BAD WILDUNGEN. Gleich zweimal innerhalb weniger Tage ist ein 43 Jahre alter Mann aus Frankenau wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Bei der ersten Kontrolle zeigte er den Beamten auf seinem Handy einen Führerschein, bei dem der Verdacht besteht, dass dieser mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und gefälscht worden war.
Mit einem Audi war der Frankenauer am Samstag, 29. August 2026, um 16 Uhr in einem Ortsteil von Bad Wildungen unterwegs, als er von der Polizei kontrolliert wurde. Dabei zeigte er den Beamten den Führerschein auf seinem Mobiltelefon vor.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurden wegen verschiedener Delikte Anzeigen gefertigt, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zudem besteht der Verdacht einer Fälschung des auf dem Handy vorgezeigten Führerscheins.
Nur wenige Tage später begegnete eine Streife demselben Mann erneut. Während einer Dienstfahrt von Haina kommend erkannten die Beamten den Frankenauer am Donnerstag, 3. September 2026, um 15.20 Uhr in einem weiteren Ortsteil von Bad Wildungen wieder. Diesmal war er mit einem Seat unterwegs.
Auch bei dieser Fahrt besaß der Mann keine Fahrerlaubnis. Die Polizei fertigte deshalb erneut eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Konsequenzen dürfte der Vorfall auch für den Besitzer des Seat haben. Dieser hatte sein Fahrzeug dem Frankenauer überlassen.
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