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WINTERRBERG. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Freitagnachmittag auf der B 236 zwischen Winterberg und Züschen. Dabei wurde der Fahrer eines VW Lupo aus dem Raum Winterberg eingeklemmt und schwer verletzt. Zuvor war ein Auflieger eines Lkw in die Front und die Fahrerseite des Lupos gekracht.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der Lkw, der einen Silotank mit Gefahrgut mitführte, aus Richtung Winterberg in Richtung Hallenberg unterwegs. In einer Rechtskurve geriet der Auflieger auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte dort in den in Richtung Winterberg fahrenden Lupo.

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Winterberg wurden alarmiert, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien. Philipp Wiese, der bei der Technischen Rettung zuständig war, erklärte an der Unfallstelle: „Es gab zunächst keine richtige Zugangsöffnung, um den Patienten erreichen zu können. Wir haben dann einen Zugang über die Heckklappe geschaffen und sofort einen unserer Helfer zum Patienten geschickt“. Anschließend, so erklärte der Feuerwehrmann aus Winterberg, der selbst im Rettungsdienst arbeitet, habe man in enger Absprache mit dem Rettungsdienst vor Ort die Fahrertür entfernt und den Patienten aus dem Auto befreit und auf einem Spineboard gesichert. Außerdem stellten die insgesamt 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Patrick Wahle vor Ort den Brandschutz sicher, streuten auslaufende Betriebsmittel ab, waren bei den Aufräumarbeiten und der Pkw Bergung behilflich und unterstützten den Rettungsdienst beim Umladen in den Rettungshubschrauber.

Den Hubschrauber hatten die Einsatzkräfte zuvor für den Transport des Lupo-Fahrers angefordert. Der Lkw wurde beim Aufprall zwar erheblich beschädigt, das geladene Gefahrgut trat aber glücklicherweise nicht aus. Der Laster konnte seine Fahrt noch bis zum Firmensitz im benachbarten Hallenberg fortsetzen. Der Fahrer des Lasters blieb unverletzt.

Was genau die Ursache für das Schleudern des Anhängers war, ermittelt derzeit die Polizei.

Die B 236 blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Mittwoch, 18 August 2021 17:03

Polizei im HSK sucht Lkw-Fahrer

HOCHSAUERLANDKREIS. Wie 112-magazin.de bereits wenige Stunden nach dem Unfall auf der Bundesstraße 480 berichten konnte, kam es am 17. August bei Olsberg gegen 5.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.

Nach Angaben der Polizei war ein 33-jähriger Mann aus Brilon am Dienstag mit seinem Wagen von Bigge aus kommend in Richtung Winterberg unterwegs gewesen. Beim Überholen eines Lkws wechselte er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Auto eines 57-jährigen Mannes aus Winterberg. Beide Männer wurden schwer verletzt in Spezialkliniken geflogen. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden. (112-magazin.de berichtete, hier klicken, mit Fotostrecke)

Auf diesem Weg sucht die Polizei den Fahrer oder die Fahrerin des überholten Lkws. Hinweise nimmt die Polizeiwache in Brilon unter der Telefonnummer 02961 /90200 entgegen.

Link: Schwerer Verkehrsunfall bei Olsberg - Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz (17.08.2021)

Publiziert in Polizei

OLSBERG. Welch ein Fortschritt, und welch ein Segen es ist, dass mittlerweile Rettungshubschrauber auch bei Dunkelheit zum Einsatzort fliegen können und bei entsprechendem Flugwetter rund um die Uhr zur Verfügung stehen, merkten heute Morgen die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die gemeinsam zwei schwerverletzte Menschen nach einem Verkehrsunfall auf der B 480 versorgten und betreuten. 

Noch während einer der beiden Männer in seinem Unfallfahrzeug behandelt wurde, landete der erste von zwei Rettungshubschraubern auf der Olsberger Ortsumgehung auf der B480, wo es zum Unfall gekommen war.  Bereits um 5.25 Uhr hatte die Kreisleitstelle des Hochsauerlandkreises, zuständig für Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze und den Krankentransport, Alarm ausgelöst. "Unfall mit einer eingeklemmten Person", stand in den Meldeempfängern der Einsatzkräfte. Dies stellte sich beim Eintreffen der Feuerwehrkameraden aus Bigge-Olsberg vor Ort zum Glück anders dar: „Die Personen waren eingeschlossen, nicht eingeklemmt“, erklärte der Feuerwehreinsatzleiter vor Ort. 

„Beide Fahrzeuge sind frontal zusammen gestoßen. Langsam waren vermutlich beide nicht“, erklärt ein Polizeibeamter vor Ort, während er die Brücke für die Landung der Hubschrauber sperrt und den Einsatz seiner Kollegen vor Ort koordiniert und Funkkontakt zur Leitstelle hält. Um vieles müssen die Beamten sich nun kümmern: Es geht um die Beweissicherung an der Unfallstelle und die Spurenauswertung, um im Nachhinein die Schuldfrage eindeutig klären zu können. „Der Wagen, der aus Richtung Brilon kam, hat einen Lkw überholt und ist mit dem Wagen der aus Richtung Winterberg kam, frontal zusammengestoßen“, so die ersten Erkenntnisse. „Langsam werden beide nicht gewesen sein, etwa 80 km/h“, erklärt der Polizeibeamte. Er geht mit mir zu den Unfallwracks, nachdem beide Verletzte in den bereit stehenden Rettungswagen aus Winterberg und Olsberg von den Rettungsteams und den Notärzten versorgt werden. „Wenn man das sieht, dann merkt man doch, dass unsere Autos immer sicherer werden“, erklärt er mir. „Man sagt, pro km/h etwa 10 Zentimeter. So ein Unfall vor zehn oder 15 Jahren und das hätte noch viel schlimmer geendet“, erklärt der Beamte. Seine Kollegen sind derweil bereits mit der genauen Vermessung der Unfallstelle beschäftigt. Alles muss genau erfasst und dokumentiert werden. Wieder andere Beamte haben die Unfallstelle verlassen – nach Brilon und Winterberg, um dort die Angehörigen zu informieren, dass es einen schweren Unfall gegeben hat.  Auch der Einsatzleiter der Feuerwehr Olsberg hat in der ruhigeren Phase nun Zeit, das Handeln der Feuerwehr zu erklären: „Beide Patienten wurden aus den Fahrzeugen befreit, waren aber nicht eingeklemmt. Beim VW T-Rock mussten wir das Dach abtrennen, um den Fahrer retten zu können“. Beim Opel reichte es, eine Tür zu entfernen.

Doch nicht nur diese Aufgaben hatten die Kameraden vor Ort. Sie leuchteten die Einsatzstelle auch aus, sie stellten den Brandschutz sicher und halfen nach der Unfallaufnahme bei den Aufräumarbeiten. Die Rettungswagenbesatzungen und Notärzte aus Winterberg und Olsberg waren mit der medizinischen Versorgung der Verletzten betraut. Wenn Verletzte keine genauen Angaben über ihre Beschwerden mehr machen können, ist dies nicht immer eine einfache Aufgabe. Mit standardisierten Unterbuchungsschemas, bei denen neben der Atmung, den Atemwegen und der Kreislaufsituation auch die Neurologie und der Wachheitsgrad, sowie die Begleitumstände binnen weniger Minuten überprüft und eingeschätzt werden können, können die Rettungskräfte diese Aufgabe dennoch meistern, ohne Probleme und Verletzungen zu übersehen. An jeder Stelle wird direkt nach Priorität eine Versorgung durchgeführt: Beim Atmen helfen, wo es nötig ist einen Beatmungsschlauch legen und eine Narkose einleiten, bedrohliche Blutungen stillen, den Kreislauf stabilisieren, oder ein Auskühlen verhindern.  Bereits während der Versorgung erkannten die Rettungskräfte, dass beide Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken gebracht werden mussten.

Die Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ von der ADAC Luftrettung GmbH aus Greven bei Münster und „Christoph Gießen“ von der Johanniter Luftrettung aus Gießen wurden zur Einsatzstelle beordert. Diese Hubschrauber dürfen auch nachts zu Einsatzorten fliegen, wenn es noch dunkel draußen ist. Aus diesem Grund kamen auch die normal zuständigen Hubschrauber aus Siegen, Lünen, Kassel oder Dortmund nicht zum Einsatz – sie besitzen keine Nachtflugerlaubnis.  Die beiden Hubschrauber landeten nacheinander auf der Brücke, die von den Polizeibeamten zur Landung gesperrt worden war. Nach kurzem Aufenthalt am Boden übernahmen die Luftretter optimal versorgte Patienten, um sie schnell und schonend in geeignete Kliniken zu fliegen.  Während der Einsatz für die Rettungskräfte und später auch die Feuerwehr endete, musste die Polizei die Strecke vom Abzweig Olsberg in Richtung des Tunnels in Richtung Brilon noch lange gesperrt lassen, da die Staatsanwaltschaft noch den Einsatz eines Gutachters angeordnet hatte, um den Unfallhergang genau rekonstruieren zu können. Dies ist sehr wichtig, um am Ende die Schuldfrage für diesen schweren Unfall genau klären zu können.  Nach etwa drei Stunden konnte die Polizei die Strecke wieder für den Verkehr freigeben. Außer der Sprühkreide auf der Fahrbahn und den Beulen in der Leitplanke wird dann nichts mehr von dem schweren Unfall zu sehen sein.

Publiziert in HSK Feuerwehr

WINTERBERG. Etwas Aufregung war schon dabei, als Marc Sartorius von der Bergwacht Winterberg seinen Anruf vom DRK Kreisverband Brilon, dem die Bergwacht Winterberg untersteht, entgegennahm. „Könnt Ihr Luftretter ins Flutgebiet schicken? Die Polizeifliegerstaffel NRW hat hier angefragt“, wendet sich der Kreisverband an Sartorius, der selbst ehrenamtlicher Luftretter bei der Bergwacht ist. Einer von denen, die im Einsatzfall von der Winde eines Hubschraubers zu in Not geratenen Menschen abgewincht werden, um diese dann an Bord des Hubschraubers zu bringen.

„Es musste alles ganz schnell gehen und es hieß, dass der Hubschrauber uns in Winterberg abholen würde“, berichtet Marc Sartorius. Hauptberuflich im Rettungsdienst, hatte er an diesem Tag frei. Drei weitere Kollegen hatten sich ebenfalls schnell zurück gemeldet, mit Arbeitgebern gesprochen, oder kurzfristig Urlaub genommen, um im Krisengebiet irgendwo in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen helfen zu können. Schließlich ist die Bergwacht Winterberg nur kurze Zeit später mit vier Leuten – den Luftrettern Marc Sartorius, Tobias Lutter und Marc Ramspott, sowie dem Bergretter Steffen Schnier nach Düsseldorf gestartet – zu einem der insgesamt zwei Standorte der Polizeifliegerstaffel NRW. „Eine Maschine war zu dieser Zeit bereits auf dem Weg ins Schadensgebiet, so dass wir schließlich bodengebunden nach Düsseldorf fahren mussten“, erklärt Marc Sartorius. Es sei der erste reale Luftrettungseinsatz für die Bergwacht Winterberg, berichtet Marc Sartorius. Allein deshalb schon habe sich das jahrelange Training am Hubschraubersimulator im Trainingszentrum in Bad Tölz gelohnt. Überhaupt sei deshalb auch erst die Alarmierung zu Stande gekommen: „Mitarbeiter der Polizeifliegerstaffel NRW haben damals mit uns in Bad Tölz gemeinsam trainiert und konnten sich daran erinnern, dass wir Luftretter in unserer Bergwacht haben“, berichtet Sartorius.

Kaum in Düsseldorf angekommen, erreicht die Kräfte der erste Hilferuf: Mit Hilfe der Hubschrauber soll ein Krankenhaus evakuiert werden. Da die Polizeihubschrauber jedoch über keine Krankentrage verfügen, muss dieser Einsatz schnell wieder abgebrochen werden. Die Kameraden aus Winterberg stellen nun mit einer Hubschrauberbesatzung den Grundschutz im regulären Einsatzradius des Hubschraubers sicher. Nach kurzer Zeit geht ein Notruf ein, dass ein Mensch im Rhein bei Düsseldorf treibt. Sofort startet der Hubschrauber mit den Luftrettern an Bord und nimmt Kurs in Richtung Rhein. Aus der Luft wird die vermeintliche Einsatzstelle erkundet, nach dem Menschen gesucht. Nach kurzer Zeit stellte sich allerdings heraus, dass die Person bereits nicht mehr im Rhein ist. Rückflug nach Düsseldorf. Gegen 20:00 Uhr ist der Einsatz, der für die Winterberger Kameraden gegen 12:00 Uhr begonnen hatte, beendet und sie können den Heimweg nach Winterberg antreten.

Besonders gefallen hat den Bergwachtlern die äußerst kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Hubschrauberbesatzungen der Polizei NRW. „Das war ein Arbeiten auf Augenhöhe, es haben alle dieselbe Sprache gesprochen. Das jahrelange Training hat sich einfach ausgezahlt“, resümiert Marc Sartorius.

Publiziert in HSK Retter

WINTERBERG. „Seid Ihr das mit der Drohne?“ „Ja, genau. Das ist unsere Einsatzdrohne“. „Ah, sehr schön. Dann ist ja alles gut. Ich dachte unser Nachbar wäre unterwegs“.Die Unterhaltung im Hof der Winterberger Feuerwache ist kurz, aber freundlich. Die Nachbarin schaut dem kleinen Fluggerät noch einige Minuten nach und geht dann weiter. Kevin Raeggel, Jonas Sögtrop und Kevin Dietz sind mit dem Einsatzleitwagen des Winterberger Löschzuges und dem neuesten Einsatzgerät der Feuerwehr unterwegs. Noch zu Trainings- und Übungszwecken. Kurz nach den Ostertagen haben die drei Kameraden, die sich in der „Fachgruppe Drohne“ verantwortlich zeigen, ihre Ausrüstung für den Feuerwehrdienst erhalten. Dabei kommt es nicht von ungefähr, dass die drei jungen Leute sich in der Fachgruppe engagieren. „Wir fliegen auch alle drei im privaten Leben mit einer Drohne“, erklären sie.

Während Jonas draußen Runden über den Hof der Feuerwehr dreht und die Umgebung von oben erkundet, sitzen die beiden Kevins im Einsatzleitwagen.Kevin Raeggel beobachtet die Bilder von Jonas Sögtrops Runden auf einem tragbaren Tablett, während Kevin Dietz die Flugbewegungen auf einem großen Monitor an der Wand des Einsatzleitwagens verfolgt. Die beiden erklären, dass es sowohl Live-Bilder als auch Wärmebilder gibt, die im Einsatzfall zur Einsatzleitung übertragen werden können. Im Wärmebild sieht man eindrucksvoll, wie sich die Temperaturen unterscheiden: Selbst Parkflächen, wo bis vor kurzem ein Auto gestanden hat, weisen kleinste Temperaturunterschiede auf, die auf dem Wärmebild noch deutlich zu sehen sind. „Das ist ein enormer Vorteil beispielsweise bei Personensuchen. Es gab im Winter einen Einsatz, wo nicht klar war, ob bei einem Verkehrsunfall noch eine weitere Person im Auto gesessen hat und im Schock weggelaufen ist.Dafür ist die Drohne ideal“, erklären die Flieger. Doch die drei sind nicht alleine in der Drohnengruppe aktiv „Insgesamt sind wir derzeit mit rund 18 Kameraden, die sich in der Gruppe engagieren“, berichtet Kevin Raeggel.

Wichtig ist den Feuerwehrleuten, dass sie alle Kameraden nicht nur mit einem Führerschein des Luftfahrtbundesamtes ausstatten, sondern auch dass sie sich an alle auch für Privatpersonen geltenden Gesetzeslagen halten. „Die Feuerwehr als BOS ist davon weitgehend ausgeschlossen“, erklärt Jonas Sögtrop. Damit meint er, dass Einsatzkräfte zum Beispiel auch über Wohngebieten und Privatgrundstücken ohne Nachfrage fliegen dürfen, wenn die Situation das erfordert. „Wir möchten den Leuten aber zeigen, dass wir uns trotzdem wann immer es möglich ist, auch an alle Gesetze halten und keine Extrabehandlung haben möchten“, macht Jonas deutlich. Auch die fundierte Ausbildung der Kameraden innerhalb der Drohnengruppe ist den jungen Leuten wichtig: „Jeden Donnerstag machen wir hier unseren „Droh-Do“, den Drohnen Donnerstag“, berichtet Kevin Dietz. Dafür haben die drei sich einen anspruchsvollen Übungsparcours in der großen Fahrzeughalle einfallen lassen, den alle Einsatzkräfte der Fachgruppe „Drohne“ mit Übungsdrohnen abfliegen können, um die für das sichere Fliegen erforderlichen Fertigkeiten zu erlernen. „Wir haben angepeilt, die Drohne etwa gegen September für den Einsatzbetrieb anzumelden“, verraten die engagierten Feuerwehrleute ihren Plan.

Und dann? „Wir können die Einsatzleitung unterstützen, Brandstellen aus der Luft kontrollieren, bei der Suche nach vermissten Menschen helfen, und auch Luftaufnahmen für die Polizei anfertigen“, zählen die Kameraden die Möglichkeiten der Drohnengruppe auf. Auch an den Einsatzstellen, nicht nur bei der Ausbildung, wird alles für die Flugsicherheit getan: „Wir fliegen immer mit einem Piloten und einem Co-Piloten“, erklärt Jonas Sögtrop. Der Co-Pilot habe die vorrangige Aufgabe, den Luftraum zu beobachten. „Der Pilot selbst kann sich so nur auf die Steuerung der Drohne konzentrieren“, erklären die Männer. Und im Winter, oder bei kaltem Wetter habe diese Taktik den Vorteil, dass man Pilot und Co-Pilot auch immer mal wieder austauschen könne. „Bei niedrigen Temperaturen frieren die Finger ziemlich schnell", berichtet Kevin Raeggel. Doch nicht nur der Co-Pilot führt im Flugbetrieb eine Luftraumbeobachtung durch, denn auch die Drohne selbst kennt ihre Umgebung: Neben einer Hinderniswarnung gibt es eine Radaraufschaltung, die andere Fluggeräte selbst in einer Entfernung mehrerer Kilometer an die Drohnenteams weitergibt. Außerdem ist bei direkter Annäherung keine Flug und kein Start möglich und die Drohne bleibt automatisch am Boden. Im Normalfall bleibt die Drohne aber nicht am Boden, sondern fliegt mindestens wöchentlich donnerstags zu den Übungen und wenn alles klappt ab September zu realen Einsätzen.

 

Wir wünschen immer ein gutes „Ready for Take off“ und many happy Landings.

Publiziert in HSK Feuerwehr
Montag, 05 Juli 2021 11:29

Polizeiwache zieht übergangsweise um

WINTERBERG/BRILON. Die Polizeiwache in Winterberg ist ab dem 13. Juli 2021 übergangsweise in der Poststraße 6 zu finden. Die Kriminalpolizei, die ebenfalls in dem Gebäude in der Franziskusstraße untergebracht war, wird zum Überbrücken der Umbaumaßnahmen bereits ab dem 06. Juli in der Dienststelle in Brilon untergebracht. Anzeigenaufnahmen und andere polizeiliche Aufgaben werden selbstverständlich weiterhin ohne Probleme möglich sein und die Einsatzbereitschaft in der Interimswache wird nicht beeinträchtigt.

Wie bereits berichtet, haben Landrat Dr. Schneider und der Investor des Umbauprojektes, Maximilian Jürging, Anfang März den Mietvertrag für die Wache Winterberg unterschrieben. Die bereits bestehende Polizeiwache in der Franziskusstraße soll saniert werden. Es ist beabsichtigt die Wache zu renovieren, an- und umzubauen und einen eingezäunten Parkplatz zu errichten. Um die geplanten Änderungen zu realisieren, wurde das angrenzende, unbewohnte Gebäude rechts neben der Wache abgerissen. Der gewonnene Platz wird zukünftig als Parkfläche der Einsatzfahrzeuge dienen.

Die Wache selber wird im Bereich des Haupteingangs um- und angebaut. Auch ein neuer Nebeneingang wird geschaffen, der den Einsatzkräften ein schnelles Erreichen des neuen gesicherten Parkplatzes garantiert.

Durch die umfangreichen Maßnahmen werden die neusten technischen und baulichen Standards zukunftssicher realisiert. (ots/r)

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ZÜSCHEN/WINTERBERG. Schwerer Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag auf der B236 zwischen Züschen und Winterberg: Ein Fahrer eines Kleinlasters wurde dabei verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sein total zerstörter Kleinlaster wurde nach dem Aufprall auf einen vorausfahrenden Sattelzug abgeschleppt.

Wie die Polizei mitteilte, war ein Sattelzug von Züschen in Richtung Winterberg unterwegs, der seine Geschwindigkeit verringerte. Direkt hinter dem Sattelzug fuhr ein Mann mit einem Kleinlaster. Hinter dem Kleinlaster waren wiederum ein Dacia und ein Audi unterwegs. Der Dacia überholte die Kolonne als Erster, dann folgte der Audi. Den Überholvorgang des Audis hatte der Fahrer des Kleinlasters offenbar zunächst nicht bemerkt und erst zu spät registriert. Er setzte ebenfalls zum Überholen an. Als der Fahrer des Kleinlasters den Audi bemerkte, scherte er wieder hinter dem Sattelzug ein und prallte dabei auf das Heck. Der Fahrer des Kleinlasters verletzte sich dabei und wurde mit dem Rettungswagen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug konnte seine Fahrt nach der polizeilichen Unfallaufnahme fortsetzen. Bis zum Abschleppen des Kleinlasters blieb die B 236 zwischen Züschen und Winterberg voll gesperrt.

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WILLINGEN/WINTERBERG.  Mit schweren Verletzungen musste am Samstag ein 40-jähriger Mann mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Wie die Polizei des Hochsauerlandkreises mitteilt, befuhr der Willinger mit seinem im Landkreis Waldeck-Frankenberg zugelassenen Motorrad am 19. Juni gegen 18.15 Uhr die B 236 von Neuastenberg in Richtung Winterberg. Im Bereich einer Linkskurve geriet er mit seinem Krad nach rechts auf die Bankette, kam ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem Pkw einer 61-jährigen Frau aus Winterberg zusammen.

Durch den Zusammenstoß wurde der Motorradfahrer schwerverletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Frau aus Winterberg kam ebenfalls leichtverletzt in eine Klinik.

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WINTERBERG. Am Freitag gegen 10 Uhr wurden die Rettungskräfte zu einem Unfall mit einem Schneemobil auf einer Skipiste am Herrloh gerufen. Ein 50-jähriger Angestellter des dortigen Skiclubs befuhr mit einem Mitarbeiter einer Firma, die technische Arbeiten an der Piste durchführte, den Hang in Richtung Talgrund. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der Winterberger die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Kassenhäuschen. Der Winterberger verstarb noch an der Unfallstelle, sein 52-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Mann aus Lennestadt musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Die Hintergründe des Unfalls sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ots/r)

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Freitag, 11 Dezember 2020 09:36

Holzlaster überladen - Polizei greift hart durch

HOCHSAUERLANDKREIS. Lkw-Unfälle sind gefährlich und haben fast immer dramatische Folgen. Insbesondere die Ladungssicherung spielt beim Güterverkehr eine entscheidende Rolle: Überladene Lkw werden instabil, sind schwer zu steuern und der Bremsweg verlängert sich. Die bereits hohe Aufprallenergie steigt weiter an. Ungesicherte Ladung setzt sich unweigerlich in Bewegung. Bei Unfällen verwandelt sich die Fracht in ein Geschoss mit tödlicher Wirkung.

Deshalb kontrolliert die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis täglich den Güterverkehr auf unseren Straßen. Am Donnerstag kontrollierten die Spezialisten des Verkehrsdienstes den Schwerlastverkehr auf der Bundesstraße 480 bei Winterberg. Hierbei fiel ihnen ein vollgeladener Langholztransporter auf. Der Lkw wurde angehalten und kontrolliert. Aufgrund der anzunehmenden Überladung wurde der Transporter auf eine geeignete Waage in Brilon begleitet. Diese zeigte ein Gewicht von 60 Tonnen an. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 44 Tonnen bedeutete das eine Überladung von 16 Tonnen.

Den 37-jährigen selbstständigen Fahrer aus dem Hochsauerlandkreis erwarten nun ein dreistelliges Bußgeld sowie ein Punkt in Flensburg. Bereits am Montag hatte der Verkehrsdienst einen polnischen Langholztransporter auf der Landstraße 735 in Arnsberg-Wildshausen aus dem Verkehr gezogen. Der 44-jährige Fahrer hatte seinen Lkw um 8 Tonnen überladen. Er musste einen dreistelligen Betrag als Sicherheitsleistung hinterlassen. Immer wieder stellt die Polizei schwere Überladungsverstöße oder schlecht gesicherte Ladung fest. Deshalb wird sie auch in Zukunft den Güterverkehr auf den Straßen des Sauerlandes kontrollieren. Auf dem beigefügten Bild ist der 60 Tonnen schwere Langholztransporter bei der Kontrolle am Donnerstag zu sehen. (ots/r)

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