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CÖLBE/KIRCHHAIN. Die Polizei sucht wegen der nicht feststehenden Unfallursache nach Zeugen des Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagnachmittag (01.August), gegen 16.50 Uhr, auf der B 62 zwischen Bürgeln und Niederwald ereignete.

Nach den ersten Ermittlungen geriet der Golf auf dem Weg nach Kirchhain aus unbekannten Gründen nach links von seiner Fahrspur ab und stieß letztlich mit dem entgegenkommenden, auf dem rechten von zwei Fahrstreifen fahrenden Lastwagen mit Anhänger zusammen. Nach der Kollision schleuderte der Golf mehrere Meter weiter, bevor der Wagen entgegen der ursprüngliche Fahrtrichtung stehenblieb.

Die Feuerwehr befreite den eingeklemmten und schwer verletzten 64 Jahre alten Golffahrer aus dem total beschädigten Fahrzeug. Nach notärztlicher Erstversorgung transportierte der Rettungswagen den Marburger ins Krankenhaus. Der 57 Jahre alte Lastwagenfahrer touchierte nach dem Zusammenstoß mehrere Meter der Leitplanke bevor das Gespann im Metall stecken blieb. Ein Rettungswagen brachte auch den in Wohratal lebenden Lastwagenfahrer zur Untersuchung etwaiger Verletzungen ins Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Klärung und Rekonstruktion des Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Für die Unfallaufnahme, die Arbeit des Sachverständigen, die Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Straße war die Bundesstraße 62 zwischen Cölbe und Kirchhain West bis gegen 23.30 Uhr voll gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen des Unfallhergangs, Zeugen, die etwas über die Fahrweise des weißen VW Golf sagen können und Zeugen, die zur Unfallzeit sonstige Beobachtungen auf der Bundesstraße 62 gemacht haben, sich zu melden. Die Telefonnummer lautet 06421/4060. (ots/r)

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WALDECK. Nicht nur auf asphaltierten Straßen muss die Polizei für Ordnung sorgen - nun mehren sich die Trunkenheitsfahrten auch auf Flüssen und Seen in Hessen.

Durch unsichere Fahrweise fiel ein alkoholisierter Bootsführer mit seinem Kajütboot am Sonntag, gegen 14 Uhr, auf dem Edersee auf. Das Boot konnte durch die Wasserschutzpolizei an einer Steganlage in Scheid-Ost gestoppt werden. Bei dem 43-jährigen Bootsführer wurde eine Blutentnahme angeordnet und die Bootsschlüssel sichergestellt.

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, werden Trunkenheitsfahrten auf Flüssen und Seen genauso behandelt wie Delikte im Straßenverkehr.


Erst am 29. Juli 2021 kam es zu einem Sportbootunfall auf der Fulda bei Kassel - vier Personen wurden dabei verletzt.

Link: Schwerer Sportbootunfall mit vier verletzten Personen. (30.07.2021)

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EDERTAL. Ihren Führerschein ins Risiko gestellt hat am Freitag eine 22-Jährige aus Wuppertal - nach einem Alleinunfall musste die verletzte Frau mit einem RTW ins Stadtkrankenhaus Bad Wildungen eingeliefert werden.

In diesem Zusammenhang wurde der jungen Frau eine Blutprobe entnommen, weil sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt erhärtet hatte. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, befuhr die Wuppertalerin mit ihrem Opel die Landesstraße 3332 von Gellershausen in Richtung Frebershausen. Gegen 23.20 Uhr muss die Fahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren haben, sie kam von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Dabei wurde ihr Opel völlig zerstört. Mit einem Abschlepper wurde das Fahrzeug geborgen und abtransportiert.

Die Fahrerlaubnis musste der Frau vorläufig entzogen werden.

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TWISTETAL. Vermutlich führte Unaufmerksamkeit am 27. Juli zu einem Auffahrunfall mit Sachschaden und einer leichtverletzten Person. Das Auto der Verursacherin musste mit einem Frontschaden abgeschleppt werden.

Nach Angaben der Polizei wurde eine Streifenwagenbesatzung am Dienstag um 6.56 Uhr nach Berndorf beordert, um einen Unfall mit einer leichtverletzten Person aufzunehmen. Bei Eintreffen der Beamten an der Unfallstelle zeichnete sich ein klares Bild der Lage ab: Eine junge Frau (22) aus Sachsenhausen war in der Ortsmitte von Berndorf auf der Korbacher Straße in Richtung Kreisstadt unterwegs gewesen. In Höhe der Bushaltestelle Mitte setzte die Frau aus Sachsenhausen den Blinker und signalisierte der nachfolgenden Verkehrsteilnehmerin in ihrem weißen Corsa einen Abbiegevorgang in Höhe Brandweg durchführen zu wollen.

Dieses Manöver übersah die Fahrerin (24) aus Korbach in ihrem weißen Suzuki. Sie prallte ungebremst ins Heck des stehenden Opels, sodass ein Frontschaden von 7000 Euro an ihrem Swift entstand. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Auch der Opel der Frau aus Sachsenhausen wurde lädiert, ihr Fahrzeug war zwar noch fahrbereit, sie wird aber voraussichtlich mit einer Reparaturleistung von 3000 Euro rechnen müssen. Außerdem erlitt die Frau im Opel leichte Verletzungen.

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Freitag, 09 Juli 2021 15:18

Fernsprechsäule an Bahnstrecke gestohlen

VÖHL. Unbekannte Täter haben an der Bahnstrecke bei Vöhl-Herzhausen eine Fernsprechsäule der Kurhessenbahn entwendet. Ein Techniker der Bahn stellte den Diebstahl Mittwochmorgen (8. Juli) bei einer Streckenkontrolle fest.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2000 Euro. Das Gerät in gelber Farbe (aus der Frontseite eine großes "F") stammt von der Firma Photon Meissen (siehe Vergleichsbild).

Die Tatzeit steht noch nicht fest und muss noch ermittelt werden. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann oder wem solche Geräte zum Kauf angeboten werden, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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ALBERTSHAUSEN/FREBERSHAUSEN. Entlang der Kreisstraße 38, zwischen Albertshausen und Frebershausen, sind mehrere Buchen akut umsturzgefährdet. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ist die Kreisstraße zwischen Albertshausen und dem Schifftal gesperrt worden. Die kranken Bäume werden in den kommenden Tagen entfernt.

Sobald die Gefahr behoben ist, kann die Straße wieder freigegeben werden - dies wird voraussichtlich bis zum 14. Mai dauern. Der Verkehr wird über Hüddingen und Hundsdorf umgeleitet und ist in beiden Richtungen ausgeschildert. (Hessen Mobil)

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Donnerstag, 06 Mai 2021 13:52

Tresor gefunden - Polizei sucht Eigentümer

BAD WILDUNGEN. Eine Streife der Polizei Bad Wildungen hat am 27. April einen aufgebrochenen Tresor auf einem Trampelpfad durch den Wald auf Höhe der Wandelhalle bei Bad Wildungen entdeckt. Es ist möglich, dass der Tresor bei einem Einbruch gestohlen wurde. Der Tresor wurde vermutlich mithilfe eines Trennschleifers oder ähnlichem Gerät geöffnet und könnte schon längere Zeit im Wald versteckt liegen.

Auffällig ist, dass der Tresor mit einer selbstgebauten Holzkonstruktion verbunden ist. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bittet die Polizei um Hinweise die zur Aufklärung der Herkunft des Tresors beitragen. Die Telefonnummer lautet 05621/70900.

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ROSENTHAL. Rund 60 Feuerwehrleute aus Rosenthal, Roda und Gemünden waren am Dienstag im Innenstadtbereich von Rosenthal im Löscheinsatz. Dem schnellen Eingreifen der Wehren ist es zu verdanken, dass die Flammen einer in Brand stehenden Scheune nicht auf andere Gebäude übergreifen konnten.

Wie Stadtbrandinspektor Bastian Werner gegenüber 112-magazin.de berichtete, wurde ein Wohnhausbrand gegen 13.45 Uhr in der Schulstraße gemeldet. Bei der Anfahrt zum Einsatzort war der gesamte Innenstadtbereich von der Hofraithe über die Zehntstraße bis zur Schulstraße mit dichtem Rauch gefüllt, sodass eine Alarmstufenerhöhung erfolgte. Daraufhin rückte auch die Frankenberger Wehr mit der Drehleiter aus.

Nachdem der Brandort lokalisiert worden war, ließ der Einsatzleiter sechs Trupps mit Pressluftatmer ausrüsten und die ersten Löschangriffe mit C-Rohren durchführen. Schnell erkannte Werner, dass sich umliegende Gebäude vor dem Übergreifen der Flammen aus dem Dach einer Scheune befanden. Mit mehreren Riegelstellungen konnten die Gebäude geschützt werden - parallel dazu koppelte Werner mit dem Polizeiführer vor Ort. Dieser bestätigte, dass sich keine Personen in der Scheune aufhalten. Mittlerweile stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Um die in Brand geratenen Eichenbalken schneller abkühlen zu können, wurde dem Löschwasser Netzmittel beigefügt. Trotzdem dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden an, bis der Einsatzleiter dem ebenfalls vor Ort eingetroffen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Berghöfer "Feuer aus" melden konnte. Auch der Bürgermeister von Rosenthal verschaffte sich ein Bild von der Lage und sprach den Eigentümern Mut zu. Die Kameraden aus Frankenberg konnten ihre Alarmfahrt abbrechen und in den Standort zurückkehren.

Nach Angaben der Polizei kann derzeit zur Brandursache kein Statement abgegeben werden. Brandermittler werden erst nach Sicherung des Gebäudes mit ihrer Arbeit beginnen können - das wird Mittwoch der Fall sein. Auch zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor, heißt es aus Polizeikreisen. Die Brandwache für die kommende Nacht wird von den Kameraden aus Rosenthal gestellt. Verletzt wurde niemand.

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FRANKENAU. Am Mittwoch beschädigte ein Unbekannter ein Grab auf dem Friedhof in Frankenau. Außerdem entwendete er zwei kleine Engelsfiguren. Die Polizei Frankenberg ermittelt nun wegen Diebstahls und Störung der Totenruhe und bittet um Hinweise.

Angehörige erstatteten Anzeige bei der Polizeistation Frankenberg. Sie waren am Mittwoch (24. März) von etwa 10 bis 11 Uhr zur Grabpflege auf dem Friedhof beschäftigt. Als sie am Nachmittag gegen 15.15 Uhr erneut den Friedhof besuchten, mussten sie mit Entsetzen feststellen, dass das Grab beschädigt worden war. Eine Kugel aus Ton war zerstört, weitere Gegenstände wurden vom Grab an andere Stellen gebracht. Außerdem fehlten zwei kleine Engelsfiguren.

Die Polizeistation Frankenberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06451/72030 zu melden.

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WIESBADEN. Insgesamt rund 250 Polizistinnen und Polizisten der BAO FOKUS waren in der vergangenen Woche hessenweit im Einsatz zur Bekämpfung von sexueller Gewalt an Kindern. Bei Schwerpunktmaßnahmen wurden die Wohnungen von 52 Beschuldigten durchsucht, rund 1.247 Datenträger sichergestellt und 24 Vernehmungen durchgeführt.

Hinter jedem Foto steckt ein Opfer

Die BAO FOKUS (Besondere Organisationsstruktur gegen Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch von Kindern) hat im Oktober 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Organisatorisch ist sie im hessischen Landeskriminalamt angesiedelt. Der dortige Führungsstab koordiniert landesweit die Einsätze und Ermittlungen. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BAO FOKUS arbeiten jedoch in einem der sieben hessischen Polizeipräsidien. So wie Sarah Schneider aus dem Polizeipräsidium Mittelhessen. Die Kriminaloberkommissarin ist im Rahmen der BAO FOKUS an Vorermittlungen und Durchsuchungen beteiligt, wertet aber auch sichergestellte Speichermedien aus, sichtet Fotos und Videos von Missbräuchen. Die 30-Jährige sagt: "Es ist zum Teil schlimm, was ich zu sehen bekomme." Sie versuche dennoch, jeden Fall neutral zu betrachten. "Was ich gedanklich immer im Hinterkopf behalte: Hinter jedem kinderpornografischen Bild steckt ein sexueller Missbrauch und damit auch ein Opfer".

Besitzer von verlorenem Handy in Untersuchungshaft

"Oftmals ermitteln wir aufgrund von konkreten Hinweisen", berichtet Sarah Schneider. In einem Fall etwa zeigte eine junge Frau ihren Vater an. Sie hatte auf seinem Smartphone kinderpornografische Fotos gefunden. In einem anderen Verfahren spielte wiederum Kommissar Zufall den Ermittlerinnen und Ermittlern in die Hände: Bei Mäharbeiten im Landkreis Gießen war auf einer Wiese ein Smartphone gefunden worden. Der Finder brachte es zur Polizeistation. Das Gerät sollte an den Besitzer zurückgegeben werden. Beim Auslesen des Handys wurde ein kinderpornografisches Video gefunden. "Es waren nicht irgendwelche Aufnahmen aus dem Internet, sondern man hat gesehen, dass das Video selbst hergestellt worden war", berichtet Sarah Schneider. Da der Besitzer des Handys der Polizei aus einem anderen Verfahren bekannt war, konnten Rückschlüsse auf das im Film zu sehende Kind gezogen werden. Im Rahmen weiterer Ermittlungen der BAO FOKUS wurde die Wohnung des Mannes durchsucht, wurden mehrere Datenträger sichergestellt und der Beschuldigte vorläufig festgenommen. Auf Anordnung des zuständigen Ermittlungsrichters befindet er sich aktuell in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat bereits Anklage erhoben. Dem Beschuldigten werden schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie die Herstellung von kinderpornografischen Schriften zur Last gelegt.

Dunkelziffer ist hoch

Die hessische Polizei hat im vergangenen Jahr 904 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und 72 Fälle von sexuellem Missbrauch von Jugendlichen erfasst. Hinzu kommen 1.692 Fälle des Besitzes, Erwerbs und der Verbreitung von Kinder-beziehungsweise Jugendpornografie. Die Dunkelziffer in diesem Deliktfeld ist hoch - die Taten ereignen sich häufig innerhalb der Familie oder im sozialen Nah-Raum eines Kindes. Nur ein Bruchteil kommt zu Anzeige. Die Polizei ist daher auf Hinweise aus der Bevölkerung, von Eltern, Lehrern, Erziehern, Nachbarn und anderen angewiesen.

Polizei nimmt Hinweise entgegen und vermittelt Beratungsangebote

Sie haben den Verdacht, dass ein Kind in Ihrem Umfeld von sexueller Gewalt betroffen ist? Sie wurden selbst Opfer von sexueller Gewalt? Wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle - dort können Sie Anzeige erstatten. Die Polizei nimmt aber auch Hinweise entgegen und kann Ihnen Fachberatungsangebote in Ihrer Nähe nennen. (ots/r)

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