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ALLENDORF/EDER. Zum Brand eines frisch renovierten Wohnhauses kam es am heutigen Freitagmorgen, um 5.43 Uhr, in Allendorf-Eder. Wie 112-magazin.de bereits in einer Erstmeldung (hier klicken) mitgeteilt hatte, waren über 70 Feuerwehrleute, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei vor Ort. 

Wie die Beamten des für die Ermittlungen zuständigen K10 der Polizei Korbach mitteilen, entfachte sich das Feuer in einem Raum auf der Rückseite des Zweifamilienhauses. Die Flammen schlugen im weiteren Verlauf auf die Küche und den Dachstuhl über. In dem Haus befanden sich elf Personen, die das Haus rechtzeitig verlassen konnten und alle unverletzt blieben. Der entstandene, erhebliche Sachschaden am Wohngebäude wird auf mindestens 200.000 Euro geschätzt. Über die genaue Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden.

Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern noch an. Neben den aufnehmenden Beamten der Kripo Korbach waren Beamte der Polizeistation Frankenberg sowie sämtliche Feuerwehren der Gemeinde Allendorf-Eder und die Feuerwehren Bromskirchen und Frankenberg im Einsatz. (ots/r)

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KORBACH. Erneut musste die Korbacher Feuerwehr ihr Können unter Beweis stellen - etwa 50 Feuerwehrkräfte aus der Kreisstadt und der Betreuungszug des DRK wurden am Montag um 1.35 Uhr alarmiert mit der Maßgabe, Menschen aus einem Mehrfamilienhaus zu retten und ein Feuer in der Arolser Landstraße zu löschen.  

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg ging um 1.35 Uhr die Meldung ein, dass starker Qualm aus der Diamond Shisha Lounge in der Arolser Landstraße ausströmt. Daraufhin wurde die Kernstadtwehr mit Drehleiter zur Hausnummer 4 beordert. Rund 50 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland gingen sofort zum Löschangriff über. Sie verschafften sich Zugang zum Gebäude und drangen mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Erdgeschoss ein. Zu diesem Zeitpunkt stand die Shisha-Bar bereits in Vollbrand.  

Parallel dazu wurde der Fokus auf die im Obergeschoss eingeschlossenen Bewohner gelegt. 13 Personen wurden aus dem 1. und 2. Obergeschoss gerettet und evakuiert. Nach Angaben der Polizei ist ein enormer Gebäudeschaden entstanden - durch das schnelle und gut koordinierte Handeln der Feuerwehreinheiten konnte der Schaden auf das gastronomische Etablissement beschränkt werden.

Ebenfalls im Einsatz war die Polizei, sowie der Betreuungszug des DRK. Die Brandermittler der Kripo haben die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Beziffert wird der Schaden auf mindestens 150.000 Euro. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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VÖHL/WALDECK. Mit ihrem akkubetriebenen Rollstuhl ist eine 58-jährige Frau aus Schloß Holte-Stukenbrock (Landkreis Gütersloh) am Donnerstag bei Fürstental in die Tiefe gestürzt. Einsatzkräfte der Polizei aus Korbach, ein Notarzt, Rettungswagen und Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Korbach, Vöhl und Waldeck waren vor Ort 

Nach Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am 1. Oktober gegen 18.50 Uhr in der Spitzkehre an der Kahle Haardt in Richtung Fürstental. Der Ehemann der 58-Jährigen hatte seinen Pkw an der Spitzkehre geparkt, half der Frau in den Rollstuhl und schob diesen an den Rand des Abhangs. Um den Rollstuhl zu stabilisieren, schaltete die 58-Jährige die Elektronik ein - daraufhin setzte sich der Rollstuhl vorwärts in Bewegung und stürzte den Abhang hinunter. 

Da die Frau nicht angeschnallt war, kam sie nach sechs Metern auf einer kleine Plattform zum Liegen. Der Rollstuhl stürzte weitere 40 Meter den Abhang hinunter. Mit dem Einsatzstichwort "H Absturz Y" wurden nicht nur die Wehren aus Sachsenhausen, Basdorf und Ober-Werbe alarmiert, sondern auch die Kameraden mit der Drehleiter aus Korbach. Insgesamt, so Einsatzleiter Bernd Schäfer, waren 40 Freiwillige vor Ort.

Bei Eintreffen an der Unglücksstelle drang ein Absturz-Sicherungsteam aus Vöhl zur verletzen Person vor, um sie gegen weiteres Abrutschen zu sichern. Parallel dazu wurden mehrere Steckleiterteile zusammengefügt, um diese als schiefe Ebene und als Angriffsweg für den Notarzt und Rettungsdienst zu nutzen. Weiterhin konnte die Einsatzstelle mit Lichtmasten und dem neuen Wechselladerfahrzeug (Abrollbehälter Licht) ausgeleuchtet werden. Der Notarzt versorgte die Frau an der Absturzstelle - sie hatte sich bei dem Sturz eine Kopfverletzung zugezogen und ihre linke Schulter wurde ausgekugelt. 

Ein zusätzlicher Trupp mit Absturzsicherungsgerät machte sich auf den Weg den Rollstuhl  zu orten und für den Transport nach oben vorzubereiten. Nach Angaben von Bernd Schäfer bestand die Gefahr, dass sich die 18 Kilogramm schwere Batterie im Rollstuhl selbst entzündet und eine Flächenbrand hätte auslösen können. Die Bergung der verletzten Person geschah mit Feuerwehrleinen und einer Korbschleiftrage. Im Nachgang konnte die verletzte Frau mit einem RTW ins Krankenhaus nach Korbach transportiert werden. 

Link: Einsatzstandort am 1. Oktober 2020 an der Hangseite Kahle Haardt.

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MENGERINGHAUSEN. Ein durch einen Kurzschluss ausgelöster Kellerbrand, ein völlig verrauchtes Gebäude der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge sowie drei verletzte und vermisste Arbeiter - das war das Szenario einer Übung, zu der am Dienstagabend die Feuerwehren aus Mengeringhausen, Bad Arolsen und Helsen ausrückten.

Mit dem Hinweis auf eine ausgelöste Brandmeldeanlage alarmierte die Leitstelle gegen 18.15 Uhr zunächst die Feuerwehr aus Mengeringhausen. Als die Kameraden unter der Leitung von Wehrführer Jörg Jakobschak wenig später auf dem umzäunten Gelände an der Hagenstraße eintrafen, drang Rauch aus dem ehemaligen Georg-Friedrich-Kasino. Drei Menschen galten zu diesem Zeitpunkt als vermisst.

Sofort gaben die Mengeringhäuser Kameraden die Rückmeldung über den angenommenen Brand mit Vermissten an die Leitstelle, die daraufhin die Wehren aus der Kernstadt und aus Helsen nachalarmierte. Wenig später waren etwa 50 Feuerwehrleute vor Ort, 14 von ihnen unter Atemschutz. Sie gingen in den verwinkelten Keller vor und suchten nach den Vermissten - in diesem Fall Puppen. Während der Personensuche durch die Atemschutztrupps überwachten Kameraden außerhalb des Gebäudes, wie lange welche Brandschützer bereits im Einsatz sind und wie lange etwa ihnen die Atemluft noch reicht. Im Ernstfall ist diese sogenannte Atemschutzüberwachung lebenswichtig. Alles habe reibungslos geklappt, lobte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer.

Während sich die Suchtrupps bei äußerst geringen Sichtweiten durch die Rauchentwicklung ihren Weg bahnten, bauten andere Kameraden draußen bereits eine umfassende Wasserversorgung auf und bereiteten den Innengriff mit C-Rohren vor. Andere Freiwillige kümmerten sich darum, dass die Einsatzstelle ausreichend ausgeleuchtet wird, wieder andere standen bereit, um die geretteten Vermissten auf Tragen zu betten und in Sicherheit zu bringen. Nicht zuletzt sorgten weitere Feuerwehrleute dafür, die Standrohre der Hydranten oder verlegte Schlauchleitungen mit Warnlampen abzusichern. Vorsicht war darüber hinaus geboten, weil sich Löschwasser bei eisigen Temperaturen in rutschige Eisflächen verwandelte.

Bei der sich direkt anschließenden Nachbesprechung lobten Stadtbrandinspektor Meyer und sein Stellvertreter Sven Eichweber die Leistungen der Einsatzkräfte. Weil die Erstaufnahmeeinrichtung dem Land gehört, beobachteten auch Vertreter des Regierungspräsidiums die Übung. Der Beauftragte der RP, Wolfgang Finis, wertete den Verlauf des Einsatzes und insbesondere der Menschenrettung als besonders gut. Finis muss es wissen: Er war bis zum vergangenen Jahr an der Landesfeuerwehrschule als Ausbilder und zuletzt auch als kommisarischer Leiter der Schule tätig. Die Wehren hätten einen guten Ausbildungsstand. Als sehr positiv wertete Finis, dass innerhalb kürzester Zeit eine ausreichende Anzahl an Atemschutzgeräteträgern einsatzbereit waren.

Platz für bis zu 700 Menschen
Die Außenstelle Mengeringhausen der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge wurde für mehrere Millionen Euro eingerichtet und ist für rund 500 bis 700 Menschen ausgelegt. Bislang wohnte dort aber kein einziger Flüchtling. Um unter anderem Vandalismus von außen zu verhindern, wird der Gebäudekomplex rund um die Uhr bewacht. (pfa) 


Links:
Feuerwehr Bad Arolsen
Feuerwehr Mengeringhausen

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HILLERSHAUSEN. Bei der schnellen Hilfe in Gefahrenlagen darf es keine Grenzen geben: Aus diesem Grunde kooperiert die Einsatzabteilung der Wehr aus Hillershausen seit Jahren mit dem westfälischen Löschzug aus Medebach. Bei einer gemeinsamen Übung konnten beide Wehren ihre Schlagkraft beweisen. Das Übungsszenario umfasste einen Unfall mit mehreren Verletzten und anschließendem Brand.

Hillershausen ist der am weitesten von der Kernstadt Korbach entfernte Ortsteil. Um die Hilfsfristen auch dort einhalten zu können, ist daher eine Zusammenarbeit mit der direkt benachbarten Wehr aus Medebach unerlässlich. Dass dabei eine Landesgrenze zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen überschritten wird, ist für die Einsatzkräfte nachrangig. Nur die schnelle Hilfe für die Bürger zählt.

Willi Schlichtherle, Wehrführer von Hillershausen, hatte ein interessantes Übungsszenario ausgearbeitet, um viele Tätigkeitsbereiche abdecken zu können. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Traktor mit Planwagen im Schlepptau. Eine eingeklemmte Person im Fahrzeug und mehrere verletzte Personen auf dem Gespann waren zu versorgen. Ein durch den Unfall ausgebrochener Brand griff auf ein Gebäude über, aus dem dann ebenfalls noch zwei Personen zu retten waren.

Kurz nach der Alarmierung waren die ersten Kräfte aus Hillershausen vor Ort. Sofort wurde mit der Menschenrettung sowie mit der Versorgung der Verletzten begonnen. Die nachrückenden Kräfte des Löschzuges aus Medebach übernahmen die Befreiung der eingeklemmten Person mit hydraulischem Rettungsgerät. Das Fahrzeug musste dabei gegen weiteres Abrutschen gesichert werden. Ein pneumatisches Hebekissen kam ebenfalls zum Einsatz.

Zeitgleich wurde eine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz aufgebaut, zusätzlich zapften die Feuerwehrleute auch noch Wasser aus einem Güllefass, das ein Landwirt zur ergänzenden Versorgung bereitgestellt hatte. Der weitere Löschangriff und die Rettung aus dem Gebäude wurden durch Einsatzkräfte beider Wehren unter Atemschutz vorgenommen. Auch die Medebacher Drehleiter kam zum Einsatz.

Abgerundet wurde die Übung durch die Beteiligung des Medebacher DRK, das mit einem Rettungswagen, Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) vor Ort war. Nach der Erstversorgung gab es eine Verletztensichtung und -klassifizierung vorgenommen. Den Abschluss bildete die konkrete Zuweisung in die umliegenden Kliniken.

Bei der anschließenden Besprechung hatten Korbachs stellvertretender Stadtbrandinspektor Carsten Vahland und der Medebacher Stadtbrandinspektor Herbert Kordes nur lobende Worte für die mehr als 40 beteiligten Einsatzkräfte parat. Die Zusammenarbeit habe reibungslos funktioniert.

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Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 03 September 2015 14:38

Feuerwehr hilft Rettern: Neue Drehleiter bewährt sich

BAD AROLSEN. Die Feuerwehr Bad Arolsen ist am Donnerstagmorgen zu einer Menschenrettung über die Drehleiter alarmiert worden. Notarzt und Rettungsdienst benötigten nach einem medizinischen Notfall im Braunser Weg die Unterstützung der Brandschützer.

Um die Patientin aus dem Obergeschoss des Hinterhauses schonend nach unten zum Rettungswagen transportieren zu können, forderten die Rettungskräfte die Drehleiter an, da der Treppenraum zum Tragen der Frau zu eng war.

Die neun Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer rückten mit dem Drehleiterfahrzeug und zwei weiteren Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Vor Ort wurden sehr beengte Verhältnisse im Hinterhof für das Stellen der Drehleiter vorgefunden. "Bei diesem Einsatz bewährte sich das abknickbare Leiterteil unseres neuen Fahrzeugs", sagte Kalhöfer. Durch diese zusätzliche Funktion habe man die Person schnell und schonend über die Krankentragenhalterung über den Korb zu Boden transportieren können. Die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst bezeichnete der Einsatzleiter als hervorragend.

Die Person wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Arolser Krankenhaus transportiert. Nach 40 Minuten war der Einsatz für die Einsatzkräfte beendet.


Die Arolser Drehleiter, alle anderen Fahrzeuge, den Stützpunkt und vieles mehr sind an diesem Wochenende zu erleben:
(Sams-)Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Bad Arolsen (01.09.2015)

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LENGEFELD. Eine der kleinsten Straßen im Ortsteil Lengefeld war am Dienstagabend Schauplatz einer Alarmübung. Kurz nach 19 Uhr riefen die Sirenen von Lengefeld, Lelbach und Rhena die Einsatzkräfte auf den Plan. Ein angenommener Wohnhausbrand in der Straße In der Ecke direkt hinter der Kirche war das Ziel.

Nur wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle ein. Sie erwartete ein absolut realistisches Szenario. Aus dem gesamten Dachgeschoss drangen Rauchschwaden aus dem Ziegeldach. Aus einem geöffneten Fenster quoll dichter Rauch. Ein Hausbewohner mit Kind im Arm stand am Fenster im ersten Obergeschoss und schrie um sein Leben. Vor dem Haus stand panisch die Oma des Kindes und wies auf insgesamt sechs Personen im Haus hin.

Sofort wurde die Menschenrettung von den Lengefelder Kameraden eingeleitet. Über die dreiteilige Steckleiter wurden Vater und Tochter rasch aus dem Gebäude gerettet. Die mittlerweile eingetroffenen Kräfte aus Lelbach und Rhena gingen unter Atemschutz zum Innenangriff vor und brachten im Abstand von wenigen Minuten vier weitere Personen - sogenannte Dummys - ins Freie. Zeitgleich erfolgte die eigentliche Brandbekämpfung. Insgesamt waren mehr als 30 Einsatzkräfte vor Ort, vier Trupps waren unter Atemschutz zeitgleich im Einsatz. Die Kommunikation über den neuen Digitalfunk verlief reibungslos, auch die Atemschutzüberwachung wurde lückenlos dokumentiert.

Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt und seine Stellvertreter Carsten Vahland und Bernd Dittrich beobachteten ebenso wie zahlreiche Anwohner den Übungsverlauf. Bei der anschließenden Manöverkritik wurden die Übungsschwerpunkte nochmals herausgestellt. Wehrführer Sascha Franken dankte der Familie Emde für die Bereitstellung des zurzeit unbewohnten Hauses. Dies sei keine Selbstverständlichkeit, aber unerlässlich für eine realistische Ausbildung vor Ort.

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RHENEGGE. Zu einem angenommenen Gebäudebrand mit zwei vermissten Personen sind mehrere Feuerwehren der Großgemeinde Diemelsee ausgerückt. Die mehr als 70 Einsatzkräfte mussten bei der Alarmübung mehreren Anforderungen gerecht werden.

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung trafen die Wehren aus Rhenegge, Adorf, Sudeck, Heringhausen und Wirmighausen an der angenommenen Einsatzstelle ein. Die Rhenegger Wehr setzte sofort zwei Atemschutztrupps an dem Brandobjekt ein. In dem Haus befanden sich zwei Personen, die nach Zeit gerettet waren.

Die Einsatzstelle lag außerhalb der Ortslage. Bei der Wasserversorgung musste laut Feuerwehrsprecher Günter Radtke eine Strecke von 660 Metern und ein Höhenunterschied von 40 Metern überwunden werden. Bei Gebäuden außerhalb des Ortes muss das Wasser aus dem Dorf zur Einsatzstelle befördert werden. Die Entnahmestelle war am Schützenplatz in Rhenegge.

Die Adorfer Wehr leuchte die Einsatzstelle aus, um die Arbeit bei Dunkelheit zu erleichtern und Unfallgefahr für die Freiwilligen zu verringern. Der vermeintliche Brand wurde mit einem B-Strahlrohr und drei C-Strahlrohren bekämpft. Insgesamt gaben die Feuerwehrleute bis zu 800 Liter Wasser in der Minute ab.

An der Übung nahmen 70 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen teil. Die Ausarbeitung der Übung hatte zuvor die Wehr aus Rhenegge übernommen, die Leitung lag in den Händen von Andreas Selch. Das Übungsende war nach einer Stunde erreicht, nach dem Verpacken der Ausrüstung fand am Feuerwehrhaus in Rhenegge die Abschlussbesprechung statt.

Der Gemeindebrandinspektor Uwe Becker und seine Stellvertreter Torsten Behle und Karl-Wilhelm Römer waren als Beobachter bei der Übung anwesend. Die Zusammenarbeit der Wehren war nach Einschätzung der Beobachter gut. Durch die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse soll es den Einsatzkräften künftig möglich sein, noch präziser und schneller an realen Einsatzorten agieren zu können. Ein besonderer Dank gilt den Besitzern von Gebäuden, die diese für Übungen zur Verfügung stellen. "Ohne diese Bereitschaft wären diese Übungen nicht möglich", sagte Radtke anerkennend.

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Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 23 Juli 2013 10:33

Feuerwehr rettet Frau aus brennendem Haus

BRILON. Beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses hat die die Feuerwehr Brilon am frühen Dienstagmorgen eine 57-jährige Frau gerettet. Erst am Wochenende hatte in Madfeld ein Wohn- und Geschäftshaus gebrannt.

Der Löschzug wurde um 1.48 Uhr zum Brand des Gebäudes in die Kreuziger Mauer gerufen. Ein aufmerksamer Hausbewohner hatte zuvor eine Rauchentwicklung bemerkt und Feuerwehr und Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es im Erdgeschoss des Gebäudes, drei Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Die Frau wurde von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung im Dachgeschoss ins Freie geführt.

Nach der Menschenrettung erfolgte eine umfassende Brandbekämpfung. Eine Ausbreitung des Feuers vom Erdgeschoss auf die Wohnungen in den Obergeschossen wurde so verhindert. Der anwesende Rettungsdienst betreute die Bewohner. Er transportierte die 57-Jährige mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die übrigen drei Bewohner wurden vom Ordnungsamt der Stadt Brilon in einer Notunterkunft untergebracht, da das Haus gegenwärtig nicht mehr bewohnbar ist. Das Deutsche Rote Kreuz Brilon war zur Absicherung der eingesetzten Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Der Brandeinsatz war um 5.30 Uhr beendet. Neben 36 Einsatzkräften der Feuerwehr waren 21 Kräfte von DRK und Rettungsdienst im Einsatz. Über die Brandursache und Schadenshöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Brandort wurde beschlagnahmt.


Link:
Feuerwehr Brilon

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Publiziert in HSK Feuerwehr
Sonntag, 01 April 2012 07:22

Schwerverletzter bei Brand auf Bauernhof

HOHENWEPEL. Bei einem Zimmerbrand in einem zu einem Bauernhof gehörenden Wohnhaus hat sich eine Person schwere Verletzungen zugezogen. Beim Eintreffen der Feuerwehr am Samstagmorgen drang dichter Rauch aus dem ersten Obergeschoss.

Nach Angaben der Feuerwehr Warburg befanden sich beim Eintreffen der ersten Kräfte drei Hausbewohner in der Küche des Erdgeschoss. Eine dieser Personen war schwer verletzt. Ein Trupp ging mit Rettungstasche zur Ersten Hilfe und zur Rettung der Personen aus dem Gebäude vor. Ein weiterer Trupp ging unter Atemschutz zur weiteren Personensuche ins erste Obergeschoss vor.

Als sich herausgestellt hatte, dass sich niemand mehr im Gebäude befindet, gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung im Innenangriff vor. Zwei weiterer Trupps mit C-Rohr führten die Brandbekämpfung im Außenangriff durch. Die Feuerwehr brachte zudem die Drehleiter in Stellung, um vom Korb aus die Dachhaut zu öffnen und ebenfalls den Brand zu bekämpfen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde eine Brandsicherheitswache gestellt. Die letzten Einsatzkräfte rückten am Samstagmittag von der Einsatzstelle in der Northeimer Straße ab. Angaben über Brandursache und Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Im Einsatz waren die Löschgruppe Dössel, Hohenwepel und Menne sowie der Löschzug Warburg mit insgesamt 47 Einsatzkräften unter Leitung von Josef Wakob im Einsatz, außerdem Polizei, Rettungsdienst Kreis Höxter mit Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Notfallseelsorge des Kreises Höxter.

Sieben Schweine verendet
Durch den Brand wurde die Belüftungsanlage der Schweinehaltung des Bauernhofes in Mitleidenschaft gezogen. Infolgedessen verendeten bis Montag sieben von insgesamt 120 Schweinen. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 100.000 Euro. Der Brandort wurde am Montag durch zwei Experten für Brandursachenermittlung der Kripo Höxter in Augenschein genommen. Die Ermittlungen an der Brandstelle wurden abgeschlossen, ein endgültiges Urteil zur Brandursache gibt es aber noch nicht. "ier sind noch weitere Ermittlungshandlungen notwendig", sagte ein Polizeisprecher am Montag.


Link:
Feuerwehr Warburg

Publiziert in KS Feuerwehr
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