt. Die Unterstützung initiieren die Familien Siegfried Becker, Helmut Brücher, Jürgen Köchling und Fritz und Joachim Stracke aus Twiste.

Wer helfen möchte, kann auf das Spendenkonto bei der Kreissparkasse Waldeck-Frankenberg überweisen.
IBAN: DE 61 523 500 05 000 10 88 483.


112-magazin.de berichtete über das verheerende Feuer:
Großbrand zerstört Bauernhof: Fünf Verletzte, Pferd tot (11.03.2014, mit Video u. Fotos)

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Publiziert in Feuerwehr

TWISTE. Nahezu der gesamte Wirtschaftstrakt eines Bauernhofes in Twiste ist bei einem Großbrand am frühen Dienstagmorgen zerstört worden. Auch das direkt angrenzende Wohnhaus wurde von den Flammen erfasst. Ein massiver Löschangriff sorgte dafür, dass das Wohngebäude beschädigt gehalten wurde.

Auf dem Hof leben laut Polizei ein 61 und 56 Jahre altes Ehepaar mit der 83-Jährigen Mutter. Alle Bewohner konnten sich vor den Flammen in Sicherheit bringen. Insgesamt wurden bei dem Feuer nach jetzigem Kenntnisstand insgesamt fünf Menschen leicht verletzt.

Fünf Verletzte
Die 83-Jährige erlitt einen Schwächeanfall, zwei Helfer, darunter ein Feuerwehrmann, mussten sich aufgrund leichter Brandverletzungen in ärztliche Behandlung begeben. Zwei Nachbarn hatten sich bei dem Versuch, ein Pferd aus den Stallungen zu retten, leichte Rauchgasvergiftungen zugezogen. Für das Pferd kam jede Hilfe zu spät, es kam in den Flammen ums Leben. Vier weitere Pferde wurden unversehrt auf eine gegenüberliegende Wiese gebracht.

Der Polizei in Korbach gemeldet hatte eine Nachbarin den Großbrand gegen 0.45 Uhr, Augenblicke später alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren der Großgemeinde Twistetal sowie die Bad Arolser Stützpunktwehr.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle in Hauptstraße (Ortsdurchfahrt/Bundesstraße 252) standen Scheune und Stallungen auf gesamter Länge in Vollbrand. Unter anderem vom Korb der Arolser Drehleiter aus begannen die Feuerwehrleute sofort, das im rechten Winkel an den Wirtschaftstrakt angebaute Wohnhaus zu schützen - für Scheune und Stallungen gab es zu dieser Zeit bereits keine Rettung mehr.

Die Flammen griffen trotz einer Riegelstellung auf das Wohnhaus über, im Dachstuhl brannte es zeitweise. Den Einsatzkräften gelang es zwar, das Wohngebäude zu halten, es ist jedoch durch Brandeinwirkung und Löschwasser derzeit unbewohnbar.

Mehr als 130 Feuerwehrleute im Einsatz
Insgesamt waren mehr als 130 Feuerwehrleute im Einsatz, viele von ihnen unter Atemschutz, außerdem mehrere Schnelleinsatzgruppen des Roten Kreuzes. Auch Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick und der Twistetaler Bürgermeister Stefan Dittmann waren vor Ort. Am frühen Morgen rückten schließlich auch die Kameraden aus Korbach mit dem Gerätewagen Atemschutz an, um weitere Atemluftflaschen zur Verfügung zu stellen.

Die Ortsdurchfahrt war während der Löscharbeiten bis etwa 7 Uhr voll gesperrt, außerdem wurde auch der Bahnverkehr der Strecke Bad Arolsen-Korbach zeitweise eingestellt - die Wasserversorgung von der Twiste her verläuft über die Gleise. Erst ab etwa 4.45 Uhr war die Bahnstrecke wieder frei. Ein Notfallmanager der Bahn machte sich vor Ort ein Bild davon, ob ein gefahrloses Passieren für Züge möglich war.

Mehrere hunderttausend Euro Schaden
Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. Die Kripo hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen, mit einem Ergebnis ist erst in den nächsten Tagen zu rechnen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 05631/971-0 zu melden.

Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

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Publiziert in Feuerwehr
Freitag, 18 Oktober 2013 13:42

Wohnhaus und Stallungen niedergebrannt

BEVERUNGEN. Beim Brand eines Wohnhauses und der angrenzenden Stallungen ist am Freitagmorgen eine Frau verletzt worden. Den Sachschaden gab die Polizei zunächst mit etwa 120.000 Euro an. Die Ursache des Feuers steht noch nicht fest.

Sirenenalarm am Freitagmorgen in Drenke: Um 6.42 Uhr wurde der Brand eines ehemaligen Bauernhofes im Steineweg gemeldet. Das zweigeschossige Wohnhaus und die angrenzende Stallung standen in hellen Flammen. Die Feuerwehr der Stadt Beverungen war mit mehreren Wehren der Großgemeinde vor Ort. Etwa 100 Feuerwehrleute bekämpften den Brand. Sie begrenzten die Flammen auf das Objekt im dicht bebauten Ortskern. Stallung, Dachgeschoss und Obergeschoss des Hofes brannten nieder.

In den zwei Mietwohnungen sind sechs Personen gemeldet. Die im Haus befindlichen Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Ein Rettungswagen transportierte eine 37-jährige Mieterin mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus nach Höxter. Die Bewohner retteten selbständig in den Stallungen untergebrachte Tiere - ein Pony und eine Ziege.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort. Ein Brandermittler der Kripo Höxter hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Im Zuge der Löscharbeiten musste die Ortsdurchfahrt Drenke bis 9 Uhr gesperrt werden.

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Publiziert in HX Feuerwehr

DAMM. Ein Feuer ist aus bislang unbekannter Ursache am frühen Sonntagmorgen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Lohraer Ortsteil Damm ausgebrochen. Die Bewohner blieben unverletzt, die Pferde wurden aus den Stallungen gerettet.

Der Brand brach gegen 3.15 Uhr am Sonntagmorgen aus. Mehr als 70 Feuerwehrleute aus Lohra und den umliegenden Ortsteilen, unterstützt durch zwei Drehleiterfahrzeuge aus Gladenbach und Marburg, waren im Einsatz. Die Bewohner konnten sich selbst und unverletzt retten, Pferde wurden aus den Stallungen befreit.

Ein Polizeisprecher erklärte gegen 4.30 Uhr, dass die Einsatzkräfte den Brand zwischenzeitlich unter Kontrolle gebracht hätten. Nach ersten Schätzungen dürfte der Gebäudeschaden im sechsstelligen Bereich liegen. Die zuständige Kriminalpolizei aus Marburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Publiziert in MR Feuerwehr
Mittwoch, 26 Dezember 2012 13:52

Reitstall abgebrannt: Trächtige Stuten tot

ALTENBEKEN. Ein Reitstall in Altenbeken-Schwaney ist komplett ausgebrannt. Eine trächtige Stute starb in den Flammen, eine weitere trächtige Stute musste vom Tierarzt eingeschläfert werden.

Die Ursache für das Feuer in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtsfeiertages ist nach Polizeiangaben vom zweiten Feiertag noch ungeklärt. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine 30 mal 20 Meter große Reithalle mit angrenzenden Stallungen und Strohlager. In den Stallungen waren insgesamt 20 Pferde untergebracht.

Bei dem Brand wurde eine trächtige Stute getötet, eine weitere, ebenfalls trächtige Stute musste aufgrund der Brandverletzungen durch einen Tierarzt eingeschläfert werden. Das Gebäude brannte komplett ab, der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt. Die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Publiziert in PB Feuerwehr
Dienstag, 16 Oktober 2012 08:57

Huhn gestohlen - Kopf abgetrennt - zurückgebracht

GEISWEID. Durch das aufgeregte Gackern der Hühner seines Nachbarn aufgeschreckt, schaute ein 29-Jähriger in der Nacht zu Montag, gegen 3 Uhr, in den Garten. Dort sah er einen unbekannten Mann.

Als der 29-Jährige nun im Garten nachschaute, war der Mann verschwunden und erst im Laufe des Tages bemerkte sein 47-jähriger Nachbar, dass eines seiner Hühner aus dem Stall in der Zeppelinstraße fehlte. Als die Ehefrau des 47-Jährigen, gegen 20.30 Uhr, den Hühnerstall abschließen wollte, entdeckte sie im Stall den kopflosen Kadaver des in der Nacht entwendeten Tieres.

Innerhalb der letzten Tage ist dies bereits der zweite Fall, bei dem ein Huhn in der Nacht gestohlen und am nächsten Tage mit abgetrennten Kopf aufgefunden wurde, so die Polizei Siegen.  

Wer Hinweise zu dieser Tat liefern kann, setzt sich bitte mit der Kriminalpolizei in Siegen unter der Telefonnummer 0271/7099-0 in Verbindung.

Publiziert in SI Polizei
Mittwoch, 30 September 2009 17:46

Scheune und Stall bei Brand zerstört

GEISMAR. Beim Brand eines Bauernhofes sind am Mittwochabend Scheune und Stall zerstört worden. Ein Pferd wurde verletzt.

Ein Bewohner hatte den Brand gegen 20.15 Uhr entdeckt und gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Geismar, Frankenberg, Dörnholzhausen, Viermünden und Schreufa sowie später den Gerätewagen Atemschutz aus Korbach. Beim Eintreffen der Kameraden aus Geismar habe der Dachstuhl des Gebäudes in der Bachstraße bereits in hellen Flammen gestanden, sagte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Horst Benner-Hensel gegenüber 112-magazin.de. Die Einsatzkräfte hätten sofort das direkt angrenzende Wohnhaus gekühlt und somit erfolgreich ein Übergreifen der Flammen von der Scheune auf den Wohntrakt verhindert. Die acht Bewohner des Hofes - darunter ein Baby - blieben unverletzt.

Den Scheunentrakt konnten die Feuerwehrleute nicht retten. Allerdings gelang es, sämtliche Tiere ins Freie zu treiben. Zwölf Pferde, 30 Kühe und ebenso viele Rinder und Kälber überlebten den Brand - lediglich ein Pferd erlitt nach Angaben des Einsatzleiters Lothar Bring Verletzungen. Die Flammen griffen von der Scheune über auf dem im rechten Winkel angebauten Stall, in dem Kühe, Rinder und Kälber standen.

Mindestens 200.000 Euro Schaden
Etwa 70 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen waren laut Bring im Einsatz. Warum das Feuer im Bereich des Dachstuhls ausgebrochen war, weiß die Polizei noch nicht. Auf dem Boden waren Heu und Stroh eingelagert. Die Kripo nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen auf. Die Experten fanden heraus, dass der Brand im Bereich einer Milchvakuumpumpe auf dem Dachboden entstanden war. Die Brandursache dürfte somit ein technischer Defekt gewesen sein. Hinweise auf eine vorsätzliche brandstiftung hat die Polizei nicht gefunden. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro.

Von allen Seiten und vom Korb der Frankenberger Drehleiter aus kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen an. Um die brennenden Strohvorräte wirkungsvoll auch im Innern ablöschen zu können, setzten die Feuerwehrleute Schaummittel ein. Dieser Zusatz sorgt dafür, dass dem Löschwasser die Spannung genommen wird und es leichter auch in die tieferen Schichten der Strohballen eindringen kann.

Um die Feuerwehren während des mehrstündigen Einsatzes mit Getränken zu versorgen, rückten zehn Kräfte des Betreuungszuges des Frankenberger DRK nach Geismar aus und errichteten ein Verpflegungszelt. Während der gesamten Löscharbeiten war außerdem die Besatzung eines vorsorglich alarmierten Rettungswagens an der Brandstelle. Die Rettungsassistenten brauchten jedoch nach ersten Erkenntnissen nicht tätig zu werden.

An der Brandstelle in der Bachstraße war zudem der Wassermeister der Energiegesellschaft Frankenberg im Einsatz. Bürgermeister Christian Engelhardt verschaffte sich einen Eindruck von den Löscharbeiten. Nach Abzug der meisten Feuerwehrleute am späten Abend stellten einige Kameraden die Nacht über eine Brandwache.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 09 Dezember 2009 14:47

Stall abgebrannt, Tiere gerettet

EPPE. Beim Brand eines Stalls sind in der Nacht alle darin untergestellten Tiere gerettet worden. Mehrere Wehren löschten.

Ein Autofahrer bemerkte den Brand im Stall an der Walmemühle im Tal vor Eppe gegen 0.50 Uhr und schlug Alarm. Der Zeuge selbst und die Landwirte trieben daraufhin laut Polizei die etwa 50 bis 60 Schafe aus dem Stall ins Freie. Alle Tiere überlebten den Brand. Der Landwirt fuhr auch noch einen Traktor aus dem brennenden Gebäude. Im Stall waren den Angaben zufolge auch Heu und Stroh gelagert.

Die Feuerwehren aus Eppe, Hillershausen, Goldhausen, Nieder-Schleidern und Korbach rückten zur Walmemühle aus und kämpften von mehreren Seiten teils unter Atemschutz gegen den Brand an. Die Flammen schlugen beim Eintreffen der ersten Kameraden bereits meterhoch aus dem Dach. Auch die Drehleiter war im Einsatz. Vorsichtshalber hatte die Leitstelle auch einen Rettungswagen alarmiert, die Besatzung kam jedoch nicht zum Einsatz - verletzt wurde bei den Löscharbeiten unter Einsatzleitung von Carsten Vahland niemand.

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor forderte später noch das Technische Hilfswerk sowie die DRK-Schnelleinsatzgruppe an. Das THW holte mit einem Radlader brennendes Heu und Stroh zum Ablöschen aus dem Stall, die DRK-Helfer versorgten die Brandschützer bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mit heißen Getränken.

Um Löschwasser zum brennenden Stall zu befördern, legten die Feuerwehrleute mehrere Leitungen von einem angrenzenden Bach zur Einsatzstelle. Die Löscharbeiten zogen sich wegen der brennenden Stroh- und Heuballen in die Länge. Die an der Mühle vorbeiführende Straße wurde gesperrt. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick machte sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten.

Nach ersten Ermittlungen kommt laut Polizeisprecher Volker König ein technischer Defekt in einer Stromleitung als Brandursache in Frage. Hinweise auf eine Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben. Im Zusammenhang mit dem Brand wird der Zeuge gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Korbach zu melden, Telefon 05631/971-0.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 01 März 2011 10:10

Großbrand vernichtet Bauernhof

WILLERSHAUSEN. Bei einem Großbrand sind in der Nacht Scheune und Stallungen eines Bauernhofes den Flammen zum Opfer gefallen.

Die Gebäude in der Torstraße im 85-Seelen-Dorf bei Rosenthal brannten dabei völlig ab. Die Feuerwehren aus Rosenthal, Gemünden, Roda und Kirchhain konnten ein Übergreifen des Feuers auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus allerdings verhindern. Zusätzlich waren die Frankenberger Feuerwehr mit ihrem Drehleiterfahrzeug und die Feuerwehr Marburg mit einem Großtanklöschfahrzeug angerückt. Es waren rund 120 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Rosenthals Stadtbrandinspektor Klaus Hallenberger.

Das Feuer war gegen 23.15 Uhr bemerkt werden. Der Landwirt und Helfer konnten Tiere noch rechtzeitig aus den Ställen holen und in Sicherheit bringen. Der betroffene Landwirt ist einer von drei Vollerwerbsbauern im Dorf. Vor Ort informierte sich auch Rosenthals Bürgermeister Hans Waßmuth über das Geschehen. Menschen wurden nicht verletzt. Die Leitstelle hatte die Besatzung eines Rettungswagens vorsorglich angefordert, die Rettungsassistenten übernahmen die Brandstellenabsicherung für die Einsatzkräfte.

Eingesetzt waren zehn Tank- und Großtanklöschfahrzeuge, vier Löschfahrzeuge und eine Drehleiter. Unterstützt wurde der Einsatz durch Fachberater des THW. In der Nacht rückte auch eine Schnelleinsatzgruppe des DRK zur Versorgung der Kräfte und der Geschädigten an. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei auch am Morgen noch keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei sollte bei Tagesanbruch die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen, erklärte der Dienstgruppenleiter der Frankenberger Polizeistation.

Publiziert in Feuerwehr
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