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KASSEL. Nach einem Hinweis des Ordnungsamtes Kassel, haben Beamte des Polizeireviers Mitte am Dienstagnachmittag einen 46-jährigen Mann festgenommen, der im dringenden Tatverdacht steht, auf dem Kasseler Königsplatz mit Drogen gehandelt zu haben.

Zudem stellten sie Betäubungsmittel bei ihm und einem weiteren Mann sicher. Wie die aufmerksamen Mitarbeiter des Ordnungsamtes mitteilen, beobachteten sie gegen 10.30 Uhr, wie der Festgenommene einem weiteren Mann etwas übergab. Da es sich augenscheinlich um ein Drogengeschäft handelte, sprach die Streife die beiden Personen an und informierte die Polizei. Die Polizeibeamten fanden bei dem 46-Jährigen anschließend sieben verkaufsfertige Plomben mit Heroin. Der mutmaßliche Käufer hatte ebenfalls ein Tütchen mit Heroin in seiner Hosentasche. Die beiden Männer mussten die Beamten daraufhin für weitere Maßnahmen mit zum Revier begleiten.

Der 46-Jährige aus dem Schwalm-Eder-Kreis muss sich nun wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Auch auf den Käufer der Drogen kommt ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

KASSEL. Ermittler der Kriminalpolizei fanden am Donnerstag bei einer Verkehrskontrolle Rauschgift in nicht geringen Mengen.

Im Rahmen von Ermittlungen und Maßnahmen des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität rund um den "Stern" kontrollierten dort eingesetzte Zivilbeamte der Operativen Einheit der Polizeidirektion Kassel am Donnerstag ein verdächtiges Fahrzeug mit zwei männlichen Insassen. Da sie bei der Kontrolle sowohl Kokain als auch Marihuana und Haschisch auffanden, stehen beide Männer im dringenden Verdacht, mit Rauschgift in nicht geringen Mengen unerlaubt Handel betrieben zu haben.   

Die Kontrolle führten die Beamten gegen 19.15 Uhr in der Gießbergstraße in Kassel durch. In dem Auto trafen sie auf den 31-jährigen irakischen Fahrer des Wagens und seinen 25-jährigen syrischen Beifahrer. Den Beamten stieg sofort ein deutlicher Marihuana-Geruch in die Nase. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden sie dann bei dem einschlägig bekannten und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis befindlichen Fahrer etwa 370 Gramm Marihuana, teils verkaufsfertig verpackt, 22 Gramm Kokain und 10 Gramm Haschisch und beschlagnahmten es.  

Weitere Betäubungsmittel aufgefunden

Bei der am Freitag durchgeführten Durchsuchung einer sogenannten Bunkerwohnung im Bereich Stern, die die Ermittler den beiden Männern zurechnen, entdeckten sie daraufhin weitere 10 Gramm Kokain, Ecstasy Tabletten sowie 90 Gramm Marihuana - ebenfalls zum Teil verkaufsfertig verpackt. Ferner stießen die Drogenfahnder auf augenscheinliches Diebesgut. Hierbei handelte es sich unter anderem um eine Rolex Uhr, Goldschmuck, Spirituosen, Parfüm und Markenbekleidung mit Etiketten. Außerdem befand sich in der Wohnung scharfe Munition. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tatverdächtigen die Ware im Austausch für die Betäubungsmittel entgegengenommen hatten.  

Die Ermittlungen gegen beide Festgenommenen dauern an. Sie wurden am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei
Freitag, 20 April 2018 18:27

Bekämpfung der Straßenkriminalität

MARBURG. Zivilfahnder der Kriminalpolizei führten mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei am Donnerstag, den 19. April zahlreiche Kontrollen rund um den Hauptbahnhof und die Mensa durch, wobei es mehrere vorläufige Festnahmen gab.

Die Kontrollen sind Teil der Konzeption "Sicheres Marburg" der Marburger Polizei. Zunächst ging den Beamten vor dem Hauptbahnhof ein 38-jähriger Deutscher ins Netz, gegen den zwei Haftbefehle vorlagen. Bei dem polizeibekannten Mann stellten die Ordnungshüter einen Schlagstock sowie eine geringe Menge Rauschgift sicher.

Kurz danach nahmen die Fahnder einen abgängigen Jugendlichen in Gewahrsam und übergaben den unbegleiteten Flüchtling an einen Berechtigen.

Gegen 15.25 Uhr fiel vor dem Bahnhof ein 21 Jahre alter Syrer auf, der gegen Fensterscheiben schlug und Fahrräder trat. Der junge Mann wehrte sich heftig gegen die Kontrolle und wurde für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in Gewahrsam genommen. Das mitgeführte Pfefferspray des Mannes stellten die Fahnder sicher.

Am frühen Abend beobachteten die Beamten einen 18-jährigen Kirchhainer sowie einen 27 Jahre alten Afghanen bei der Übergabe von Rauschgift an den Lahnterrassen und griffen sofort zu. Dabei stellten sie bei dem Älteren mehrere verkaufsfertige Tütchen Marihuana, bei dem Jüngeren zirka 600 Euro Bargeld sicher. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 27-Jährigen kamen weitere 28 Gramm Marihuana ans Tageslicht.  

Zu den Kontrollen betont der Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, Kriminaldirektor Bodo Koch:

"Marburg ist eine sichere Stadt. Damit das so bleibt, setzen wir in den Bereichen "Bahnhof" und "Marktdreieck" auf sichtbare Präsenz und führen offene und verdeckte Kontrollmaßnahmen durch. Wir sprechen mit der Stadt, um alle präventiven und repressiven Maßnahmen von Stadt und Polizei eng zu verzahnen." (ots/r)


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Publiziert in MR Polizei

KASSEL. Ein nicht alltäglicher Fall, der möglicherweise dem Drogenrausch eines 33-Jährigen aus Schauenburg zuzurechnen ist, ereilte am frühen Mittwochmorgen die Beamten des Polizeireviers Süd-West in Baunatal.

Zunächst gewöhnlich begann der Fall, als der 33-Jährige gegen 4.30 Uhr den Notruf wählte und einen Einbruch in seine Wohnung meldete. Weiterhin ohne Besonderheiten verliefen die ersten Ermittlungen: Das vermeintliche Opfer stand auf der Terrasse, der Blick in seine Wohnung ließ einen Einbruch vermuten. Im Inneren glich es einem Schlachtfeld, die Täter hatten offenbar ganze Arbeit geleistet. Der Fall nahm seine Wende, als die Wohnung gemeinsam betreten wurde. Nicht nur, dass dort erheblicher Marihuana-Duft wahrzunehmen war, auf dem Wohnzimmertisch lagen sogar Drogen und im Schlafzimmer ein Gast des Anrufers. Beide beschuldigten sich gegenseitig, den Aufbau eines gemeinsamen schwunghaften Drogenhandels in Schauenburg verpatzt zu haben. Die Beamten forderten eine Funkstreife mit Drogenspürhund an.

Der vierbeinige Kollege fand schließlich 25 Gramm Marihuana und ein paar Gramm Amphetamine in der Wohnung. Zudem stellten die Baunataler Beamten Utensilien zum Wiegen, Portionieren und Verpacken von Betäubungsmitteln sicher.  Der Situation nicht genug, klingelte ein gemeinsamer Bekannter der angetroffenen Männer an der Tür, als die Beamten noch in der Wohnung ermittelten. Vor der Tür stand ein 39-Jähriger aus Naumburg, der, wie sich klärte, vom im Bett liegenden 59-Jährigen aus Bad Emstal gerufen worden war, um ihn abzuholen. Das Problem dabei: Der 39-Jährige stand mit über zwei Promille Alkohol vor der Tür und war nicht mehr in der Lage, seinen Bekannten zu befördern.

Zudem fanden die Beamten bei ihm eine kleine Menge Betäubungsmittel und Manschettenknöpfe, die nach ersten Ermittlungen aus einem Diebstahl stammen könnten. Es ergab sich der Verdacht, dass der 39-Jährige diese im Auftrag des Wohnungsinhabers später verkaufen wollte. Wie der erheblich alkoholisierte 39-Jährige schlussendlich zum Einsatzort gekommen war, ließ sich nicht mehr klären. Ein daraufhin gerufenes Taxi brachte den 59-Jährigen nach Hause, die Streife nahm die beiden anderen Männer zunächst mit zur Dienststelle.

Während der 39-Jährige sich wegen des Besitzes von Drogen und dem Verdacht der Hehlerei verantworten muss, ermitteln die Beamten gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Drogen und Vortäuschen eines Einbruchs. Der Grund für den vorgetäuschten Einbruch soll im Übrigen ein vierstellig verprasster Betrag sein, den man einem Schuldner damit erklären wollte. (ots/r)

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Publiziert in KS Polizei

FRANKENBERG. Einen mutmaßlichen Drogendealer konnte die Polizei am Dienstagnachmittag in Frankenberg festnehmen - auf den Algerier wartet nun ein Strafverfahren.

Gegen 17 Uhr beobachteten Zivilfahnder der Kriminalpolizei Korbach einen Mann bei einem Drogengeschäft im Bahnhofsbereich in Frankenberg. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 23-jährigen algerischen Staatsangehörigen handelt. Die Polizeibeamten durchsuchten den Tatverdächtigen und fanden dabei insgesamt 35 Gramm Haschisch und Marihuana, wobei das Marihuana bereits verkaufsfertig verpackt war.

Es ergab sich der Verdacht, dass der Mann nicht nur Betäubungsmittel besitzt, sondern auch Handel damit betreibt. Daraufhin ordnete das Amtsgericht Marburg die Durchsuchung seiner Wohnung in Frankenberg an. Bei der am späten Dienstagabend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung stellte die Polizei über 500 Gramm Marihuana und Haschisch, eine kleine Menge Kokain und weiteres Verpackungsmaterial sicher.

Am Mittwochnachmittag erließ das Amtsgericht Marburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg einen Haftbefehl wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Mann befindet sich jetzt in einer Justizvollzugsanstalt, wo er auf sein Strafverfahren wegen des Besitzes und Handel mit Betäubungsmitteln warten muss. Die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Marburg sowie der Kriminalpolizei Korbach geführt. (ots/r)

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KASSEL. Spektakulärer Einsatz der Kasseler Polizei: Mitten in der Scharnhorststraße in Kassel stoppte ein mobiles Einsatzkommando am Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr ein Auto mit vier aus Albanien stammenden Männern. Die Einsatzkräfte der Polizei nahmen das Quartett mitten in der Stadt sofort fest: Die Albaner im Alter zwischen 23 und 33 Jahren stehen in dringendem Verdacht, Drogenhandel zu betreiben, teilen das Polizeipräsidium Nordhessen und die Staatsanwaltschaft Kassel am Freitag mit.  

Wie berichtet wird, waren der Festnahme erfolgreiche Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft vorausgegangen. Dann erfolgte der Zugriff. Im Fahrzeug der Männer fand die Polizei zunächst 110 Gramm Kokain, bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung in der Kasseler Nordstadt nochmals 158 Gramm dieser Droge - zudem umfangreiches Verpackungsmaterial. "Das lässt auf einen einen regen Handel der Beteiligten schließen", heißt es von der Polizei. Die Gesamtmenge der sichergestellten Drogen hat einen Wert von rund 10.000 Euro. In der Wohnung ging den Fahndern zudem noch ein 29-Jähriger Landsmann der Festgenommenen ins Netz - er wurde ebenfalls in Polizeigewahrsam genommen.

Der 23-Jährige, einer der festgenommenen Fahrzeuginsassen, wurde am Donnerstagmorgen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die übrigen vier Festgenommenen im Alter von 26 bis 33 Jahren, von denen nur der älteste in Deutschland einen festen Wohnsitz hat, wurden am späten Donnerstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim Amtsgericht in Kassel vorgeführt. Er ließ alle vier Beschuldigten in Untersuchungsuchungshaft nehmen.

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Publiziert in KS Polizei
Donnerstag, 19 März 2015 16:06

Dealer bunkert Rauschgift in Gartenlaube der Eltern

MARBURG-BIEDENKOPF. Die Polizei in Marburg-Biedenkopf hat in dieser Woche zwei Erfolge im Kampf gegen Drogenhandel und Drogenkonsum verbucht: Am Mittwoch stellte die Polizei bei einem 33-Jährigen aus dem Ostkreis Rauschgift im Wert von 20.000 Euro sicher, bereits am Dienstag hatten die Beamten bei einem 30-Jährigen in Marburg Haschisch gefunden.

Der 33-Jährige aus dem Ostkreis steht laut Polizei in dringendem Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Er hatte sogar die Gartenlaube der Eltern als Versteck für das Rauschgift missbraucht. Die Kripo durchsuchte das Anwesen mit richterlichem Beschluss und stellte dabei 260 Gramm Heroin und 600 Gramm Amphetamin sicher.

Einer Polizeistreife war bereits am Dienstag um 11.20 Uhr der 30 Jahre alte Mann in der Frankfurter Straße in Marburg aufgefallen: Bei ihm stellten die Beamten anschließend 58 Gramm Haschisch sicher. Der Mann gab zwar an, das Rauschgift gefunden zu haben, bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei dann aber weitere Beweise, die zumindest auf den Besitz von Rauschmitteln schließen lassen. Die Ermittlungen gegen den aus dem Polizeigewahrsam mittlerweile wieder entlassenen Mann dauern an, teilten die Beamten mit.

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Publiziert in MR Polizei
Dienstag, 26 August 2014 14:09

Indoorplantage entdeckt: Cannabiszucht fliegt auf

WALLAU. Eine Indoorplantage zum Anbau von Cannabispflanzen wurde von der Marburger Kriminalpolizei ausgehoben: Ein 43-jähriger bislang unbescholtener Mann steht unter Tatverdacht.

Insgesamt stellte die Polizei 20 unterschiedlich große Hanfpflanzen sicher, sowie etwa 450 Gramm Marihuana - die Drogen haben einen Marktwert zwischen 4500 und 6000 Euro. Auch Bargeld, das nach Angaben der Polizei aus dem Verkauf der Drogen stammte, wurde beschlagnahmt, ebenso wie Materialien und Hilfsmittel zur Aufzucht und Pflege der Plantage, darunter Wärmelampen, Ventilatoren und alubeschichtete Reflektoren.

Ein 43 Jahre alter Mann steht nun unter dringendem Tatverdacht des illegalen Anbaus und Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Anstatt das Rauschgift zu verstecken, lag es offen in seiner Wohnung herum und war so auch für die anderen Bewohner offen zugänglich. Die Marburger Polizei ermittelt nun gegen den noch nicht vorbestraften Mann, ausreichende Haftgründe liegen aber noch nicht vor.

Wie man dem Mann auf die Schliche gekommen war, sagte Polizeisprecher Martin Ahlich nicht. Nach seinen Angaben von Dienstag war es bereits am vergangenen Donnerstag zu der Polizeiaktion in dem Biedenkopfer Ortsteil gekommen.

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Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 25 Oktober 2012 09:21

Vorwurf lautet: Drogenhandel

MARBURG. Vor dem Marburger Amtsgericht muss sich derzeit ein 20-Jähriger aus dem Frankenberger Land wegen Drogenhandels verantworten. Offensichtlich war er Bestandteil eines „Familienunternehmens der nicht wünschenswerten Art“, wie Amtsgerichtsdirektor Cai Adrian Boesken es ausdrückte.

Insgesamt 218 Fälle von Handel mit Kleinmengen wirft die Staatsanwaltschaft dem jungen Mann vor. Die meisten Taten davon gab er über seinen Verteidiger zu, einige der Vorwürfe träfen jedoch nicht zu, auch habe er ausschließlich mit Haschisch und Marihuana gehandelt, nicht wie vorgeworfen, in Einzelfällen mit Kokain oder Amphetaminen.

Nicht eingestehen wollte der Angeklagte den Vorwurf, seinem Vater bei einem Geschäft Beihilfe geleistet zu haben. Staatsanwalt Kurt Sippel zeigte sich verwundert, habe ein Zeuge bei der Polizei doch umfassende Auskünfte über persönliche Beobachtungen gegeben. Demnach hat der Sohn einen „Großhändler“, der dem Vater Drogen mitbrachte, an der Haustür nach Waffen durchsucht und die Drogen in Augenschein genommen. Obwohl Boesken ausdrücklich darauf hinwies, dass so detaillierte Schilderungen nicht ausgedacht sein könnten, blieb der 20-Jährige bei seiner Darstellung, an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen zu sein.

Weil es laut Sippel „der einzige Fall mit größeren Mengen und die Schnittstelle zum Familienunternehmen“ sei, soll der Zeuge nun am 7. November gehört werden. Dann soll auch ein Urteil fallen.

Boesken hob hervor, dass egal wie die Aussage ausfalle, die Wertigkeit des ansonsten umfassenden Geständnisses erhalten bleibe. Der Direktor und Sippel äußerten die Vermutung, dass der Angeklagte seinen Vater nicht belasten wolle. Gleichwohl müssten die Zusammenhänge aufgeklärt werden.

Es sei etwas anderes, so Sippel, wenn der Angeklagte die Drogen von seinem Vater zum Weiterverkauf erhalten habe, als wenn er selbst die Strippen gezogen hätte. Er gehe davon aus, dass die Familie das kleine Einkommen mit Drogenhandel aufwerten wollte. Der Angeklagte und sein jüngerer Bruder hätten dabei eben mitgemacht.

Abschließend mahnte Boesken den Angeklagten, keinesfalls weiterzumachen, sollte bis zum nächsten Termin etwas vorfallen, dann sei eine Bewährung ausgeschlossen. Auch wies er darauf hin, dass Drohungen, die laut Sippel im Raum stehen, nicht sein dürften. Untersuchungshaft wegen Verdunklungsgefahr könne die Folge sein.

Publiziert in MR Polizei
Donnerstag, 25 Oktober 2012 09:17

Vorwurf lautet: Drogenhandel

MARBURG/FRANKENBERG. Vor dem Marburger Amtsgericht muss sich derzeit ein 20-Jähriger aus dem Frankenberger Land wegen Drogenhandels verantworten. Offensichtlich war er Bestandteil eines „Familienunternehmens der nicht wünschenswerten Art“, wie Amtsgerichtsdirektor Cai Adrian Boesken es ausdrückte.

Insgesamt 218 Fälle von Handel mit Kleinmengen wirft die Staatsanwaltschaft dem jungen Mann vor. Die meisten Taten davon gab er über seinen Verteidiger zu, einige der Vorwürfe träfen jedoch nicht zu, auch habe er ausschließlich mit Haschisch und Marihuana gehandelt, nicht wie vorgeworfen, in Einzelfällen mit Kokain oder Amphetaminen.

Nicht eingestehen wollte der Angeklagte den Vorwurf, seinem Vater bei einem Geschäft Beihilfe geleistet zu haben. Staatsanwalt Kurt Sippel zeigte sich verwundert, habe ein Zeuge bei der Polizei doch umfassende Auskünfte über persönliche Beobachtungen gegeben. Demnach hat der Sohn einen „Großhändler“, der dem Vater Drogen mitbrachte, an der Haustür nach Waffen durchsucht und die Drogen in Augenschein genommen. Obwohl Boesken ausdrücklich darauf hinwies, dass so detaillierte Schilderungen nicht ausgedacht sein könnten, blieb der 20-Jährige bei seiner Darstellung, an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen zu sein.

Weil es laut Sippel „der einzige Fall mit größeren Mengen und die Schnittstelle zum Familienunternehmen“ sei, soll der Zeuge nun am 7. November gehört werden. Dann soll auch ein Urteil fallen.

Boesken hob hervor, dass egal wie die Aussage ausfalle, die Wertigkeit des ansonsten umfassenden Geständnisses erhalten bleibe. Der Direktor und Sippel äußerten die Vermutung, dass der Angeklagte seinen Vater nicht belasten wolle. Gleichwohl müssten die Zusammenhänge aufgeklärt werden.

Es sei etwas anderes, so Sippel, wenn der Angeklagte die Drogen von seinem Vater zum Weiterverkauf erhalten habe, als wenn er selbst die Strippen gezogen hätte. Er gehe davon aus, dass die Familie das kleine Einkommen mit Drogenhandel aufwerten wollte. Der Angeklagte und sein jüngerer Bruder hätten dabei eben mitgemacht.

Abschließend mahnte Boesken den Angeklagten, keinesfalls weiterzumachen, sollte bis zum nächsten Termin etwas vorfallen, dann sei eine Bewährung ausgeschlossen. Auch wies er darauf hin, dass Drohungen, die laut Sippel im Raum stehen, nicht sein dürften. Untersuchungshaft wegen Verdunklungsgefahr könne die Folge sein.

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