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Montag, 12 August 2019 10:24

21 Schafe von Zug erfasst - Polizei ermittelt

KORBACH/MÜHLHAUSEN. Ein schrecklicher Unfall zwischen einem Regionalzug der Deutschen Bahn und einer Schafherde endete am Montagmorgen in einer Tragödie.

Nach Angaben des Besitzers war seine Schafherde, bestehend aus 12 Muttertieren und 12 Lämmern, am Sonntag auf einer Wiese zwischen Berndorf und Helmscheid eingezäunt worden. Unbekannte müssen am Sonntagabend oder am frühen Montagmorgen ein Weidezaungerät samt Batterie und ein Netz gestohlen haben. Daher konnten die Tiere entweichen und waren so auf die Bahngleise gelangt. 

Der Besitzer der Herde, ein 42-jähriger Mann aus Eppe, wurde über den Vorfall unterrichtet, nachdem um 6.27 Uhr der Zugführer die Kollision gemeldet hatte. Daraufhin wurde der Zugverkehr zwischen Korbach und Bad Arolsen gesperrt und die Bundespolizei alarmiert. Da sich der Unfallort in der Feldgemarkung zwischen Berndorf und Mühlhausen befand, setzten die Beamten einen Helikopter ein. Dieser lotste die Beamten der Bundespolizei mit ihren Pkws zur Unfallstelle, etwa 300 Meter nördlich der Molkenberghütte. Vor Ort wurde das Ausmaß der Tragödie deutlich: 21 Schafe waren vom Zug erfasst und getötet worden. Mit einem Weidemann Hoftrac wurden die getöteten Tiere gegen 9.30 Uhr von den Bahnschienen geholt und auf einen Anhänger geladen. Der Zugverkehr konnte um 10 Uhr wieder rollen.

Nun ermittelt die Bundespolizei Kassel wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, die Beamten aus Korbach werden sich mit dem Diebstahl von Weidezaungerät und Zaun befassen. Um die Sache schnell klären zu können, bittet die Polizeibehörde in Korbach um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im Bereich der Kreisstraße 77 (Bahnübergang zwischen Berndorf und Helmscheid) verdächtige Personen beobachtet, die sich auf dem Feldweg zwischen Molkenberghütte und dem Bahnübergang aufgehalten haben. Unter der Telefonnummer 05631/9710 werden Hinweise entgegengenommen.

Link: Unfallstandort Bahnstrecke Korbach - Bad Arolsen am 12. August 2019

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Mittwoch, 09 Januar 2019 15:44

Mann randaliert an Volkmarser Bahnhof: Festnahme

VOLKMARSEN. Ein 20-Jähriger aus Fuldabrück randalierte am Dienstagabend, gegen 19.30 Uhr, am Volkmarser Bahnhof. Beamte der Polizei Bad Arolsen nahmen den Randalierer kurz darauf fest.

Offensichtlich aus reiner Zerstörungswut zertrümmerte der junge Mann am Bahnsteig alle Scheiben eines Warteunterstandes. Zudem warf er ein Fahrrad auf die Schienen, welches anschließend von einer Regionalbahn, trotz Schnellbremsung, überrollt wurde. Das Rad wurde dadurch total zerstört.

16 Reisende, die in Richtung Korbach unterwegs waren, blieben durch die Bremsung unverletzt. Am Eisenbahnfahrzeug entstanden leichte Schäden, die Fahrt konnte aber fortgesetzt werden.

Wegen des Vorfalls verspäteten sich zwei Züge um jeweils 15 Minuten, den entstandenen Gesamtschaden schätzen die Beamten auf rund 5000 Euro. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und gegen den Fuldabrücker ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen Sachbeschädigung eingeleitet. (ots/r)

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Samstag, 24 November 2018 06:49

Bahnstrecke wieder frei - THW Korbach im Einsatz

WILLINGEN. Die seit Freitagnachmittag nach einem Unfall gesperrte Bahnstrecke zwischen Korbach und Brilon, ist für den Schienenverkehr wieder freigegeben worden. Wie Aufgleisleiter Dirk Gernand noch am Abend mitteilte, war die Strecke Korbach-Brilon um 13.36 Uhr gesperrt worden.

Vorausgegangen war ein Unfall am Bahnübergang auf dem Wakenfeld. Dort war ein ortsansässiger Mann mit seinem Skoda Rapid vom Bauhof Willingen kommend in Richtung der Bundesstraße 251 gefahren. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah er das rote Haltesignal der Ampel sowie die Bahnschranke und kollidierte auf den Gleisen mit dem aus Korbach in Fahrtrichtung Brilon fahrenden Zug. Der Skoda wurde vom Zug (wir berichteten, hier klicken) erfasst und etwa 35 Meter mitgerissen, ehe er am Bahngleis zum Stehen kam. Feuerwehr, Polizeikräfte der Bundespolizei und Einsatzkräfte der Polizei Korbach, Notärzte und Rettungssanitäter waren im Einsatz, Verstärkung erhielten die Teams nach Abschluss der Rettungsarbeiten vom Technischen Hilfswerk Korbach.

Der Ortsverband Korbach wurde erstmalig um 15.15 Uhr alarmiert. Die Leitung hatte Dirk Gernand übernommen, der als Aufgleisleiter über die nötigen Erfahrungen bei Zugunfällen verfügt. Nach der ersten Lagebeurteilung alarmierte Gernand  um 15.45 Uhr weitere sechs Kameraden, die mit drei Fahrzeugen am Stryckbahnhof in Willingen eintrafen.

Nach Rücksprache mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn stellte Gernand diverse Beschädigungen am Triebwagen fest. Unter anderem waren Luftleitungen abgerissen, sowie zwei Achslager an der rechten Seite demoliert worden. Um 16. 20 Uhr konnte das Team dann die nötigen Reparaturarbeiten am Triebwagen vornehmen. Die beschädigten Druckluftleitungen wurden vom Spreizer getrennt und abgedichtet. Mit hydraulischem Werkzeug wurden Gleisräumer und Sandrohr abgebaut um anschließend den Triebwagen aufzubocken.Tatkräftig unterstützt wurde das THW von zwei Mitarbeitern der Kurhessenbahn, die eigens mit einem Werkstattwagen aus Kassel angerückt waren. Im Anschluss wurden die Achslager wieder eingerichtet und der Triebwagen auf die Schiene gestellt.

Aus eigener Kraft konnte der Zug den Weg vom Stryckbahnhof nach Korbach zurücklegen, um 19 Uhr war die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben worden.

Weitere Informationen zum Unfall lesen Sie bitte unter dem Link: Schwerer Verkehrsunfall am Bahnübergang - Mann außer Lebensgefahr (mit Bildergalerie und Video) vom 23.11.2018.


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Donnerstag, 22 November 2018 10:54

Blitzer zwischen Dorfitter und Thalitter

VÖHL. Derzeit wird auf der Bundesstraße 252, zwischen Dorfitter und Thalitter, eine Geschwindigkeitskontrolle in beiden Fahrtrichtungen durchgeführt. Gemessen wird auf Höhe eines Bahnübergangs. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h.

Das Team von 112-magazin.de appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, stets die jeweils gültigen Tempolimits einzuhalten.

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KORBACH. Am Sonntagmorgen überfielen zwei bisher unbekannte Täter einen Mann am Bahnhof in Korbach.

Ein 32-jähriger Mann ging gegen 6.15 Uhr durch die Unterführung am Bahnhof zu seinem Zug. Dort traf er auf zwei ihm unbekannte Männer, die ihn nach Geld fragten. Als er ihnen sagte, dass er kein Geld habe, beschimpften sie ihn und schlugen unvermittelt auf ihn ein.

Der Mann versuchte sich zu wehren, ging aber zu Boden. Später stellte er fest, dass seine Geldbörse geraubt wurde. In dieser befanden sich seine Papiere und eine geringe Menge Bargeld. Die Täter konnten anschließend flüchten und werden wie folgt beschrieben:

Erster Täter

  • etwa 180 Zentimeter groß
  • normale Statur
  • kurze dunkle Haare
  • bekleidet mit dunkelblauer Jeans und dunkler mantelartiger Jacke

Zweiter Täter

  • etwa 180 Zentimeter groß
  • korpulente Statur
  • gegelte dunkle Haare
  • Igelfrisur
  • Bekleidung nicht bekannt
  • trug dunklen Rucksack

Beide Täter sprachen gebrochenes Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Korbach unter der Telefonnummer 05631/9710. (ots/r)

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Publiziert in Polizei

WALDECK-FRANKENBERG. Ganze fünf Wochen wird die Bahnlinie wegen der Sanierung einer Eisenbahnbrücke zwischen Frankenberg und Korbach ab Samstag gesperrt.

Saniert werden muss die Eisenbahnbrücke zwischen Schmittlotheim und dem Frankenberger Ortsteil Viermünden. Deshalb wird die Bahnlinie von Frankenberg über Korbach nach Brilon (RB 42) zwischen Frankenberg und Korbach vom 15. September bis Sonntag, den 21. Oktober, gesperrt.

In diesem Abschnitt wird für die entfallenden Züge ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet, teilt der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) mit. Dabei ist eine Fahrradmitnahme nicht möglich. Der NVV empfiehlt seinen Fahrgästen die jeweiligen Fahrten zu überprüfen, da die Busse nicht alle Stationen zwischen den beiden Orten bedienen können.(r)

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TWISTETAL. Ein bislang unbekannter Mann sorgte am Montag gegen 12.30 Uhr, im Nahverkehrszug zwischen Korbach und Kassel für Ärger. Nicht nur weil der Mann ohne gültige Fahrkarte im Zug saß, erstattete der 51-jährige Bahnmitarbeiter Strafanzeige bei der Bundespolizei in Kassel.

Bei der Kontrolle zeigte sich der Schwarzfahrer zudem auch renitent und aggressiv. Er drohte mit Gewalt und beleidigte den Zugbegleiter beim Ausstieg in Twiste. Die Polizei sucht nun intensiv nach dem etwa 20-Jährigen.

Beschrieben wird der Gesuchte wie folgt: 180 cm groß, muskulös und augenscheinlich osteuropäischer Herkunft. Bekleidet war der Mann mit einer kurzen Jeans und einem T-Shirt.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 6 888 000 oder unter der Rufnummer 0561/816160 zu melden. (ots/r)

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KORBACH. Bislang unbekannte Sprayer haben am vergangenen Wochenende eine im Bahnhof Korbach abgestellte Kurhessenbahn großflächig auf rund 80 Quadratmetern mit Farbe besprüht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 6500 Euro.

Die Tatzeit kann auf den Zeitraum von letzten Freitag, 23 Uhr bis Samstag, 5.20 Uhr, eingegrenzt werden. Ein Lokführer bemerkte die Schmierereien und verständigte die Bundespolizei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall oder anderen Vandalismusschäden im Bereich von Bahnanlagen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561/81616-0 oder der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000  zu melden. (ots/r)

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TWISTETAL. Vermutlich führte ein Fahrfehler auf der Bundesstraße 252 zu einem Unfall am frühen Samstagmorgen. Es entstand Sachschaden von 5000 Euro.

Auf seinem Weg von Berndorf in Richtung Twiste kam ein 19-Jähriger aus Twistetal gegen 1.25 Uhr, kurz vor dem Bahnübergang, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Andreaskreuz. Der Sachschaden an dem Kreuz, sowie an dem schwarzen VW Fox wurde von den Beamten der Korbacher Polizeibehörde mt insgesamt 5000 Euro angegeben.

Beeinträchtigt wurde der Schienenverkehr durch den Unfall nicht. Unverletzt konnte der 19-jährige Twistetaler aus dem Auto steigen und die Polizei informieren.  (112-magazin)

Link: Unfallstandort Bahnübergang B 252

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WETTERBURG/VOLKMARSEN. Vermutlich aus Unachtsamkeit hat gestern Abend um 18.43 Uhr, ein Sattelzugfahrer auf der Landesstraße 3080, einen beschrankten Bahnübergang trotz Haltesignal überfahren. Der Sattelzug war auf dem Weg von Wetterburg nach Volkmarsen unterwegs um Ladung zu löschen. Dass die Schranke geschlossen war, bemerkte der 40-jährige Fahrer aus Günthersleben im Kreis Gotha erst, als es zu spät war. Der Sattelzug, der im Kreis Westerwald zugelassen ist, rasierte den rechten Arm der Schranke komplett ab.

Eine hinzugerufene Polizeistreife aus Bad Arolsen sicherte die Unfallstelle, regelte den Verkehr und informierte die Bundespolizei über den Sachverhalt und die beschädigte Bahnschranke. Mitarbeiter der Bahn schickten sofort ein Bau-Team zur Unfallstelle, dieses reparierte noch in der Nacht den beschrankten Bahnübergang. Der Zugverkehr kam dadurch für einige Zeit zum Erliegen.  

Der Schaden an der Schranke wird laut Polizei mit 800 Euro angegeben. Den Sattelzugfahrer erwartet nun ein einmonatiges Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe von 350 Euro.

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