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BAD AROLSEN. Passanten hatten am Sonntag gegen 15 Uhr einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche am Twistesee-Vorstau beobachtet und über die Notrufnummer 112 die Leitstelle Waldeck-Frankenberg informiert. Daraufhin wurden die Feuerwehren Bad Arolsen, Mengeringhausen, Helsen, Wetterburg und Neu-Berich alarmiert, später auch die Feuerwehren aus Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg, um weitere Ölsperren aufzubauen.

Wer für die Umweltverschmutzung zuständig ist, konnte bislang nicht geklärt werden. Ein Absuchen des Bachlaufs vom Twistesee bis Braunsen führte zu keinem Hinweis auf den Verursacher. Erschwert wurden die Arbeiten auch wegen der Eisschicht auf dem See. Ein klares Lagebild lag bis 22.15 Uhr nicht vor, die Ermittlungen dazu dauern an, hieß es vonseiten der Polizei.

Der Gefahrguteinsatz hat sich bis 22.15 Uhr hingezogen, sagte Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer auf Nachfrage. Insgesamt waren 83 Einsatzkräfte vor Ort. Zwei Ölsperren sind bereits links und rechts der Bundesstraße 485 ausgelegt worden, eine Dritte, etwa 220 Meter lange Sperre, wurde in der Seemitte platziert. Zwei Boote waren ebenfalls im Einsatz.

Die Wasserschutzbehörde des Landkreises Waldeck-Frankenberg und der Bad Arolser Bürgermeister Van der Horst wurden vom Stadtbrandinspektor in die Lage eingewiesen. Am heutigen Montag geht die Suche nach dem Verursacher weiter.

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BAD AROLSEN. Rauchwolken im Bickeweg wiesen am Freitagabend gegen 19.45 Uhr der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen den Weg - ein Einfamilienhaus brannte. Ausgerüstet mit der Drehleiter und unter Atemschutz löschten die Freiwilligen den Dachstuhlbrand im Gebäude.

Ein Wohnungsbrand sorgte am Freitagabend für reges Einsatzaufkommen in Bad Arolsen. Im Wohnhaus Nummer 13 war, vermutlich in der Küche im 1. Obergeschoss, der Brand ausgebrochen. Nachdem der Bewohner das Wohnhaus verlassen hatte, betrat er es erneut. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte dies, betrat selbst das Wohnhaus, begleitete den Bewohner nach draußen und verständigte die Leitstelle Waldeck-Frankenberg.

Unter dem Alarmkürzel "F2 Y, Küchenbrand" rückten die Wehren Bad Arolsen und Mengeringhausen gegen 19.45 Uhr zur besagten Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden ein NEF, zwei RTW und zwei Streifenwagen der Polizeistation Bad Arolsen. Auch der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war vor Ort um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule deutlich sichtbar, woraufhin Vollalarm für die Kernstadtwehr Bad Arolsen ausgelöst wurde. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte versicherte der Bewohner, dass lediglich er sich im Wohnhaus befunden hatte. Somit konnte umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet werden. Unter Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Artur Berger ging ein Trupp unter Atemschutz vor.

Zeitgleich wurden zwei C-Rohre im Außenangriff in Stellung gebracht und das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt. Im 1. Obergeschoss konnte auf Grund starker Rauchentwicklung kein Feuer gesichtet werden. Erst nach Öffnen der Bodenluke wurde klar, dass sich der Brand im Spitzboden befand und sich bereits auf die Dachkonstruktion ausgebreitet hatte - dennoch konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Durch einen Angestellten der EWF wurde das Wohnhaus stromlos geschaltet und vom Gasnetz getrennt. Der Bewohner wurde derweil vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Zum Schutz der Bevölkerung wurde ein Warnung veröffentlicht, dass Türen und Fenster geschlossen bleiben sollen.

Nach der Meldung "Feuer aus" wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Hierfür wurde die Dacheindeckung mittels Einreißhaken abgedeckt. Damit das Löschwasser besser in das Brandgut und die hölzerne Dachkonstruktion dringen konnte, mischte man dem Wasser Netzmittel bei, um ihm die Oberflächenspannung zu nehmen. Kontrolliert wurden die Nachlöscharbeiten mit einer Wärmebildkamera.

Im Verlauf der Einsatzarbeiten wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Gegen 0.30 Uhr konnten die 63 Einsatzkräfte in ihre Standorte abrücken. Die Kripo rückte noch am selben Abend an und nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Der Schaden wird zur Zeit auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Das Wohnhaus ist auf Grund des Brandes und des damit verbundenen Wasserschadens unbewohnbar.

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Donnerstag, 19 Dezember 2019 11:39

Glatteis: Jeep kommt bei Helsen von Fahrbahn ab

HELSEN/KOHLGRUND. Für eine 32-jährige Frau aus Diemelstadt endete die Fahrt in ihrem Jeep am Donnerstagmorgen im Graben der Landesstraße 3198 und anschließend im Krankenhaus - ursächlich für den Alleinunfall war nach Polizeiangaben eine spiegelglatte Fahrbahn.

Um 9.18 Uhr löste die Rettungsleitwache in Korbach den Notruf an die Bad Arolser und Helser Feuerwehren aus, um eine eingeklemmte Person aus ihrem Unfallwagen zu befreien. Mit 25 Freiwilligen rückte Einsatzleiter Siegfried Butterweck zur Unfallstelle, nur wenige hundert Meter von der B 252 entfernt an. Während in Absprache mit der Polizei die Strecke an der Unterführung Richtung Helsen von der Feuerwehr gesperrt wurde, platzierte ein Beamter der Arolser Polizei seinen Streifenwagen quer zur Fahrbahn, um die Einsatzstelle aus Richtung Kohlgrund abzusperren.

Der alarmierte Notarzt und eine RTW-Besatzung trafen schnell an der Unfallstelle ein und führten die Erstversorgung an der 32-jährigen Frau durch. Zuvor mussten die Kameraden der Feuerwehr ihren Dienst verrichten: Der Jeep wurde gegen umfallen gesichert. Weil die Frau aus eigener Kraft ihr Fahrzeug nicht verlassen konnte, wurde die Frontschutzscheibe herausgenommen und die verletzte Person dem Notarzt übergeben. Parallel dazu streuten Einsatzkräfte Salz auf die spiegelglatte Fahrbahn.

An dem Jeep mit Heppenheimer Kennzeichen (HP) entstand Totalschaden. Die 32-Jährige wurde ins Krankenhaus nach Bad Arolsen transportiert. (112-magazin)

Link: Unfallstandort Schanzenhof am 19.12.2019  

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BAD AROLSEN. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen am Donnerstagmorgen um 4.10 Uhr aus - eine junge Frau war nach einem Unfall mit der Hand zwischen Sitz und Mittelkonsole geraten und quasi im Fahrzeug gefangen. 

Nach Angaben des Einsatzleiters Stefan Richter an der Unfallstelle, wurden 25 Einsatzkräfte in die Wetterburger Straße beordert, weil eine junge Frau auf den Weg vom Remmeker Feld in Fahrtrichtung Bad Arolsen die Kontrolle über ihren silbergrauen Ford Focus verloren hatte und im Straßengraben gelandet war.

Bei Eintreffen der Freiwilligen vor Ort wurden die Angaben bestätigt. Zunächst wurde das Fahrzeug gesichert und in Absprache mit der Polizei der Streckenabschnitt für den Verkehr gesperrt. Nachdem eine Seitenscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen werden musste, um an die eingeklemmte Person zu gelangen, konnte mit hydraulischem Kleinspreizgerät die rechte Hand der Bad Arolserin aus der Umklammerung befreit und die Person mittels Spineboard körperschonend über die Heckklappe dem Notarzt zugeführt werden. 

Mit einem RTW wurde die 18-Jährige in das Arolser Krankenhaus transportiert. Vermutlich, so ein Beamter der Polizeidienststelle Bad Arolsen, war ein medizinischer Notfall für den Alleinunfall verantwortlich. An dem Ford entstand nur geringer Sachschaden. Um die Verkehrssicherheit in dem Streckenabschnitt zu gewährleisten, ließ die Polizei den Pkw abschleppen. (112-magazin)

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Donnerstag, 01 August 2019 15:13

Lkw brennt auf B 252 - Feuerwehr schnell zur Stelle

BAD AROLSEN. Ein brennender Lkw aus Mecklenburg-Vorpommern (LWL) wurde am Donnerstagvormittag auf der Bundesstraße 252 im Bereich der Helser Tannen gemeldet - unverzüglich setzten sich die freiwilligen Brandschützer aus Bad Arolsen, Helsen und Schmillinghausen in Bewegung und erreichten gegen 11 Uhr den Einsatzort.

Wie Einsatzleiter Karl-Heinz Meyer (SBI 1) gegenüber 112-magazin.de mitteilte, waren während der Fahrt bei dem Lkw am Auflieger die Bremsen blockiert und die Reifen in Brand geraten. Der 61-jährige Trucker war gegen 10.45 Uhr von Bad Arolsen in Richtung Diemelstadt unterwegs, bemerkte aber den brennenden Lkw selbst nicht. 

Ein weiterer Verkehrsteilnehmer machte den Trucker auf das Malheur aufmerksam und lotste den brennenden IVECO auf den nächsten Parkplatz. Gemeinsam wurden die Feuerlöscher aus den Staukästen genommen und ein erster Löschversuch unternommen. Parallel dazu setzte ein Verkehrsteilnehmer den Notruf zur Rettungsleitstelle ab.

Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand der untere Teil des Aufliegers in Flammen. Mit einem C-Rohr und unter Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Während die abgekoppelte Zugmaschine ohne Schaden blieb, wurde der Auflieger stark beschädigt. Auf etwa 70.000 Euro beziffert die Polizei den entstandenen Sachschaden.

Um 11.45 Uhr meldete der Stadtbrandinspektor an die Leitstelle Waldeck-Frankenberg "Feuer aus - Einsatz beendet". 

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BAD AROLSEN. In die Unfallserie von Dienstag reihte sich am späten Abend ein weiterer Verkehrsunfall ein - auf der B 252 musste ein Fahrer aus dem Kreis Höxter eine Gefahrenbremsung hinlegen, um einen Zusammenstoß mit einem Reh zu verhindern, ein Smart-Fahrer erkannte die Situation zu spät. 

Nach Angaben der Arolser Polizei ereignete sich der Unfall gegen 22.05 Uhr auf der Bundesstraße 252 zwischen den Abfahrten Mengeringhausen und Bad Arolsen. Auf diesem Streckenabschnitt befuhren ein 50-jähriger Mann aus Warburg mit seinem Volkswagen, sowie ein 27-Jähriger aus Bad Arolsen mit seinem Smart hintereinander die B 252 in Richtung Diemelstadt. Im Bereich "Emmashöhe" musste der 50-jährige Höxteraner stark abbremsen um ein Reh, welches die Fahrbahn überquerte, nicht zu gefährden.

Dieses Manöver bemerkte der Smart-Fahrer zu spät, er wollte noch ausweichen und links an dem Golf vorbeiziehen, krachte aber mit der rechten Frontpartie in den linken Heckbereich des VW, sodass sein Wagen nach links in den Straßengraben geschleudert wurde, sich mehrfach überschlug und auf der Seite zum Liegen kam.

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurde der Alarm an die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Arolsen ausgelöst. Stefan Richter setzte seine Teams koordiniert ein. Während in Absprache mit der Polizei Absperrmaßnahmen an der B 252 durchgeführt wurden, leuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle mit Strahlern aus. Auf Anraten des Notarztes wurde der 27-Jährige, der im Wagen eingeschlossen war, körperschonend aus dem völlig zerstörten Smart gerettet. Dazu musste das Sonnendach des Kleinwagens abgetrennt werden.

Zwei Abschleppunternehmen entsorgten die beiden Unfallwagen. Gegen 23.15 Uhr gaben die Beamten der Polizeistation Bad Arolsen die Straße für den Verkehr wieder frei. Insgesamt waren 28 Feuerwehrkameraden, zwei Polizeistreifen sowie der Notarzt und zwei RTW-Besatzungen am Einsatz beteiligt.

Der Smart-Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Bad Arolsen.  (112-magazin)


Link: Unfall in Bad Arolsen: 15.000 Euro Sachschaden, eine Person verletzt (28.05.2019)

Link: Unfall: Verkehrsbehinderungen auf der B 252 (28.05.2019)

Link: Bundesstraße 251: Unfall, Notarzt vor Ort (28.05.2019)

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SCHMILLINGHAUSEN. Dank aufmerksamer Anwohner im Bereich der Rhoder Straße konnten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bad Arolsen und Schmillinghausen Umweltschäden in einem Bach verhindern.

Auf dem Betriebsgelände der Firma Schmidt war aus bislang nicht bekannter Ursache ein Diesel-Ölgemisch in die Wande gelaufen und drohte das Gewässer vom Hellenberg bis zur Twiste zu verunreinigen. Wie Einsatzleiter Michael Seebold gegenüber 112-magazin mitteilte, konnte die Herkunft der ölhaltigen Flüssigkeit nicht festgestellt werden. 

Über die Leitstelle Waldeck-Frankenberg wurden die Wehren um 11.44 Uhr alarmiert, bereits wenige Minuten später konnten im Bachbett der Wande die ersten Ölschlängel und Würfel ausgelegt werden. Es folgten drei weitere Sperren im Ortsbereich von Schmillinghausen, die penibel überprüft wurden. Michael Seebold: "Innerhalb von zwei Stunden konnten wir mit den Ölschlängeln die Verunreinigung im Bach neutralisieren". Um 13.45 Uhr rollt das letzte Einsatzfahrzeug vom Betriebsgelände im Ortskern von Schmillinghausen. Insgesamt waren 23 Freiwillige am Einsatz beteiligt.

Eine Streife der Polizei Bad Arolsen war ebenfalls vor Ort.

Vorsorglich wird sich am Montag das Amt für Boden- und Wasserschutz mit dem Thema befassen. (112-magazin)

Link: Ein Ölfilm auf der Wande rief am Sonntag, 9. Dezember die Feuerwehr auf den Plan.

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BAD AROLSEN. Für drei Menschen aus Bad Arolsen endete angebranntes Essen und eine Hilfsaktion im Krankenhaus.

Etwa 40 Einsatzkräfte der Wehren aus Arolsen und Mengeringhausen unter der Leitung von der Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, rückten um 11.42 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Große Allee aus. Vorausgegangen war eine Alarmierung durch die Leitstelle. Aufgrund der Warnstufe "F2 Y- Menschen in Gefahr" wurde die Drehleiter mitgeführt, die aber nicht zum Einsatz kam. 

Wie Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer gegenüber 112-magazin mitteilte, hatten zwei junge Männer aus einem Nachbarhaus Qualm im oberen Geschoss gesehen und die Leitstelle informiert. Doch nicht nur das, während des Anrufes drangen die beiden Männer in die Wohnung vor, öffnete die Tür und nahmen verbranntes Essen vom heißen Herd. Die 78-jährige Bewohnerin hatte zu diesem Zeitpunkt eine Schockstarre und bereits erheblich Rauchgas eingeatmet.  Feuerwehrleute rückten unter Atemschutz zum Brandherd vor, mussten aber nur noch sogenannte Nachlöscharbeiten vornehmen.

Mit drei RTWs und einem Notarzt rückten die Sanitäter an und versorgten die drei Verletzten, die sofort in das nahegelegene Krankenhaus eingeliefert wurden. Um die An-und Abfahrtswege freizuhalten, sperrte die Polizei mit einem Streifenwagen die Große Allee ab. Im Nachgang wurde das Haus mit einem Lüfter entraucht.

Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Um 12.30 Uhr konnte der Stadtbrandinspektor den Einsatz beenden. (112-magazin)

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BAD AROLSEN. Auf fast drei Millionen Euro schätzt Geschäftsführer Jürgen Landau den Sachschaden an seinem Sägewerk im Söllinge - in den frühen Morgenstunden des 6. Oktober war der Betrieb weitgehend den Flammen zum Opfer gefallen.

Verkehrsteilnehmer entdeckt Feuer

Etwa 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten, DRK und Straßenmeisterei wurden gegen 1.45 Uhr alarmiert und aktiviert, um das Sägewerk vor der völligen Zerstörung zu bewahren. Ein Verkehrsteilnehmer, der auf der Bundesstraße unterwegs war, hatte die Brandentwicklung gesehen und die Leitstelle alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, darunter auch Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Meyer, der sofort die Leitung übernahm, standen mehrere Hallen bereits in Vollbrand. 

Feuerwehr und DRK

Mit einigen Riegelstellungen, Wassersperren und drei Drehleitern konnten umliegende Gebäude und der angrenzende, mit Stammholz gefüllte Holzlagerplatz vor den Flammen geschützt werden. Die Korbacher Wehr (16) rückte außer mit der Drehleiter auch mit einem Atemschutzwagen und dem neuen Löschtankfahrzeug an um die Arolser Wehr zu unterstützen. Weiterhin waren die Kameraden aus Wolfhagen (12) und die Wehr aus Diemelstadt (6) im Einsatz (wir berichteten bereits in der Erstmeldung, hier klicken). Auch zwei Betreuungszüge der DRK-Breitschaft aus Korbach, Diemelstadt und Ehringen, die während der Einsatztätigkeiten warme und kalte Getränke sowie Essen für die Einsatzkräfte bereitstellten und die Brandschützer versorgten, waren vor Ort.

Bundesstraße 252 wieder befahrbar

Mitarbeiter von Hessen-Mobil wurden gegen 2.15 Uhr umgehend in die Lage eingewiesen, nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Bundesstraße 252 zwischen den Abfahrten Mengeringhäuser Feld und Hagenstraße gesperrt, sowie Umleitungsbeschilderungen aufgebaut um die Hauptverkehrsader des Landkreises nicht zu stark zu behindern. Sonntagmittag um 12.10 Uhr konnte die B 252 nach einer Sperrzeit von zehn Stunden für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Firma stromlos, Mitarbeiter sprachlos

Wie das Feuer entstehen konnte, ist völlig unklar. Das Werksgelände ist vorbildlich abgesichert. Erst in den vergangenen Monaten wurden die Lagerhallen "stromlos" gestellt, sodass ein technischer Defekt auszuschließen ist. Im Sommer dieses Jahres wurden die Geräte, Maschinen und Fahrzeuge des Unternehmens von einem externen Unternehmen und der Versicherung überprüft. Das Ergebnis: alles in bester Ordnung - keine Beanstandungen! Die Kripo hat bereits die Ermittlungen aufgenommen, in der nächsten Woche sollen Brandermittler vom Landeskriminalamt mit der Sache betraut werden. Für die 14 Mitarbeiter des Sägewerks muss nun eine rasche Lösung gefunden werden. Nach Angaben von Jürgen Landau wird der Sachschaden bei etwa drei Millionen Euro liegen, der Aufbau der "Holzstraße", die Anschaffung des Maschinenparks und die Errichtung der Hallen wird mindestens zwei Jahre dauern, so der Geschäftsführer gegenüber 112-magazin.de. Bis dahin muss improvisiert werden.

Nachlöscharbeiten dauern an

Die Nachlöscharbeiten werden bis in den Nachmittag hinein andauern, bestätigte Stadtbrandinspektor Meyer unserer Redaktion. Insbesondere das in Brand geratene Sägemehl muss immer wieder abgelöscht werden. Eine Gefahr für das gelagerte Holz besteht aber nicht mehr. Derzeit sind die Brandschützer mit Aufräumarbeiten beschäftigt. (112-magazin)

Link: Sägewerk brennt in Mengeringhausen - Bundesstraße 252 gesperrt (Erstmeldung)

Link: Einsatzstandort Söllinge im Industriegebiet Mengeringhausen am 6. Oktober 2018

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Mittwoch, 18 Juli 2018 10:59

Feuer und Rauch - Schlossstraße gesperrt

BAD AROLSEN. Eine nicht abgestellte Herdplatte, auf der sich ein hölzernes Frühstücksbrett befand, löste am Mittwochmorgen Feueralarm in der Residenzstadt aus.

Akustische Rauchwarnmelder hatten um 9.13 Uhr in der Schlossstraße Alarm ausgelöst, nachdem ein Frühstücksbrett auf einer Herdplatte Feuer gefangen hatte. In dem Mehrfamilienhaus in der Schlossstraße sind insgesamt fünf Personen gemeldet. Ein 41-jähriger Bewohner einer Dachgeschosswohnung bemerkte daraufhin aufsteigenden Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss. In seiner Aufregung wählte der Mieter die Notrufnummer 112 und gab über sein Handy fälschlicherweise den Brand in der Korbacher Straße 14 an. 

Daraufhin wurden die Wehren aus Bad Arolsen, Helsen und Mengeringhausen alarmiert, die unter der Leitung vom Michael Seebold ausrückten. Bei Eintreffen der Freiwilligen in der Korbacher Straße suchten die Wehren vergeblich nach dem Einsatzort  - aufgrund einer Nachalarmierung setzten die Wehren mit ihren Fahrzeugen in die Schlosstraße über. Unter Einsatz von Atemschutz drang ein Trupp in das Gebäude ein, öffnete die Tür zur Wohnung gewaltsam und löschte das Feuer kurzerhand ab. Die Wehr aus Mengeringhausen konnte die Alarmfahrt bereits abbrechen und in den Standort zurückkehren. 

Zeugen berichteten vor Ort, dass die Mieterin vor Verlassen ihrer Wohnung ein Holzbrett auf die heiße Herdplatte gelegt hatte. Insgesamt waren 30 Ehrenamtliche unter der Leitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Michael Seebold im Einsatz. Die Drehleiter der Arolser Wehr wurde zu Sicherungszwecken ausgefahren, kam aber nicht mehr aktiv zum Einsatz. Bevor der Einsatz um 10.30 Uhr beendet werden konnte, wurde mit einem Hochdrucklüfter der Qualm aus dem Gebäude und der Wohnung geblasen.

Während der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Schlossstraße völlig ab. Neben einer RTW-Besatzung aus Bad Arolsen war auch ein NEF aus Wolfhagen vor Ort. Über die Schadenshöhe konnte die Polizei gegenüber 112-magazin.de noch keine Angaben machen. Verletzt wurde niemand. (112-magazin)

Link: Einsatzstandort Schlossstraße 14 in Bad Arolsen am 18. Juli 2018

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