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Mittwoch, 05 Dezember 2012 21:27

Eisplatten von Lkw-Anhänger auf Auto gekracht

WARBURG. Eisplatten sind von einem Lkw-Anhänger hinuntergefallen auf gegen ein Auto geprallt. Verletzt wurde dabei aber niemand.

Die Kreispolizeibehörde Höxter nimmt die Unfall auf der Autobahn 44 in Höhe Warburg zum Anlass und weist Lkw-Fahrer auf ihre besondere Verkehrssicherungspflicht im Winter hin. Immer wieder kommt es bei Frosttemperaturen vor, dass sich Regen- oder Waschwasser in den Planen auf Lkws und Anhängern sammelt und gefriert. Durch die Fahrbewegungen lösen sich dann die Eisplatten von den Fahrzeugdächern und fliegen herunter. Dabei können diese gegen nachfolgende Autos krachen und schlimmstenfalls auch durch die Windschutzscheibe schlagen.

Im konkret angezeigten Fall war die Eisplatte am Dienstag bei einem 45-jährigen Autofahrer aus Marienmünster gegen den Spiegel geprallt und hatte diesen beschädigt. Der Man war laut Polizeibericht von Mittwoch mit seinem Opel auf der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Lkw-Fahrer haben die Pflicht, Vorsorge zu tragen, dass das Eis vor Antritt der Fahrt von den Lkw- und Anhängerplanen beseitigt wird. Gleiches gilt auch für alle Autofahrer, wenn sich Schneeberge auf den Fahrzeugen türmen, die dann häufig in großen Blöcken von den Dächern fliegen können. Bei festgestellten Verstößen ist ein Bußgeld fällig.

Publiziert in HX Polizei
Donnerstag, 29 November 2012 09:36

Teure Scheinwerfer von Lkw abmontiert

RHODEN. Einen Bügel mit aufmontierten Fernscheinwerfern und LED-Leuchten haben unbekannte Täter von einem Lkw abmontiert und gestohlen. Die Beute hat einen Wert von etwa 1000 Euro.

Laut Polizeimeldung von Donnerstag parkte ein 47-jähriger Lkw-Fahrer seine Scania Sattelzugmaschine am Dienstagabend um 22 Uhr auf dem Lkw-Parkplatz des SVG-Hofes in Diemelstadt-Rhoden, um dort seine Ruhezeit zu verbringen. Am Mittwochmorgen stellte der Trucker um 6 Uhr fest, dass Unbekannte einen Bügel mit aufmontierten Fernscheinwerfern und LED-Leuchten von seinem Brummi abgeschraubt und gestohlen hatten. Die Scheinwerfer waren an der Fahrzeugfront angebracht.

Der Schaden beläuft sich auf etwa 1000 Euro. Die Bad Arolser Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ist dabei auf die Beobachtung möglicher Zeugen angewiesen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 05691/9799-0 entgegen.

Publiziert in Polizei
Montag, 19 November 2012 14:08

Stahl kippt auf Auto: Fahrer stirbt

PADERBORN. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Sattelzug auf der B64 hat ein 55-jähriger Autofahrer am Montagmorgen tödliche Verletzungen erlitten. Drei weitere Personen wurden teils schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Gegen 4.55 Uhr fuhr ein 57-jähriger Lastzugfahrer aus der Slowakei mit einem 40-Tonner auf der B 64 in Richtung Paderborn. Laut Zeugenaussagen geriet der Laster etwa 400 Meter vor dem Abzweig Benhausen nach rechts auf die Bankette. Der LKW-Fahrer lenkte gegen und driftete nach links über die Gegenfahrbahn. Die Zugmaschine prallte frontal gegen die Böschung. Dadurch wurde der Sattelauflieger um 180 Grad auf der Fahrbahn in Richtung Paderborn herum geschleudert und erfasste dabei einen in Richtung Bad Driburg fahrenden Hyundai Getz. Der mit etwa 10 Tonnen Stahlelementen beladene Sattelanhänger kippte auf den Kleinwagen und klemmte das völlig zerstörte Auto am Fahrbahnrand ein.

Im Toyota waren der 55-jährige Fahrer sowie dessen 42-jähriger Beifahrer, beide aus Paderborn, eingeklemmt. Sowohl die Ersthelfer als auch die ersten Rettungskräfte konnten die Eingeklemmten nicht befreien. Der Anhänger wurde von der Feuerwehr mit Leitern und Stützen gesichert, sodass eine notärztliche Versorgung möglich wurde. Bei dem Fahrer des Hyundai konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

Rettung nur mit schwerem Gerät möglich
Zur Rettung des eingeklemmten Beifahrers wurde ein großer Autokran angefordert. Nach etwa zwei Stunden gelang es, das Autowrack unter dem Sattelauflieger hervorzuziehen und den Verletzten zu befreien. Mit schwersten Verletzungen wurde der 42-Jährige vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der LKW-Fahrer hatte ebenfalls schwere Verletzungen erlitten und kam ins Krankenhaus. Sein Beifahrer (22), der in der Schlafkabine im Führerhaus des Sattelzuges geschlafen hatte, zog sich leichte Verletzungen zu, musste aber auch ins Krankenhaus. Der angeforderte Rettungshubschrauber wurde nicht eingesetzt.

Die Polizei schaltete die Staatsanwaltschaft ein. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Um die Unfallstelle zu räumen, mussten ein weiterer Autokran und Abschleppfahrzeuge eingesetzt werden. Das völlig zerstörte Auto sowie der schwer beschädigte Sattelzug wurden sichergestellt. Zur Sicherung von Unfallspuren wurde ein Polizeihubschrauber mit einem speziellen Fotoverfahren eingesetzt.

Stau: Mehrere Auffahrunfälle
Die  64 war zwischen den Abzweigen Neuenbeken und Benhausen komplett gesperrt. Im Berufsverkehr bildeten sich lange Staus auf den Umleitungsstrecken. Dabei kam es zu drei Auffahrunfällen auf der Strecke zwischen der B64 und Neuenbeken. Einmal waren fünf, einmal zwei Fahrzeuge beteiligt. Die Sachschäden liegen bei über 30.000 Euro. Beim dritten Auffahrunfall mit drei Autos zog sich eine 18-jährige Autofahrerin leichte Verletzungen zu. Hier lag der Sachschaden bei über 10.000 Euro.

Gegen 12.15 Uhr konnte die Straßensperrung wieder aufgehoben werden.

Publiziert in KS Retter
Samstag, 17 November 2012 07:25

Gefährliche Schieflage: Polizei stoppt Lkw

FREUDENBERG. Gefährliche Schieflage: Einen niederländischen Lkw mit unzureichender Ladungssicherung hat die Polizei aus dem Verkehr gezogen. Die Ladung drohte auf die Fahrbahn zu fallen.

Der 43-jährige Lkw-Fahrer aus den Niederlanden war am Donnerstag mit seinem Sattelzug auf der Asdorfer Straße in Freudenberg unterwegs, als die Polizei auf das Fahrzeug aufmerksam wurde. Auf der Ladefläche des Sattelzuges befanden sich 25 Tonnen Holz. Auf Grund mangelhafter Ladungssicherung war der obere Teil der Ladung bereits zur Seite hin verrutscht und drohte auf die Straße zu fallen. Der Sattelzug konnte gerade noch rechtzeitig von Beamten des Schwerpunktdienstes der Polizeiwache Siegen aus dem Verkehr gezogen werden.

Gegen den niederländischen Fahrzeugführer wurde eine Anzeige erstattet. Für die zu erwartende Strafe leistete er an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung. Ebenfalls wurde gegen den verantwortlichen Verlader der Holzladung eine Anzeige gefertigt. Die Weiterfahrt des Sattelzuges wurde untersagt.

Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 15 November 2012 17:28

KB-Kennzeichen? Lkw nach Flucht gesucht

KASSEL/WALDECK-FRANKENBERG. Nach einer Unfallflucht in Kassel sucht die Polizei nach einem Lkw mit Anhänger oder einem Sattelzug, der im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassen sein könnte. Ein Zeuge glaubt nämlich, die Buchstaben KB und die Zahlenkombination 475 am Kennzeichen des flüchtenden Fahrzeugs abgelesen zu haben.

Die Unfallflucht-Gruppe der Kasseler Verkehrsinspektion sucht nach einem Lkw-Gespann, dessen Fahrer am Montagnachmittag auf der Frankfurter Straße im Vorbeifahren drei geparkte Pkw beschädigte und dabei einen Sachschaden von rund 3500 Euro anrichtete. Der Lkw mit Anhänger, nach Zeugenangaben möglicherweise auch ein Sattelzug, war um 14.35 Uhr stadteinwärts unterwegs. Kurz vor der Einmündung Heinrich-Heine-Straße streifte der auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Lkw insgesamt drei geparkte Autos und beschädigte diese erheblich. Einer der geschädigten Autofahrer bekam noch mit, dass der Fahrer offenbar kurz anhielt, sich dann aber mit dem Lkw stadteinwärts davon machte.

Der Zeuge will am Hänger des Gespanns ein grünes Kennzeichen mit KB und den Ziffern 475 erkannt haben. Der Anhänger oder Auflieger des Lkw sei weiß gewesen und habe die Werbeaufschrift KRAVAG getragen. Die Bearbeitung des Falles erfolgt durch die Unfallflucht-Gruppe der Kasseler Polizei. Mögliche Zeugen werden gebeten, ihre Hinweise an das Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, Telefon 0561/9100, zu richten.

Publiziert in Polizei

FREUDENBERG/SIEGEN. Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurden am Dienstagabend gegen 21.15 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Autobahnpolizei auf die Autobahn 45 gerufen. Da hatte sich ein Ersthelfer bereits um alles Nötige gekümmert.

Laut Informationen der Autobahnpolizei befuhr ein 40-jähriger aus Pößneck bei Jena mit seinem Opel Vivaro die A45 in Richtung Frankfurt. Auf der regennassen Fahrbahn kam er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Er durchbrach die Leitplanke des Seitenstreifens, überschlug sich und kam in der steil abfallenden Böschung in zehn Metern Tiefe zum Liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Ein 37-jähriger aus Nürnbrecht befuhr zur selben Zeit mit seinem Tanklastzug die A45 und sah die Schlussleuchten des in der Tiefe liegenden Klein-LKW. Er verständigt sofort die Rettungskräfte. Noch vor deren Eintreffen half er, den Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien. Lob gab es dafür von den Einsatzkräften.

Der Verletzte wurde durch die Rettungskräfte ins Krankenhaus gebracht. Der Opel Vivaro wurde stark beschädigt, ebenso etwa 80 Meter Leitplanke. Die Gesamtschadenshöhe wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Publiziert in SI Retter
Montag, 05 November 2012 09:48

Vier Frauen krachen gegen Baustellen-Lkw

HERZHAUSEN. Ein mit vier jungen Frauen besetzter Kleinwagen ist am Montagmorgen frontal gegen einen stehenden Baustellen-Lkw geprallt. Die Fahrerin aus Frankenberg und ihre drei Mitfahrerinnen kamen leicht verletzt ins Krankenhaus.

Das Quartett war am Montag gegen 8 Uhr mit dem Citroen Saxo einer 21-Jährigen von Frankenberg kommend auf der B 252 in Richtung Korbach unterwegs. Nach einer langgezogenen Linkskurve wenige hundert Meter hinter dem Ortsausgang von Herzhausen prallte die Fahrerin frontal gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Baustellen-Lkw - vermutlich aus Unachtsamkeit. Der Saxo rutschte unter die Front des Lastwagens, in dem ein 61-Jähriger aus einem Waldecker Stadtteil saß.

Die vier jungen Frauen zogen sich beim Aufprall leichte Verletzungen zu. Die Besatzungen zweier Rettungswagen und der Korbacher Notarzt rückten aus, um die Frauen zu versorgen und ins Korbacher Krankenhaus einzuliefern. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Am Saxo entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 3000 Euro, der Frontschaden am Lkw lasse sich schwer abschätzen, hieß es. Am Lkw seien das Warnblinklicht und die Rundumkennleuchten auf dem Dach eingeschaltet gewesen, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Zum Zeitpunkt des Unfall sei es zudem nicht mehr dunkel gewesen.

Zu größeren Behinderungen im Baustellenbereich kam es durch den Unfall nicht. In der vergangenen Woche war es einige Kilometer weiter in Richtung Korbach, ebenfalls in einer Baustelle, zu einer einstündigen Vollsperrung gekommen. Ein Kurierfahrer war gegen die Leitplanke gefahren und hatte die in der Baustelle einspurig geführte Bundesstraße komplett blockiert.


Über den Unfall bei Thalitter berichtete 112-magazin.de ebenfalls:
Kurier baut Unfall: B 252 eine Stunde dicht (31.10.2012)

Publiziert in Retter
Donnerstag, 25 Oktober 2012 14:00

Lkw streift Auto, Fahrer flüchtet

KIRCHHAIN. Ein Lastwagen ist am Donnerstag auf die Gegenfahrbahn geraten und hat dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug gestreift. Dann machte sich der Fahrer aus dem Staub.

Gegen 7.20 Uhr waren beide Beteiligte auf der L 3048 zwischen Kirchhain und dem Kreisel zur Bundesstraße 62 unterwegs. Die 59-jährige Fahrerin eines schwarzen Nissan Almera fuhr stadtauswärts. Der Lastwagen kam ihr entgegen und geriet kurz hinter der Ohmbrücke aus unbekannten Gründen über die mittlere Fahrbahnmarkierung. Es kam zur Kollision, nach welcher der Brummifahrer ohne anzuhalten weiterfuhr.

An dem Almera entstand ein Schaden von mindestens 2000 Euro. Die 59-jährige Fahrerin blieb unverletzt.

Die Polizei hofft, dass andere Autofahrer Hinweise auf den derzeit noch unbekannten Lastwagen geben können. Es soll sich eventuell um ein Baustellenlastwagen mit offener Ladefläche zum Transport von Erdaushub oder Schüttgut handeln. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Stadtallendorf, Tel. 06428/93050 in Verbindung zu setzten.

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 24 Oktober 2012 11:59

Nur Blechschaden: LKW übersieht Rotlicht

ERNDETBRÜCK. Ein 56-jährige Lkw-Fahrer aus Hannover wollte am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr den Bahnübergang im Erndtebrücker Mühlenweg passieren – Ampel und Schranken weisen darauf hin, dass sich ein Zug nähert. Die Polizei geht aber davon aus, dass der Niedersachse das rote Blinklicht übersehen hat.

Als sich der Mann mit dem Führerhaus seines LKWs mitten auf dem Bahnübergang befand, bemerkte er, wie sich die Halbschranke für den Gegenverkehr vor ihm senkte. Er bremste sofort ab und fuhr zurück, konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass sich die Halbschranke für seine Fahrspur auf seinen LKW senkte. Dabei brach der Schrankenbalken ab.

Am LKW entstand kein Schaden. "Glücklicherweise erst nach einiger Zeit überquerte dann ein Zug den Bahnübergang", heißt es abschließend in einer Polizeimeldung.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 13 Oktober 2012 18:16

Bagger auf Lkw bleibt unter Brücke stecken

ERNSTHAUSEN. Ein spektakulärer Unfall hat sich am Samstagvormittag in Ernsthausen ereignet: Dort war ein mit einem Bagger beladener Lastwagen mit seinem Gefährt an der Eisenbahnbrücke hängen geblieben und hatte die Brücke beschädigt.

Den Lastwagen hatte ein 38-Jähriger aus dem Raum Gießen gesteuert, mit Bagger war sein Gefährt rund 4,70 Meter hoch - zu hoch für die Durchfahrt in der Ortsmitte. Der Lastwagen konnte zwar wieder mit eigener Motorkraft unter der Brücke wegfahren, allerdings entstand an dem Brückenbauwerk ein Schaden in noch nicht bekannter Höhe.

Die für den Bahnverkehr zuständige Bundespolizei nahm an der Unfallstelle die Ermittlungen auf, außerdem kam der Nptfallmanager der Bahn hinzu. Der Bahnverkehr auf der Strecke wurde zeitweise eingestellt, Züge durften später die Brücke nur mit Schritttempo überfahren. Vermutlich müsse ein Gutachter die Brückenkonstruktion erst genauer untersuchen, um über eine mögliche Reparatur entscheiden zu können.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Auch die Feuerwehr war im Einsatz, um ausgelaufenes Hydrauliköl mit Bindemittel abzustreuen und die Fahrbahn zu reinigen.

Publiziert in Polizei

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