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SIEGEN. Zu einer gemeinsamen Großübung rückten am Freitagabend der Löschzug Wilnsdorf sowie das Technische Hilfswerk Siegen auf das Gelände der Siegener Kreisbahn aus.

Angenommen wurde, dass es gegen 18.45 Uhr zu einem Störfall auf dem Betriebsgelände der Siegener Kreisbahn im Bereich des Flüssiggaslagers kam. Durch ein defektes Überdruckventil konnte unkontrolliert Gas entweichen. Gleichzeitig kam es im Aufenthalts- und Lagerraum auf dem Gelände zu einer Explosion. Durch die Austrittsöffnung der Überdruckeinrichtung eines Flüssiggastanks strömte Gas aus, welches Feuer gefangen hatte. In dem direkten Umfeld des Brandes stand noch ein Kesselwagen mit Flüssiggas.

Die größte Schwierigkeit der Übung, die Einsatzstelle konnte nicht mit Straßenfahrzeugen angefahren werden. So kam bei dieser Übung auch das Zweiwegefahrzeug der Feuerwehr Wilnsdorf zum Einsatz. Das Zweiwegefahrzeug kann sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fahren. Für die Einheiten der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks gab es hier reichlich zu tun. So mussten die Personenrettung, der Brandschutz und die Ausleuchtung der gesamten Einsatzstelle durchgeführt werden. Über die Drehleiter der Feuerwehr wurde der gefüllte Kesselwagen der Kreisbahn gekühlt.

An der Übung teilgenommen haben neben den Feuerwehr-Einsatzkräften aus Wilnsdorf, die Schnelleinsatzgruppe sowie die Fachgruppe Beleuchtung des THW Siegen.


Links:

THW Siegen

Feuerwehr Wilnsdorf

Publiziert in Archiv - Sammlung

KASSEL/BERLIN. Vier Wohnungen von Verdächtigen in Kassel und Berlin hat die Bundespolizei im Rahmen von Ermittlungen wegen Betrugs und Urkundenfälschung durchsucht. Die Verdächtigen sollen Blankofahrscheine der Deutschen Bahn AG verfälscht und über eine Internetplattform verkauft haben.

Im Zeitraum August bis Oktober letzten Jahres haben die Ermittler der Bundespolizeiinspektion Kassel insgesamt 121 Fälle registriert. Der bisher entstandene Schadens beläuft sich auf rund 26.000 Euro. Durch Internetrecherche wurden drei Nutzer als Tatverdächtige ermittelt. Die Täter benutzten einen gemeinsamen Account, über den sie sogenannte "Netzkarten D", die im gesamten Streckennetz der Bahn gültig sind, angeboten haben.

Hauptverdächtiger aus Kassel
Im Fokus der Ermittlungen stand zunächst der Hauptnutzer des Accounts, ein 26-Jähriger aus Kassel. Mitverdächtig waren aber auch zwei Männer im Alter von 29 und 23 Jahren aus dem Großraum Berlin, wie Bundespolizeisprecher Klaus Arend am Freitag berichtete.

Mit Beschluss des Amtsgerichtes Kassel waren bereits am Mittwoch die Wohnungen aller Verdächtigen durch Ermittler der Kasseler Bundespolizei und der Bundespolizeiinspektion Berlin Hauptbahnhof durchsucht worden. Fündig wurden die Beamten bei dem 29-Jährigen aus Wittenberge. Die Polizisten stellten zahlreiches Beweismaterial sicher. "Die Tat hat er inzwischen eingeräumt", sagte Arend.

Die weiteren Ermittlungen führt die Bundespolizeiinspektion Kassel. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler um Hinweise im Zusammenhang mit dem Verkauf und Erwerb solcher Fahrkarten. Die Bundespolizei in Kassel ist zu erreichen unter der Nummer 0561/81616-0 oder über die kostenfreie Servicenummer der Bundespolizei: 0800/6888000.

Die Bundespolizei rät zur Vorsicht vor Billigangeboten von Privatpersonen. "Wir raten, Fahrscheine nur über offizielle Internetportale und Verkaufstellen der Verkehrsbetriebe zu erwerben", sagte der Bundespolizeisprecher. Denn wer gefälschte Fahrkarten erwirbt und nutzt, der macht sich laut Arend ebenfalls strafbar.


Bereits Ende Januar waren Fahrscheinfälscher entlarvt worden:
10.500 Blankofahrscheine geklaut (02.02.2012)

Publiziert in KS Polizei
Sonntag, 19 Februar 2012 00:04

Taxi gerät auf Gleise der Kleinbahn

WEIDENAU. Auf den Bahngleisen der Siegener Kreisbahn endete am Samstagabend die Taxifahrt für einen 29-jährigen Taxifahrer und seinen Fahrgast.

Nach eigenen Angaben wollte der der Fahrer sein Taxi auf dem Gelände des Weidenauer Kleinbahnhofs wenden und fuhr hierbei etwas zu weit nach vorne. Hierbei übersah er auch den steilen Abhang, der direkt auf die Bahngleise führt. Plötzlich gab es einen lauten Knall und das Fahrzeug stand zur Hälfte auf dem Gleisbett der Kleinbahn. Verletzt wurde hierbei niemand.

Zur Bergung des Fahrzeuges musste ein Abschleppunternehmen mit einem Kran anrücken. Der Abschleppdienst hob das Fahrzeug aus dem Gleisbett. Da das Taxi nicht mehr fahrbereit war, musste es abgeschleppt werden.

Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden vorsichtig auf etwa 3000 Euro.

Publiziert in SI Polizei
Donnerstag, 12 Januar 2012 07:25

Aktion: Gegen das Drängeln an der Bahnsteigkante

BAD AROLSEN/VOLKMARSEN. Abkürzungen über die Gleise, Drängeln und Schubsen an der Bahnsteigkante – immer wieder kommt es in Bahnhöfen zu Unfällen, die nicht hätten sein müssen. Die Polizei will aufklären.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hatte sich Anfang der Woche in verschiedenen Bahnhöfen postiert – unter anderem in Bad Arolsen und Volkmarsen. Vor allem Schüler wollten die insgesamt 25 Beamten über die Gefahren aufklären. "Dass Zugfahren nicht gefährlich ist, wenn man sich an die Regeln hält, war heute die Kernbotschaft", erklärte Leiter Carsten Decker.

Die häufigsten Fehlverhalten sind laut Decker verbotene Abkürzungen, Drängeln und Schubsen sowie das Umlaufen geschlossener Schranken. "Züge haben einen Bremsweg über mehrere hundert Meter und können nicht ausweichen", versucht Decker zu verdeutlichen. Er warnt: "Wer bei einer Durchfahrt zu dicht an der Bahnsteigkante steht, kann durchaus mitgerissen und vom Zug erfasst werden."

Solch ein Fehlverhalten hätten die Beamten im nördlichen Teil des Landkreises aber nicht festgestellt. Insgesamt hat die Aktion 1800 Schüler erreicht.

Publiziert in Polizei
Freitag, 12 November 2010 15:30

Bahnunfall: Auch Korbacher THW hilft

KORBACH/GOßFELDEN. Nach dem Bahnunfall mit einem Toten ist auch das Korbacher THW ausgerückt - mit dem Aufgleissatz.

Bei dem Unfall war am Donnerstagmittag ein 69-jähriger Traktorfahrer ums Leben gekommen, nachdem ein Regionalzug das Gespann des Mannes auf einem unbeschrankten Übergang bei Goßfelden erfasst hatte (112-magazin.de berichtete). Zwei Stunden nach dem Unglück forderte der Notfallmanager der Kurhessenbahn die Einsatzkräfte des Ortsverbandes Korbach im THW an - die Technischen Helfer verfügen über spezielles Gerät, das nach Bahnunfällen zum Einsatz kommt.

Laut Ortsbeauftragtem Hans-Joachim Kegel lautete der Einsatzauftrag, den bei dem Unfall entgleisten Triebwagen wieder auf die Schienen zu bringen. 15 Helferinnen und Helfer des Ortsverbandes Korbach rückten gegen 16.15 Uhr mit dem Gerätekraftwagen, Stromerzeuger mit Lichtmast, Lkw mit Ladebordwand und Mannschaftstransporter Zugtrupp in Richtung Goßfelden aus. Fünf weitere Helfer/innen bildeten eine Reserve und verblieben in der Unterkunft in Korbach.

Mit dem Aufgleissatz "Lukasgerät", der laut Kegel über eine Hubkraft von 130 Tonnen verfügt, wurde der Triebwagen angehoben und der sogenannte Drehschemel wieder in die Lagerungen eingesetzt. Die THW-Experten dichteten durch abgerissene Bauteile entstandene Undichtigkeiten an der Druckluftanlage des Fahrzeuges ab. Erst dadurch habe die Bremsanlage des Zugs wieder mit Druckluft versorgt werden können.

Am späten Abend rückten die Korbacher Helfer wieder ab. Gegen 23 Uhr war die Einsatzbereitschaft in der Unterkunft wieder hergestellt, erklärte Kegel.

Publiziert in THW
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Donnerstag, 11 November 2010 15:24

Zug erfasst Traktor: Fahrer stirbt

LAHNTAL. Ein Regionalzug hat einen Traktor auf einem Bahnübergang erfasst. Der Treckerfahrer starb noch an der Unfallstelle. Unweit des Kieswerkes im Lahntaler Ortsteil Goßfelden war der Traktorfahrer am Donnerstag gegen 14.15 Uhr mit seinem Schlepper und Anhänger auf einen unbeschrankten Bahnübergang gefahren, als sich ein Passagierzug aus Richtung Sterzhausen näherte. Der Zug erfasste den Traktor mit Anhänger und zerteilte diesen förmlich in zwei Teile. Das Vorderteil des Traktors mit Motor lag rechts in Fahrtrichtung des Zuges, Hinterachse und Anhänger blieben auf der anderen Seite liegen.

Der 69 Jahre alte Traktorfahrer aus Wetter erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Notarzt und Rettungsassistenten konnten dem Mann nicht mehr helfen. Neben den Rettungskräften waren auch Feuerwehrleute an der Unfallstelle im Einsatz, ebenso Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei.

An dem Bahnübergang war zur Unfallzeit gearbeitet worden, ein Mitarbeiter war - wie in solchen Fällen üblich - für die Sicherheit zuständig und warnte Fußgänger und Fahrer vor herannahenden Zügen. Warum der Traktorfahrer offenbar nicht auf die Signale des Mitarbeiters geachtet hatte, ist unklar. Im Zug wurde keiner der 16 Reisenden verletzt, ein an der Baustelle stehender Bahnmitarbeiter wurde durch umherfliegende Teile an der Brust getroffen und verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Die Bahnstrecke ist seit dem Unfall gesperrt - die Sperrung soll bis Freitag andauern.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 06 April 2011 07:39

Erneut Mann von Zug erfasst und getötet

BAD AROLSEN. Erneut ist auf der Bahnlinie zwischen Arolsen und Volkmarsen ein Mann von einem Zug erfasst und getötet worden.

Der Bad Arolser Notarzt, die Besatzung eines Rettungswagens sowie die Feuerwehren aus Bad Arolsen, Mengeringhausen, Helsen, Massenhausen und Schmillinghausen wurden am Mittwochmorgen gegen 6.45 Uhr alarmiert, nachdem ein Regional-Express einen jungen Mann erfasst und tödlich verletzt hatte. Der Vorfall ereignete sich zwischen dem Arolser Bahnhof und dem Fischhaus, etwa in Höhe der Straße Am Tiergarten, wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Michael Seebold am Morgen auf Anfrage von 112-magazin.de mitteilte.

Die näheren Umstände sind noch ungeklärt. Der Mann, dessen Alter und Identität zunächst nicht feststanden, lag im Gleisbett, berichtete Klaus Arend, Pressesprecher der Bundespolizei-Inspektion Kassel. Den Notruf setzte ein Ermittlungsbeamter der Bundespolizei ab, der zufällig im Zug saß - er war unterwegs zum Dienst in Kassel.

Neben Feuerwehr und Rettungskräften waren auch Beamte der Bad Arolser Polizei und der für die Bahn zuständigen Bundespolizei sowie der Notfallmanager der Kurhessenbahn an der Einsatzstelle, später kamen routinemäßig Ermittler der Kripo hinzu. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen. Die etwa 50 Fahrgäste im Regional-Express - überwiegend Schüler - blieben unverletzt. Die Bahnstrecke blieb in diesem Abschnitt bis etwa 9.40 Uhr gesperrt. Ein Zug fiel komplett aus, fünf weitere Züge hatten jeweils 40 Minuten Verspätung.

Erst Mitte März war ein Mann auf der Bahnstrecke zwischen Bad Arolsen und Volkmarsen ums Leben gekommen, nachdem ein Zug ihn bei Külte erfasst hatte.

Publiziert in Polizei
Mittwoch, 16 März 2011 01:21

Mann von Zug erfasst und getötet

KÜLTE. Ein junger Mann ist am späten Dienstagabend bei Külte von einem Regional-Express erfasst und tödlich verletzt worden.

Der bislang noch nicht identifizierte Mann war am späten Abend aus noch unbekannten Gründen auf den Gleisen unterwegs. Ein mit mehreren Fahrgästen besetzter Regional-Express, der um 23.18 Uhr in Volkmarsen abgefahren war und um 23.22 Uhr den Bahnhof in Külte hätte erreichen sollen, erfasste den Fußgänger.

In Höhe des Sägewerkes Butterweck überrollte der Zug den Mann, der offenbar auf der Stelle tot war. Der Bad Arolser Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens konnten nichts mehr für den Mann tun. Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei, Beamte der Bad Arolser Polizeistation sowie ein Ermittler der Kripo nahmen an der Unfallstelle Untersuchungen auf.

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Volkmarsen und Külte unter Leitung von Stadtbrandinspektor Eberhard Henkelmann leuchteten die Unfallstelle aus. Außerdem unterstützten sie den Bestatter, da der Sarg den steilen Bahndamm hinabgetragen werden musste. Ob Schaden am Zug entstanden war, stand in der Nacht zunächst nicht fest. Um die Spuren der Kollision zu beseitigen, spritzten die Feuerwehrleute am Bahnhof Wetteburg den Zug mit Löschwasser sauber.

Die Bahnstrecke blieb während der Unfallaufnahme und der Bergung des Toten voll gesperrt. Die Fahrgäste wurden von Taxis abgeholt und nach Bad Arolsen gebracht. Angaben über den Zustand des Lokführers lagen nicht vor, der Mann war jedoch körperlich unverletzt geblieben.

Publiziert in Polizei
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Sonntag, 26 Juni 2011 15:47

Erneut Person von Zug erfasst und getötet

WILLINGEN. Erneut ist im Landkreis ein Mensch von einem Zug erfasst und getötet worden. Zu dem Unglück war es am Sonntagmittag auf der Bahnstrecke zwischen Willingen und Brilon-Wald, wenige hundert Meter hinter dem Weltcuport, gekommen. Zur Unfallursache und zur Identität des Getöteten machte die Polizei keine Angaben. Offenbar handelt es sich um einen älteren Mann.

Nach dem Vorfall rückten Notarzt, Rettungswagenbesatzung, Feuerwehr, Schutzpolizei und der Notfallmanager der Bahn aus, außerdem kam ein Pfarrer als Notfallseelsorger zur Unfallstelle. Später kamen noch Beamte der Kriminal- und und der Bundespolizei hinzu, um ihre Untersuchungen aufzunehmen. Der Notfallmanager der Bahn forderte am Nachmittag das Korbacher THW an, dessen Einsatzkräfte einen speziellen Rollwagen für Bahngleise einsetzten. Damit transportierten die Helfer den Leichnam nach Willingen. Zunächst hatte es geheißen, Feuerwehrleute würden diese Aufgabe übernehmen.

Der Bahnhverkehr blieb in diesem Abschnitt längere Zeit gesperrt, es wurde ein Schienenersatzverkehr nach Brilon-Wald eingerichtet. Erst Anfang Juni war eine Frau bei Twiste von einem Güterzug erfasst worden. Die 41-Jährige kam dabei ums Leben.

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Donnerstag, 02 Juni 2011 18:31

Erneut Mensch von Zug überrollt und getötet

TWISTE. Erneut ist auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Volkmarsen ein Mensch von einem Zug erfasst und getötet worden.

Ein Güterzug befuhr am Donnerstagnachmittag die Bahnstrecke von Korbach kommend in Richtung Bad Arolsen. Zwischen dem Bahnübergang auf der B 252 und dem Twister Ortseingang erfasste der Zug gegen 16.45 Uhr eine 41 Jahre alte Twistetalerin, die von dem schweren Schienenfahrzeug überrollt und getötet wurde. Der Zugführer erlitt einen Schock.

Notarzt, Rettungwagenbesatzung, Polizei und Feuerwehr aus Twistetal und Bad Arolsen eilten nach Twiste, für die Frau konnten die Rettungskräfte aber nichts mehr tun. Beamte der für den Bahnverkehr zuständigen Bundespolizei sowie Beamte der hiesigen Kripo übernahmen die Ermittlungen. Auch der Notfallmanager der Bahn nahm seine Arbeit vor Ort auf. Der Berndorfer Pfarrer Andreas Bielefeldt wurde als Notfallseelsorger angefordert.

Feuerwehrleute sperrten die Einsatzstelle weiträumig ab, der Verkehr wurde über Mühlhausen, Vasbeck und Massenhausen umgeleitet. Die Bahnstrecke blieb längere Zeit für den Personenverkehr gesperrt, die Bahn setzte Busse als Schienenersatzverkehr ein.

Erst im März und April waren bei Külte und bei Bad Arolsen zwei Menschen von Personenzügen erfasst und getötet worden.

Publiziert in Retter
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