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Samstag, 16 November 2019 16:21

L 3038: Sperrung wegen Baumfällarbeiten

DEHRINGHAUSEN/FREIENHAGEN. Hessen Mobil muss in den kommenden Tagen an der Landesstraße 3038 zwischen Dehringhausen und Freienhagen kurzfristig Baumfällarbeiten durchführen. Hierzu muss der Abschnitt am 19. und 20. November jeweils von 8 Uhr bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt werden.

Die Umleitung führt über Sachsenhausen und Höringhausen, sie ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die notwendige Maßnahme sowie die damit verbundenen verkehrlichen Einschränkungen. (Hessen Mobil)

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Publiziert in Retter
Donnerstag, 26 September 2019 08:01

Polizeieinsätze in Asylunterkunft

NEUSTADT. Zu mehreren Einsätzen wurde die Polizei und ein Notarztwagen am Dienstagabend in die hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtling gerufen.

Gegen 20 Uhr missachtete ein 24-jähriger Syrer offenbar das in der Einrichtung bestehende Alkoholverbot: Weil er alkoholisiert wirkte und sein Rucksack mit Alkohol gefüllt war, forderte eine 54-Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes den Trunkenbold auf, das Gelände zu verlassen. Daraufhin versuchte er nach ihr zu schlagen. Nur durch das Hinzukommen eines weiteren 30-jährigen Mitarbeiters konnte dies verhindert werden. Auch nachdem die Polizeistreife erschien, beruhigte sich der 24-Jährige nicht. Die Polizei zog einen Notarzt hinzu. Nach der ärztlichen Behandlung brachte ein Krankenwagen den Mann in eine Klinik. Offenbar war er psychisch erkrankt.

In der Zwischenzeit kamen weitere Polizeistreifen hinzu, da mehrere Bewohner den Polizeieinsatz behinderten. Gegen 20.45 Uhr bespuckte und beleidigte ein 15-jähriger Jugendlicher aus Syrien den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Die Beamten nahmen den Jungen zur Identitätsfeststellung mit auf die Wache und entließen ihn anschließend wieder. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Um 23.15 Uhr bat der Sicherheitsdienst erneut um eine Polizeistreife. Ein 20-jährige Asylbewerber aus Syrien hatte offenbar eine Sitzbank beschädigt. In diesem Fall reichte die Personalienfeststellung durch zwei Beamte vor Ort aus. (ots/r)

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Publiziert in MR Polizei

HESSEN. Bei hessenweiten Abfahrtskontrollen von Fahrern gewerblicher Transporte trafen auch die etwa 50 in Nordhessen eingesetzten Beamten auf Fahruntüchtige.

Bei insgesamt 35 von 215 Fahrern stellten sie eine Alkoholisierung fest. In sieben Fällen fiel diese so aus, dass die Beamten den Fahrtantritt vorsorglich untersagten.

Stadt und Landkreis Kassel

Ohne größere Vorkommnisse verliefen die durchgeführten Kontrollen rund um Kassel. Auf dem Parkplatz der Rastanlage Bühleck an der A 44 stellten die Beamten jedoch bei drei Lkw-Fahrern Promillewerte zwischen 1,0 und 1,6 Promille fest und untersagten ihnen die Weiterfahrt.

Schwalm-Eder-Kreis

Ein recht zufriedenstellendes Ergebnis kam auch aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Lediglich ein Lkw-Fahrer wurde vor Fahrtantritt mit einem Alkoholwert von 1,2 Promille auf dem Autohof Malsfeld-Ostheim angetroffen. Dem Bulgaren wurde ebenfalls die Weiterfahrt untersagt.

Waldeck-Frankenberg

Gleich drei Promillesünder konnten im Landkreis Waldeck-Frankenberg vor der Fahrt im berauschten Zustand gestoppt werden. Ein Brummifahrer, bei dem am Autohof in Diemelstadt ein Wert rund 2,3 Promille festgestellt werden konnte, zeigte den verdutzten Beamten seinen eigenen, privaten Promilletester vor. Die Untersagung der Weiterfahrt war auch hier die logische Konsequenz.

Werra-Meißner-Kreis

Auf dem Rasthof "Werra-Meißner-Rast" bei Hessisch Lichtenau kontrollierten die Beamten des Regionalen Verkehrsdienstes einen lettischen Lkw-Fahrer. Eine Atemalkoholkontrolle förderte einen Wert von über 2,5 Promille zutage. Seine Fahrzeugpapiere, Führerschein, Frachtpapiere und EU-Genehmigung wurden vorsorglich einbehalten, die Weiterfahrt bis zum späten Montagabend untersagt. Weit hätte es der Fahrer mit seinem Sattelzug nicht gehabt. Er sollte seine Ladung am Montag in Hessisch Lichtenau abliefern - darum dürfen sich jetzt andere kümmern.

Gießen

Doch nicht überall waren die Fahrer so nüchtern wie in Nordhessen. In Gießen standen 190 Fahrer unter Alkoholeinfluss, 79 Fahrer bekamen den Fahrtantritt untersagt. Insgesamt kontrolliert wurden dort 1200. (ots/r)

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WILLINGEN. Samstagmorgen, kurz nach acht. Im hessischen Egelsbach, unweit von Darmstadt geht ein Anruf ein: Auf dem Ettelsberg in Willingen im Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt eine verletzte Person. Ein Rettungswagen kann die entlegene Einsatzstelle nicht erreichen. Die ehrenamtlichen Helfer der hessischen Bergwacht vor Ort brauchen dringend Unterstützung.

Wenige Minuten später läuft eine Maschinerie an, von der sich Laien gar keine Vorstellung machen können – oftmals auch deshalb nicht, weil dieses System gar nicht bekannt ist.

Klaus Boida, Polizeibeamter bei der hessischen Polizei ist Hubschrauberpilot. Er fliegt zusammen mit seinen Kollegen einen von drei Polizeihubschraubern des Typs „EC 145“, die bei der hessischen Polizeifliegerstaffel auf dem Flugplatz in Egelsbach stationiert sind. Nach einem kurzen Check des Weges und des Wetters sitzen Boida und seine Kollegen im hochmodernen Eurocopter und starten die Turbinen des Hubschraubers. Sodann hebt die Maschine vom Landeplatz ab und nimmt Kurs in Richtung Willingen. Ein Mensch braucht dringend Hilfe. Das ist die wichtige Mission der Besatzung. Am Hubschrauber, der auf den Funkrufnamen „Ibis 1“ hört, ist eine Rettungswinde angebracht. Mit der können die Polizeibeamten nicht nur Bergwachtler zum Verletzten abseilen, sondern auch den Verletzten mit an Bord nehmen und an einen geeigneten Platz fliegen, nachdem er medizinisch versorgt wurde.

Vorbei geht es an der Mainmetropole Frankfurt, schon kurze Zeit später an den Universitätsstädten Gießen und Marburg und schließlich erfolgt nach kurzem Flug die Landung im Wintersportort Willingen. Im Ernstfall würde nach einer kurzen Lageeinweisung ein Luftretter der Bergwacht Hessen an einem vorher festgelegten Treffpunkt aufgenommen und an der Unfallstelle abgeseilt.

Training rund um den Ettelsberg

Am Samstag war es eine realitätsnahe Übung – kein Ernstfall. Dennoch aber gingen Bergwachtler und Polizeipiloten nicht weniger professionell vor: „Wir machen das dieses Jahr zum ersten Mal in einem Szenariotraining“, erklärt Klaus Boida, Leiter der Schulung bei der Polizeifliegerstaffel Hessen. In den letzten Jahren, so Boida weiter, habe man „nur“ die Winchvorgänge von der Winde aus durchgeführt. In diesem Jahr war es so organisiert, dass die Bergwacht und die Fliegerstaffel regulär nach Willingen alarmiert wurden. Hoch oben auf dem Kyrillpfad am Ettelsberg liegt ein verletzter Spaziergänger – mit dem Rettungswagen nicht erreichbar. Die Bergwachtler, die aus ganz Hessen an der Übung teilnehmen, sind in der Erstversorgung von Notfallpatienten ausgebildet. Elegant, schnell und zugleich hochkonzentriert fliegen die Polizeibeamten mit einem Bergwachtteam zur fiktiven Unfallstelle. Sie müssen aufpassen, dass ihnen der starke Wind an diesem Morgen, die vielen Passanten unweit der Landestelle, die rasanten Radfahrer, die unweit des Hubschraubers ins Tal brettern, oder die Stahlseile der Gondelbahn nicht zum Verhängnis werden. Die Piloten müssen ihre Augen nun überall haben – am Boden und im Luftraum. Nach dem Startvorgang nimmt der Hubschrauber Kurs auf die Einsatzstelle, die nach wenigen Minuten erreicht ist. Jetzt macht sich einer der Polizeibeamten im Hinteren der Maschine startklar: Er muss nun die beiden Bergwachtler samt Material zum Verletzten abseilen und in ständigem Kontakt zu den Piloten im Cockpit stehen. Denn sie sehen nicht, was unterhalb des Hubschraubers geschieht. Sie müssen sich auf die Anweisungen ihres Kollegen verlassen, der wiederum mit den Bergwachtlern unten am Seil in Funkkontakt steht. Baumwipfel, dünne Leitungen, Äste oder Strommasten – all das müssen sie beim Abseilen ganz besonders im Auge behalten.

Präzision im Cockpit, an der Winde und beim Patienten

Mit einer Seelenruhe, als hätten alle nie etwas anderes getan, läuft der Einsatz ab. Die Männer im Cockpit halten ihren Hubschrauber trotz starker Winde ruhig, wie eine Eins. Der Mann an der Winde arbeitet präzise und die Helfer der Bergwacht machen Angaben auf den Zenitmeter genau. So ist der Patient in kürzester Zeit erreicht. Die Bergretter klinken sich aus, die Winde fährt ein und der Hubschrauber dreht vorerst ab. Entweder zu einem Zwischenlandeplatz, oder er verweilt in der Nähe in der Luft, bis die Bergretter den Verletzten versorgt und transportfähig gemacht haben. Die Sicherung der Vitalfunktionen, also Bewusstsein, Atmung und Kreislauftätigkeit stehen dabei an erster Stelle. Gegebenenfalls müssen bedrohliche Blutungen rasch gestillt, Infusionen zum Volumenausgleich gegeben, oder lebenswichtige Medikamente verabreicht werden. Alles in unwegsamem Gelände und nicht zuletzt auch unter Zeitdruck. Nach der Erstversorgung wird der Verletzte in einem Bergesack eingepackt. Darin kann er liegend zum Hubschrauber aufgeseilt werden – der Bergretter stets an seiner Seite. Auf der Kufe stehend und am Stahlseil fixiert geht es sodann schnell und schonend ins Tal. An der Talstation des Ettelsberg geht Pilot Klaus Boida in den Schwebeflug und hovert mit seiner Maschine wenige Meter über dem kahl gedroschenen Getreidefeld. Der Patient und die Bergretter werden im Feld abgestellt und der Hubschrauber nimmt erneut Kurs nach oben, um weitere Bergretter zurück zum Startpunkt zu bringen. Für den Patienten im Bergesack endet die Übung an dieser Stelle.

Viele Male haben die unterschiedlichen Besatzungen von Donnerstag bis Sonntag diese Verfahren in Willingen trainiert, damit im Ernstfall alles klappt, wenn den ehrenamtlichen Bergwachthelfern und den Polizeipiloten Menschenleben in extrem unwegsamem Gelände anvertraut werden.

Regelmäßiges Training

„Jedes Jahr müssen diese Verfahren trainiert werden“, erklärt Klaus Boida. Nur die Mitglieder der hessischen Bergwacht und das Höhenrettungsteam der Berufsfeuerwehr Wiesbaden dürfen mit den erfahrenen Piloten in die Luft gehen. Um dafür fit zu sein, wird auch im Hochgebirge trainiert: „Dieses Jahr waren wir mit den Kollegen der hessischen Polizei auf der Reiteralm“, erzählt Gerd Windhausen. Er ist einer von 12 ausgebildeten Luftrettern bei der Bergwacht im Landkreis Waldeck-Frankenberg, die in Willingen und Bad Wildungen ihre Standorte hat. Er erklärt, dass in ganz Hessen im Jahr durchschnittlich zu etwa fünf Windeneinsätzen mit Hubschrauber und Bergwacht kommt. „Der Hubschrauber wird angefordert und es wird ein Treffpunkt ausgemacht, an dem ein Luftretter der Bergwacht aufgenommen wird“, erklärt er. Nicht nur mit der Polizeifliegerstaffel Hessen üben die hessischen Bergretter: „Die Bundespolizei aus Fuldatal bei Kassel trainiert ebenfalls mit uns“, berichtet Gerd Windhausen.

Am Samstagnachmittag sind die Trainingsflüge am Kyrillpfad, der Skisprungschanze und an de Seilbahn gegenüber dem Ettelsberg beendet. Bestaunt von vielen Touristen an der Seilbar, den angrenzenden Wanderwegen und dem Fahrradparcours. Ob sie wissen, dass der Hubschrauber, seine Besatzungen und die Bergwachtler ihretwegen trainiert haben? Sie können sich jedenfalls sicher sein, dass im Falle eine Falles alles getan wird, um ihr Leben am Berg zu retten und dass mit der Bergwacht Hessen und der hessischen Polizeifliegerstaffel professionelle Spezialisten und nicht zuletzt auch ganz tolle Menschen zum Einsatz kommen.


Publiziert in Retter

MASSENHAUSEN/CANSTEIN. Nach einem länderübergreifenden Einsatz am Sonntagmorgen, wurde ein 38-jähriger Mann aus Marsberg ermittelt, der unter Alkoholeinwirkung stehend, mit seinem Ford auf der Landesstraße 870 gegen einen Baum gefahren war. 

Nach Angaben von Zeugen war der alkoholisierte Fahrer mit seinem blauen Ford am frühen Sonntagmorgen gegen 2.20 Uhr auf dem Weg von Canstein nach Massenhausen unterwegs, als er ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war. Mit der Front seines Pkws war der Marsberger mit einem Straßenbaum kollidiert, wobei das Fahrzeug erheblich beschädigt wurde. Angehörige des Fahrers riefen um 2.50 Uhr einen Bergungsdienst hinzu, der sich aber weigerte den Unfallwagen, ohne polizeiliche Genehmigung abzuschleppen.

Daraufhin wurde über die Notufnummer 110 das Polizeipräsidium Nordhessen informiert. Die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen erhielten den Auftrag sich um die Sache zu kümmern, auch deshalb, weil nicht klar war, ob sich der Unfall auf hessischem oder nordrhein-westfälischem Gebiet ereignet hatte. 

Bei Eintreffen der Arolser Beamten war der Fahrer des Ford nicht mehr anwesend. Umgehend informierten die Einsatzkräfte die Kollegen aus dem Hochsauerlandkreis, die durch eingeleitete Fahndungsmaßnahmen den 38-Jährigen zügig antreffen konnten. Unter Alkoholgenuss stehend, musste sich der Marsberger einer Blutprobe unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. (112-magazin)

Link: Landesstraße 870

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Publiziert in Polizei

HESSEN/WALDECK-FRANKENBERG.. Die Entwicklung der letzten beiden Jahre der polizeilich aufgenommenen Wildunfälle lässt nichts Gutes erahnen, wir befinden uns im unfallträchtigsten Monat des Jahres. Aus diesem Grund weist die Polizei Hessen auf die akute Gefahr, in einen Wildunfall verwickelt zu werden hin.

Waren es in den Jahren 2013 und 2014 noch um die 16.000 Wildunfälle in Hessen, so stieg die Anzahl in den Jahren 2015 und 2016 auf rund 19.000 aufgenommener Wildunfälle an. Gründe hierfür dürfte der Anstieg der Wildpopulation, bedingt durch die milden Winter sein. In den Gefahrenmeldungen der einzelnen Verbände wird zwar immer auf die sogenannten Blatt- oder Brunftzeiten der Tiere zwischen September bis Januar und von Juli bis August mit der höchsten Gefährdung für Verkehrsteilnehmer hingewiesen, die statistischen Zahlen zeigen aber ein anderes Bild.

Der Mai hat sich hier bei uns in Hessen über die letzten Jahre als unfallträchtigster Monat gezeigt. So ereigneten sich bei 87.932 polizeilich aufgenommen Verkehrsunfällen in den Jahren von 2012 - 2016 alleine 8.631Verkehrsunfälle im Mai. Besonders achtsam sollten sich Kraftfahrer in den frühen Morgen- und späten Abendstunden verhalten. Insbesondere zwischen  Uhr und 7 Uhr sowie zwischen 21 Uhr und 23 Uhr. Die Polizei Hessen rät deshalb: Fahren Sie umsichtig, vorausschauend und mit angepasster Geschwindigkeit. Fahren Sie möglichst mit Fernlicht. Die Augen der Tiere reflektieren das Licht und Sie können die Tiere am Straßenrand leichter und frühzeitiger erkennen. Sollte es trotzdem zu einem Verkehrsunfall kommen, soverständigen Sie den zuständigen Jagdpächter, Jagdaufseher oder die Polizei und sichern Sie die Unfallstelle ab.

Wildunfälle in Waldeck-Frankenberg

Im Jahr 2016 wurden den vier Polizeistationen im Landkreis Waldeck-Frankenberg 1362 Wildunfälle gemeldet. Allein von Januar 2017 bis April 2017 gab es 382 Verkehrsunfälle, an denen Wild beteiligt war.


Hohe Wildstrecke durch Jäger

Die Unfallzahlen wären sicherlich deutlich höher, wenn die Jäger nicht regulierend in den Wildbestand eingegriffen hätten. So erlegten die Revierinhaber im Landkreis Waldeck-Frankenberg von April 2016 bis Februar 2017 exakt  475 Stück Rotwild, 30 Stück Damwild, 111 Muffel, 8863 Stück Rehwild, 5007 Stück Schwarzwild, 1789 Füchse und 261 Dachse.

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Publiziert in Polizei
Donnerstag, 17 Dezember 2015 07:24

Polizei hebt Waffen- und Sprengstofflager aus

HESSEN/LAHN-DILL-KREIS. Als ein Ergebnis mehrmonatiger Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamtes, wurde gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Wetzlar am 09.12.2015 die Garage eines Beschuldigten im hessischen Stadtteil Solms-Albshausen durchsucht. Die Ermittler erhielten Hinweise aus der Bevölkerung, dass der Beschuldigte, dem diverse Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen werden, dort ein Waffenlager unterhalte.

Neben einer Vielzahl an Sturmgewehren, Maschinenpistolen und Signalpistolen wurden auch mehrere Granaten, eine geladene Panzerfaust sowie ca. 25 Kilogramm Sprengstoff inklusive der für eine Umsetzung notwendigen Zünder in der Garage des Beschuldigten sichergestellt. Eine erste Begutachtung durch Sprengtechniker des Hessischen Landeskriminalamtes ergab, dass die Waffen und Sprengsätze voll funktionsfähig seien.

Der 50 jährige Beschuldigte, der selbst nicht in Solms-Albshausen wohnt, wurde kurze Zeit nach dem Fund durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: ots/r

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KASSEL. Nach mehrstündiger und mehrere hundert Kilometer langer Irrfahrt durch drei Bundesländer ist ein völlig orientierungsloser 84 Jahre alter Mann aus Bayern in der Kasseler Innenstadt angehalten und aus dem Verkehr gezogen worden. Der Rentner wollte eigentlich nur zum TÜV fahren...

Nach Angaben der Polizei hatte der 84-jährige Mann aus Bad Bocklet im bayerischen Landkreis Bad Kissingen am Montagnachmittag sein Appartement in einer Pension in Bad Bocklet verlassen, um seinen Wagen beim TÜV zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Angehalten wurde her schließlich am Dienstagmittag im Stadtgebiet von Kassel. In der Zwischenzeit hatte er eine Reise durch Bayern, Hessen und Niedersachen hinter sich gebracht, in deren Verlauf er mehrfach andere Verkehrsteilnehmer durch erhebliche Fahrfehler und Beinaheunfälle gefährdete und auf sich aufmerksam machte.

Bereits am frühen Dienstagmorgen war es deshalb zu einem Polizeieinsatz in Mittelhessen gekommen, bei dem die Beamten das Fahrzeug aber nicht fanden. Am Dienstagmittag fiel der Rentner dann einer Beamtin des Polizeikommissariates Hann. Münden auf, als diese auf dem Weg zum Dienst war. Diese hegte zunächst den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt und meldete sich bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Nordhessen in Kassel.

Nüchtern, aber völlig orientierungslos
Als eine Funkstreife des Reviers Ost das Fahrzeug schließlich stoppte, wurde schnell festgestellt, dass der Rentner zwar nüchtern, aber völlig orientierungslos ist - ohne seine Lage selbst aber zu erfassen. Nach Ermittlungen in Bayern wurden zwar Angehörige in Erfahrung gebracht, diese sind jedoch außerstande, sich um den hilfsbedürftigen Mann zu kümmern. Daher wurde das Gesundheitsamt eingebunden und eine vorläufige gesetzliche Betreuung erwirkt.

Im Anschluss übergab die Polizei den 84-Jährigen einer Klinik zur einstweiligen Beherbergung. Die vielen Fahrfehler des Rentners werden nun die Fahrerlaubnisbehörde beschäftigen - es bestehen "erhebliche Zweifel daran, dass der Mann geeignet ist, weiter am Straßenverkehr teilzunehmen", sagte Polizeisprecher Franz Skubski.

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Publiziert in KS Polizei

LAHN-DILL-KREIS. Seit 7 Uhr am Sonntagmorgen ist die Polizei in Mittelhessen auf den zuständigen Autobahnen der A5, A45 und A 480 im Einsatz. Verkehrsteilnehmer meldeten rutschige Fahrbahnen. Wenig später gingen die ersten Unfallmeldungen in der Leitstelle ein.

Überschlagene und von der Fahrbahn abgekommene Fahrzegue, als auch Verletzte wurden von allen Autobahnstrecken gemeldet, bislang sieben an der Zahl so der Führungs- und Lagedienst in Gießen.

Der Grund: Ein LKW wurde nördlich von Wetzlar im Lahn-Dill-Kreis auf der A45 erkannt. Aus diesem trat Öl aus. Feuerwehr, Rettungsdienste, die Autobahnmeistereien wie auch starke Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Mittelhessen, unter Einbindung eines Polizeihubschraubers sind aktuell im Einsatz. Die ersten sieben Unfälle mit Verletzten sind aufgenommen und Teilabschnitte der A485 durch die Feuerwehr, Hessen Mobil und Fremdkräfte gereinigt.

Fortan kann es auf der A45 in Fahrtrichtung Norden, zwischen dem Gambacher Kreuz und Herborn, auf einer Länge von ca. 30 Kilometer, zu weiteren Vollsperrungen kommen.

Zu Anzahl von Verletzten, Höhe des Sachschadens und Dauer der Reinigungsmaßnahmen können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Publiziert in SI Polizei

KASSEL. Landrat Uwe Schmidt setzt sich für die Einführung des Wahlpflichtfachs "Feuerwehrtechnische Grundausbildung" in den Schulen des Landkreises Kassels ein. "Was in Rheinland-Pfalz funktioniert, kann auch in Hessen funktionieren", begründet Schmidt seinen Vorstoß.

Grund für die Initiative des Kasseler Landrats ist der Mangel an Einsatzkräften in den Freiwilligen Feuerwehren – auch im Landkreis Kassel. Seit Jahren steigen die Einsatzzahlen, während auf der anderen Seite die Zahl der Einsatzkräfte zurückgeht. Neben der Sicherstellung der Tagesalarmbereitschaft, die durch die hohe Arbeitsmobilität der beschäftigten Feuerwehrkräfte gefährdet ist, spielen die Auswirkungen des demographischen Wandels eine entscheidende Rolle. "Wenn mein Vorschlag Realität wird, besteht die Möglichkeit, mehr Nachwuchskräfte für die Freiwillige Feuerwehr zu gewinnen", ist Schmidt überzeugt.

Voreiter in Sachen "Feuerwehrtechnische Grundausbildung in Schulen" sei Rheinland-Pfalz, heißt es in einer Pressemitteilung. Hier ist das neue Unterrichtsangebot bereits im Lehrplan verankert und hat sich als vielversprechend erwiesen. Hier würden Schüler zwischen 17 und 20 Jahren insgesamt 70 Stunden in dem Wahlpflichtfach "Feuerwehrtechnische Grundausbildung" unterrichtet. Dabei erhielten sie Einblicke in die Arbeit der Feuerwehren. Integriert sei auch ein Erste-Hilfe-Lehrgang.

Schmidt appellierte an das Land Hessen, "diesem Vorbild zu folgen und ein Pilotprojekt dieser Art im Landkreis Kassel zu starten".

Publiziert in KS Feuerwehr
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