Folgebericht: Schwerer Verkehrsunfall bei Diemelstadt

Freitag, 18. September 2026 19:50 geschrieben von  Redaktion 112-Magazin
Zwei Menschen kamen am 18. September 2026 bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 bei Rhoden ums Leben. Zwei Menschen kamen am 18. September 2026 bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 252 bei Rhoden ums Leben. Fotos: 112-magazin.de

DIEMELSTADT. Bei einem schweren Frontalzusammenstoß auf der B 252 bei Rhoden verstarben zwei Menschen. Drei weitere Personen wurden verletzt, teilweise lebensbedrohlich.

In Höhe der L 3081 ereignete sich der Unfall am Freitag, 18. September 2026, gegen 13.30 Uhr. Nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen der Polizei war ein mit vier Personen besetzter VW Passat aus Richtung Bad Arolsen in Fahrtrichtung A 44 unterwegs.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Volkswagen nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Wohnmobil. Warum der Passat auf die Gegenfahrbahn geriet, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Im VW befanden sich vier Menschen im Alter von 81, 87, 88 und 90 Jahren aus Essen, Mülheim an der Ruhr und Ratingen. Eine 87 Jahre alte Frau aus Essen und ein 81 Jahre alter Mann aus Mülheim an der Ruhr verstarben infolge des schweren Zusammenstoßes.

Von den beiden weiteren Insassen des Passat wurde eine Person mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Kassel geflogen. Eine weitere Person brachte ein Rettungswagen zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus nach Warburg.

Das Wohnmobil wurde von einem 73 Jahre alten Mann aus Bochum gefahren. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bochum geflogen.

Aufwendige Rettungsarbeiten an der Unfallstelle

Gegen 13.32 Uhr wurden die Feuerwehren Diemelstadt-Rhoden, Wrexen und Helmighausen zu dem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Insgesamt waren 39 Einsatzkräfte dieser Feuerwehren beteiligt. Unterstützung kam zudem von der Feuerwehr Bad Arolsen.

Nach dem Zusammenstoß mussten die beiden Fahrzeuge zunächst mit der maschinellen Zugeinrichtung eines Rüstwagens voneinander getrennt werden. Anschließend befreiten die Einsatzkräfte eine Person mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wohnmobil.

Aus dem VW Passat wurde eine Person schonend mit einem Spineboard gerettet. Eine weitere Person befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits außerhalb des Fahrzeugs.

Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Florian Tepel. An der Unfallstelle befand sich außerdem der stellvertretende Kreisbrandinspektor Bernd Berghöfer.

Neben den Feuerwehren waren die Rettungshubschrauber Christoph 7 und Christoph Dortmund, mehrere Rettungswagen, ein Leitender Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.

Während der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die B 252 in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz einschließlich der Nachbereitung gegen 17.15 Uhr beenden.

Zur Klärung der Unfallursache und des genauen Hergangs hat die Polizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Ein Gutachter wurde in die Untersuchungen einbezogen.

Zuletzt bearbeitet am Samstag, 19. September 2026 10:44

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