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KORBACH. Rund 20.000 Euro Sachschaden und vier verletzte Personen sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch auf der Skagerrakstraße in Korbach ereignet hat.

Um 16.41 Uhr ging bei der Polizei Korbach der Notruf über einen schweren Verkehrsunfall mit dem Hinweis auf eingeklemmte und verletzte Personen ein. Daraufhin wurde über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg der Rettungsdienst und die Kernstadtwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Wehr lag ein silbergrauer Polo auf der Seite - ein weiterer, weißer Polo stand mit Frontschäden ebenfalls auf der Fahrbahn. Einsatzleiter Carsten Vahland koppelte mit dem Rettungsteam, weil die vier Fahrzeuginsassen aber bereits in ärztlicher Obhut waren, war kein Eingreifen zur Rettung der Personen nötig. Nach der Erstversorgung ging die Fahrt ins Krankenhaus nach Korbach. Die 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle, nahmen Betriebsstoffe auf, reinigten die Straße und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr um 16.40 Uhr eine 23-jährige Frau aus Korbach mit ihrem silbergrauen Polo von der Flechtdorfer Straße kommend, die Skagerrakstraße, um in Richtung Briloner Landstraße (C.C.Curtze Kreisel)  zu fahren. Dieses Vorhaben wurde allerdings im Bereich des Ermighäuser Weges von einem weißen Polo außer Kraft gesetzt. Ungebremst war der mit drei Personen (alle aus Waldeck) besetzte VW vom Ermighäuser Weg kommend in den Kreuzungsbereich eingefahren, hatte den silbergrauen Polo übersehen, und diesen durch einen Stoß in die Beifahrertür auf die Seite geworfen.

Alle vier Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. An den Volkswagen entstanden Sachschäden von insgesamt 20.000 Euro. Die Polizei vermutet, dass mangelnde Fahrpraxis oder Unaufmerksamkeit des 19-Jährigen zu dem Unfall geführt hat.

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KORBACH. Mit einem in Frankfurt (F) zugelassenen Fiat Doblo ist am Samstag ein Mann aus Waldeck verunglückt - mutmaßlich war Alkohol im Spiel.

Gegen 16 Uhr erreichte die Polizeistation Korbach eine Unfallmeldung auf der Kreisstraße 15 zwischen Korbach und Strothe. Tatsächlich konnten die Beamten etwa 200 Meter hinter dem Abzweig nach Ober-Waroldern einen weißen Fiat erkennen, der mehrere Bäume gegriffen hatte und schließlich an einem Ahornbaum zum Stehen gekommen war. Auch ein Leitpfosten wurde aus dem Boden gerissen - vom Fahrer fehlte indes jede Spur.

Nachdem ein Absuchen im Nahbereich des Unfallwagens zu keinem Erfolg geführt hatte, leisteten die um 16.30 Uhr angeforderten Feuerwehren aus Strothe und Korbach Hilfe. Hinzugezogen wurde auch der Rettungsdienst, um dem Fahrer bei einer Verletzung schnell helfen zu können. Neben dem Absichern der Unfallstelle machten sich im Waldgebiet mehrere Trupps auf die Suche nach dem Fahrer. Gegen 16.15 Uhr konnte der Leichtverletzte aufgefunden werden.

Bei der Überprüfung durch die Polizei ergaben sich Verdachtsmomente einer Trunkenheitsfahrt bei dem 40-Jährigen. Einen Atemalkoholtest lehnte der Mann aus Waldeck ab, das hinderte die Ordnungshüter aber nicht daran, eine Blutentnahme im Krankenhaus durchführen zu lassen. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, war der Fahrer mit seinem Fiat von Korbach in Richtung Strothe unterwegs gewesen. Gegen den Fahrer wird nun wegen einer Trunkenheitsfahrt und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 10.000 Euro.

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Samstag, 26 März 2022 14:13

Gartenhütte brennt - Löschzug rückt aus

KORBACH. Mit Blaulicht und Martinshorn rückte der Löschzug der Korbacher Kernstadtwehr am Samstag in die Enser Straße aus - Eine Gartenhütte stand in Vollbrand, das Feuer drohte auf ein Nachbargrundstück überzugreifen.

Um 13 Uhr hatten Passanten eine starke Rauchentwicklung in Höhe der Fontanestraße 6 beobachtet, zum Handy gegriffen und die Notrufnummer 112 gewählt. Casten Vahland und der komplette Löschzug der Kernstadtwehr rückten aus und konnten bereits auf der Anfahrt die Rauchsäule erkennen. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte auf die in Vollbrand stehende Gartenhütte vor. Weil Lacke, Farben und andere leicht brennbare Materialien in der Hütte gelagert waren, musste schnell gehandelt werden. Die an der Grenze zum Nachbargrundstück stehende Gartenhütte konnte nicht gerettet werden, wohl aber eine angrenzende Hütte.

Viel Lob sprach der Stadtbrandinspektor den Nachbarn zu, mit Gartenschläuchen und Wassereimern wurden die angrenzenden Hecken zumindest so lange geschützt, bis die Feuerwehr eintraf. Die Eigentümer der abgebrannten Gartenhütte waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht Zuhause, daher kann Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Im Nachgang ließ Vahland die Hütten mit der Wärmebildkamera absuchen - kleine Glutnester wurden abgelöscht.

Mit vor Ort war die Polizei Korbach und zur Brandabsicherung ein RTW. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

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Donnerstag, 17 Februar 2022 12:41

Sturm fegt Photovoltaikanlage von Dach

KORBACH. Am Donnerstagmorgen, um kurz vor 10 Uhr, wurde der Hilfeleistungszug der Kernstadtwehr alarmiert - Von einem Flachdach in der Kasseler Straße hatte sich ein Element einer Photovoltaikanlage gelöst.

Eine starke Böe erfasste eine komplette Paneel-Reihe und sorgte für den Absturz in den benachbarten Garten. Die Anlage wurde von den ehrenamtlichen Kräften kontrolliert und stromlos geschaltet. Die weitere Sicherung und der Rückbau der beschädigten Paneele übernahm ein hinzugerufener Elektrofachbetrieb. Personen wurden nicht verletzt. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet. 

Noch auf der Rückfahrt erfolgte eine weitere Alarmierung für die Kräfte der Feuerwehr. In der Pommernstraße war ein Baum umgekippt. Nach erster Erkundung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Der Baum lag auf der Zufahrt zu einem Privatgrundstück. Eine unmittelbare Gefahr ging davon nicht mehr aus. Die Beseitigung muss vom Eigentümer organisiert werden. Die ehrenamtlichen Kräfte stellten kurze Zeit später die Einsatzbereitschaft im Stützpunkt wieder her.

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KORBACH. Mit dem Alarmstichwort "F 1 - Mülltonnenbrand" wurde die Nachtalarmbereitschaft des Löschzuges der Kernstadtwehr Korbach am Samstagabend gegen 23.30 Uhr in das Gewerbegebiet Am Mühlwege alarmiert. 

Was zunächst als Kleinbrand gemeldet war, entpuppte sich schon während der Anfahrt als größeres Schadensfeuer. Es verdichteten sich Informationen auf eine weitere Brandausbreitung. Daraufhin erfolgte in Abstimmung mit dem Staffelführer eine Stichworterhöhung auf "F2", d. h. der gesamte Löschzug der Kernstadt wurde alarmiert und in Marsch gesetzt.

Insgesamt vier Mülltonnen und zwei Pergola-Elemente waren in Brand geraten. Die direkt angrenzende Gartenhütte, die Garage und die Hecke, konnten durch den schnellen Löschangriff der ehrenamtlichen Kräfte geschützt werden. Der Angriffstrupp ging zur Eigensicherung unter Atemschutz vor, ein zweiter Truppe stand vorsorglich in Bereitschaft. Abschließend wurde die Einsatzstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert und an den Eigentümer übergeben. 

Die genaue Brandursache ist unklar, Polizei und Rettungsdienst waren ebenfalls vor Ort. Nach gut 40 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge im Stützpunkt wieder hergestellt werden.

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Dienstag, 28 September 2021 08:24

Löschzug der Kernstadtwehr rückte am Samstag aus

KORBACH. Zu einem mittlerweile schon bekannten Einsatzstichwort (F-RWM-ausgelöster Rauchwarnmelder) wurde der Löschzug der Kernstadtwehr am Samstagmittag gegen 13 Uhr von der Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmiert. Da es sich bei der anzufahrenden Adresse um ein Ausbildungs- und Wohnheim im räumlichen Bereich des Stadtkrankenhauses handelte, machte sich bei den Einsatzkräften schon eine gewisse "Unruhe" ob des Einsatzstichwortes und der zeitlichen Meldung am Wochenende bemerkbar. 

An der Örtlichkeit angekommen, konnte von der Einsatzleitung und den eintreffenden Kräften zwar ein deutlicher Alarmton eines Rauchwarnmelders vernommen werden, jedoch war der eigentliche Ursprung des Alarmes  zunächst nicht eindeutig zu lokalisieren. Hinzu kam noch, dass das Gebäude verschlossen war und auch auf mehrfaches klingeln an der Eingangstüre sich niemand meldete. Aus diesem Grunde entschloss sich die Einsatzleitung, das Gebäude mit den der Feuerwehr zur Verfügung stehenden Mitteln zu öffnen. Über ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss verschaffte sich der Angriffstrupp über ein Steckleiterteil Zugang zum Gebäude, sodass der Haupteingang von innen geöffnet werden konnte.  

Fündig wurden die Einsatzkräfte im Flur des Obergeschosses. Einer der dort installierten Rauchwarnmelder gab das bereits vor dem Haus hörbare Signal ab. Da kein Schadensereignis festgestellt werden konnte, wurde der Leitstelle Waldeck-Frankenberg anschließend "Entwarnung" gemeldet und die Einsatzstelle an den mittlerweile eingetroffenen Mitarbeiter des zuständigen Hausmanagements des Stadtkrankenhauses übergeben.   

Nach einer guten Stunde verließen die Kräfte die Einsatzstelle und stellten im heimischen Stützpunkt ihre Einsatzbereitschaft wieder her. Im Zusammenhang mit dem Einsatz weist die Feuerwehr nochmals darauf hin, dass nach der hessischen Bauordnung eine allgemeine Rauchwarnmelderpflicht auch für Bestandsgebäude besteht. Hiernach müssen alle Schlafräume und Kinderzimmer, sowie Flure von Aufenthaltsräumen in bestehenden Wohnungen mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgerüstet sein. Diese Rauchwarnmelder sind mindestens einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen.

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KORBACH. Ursprünglich wurde die Korbacher Wehr am Samstag um 9.35 Uhr zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst alarmiert. Nachdem der Rettungsdienst die Wohnung betreten konnte, stellte sich heraus, dass weitere Einsatztätigkeiten für die Feuerwehr notwendig waren.

Aufgrund der Schmerzen des Patienten, wurde auch der Notarzt nachgefordert, um schmerzlindernde Medikamente zu verabreichen. Um einen weitestgehenden schonenden Transport zu gewährleisten, kam die Drehleiter zum Einsatz. Über den Balkon der Wohnung wurde der Patient zum RTW transportiert und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Nach knapp 90 Minuten war der Einsatz der Kernstadtwehr beendet.

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Sonntag, 08 August 2021 18:21

Lithium-Ionen-Batterie gerät in Brand

KORBACH. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde gegen 3.43 Uhr der Löschzug der Kernstadtwehr alarmiert. Gemeldet war ein Brand auf einem Firmengelände im Industriegebiet, direkt am Elfringhäuser Weg.

Unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers Holger Figge konnte festgestellt werden, dass ein im Außenbereich gelagerter Batterieblock, auf einer Europalette in Brand geraten war. Vermutlich durch einen technischen Defekt heizte sich die  Batterieblock derart auf, dass sich die Palette und Teile des Gehäuses entzündet haben.

Durch einen schnellen Löschangriff wurden die Flammen eingedämmt und ein Ausbreiten auf weitere Lagerbestände verhindert. Der Batterieblock selbst wurde in Zusammenarbeit mit hinzugezogenen Firmenverantwortlichen in einem Metallbehälter umgelagert und mit Wasser geflutet. Nach knapp zwei Stunden war der nächtliche Einsatz für die ehrenamtlichen Kräfte beendet und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wurde wieder hergestellt.

Link: Freiwillige Feuerwehr Korbach.

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KORBACH. Am Dienstagabend wurde der Löschzug der Feuerwehr Korbach gegen 20.15 Uhr durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einem großen Gewerbebetrieb in der Industriestraße gerufen. Zunächst lagen vor Ort keine näheren Erkenntnisse vor, die Lage war unklar.

Bei zunächst noch laufender Produktion erfolgte eine erste Erkundung bei der sich der Auslösegrund für die Anlage bestätigte. Im Bereich der Lüftungsanlage wurde eine deutlich sichtbare Verrauchung festgestellt - sofort wurde in Abstimmung mit den Werksverantwortlichen die Produktion eingestellt und die Gebäude komplett geräumt. Die weitere Erkundung ergab einen technischen Defekt an einer Druckluftkompressor-Anlage. Ölaustritt in Verbindung mit sehr hohen Temperaturen waren ursächlich für die Verrauchung, es bestand die akute Gefahr einer Durchzündung.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte die Anlage zunächst außer Betrieb und überwachte die weitere Entwicklung mit der Wärmebildkamera. Zeitgleich wurde vorsorglich ein umfangreicher Löschangriff im Innenbereich vorbereitet. Parallel wurde die Drehleiter im Außenbereich in Stellung gebracht, um im Bedarfsfall von der Dachseite eingreifen zu können. Ein weiterer Zug der Kernstadtwehr wurde zur Unterstützung nachalarmiert, außerdem wurde die benachbarte Wehr aus Lelbach in den Einsatz einbezogen, um bei Bedarf über ausreichend Atemschutzgeräteträger zu verfügen.

Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort, die Besatzung eines Rettungswagens sorgte für die Absicherung der eingesetzten Kräfte. Nachdem die Anlage durch werkseigenes Fachpersonal überprüft und wieder in einen sicheren Zustand verbracht werden konnte, wurde der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Gegen 22 Uhr konnte die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt werden. Bei diesem Einsatz hat sich gezeigt, wie wertvoll eine automatische Brandmeldeanlage ist. Die frühzeitige Detektion der Gefahrenlage sowie das umsichtige Handeln der Einsatzkräfte hat den Betrieb vor größeren Schaden bewahrt. Ein längerer Betriebsausfall konnte vermieden werden, Personen kamen nicht zu Schaden.

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Donnerstag, 15 Juli 2021 11:51

Unwettereinsätze für die Korbacher Wehren

KORBACH. Die Stadt Korbach und die umliegenden Ortsteile haben den Dauerregen am Mittwoch relativ gut verkraftet. In der Kernstadt musste die Feuerwehr lediglich an zwei Einsatzstellen tätig werden, um eindringendes Wasser abzupumpen. Im Übrigen konnten die Kanalisation sowie die vorgeschalteten Rückhaltesysteme die Wassermassen sehr gut bewältigen. Die hohen Investitionen der letzten Jahre in die Infrastruktur durch die Stadt Korbach haben sich somit bewährt.

Im Ortsteil Rhena traten verschiedene Bachläufe über die Ufer und sorgten an insgesamt drei Einsatzstellen für Wassereinbrüche in Kellerräumen. Nachdem die Hauptgefahr gebannt war, übernahmen die Eigentümer die Restarbeiten mit privaten Tauchpumpen. Nachbarschaftshilfe wurde dabei sehr groß geschrieben.

Die Meineringhäuser Wehr musste im Tagesverlauf ebenfalls dreimal ausrücken. Hier war aber nur einmal ein Wassereinbruch im Keller zu verzeichnen. Die Einsatzkräfte mussten zusätzlich einen umgestürzten Baum von der Fahrbahn entfernen und in den Abendstunden noch eine gemeldete Ölspur beseitigen.

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