Waldbrandgefahr steigt - Landkreis appelliert an Bevölkerung

Dienstag, 04. August 2026 22:27 geschrieben von  Michael Fränkel
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandgefahr richtet der Landkreis Waldeck-Frankenberg einen  Appell an die Bevölkerung. Um die heimische Natur, Wälder und Felder zu schützen, bittet der Landkreis um die Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandgefahr richtet der Landkreis Waldeck-Frankenberg einen Appell an die Bevölkerung. Um die heimische Natur, Wälder und Felder zu schützen, bittet der Landkreis um die Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen. Foto: Landkreis Waldeck-Frankenberg

WALDECK-FRANKENBERG. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der damit verbundenen Waldbrandgefahr richtet der Landkreis Waldeck-Frankenberg einen dringenden Appell an die Bevölkerung. Um die heimische Natur, Wälder und Felder zu schützen, bittet der Landkreis um die Einhaltung verschiedener Sicherheitsmaßnahmen.

Wichtige Präventionsmaßnahmen im Überblick

  • Kein offenes Feuer: Offenes Feuer jeglicher Art sollte vermieden werden. Dazu zählen Lagerfeuer und das Grillen. Dies gilt nach Möglichkeit auch für ausgewiesene Grillplätze, da unkontrollierter Funkenflug eine enorme Gefahr darstellt.
  • Striktes Rauchverbot: In den Wäldern gilt ein absolutes Rauchverbot. Auch das achtlose Wegwerfen von vermeintlich erloschenen Zigarettenkippen kann ausgetrocknete Böden sofort entzünden.
  • Kein Müll in der Natur: Leere Glasflaschen und anderer Müll sollten wieder mit nach Hause genommen und fachgerecht entsorgt werden. Glasscherben können wie ein Brennglas wirken.
  • Auf den Wegen bleiben: In der Natur sollten ausschließlich ausgewiesene Wege genutzt werden, um die extrem trockene Vegetation zu schonen.
  • Vorsicht beim Parken: Kraftfahrzeuge sollten nur auf offiziell ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Das Parken auf Grünflächen ist unbedingt zu vermeiden, da heiße Fahrzeugteile wie Katalysatoren oder Auspuffanlagen trockenes Gras im Handumdrehen entflammen können.
  • Zufahrten freihalten: Zuwegungen zu Feldern und Wäldern müssen unbedingt freigehalten werden. Blockierte Wege behindern die Einsatzkräfte bei der Anfahrt im Ernstfall massiv.
  • Kein Abflämmen von Unkraut: Das thermische Vernichten von Unkraut durch Abflämmen ist bei dieser Witterung tunlichst zu unterlassen.

Richtiges Verhalten im Ernstfall

Sollte trotz aller Vorsicht ein Wald- oder Flächenbrand ausbrechen, zählt jede Sekunde. Für Personen, die einen Brand über den Notruf 112 bei der Leitstelle melden, gelten folgende wichtige Verhaltensregeln:

  • Vor Ort bleiben und Einsatzkräfte einweisen: Nach dem Absetzen des Notrufs sollte die meldende Person in sicherem Abstand an der Einsatzstelle bleiben. So können die eintreffenden Rettungskräfte direkt eingewiesen und ihnen der schnellste Weg zum Brandherd beschrieben werden.
  • Forstrettungspunkte nutzen: Ausschau gehalten werden sollte nach den grünen Schildern mit weißem Kreuz. Diese tragen eine Kennzeichnung mit den Buchstaben „KB-“ und einer dreistelligen Nummer. Der Leitstelle sollte beim Notruf genau dieser Rettungspunkt mitgeteilt werden, damit die Einsatzkräfte die Position exakt lokalisieren können.
  • Verkehrsleitkegel liegen lassen: Auf den Seitenrändern von Feld- und Waldwegen liegende Verkehrsleitkegel dürfen keinesfalls aufgestellt oder bewegt werden. Sie wurden von den ersten Einsatzkräften bewusst als Wegweiser für nachrückende Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge platziert.

-Anzeige-

Neustes 112-Video

Werbeprospekte

Anzeige
Anzeige