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HAIGER / SIEGEN. Am Donnerstagmorgen kam es auf der Bahnstrecke Gießen - Siegen zu einem tragischen Unfall. Im Bereich der Ortschaft Haiger wurde ein 20-Jähriger gegen 5.10 Uhr von einer Regionalbahn erfasst und tödlich verletzt.

Der Lokführer des aus Haiger in Richtung Rodenbach fahrenden Zuges hatte die auf den Gleisen laufende Person in der Dämmerung zwar noch erkannt und sofort eine Vollbremsung eingeleitet sowie einen sogenannten Achtungspfiff abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Zug eine Geschwindigkeit von circa 100 km/h.

Leider konnte sich der 20-Jährige nicht mehr rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich begeben. Der Unfallort liegt am Ende einer Kurve. Warum der Mann auf den Gleisen gelaufen ist, steht noch nicht fest. Die zweigleisige Bahnstrecke war bis kurz vor 7 Uhr voll gesperrt. Durch den Unfall erhielten mehrere Züge Verspätungen.

Hinweis der Bundespolizei:

Züge haben einen sehr langen Bremsweg. Der Aufenthalt im oder unmittelbar am Gleisbereich ist für Unbefugte verboten und lebensgefährlich. Die Gefahr, von Zügen erfasst zu werden, ist groß. Schwere, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen können die Folge sein.

Publiziert in SI Polizei
Dienstag, 20 Dezember 2011 08:00

Stunde der Wintervögel

Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Hessen
19.12.2011

Stunde der Wintervögel vom 6.- 8.1.2012

Jetzt Beobachtungs-Futterstellen für Vögel im Garten anlegen

Wetzlar. Vom 6. bis 8. Januar 2012 findet zum zweiten Mal die „Stunde der Wintervögel“ statt. Der NABU ruft Naturfreunde dazu auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld. „Am besten richtet man sich jetzt schon eine Futterstelle ein, an der die Vögel im Januar gut beobachtet werden können“, empfiehlt Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen.

Im Mittelpunkt der „Stunde der Wintervögel“ stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. „Um zu erfahren, wo die Wintervögel genau vorkommen, wie häufig sie sind und wie sich der Klimawandel auf sie auswirkt, benötigen wir die Daten möglichst vieler Naturfreunde. Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Eppler. Eine besondere Qualifikation außer Freude und Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Unter den Teilnehmern werden zahlreiche Preise wie eine naturkundliche Reise, Bücher, Einkaufsgutscheine und Klingeltöne verlost. Die Auswertung der Meldungen wird ab dem 6. Januar 2012 live im Internet zu verfolgen sein. Bereits bei ihrer ersten Auflage 2011 war die „Stunde der Wintervögel“ mit 85.000 Teilnehmern und rund 2,6 Millionen gemeldeten Vögeln die größte naturkundliche Mitmachaktion in Deutschland.

Und so funktioniert die „Stunde der Wintervögel“: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können im Internet unter Stunde der Wintervögel gemeldet oder auf einer Zählkarte per Post an den NABU geschickt werden. Zur Unterstützung stehen online eine Zählhilfe, Porträts der häufigsten Arten sowie Tipps zur sinnvollen Winterfütterung und zum vogelfreundlichen Garten zur Verfügung. Teilnahmeschluss ist der 16. Januar 2012. Für Kinder gibt es eine eigene einfache Zählkarte zur „Stunde der Wintervögel“, die vom Jugendverband NAJU herausgebracht wurde und auf der Aktionsseite heruntergeladen werden kann.

An der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai zur Erfassung der in Deutschland brütenden Arten nehmen regelmäßig mehr als 40.000 Naturfreunde teil. Einen ähnlichen Erfolg erhofft sich der NABU nun von der Zählung jener Arten, die es auch bei Kälte und Schnee bei uns aushalten.


Für Rückfragen:
Berthold Langenhorst
Pressesprecher
Tel.: 06441-67904-17
Mobil: 0170-8347614

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Die häufigsten Wintervögel auf einen Blick

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Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
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Publiziert in Archiv - Sammlung
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