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WARBURG. Nach einem Küchenbrand in der Warburger Innenstadt sind insgesamt 17 Personen in Krankenhäuser eingeliefert worden. Unter den Verletzten befindet sich auch ein Baby.

Laut Polizeibericht brach das Feuer am Montag, 17. Mai, gegen 19.25 Uhr im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Unterstraße aus. Ein Herd, in dem sich eine Pfanne befand, wurde anscheinend versehentlich in Betrieb genommen. Es entstand eine Rauchentwicklung, die ein Bewohner mit einem Feuerlöscher ablöschte. Eine Mischung aus Rauch und Löschpulver verteilte sich in dem Mehrfamilienhaus, sodass insgesamt 17 Hausbewohner in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe lässt sich aktuell nicht beziffern.

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Publiziert in HX Feuerwehr
Mittwoch, 24 März 2021 08:05

Acht Schwerverletzte durch Kohlenmonoxid

KASSEL. Am Dienstag (23. März) wurden in Kaufungen im Landkreis Kassel acht Bewohner eines Mehrfamilienhauses durch Kohlenmonoxid schwer verletzt. - vermutlich war ein Defekt an der Heizungsanlage ursächlich.

Fünf Männer und Frauen im Alter zwischen 23 und 43 Jahren, einen dreijährigen Jungen und ein elf Monate altes Baby brachten Notarzt- und Rettungswagen zur Behandlung in Kasseler Krankenhäuser. Lebensgefahr soll für sie nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bestehen. Ein 29-jähriger Bewohner, dessen Zustand aktuell kritisch ist, wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Wiesbaden geflogen.

Wie die gegen 12 Uhr von den Rettungskräften ebenfalls zu dem Mehrfamilienhaus in der Straße "Am Rosengarten" gerufene Feuerwehr, ein Schornsteinfeger und die Streife des Polizeireviers Ost feststellten, waren die giftigen Gase offenbar durch einen Defekt an der Heizungsanlage in dem Haus freigesetzt worden und daraufhin in die drei Wohnungen gelangt. Hinweise auf ein vorsätzliches strafbares Handeln haben sich bislang nicht ergeben. Die weiteren Ermittlungen dauern an. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

HÖXTER. Ein Wohnhaus in Höxter-Albaxen ist in der Nacht zu Mittwoch, 17. März, in Brand geraten. Nach ersten Angaben entstand das Feuer an der Schwalenberger Straße gegen 2.30 Uhr, aufgrund einer angezündeten Zigarette, die ein stark sehbehinderte Bewohner in seiner Wohnung fallen gelassen hatte und nicht wiederfinden konnte. Er konnte rechtzeitig und selbstständig die Wohnung verlassen und Nachbarn verständigen.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Übergreifen des Feuers auf ein anliegendes Wohnhaus verhindern. Der 72-jährige Bewohner und eine 79-jährige Nachbarin wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar.

Der Brandort wurde beschlagnahmt, die weiteren Ermittlungen der Polizei zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe dauern noch an.

Link: Freiwillige Feuerwehr Höxter

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Publiziert in HX Feuerwehr
Montag, 22 Februar 2021 08:25

Die Feuerwehr Frankenberg rückte am Sonntag aus

FRANKENBERG. Zu einem vermeintlichen Kaminbrand rückte die Feuerwehr Frankenberg am Sonntagabend aus. Die Leitstelle Waldeck-Frankenberg alarmierte gegen 18 Uhr unter dem Alarmkürzel "F2, KAMIN, Kaminbrand, ausgelöste Rauchwarnmelder" in die Sternstraße, woraufhin die Feuerwehr Frankenberg, ein RTW, ein NEF und ein Funkwagen der Polizeistation Frankenberg ausrückten - der Bezirksschornsteinfeger wurde ebenfalls verständigt.

Insgesamt vier Personen befanden sich zu dem Zeitpunkt im Wohnhaus, diese wurden nach Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Ins Krankenhaus musste glücklicherweise niemand. Unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Parallel dazu wurden Einsatzmittel zur Brandbekämpfung bereitgestellt. Wie von der Leitstelle gemeldet, hatten mehrere Rauchwarnmelder durch eine Verrauchung innerhalb des Gebäudes ausgelöst. Durch Öffnen von Fenstern und Türen wurde das Gebäude belüftet. Vermutlich war das drückende Wetter dafür verantwortlich, dass der Rauch des Kaminofens durch den Schornsteinzug und die Reinigungstürchen in das Wohnhaus gedrückt wurde.

Mit einer Wärmebildkamera wurden Wohnhaus und Kamin kontrolliert. Wärmequellen konnten keine festgestellt werden. Somit wurde das Wohnhaus an die Besitzer übergeben. Der Einsatz dauerte ca. 75 Minuten.

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Publiziert in Feuerwehr

TWISTETAL. Rund 40 Feuerwehrleute waren am Dienstag in Twiste im Einsatz - eine Frau musste mit einer schweren Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert werden.

Ersten Informationen zufolge, ging gegen 22 Uhr bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg eine Brandmeldung in einem Mehrfamilienhaus in der Wegescheide ein. Zügig waren die Kameraden der Wehren aus Twiste, Berndorf, Mühlhausen und Elleringhausen vor Ort. Im Dachgeschoss war es zu einer starken Qualmentwicklung gekommen, weil Aschereste in einer Mülltüte entsorgt wurden. 

Diese hatten den Beutel mit allerhand brennbarem Müll entzündet. Mit einer gekappten Bierflasche konnte das Feuer zwar gelöscht werden, die Rauchentwicklung war aber so stark, dass der männliche Besuch und die Mieterin zuviel Qualm inhaliert hatten.

Die eintreffende Feuerwehr brachte den abgelöschten Müll vor das Haus und lüftete die Wohnung. Mittels RTW wurde die Frau ins Krankenhaus transportiert. Sachschaden entstand nicht, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte.


Publiziert in Polizei

BAD AROLSEN. Rauchwolken im Bickeweg wiesen am Freitagabend gegen 19.45 Uhr der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen den Weg - ein Einfamilienhaus brannte. Ausgerüstet mit der Drehleiter und unter Atemschutz löschten die Freiwilligen den Dachstuhlbrand im Gebäude.

Ein Wohnungsbrand sorgte am Freitagabend für reges Einsatzaufkommen in Bad Arolsen. Im Wohnhaus Nummer 13 war, vermutlich in der Küche im 1. Obergeschoss, der Brand ausgebrochen. Nachdem der Bewohner das Wohnhaus verlassen hatte, betrat er es erneut. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte dies, betrat selbst das Wohnhaus, begleitete den Bewohner nach draußen und verständigte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Küchenbrand" rückten die Wehren Bad Arolsen und Mengeringhausen gegen 19.45 Uhr zur besagten Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein NEF, zwei RTW und zwei Streifenwagen der Polizeistation Bad Arolsen. Auch der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war vor Ort um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule deutlich sichtbar, woraufhin Vollalarm für die Kernstadtwehr Bad Arolsen ausgelöst wurde. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte versicherte der Bewohner, dass lediglich er sich im Wohnhaus befunden hatte. Somit konnte umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet werden. Unter Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Artur Berger ging ein Trupp unter Atemschutz vor.

Zeitgleich wurden zwei C-Rohre im Außenangriff in Stellung gebracht und das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt. Im 1. Obergeschoss konnte auf Grund starker Rauchentwicklung kein Feuer gesichtet werden. Erst nach Öffnen der Bodenluke wurde klar, dass sich der Brand im Spitzboden befand und sich bereits auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte - dennoch konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Durch einen Angestellten der EWF wurde das Wohnhaus stromlos geschaltet und vom Gasnetz getrennt. Der Bewohner wurde derweil vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Zum Schutz der Bevölkerung wurde ein Warnung veröffentlicht, dass Türen und Fenster geschlossen bleiben sollen.

Nach der Meldung "Feuer aus" wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Hierfür wurde die Dacheindeckung mittels Einreißhaken abgedeckt. Damit das Löschwasser besser in das Brandgut und die hölzerne Dachkonstruktion dringen konnte, mischte man dem Wasser Netzmittel bei, um ihm die Oberflächenspannung zu nehmen. Kontrolliert wurden die Nachlöscharbeiten mit einer Wärmebildkamera.

Im Verlauf der Einsatzarbeiten wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Gegen 0.30 Uhr konnten die 63 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. Die Kripo rückte noch am selben Abend an und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Schaden wird zur Zeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Das Wohnhaus ist auf Grund des Brandes und des damit verbundenen Wasserschadens unbewohnbar.

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DIEMELSTADT. Sirenenalarm schreckte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Bewohner in Wrexen aus den Betten - das Flüchtlingsheim in der Hauptstraße wurde wenige Minuten nach der Alarmierung von Notärzten, Rettungstransportwagen, Polizei und Feuerwehren angefahren, mit dem Ziel zu löschen, Menschen zu retten und zu evakuieren.

Menschenleben in Gefahr

Wie Stadtbrandinspektor Volker Weymann an der Einsatzstelle mitteilte, wurden die Wehren um 0.04 Uhr am Donnerstag mit dem Alarmstîchwort "F2, Wohnhaus brennt, Menschenleben in Gefahr" alarmiert. Somit rückten die Wehren aus Rhoden, Bad Arolsen und Wrexen zur Ortsmitte nach Wrexen aus. Bei Eintreffen der Wehren in der Hauptstraße war schnell klar, dass es zu keinen Löschtätigkeiten kommen würde. Daraufhin konnten die Kameraden aus Bad Arolsen ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Feuerwehrstützpunkt zurückfahren. 

Notärzte, RTW-Besatzungen und Mitarbeiter vom DRK kümmerten sich um verletzte Personen, die zuvor erfolgreich ein Feuer in einem Raum in der Flüchtlingsunterkunft gelöscht hatten. Hinzu kam Bürgermeister Elmar Schröder, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Polizei nahm umgehend die Brandermittlungen auf.

Was war geschehen?

Nach ersten Erkenntnissen war ein Wäscheständer, auf dem sich Kleidungsstücke befanden, in Brand geraten. Die Bewohner selbst hatten das Feuer bemerkt und mehrmals Löschversuche unternommen, bis das Feuer eingedämmt werden konnte. Dabei haben sich mindestens fünf Personen durch Einatmen von Rauchgasen verletzt. Diese wurden fachkundig im mitgeführten RTW erstversorgt, später wurden die Verletzten in umliegende Krankenhäuser nach Warburg, Marsberg und Bad Arolsen gebracht. In dem Flüchtlingsheim sind derzeit 50 Personen untergebracht.

DRK im Einsatz

Fünf weitere Flüchtlinge wurden in das Haus des Gastes gebracht, dort wurden Feldbetten aufgestellt. Drei Mitarbeiter vom DRK kümmerten sich um die Flüchtlinge und versorgten sie mit Essen und Trinken. Wann die Flüchtlinge in ihre Unterkünfte zurückverlegen können, steht noch nicht fest. 

Der Schaden durch die Verrußung des Gebäudes wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt  (112-magazin)

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Montag, 25 Februar 2019 10:30

Waschmaschine fängt Feuer: Rauchgasvergiftung

KASSEL. Um 1.15 Uhr wurden am Montagmorgen der Löschzug der Feuerwache 1, die Freiwillige Feuerwehr Kassel-Wolfsanger sowie der Rettungsdienst zu einem Brand in einem Gebäude mit Menschenrettung alarmiert.

Bei Eintreffen der Feuerwehr in der Staufenbergstraße brannte eine Waschmaschine im Keller eines Wohnhauses. Durch den Brand war der Kellerbereich stark und der Rest des Gebäudes teilweise verraucht, die zwei betroffenen Bewohnerinnen hatten das Gebäude vor Eintreffen des Löschzuges verlassen.

Beide zogen sie sich eine Rauchgasvergiftung zu. Das Feuer wurde von einem Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr bekämpft, parallel dazu wurde das Gebäude mit einem Lüfter entraucht. Ein Rettungsdienst brachte beide Personen in eine Klinik, die Ermittlungen zur Brandursache nahm die Kriminalpolizei Kassel auf. (ots/r)

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GEMÜNDEN-SCHIFFELBACH. Teilweise unter schwerem Atemschutz drangen am Donnerstagvormittag Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gemünden, Schiffelbach, Sehlen und Grüsen in ein Gebäude im Gemündener Ortsteil Schiffelbach ein - während die Besitzer nicht im Haus anwesend waren, starb ein Hund an den Folgen einer Rauchgasvergiftung.

Alarmiert wurden die Wehren um 9.14 Uhr über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg, weil eine Nachbarin starke Rauchentwicklung im Gebäude mit der Hausnummer 6 ½ gemeldet hatte. Etwa 27 Einsatzkräfte unter der Leitung von Stadtbrandinspektor André Bucsein konnten mit einem schnellen Löschangriff den Brand im Keller des Hauses löschen - die Suche nach Personen im Haus blieb erfolglos.

Wie sich später herausstellen sollte, war der Herd vor Verlassen des Hauses angeschaltet worden, sodass es zu einer Überhitzung gekommen sei, vermutet die Polizei in einer Stellungnahme. Dabei sei die Küchenzeile in Brand geraten. Starke Rauchentwicklung habe dazu geführt, dass der Haushund, der sich im Kellerraum befunden hatte, an den Folgen einer Rauchgasentwicklung gestorben war.

Im Nachgang wurde die Küchenzeile abgerissen und mit einer Wärmebildkamera die dahinterliegende Wand kontrolliert. Dabei mussten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Des weiteren wurde mit einem Lüfter das Haus rauchfrei geblasen. Am Einsatzgeschehen beteiligt war ein Rettungsteam zur Brandstellenabsicherung und die Polizei aus Frankenberg, die den Vorgang protokollierte. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Um 11.30 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Für drei Menschen aus Bad Arolsen endete angebranntes Essen und eine Hilfsaktion im Krankenhaus.

Etwa 40 Einsatzkräfte der Wehren aus Arolsen und Mengeringhausen unter der Leitung von der Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, rückten um 11.42 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Große Allee aus. Vorausgegangen war eine Alarmierung durch die Leitstelle. Aufgrund der Warnstufe "F2 Y- Menschen in Gefahr" wurde die Drehleiter mitgeführt, die aber nicht zum Einsatz kam. 

Wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer gegenüber 112-magazin mitteilte, hatten zwei junge Männer aus einem Nachbarhaus Qualm im oberen Geschoss gesehen und die Leitstelle informiert. Doch nicht nur das, während des Anrufes drangen die beiden Männer in die Wohnung vor, öffnete die Tür und nahmen verbranntes Essen vom heißen Herd. Die 78-jährige Bewohnerin hatte zu diesem Zeitpunkt eine Schockstarre und bereits erheblich Rauchgas eingeatmet.  Feuerwehrleute rückten unter Atemschutz zum Brandherd vor, mussten aber nur noch sogenannte Nachlöscharbeiten vornehmen.

Mit drei RTWs und einem Notarzt rückten die Sanitäter an und versorgten die drei Verletzten, die sofort in das nahegelegene Krankenhaus eingeliefert wurden. Um die An-und Abfahrtswege freizuhalten, sperrte die Polizei mit einem Streifenwagen die Große Allee ab. Im Nachgang wurde das Haus mit einem Lüfter entraucht.

Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Um 12.30 Uhr konnte der Stadtbrandinspektor den Einsatz beenden. (112-magazin)

Publiziert in Polizei
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