Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Wetterburg

Donnerstag, 06 November 2008 09:54

Bulli droht in Twistesee zu stürzen

WETTERBURG. Feuerwehrleute haben am Donnerstagmorgen einen VW-Kleintransporter vor einem Sturz in den Twistesee bewahrt.

Ein 32-Jähriger aus Volkmarsen und zwei seiner Freunde wollten Polizeiangaben zufolge am Donnerstag am Twistesee angeln und dazu ein Boot zu Wasser lassen. Mit dem Bootstrailer fuhr das Trio rückwärts auf das Ufer zu. Dabei rutschte das Zugfahrzeug laut Polizei seitlich weg und drohte umzukippen – ohne den Einsatz der sofort von der Polizei hinzugerufenen Feuerwehren aus Wetterburg und Bad Arolsen wäre der Tranporter möglicherweise in den See gestürzt.

Zunächst mit Muskelkraft und später mit Hilfe von Feuerwehrleinen wurde das Fahrzeug gegen Umkippen gesichert. Die 19 eingesetzten Feuerwehrleute schlugen dann die Zugeinrichtung des Rüstwagens und einen Mehrzweckzug am Bus an, um den Bulli wieder auf den Weg zu ziehen. Schaden am Fahrzeug entstand nach Auskunft der Polizei nicht.

Neben Rüstwagen, Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug und dem Wetterburger Fahrzeug hatte die Feuerwehr vorsorglich auch das Mehrzeckboot mit zur Einsatzstelle gebracht. Einzusetzen brauchten es die Kameraden aber nicht.

Publiziert in Retter
Schlagwörter
Samstag, 04 September 2010 14:38

Kradfahrer nach Unfall in Lebensgefahr

WETTERBURG. Lebensgefährliche Verletzungen hat ein 51 Jahre alter Motorradfahrer aus Hofgeismar bei einem Unfall erlitten.

Der 51-Jährige war mit seiner Maschine auf der Bundesstraße 450 zwischen dem Twistesee und dem Abzweig nach Bad Arolsen verunglückt. Aus noch ungeklärter Ursache war sein Motorrad vor einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, berichtete die Bad Arolser Polizei. Das Motorrad fuhr zunächst neben der Leitplanke und schoss dann etwa 65 Meter weiter in ein angrenzendes Gebüsch. Der Fahrer blieb mit schwersten Verletzungen an dem Gebüsch liegen.

Ein nachfolgender Motorradfahrer aus Schauenburg beobachtete das Geschehen. So habe der Mann schnell ärztlich versorgt werden können, erklärte eine Polizeibeamtin an der Unfallstelle. Ohne den Zeugen wäre es völlig unklar gewesen, wann der Mann zwischen Straße und Gebüsch gefunden worden wäre, ergänzte die Polizistin.

Feuerwehr hilft mit Schleifkorbtrage
Der Rettungsdienst rief gegen 18.50 Uhr auch die Bad Arolser Feuerwehr zu Hilfe, die mit mehreren Fahrzeugen ausrückte. Die Wehrleute halfen mit einer Schleifkorbtrage bei der Rettung des verletzten Hofgeismarers. Anschließend wurde der Mann weiter im Rettungswagen versorgt. Notarzt und Rettungsassistenten forderten wegen der Schwere der Verletzungen einen Rettungshubschrauber an. Der in Kassel stationierte Helikopter Christoph 7 war frei und flog umgehend die Unfallstelle an. Die Luftretter flogen den 51-Jährigen in eine Kasseler Klinik.

Später zogen die Brandschützer mit einer Seilwinde das völlig zerstörte Motorrad aus dem Gebüsch. Außerdem leiteten sie den Verkehr um, die Bundesstraße war während der Arbeiten etwa eine Stunde gesperrt.

Notarzt lobt Ersthelferin als "vorbildlich"
An der Unfallstelle hob der Notarzt den Einsatz einer Ersthelferin hervor. Sie habe den verunglückten Motorradfahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes vorbildlich betreut. Die Frau brachte den Mann in die stabile Seitenlage und sprach mit ihm, erklärte der Notarzt.

Publiziert in Retter
Schlagwörter
Samstag, 14 April 2007 14:30

Schweren Unfall verursacht und geflüchtet

WETTERBURG. Zwei Soldaten sind am Samstagabend bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Rettungshubschrauber landete.

Mit ihrem Audi A3 waren die beiden erst seit kurzer Zeit in der Wolfhager Kaserne stationierten Soldaten gegen 17.45 Uhr auf der Kreisstraße 7 von Wetterburg in Richtung Bundesstraße 450 unterwegs. Auf einer Geraden in Höhe des Golfplatzes näherten sie sich einer Gruppe von drei Motorrollerfahrern. Einer der jugendlichen Zweiradfahrer machte nach Angaben von Zeugen plötzlich einen Schlenker nach links, woraufhin der Audifahrer ebenfalls nach links auswich.

Dadurch verlor der aus dem Vogelsberg stammende Fahrer die Kontrolle über den A3, der über die Gegenspur schleuderte, den Geh- und Radweg überfuhr, sich an einer Böschung überschlug und hochkant gegen einen Baum prallte. Der Beifahrer, dessen Alter ebenso wie das des Fahrers zunächst nicht feststand, hatte sich bis zum Eintreffen von Polizei und Rettungsdienst selbst aus dem Fahrzeug befreit. Der Fahrer jedoch war mit schwersten Kopfverletzungen im Wrack eingeklemmt.

Rettungsassistenten, die Notärzte aus Bad Arolsen und Korbach, das Team des Kasseler Rettungshubschraubers Christoph 7 und Feuerwehrleute kümmerten sich um die Verletzten. Die Brandschützer sicherten das Wrack und setzten Rettungsschere, Spreizer und hydraulische Zylinder ein, um den Schwerverletzten zu befreien. Anschließend versorgten ihn die Mediziner, bevor die Besatzung des Helikopters den jungen Mann in eine Kasseler Klinik flog. Sein Zustand gilt als kritisch. Der schwer verletzte Beifahrer kam laut Polizei ins Korbacher Krankenhaus. Er schwebt nicht in Lebensgefahr.

Die drei Rollerfahrer flüchteten unmittelbar nach dem Unfall über einen Feldweg in Richtung Remmecker Feld. Polizisten, die mit ihrem Streifenwagen von Bad Arolsen aus zur Unfallstelle eilten, waren drei Motorroller begegnet - zu diesem Zeitpunkt wussten die Beamten allerdings noch nichts Näheres über die Umstände des Unfalls.

Zeugen, die Angaben machen können über die Motorrollerfahrer, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Arolsen in Verbindung zu setzen. Die Rufnummer lautet 05691/9799-0. Auf einem der Roller sollen zwei Jugendliche, auf den beiden anderen jeweils ein Fahrer gesessen haben.

Publiziert in Retter
Dienstag, 05 Oktober 2010 16:02

Voller Mülllaster überschlägt sich

WETTERBURG. Ein Mülllaster hat sich am Dienstagnachmittag überschlagen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Weil der Fahrer mit den Rädern auf die Bankette geriet, rutschte der Müllwagen in Wetterburg von der Straße "Am Kuckuck" eine Böschung hinab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer blieb bei dem Überschlag unverletzt.

Die nach dem Unfall gegen 14.40 Uhr ausgerückten mehr als 20 Feuerwehrleute aus Bad Arolsen und Wetterburg fingen vor und während der Bergung des Müllsammelfahrzeuges auslaufende Betriebsstoffe wie Hydrauliköl auf, unterstützten bei der Bergung und leuchteten bei Einbruch der Dunkelheit die Unfallstelle aus.

Der Mülllaster eines Unternehmens aus dem Hochsauerlandkreis war voll beladen mit Unrat. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich auf der schmalen Straße und dem feuchten Boden schwierig - sie zogen sich bin in den Abend hinein. Angaben über die Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Publiziert in Retter
Donnerstag, 12 Juni 2008 14:38

Feuerwehr birgt Leiche aus Twistesee

WETTERBURG. Feuerwehrleute haben am Donnerstagmorgen eine Leiche aus dem Twistesee geborgen. Arbeiter hatten sie entdeckt. Um kurz nach 7 Uhr hatten städtische Arbeiter am Einlauf vom Vorstau zum Twistesee die Leiche einer im Wasser liegenden 72 Jahre alten Frau aus der Großgemeinde Twistetal entdeckt und die Polizei verständigt.

Die Leitstelle alarmierte Feuerwehr-Notarzt Dr. Ecke Tammen und die Kameraden des Bad Arolser Stützpunktes. Die Einsatzkräfte unter Leitung von Wehrführer Gordon Kalhöfer ließen ihr Boot bei Wetterburg zu Wasser und fuhren zur Einsatzstelle unterhalb der Bundesstraße 450. Von dort aus brachten die Brandschützer die Leiche an Land. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Erst vor rund drei Wochen hatten die Kameraden zu Übungszwecken ihr Boot bei Wetterburg zu Wasser gelassen.

Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Danach steht offenbar fest, dass die 72-Jährige Suizid beging. Ein Unglücksfall liegt demnach nicht vor, auch scheidet die Polizei Fremdverschulden - also ein Verbrechen - aus. Die Frau war in der Nacht zum Twistesee gefahren. Zeugen hatten gegen 4 Uhr Geräusche vernommen, konnten aber beim Nachsehen niemanden finden. Sie hätten in der Dunkelheit lediglich etwas im Wasser sehen können, das sie für einen Sack hielten, berichteten die Zeugen gegenüber 112-magazin.de. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um die 72-Jährige handelte, deren Kleidung an der Wasseroberfläche zu sehen war.

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 04 Oktober 2011 19:09

Feuerlöscher geklaut, hohen Schaden angerichtet

WETTERBURG. Lediglich einen Feuerlöscher haben unbekannte Einbrecher aus dem Vereinsheim des TSV Wetterburg gestohlen. Der angerichtete Sachschaden ist mit 500 Euro vergleichsweise hoch.

Wie Polizeisprecher Volker König am Dienstag berichtete, waren die Unbekannten am Wochenende in das Vereinsheim des TSV Wetterburg eingebrochen. Die Täter erbeuteten einen Feuerlöscher.

Der Einbruch ereignete sich in der Zeit von Samstag, 12 Uhr, bis Montagnachmittag, 17.45 Uhr. Die Diebe zerschlugen mit Gewalt die Holzeingangstür, drangen in das Heim der Sportler ein und durchsuchten die Räume. Offenbar weil nichts anderes Stehlenswertes zu finden war, nahmen die Täter einen Feuerlöscher mit.

"War auch der Wert der Beute nicht sehr hoch, hinterließen sie jedoch hohen Sachschaden, der nach einer ersten Schätzung mit etwa 500 Euro beziffert wird", sagte König weiter. Seine Kollegen der Polizeistation Bad Arolsen suchen mögliche Zeugen des Einbruches oder Personen, die Angaben über den Verbleib des Feuerlöschers machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 05691/9799-0 zu melden.

Publiziert in Polizei
Freitag, 26 August 2011 15:43

Ungebremst in Gegenverkehr: Drei Verletzte

BAD AROLSEN. Beim Frontalzusammenstoß zweier Autos kurz vor dem Ortseingang von Wetterburg sind am Freitagnachmittag mehrere Menschen schwer verletzt worden. Die Strecke zwischen der Residenzstadt und dem Arolser Stadtteil blieb mehrere Stunden gesperrt.

Um 14.30 Uhr war eine Volkmarserin mit ihrem jüngeren Bruder aus Richtung Bad Arolsen kommend nach Wetterburg unterwegs. In der lang gezogenen Rechtskurve kurz vor dem Ortseingang geriet sie aus bisher nicht geklärter Ursache auf die gegenüberliegende Fahrbahn. Vieles deute aber auf überhöhte Geschwindigkeit hin, so die Polizei vor Ort. Ungebremst krachte die Fahranfängerin in einen Audi, der aus Richtung Wetterburg kam. Der Bad Arolser am Steuer des Audis versuchte den Angaben der Polizei zufolge noch, auszuweichen. "Er ist extra weit rechts gefahren", so ein Polizist. Doch die beiden Fahrzeuge prallten aufeinander, der VW Touran der Volkmarserin drehte sich längs zur Fahrbahn.

Ersthelfer kümmerten sich um die drei Verletzten, die bis zum Eintreffen des Notarztes am Straßenrand ausharrten. Sie kamen nach der Erstversorgung ins Korbacher und ins Bad Arolser Krankenhaus.

Da die Rettungskräfte zunächst davon ausgingen, dass Personen eingeklemmt sind und sich der Unfallort weiter in Richtung Bad Arolsen befindet, rückte die Feuerwehr der Residenzstadt mit vier Wagen und 19 Personen aus. Sie riegelten die Landesstraße 3080 für zwei Stunden komplett ab und streuten die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab. Wegen des schwülen Wetters geriet dies zur schweißtreibenden Angelegenheit.

An den beiden Autos entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro. Über die genaue Unfallursache tappt die Polizei im Dunkeln. Den Beamten wurde mitgeteilt, dass weitere Personen den Unfall beobachtet hätten, dann allerdings umdrehten und davon gefahren seien. Die Polizei bittet weitere Zeugen, sich auf der Station in Bad Arolsen, Telefon 05691/9799-0, zu melden. 

Publiziert in Retter
Dienstag, 09 August 2011 17:23

Jeep kracht gegen Mülllaster

WETTERBURG. Ein Geländewagen ist mit einem Mülllaster zusammengestoßen. Der Autofahrer und seine Tochter wurden verletzt. Der 49 Jahre alte Autofahrer aus einem Twistetaler Ortsteil war am Dienstagmittag gegen 13 Uhr auf dem Weg von Wetterburg in Richtung Volkmarsen. Das Müllsammelfahrzeug eines Entsorgungsunternehmens aus dem Hochsauerlandkreis wollte vom Twistesee kommend die Landesstraße 3080 in Richtung Külte überqueren.

Der 43-jährige Lasterfahrer hielt laut Polizei an der Einmündung an, schaute nach links und rechts, sah keine Fahrzeuge auf der vorfahrtberechtigten Landesstraße und fuhr an. In diesem Moment sah er den von links auf der abschüssigen Straße herannahenden Geländewagen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, gab der Lasterfahrer Gas - das 25 Tonnen schwere Gefährt beschleunigte allerdings nur langsam. Der Twistetaler wollte ebenfalls eine Kollision verhindern und wich nach links aus. Er stieß mit dem Wagen in die hintere linke Seite des Entsorgungsfahrzeugs.

Dabei erlitten der Mann und seine auf der Beifahrerseite sitzende Tochter Verletzungen - wie schwer diese sind, wusste eine der eingesetzten Polizeibeamtinnen am späten Nachmittag nicht. Der Lkw-Fahrer aus Korbach blieb unverletzt. Den Schaden am Geländewagen gab ein Polizist mit 7000 Euro an. Die Kosten für die Reparatur des Lasters betragen nach Schätzung der Polizei rund 4000 Euro.

Publiziert in Retter
Seite 16 von 16

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige