Feuer in Rhoden - Wehren retten Menschen

Donnerstag, 03 November 2022 17:15 geschrieben von
Am Abend des 2. November rückte die Freiwillige Feuerwehr in Rhoden aus. Am Abend des 2. November rückte die Freiwillige Feuerwehr in Rhoden aus. Foto: privat/nh

DIEMELSTADT. Einmal mehr durften die Feuerwehren aus Diemelstadt ihr Können unter Beweis stellen - vier Menschen wurden am Mittwochabend aus einem brennenden Mehrfamilienhaus in Rhoden geholt und dem Rettungsdienst übergeben.

Gegen 20.50 Uhr schrillten die Pager der Feuerwehrleute aus Rhoden und Herbsen. Mit dem Einsatzstichwort "F2 - Dachstuhlbrand" rückten die Freiwilligen Kräfte in die Straße Hoher Stein aus. Dort strömte dichter schwarzer Rauch aus dem Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ins Freie. Unter Atemschutz drangen zwei Trupps mit C-Rohren in das Gebäude ein. Nur mit Taschenlampen konnte der dichte Rauch durchdrungen werden. Umgehend wurde dem Einsatzleiter gemeldet, dass sich noch Personen, eine Frau und drei Männer, in dem Gebäude aufhalten. Da Menschenleben in Gefahr waren, ließ der Einsatzleiter sämtliche Personen aus dem Haus begleiten und dem Rettungsdienst übergeben.

Parallel dazu wurde mit zwei C-Rohren das Feuer gelöscht. Auch die Besatzung der Bad Arolser Drehleiter war inzwischen eingetroffen, hier entschied die Einsatzleitung, das Dach mit der Wärmebildkamera zu überprüfen und im Falle einer weiteren Brandausbreitung Löschangriffe durchzuführen. Weil die Atemschutzgeräte nicht ausreichten, rückte die Feuerwehr Wethen mit dem Atemschutz-Gerätewagen an. Insgesamt waren fünf RTW vor Ort, dazu der organisatorische Leiter Rettungsdienst, ein leitender Notarzt und ein weiterer Arzt. Vier Personen hatten giftige Gase eingeatmet und mussten behandelt werden. Die Frau wurde vor Ort behandelt, die drei Männer mussten ins Krankenhaus transportiert werden.

Noch am Abend hatte die Kripo ihre Arbeit aufgenommen. Wie hoch der Schaden ist, darüber liegen noch keine Informationen vor. Auch zur Brandursache konnten die Brandermittler bislang keine Angaben machen. Bis zwei Uhr Nachts liefen die Arbeiten von Feuerwehr und Kripo, dann konnte, nachdem die Wohnungen mit der Wärmebildkamera überprüft worden waren, Entwarnung gegeben werden. 

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Letzte Änderung am Donnerstag, 03 November 2022 17:52

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