BAD WILDUNGEN. Auf dem Gelände einer Biogasanlage bei Braunau ist es zu einem Zwischenfall in einem Gärbehälter gekommen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.
Die Feuerwehren aus Bad Wildungen, Braunau und Odershausen wurden am Samstag um 15.20 Uhr gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei in die Straße Hinter den Höfen alarmiert. Zunächst lautete das Einsatzstichwort „F 3“.
Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass sich in einem von insgesamt drei Gärbehältern Methan schlagartig entzündet hatte. Dabei entstand eine meterhohe Stichflamme. Zu einem weiteren Brand kam es nicht.
Aufgrund der vorgefundenen Lage und weil keine Personen zu Schaden gekommen waren, wurde das Einsatzstichwort anschließend auf „H GAS 2“ geändert.
Die Einsatzkräfte maßen den Gefahrenbereich mit entsprechenden Messgeräten frei. Zusätzlich wurden die Gärbehälter sowie die Umgebung mithilfe einer Drohne kontrolliert.
Neben den Feuerwehren aus Bad Wildungen, Braunau und Odershausen war auch die Feuerwehr Korbach mit einem Erkunder vor Ort. Darüber hinaus waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Energieversorger EWF im Einsatz.
Nach rund einer Stunde konnten die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an den Betreiber der Biogasanlage übergeben werden.
Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte unter der Leitung des Bad Wildunger Wehrführers Alexander Conradi im Einsatz. Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick war ebenfalls vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage.








