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Freitag, 10 Februar 2012 22:09

Baumstämme stürzen auf Mann: Schwer verletzt

BAD WILDUNGEN. Bei einem Arbeitsunfall auf dem Heloponte-Gelände ist am Freitag ein 60 Jahre alter Mitarbeiter des städtischen Bauhofes schwer verletzt worden. Der Mann wurde bei Ladearbeiten von zwei Baumstämmen offenbar an Schultern und Rücken getroffen.

Wie die Wildunger Polizei am Abend auf Anfrage von 112-magazin.de berichtete, war der 60-jährige Wildunger mit einem Lkw des Bauhofes damit beschäftigt, zuvor gefällte Baumstämme aufzuladen. Dazu benutzte er den an der Ladefläche montierten Kran mit Greifarm. Vermutlich weil die Stämme durch die tiefen Temperaturen vereist waren, lösten sie sich aus dem Greifarm und stürzten aus einer Höhe von etwa vier Metern auf den 60-Jährigen sowie auf das Dach des Führerhauses. Der Bauhof-Mitarbeiter, der alleine auf dem Gelände tätig war, zog sich nach Informationen der Polizei Verletzungen an Schultern und Rücken zu.

Nach dem Arbeitsunfall, der sich gegen 8 Uhr passiert war, schleppte sich der Schwerverletzte über eine Wiese bis zum Heloponte-Gebäude und ließ von dort aus Hilfe rufen. Der Wildunger Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens versorgten den Mann und lieferten den 60-Jährigen schließlich in eine Wildunger Klinik ein. Die Polizei nahm das Unglück auf und schaltete das Amt für Arbeitsschutz beim Regierungspräsidium ein. Den Schaden am Führerhaus des Lasters gab ein Polizist am Abend mit 500 Euro an.


Der betroffene Bauhof-Lkw und -Mitarbeiter waren erst kürzlich in Reitzenhagen im Einsatz, um - mit einem Baumstamm im Greifarm - Vereisungen unter einer Brücke zu zerschlagen:
Eis auf K 40: Bauhof setzt schweres Gerät ein (05.02.2012, mit Fotos)

Publiziert in Retter
Mittwoch, 04 Januar 2012 09:56

Lkw-Bergung: Umgehung lange dicht

KORBACH. Über mehrere Stunden hat sich am Mittwochmorgen die Bergung des am Vorabend verunglückten Lastwagens erstreckt. Dazu war die Umgehungsstraße zwischen den Abfahrten Meineringhausen und Strother Straße voll gesperrt.

Mit einem Kranwagen und einem Bergungsfahrzeug stellten die Mitarbeiter eines Bergungsunternehmens zunächst den Anhänger wieder auf die Fahrbahn, anschließend war der völlig zerstörte Maschinenwagen an der Reihe. Die noch auf den Ladeflächen stehenden Gebinde mit Putzen und Farben stürzten bei der Bergung glücklicherweise nicht in den Graben. Dorthin hatte sich jedoch bereits bei dem Unfall am Vorabend ein Teil der Ladung ergossen - die Farbeimer platzten teilweise auf und verpassten der Böschung einen weißen "Anstrich".

Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und der Straßenmeisterei verfolgten die Bergungsarbeiten. Dabei ging es darum zu entscheiden, ob das Erdreich unter der Unfallstelle ausgebaggert werden muss. Dies sei nicht der Fall, erklärte einer der Beamten gegenüber 112-magazin.de. Die herausgefallene Ladung sollte mit einem Bagger in Container gefüllt werden, erklärte ein Polizist. Ob Teile der Ladung noch zu gebrauchen waren, war am Unfallort nicht bekannt.

Der Lkw war am Dienstagabend von der Umgehungsstraße abgekommen, nachdem eine Orkanböe den Gliederzug seitlich erfasst und auf die Bankette gedrückt hatte. Danach durchfuhr der Lkw den Graben und kippte schließlich auf die Seite. Der 49 Jahre alte Lkw-Fahrer stieg wie durch ein Wunder nur leicht verletzt aus dem völlig zerstörten Führerhaus. Bei dem Unfall war ein Schaden von rund 200.000 Euro entstanden.


112-magazin.de berichtete über den Unfall:
Orkanböe löst schweren Lkw-Unfall aus (03.01.2012, mit Video und Fotos)

Publiziert in Polizei
Dienstag, 03 Januar 2012 17:35

Orkanböen: Bäume und Äste auf Straßen

WALDECK-FRANKENBERG. Die vom Deutschen Wetterdienst angekündigten Orkanböen haben am Dienstag bis zum Abend nur geringe Auswirkungen gezeigt. Bei Wrexen und bei Dodenhausen stürzten Bäume auf die Straßen, zwischen Allendorf und Bromskirchen wehte der Sturm zahlreiche Äste auf die Bundesstraße 236.

Eine von Böen umgeworfene Fichte blockierte ab 16 Uhr die Landesstraße 3296 zwischen Herbelhausen und Dodenhausen. Kurz nachdem ein Autofahrer der Polizei das Hindernis gemeldet hatte, kam zufällig ein Holz-Lkw hinzu. "Der Fahrer hat den Baum kurzerhand mit dem Kran des Lasters zur Seite gehoben", sagte ein Beamter der Frankenberger Polizei am Abend gegenüber 112-magazin.de. Im Bereich der Frankenberger Polizei kam es zudem auf der B 236 zu Behinderungen. Im Waldgebiet zwischen Allendorf und Bromskirchen lagen zahlreiche Äste auf der Fahrbahn, hier war die Straßenmeisterei im Einsatz.

Die Feuerwehr aus Wrexen beseitigte einen umgestürzten Baum auf der Landesstraße 3081 zwischen Rhoden und Wrexen. Kurz vor Wrexen hatte der Sturm den auf aufgeweichtem Boden stehenden Baum umgedrückt. Zu Unfällen kam es aber wie in den anderen Fällen nicht.

Publiziert in Feuerwehr
Donnerstag, 22 Dezember 2011 06:02

Nach Lkw-Unfall bei Landau: B 450 wieder frei

LANDAU. Ein mit Paketen beladener Lkw mit Anhäger ist in der Nacht zu Donnerstag von der B 450 abgekommen und auf der Leitplanke gelandet. Die Polizei sperrte die Bundesstraße zwischen den beiden Abfahrten nach Landau ab dem frühen Morgen, ein Bergungsunternehmen mit Kran rückte an.

Warum der 51 Jahre alte Lkw-Fahrer gegen 1.45 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve die Kontrolle über das Gespann verloren hatte, wusste der Dienstgruppenleiter der Arolser Polizei am Morgen noch nicht. Fest steht jedenafalls, dass der in Berlin zugelassene Lkw auf die Leitplanke geriet, diese auf einer Länge von 26 Metern regelrecht plattwalzte und dann schräg auf den Überresten der Schutzplanke und an einer Böschung zum Stillstand kam. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Spedition forderte ein Bergungsunternehmen an, das laut Polizei aus dem Ruhrgebiet anrückte. Ab 6 Uhr wurde die Bundesstraße wegen der anstehenden Bergung voll gesperrt, die Polizei ließ die Verkehrsteilnehmer über Rundfunkdurchsagen informieren. Die Umleitung führte durch Landau. Gegen 10.30 Uhr war die bergung abgeschlossen, der Verkehr floss wieder wie gewohnt.

Angaben zum Schaden am Lkw waren auch am Donnerstagmittag noch nicht möglich. Lediglich der Schaden an der Leitplanke lasse sich bereits beziffern: Rund 2500 Euro.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 06 Dezember 2011 16:39

Nach Lkw-Unfall: Wehr pumpt 230 Liter Diesel ab

BAD WILDUNGEN. Nach einem glättebedingten Lkw-Unfall an der Verbindung von der B 253 zur B 485 zwischen Wega und Bad Wildungen ist eine unbekannte Menge Dieselkraftstoff in den Boden gesickert. Die Feuerwehr pumpte am Dienstag mehr als 200 Liter Diesel aus dem Tank ab.

Der Lkw war am frühen Morgen gegen 5 Uhr an der Ausfahrt der Bundesstraße Wega in Richtung Bad Wildungen von der Fahrbahn. Er durchfuhr den Grünbereich und blieb stecken, wie das Wildunger Onlineportal badestadt.de berichtet. Ein Bergungsfirma mit Kran wurde angefordert, um den Lkw wieder auf der Fahrbahn auf die Räder zu stellen.

Weil während Wartezeit auf das Bergungsunternehmen Diesel aus dem Tank des Brummis auslief, wurde die Feuerwehr Bad Wildungen gegen 9 Uhr gerufen. Nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Ralf Blümer und seinem Stellvertreter, Wehrführer Frank Volke, war die Feuerwehr war mit zehn Aktiven und vier Fahrzeugen im Einsatz. Der an Unfallstelle auf der Fahrbahn sitzende Bodeneinlauf wurde mit zwei Kanaldichtkissen, der unter der Unfallstelle fließende Bach Wilde wurde mit zwei Behelfsölsperren vorsichtshalber abgesichert. Aus dem Tank des havarierten Lastwagens pumpten die Brandschützer 230 Liter Diesel ab. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde durch eine Firma der verunreinigte Erdbereich abgetragen.


Links:
Onlineportal badestadt.de
Feuerwehr Bad Wildungen

Publiziert in Feuerwehr
Dienstag, 06 Dezember 2011 12:20

Lkw kippt Böschung herunter

LAISA. Nachdem er mehrere Stunden an der Böschung an der Bundesstraße 253 zwischen Eifa und Laisa gelegen hatte, ist ein Lastwagen mit Anhänger am Dienstag von einem Kran wieder auf die Straße gehoben worden.

Am Vorabend war der 39-jährige Fahrer aus dem Westerwaldkreis auf schneeglatter Straße nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Lastzug einer Burbacher Spedition rutschte die Böschung herunter und blieb an den Bäumen hängen. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Bundesstraße war während der Arbeiten zwei Stunden voll gesperrt. Den Schaden gibt die Polizei mit 10.000 Euro an.

Publiziert in Polizei
Dienstag, 26 Oktober 2010 11:35

Verunglückter Großtanker geborgen / VIDEO

FLECHTDORF. Der am Morgen auf einer Einsatzfahrt verunglückte Großtanker ist mit einem Kran geborgen worden - Totalschaden.

Zwei Einsatzkräfte der Korbacher Feuerwehr waren mit dem Großtanklöschfahrzeug (TLF 24/50) kurz vor der Einsatzstelle ausgangs einer scharfen kurve von der Zufahrt zur Mülldeponie abgekommen und ein etwa acht Meter tiefe Böschung hinabgestürzt. Der 22 Jahre alte Fahrer und der 34-jährige Beifahrer hätten glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten, sagte der Korbacher Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt gegenüber 112-magazin.de.

"Da gibt es kein Halten mehr"
Korbachs höchster Brandschützer erklärte weiter, dass das Fahrzeug durch seine Bauart und den 5000 Liter fassenden Löschwassertank eine Kopflastigkeit aufweise - obwohl die Kameraden nur mit etwas mehr als Schrittgeschwindigkeit durch die scharfe Kurve gefahren seien, hätte der Fahrer die Kontrolle verloren. "Da gibt es kein Halten mehr", sagte Schmidt angesichts des hohen Fahrzeuggewichtes und des in Bewegung geratenen Wassers. Möglicherweise sei auch die Fahrbahn etwas rutschig gewesen.

Nach Tagesanbruch begann die Bergung des auf der Seite liegenden Großtankers. Dabei befestigten Mitarbeiter eines Kranunternehmens spezielle Hebegurte an den Achsen, hoben das Fahrzeug an und legten es neben einer Halle für Bioabfälle zunächst auf die Seite. "Hätten wir den Tanker bei der Bergung oben auf die Zufahrt zur Deponie gelegt, so hätten zahlreiche Müllfahrzeuge längere Zeit warten müssen", erklärte Schmidt.

Um den Tanker zum Abschleppen zum Korbacher Feuerwehrstützpunkt vorzubereiten, montierten Brandschützer und Mitarbeiter der Bergungsfirma unter anderem die Kardanwelle des Lkw ab und ließen die 5000 Liter Löschwasser ab - die waren trotz des schweren Unfalls nämlich im Tank geblieben.

Anschließend stellte der Kranführer den Großtanker wieder auf die "Füße" - dabei wurde das Ausmaß des Schadens erst richtig sichtbar: Die gesamte Beifahrerseite und insbesondere die Fahrerkabine waren völlig beschädigt. Er gehe "davon aus, dass wir hier einen Totalschaden haben", sagte der Stadtbrandinspektor. Das TLF 24/50 war 1998 in Dienst gestellt worden. Der damalige Korbacher Bürgermeister Wolfgang F. Bonhage hatte das umgerechnet 300.000 Euro teure Fahrzeug noch am alten Feuerwehrstützpunkt im Katthagen übergeben.

Korbacher Drehleiter verunglückte 1990
Der Unfall vom frühen Dienstagmorgen ist für die Korbacher Wehr nicht der erste Vorfall dieser Art: Im Sommer 1990 kippte das alte Drehleiterfahrzeug bei der Anfahrt zu einem Brand in einer Kurve in Lengefeld auf die Seite - es entstand ebenfalls Totalschaden.

Publiziert in Retter
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