ALLENDORF. Am Samstagnachmittag kam es zum Brand der Kämmersmühle in Allendorf. Das alte Gebäude wurde bei dem Brand stark beschädigt. Das Feuer war vermutlich im Bereich des Dachgeschosses entstanden – dort waren zumindest die meisten Schäden zu sehen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der obere Bereich des leerstehenden Gebäudes bereits in Vollbrand. Über mehrere Wege verschafften die rund 60 Einsatzkräfte sich Zugang zu dem mittlerweile eingewachsenen Gebäude, um die Löscharbeiten starten zu können. Unter anderem von zwei Seiten im Außenangriff, wie auch aus dem Korb der Drehleiter, die auf dem Radweg oberhalb des Hauses positioniert worden war. Im Inneren des Gebäudes fand aufgrund der Einsturzgefahr kein Löschangriff statt. Löschwasser konnten die Feuerwehrleute unter anderem aus dem nahe gelegenen Linspherbach entnehmen und zur Einsatzstelle fördern. Zusätzlich wurde von der Drohne aus Haine die Brandstelle aus der Luft beurteilt. Auch am Boden kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um alle Glutnester finden und bekämpfen zu können. Unter der Einsatzleitung von Christian Henkel-Strieder waren Feuerwehrkräfte aus Allendorf, Rennertehausen, Haine, Battenberg und Battenfeld, sowie ein Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes Waldeck-Frankenberg im Einsatz. Die Kameraden schafften es, ein Übergreifen der Flammen auf umstehende Gebäude zu verhindern. Die Nachlöscharbeiten dauern derzeit noch an. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnten zunächst keine Angaben gemacht werden.







