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Mittwoch, 15 Februar 2012 09:14

Zeugen helfen, zwei Fluchten zu klären

VOLKMARSEN/BAD WILDUNGEN. Es zeigt sich immer wieder: Beim Aufklären von Unfallfluchten ist die Polizei auf die Hilfe von Zeugen angewiesen. Zwei aktuelle Fälle aus Volkmarsen und Bad Wildungen beweisen, dass sich Unfallflucht nicht auszahlt.

Wie die Arolser Polizei am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de berichtete, war am Vortag um 7.35 Uhr ein Opelfahrer ausgangs einer Linkskurve vom winterglatten Erpeweg in Volkmarsen abgekommen. Das Auto stieß gegen eine Mauer und einen Blumentopf. Der Fahrer schaltete den Warnblinker ein und blieb zunächst an der Unfallstelle stehen.

Frontschürze und Kennzeichen abgebaut, abgehauen
Ein Zeuge beobachtete dann, dass der Opel mit Pinneberger Kennzeichen gut zehn Meter weiterfuhr, dann aber erneut anhielt. Der Fahrer stieg aus, baute die beschädigte Frontschürze und das Kennzeichen ab, lud die Teile ein und fuhr schließlich davon. Der Zeuge verständigte die Polizei, die den Fahrer später ermittelte. Der Schaden beträgt 1200 Euro, davon 1000 am Auto. Schwerer ins Gewicht fallen dürften die Folgen, die sich der Pinneberger mit der Unfallflucht eingehandelt hat. Er handelte sich nämlich eine Anzeige ein.

Strafanzeige erging auch gegen eine 19-jährige Autofahrerin aus der Großgemeinde Haina (Kloster), die in Bad Wildungen rückwärts eine Straßenlaterne gerammt und beschädigt hatte und davon gefahren war - obwohl beim Aufprall sogar der Lampenschirm zu Boden gekracht und ein Schaden von 1000 Euro entstanden war. Auch hier waren es Zeugen, die die junge Frau beobachteten und der Polizei das Kennzeichen durchgaben. Zu dem Vorfall im Steinweg war es bereits am Sonntag gekommen, wie die Wildunger Ermittler am Mittwoch gegenüber 112-magazin.de berichtete.

Nummernschild der beste Ermittlungsansatz
Für die Polizei ist das Kennzeichen eines flüchtigen Wagens der wichtigste Ermittlungsansatz. Dass auch Teile eines Nummernschilds ausreichen können, zeigte sich nach einer Unfallflucht im Januar auf der B 253 zwischen Hundsdorf und Löhlbach. Hier hatte ein Wohnmobilfahrer den Außenspiegel eines Lkws abgefahren und war geflüchtet. Obwohl der Lkw-Fahrer nur Teile des Kennzeichens ablesen konnte, gelang es der Polizei über eine entsprechende Abfrage beim Kraftfahrtbundesamt, die Halter mehrerer Wohnmobile zu ermitteln - und bei einem landeten die Ermittler schließlich einen Treffer. Doch auch markante Fahrzeugdetails wie Aufschriften oder Aufkleber können der Polizei weiterhelfen. Wie bei anderen Delikten gilt auch hier: Nicht weg-, sondern hinsehen. "Wir sind generell auf die Mithilfe der Bevölkerung sehr angewiesen", sagte Polizeisprecher Volker König auf Anfrage, "aber das nicht nur bei Unfallflucht".

Publiziert in Polizei

MARBURG. Ziemlich dreist ging ein 25-jähriger Mann vor, den die Polizei am Donnerstag in Marburg kontrollierte. Erstmal fuhr der Mann Auto, ohne einen Führerschein zu haben. Dann transportierte er im Kofferraum die Kennzeichen, die eigentlich an den benutzten BMW 730i gehörten. Angebracht waren indes gestohlene Kennzeichen.

Den Grund lieferte der Mann selbst. Er wollte wegen des abgelaufenen TÜV Stempels nicht auffallen und einer Kontrolle entgehen, weil der Wagen seit Oktober 2010 keinen Versicherungsschutz mehr hat.

Wegen dieser diversen Vergehen muss sich der polizeibekannte Mann demnächst vor Gericht verantworten. (ma)

Publiziert in MR Polizei
Mittwoch, 14 Dezember 2011 12:20

Falsche Kennzeichen, Unfall: Verursacher haut ab

HOPPECKE/DIEMELSEE. Nach einem Zusammenstoß, bei dem eine Taxifahrerin aus Diemelsee leicht verletzt wurde, ist der Verursacher zu Fuß geflüchtet. Sein Auto war nicht zugelassen - und somit auch nicht versichert.

Der Unfall ereignete sich laut Polizeibericht von Mittwoch am Dienstagmittag an der Kreuzung der Landstraßen 913 und 870 bei Hoppecke. Laut Polizeisprecher Stefan Trelle hatte der Fahrer eines blau-grünen Ford Escorts einer 48-jährigen Taxifahrerin aus Diemelsee die Vorfahrt genommen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Frau leicht verletzt.

Verursacher steigt sofort aus und flüchtet
Noch bevor sie aus ihrem Auto aussteigen konnte, ergriff der Unfallverursacher, ein mittelgroßer Mann mit schwarzen Haaren, die Flucht und rannte zu Fuß in Richtung Bremeketal. Er trug Jeans und einen schwarzen Pullover. Die Fahndung nach dem Mann verlief ergebnislos. Der Ford Escort war nicht zugelassen und mit einem Kennzeichen ohne Siegel und TÜV-Stempel versehen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von mehr als 6000 Euro.

Zeugen, die Angaben zu dem flüchtigen Mann machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Brilon zu melden. Die Telefonnummer lautet 02961/90200.

Publiziert in KS Polizei
Dienstag, 20 September 2011 17:42

Lkw-Planen aufgeschnitten, Nummernschilder geklaut

WILNSDORF. Unbekannte haben auf dem Gelände einer Firma in der Essener Straße an mehreren geparkten Sattelaufliegern die Planen aufgeschlitzt. In der Siegener Straße montierten Diebe die beiden Kennzeichen von einem Audi A 6 ab.

Der oder die Täter, die zwischen Samstag und Montagmorgen die Lkw-Planen aufschlitzten, richteten damit einen beträchtlichen Sachschaden an. Beute machten die Täter aber offenbar nicht, zumindest geht aus der Pressemeldung der Polizei keine entsprechende Information hervor. Die genaue Schadenshöhe nannte der Polizeisprecher am Dienstag nicht.

Die beiden Kennzeichen eines in der Gießener Straße geparkten Audi A 6 schraubten Unbekannte irgendwann am Samstag ab und nahmen sie mit. Weiteren Schaden an dem Auto richteten die Täter nicht an. Die Polizei fahndet nun nach den Nummernschildern SI-N 789.

Hinweise zu beiden Taten erbittet die Polizei in Siegen. Die zuständigen Beamten sind unter der Telefonnummer 0271/7099-0 zu erreichen.

Publiziert in SI Polizei
Samstag, 18 Juni 2011 11:51

Vier Zentimeter, die glücklich machen

WALDECK-FRANKENBERG. Kleiner und schmaler sind die neuen Kennzeichen für Motorradfahrer, die seit April verfügbar sind. Zu Beginn der neuen Motorradsaison hat der Bundesrat neue Kennzeichen für die beliebten Zweiräder erlaubt. Kleinere Schrift und eine andere Anordnung der Siegel lassen ihre Breite auf 18 Zentimeter schrumpfen. Anfang April 2011 trat die neue Zulassungsverordnung in Kraft.

Bisher hält sich der Andrang der Zweiradfans bei den fünf Zulassungsstellen im Landkreis aber in Grenzen. "Wir haben im Moment nur wenig mehr Aufwand", erklärt der Korbacher Sachbearbeiter Uwe Blaschke. Von den 10.352 Krafträdern im Landkreis, wie die einspurigen Vehikel offiziell heißen, sind nur wenige "umgerüstet" worden. Die Kosten für das Umtauschen der Nummernschilder betragen 4,10 Euro Verwaltungsaufwand - plus die Ausgaben für die neuen Schilder.

Wer nun hofft, beim Ummelden eines weit verbreiteten Motorrades einige Zahlen oder Buchstaben einsparen zu können, wird enttäuscht. Nach wie vor bestehen die Kennzeichen aus vier Ziffern. Die Größe der Nummernschilder und die Anordnung der Zeichen hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder geändert.

Die als "Kuchenbleche" verschrieenen Kennzeichen mit 25 Zentimetern Breite konkurrierten im Landkreis schon lange mit den drei Zentimeter schmaleren Varianten. Bis die neue Verordnung in Kraft treten konnte, waren einige Hürden zu nehmen. So führte das zuständige Bundesamt Tests durch, ob die kleineren Ziffern und Buchstaben auch bei 200 km/h lesbar sind. Das waren sie, ganz zur Freude der Motorradfahrer.

Publiziert in Archiv - Sammlung
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