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Donnerstag, 04 Oktober 2012 11:03

Nach Unfall mit Schwerverletzten: Lkw flüchtet

WARBURG/BREUNA. Nach einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten am Donnerstagmorgen auf der A 44 Dortmund-Kassel in der Gemarkung Breuna fahndet die Polizeiautobahnstation Baunatal nach einem flüchtigen Lkw mit niederländischem Kennzeichen.

Der Sattelzug mit Auflieger und hellem Aufbau war zur Unfallzeit am Donnerstagmorgen gegen 5.15 Uhr auf der A 44 zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna in Richtung Kassel unterwegs. Nach Angaben der übrigen Beteiligten und unabhängiger Zeugen war der 29 Jahre alte Autofahrer aus Warburg auf dem linken von zwei Fahrstreifen unterwegs und wollte bei Autobahnkilometer gerade den Sattelauflieger aus Holland überholen. Als er schon fast auf dessen Höhe war, zog der Fahrer des Lkw unvermittelt nach links raus auf die Überholspur, ohne den Blinker zu setzen und ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Nur durch eine Notbremsung konnte der Autofahrer einen direkten Aufprall auf den niederländischen Laster verhindern, verlor bei regennasser Fahrbahn dabei aber die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Gesucht: Sattelauflieger mit NL-Kennzeichen und Gabelstapler
Das Auto drehte sich auf der Fahrbahn mehrfach. Ein nachfolgender Lkw, der ebenfalls sofort gebremst hatte, konnte aber dem schleudernden Wagen nicht ausweichen und prallte dagegen. Durch den Anstoß wurde der Wagen des Warburgers in die Mittelschutzplanke geschleudert und kam schließlich rund 100 Meter weiter auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Autofahrer musste mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen nach Warburg ins Krankenhaus gebracht werden. Der schuldlos unfallbeteiligte Lkw-Fahrer, ein 45-Jähriger aus Isselburg im nordrhein-westfälischen Landkreis Borken, blieb unverletzt. Der Sachschaden liegt bei rund 10.000 Euro.

Die Fahndung nach dem hellen Sattelauflieger mit niederländischer Zulassung, der am Heck einen Gabelstapler transportierte, verlief bislang ohne Erfolg. Hinweise zu diesem Fahrzeug erbittet die Polizeiautobahnstation in Baunatal, Telefon 0561/910-1920. Auch das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel nimmt unter der Rufnummer 0561/9100 Hinweise entgegen.

Publiziert in KS Polizei

BERGHAUSEN. Am Dienstagmorgen hielten Beamte der Polizeiwache Bad Berleburg gegen 8:20 Uhr in der Straße "Im Willstein" einen 45-jährigen Lkw-Fahrer an.

Die Beamten stellten im Rahmen der Verkehrskontrolle fest, dass der 45-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde auf der Polizeiwache in Bad Berleburg eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.

Publiziert in SI Polizei

FREUDENBERG / SIEGEN. Insgesamt 95 Lkw und Klein-Lkw kontrollierten Beamte der Autobahnpolizeiwache Freudenberg und der Zoll Siegen am Donnerstag und förderten dabei teils erhebliche Mängel bei Fahrzeugen und Fahrpersonal zu Tage.
 
Auch die zweite integrative Kontrolle in diesem Jahr, zeigte wieder ein erschreckendes Ergebnis. Ein Großteil der kontrollierten LKW wies technische Mängel auf oder die Ladung war unzureichend gesichert bzw. das Fahrzeug überladen. Auch im Bereich der Sozialvorschriften, bzw. Fahrzeiten stießen die Kontrolleure erhebliche Verstöße. Das Hauptaugenmerk der Kontrolle lag auf dem technischen Zustand, die Ladungssicherung und die Einhaltung der Sozialvorschriften. Insbesondere Schwertransporte und Gefahrguttransporter wurden intensiv geprüft.
 
Als besonders gravierend zeigte sich der technische Zustand eines Gefahrguttransporters. Geladen hatte der Lkw etwas mehr als 12.000 kg Übungssprenggranaten für die Bundeswehr. Fast ungläubig stellten die Beamten fest, dass die Bremsanlage defekt war. Schnell machte das geflügelte Wort der "rollenden Bombe" auf der Autobahn unter den Beamten die Runde. Die Weiterfahrt wurde untersagt und zur Sicherung des Fahrzeuges die Feldjäger angefordert. Das Fahrzeug wurde schließlich auf dem Rastplatz repariert.

Bei einem Anhänger, beladen mit flüssigem Teer, war die Zugverbindung zum Fahrzeug (Deichsel) dermaßen verbogen, dass auch hier die Verkehrssicherheit erheblich gefährdet war. Auch dieser Anhänger wurde stillgelegt. Insgesamt untersagte die Polizei 18 LKW-Fahrern die Weiterfahrt. Neben defekten Bremsen, erwies sich mehrfach ein gerissener Rahmen als Grund für diese Maßnahmen.

Bei neun LKW war die Ladung gar nicht, oder nur unzureichend gesichert bzw. die Fahrzeuge waren überladen. Hier musste die Ladung nachgesichert bzw. abgeladen werden, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte.
Auffällig wurde auch ein Kleintransporter aus Bulgarien. In diesem befanden sich teilweise ohne Sicherung elf Personen. Zwei Reifen waren ohne Profil, die Bremsan lage des Anhängers war nicht funktionstüchtig und eine Achse des Anhängers war in der Art verbogen, dass ein Reifen keinen Bodenkontakt mehr hatte. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer im Verdacht stand, Schleusertätigkeiten durchzuführen, daher übernahm die Kriminalpolizei die weitere Bearbeitung in dieser Sache.

Insgesamt schrieben die Beamten 41 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben vier Verwarnungsgelder.

Das Augenmerk richtetet sich auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Auch in diesem Bereich zeichnen sich mehrere Anzeigen wegen Leistungsmissbrauchs und Verstößen gegen das Arbeitsgenehmigungsverfahren ab.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 28 August 2012 10:15

Kraftstoffdiebe klauen 850 Liter Diesel

RHODEN/BAD WILDUNGEN. Kraftstoffdiebe haben in Rhoden und Bad Wildungen aus zwei Lastwagen insgesamt rund 850 Liter Diesel gestohlen. In beiden Fällen waren die Tankverschlüsse aufgebrochen worden.

Zunächst machten sich Unbekannte am Samstagmorgen gegen 5 Uhr an einem geparkten Sattelzug auf dem Firmengelände einer Spedition in Diemelstadt zu schaffen. Sie hebelten beide Tankverschlüsse auf und zapften Diesel in Kanister ab. Sie erbeuteten etwa 700 Liter. Als um 5 Uhr ein Mitarbeiter das Firmengelände betrat, flüchteten die Diebe mit einem hellen Kleinwagen. Zurück blieben mehrere leere Kanister und ein Abfüllschlauch. Die Bad Arolser Polizei ist auf der Suche nach Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 05691/9799-0 melden mögen.

In der Nacht zu Sonntag schließlich kam es auch in Bad Wildungen zu einem weiteren Dieseldiebstahl. Ein 34-jähriger Lkw-Fahrer aus Bad Wildungen hatte seinen Scania Sattelzug mit Hersfelder Kennzeichen (HEF) am Samstagabend um 22.15 Uhr in der Industriestraße abgestellt. Als er am Sonntagmorgen um 11 Uhr wieder zu seinem Fahrzeug kam, fand er den Tank aufgebrochen vor. Laut Polizei waren rund 100 bis 150 Liter Dieselkraftstoff abgepumpt worden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Die Polizei ist auch in diesem Fall auf der Suche nach Zeugen. Hinweise erbittet die Polizeistation in Bad Wildungen, Telefon 05621/7090-0.

Publiziert in Polizei
Donnerstag, 09 August 2012 10:25

Bei Klinik: Fahrerhaus steht in Flammen

BAD WILDUNGEN. Zu einem Lkw-Brand ist die Wildunger Feuerwehr am frühen Donnerstagmorgen um 4.25 Uhr ausgerückt. Anrufer hatten Flammen nahe einer Fachklinik in der Brunnenallee gesehen.

Beim Eintreffen der Wehr stand das Fahrerhaus eines Lkw vom Typ Iveco im Vollbrand, berichtet Feuerwehrsprecher Udo Paul. Zwei Trupps unter Atemschutz hätten anschließend den Brand bekämpft, der ursprünglich als Buschbrand gemeldet worden war. "Wir haben einen speziellen Löschmittelzusatz eingesetzt, mit dem der Brand in kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf das Gebäude verhindert werden konnte", berichtet Paul weiter. Die Wildunger Wehr verwendet das Mittel F-500 (112-magazin.de berichtete, zum Artikel hier klicken).

Durch einen Kurzschluss hatte sich das Fahrzeug in Bewegung und war etwa drei Meter rückwärts gefahren - ohne jedoch weiteren Schaden anzurichten. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde das Klinikpersonal aufgefordert, die Fenster an der betroffenen Fassade zu schließen. Insgesamt rückten 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Wildungen mit zwei Löschfahrzeugen und dem Einsatzleitwagen unter Leitung des stellvertreteten Stadtbrandinspektors Frank Volke aus. Der Einsatz war gegen 5.30 Uhr beendet.

Der Lkw, der mit Gerüstteilen beladen war, hat nur noch Schrottwert. Der Fahrzeughalter aus Bad Zwesten wurde noch in der Nacht verständigt und muss sich nun darum kümmern, das Fahrzeug abschleppen zu lassen.

Publiziert in Feuerwehr
Mittwoch, 08 August 2012 10:30

Fußgänger bei Zusammenstoß mit LKW getötet

DELBRÜCK. Am frühen Dienstagmorgen ist in der Nähe des Delbrücker Ortsteil Schöning ein Fußgänger von einem LKW erfasst und getötet worden.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hatte sich der 43-jährige Mann, der sich vermutlich auf dem Nachhauseweg befand, gegen 02.35 Uhr auf der Schöninger Straße befunden. Zeitgleich hatte ein mit Geflügel beladener Sattelschlepper die Kreisstraße aus Richtung Bundesstraße 64 kommend befahren. Nach etwa 700 Metern war der LKW, dessen Fahrer (47) auf dem Weg zu einer Firma in Schöning war, mit dem Fußgänger zusammengestoßen.

Auch der sofort herbeigerufene Notarzt konnte dem Schwerverletzten nicht mehr helfen. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen. Der LKW-Fahrer erlitt einen Schock. Zur Unterstützung bei den Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen eingeschaltet. Die Recherchen zu dem tragischen Unglück waren am Dienstagnachmittag noch nicht abgeschlossen und werden am Mittwoch fortgesetzt.

 

Publiziert in KS Retter
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Mittwoch, 01 August 2012 15:28

Sattelzug beim Abbiegen festgefahren

NIEDERSCHELDEN. Ein 44-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Raum Siegen fuhr sich am Mittwochmittag mit seinem 40-Tonner Sattelzug im Siegener Stadtteil Niederschelden fest.

Er kam aus der Heinrichstraße und wollte nach rechts abbiegen, um die Höllenwaldstraße hinaufzufahren. Beim Ausscheren geriet das Heck des Aufliegers gegen die Hauswand und einen Gartenzaun. Anschließend ging gar nichts mehr, der Sattelzug kam weder vor noch zurück.

Zur Bergung des LKWs wurde ein Spezialunternehmen mit einem Kran angefordert, um den LKW aus seiner misslichen Lage befreien zu können. Während der gesamten Zeit musste die Höllenwaldstraße Ecke Heinrichstraße für den nachfolgenden Verkehr für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 28 Juli 2012 20:54

Diesel läuft aus: Wehr dichtet Kanal ab

BAD AROLSEN. Mehrere Liter Diesel sind aus den Tanks zweier Sattelzugmaschinen ausgetreten und auf die Fahrbahn gelaufen. Weil der mit Regen vermischte Kraftstoff in die Kanalisation zu fließen drohte, dichteten Feuerwehrleute die Schächte ab.

Die beiden Sattelzugmaschinen waren Feuerwehrangaben zufolge am Wochenende an der Ecke Pommernstraße/Jahnstraße abgestellt. Die Tanks der Lkw-Zugmaschinen waren vollgetankt. Durch Wärme dehnte sich der Krafstoff aus und trat über die Entlüftung der Tanks aus - etwa fünf bis zehn Liter liefen laut Einsatzleiter Michael Seebold aus. Durch Regen wurde der Dieselkraftstoff stark verteilt und drohte auch in die Kanalschächte zu laufen. Die Polizei ließ über die Rettungsleitstelle die Arolser Feuerwehr alarmieren.

Weil die Menge des ausgetretenen Kraftstoffs zunächst nicht bekannt war, wurde die Wehr am Samstag gegen 16.30 Uhr zu einem Einsatz mit dem Stichwort "Gefahrgut" alarmiert. Wie Seebold, stellvertretender Stadtbrandinspektor, weiter berichtete, waren an dem Einsatz etwa 25 Feuerwehrleute beteiligt. Sie streuten den Diesel mit einem Sack Bindemittel ab, verschlossen die Kanaleinläufe mit speziellen Dichtkissten und informierten den Klärwärter der Stadt Bad Arolsen. Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz für die Brandschützer beendet.

Laut Seebold hatte es vor einigen Monaten einen gleichgelagerten Einsatz an derselben Stelle gegeben.


Link:
Feuerwehr Bad Arolsen

Publiziert in Feuerwehr

KIRCHHAIN. Tödlich verletzt wurde heute Morgen ein 57 Jahre alter Mann aus Erksdorf: Er war gegen 10 Uhr auf der B62 mit seinem 3er BMW in Höhe der Abfahrt Kirchhain-West frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammengestoßen. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle, der 59 Jahre alte LKW-Fahrer aus Hennigsdorf erlitt einen schweren Schock.

Warum der Mann auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch völlig unklar. Allerdings waren vor Ort keine Bremsspuren sichtbar – ob der BMW-Fahrer abgelenkt war oder eventuell ein medizinisches Problem vorlag, steht nicht fest.

Gesichert ist: Der 57-Jährige war in Richtung Marburg unterwegs – in seine Fahrtrichtung hat die B62 zwei Spuren. Ihm entgegen kam der Sattelzug aus Oberhavel. Der BMW geriet etwa 600 Meter hinter der Abfahrt Kirchhain-West auf die Fahrspur des LKW und raste ungebremst in die Zugmaschine.

Den Rettungskräften bot sich vor Ort ein Bild des Grauens: Der BMW steckte mit der kompletten Front unter dem LKW, der Fahrer war stark eingeklemmt. „Während der Arbeiten fing der BMW durch ausgelaufene Betriebsstoffe an zu brennen. Da die Feuerwehr Kirchhain über mehrere Fahrzeuge mit Wassertanks verfügt, konnte der Brand sofort gelöscht werden“, so Gordon Schneider, Pressesprecher der Feuerwehr Kirchhain. Der Fahrer sei zu diesem Zeitpunkt aber bereits verstorben gewesen. "Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen", so Schneider. Durch die ausgelaufenen Betriebsstoffe habe während des gesamten Einsatzes Brandgefahr bestanden. 

Danach begutachtete ein Sachverständiger die Lage - erst nach dessen Freigabe konnten die Kameraden mit der Bergung beginnen. Doch diese gestaltete sich äußerst kompliziert: „Die Fahrzeuge sind so stark ineinander verkeilt, dass wir den Leichnam erst bergen können, wenn wir sie auseinander gezogen haben.“

Dazu nahmen die Kameraden der Kirchhainer Wehr mit hydraulischem Gerät zunächst Entlastungsschnitte an den Türholmen vor. Dann wurde der BMW mit einer Seilwinde vorsichtig nach hinten gezogen. Danach wurde der vordere Teil des Wagens mit Gurten am Laster befestigt und der BMW im Anschluss weiter nach hinten gezogen. „Damit wollen wir das Auto entstauchen“, so Gordon Schneider. Denn nur so könne man zu dem eingeklemmten Fahrer vordringen. "Bei diesen Arbeiten waren die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr erheblichen psychischen und - aufgrund der Hitze – physischen Belastungen ausgesetzt", erläutert Gordon Schneider.

Der Rettungsdienst kümmerte sich derweil um den unter Schock stehenden LKW-Fahrer. Er wurde zu weiteren Untersuchungen in die Klink gebracht.

Die Bundesstraße 62 blieb bis gegen 12.30 Uhr voll gesperrt. 

"Zur Klärung des Unfallhergangs zogen die Polizei und die Staatsanwaltschaft Marburg einen Kraftfahrzeugsachverständigen hinzu", teilte Polizeisprecher Martin Ahlich mit.

Publiziert in MR Retter

WEIMAR-NIEDERWEIMAR. Ein LKW-Brand hat heute Morgen gegen 5.20 Uhr 45 Einsatzkräfte der Weimarer Feuerwehren auf den Plan gerufen: Die Fahrzeugkabine eines Entsorgungsfahrzeugs stand in Vollbrand, verletzt wurde niemand.

Schon von Weitem war die dichte Rauchsäule zu sehen: Der LKW stand auf der B255 in Richtung Oberweimar kurz vor der Abfahrt nach Wenkbach. Der LKW-Fahrer selbst hatte mit einem äußerst besonnenen Vorgehen dafür gesorgt, dass außer an dem Entsorgungsfahrzeug kein weiterer Schaden entstehen konnte.

„Ich bin von der Autobahn abgefahren und habe schon an der Kreuzung bei der Bäckerei gemerkt, dass es im Motorraum brennt“, erzählte er. Doch anstatt einfach dort stehen zu bleiben und direkt die Feuerwehr zu alarmieren, fuhr der Mann noch aus Niederweimar heraus und stellte seinen Laster am Straßenrand ab – somit bestand keine Gefahr für die Anwohner, und auch de Feuerwehr hatte leichtes Spiel.

Wie kann man in einer solch „heißen“ Situation so „cool“ reagieren? „Das war nicht mein erster Fahrzeugbrand“, so der Fahrer. Bereits als Busfahrer habe er zwei Fahrzeugbrände miterlebt – „zum Glück jeweils ohne Passagiere.“

Auch Einsatzleiter Oliver Grün, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, zollte dem Fahrer Respekt: „Er hat sehr besonnen reagiert und so einen größeren Schaden verhindert.“ Fünf Weimarer Wehren waren im Einsatz. „Sechs Personen unter Atemschutz sind mit Wasser und Schaum gegen den Brand vorgegangen, das hat alles ohne größere Probleme funktioniert“, so Grün.

Er weiß auch, dass LKW-Brände häufig von vielen unbekannten Faktoren geprägt sind. „Mir geht bei der Alarmierung mit dem Stichwort LKW immer zuerst durch den Kopf, um welche Art Lastwagen es sich handelt. Deswegen war auch meine erste Frage an den Fahrer, womit sein LKW beladen ist.“ Glück für die Feuerwehrleute: Der Lastwagen war noch nicht beladen.

Doch es gibt laut Grün weitere Gefahrenquellen: Die meist großen Mengen an Diesel in den Tanks und das Hydrauliköl. „Diese sind aber hier an der Einsatzstelle nicht ausgetreten.“

Die Bundesstraße wurde während der Löscharbeiten voll gesperrt. Da sich der Brand vor der Hauptverkehrszeit ereignete, hielten sich die Verkehrsbehinderungen im Rahmen. „Wir warten jetzt auf den Abschlepper, der spätestens gegen 7 Uhr eintreffen wird. Und so lange lassen wir die Feuerwehr Niederweimar vor Ort, um gegebenenfalls noch einmal eingreifen zu können – falls noch einmal etwas aufflackert“, erläuterte Grün.

Publiziert in MR Feuerwehr

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