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Montag, 29 August 2022 14:31

Lieferservice zu spät - Mann hält ICE auf

FULDA. Für einen 23-Jährigen aus Ottobrunn (Bayern) könnte der Lieferservice für sein Essen etwas teurer werden. Der junge Mann blockierte am vergangenen Sonntag (28. August) gegen 2 Uhr die Tür eines ICE und verhinderte so die Weiterfahrt in Richtung München.

Grund für seine Aktion war eine Essensbestellung für sich und seine vier Begleiter, die noch nicht am Zug eingetroffen war. Erst als der Lieferservice den Bahnsteig 4 im Bahnhof Fulda erreichte, gab der 23-Jährige die Tür wieder frei. Durch seine Aktion verspätete sich der Zug um rund eine Viertelstunde. Wegen seines Verhaltens wurden er und seine Begleiter von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Außerdem hat die Bundespolizeiinspektion Kassel gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Dienstag, 09 August 2022 08:51

Bundespolizei ermittelt gegen Schleuser

FULDA. Wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt die Bundespolizeiinspektion Kassel seit vergangenen Samstag (6. August).

Bei einer Pkw-Kontrolle auf der Autobahn bei Wildeck-Hönebach (Kreis Hersfeld-Rotenburg) entdeckten Beamte der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld zwei 21 und 22 Jahre alte Syrer in Begleitung von drei Landsleuten. Die Aufgegriffenen wurden nach ersten polizeilichen Maßnahmen zwecks weiterer Ermittlungen dem Bundespolizeirevier Fulda übergeben.

Mitfahrer ohne Ausweisdokument unterwegs

Die drei 23- bis 37-jährigen Mitfahrer waren alle ohne Ausweispapiere unterwegs. Ersten Ermittlungen zufolge startete die Fahrzeugbesatzung in Leipzig mit Fahrziel Saarbrücken. Der 21-jährige Fahrer des mutmaßlichen Schleuserfahrzeugs und der 22-Jahre alte Beifahrer kamen nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei. Gegen den 21-Jährigen hat die Bundespolizeiinspektion Kassel ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Ein mitgeführtes Mobiltelefon des Mannes stellten die Bundespolizisten als Beweismittel sicher.

Die offensichtlich geschleusten Mitfahrer haben alle drei einen Asylantrag gestellt. (ots/r)

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Samstag, 23 April 2022 16:22

Jogger findet acht getötete Schafe

KASSEL. Fachmännisch geschlachtet wurden acht Schafe im Bereich Wolfsanger - von den Tätern fehlt jede Spur.

Zurückgelassen haben die "Schächter" lediglich die Innereien und Felle der Tiere, die essbaren Fleischstücke wurden mitgenommen. Am Freitag hatte ein Jogger gegen 15.30 Uhr in Verlängerung des Roßpfades, in Richtung Fulda, die getöteten und zerwirkten Tiere gefunden und die Polizei informiert. Umgehend wurde der Schäfer über den grausigen Fund informiert.

Inzwischen hat der Besitzer der Herde Anzeige bei der Polizei erstattet. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter der Rufnummer 0561/9100 entgegengenommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, Schafherden in den nächsten Wochen öfter zu kontrollieren und Sicherungsmaßnahmen zu verstärken. Auch sollten die Jagdpächter mit ins "Boot" geholt werden, um verdächtige Handlungen im Jagdrevier schnell zu melden.

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FULDA. Ein 56-jähriger Wohnsitzloser entblößte in einem abfahrbereiten Zug am Bahnsteig 1 des Fuldaer Bahnhofes sein Glied. Der Vorfall ereignete sich Dienstagmittag (5. April), gegen 13 Uhr. Eine zufällig anwesende Beamtin vom Bundespolizeirevier Fulda stellte sofort die Identität des Mannes fest und leitete ein Strafverfahren ein.

Da der Zug sehr stark besetzt war, soll ermittelt werden, inwieweit der Mann durch exhibitionistische Handlungen andere Reisende geschädigt bzw. belästigt hat. Der 56-Jährige, der auch unter leichtem Alkoholeinfluss stand, kam nach den polizeilichen Maßnahmen wieder frei.

Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

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Mittwoch, 23 Februar 2022 12:50

Boot kentert bei starker Strömung auf der Fulda

FULDA. Die derzeit starke Strömung der Fulda war Ursache eines Bootsunfalls am gestrigen Dienstag. 

Bei Gewässervermessungsarbeiten kenterte gegen 9.15 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Arbeitsboot in der Nähe der Ortslage Breitenbach bei Fulda. Die beiden 34 und 54 Jahre alten Besatzungsmitglieder konnten sich schwimmend und unverletzt ans Ufer retten. Beide Personen trugen Schwimmwesten. Anschließend trieb das Motorboot noch bis zum Wehr in Rotenburg ab. 

Eine Bergung des Bootes gestaltet sich aufgrund des vorherrschenden Wasserstandes und der starken Strömung schwierig. An Bord befinden sich ca. 15 Liter Kraftstoff. Zu einem Austritt und einer damit verbundenen Verunreinigung des Gewässers kam es bisher nicht.  Die Ermittlungen bzw. Maßnahmen des zuständigen Wasserschutzpolizeiposten Kassel dauern an.

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Montag, 01 November 2021 08:43

Feuerwehr befreit Biber aus misslicher Lage

KASSEL. Vier Feuerwehrleute haben am Sonntagnachmittag einem Biber das Leben gerettet - das Tier konnte danach in Freiheit seine Bahnen in der Fulda schwimmen.

Wie Einsatzleiter Karsten Fischer mitteilt, wurde die Feuerwehr Kassel am 31. Oktober durch Polizeikräfte darüber informiert, dass sich ein Biber im Bereich der Giesenallee nicht mehr aus einer betonierten Wasserrinne befreien konnte. Ein besorgter Bürger hatte sich zuvor an die Polizei gewandt und dort die Situation geschildert.

Von der Besatzung eines Löschfahrzeuges konnte das Tier mithilfe eines Transportbehälters einfangen und aus seiner misslichen Lage befreit werden. Anschließend wurde der Biber wohlbehalten, an der nahegelegenen Fulda in Freiheit entlassen.

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Donnerstag, 14 Oktober 2021 15:49

Elfjährige Schülerin in Bahn belästigt

FULDA. Weil ein zunächst Unbekannter Mitte September eine elfjährige Schülerin aus Steinau an der Straße belästigt hatte, nahmen Beamte vom Bundespolizeirevier Fulda die Ermittlungen auf. Der Vorfall ereignete sich seinerzeit während der Zugfahrt von Fulda in Richtung Süden.

Mittels Videoaufzeichnungen, Hinweisen von Kollegen der Polizeistationen Fulda und Hanau, sowie der guten Personenbeschreibung, konnte ein 22-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis als Tatverdächtiger ermittelt werden. Der Mann war bereits öfter wegen derartiger Verhaltensweisen aufgefallen und gilt daher als polizeibekannt.

Was war passiert?

Der Mann bedrängte das Mädchen während der Zugfahrt und verlangte im Gespräch die Telefonnummer und deren Wohnort. Als die Schülerin Angst bekam und den Zug vorzeitig verlassen wollte, hielt sie der 22-Jährige am Rucksack fest. Das Mädchen konnte sich jedoch losreißen und rannte zu einer Zugbegleiterin. Später kümmerten sich zwei Mitreisende um das Kind. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 22-Jährigen, einen afghanischen Asylbewerber aus dem Main-Kinzig-Kreis, u. a. ein Strafverfahren wegen Verdachts der Nötigung eingeleitet. (ots/r)

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MELSUNGEN. Am späten Montagabend (11.10.2021), gegen 23.04 Uhr, stürzte eine Frau von der Bartenwetzerbrücke in die Fulda.

Die 36-jährige Frau aus Melsungen war zum Zeitpunkt des Vorfalles mit zwei weiteren Personen zu Fuß auf der Bartenwetzerbrücke unterwegs und ging in Richtung Bahnhof. Im Bereich des zweiten Pfeilers blieb die Frau etwas hinter den anderen Personen zurück. Kurz darauf drehten sich ihre Begleiter um, stellten fest, dass sie die Frau nicht mehr sehen konnten und suchten sofort nach ihr.

Danach mussten sie die Frau unterhalb der Brücke im Wasser bzw. auf einer dortigen Landzunge liegend feststellen, woraufhin sie sofort die Rettungsdienste verständigten. Die Frau wurde durch die Feuerwehr und der Polizei geborgen und durch einen Notarzt versorgt. Die Bartenwetzerbrücke weist in dem betreffenden Bereich eine Höhe von knapp 10 Metern auf. Der Wasserstand lag zum Zeitpunkt des Vorfalles im dortigen Bereich bei ca. 40 Zentimeter.

Aufgrund der Fallhöhe und des niedrigen Wasserstandes zog sich die Frau schwere Kopfverletzungen, einen Armbruch und innere Verletzungen zu und wurde in das Kasseler Klinikum eingeliefert. Während des Einsatzes wurde festgestellt, dass die Frau stark alkoholisiert war. Nach ersten Ermittlungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden, sodass vorerst von einem Unfallgeschehen ausgegangen wird. Warum aber die Frau genau über die Brüstung der Steinbrücke fiel, ist derzeit noch unklar. Hinweise nimmt die Polizeistation Melsungen unter der Telefonnummer 05661/70890 entgegen.

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KASSEL. Am Donnerstag, 29. Juli, um 20.08 Uhr, kam es auf der Fulda im Bereich der Schwimmbadbrücke zu einem Zusammenstoß von zwei Sportbooten. Beide Sportboote befuhren die Fulda in gleicher Richtung, als das vorausfahrende Sportboot, besetzt mit sieben Personen, unvermittelt den Kurs änderte.

Das dahinter fahrende Sportboot, besetzt mit einer Person, konnte vermutlich aufgrund des geringen Abstandes nicht mehr ausweichen, sodass es zum Zusammenstoß kam. Infolge des Aufpralls gingen drei Personen über Bord, welche aber durch die anderen Unfallbeteiligten gerettet werden konnten. Eine Person wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Am vorausfahrenden Sportboot entstand erheblicher Sachschaden während am auffahrenden Sportboot nur leichter Sachschaden festzustellen war. Beide Boote waren weiterhin schwimmfähig. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Beide Sportbootfahrer standen unter leichtem Alkoholeinfluss. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Wasserschutzpolizei Kassel, von dort werden weitere Ermittlungen geführt. (ots/r)

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FULDA. Mit einem Knöchelbruch endete der Sprung eines 18-Jährigen am 6. März von einem fahrenden Güterzug. Der Mann aus Bad Sooden-Allendorf war am vergangenen Samstag, gegen 9 Uhr, im Bahnhof Fulda verbotenerweise auf einen Güterzug geklettert. Nach einer Strecke von rund zwei Kilometern sprang der Waghalsige im Stadtgebiet Fulda (Bereich Hermann-Muth-Straße) von dem fahrenden Zug.

Mit seinen Verletzungen kam der 18-Jährige anschließend in ein Fuldaer Krankenhaus. Alkohol und Drogen waren nicht im Spiel. Den Bundespolizisten erklärte der Mann, dass er im Bahnhof Fulda auf den Zug geklettert sei, um eine Zigarette zu rauchen, anschließend wäre der Zug ohne Vorankündigung abgefahren und er habe sozusagen den rechtzeitigen Absprung nicht mehr geschafft. Der Bahnverkehr wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 18-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Hinweis der Bundespolizei

Das Betreten von Bahnanlagen, insbesondere von abgestellten Zügen, ist für Unbefugte verboten. "Zuwiderhandlung können unter Umständen sogar tödlich enden, wie ein Fall aus der Vergangenheit beweist!", sagt Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel. Betroffen war seinerzeit ein 21-Jähriger aus Burghaun (Landkreis Fulda). Der Mann war im Januar 2019 im Bahnhof von Burghaun verunglückt und tödlich verletzt worden. Der 21-Jährige stieg in Bad Hersfeld ebenfalls verbotenerweise auf einen haltenden Güterzug. Mit diesem fuhr er dann in Richtung Burghaun. Da er dort wohnte, hatte er vermutlich die Durchfahrt des Zuges durch den Bahnhof genutzt, um von dem fahrenden Zug abzuspringen. Dabei prallte er gegen einen Strommast und zog sich tödliche Verletzungen zu. (ots/r)

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