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Donnerstag, 31 Mai 2018 11:29

Ladendieb bedroht Mitarbeiter, festgenommen

PADERBORN. Nach einem räuberischen Ladendiebstahl in einem Baumarkt sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft.

Am Montag bemerkte ein Ladendetektiv zwei Osteuropäer, die sich in einem Baumarkt am Frankfurter Weg verdächtig verhielten. Einer der Männer deckte den anderen ab, während dieser in die Regale griff und Waren in seiner Kleidung verschwinden ließ. Als die mutmaßlichen Diebe den Markt verlassen wollten, schritt der Detektiv ein und sprach die Männer an. Während der Komplize stehen blieb, flüchtete der Dieb mit der Beute wieder in den Markt und warf Teile der Beute unterwegs in die Gänge.

Als ein Mitarbeiter den Flüchtenden stellen wollte, zückte dieser eine gestohlene Axt aus seiner Jacke und bedrohte den Verfolger. Mehrere Mitarbeiter konnten den 35-Jährigen überwältigen und fesseln. Eine eingesetzte Polizeistreife nahm den Rumänen vorläufig fest. Hinzukommend zu der gestohlenen Axt wurde in seiner Kleidung ein gestohlenes Messer gefunden. Im Auto des Tatverdächtigen, das auf dem Parkplatz stand, fanden die Polizisten weitere Beute aus dem betroffenen Baumarkt sowie mindestens einem anderen Baumarkt.

Der mutmaßliche 23-jährige Komplize wurde nach der Personalienfeststellung entlassen. Den rabiaten Tatverdächtigen brachten die Polizisten zunächst ins Polizeigewahrsam. Er wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, welcher einen Haftbefehl erließ. (ots/r)

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Publiziert in PB Polizei
Mittwoch, 16 Januar 2013 23:00

Geisterfahrt-Unfall: Frau außer Lebensgefahr

MESCHEDE/WILLINGEN. Die schwer verletzte Autofahrerin, die am Samstagabend auf der Autobahn bei Meschede einen Unfall verursacht hatte, ist außer Lebensgefahr. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Arnsberg mit. Die Frau hatte ihren Wagen auf der Autobahn gewendet und war mit dem Auto eines Willingers zusammengestoßen. Der Mann war dabei, wie berichtet, schwer verletzt worden.

Die 51-Jährige sei aus Sorge um einen Bekannten auf der Autobahn in Richtung Bestwig unterwegs gewesen, sagte Werner Wolff, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft. Dieser Bekannte habe sich während der Fahrt telefonisch bei der Frau gemeldet mit der Bemerkung, es gehe es ihm wieder gut, sie könne umdrehen und nach Hause fahren.

Darauf habe die Frau aus dem Hochsauerlandkreis ihr Fahrzeug gewendet, ohne dass ihr bewusst gewesen sei, dass sie sich auf einer Autobahn befinde. Das hätten die Ermittlungen der Autobahnpolizei und die erste Vernehmung der Frau ergeben, berichtete der Oberstaatsanwalt. Nach den Unfallspuren hatte sich der Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge auf der Überholspur der Autobahn 46 ereignet.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau nun Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung vor. Bei dem Zusammenstoß am Samstagabend waren sowohl die Verursacherin als auch der Mann aus einem Willinger Ortsteil in ihren Fahrzeugen eingeklemmt worden. Feuerwehrleute mussten sie befreien.


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Publiziert in Polizei
Montag, 03 Dezember 2012 10:47

Betrunken, kein Führerschein, Unfallflucht

KORBACH. Betrunken hat ein Autofahrer einen Zaun kaputtgefahren und Unfallflucht begangen. Wenige Stunden später ermittelte die Polizei den 26-Jährigen und wollte seinen Führerschein sicherstellen, doch der Korbacher hatte gar keinen.

Wie die Polizei am Montag berichtete, muss sich der Mann nun wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis und Unfallflucht verantworten. Die Beamten ordneten zwei Blutentnahmen an, um Rückschluss auf den Promillewert zur Unfallzeit zu erlangen.

Zu dem Unfall war es am frühen Sonntagmorgen etwa um 3.30 Uhr in der Schwelmer Straße in Korbach gekommen. Der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Fahrer eines VW Polo kam von der Straße ab und rammte einen Grundstückszaun auf einer Länge von mehreren Metern. "Ohrenzeugen" hörten zunächst den eigentlichen Unfall und wenige Augenblicke später ein mit quietschenden Reifen wegfahrenden Wagen. Der geschädigte Zaunbesitzer informierte am Sonntagmorgen um 9.15 Uhr die Polizei über die nächtliche Unfallflucht. Im Garten hatte der Anwohner die abgerissene Kennzeichenhalterung des flüchtigen Wagens gefunden, das Kennzeichen selbst war aber weg. Weil an einem Schildpfosten rote Lackspuren zu finden waren, hielt die Polizei Ausschau nach einem Auto in dieser Farbe.

Das tat auch der Geschädigte, der mittags etwa 150 Meter von seinem Wohnhaus entfernt einen roten VW Polo mit einem frischen Unfallschaden. Der Mann informierte erneut die Polizei, die Beamten statteten der Fahrzeughalterin einen Besuch ab. Die Frau gab an, dass ihr 26 Jahre alter Freund den Wagen in der Nacht gesteuert habe. Der junge Mann räumte den Unfall schließlich ein und gab auch zu, das abgerissene Kennzeichen aufgehoben zu haben - so wollte er offensichtlich einen Rückschluss auf sich oder seine Freundin als Fahrzeughalterin verhindern.

Der Schaden am Zaun beträgt etwa 300 Euro, der am Auto das Zehnfache.

Publiziert in Polizei

SIEGEN / FERNDORF. Der Haftrichter beim Amtsgericht Siegen hat dem 73-Jährigen Mann, der am frühen Samstagmorgen seine Ehefrau in Kreuztal-Ferndorf getötet hat, am Samstagabend einen Haftbefehl verkündet und ihn in Untersuchungshaft geschickt.

Wie die Polizei mitteilte, wurde die getötete Ehefrau noch am Samstag obduziert. Sie verstarb an stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Hals.

Publiziert in SI Polizei

FERNDORF. Am frühen Samstagmorgen kam es nach ersten polizeilichen Erkenntnissen in einem Wohnhaus in Kreuztal-Ferndorf zu einem Streit zwischen einem 73-jährigen Mann und dessen 67-jähriger Ehefrau. Im Verlauf des Geschehens tötete der Ehemann seine Ehefrau durch Gewaltanwendung. Familienangehörige alarmierten am Samstagmorgen gegen 09.00 Uhr die Polizei. Der 73-Jährige wartete im Haus auf die unmittelbar danach eintreffende Streifenwagenbesatzung und räumte den Polizisten gegenüber auch spontan ein, seine Ehefrau getötet zu haben. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen und der Wache zugeführt.

Vor dem Hintergrund des Tötungsdeliktes wurde die zuständige Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Peter Kerkenberg alarmiert, die die polizeilichen Ermittlungen - unterstützt von Beamten des Siegener Kriminalkommissariats 1 - leitet. Der Kapitaldezernent der Staatsanwaltschaft Siegen, Patrick Baron von Grotthuss, wurde über das Tötungsdelikt in Kenntnis gesetzt und begab sich sofort zum Tatort.

Die Hintergründe und weitere Einzelheiten der Tat sind derzeit noch nicht bekannt bzw. noch unklar. Aussagen zur weiteren Motivlage des Täters können derzeit deshalb noch nicht getroffen werden. Die diesbezüglichen Ermittlungen von Mordkommission und Staatsanwaltschaft dauern noch an.

Publiziert in SI Polizei

BUSCHHÜTTEN. Die Ursache für das Brandgeschehen in der Buschhüttener Obdachlosenunterkunft konnte durch den von der Staatsanwaltschaft Siegen beauftragten unabhängigen Brandsachverständigen geklärt werden.

Im Beisein der Brandermittler des Siegener Kriminalkommissariats 1 sowie von Staatsanwalt Patrick Baron von Grotthuss nahm der Sachverständige den Brandort heute morgen in Augenschein.

Er kommt dabei zu dem Ergebnis, dass ein technischer Defekt als Brandursache mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.

Der Brand dürfte vielmehr durch Fahrlässigkeit verursacht worden sein. Vermutlich durch nicht sachgerecht entsorgte Tabakwaren.

Am morgigen Donnerstag findet auf Antrag der Staatsanwaltschaft Siegen die Obduktion der beiden Verstorbenen statt.

Publiziert in SI Polizei

ARNSBERG. Es ist ein Fall wie aus dem "Tatort": Ein 40-Jähriger meldet seine drei Jahre jüngere Ehefrau als vermisst. Die Polizei sucht öffentlich nach der Dame, vermutet, dass sie irgendwo ein neues Leben beginnen möchte. Dann stellt sich heraus: Viel wahrscheinlicher ist, dass der Ehemann seine Frau umgebracht hat – nach einem Streit aus Eifersucht, so die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Seit Samstag sitzt der Kosovare hinter Gittern.

Bereits vor rund einem Monat war der 40-Jährige zur Polizei gegangen und hatte seine Frau als vermisst gemeldet. Nach den ersten Ermittlungen hatten sich Hinweise darauf ergeben, dass sich die Vermisste "aus ihrem Lebensbereich abgesetzt haben könnte", so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere der Einsatz von Spezialhunden, ergaben allerdings Hinweise auf ein mögliches Gewaltverbrechen. Daraufhin übernahm die Kriminalhauptstelle in Dortmund die Regie. Nach weiteren Ermittlungen ergaben sich schließlich Hinweise darauf, dass der Ehemann der Täter sein könnte. Ihn nahm die Polizei am Freitag vorläufig fest. In seiner Vernehmung soll er ein "umfassendes Geständnis" abgelegt haben.

Er gab an, seine Ehefrau nach einem Streit in der Nacht zum 19. August in einer Gartenlaube Kopf getötet zu haben. Am nächsten Tag habe er sie in ein nahes Wälchen gebracht und dort vergraben. Am Samstag führte der Beschuldigte die Mordkommission zu dem Ort; die Beamten fanden den Leichnam. Eine Obduktion ergab Hinweise auf eine "Gewalteinwirkung gegen den Kopf". Der Haftrichter erließ noch am selben Tag Haftbefehl wegen Mordes gegen den Beschuldigten.

Publiziert in Polizei

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