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KORBACH. Am Dienstagabend wurde der Löschzug der Feuerwehr Korbach gegen 20.15 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einem großen Gewerbebetrieb in der Industriestraße gerufen. Zunächst lagen vor Ort keine näheren Erkenntnisse vor, die Lage war unklar.

Bei zunächst noch laufender Produktion erfolgte eine erste Erkundung bei der sich der Auslösegrund für die Anlage bestätigte. Im Bereich der Lüftungsanlage wurde eine deutlich sichtbare Verrauchung festgestellt - sofort wurde in Abstimmung mit den Werksverantwortlichen die Produktion eingestellt und die Gebäude komplett geräumt. Die weitere Erkundung ergab einen technischen Defekt an einer Druckluftkompressor-Anlage. Ölaustritt in Verbindung mit sehr hohen Temperaturen waren ursächlich für die Verrauchung, es bestand die akute Gefahr einer Durchzündung.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte die Anlage zunächst außer Betrieb und überwachte die weitere Entwicklung mit der Wärmebildkamera. Zeitgleich wurde vorsorglich ein umfangreicher Löschangriff im Innenbereich vorbereitet. Parallel wurde die Drehleiter im Außenbereich in Stellung gebracht, um im Bedarfsfall von der Dachseite eingreifen zu können. Ein weiterer Zug der Kernstadtwehr wurde zur Unterstützung nachalarmiert, außerdem wurde die benachbarte Wehr aus Lelbach in den Einsatz einbezogen, um bei Bedarf über ausreichend Atemschutzgeräteträger zu verfügen.

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort, die Besatzung eines Rettungswagens sorgte für die Absicherung der eingesetzten Kräfte. Nachdem die Anlage durch werkseigenes Fachpersonal überprüft und wieder in einen sicheren Zustand verbracht werden konnte, wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Gegen 22 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, wie wertvoll eine automatische Brandmeldeanlage ist. Die frühzeitige Detektion der Gefahrenlage sowie das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte hat den Betrieb vor größeren Schaden bewahrt. Ein längerer Betriebsausfall konnte vermieden werden, Personen kamen nicht zu Schaden.

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Donnerstag, 15 Juli 2021 11:51

Unwettereinsätze für die Korbacher Wehren

KORBACH. Die Stadt Korbach und die umliegenden Ortsteile haben den Dauerregen am Mittwoch relativ gut verkraftet. In der Kernstadt musste die Feuerwehr lediglich an zwei Einsatzstellen tätig werden, um eindringendes Wasser abzupumpen. Im Übrigen konnten die Kanalisation sowie die vorgeschalteten Rückhaltesysteme die Wassermassen sehr gut bewältigen. Die hohen Investitionen der letzten Jahre in die Infrastruktur durch die Stadt Korbach haben sich somit bewährt.

Im Ortsteil Rhena traten verschiedene Bachläufe über die Ufer und sorgten an insgesamt drei Einsatzstellen für Wassereinbrüche in Kellerräumen. Nachdem die Hauptgefahr gebannt war, übernahmen die Eigentümer die Restarbeiten mit privaten Tauchpumpen. Nachbarschaftshilfe wurde dabei sehr groß geschrieben.

Die Meineringhäuser Wehr musste im Tagesverlauf ebenfalls dreimal ausrücken. Hier war aber nur einmal ein Wassereinbruch im Keller zu verzeichnen. Die Einsatzkräfte mussten zusätzlich einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn entfernen und in den Abendstunden noch eine gemeldete Ölspur beseitigen.

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KORBACH. Eine brennende Toilettenpapierrolle war am Montag Auslöser eines Feueralarms im Korbacher Hauptbahnhof - Mit zwei Feuerwehrfahrzeugen und 12 Einsatzkräften konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Nach Angaben der Polizei wollte eine Passantin um 18.20 Uhr die Damentoilette des Bahnhofes betreten. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte, stellte sie eine starke Rauchentwicklung fest. Über die Notrufnummer 112 verständigte sie die Leitstelle und machte detaillierte Angaben zum Brand einer Toilettenpapierrolle, die sich in einem metallenen Behälter befand. Mit einem Kleinlöschgerät konnte die Korbacher Feuerwehr die brennende Toilettenpapierrolle schnell ablöschen, ohne das ein größerer Schaden entstand.

Die Polizeistation Korbach hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation  unter der Telefonnummer 05631/9710 zu melden.

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Sonntag, 24 Januar 2021 08:55

Wohnhausbrand in Goddelsheim (aktualisiert)

GODDELSHEIM. In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Wohnungsbrand im Lichtenfelser Ortsteil Goddelsheim. Gegen 1:40 Uhr wurden die Wehren Goddelsheim, Immighausen, Rhadern und Fürstenberg durch die Leitstelle Waldeck-Frankenberg unter dem Alarmkürzel "F2, Wohnungsbrand" in die Immighäuser Straße alarmiert. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug aus Korbach, ein RTW und ein Funkwagen der Polizeistation Korbach. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine starke Rauchentwicklung aus einem Wohnhaus vorgefunden. Ein Bewohner, der sich innerhalb des Wohnhauses befand, konnte sich bereits über ein Baugerüst ins Freie retten und wurde umgehend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Somit wurde ein weiterer RTW zur Absicherung für die Rettungskräfte alarmiert.

Ausgebrochen war der Brand nach ersten Erkenntnissen im 1. OG. Da die Zwischendecke zum Spitzboden bereits teilweise eingestürzt war, konnte ein Innenangriff unter Atemschutz vorerst nicht durchgeführt werden. Somit wurde unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Debus die Drehleiter umgehend in Stellung gebracht und mittels Einreißhaken das Dach teilweise abgedeckt um den Brand genauer lokalisieren zu können. Für die Brandbekämpfung von außen mit mehreren Rohren wurden die Einsatzabschnitte Vorder- und Rückseite eingerichtet und die Einsatzstelle aufgrund der Dunkelheit ausgeleuchtet.

Für ein besseres Eindringen des Löschwassers in die Decken des Fachwerkhauses wurde Netzmittel beigefügt. Wegen der engen Bebauung wurden das Nachbarhaus und die angrenzende Scheune mittels Wärmebildkamera kontrolliert, hier konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden. Im späteren Verlauf gingen Trupps unter Atemschutz ins Innere des Gebäudes vor, lokalisierten mittels Wärmebildkamera weitere Brandherde und Glutnester und löschten diese ab. Erschwert wurden die Einsatzarbeiten durch Schneefall und Minusgrade. Gegen 3.55 Uhr konnte der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden. Um die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen, wurde der Gerätewagen-Atemschutz aus Korbach angefordert; somit konnten die verbrauchten Atemschutzgeräte ausgetauscht werden. Gegen 4.30 Uhr rückten die ersten Wehren wieder ab.

Für weitere Nachlöscharbeiten blieb die Feuerwehr Goddelsheim und eine Brandwache vor Ort. Die Kripo rückte in den Morgenstunden noch an, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen. Man schätzt den Schaden auf ca. 80.000 Euro. Im Anschluss rückte noch der Bauhof an, um eine Glatteisbildung auf den Straßen zu vermeiden. Während der Löscharbeiten versorgte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Herbert Knipp die Presse mit Informationen zum Einsatzgeschehen. (Marvin Schreck)

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KORBACH. Um 12.20 Uhr wurden am Montag die Feuerwehren aus Goldhausen, Eppe sowie der Kernstadt Korbach mit dem Stichwort F2-Wohnungsbrand in den Humpesgarten in Goldhausen alarmiert. Einer Bewohnerin des Hauses kamen beim Öffnen der Hauseingangstür bereits Rauchschwaden entgegen, die Rauchwarnmelder hatten ebenfalls ausgelöst.

Da niemand mehr im Haus war reagierte sie sehr umsichtig, schloss die Tür und setzte den Notruf bei der Leitstelle ab, ohne sich selbst weiter in Gefahr zu begeben. Unter Atemschutz ging der Angriffstrupp mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. Als Ursache der Verrauchung wurde eine eingeschaltete Herdplatte in der Küche festgestellt. Das Essen in der Pfanne war nicht mehr zu erkennen. Durch den raschen und umsichtigen Einsatz ist kein nennenswerter Schaden entstanden.

Nach Lüftungsmaßnahmen konnte die Wohnung wieder an die sichtlich erleichterte Eigentümerin übergeben werden. Neben der Feuerwehr war auch ein RTW des DRK zur Absicherung sowie eine Streife der Polizei vor Ort. Die Einsatzleitung hatte der Korbacher Stadtbrandinspektor Carsten Vahland übernommen.

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KORBACH. In der Nacht zu Montag (16. November) kam es zu einem Brand in einem mehrgeschossigen Gebäude in der Arolser Landstraße in Korbach. Die bei Brandausbruch gegen 1.40 Uhr anwesenden dreizehn Bewohner konnten unverletzt das Gebäude verlassen. Die Gaststätte im Erdgeschoss brannte nahezu vollständig aus. Der Sachschaden beträgt nach den bisherigen Schätzungen etwa 150.000 Euro.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei Korbach und ein Sachverständiger des Hessischen Landeskriminalamtes haben die Brandstelle in den letzten Tagen untersucht. Danach gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Brandstiftung als Brandursache aus und suchen daher Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich des Brandobjektes verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können.

Hinweise werden bei Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710 entgegengenommen.  (ots/r)

Link: Feuer in Shisha-Bar: 150.000 Euro Schaden, Wehr und DRK im Einsatz (16.11.2020)

Link: Kellerbrand unter Sisha-Bar durch Defekt oder Aschereste (6.04.2016)



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KORBACH. Reparaturarbeiten an einer jagdlichen Einrichtung führten am Montag in der Gemarkung Ober-Ense zu regem Einsatzaufkommen von Polizei, Notarzt, Rettungskräften und einer Feuerwehreinheit aus Korbach.

Nach bestätigten Informationen hatte der Lichtenfelser in der Gemarkung Ober-Ense im Jagdrevier am Ensenberg Reparaturarbeiten an einer Kanzel durchgeführt. Aus bislang nicht bekannten Gründen kippte die jagdlicher Einrichtung um und begrub die Beine des Mannes unter sich. Eingeklemmt zwischen Erdreich und Kanzel konnte sich der 36-Jährige aus eigener Kraft nicht befreien.

Über sein Mobiltelefon kontaktierte der Jäger seine Familienangehörigen, die um 14.55 Uhr die Leitstelle über den Unfall informierten. Mittels genauer Ortsangabe konnten 18 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Korbach unter der Leitung von Arno Zenke den Verletzten erreichen. Umgehend wurden Maßnahmen zur Rettung des Mannes eingeleitet. 

Im Anschluss an die medizinische Erstversorgung kam der Lichtenfelser ins Korbacher Krankenhaus. (112-magazin)

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Sonntag, 25 Oktober 2020 10:56

Korbacher Feuerwehr rückte am Wochenende aus

KORBACH. Gleich mehrfach musste die Freiwillige Feuerwehr Korbach am Wochenende ausrücken.

Am Freitag, um 22.11 Uhr, wurde die Kernstadtwehr mit dem Stichwort "Ausgelöster Rauchwarnmelder" zu einem Mehrfamilienhaus in die Korbacher Altstadt gerufen. Da von einem Wohnungsbrand in der engen Altstadtbebauung ausgegangen werden musste, rückte sofort ein kompletter Löschzug aus. Nach erster Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Vermutlich durch eine technische Störung hatte die Rauchabzugsanlage im Treppenhaus ausgelöst. Das Gebäude wurde kontrolliert und dem Vertreter der Hausverwaltung übergeben.

Um 0.07 Uhr am Sonntag, wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Kernstadtwehr erneut gerufen. Im Innenhof der Louis-Peter-Schule brannte ein Müllbehälter. Unter Atemschutz ging ein Trupp zur Brandbekämpfung vor und konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern. Noch während der Einsatz lief, erreichte die Kräfte ein weiterer Notruf. Über die Leitstelle wurde ein Brand in der Schlesischen Straße gemeldet. Ein zweites Fahrzeug übernahm sofort diese Aufgabe. Auch dort konnte ein in Flammen stehender Müllcontainer rasch gelöscht werden.

Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus. Wer hat an den Örtlichkeiten Personen beobachtet und kann sachdienliche Hinweise geben? Hinweise bitte an die Polizeistation in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. 


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KORBACH. Polizei, Rettungskräfte, Feuerwehr und Mitarbeiter der Straßenmeisterei mussten am Donnerstagmorgen in die Strother Straße in Korbach ausrücken - vorausgegangen war ein Verkehrsunfall, an dem drei Pkw beteiligt waren. Im Nachgang wurden ein BMW und ein Dacia durch das Abschleppunternehmen Heidel aus dem Verkehr gezogen.

Das sagt die Polizei

Gegen 6.35 Uhr ereignete sich auf der Strother Straße in Korbach ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Mit ihrem grauen Dacia Logan befuhr eine 55-jährige Frau aus dem Diemelseer Ortsteil Flechtdorf die Bundesstraße 252 (Korbacher Umgehung) und verließ diese, um auf die Landesstraße 3083 in Richtung Ober-Waroldern einzubiegen. Dabei übersah sie einen aus Richtung Strothe geradeaus fahrenden 30-jährigen Mann aus Höringhausen in seinem BMW X1. Es kam zur Frontal-Kollision beider Fahrzeuge. Ein dritter, weißer Benz welcher hinter dem Dacia Logan fuhr, wurde durch umherwirbelnde Teile ebenfalls leicht an der Frontschürze beschädigt. Dessen Fahrerin aus Nieder-Ense (25) konnte als Zeugin den Unfallhergang gut beschreiben.

Sowohl die Fahrerin des Dacia, welche mit schwerem Gerät von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug herausgeschnitten werden musste,  als auch der Fahrer des BMW waren beide ansprechbar und wurden ins Korbacher Krankenhaus transportiert, der BMW-Fahrer mit leichten, die Dacia-Fahrerin mit noch unbekannten aber nicht bedrohlichen Verletzungen. Im Dacia saßen ebenfalls noch ein 12-jähriges Mädchen und ein 16-jähriger Jugendlicher. Der Junge zog sich eine leichte Prellung am Bein zu, das Mädchen blieb unversehrt. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden und wurden abgeschleppt. Die Fahrerin des Benz blieb unversehrt und meldete ihren Schaden nachträglich an. Ausgelaufene Betriebsstoffe wurden von den ebenfalls verständigten Feuerwehren abgestreut. Gegen 8.10 Uhr, war die Unfallstelle wieder geräumt und befahrbar.

Das sagt die Feuerwehr

Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Carsten Vahland wurde die Freiwillige Feuerwehr gegen 6.40 Uhr über die Leitstelle alarmiert. Nach ersten Informationen war es auf der Strother Straße, am Abzweig zur Bundesstraße 252 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine Person sei im Fahrzeug eingeklemmt, stand in der Kurznachricht. Daraufhin wurde der Hilfeleistungszug mit 16 Einsatzkräften an den nördlichen Rand der Kreisstadt beordert. Bei Eintreffen am Unfallort setzten die Freiwilligen umgehend hydraulisches Gerät ein, trennten die Fahrertür am Dacia ab und übergaben die verletzte Person an den Rettungsdienst. Weiterhin wurde die Batterie im Motorraum abgeklemmt und parallel dazu die Fahrbahn mit Ölbindemittel abgestreut, um ausgelaufene Betriebsmittel zu binden. Nach 60 Minuten war der Einsatz beendet.  (112-magazin.de)

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FRANKENBERG/KORBACH. Zwei beschädigte Autos, ein beschädigter Lkw, eine schwerverletzte Person und eine komplett gesperrte Bundesstraße sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag (15. Juni) gegen 13.20 Uhr bei Schmittlotheim ereignet hat.

Wie die mit dem Unfall befasste Polizeidienststelle in Frankenberg mitteilt, befuhr eine Frau (63) aus Waldeck mit ihrem blauen Golf, die Bundesstraße 252 von Frankenberg in Richtung Korbach. Unmittelbar hinter dem Golf hatte sich ein Mann (55) aus Frankenau mitsamt Beifahrerin (55) im Suzuki angeschlossen. Etwa 250 Meter vor dem Abzweig nach Schmittlotheim, geriet der Golf unvermittelt nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender weißer Mercedes, der 14 Tonnen Motoröl geladen hatte und von einem 63-jährigen Trucker aus Zierow (Mecklenburg-Vorpommern) gesteuert wurde, versuchte durch Ausweichen nach rechts eine Kollision mit dem Golf zu verhindern. Dies gelang allerdings nicht in Gänze; der Golf krachte in die Seite des Trucks und riss dabei den Dieseltank am Actros auf. Um die Achse drehend, kam der Golf auf der eigenen Fahrspur zum Stehen. 

Zum Leidwesen des 55-jährigen Mannes im Suzuki - völlig überrascht vom Unfallgeschehen, krachte der Suzuki in den Golf. Dabei entstand ein Sachschaden am Suzuki von etwa 3000 Euro. Der Fahrer und die Beifahrerin im Suzuki wurden nicht verletzt. Anders verhält es sich bei der 63-Unfallverursacherin aus Waldeck, nachdem der Golf mit dem Lkw kollidiert war, wurde am Pkw das linke Rad abgerissen und die Front demoliert. Den Sachschaden am Golf gibt die Polizei mit 10.000 Euro an. Notarzt und RTW-Besatzungen trafen umgehend am Unfallort ein, die schwerverletzte Frau kam ins Krankenhaus nach Frankenberg.

Einen weitaus höheren Sachschaden hat das Transportunternehmen aus Recklinghausen zu beklagen. Der Fahrer des Actros blieb zwar unverletzt, der Sachschaden wird von der Polizei aber auf 50.000 Euro geschätzt. Somit summiert sich der Blechschaden an den beteiligten Unfallfahrzeugen auf 63.000 Euro. Weitaus schlimmer könnte sich die Umweltverschmutzung auswirken. Nach Angaben von  Gemeindebrandinspektor Marco Amert wurde die Vöhler Wehr um 13.55 Uhr alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte musste die Strecke auf Anweisung der Polizei gesperrt werden. Weiterhin wurde ein Auffangbehälter aufgestellt und Dieselkraftstoff aus dem lecken Tank gepumpt. Dazu streuten die ehrenamtlichen ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um ein Verschmutzen von Lorfe und Eder zu verhindern. Aufgrund des Ausmaßes ließ der Polizeiführer vom Dienst die untere Wasserbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg informieren. Nach eingehender Untersuchung stellte sich heraus, dass das Erdreich im Bereich der Unfallstelle kontaminiert ist, am morgigen Dienstag soll ausgebaggert werden, hieß es aus Polizeikreisen. Mit im Einsatz war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Korbach mit ihrem Gerätewagen Umweltschutz.

Nicht mehr fahrbereit, weil die Achse am Lkw durch den Zusammenprall zerstört wurde, musste extra ein Spezialfahrzeug mit Kran zur Unfallstelle beordert werden - die Bergungsarbeiten am Lkw laufen derzeit noch. Vorher müssen die 14 Tonnen Motoröl aber abgepumpt werden - auch das muss eine Spezialfirma übernehmen. Zur Zeit (19.10 Uhr) ist die B252 weiterhin in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt, die Umleitungen sind ausgeschildert.  (112-magazin) 

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