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HÖRINGHAUSEN. Wahrscheinlich führte Unachtsamkeit am Mittwochmorgen zu einem Alleinunfall auf der Landesstraße 3118 - während das Fahrzeug abgeschleppt werden musste, kam eine junge Frau verletzt ins Krankenhaus.

Nach Polizeiangaben befuhr die 20-Jährige mit ihrem Volkswagen gegen 5.50 Uhr, die Landesstraße zwischen Nieder-Waroldern und Höringhausen. Im Kurvenbereich kam die junge Frau mit ihrem Polo von der Fahrbahn ab, überfuhr das Geländer an einem Wasserdurchlass und blieb im Flutgraben stecken.

Die Fahrerin, die in einem Marsberger Ortsteil (HSK) beheimatet ist, wurde in das Krankenhaus nach Bad Arolsen eingeliefert, über die Schwere der Verletzungen liegen aktuell noch keine Angaben vor. Der Polo musste vom Bergungsunternehmen Heidel abgeschleppt werden.  (112-magazin)

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Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLANDKREIS. Ein 22 Jahre alter Mann aus Schmallenberg muss sich gleich wegen mehrerer Delikte vor Gericht verantworten. Er täuschte einen Wildunfall vor, um sich Versicherungsleistungen zu erschleichen und setzte damit eine Lawine in Gang. 

Am Donnerstagmorgen gegen 2.45 Uhr wurde die Polizei zu einem vermeintlichen Wildunfall zwischen Winkhausen und Oberkirchen gerufen. Vor Ort trafen die Beamten auf den 22-jährigen Fahrer aus Schmallenberg und seinen beschädigten Mazda. Der Schmallenberger berichtete von einem Zusammenstoß mit einem Reh. Da vom vermeintlichen Reh aber nichts zu sehen war, überprüften die versierten Beamten die Schäden am Wagen und kamen zu dem Schluss, dass die "Geschichte" des Mannes frei erfunden war. Als Grund dafür gab die Streife fehlendes Wild an. Selbst Haarreste oder Blut waren am Pkw oder auf dem Asphalt nicht zu erkennen.   

Dafür bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 22-Jährigen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über ein Promille. Daraufhin wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Im Zuge der Unfallaufnahme wurden in Winkhausen umgefahrene und beschädigte Verkehrszeichen an einer Verkehrsinsel entdeckt. Diese passten zu den Schäden am Wagen des Schmallenbergers.

Gegen den Mann wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet - er steht im Verdacht seine Versicherung betrügen zu wollen, außerdem muss er sich wegen Sachbeschädigung in Tateinheit einer Verkehrsunfallflucht verantworten. Nach Auswertung der Blutprobe wird dem 22-Jährigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr der Prozess gemacht. (112-magazin)

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Publiziert in HSK Polizei

MESCHEDE. Die Polizei im Hochsauerlandkreis  hat  zwei Deutsche festgenommen, die sich fälschlicherweise als Polizisten ausgegeben haben.  Am Telefon geben sie an helfen zu wollen. Tatsächlich hatten die beiden Frauen aber nur ein Ziel: Das Geld ihrer Opfer an sich zu bringen. Allerdings ging ihr Plan nicht auf, auch deshalb nicht, weil ein 71-Jähriger die Masche kannte und den beiden Frauen eine Rolle vorspielte, auf die sie hereingefallen sind. In der Nacht zu Freitag konnte die Polizei die beiden Betrügerinnen festnehmen.

Bei den Anrufen der falschen Polizisten handelt es sich um einen dreisten Trick: Die Betrüger rufen an, um vor einem geplanten Einbruch oder einer anderen Straftat zu warnen. Häufig erscheint hierbei die 110 im Telefondisplay. Die Geschichtend er Betrüger gehen soweit, dass sie ihren Opfern glaubhaft machen, dass selbst Bankmitarbeiter der vermeintlichen Bande angehören. Die Opfer werden angewiesen ihre gesamten Sparbeträge von der Bank abzuheben und die Wertsachen aus dem Haus an einen vermeintlichen Kriminalbeamten zu übergeben. Selbstverständlich versprechen die Betrüger die Wertsachen zurückzubringen, wenn die Gefahr gebannt ist. Durch diese Vorgehensweise haben die Betrüger schon fünfstellige Summen erbeutet.

Genau mit dieser Masche riefen die Täter am Donnerstagabend einen 71-jährigen Mescheder an. Der angebliche Polizist warnte vor einer Einbrecherbande. Zur Sicherheit würde er eine Kollegin schicken, welche die Wertsachen des Mescheders in Sicherheit bringt. Dem 71-jährigen Rentner war die Betrugsmasche bekannt. Während des Gesprächs informierte er seine Frau. Diese rief den echten Polizeiruf 110 an. Ab diesem Zeitpunkt stand die Polizei den beiden Meschedern zur Seite. In enger Absprache konnte so die Geldübergabe geplant und durch die Einsatzkräfte vorbereitet werden. Wie von dem Betrüger angekündigt, erschien um 00.20 Uhr eine Frau vor die Haustür. Sofort schritten die Polizeibeamten ein und nahmen die 58-jährige Deutsche fest. Kurz zuvor wurde Sie von einer Fahrerin in der Nähe abgesetzt. Den Wagen stoppten die Beamten ebenfalls. Hier wurde eine 35-jährige Deutsche angetroffen und festgenommen. Da bei der Fahrerin ein Drogentest positiv verlief, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg wurden die beiden Rheinländerinnen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Freitags entlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. (ots/r)


Publiziert in HSK Polizei

WILLINGEN. Hoher Sachschaden und drei verletzte Personen sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag in der Straße Zur Hoppecke ereignet hat - im Einsatz war eine Streifenwagenbesatzung aus Korbach, zwei Retter der Bergwacht, sowie die Feuerwehr Willingen und drei RTW-Besatzungen.

Nach Informationen der Polizeibehörde befuhr eine Frau aus Willingen (51) gegen 14.25 Uhr mit ihrem weißen Porsche aus Richtung Kletterhalle die Straße Zur Hoppecke um nach links in Richtung Bundesstraße 251 abzubiegen. An der Schnittstelle bemerkte die 51-jährige Frau in ihrem Porsche einen vorfahrtsberechtigten Passat nicht und rammte mit ihrer linken Seite die Frontpartie des Volkswagens - beide Fahrzeuge blieben nach dem Crash im Kreuzungsbereich stehen, die Fahrerin des Boxters verletzte sich.

Zeitgleich steuerte ein 65-jähriger Mann von der Briloner Straße (B 251) kommend seinen Volkswagen mit HSK-Zulassung auf der Straße Zur Hoppecke um in Richtung Hotel Elsenmann zu gelangen - mit an Bord befand sich seine 62-jährige Ehefrau. Auch die beiden Insassen aus Brilon wurden bei dem Unfall verletzt.

Die Bergwacht Willingen...

wurde über die Leitstelle informiert, zwei First-Responder (Rettungssanitäter und Notfallsanitäter) waren nach zwei Minuten am Einsatzort und versorgten die verletzten Personen. Da alle drei Unfallbeteiligte über Kopf- und Halsschmerzen klagten, wurden drei RTW, darunter ein Transportwagen aus Brilon alarmiert. Mit Verdacht auf HWS-Verletzungen traten die drei Personen den Weg in Krankenhäuser nach Korbach und Brilon an. 

Die Feuerwehr Willingen...

rückte um 14.55 Uhr nach der Alarmierung zur Unfallstelle aus. Einsatzleiter Hendrik Bangert ließ in Absprache mit der Polizei umgehend die Straße von der B 251 bis zur Unfallstelle absperren, um ein reibungsloses Abfließen der Rettungswagen zu gewährleisten. Insgesamt beteiligten sich 15 Ehrenamtliche an der Aktion, streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab und nahmen das kontaminierte Streugut wieder auf. Im Nachgang wurde die Straße von Fahrzeugteilen gesäubert und der Abschleppdienst unterstützt. Einsatzende für die Feuerwehr war laut Wehrführer Bangert 15.45 Uhr.

Die Polizei...

aus Korbach hatte an diesem Tag viel zu tun: Bereits um 13.40 Uhr war das Team zu einem Alleinunfall auf der Bundesstraße 251 zwischen Willingen und Brilon (wir berichteten, hier klicken) gerufen worden. Zur genauen Sachschadenshöhe konnte die Polizei am Unfallort noch keine Angaben machen. Der Passat dürfte aber mit wirtschaftlichem Totalschaden der Schrottpresse zugeführt werden.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort am 3. August in Willingen.

Publiziert in Retter

MARSBERG/BAD AROLSEN. Für einen 18-jährigen Fahranfänger aus Bad Arolsen endete die Tour in seinem Daimler an einem Baum - damit dürfte sich Frage nach der Eignungsfähigkeit zum Führen eines Pkws wohl für längere Zeit erledigt haben.

Wie die Polizei im Nachbarkreis (HSK) auf Nachfrage mitteilte, befuhr der 18-Jährige am Samstag um 16.10 Uhr mit seinem Auto die Kreisstraße von Erlinghausen in Richtung Kohlgrund. Nach einem Überholvorgang kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer blieb zwar unverletzt, musste die Beamten aber dennoch zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten.

Der Führerschein des Bad Arolsers wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

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Publiziert in Polizei

HOCHSAUERLAND. Ihren hohen Ausbildungsstand konnte die Feuerwehr Bestwig am Samstagnachmittag unter Beweis stellen - mit drei Fahrzeugen rückte Einsatzleiter Thomas Kremer und 15 Ehrenamtliche aus, um ein in Vollbrand stehendes Insektenhotel am Westrand von Bestwig zu löschen.

Ein junges Pärchen, das im Naturschutzgebiet (NSG) Ruhrauen spazieren ging, bemerkte die aufsteigende Rauchsäule und alarmierte über Mobilfunk die Leitstelle gegen 17 Uhr mit dem Hinweis auf ein brennendes Insektenhotel an der Ruhr. Die Freiwillige Feuerwehr sowie eine Polizeistreife trafen hintereinander am Ruhrtalweg ein. Während Einsatzleiter Thomas Kremer einen schnellen Löschangriff befahl und die Wasserversorgung von einem Tanker aufbauen ließ, kümmerte sich die Polizei zügig um die Aufklärung des Brandes. Ziel der Befragungen einer Gruppe Männer, die sich mit Alkohol in einem Unterstand eingedeckt hatten und in unmittelbarer Nähe des Insektenhotels ihrem Hobby "Biertrinken" frönten, wollten vom entstehen des Feuers nichts mitbekommen haben. Diese Aussagen kamen den Beamten suspekt vor.

Um Spuren zu sichern, forderten die Beamten weitere Unterstützung an. Die Befragung des jungen Pärchens ergab, dass vom Insektenhotel zwei Personen fortgerannt seien. Die Ermittlungen der Polizei in diesem Fall laufen auf Hochtouren.

Wie der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bestwig Jan Frigger mitteilte, dauerten die Löscharbeiten etwa 45 Minuten an, danach rückten die Freiwilligen wieder in den Standort ein. Bereits vor einem Jahr wurde das Insektenhotel ein Raub der Flammen, auch damals wurde von Brandstiftung ausgegangen. (112-magazin)

Link: Standort Insektenhotel am 15. Juni 2019

Publiziert in HSK Feuerwehr

WINTERBERG. Am Montagnachmittag gegen halb sechs wurden der Löschzug Winterberg und der Rettungsdienst der Wache Winterberg in einen Bekleidungsdiscounter "Am Waltenberg" gerufen. Außerdem war ein Streifenwagen der Winterberger Polizei mit vor Ort. Die Mitarbeiterinnen des Bekleidungsgeschäftes stellten über den ganzen Tag bereits eine Geruchsbelästigung im Geschäft fest. Eine der Mitarbeiterinnen meinte, dass es sich um Gas handeln könnte und setzte einen Notruf ab.

Während ein Trupp unter schwerem Atemschutz und mit Messgeräten die Lager- und Heizungsräume des Geschäftes kontrollierte, sorgten die anderen Kameraden für eine Sicherstellung des Brandschutzes. Zudem wurden Maßnahmen zur Entlüftung eingeleitet. In Absprache mit dem Energieversorger, der die Gasheizung vorerst abstellte, konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden. Im Laufe des Dienstages wird die Anlage durch eine Bad Berleburger Fachfirma auf Fehler untersucht. Die Poststraße blieb während der Einsatzarbeiten im Bereich der Einsatzstelle voll gesperrt. (U.Wahle/112-Magazin)

Publiziert in HSK Feuerwehr

NIEDERSFELD. Alkohol- und Drogenkonsum waren am Freitag, den 17. Mai ursächlich dafür, dass ein 18-Jähriger die Kontrolle über seinen Pkw verloren hatte - die Fahrt des jungen Mannes endete vor einem Baum. 

Der Unfall ereignete sich gegen 23.50 Uhr auf der Bundesstraße 480 zwischen Winterberg und Niedersfeld. Ein 18-jähriger Fahrzeugführer aus Winterberg überholte in einer Linkskurve einen anderen Pkw kurz vor dem Ortseingang Niedersfeld.

Danach kam der Fahranfänger beim Einscheren nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Straßengraben und prallte mit seinem Pkw gegen einen Wasserdurchlauf, wodurch das Fahrzeug in die Luft geschleudert wurde. Der Pkw prallte im Anschluss gegen einen Baum und kam auf der Fahrbahn zum Liegen.

Der 18-Jährige verletzte sich dabei leicht. Weil er Alkohol- und Drogenkonsum einräumte, folgten eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins. Es entstand ein Sachschaden von etwa 27.000 Euro. Der Pkw des Überholten blieb unbeschädigt. (ots/r)

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Publiziert in HSK Polizei

KORBACH/MEDEBACH. Die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach ist seit September 2018 einer Tätergruppe auf den Fersen, die im Verdacht steht, zahlreiche gemeinschaftliche Ladendiebstähle begangen zu haben. Dabei gingen die Täter oftmals in ähnlicher Art und Weise vor. Mehrere Personen betraten Lebensmittelmärkte und andere Geschäfte im Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Hochsauerlandkreis. Einer der Täter lenkte Angestellte ab, indem er sie in Gespräche verwickelte. Die anderen Täter stahlen in dieser Zeit Waren aus den Märkten. Das Diebesgut legten sie in Einkaufswagen und schoben diese durch die Eingangstüren nach draußen. Teilweise löste einer der Täter vorher den Öffnungsmechanismus der Türen von außen aus, so dass die Diebe entgegen der üblichen Richtung die Geschäfte verlassen konnten.

Intensive Ermittlungen der Polizei Korbach und der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis ergaben einen Tatverdacht gegen eine in Medebach (HSK) wohnende, rumänische Personengruppe. Durch die Staatsanwaltschaft Kassel wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Bandendiebstahls eingeleitet. Mit dem Ziel, Teile des Diebesgutes aufzufinden erließ das Amtsgericht Kassel einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Tatverdächtigen in Medebach.

Am frühen Dienstagmorgen erfolgte die gemeinsame Durchsuchung des Wohnobjektes in Medebach. Aufgrund der Objektgröße wurden auch Kräfte der nordrheinwestfälischen Bereitschaftspolizei hinzugezogen.

Bei der Durchsuchung konnten die Polizisten Beweismittel sicherstellen, die noch ausgewertet werden müssen. Es wurden mehrere Personen vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen und polizeilichen Maßnahmen führt die Ermittlungsgruppe der Polizeistation Korbach. (ots/r)

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WILLINGEN/BRILON.  Bei einer gezielten Gurt- und Handykontrolle im Hochsauerlandkreis fiel einer Streifenwagenbesatzung am Dienstag in der Franziskusstraße ein Passat auf.

Wie Pressesprecher Holger Glaremin am Donnerstag mitteilte, stand zum Zeitpunkt der Kontrolle ein fünfjähriger Junge ungesichert auf der Rückbank, ein 15-jähriges Mädchen, der Fahrer selbst und die Beifahrerin waren ebenfalls nicht angegurtet. Die Beamten hielten den Volkswagen an und führten eine Belehrung durch. Dabei stellte sich heraus, dass der 30-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Dem Mann aus Willingen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Mutter der beiden Kinder sowie den Fahrer erwarten nun Anzeigen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch das Jugendamt erhielt Kenntnis. (ots/r)

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